DE1048803B - Elektromagnetischer Schalter zum Auslosen von intermittierenden Signalen, insbesondere Lichtsignalen - Google Patents
Elektromagnetischer Schalter zum Auslosen von intermittierenden Signalen, insbesondere LichtsignalenInfo
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Description
DEUTSCHES
INTERNAT
kl. G08f
PATENTAMT
B45831VIHd/74d
ANMELDETAG: 28. AU GUS T 1 9 5 7
BEKANNTMACHUNG
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. JANUAR 1959
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. JANUAR 1959
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnetischen
Schalter zum . Auslösen von intermittierenden Signalen, insbesondere Lichtsignalen,
mit einem an eine Stromquelle anschließbaren, unter dem Einfluß des Elektromagneten stehenden Schaltanker,
an dem eine Rückführfeder sowie ein Hitzdraht angreifen, der in kaltem Zustand einen Schaltkontakt
des Ankers entgegen der Kraft der Feder in Berührung mit einem feststehenden Gegenkontakt
hält. ίο
Bei einem' bekannten elektromagnetischen Schalter zum Auslösen von intermittierenden Signalen, dessen
Schaltanker ebenfalls unter dem Einfluß eines Hitzdrahtes und einer Rückführfeder sowie des Elektromagneten
steht, wird der Schaltanker mit einem Schaltkontakt bei kaltem Hitzdraht im Abstand von
seinem zugehörigen feststehenden Gegenkontakt gehalten.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß vom Augenblick des Einschaltcus der Vorrichtung an eine
gewisse Zeit vergeht, bis der Hitzdraht aufgeheizt ist und ein Schließen der Schaltkontakte zuläßt. Um
diesen Nachteil zu vermeiden, ist zwar schon vorgeschlagen worden, einen winkelförmigen, am Magnetgestell
schwenkbar gelagerten Schaltanker zu verwenden, an dem der Hitzdraht isoliert verankert ist
und so angreift, daß er in kaltem Zustand die Kontakte entgegen der Kraft einer Feder geschlossen hält.
Diese Bauart ist jedoch insofern nachteilig, als die Ausbildung und Lagerung des Schaltankers sowie die
isolierte Verankerung des Hitzdrahtes am Schaltanker umständlich und aufwendig sind.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Kern des Elektromagnets an seinem
einen Pol einen aus ferrorhagnetischem Werkstoff bestehenden bügelartigen Ansatz trägt, der den
Anker in der Nähe seines freien Endes umgreifend bei erregtem Elektromagnet einen magnetischen Pol
bildet, dessen Haltekraft so· lange auf den Anker einwirkt, als dessen Kontakt an jenem feststehenden, an
die Signalleuchten angeschlossenen Gegenkontakt anliegt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes bei elektromagnetischen Schaltern zum
wechsehveisen Schalten zweier Leuchtengruppen,
beispielsweise der Abblend- und Fernlichtfäden von ■ Scheinwerfern auf Kraftfahrzeugen, dessen Schaltanker
zwischen zwei feststehenden Kontakten hin- und herschwenkbar ist, von denen jeweils einer stromleitend
mit einer der beiden Leuchtengruppen verbunden ist, ergibt sich dadurch, daß der in Reihe zur
Erregerwicklung des Elektromagnets geschaltete Schaltanker aus jeder seiner beiden Kontaktstellungen
heraus entgegen der Haltekraft des Elektromagnets abreißbar ist.
Elektromagnetischer Schalter zum Auslösen von intermittierenden Signalen, insbesondere Lichtsignalen
Anmelder:
Robert Bosch G. m. b. H.r Stuttgart-W, Breitscheidstr. 4
Dipl.-Ing. Albert Lichtenberger, Stuttgart,
und Joachim Heß, Ludwigsburg,
sind als Erfinder genannt worden
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispicle
des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen elektromagnetischen Schalter zum Auslösen von intermittierenden Lichtsignalen mit den
Scheinwerfer-Fernlichtfäden auf Kraftfahrzeugen,
Fig. 2 eine Ansicht des Magnetkerns, in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 eine Ansicht eines anders ausgebildeten Magnetkerns,
Fig. 4 einen elektromagnetischen Schalter zum wechsehveisen Schalten zweier Leuchtengruppen und
Fig. 5 eine Ansicht des Magnetkerns; in Richtung des Pfeiles V in Fig. 4 gesehen.
