DE1048362B - - Google Patents
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- DE1048362B DE1048362B DENDAT1048362D DE1048362DA DE1048362B DE 1048362 B DE1048362 B DE 1048362B DE NDAT1048362 D DENDAT1048362 D DE NDAT1048362D DE 1048362D A DE1048362D A DE 1048362DA DE 1048362 B DE1048362 B DE 1048362B
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- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 19
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 8
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- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C3/00—Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
- G21C3/02—Fuel elements
- G21C3/04—Constructional details
- G21C3/06—Casings; Jackets
- G21C3/12—Means forming part of the element for locating it within the reactor core
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E30/00—Energy generation of nuclear origin
- Y02E30/30—Nuclear fission reactors
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstützen von Brennstoffstäben in langen lotrechten
Bohrungen eines Kernreaktors, die in Teilstäbe aufgeteilt und einzeln in der Bohrungswand abgestützt
sind. Die Erfindung besteht darin, daß in verschieclenen Höhen der Bohrung bzw. in der Bohrungs-Avand
mehrere, vorzugsweise je drei Zapfen eingesetzt sind und daß die Teilstücke am oberen Ende mit derselben
Anzahl von Auslegern versehen sind, die in entsprechender Stellung auf den Zapfen aufliegen und
den Teilstab tragen.
Lange, wärmeabgebende Stäbe in lotrechten Bohrungen eines Kernreaktors können sich im Laufe der
Arbeitszeit verziehen. Zusätzlich besteht die Gefahr, daß sie durch ihre Eigenbelastung ausknicken. Die
Stäbe lassen sich dann nicht mehr aus dem Bohrloch entfernen. Dieses'Problem kann man dadurch lösen,
daß man den langen :Stab in Teilstäbe aufteilt und jeden Teilstab für sich in der Bohrungswand abstützt.
Es sind Vorrichtungen bekannt, die dementsprechend ausgeführt sind, und die mittels Feder
oder am unteren Ende der Teilstäbe angeordneten Hebeln die Abstützung: in entsprechend ausgebildeten
Ausnehmungen der Bohrungswand sichern. Die Erfindung betrifft eine weitere Entwicklung dieser Vorrichtungen,
und sie löst mit einfachen Mitteln eine •sichere und stabile Abstützung der Teilstäbe. Erfindungsgemäß
wird jeder Teilstab mit mehreren,, z. B. drei am oberen Ende angeordneten Auslegern, versehen,
die in der entsprechenden Stellung auf den in der Bohrungswand angeordneten Zapfen aufliegen
'-ind den Teilstab tragen. Die Brennstoffstäbe werden an einem Greifer hängend in die Bohrung so eingeführt,
daß die Ausleger durch den Zwischenraum zwischen den Zapfen geführt werden, der mindestens
so breit wie der Ausleger ist. Bei Erreichung der gewünschten Tiefe wird der Teilstab mittels Greifer
■so gedreht und dabei noch weiter gesenkt, daß die Ausleger auf den gewählten Zapfen aufliegen. Der
greifer wird dann vom Teilstab gelöst, aus der bohrung herausgezogen und mit dem nächsten Teilstab
versehen. Der nächste Teilstab wird auf die ,1;ichsthöher stehende Zapfengruppe in der geschilderten
Weise aufgelegt. Der Höhenunterschied zwischen den einzelnen Zapfengruppen ist mindestens
Rleich der Länge der einzelnen Teilstäbe. Das Entfernen der Brennstoffstäbe erfolgt sinngemäß in umgekehrter
Reihenfolge.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und vereinfacht dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch das Bohrloch 1 eines Kernreaktors, welches mit Brennstoffstäben 2
gefüllt Avil-rl. Zum Abstützen der Teilstäbe 2 ist das Hflhrloch 1 mit Zapfen 3 versehen, die
Vorrichtung und Verfahren zum Abstützen von Brennstoffstäben in langen lotrechten
Bohrungen eines Kernreaktors
Anmelder:
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel - Werke Aktien - Gesellschaft, Oberhausen (Rhld.), Duisburger Str. 375
Arno Müller, Oberhausen (Rhld.), ist als Erfinder genannt worden
Gruppen 3', 3", 3"' usw. eingeteilt sind. Jede Gruppe ist mit vorzugsweise drei in einer Horizontalebene angeordneten
Zapfen versehen, die am Umfang des Bohrloches um je 120° versetzt sind. Die Zapfen
jeder Gruppe sind lotrecht unterhalb oder oberhalb des entsprechenden Zapfens einer anderen Gruppe
angeordnet. Die Höhenunterschiede zwischen zwei benachbarten Zapfengruppen, z. B. 3' und 3" bzw. 3"
und 3'" sind mindestens gleich der Länge der einzelnen Stäbe 2.
