DE1048687B - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein faltenlegendes Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl. und besteht darin,
daß das Band im oberen Teil mit einem kräuselnden Mittel in Form eines eingewebten Kräuselfadens, im
unteren Teil mit faltenlegenden Mitteln in Form einer elastischen Versteifung und/oder eines teils eingewebten,
teils einseitig freiliegenden Ziehfadens versehen ist.
Mit einem solchen Tragband läßt sich auf einfache Weise die angenähte Gardine oder ein Vorhang in
gleichmäßige Falten legen, wobei die Versteifung im unteren Bandteil eine tragende Wirkung im Faltenbogen
ausübt, d. h. die Falte anhebt. Das Band nach der Erfindung vereinigt in sich die Vorteile des bekannten
Kräuselbandes, nämlich einfache Handhabung und Anpassungsfähigkeit an jedes Verhältnis zwischen
Stoffbreite und zu bedeckende Fläche und diejenige eines Faltenlegers, nämlich die Bildung gleichmäßiger
Falten ohne fachliches Können.
Gemäß der Erfindung kann die Versteifung des Bandes im unteren Teil durch festeres Weben, steifere
Kettenfäden, Verdoppelung, durch Imprägnierung, durch in Taschen eingeführte Stäbchen und/oder durch
Einweben einer starken Kordel gebildet sein.
An Stelle des Ziehfadens können nach der Erfindung auch die bekannten Befestigungsschlaufen für
die Aufhänger zur Faltenbildung mit verwendet sein, derart, daß immer ein Aufhänger in an sich bekannter
Weise gleichzeitig in zwei benachbarte Schlaufen eingehakt ist.
Endlich kann nach der Erfindung ein seitliches Verschieben der Kräuselung durch Verwendung einer aus
zwei vorzugsweise verschiedenfarbigen Fäden gedrillten Kordeln als Kräuselfaden verhindert werden, in
die die Aufhängeglieder nach der Kräuselung eingeschlauft werden. Die Zweifachkordel ist in der Herstellung
billiger als die bekannten gewebten Schlitzbänder und ermöglicht infolge der dichten Aufeinanderfolge
der Einhakstellen ein leichteres Einhaken der Aufhängeglieder als bei Schlitzbändern.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 das Tragband von der Rückseite,
Abb. 2 das Band von der Vorderseite, teilweise im
gestreckten und teilweise im gefalteten Zustand, und
Abb. 3 eine weitere Ausführungsform des Tragbandes in Rückansicht.
Mit 4 ist das Tragband von beliebiger Breite, Farbe und Bindung und mit 5 die Kräuselschnur bezeichnet,
die in Form einer Kordel, einer Litze oder eines Bändchens im oberen Teil 6 des Tragbandes längsverschiebbar
eingewebt ist. Der untere Teil 7 des Bandes ist durch festeres Weben, steifere Kettenfäden, Verdoppelung,
durch Imprägnierung, Gummierung, durch Faltenlegendes Tragband für Gardinen,
Vorhänge od. dgl.
Vorhänge od. dgl.
Anmelder:
Vorwerk & Sohn, Wuppertal-Barmen,
Obere Lichtenplatzer Str. 336
Obere Lichtenplatzer Str. 336
Stäbchen in Taschen oder durch Einweben einer festen Kordel durchgehend oder nur Feld um Feld, z. B. von
a bis b, elastisch versteift. Dabei ist diese Art der Versteifung keine Bedingung, denn es kann schon die
durch das Annähen der nicht dargestellten Gardine erreichte Versteifung genügen. Als faltenlegendes
Mittel ist ein Faltenziehfaden 8 eingewebt, der in den Feldern a bis b frei über dem Band verläuft. Mit 9
sind Schlaufen zur Anbringung der Aufhängeglieder
10 l>ezeichnet. Nachdem das Band an den Nähleisten
11 auf die Gardine genäht worden ist, faßt man mit einer Hand den Kräuselfaden 5 sowie den Faltenziehfaden
8. Jetzt schiebt man mit der anderen Hand in der Mitte der Gardine beginnend Punkt a an Punkt b,
worauf das Band mit der Gardine einen Bogen, eine Falte bildet. Dann schiebt man in demselben Feld
Punkt c an Punkt d, worauf sich der obere Bogen begradigt, was zur Folge hat, daß der Bogen am unteren
Rand des Bandes gehoben wird. Darüber hinaus kann sowohl am Kräuselfaden 5 als auch am Faltenziehfaden
8 das Band beliebig stark gekräuselt werden.
In Abb. 3 sind an Stelle des Ziehfadens die Befestigungsschlaufen 9 für die Aufhänger 10 zur Faltenbildung
verwendet, derart, daß immer ein Aufhänger in an sich bekannter Weise gleichzeitig in zwei benachbarte
Schlaufen eingehakt ist. Dabei kann gleichzeitig auch die Kräuselschnur, um ein seitliches Verschieben
der Kräuselung zu verhindern, mit eingehakt sein (s. Abb. 3, rechts außen), wenn sie gemäß der Erfindung
aus einer aus zwei vorzugsweise verschiedenfarbigen Fäden gedrillten Kordel besteht.
Claims (1)
1. Faltenlegendes Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß es im
oberen Teil mit einem kräuselnden Mitte! in Form eines eingewebten Kräuselfadens, im unteren Teil
809 729/19
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1048687B true DE1048687B (de) | 1959-01-15 |
Family
ID=589822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1048687D Pending DE1048687B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1048687B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190614B (de) | 1960-08-05 | 1965-04-08 | Vorwerk & Sohn | Tragband |
-
0
- DE DENDAT1048687D patent/DE1048687B/de active Pending
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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