Der elektromagnetische Schalter nach Fig. 1 und 2 hat einen Elektromagnet 10 mit einem I-förmigen
Kern 11 und einer Erregerwicklung 12. An dem einen Ende des Kerns ist auf der einen Seite ein Schaltanker
13 mit einem Schaltkontakt 14 und auf der anderen Seite ein Schaltanker 15 mit einem Schaltkontakt
16 schwenkbar angeordnet. Am Schaltanker 13 greifen eine durch einen Pfeil angedeutete Rückführfeder
sowie das eine Ende eines Hitzdrahtes 17 an, der in kaltem Zustand den Schaltkontakt 14 des
Ankers 13 entgegen der Federkraft in Berührung mit einem feststehenden Gegenkontakt 18 hält. Eine am
Schaltanker 15 angreifende, ebenfalls durch einen Pfeil angedeutete Rückführfeder ist bestrebt, den
Schaltanker 15 mit seinem Schaltkontakt 16 im Abstand von einem feststehenden Gegcnkontakt 19 zu
halten. Am anderen Polende des I-förmigen Kerns 11 ist ein aus ferromagnetiscihcm Werkstoff bestehender
' ' 809 729/48
U-förmig gebogener Bügel 20 befestigt, dessen freier Schenkel den Schaltanker 13 in der Nähe seines
freien Endes umgreift und bei erregtem Elektromagnet einen magnetischen Pol bildet.
• Vom Pluspol einer Stromquelle 21, deren Minuspol
an Masse angeschlossen ist, führt eine sich verzweigende Leitung 22 zu den feststehenden Gegenkontakten
18 und 19. Das andere, bei 23 isoliert verankerte Ende, des Hitzdrahtes 17 ist über einen
Widerstand 24 an eine Leitung 25 angeschlossen. ■ Diese Leitung verbindet einen feststehenden Kontakt
26 eines handbetätigbaren Schalters 27 mit dem einen Ende der Erregerwicklung 12. deren anderes Ende an
den Schaltanker 13 angeschlossen ist. Der Schalter 27 hat ein mit dem. Kontakt 26 zusammenarbeitendes
bewegliches Schaltglied 28, das mit Masse verbunden ist. Der Schaltanker 15 ist durch eine Leitung 29 an
die Fernlichtfäden 30 der Scheinwerfer angeschlossen, von denen nur einer dargestellt ist.
Der elektromagnetische Schalter arbeitet in folgender Weise: Bei offenem Handschalter 27 hält der
kalte Hitzdraht 17 den Schaltanker 13 mit seinem Schaltkontakt 14 entgegen der Kraft der Rückführfeder
in Berührung mit dem Gegenkontakt 18. Wird nun der Schalter 27 geschlossen, so fließt Strom \ron
'der Stromquelle21 über die Leitung22, Kontakte 18
und 14, Schaltanker 13, Erregerwicklung 12, Leitung 25 und Schalter 27 zur Masse. Der nun erregte
Elektromagnet 10 zieht den Schaltanker 15 an, so daß die Fernlichtfäden 30 der Scheinwerfer Licht ausstrahlen.
Außerdem übt der Elektromagnet 10 über den durch den Bügel 20 gebildeten Pol eine magnetische
Haltekraft auf den Schaltanker 13 aus. Gleichzeitig fließt auch ein Strom über den Hitzdraht 17,
Widerstand 24 und Schalter 27 zur Masse. Der Hitzdraht \vird erwärmt und dehnt sich aus. Abhängig
von dieser Ausdehnung nimmt die Zugkraft des Hitzdrahtes ab. Der Kontakt 14 des Schaltankers 13 wird
daher durch · die Kraft · der Rückführfeder entgegen
der durch die Haltekraft des Bügelpoles und die Zugkraft des Hitzdrahtes gebildeten resultierenden Kraft
von seinem Gegenkontakt 18 abgerissen, sobald jene resultierende Kraft kleiner geworden ist als die
Federkraft. Dadurch werden die Erregerwicklung 12 und der Hitzdraht 17 stromlos. Der Schaltanker 15
fällt ab, und die Fernlichtfäden der Scheinwerfer erlöschen.
Der stromlose Hitzdraht erkaltet und verkürzt sich. Dadurch wird der Schaltanker 13 mit seinem
Schaltkontakt 14 entgegen der Kraft der Feder erneut gegen den Kontakt 18 gezogen, worauf das
Spiel von neuem beginnt und sich so lange wiederholt, wie der Schalter 27 geschlossen ist.