Die Brennstoffstäbe 2 werden an einem Greifer (Abb. 2, 3 und 4) hängend in die Bohrung eingeführt
oder aus derselben entfernt. Das Greiferfutter hängt an einem Seil 4, welches gleichzeitig auch die notwendigen
elektrischen Leitungen enthält. Das Greiferfutter ist mit einer Greifervorrichtung, die mittels
Klauen 5 die Brennstoffstäbe hält, und mit einer um einen bestimmten Winkel verstellbaren Steuerhülse 6
versehen. Die Steuerhülse 6 ist an ihrem Umfang derart mit einer Anzahl Nuten bzw. Schlitzen versehen,
daß das Futter auch an den Zapfen 3 in der Bohrung 1 vörbeigleiten kann, indem jeweils ein Zapfen 3 in
einer Nut entlangläuft. Damit die Zapfen 3 in die Nuten besser eingeführt werden können, sind die
Nuten nach beiden Seiten so weit verbreitert, bis sich eine Überschneidung mit den benachbarten, ebenfalls
verbreiterten Nuten ergibt. Die Verbreiterung kann dabei überall gleichförmig oder auch ungleichförmig
ausgeführt werden, so daß die sich bildenden Kanten in der Stirnfläche auf gleicher oder auf ungleicher
Höhe liegen. Zur weiteren A^erbesserung der Einführung der Zapfen kann an einer oder an mehreren
Stirnkanten ein federndes Glied 7 gemäß Abb. 5 angebracht werden, welches das Abgleiten eines Führungszapfens
in eine(n) Nut oder Schlitz erleichtern.
809 728/228
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Abstützen von Brennstoffstäben in langen lotrechten Bohrungen eines Kernreaktors,
die in Teilstücke aufgeteilt und einzeln
4!
in der Bohrungswand abgestützt werden, dadun gekennzeichnet, daß in verschiedenen Höhen d
Bohrung (1) bzw. in der Bohrungswand mehrer vorzugsweise je drei Zapfen (3) eingesetzt sir
und daß die Teilstäbe (2) am oberen Ende m derselben Anzahl von Auslegern (5) versehen sin
die in entsprechender Stellung auf diesen Zapfe (3) aufliegen und den Teilstab (2) tragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch g ίο kennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen de
Zapfen (3) mindestens so breit wie die Au leger (5) ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und : dadurch gekennzeichnet, daß der Höhenunte
schied zwischen den einzelnen Zapfengruppe mindestens gleich der Länge der einzelnen Tei
stäbe (2) ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis '. dadurch gekennzeichnet, daß alle Zapfen eint
Gruppe in einer Horizontalebene liegen und jede Zapfen einer Gruppe lotrecht unterhalb und/ode
lotrecht oberhalb des entsprechenden Zapfer anderer Zapfengruppen liegt.
5. Verfahren zum Einsetzen von Brennstof stäben in eine Bohrung eines Kernreaktors m
einer Abstützvorrichtung nach den Ansprüchen bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstofi
teilstäbe (2), an einem Greifer hängend, in di Bohrung (1) eingeführt werden, daß die Auslege
(8) durch den Zwischenraum zwischen den Zar. fen (3) geführt werden und bei Erreichung de
gewünschten Tiefe der Teilstab mittels Greifer s gedreht wird, daß die Ausleger (8) auf die Zap
fen (3) aufgelegt werden, der Greifer vom Teil stab (2) gelöst und aus der Bohrung (1) heraus
gezogen und mit dem nächsten Teilstab versehe wird.
6. Greifer zum Durchführen des Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da;
sein Futter mit Klauen (5) und einer Steuerhüls (6) versehen ist, und die Steuerhülse (6) an ihren
Umfang mit einer Anzahl von Nuten bzw Schlitzen versehen ist, durch welche die Zapfei
(3) am Futter vorbeigleiten.
7. Greifer nach Anspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, daß am Seil entweder das Futter ode:
die Steuerhülse (6) befestigt sind und die Hüls< (6) um das Futter bzw. das Futter in der Hülsi
drehbar angeordnet sind, wobei der Drehimpuk durch das Seil (4) mechanisch oder elektriscl
übertragen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 029 495.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 029 495.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
G 809 728/228 12. 58
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1048362B true DE1048362B (de) | 1959-01-08 |
Family
ID=589572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1048362D Pending DE1048362B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1048362B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228006B (de) * | 1961-05-27 | 1966-11-03 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Sicherung von Brennstoff-elementen in ihrer Lage in einem Reaktorkanal |
| DE1244304B (de) | 1962-02-15 | 1967-07-13 | Atomic Energy Authority Uk | Abstuetzvorrichtung fuer gestapelte Kernreaktor-Brennelemente |
-
0
- DE DENDAT1048362D patent/DE1048362B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228006B (de) * | 1961-05-27 | 1966-11-03 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Sicherung von Brennstoff-elementen in ihrer Lage in einem Reaktorkanal |
| DE1244304B (de) | 1962-02-15 | 1967-07-13 | Atomic Energy Authority Uk | Abstuetzvorrichtung fuer gestapelte Kernreaktor-Brennelemente |
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