Der auf den Schaltanker 13 einwirkende Pol kann auch dadurch gebildet werden, daß das dem freien
Schaltankerende zugekehrte Polende des Magnetkerns als U-förmig gebogener Bügel ausgebildet ist (Fig. 3).
Bei dem in Fig. 4 und 5 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel hat der elektromagnetische Schalter
31 ebenfalls einen I-förmigen Kern 32 mit einer Erregerwicklung 33, deren eines Ende jedoch mit dem
Kern 32 verbunden und deren anderes Ende über einen handbetätigbaren ■ Schalter 34 an den Pluspol einer
Stromquelle 35 anschlicßbar ist. Der Minuspol der Stromquelle ist mit Masse verbunden. An dem einen
Ende des Kerns ist auf der einen Seite ein Schaltanker 36 mit einem Schaltkontakt 37 durch eine Blattfeder
38 und auf der anderen Kernseite ein Kontrollankcr 39 mit einem Schaltkontakt 40 durch eine Blattfeder
41 angelenkt. Die Richtung der Kraft, mit der jede der Federn 38 und 41 den ihr zugeordneten Ankcr
zu verschwenken bestrebt ist. ist jeweils durch . einen Pfeil angedeutet. Der Schaltkontakt 37 des Ankers
36 arbeitet mit zwei feststehenden Gegen kontakten 42 und 43, der Schaltkontakt 40 des Ankers
39 mit einem feststehenden Kontakt 44 zusammen. Der Magnetkern 32 des Elektromagnets 31 trägt an
seinem dem freien Ende der Anker gegenüberstehenden Pol einen aus ferromagnetischcm Werkstoff
bestehenden U-förmig gebogenen Bügel 45. Dieser Bügel umgreift mit seinem freien Schenkel den
Schaltanker 36 in der Nähe seines freien Endes und bildet bei erregtem Elektromagnet einen magnetischen
Pol, so daß die Haltekraft des erregten Elektromagnets 31 so lange auf den Schaltanker 36 einwirkt,
wie dessen Kontakt 37 an einem der beiden Gegenkontakte 42 und 43 anliegt.
Am freien Ende des Schaltankers 36 ist das eine Ende eines Hitzdrahtes 46 befestigt, der in kaltem Zustand
den Schaltkontakt 37 des Schaltankers 36 entgegen der Federkraft gegen den Kontakt 43 zieht.
Das andere Ende des Hitzdrahtes 46 ist bei 47 isoliert verankert und über einen Widerstand 48 an den Kontakt
42 angeschlossen. Vom Kontakt 44 führt eine Leitung 49 zu einer Kontrolleuchte. 50, vom Kontakt
42 eine sich verzweigendeLeitung51 zu zwei Leuchten 52 und vom Kontakt 43 eine sich ebenfalls verzweigende
Leitung 53 zu zwei Leuchten 54.
Der elektromagnetische Schalter arbeitet in folgender Weise: Der kalte Hitzdraht 46 zieht bei offenem
Handschalter 34 den Schaltanker 36 mit seinem Schaltkontakt 37 gegen den Kontakt 43. Wird nun
der Betätigungsschalter 34 geschlossen, so fließt Strom von der Stromquelle 35 über Schalter 34, Erregerwicklung
33, Magnetkern 32, Schaltanker 36 einerseits über Kontakt 37 und 43, Leitung 53 durch
die Leuchten 54 zur Masse und andererseits über den Hitzdraht 46, Widerstand 48, Kontakt 42, Leitung 51
durch die Leuchten 52 zur Masse. Die Leuchten 54 strahlen Licht aus, die Leuchten 52 dagegen nicht, da
der sie durchfließende Strom infolge des vorgeschalteten Hitzdrahtes 46 und des Widerstandes 48 nur
gering ist. Der nun erregte Elektromagnet 31 übt über den Bügelpol eine zusätzliche Haltekraft auf den
Schaltanker 36 aus und zieht auch den Kontrollanker 39 mit seinem Schaltkontakt 40 entgegen der Kraft
der Feder 41 gegen den Kontakt 44, so daß auch die Kontrolleuchte 50 stromdurchflossen ist und Licht
ausstrahlt. Der Hitzdraht 46 wird von dem ihn durchfließenden Strom erwärmt und dehnt sich aus. Der
Schaltanker 36 mit seinem Schaltkontakt 37 wird durch die Kraft der Feder 38 von seinem Gegenkontakt
43 abgerissen und gegen seinen Gegenkontakt 42 gedruckt. Die Leuchten 54 erlöschen, und die
Leuchten 52 strahlen Licht aus. Der erregte Elcktromagnet übt nun über seinen I-förmigen Kern eine
zusätzliche Haltekraft auf den Schaltanker 36 aus. Der bei dieser Stellung des Schaltankers 36 kurzgeschlossene
Hitzdraht 46 erkaltet und zieht sich zusammen. Dadurch wird der Schaltanker 36 mit seinem
Kontakt 37 entgegen der Haltekraft des Magnets und der Kraft der· Feder 38 vom Gegenkontakt 42 abgerissen
und gegen den Gegenkontakt 43 gedrückt, worauf das Spiel von neuem beginnt. Solange also der
Betätigungsschalter 34 geschlossen ist, werden die Leuchten 52 und 54 wechselweise geschaltet, während
die Kontrolleuchte 50 Dauerlicht ausstrahlt. Die Kraft der Rückführfeder 41 kann so bemessen sein, daß bei
Ausfall einer Leuchte einer Leuchtengruppe der KontroIlankcT
39 in der entsprechenden Kontaktstellung des Schaltankers 36 nicht mehr angezogen wird, so
daß die Kontrolleuchte im Schaltrhythmus der anderen Leuchtengruppe Blinklicht ausstrahlt und dadurch
den Ausfall einer Leuchte anzeigt.
Claims (5)
1. Elektromagnetischer Schalter zum Auslösen von intermittierenden Signaleu, insbesondere
Lichtsignalen, mit einem an eine Stromquelle anschließbaren, unter dem Einfluß des Elektromagnets
stehenden Schaltanker, an dem eine Rückführfeder sowie ein Hitzdraht angreifen, der in
kaltem Zustand einen Schaltkontakt des Ankers entgegen· der Kraft der Feder in Berührung mit
einem feststehenden Gegenkontakt hält, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Elektromagnets
an seinem einen Pol einen aus ferromagnetischem Werkstoff bestehenden bügelartigen Ansatz trägt,
der den Anker in der Nähe seines freien Endes umgreifend bei erregtem Elektromagnet einen
magnetischen Pol bildet, dessen Haltekraft so lange auf den Anker einwirkt, wie dessen Kontakt
an jenem feststehenden, an die Signalleuchten angeschlossenen Gegenkontakt anliegt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bügelartige Ansatz aus einem
U-förmig gebogenen Streifen besteht, der am Polkern des Elektromagnets befestigt ist.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Schaltanker zugekehrte
kontaktseitige Polende des Magnetkerns als U-förmig gebogener Bügel ausgebildet ist.
4. Schalter nach Anspruch 1, 2 oder 3 zum wechselweisen Schalten zweier Leuchtengruppen,
beispielsweise der Abblend- und Fcrnlichlfädeii von Scheinwerfern auf Kraftfahrzeugen, dessen
Schaltanker zwischen zwei feststehenden Kontakten hin- und herschwenkbar ist, von denen jeweils
einer stromleitend mit einer der beiden Leuchtcugruppcn
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in Reihe zur Erregerwicklung des Elektromagnets
geschaltete Schaltanker aus jeder seiner beiden Kontaktstellungen heraus entgegen der
Haltekraft des Elektromagnets abreißbar ist.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Elektromagnet ein mit einem
feststehenden Kontakt zusammenwirkender Zusatzanker zugeordnet ist, der in seiner Arbeitsstellung
eine Kontrolleuchte an die Stromquelle anschließt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift St 7014 VIIId/74d
(bekanntgemacht am 7. 6. 1956);
Deutsche Auslegeschrift St 7014 VIIId/74d
(bekanntgemacht am 7. 6. 1956);
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 722 621.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen·
© 809 729/48 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1048803B true DE1048803B (de) | 1959-01-15 |
Family
ID=589911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1048803D Pending DE1048803B (de) | Elektromagnetischer Schalter zum Auslosen von intermittierenden Signalen, insbesondere Lichtsignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1048803B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082532B (de) * | 1959-04-30 | 1960-05-25 | Rau Swf Autozubehoer | Thermoelektrische Impulsgebereinrichtung |
-
0
- DE DENDAT1048803D patent/DE1048803B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082532B (de) * | 1959-04-30 | 1960-05-25 | Rau Swf Autozubehoer | Thermoelektrische Impulsgebereinrichtung |
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