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DE1048298B - Antennenanordnung mit einem ueber einen Hohlrohrleiter eingespeisten Parabolspiegel - Google Patents

Antennenanordnung mit einem ueber einen Hohlrohrleiter eingespeisten Parabolspiegel

Info

Publication number
DE1048298B
DE1048298B DED25197A DED0025197A DE1048298B DE 1048298 B DE1048298 B DE 1048298B DE D25197 A DED25197 A DE D25197A DE D0025197 A DED0025197 A DE D0025197A DE 1048298 B DE1048298 B DE 1048298B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna arrangement
arrangement according
reflector
parabolic mirror
antenna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED25197A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Otto Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DED25197A priority Critical patent/DE1048298B/de
Publication of DE1048298B publication Critical patent/DE1048298B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q17/00Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems
    • H01Q17/001Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems for modifying the directional characteristic of an aerial
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q17/00Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

Die zirkuläre Polarisation elektrischer Wellen im Zentimeterwellenbereich bietet für den Richtfunk-Weitverkehr unbestreitbare Vorteile, da sie vor allem gestattet, Schwundstörungen infolge von Interferenzen wesentlich zu vermindern. Bisher ist jedoch nicht bekannt, derartige zirkulär polarisierte Wellen so stark zu bündeln, wie es bisher mit linear polarisierten Wellen üblich ist.
Es ist bereits bekannt, Spulenantennen in Gruppen anzuordnen und auf diese Weise eine stärkere Bündelung als mit nur einer Spulenantenne zu erzielen. Ferner ist es auch bekannt, eine Spule als Erreger zirkulär polarisierter Wellen in einem Trichter oder in einem Parabolspiegel anzuordnen. Die hierdurch erreichten Bündelungseffekte sind jedoch nicht ausreichend, weil einerseits der Wirkfaktor der Trichter niedrig liegt (bei einer wirtschaftlich vertretbaren Baulänge des Trichters etwa nur 30%) und andererseits die Strahlungscharakteristik der Spule keine zirkulär polarisierte Ausleuchtung des Parabolspiegels gestattet. (Die zirkuläre Polarisation einer Spulenantenne besteht nur in Richtung der Spulenachse, jedoch nicht in seitlicher Richtung.)
Es sind ferner Parabolspiegelantennen bekannt, die bei einer rückwärtigen Einspeisung einen hyperbolischen Reflektor aufweisen, dessen einer Brennpunkt mit dem des Paraboloids zusammenfällt. Auf diese Weise kann der Erreger, z. B. ein Dipol, im Brennpunkt des hyperbolischen Reflektors angeordnet werden. Ebenso kann auch eine Hohlrohrleitereinspeisung in der Nähe des zweiten Brennpunktes vorgenommen werden. Üblicherweise werden derartige Hohlleiter, die zur Antenneneinspeisung dienen, mit der H10-WeIIe in senkrechter oder waagerechter Polarisation betrieben.
Die Erfindung betrifft eine Antennenanordnung mit einem über einen Hohlrohrleiter eingespeisten Parabolspiegel mit hyperbolischem Reflektor. Die Antennenanordnung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlrohrleiter mit zirkulär polarisierten Wellen betrieben wird, daß der Rand und die Rückseite des hyperbolischen Reflektors bedämpft sind und daß am Antennenrand eine Dämpfungsmanschette vorgesehen ist.
Im folgenden ist der Gegenstand der Erfindung an Hand der Abbildungen näher erläutert. Die Abb. 1 zeigt den Grundaufbau der Antennenanordnung zur Bündelung zirkulär polarisierter Wellen. Es handelt sich um eine an sioh bekannte Antennenanordnung. Diese Antennenanordnung besteht aus dem hyperbolischen Reflektor 2, welcher dem Parabolspiegel 1 gegenüber angeordnet ist. In bekannter Weise wird nun die Antennenanordnung durch den Hohlrohrleiter 3 gespeist. Der aus dem Hohlrohrleiter 2 austretende Wellenzug wird an dem hyperbolischen Antennenanordnung
mit einem über einen Hohlrohrleiter
eingespeisten Parabolspiegel
Anmelder:
Deutsche Bundespost,
vertreten durch den Präsidenten
des Fernmeldetechnischen Zentralamts,
Darmstadt, Rheinstr. 110
Dr.-Ing. Karl Otto Schmidt, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
Reflektor 2 auf den Parabolspiegel 1 reflektiert und von dem letzteren stark gebündelt.
Durch Anwendung einer Antennenanordnung nach
as der Erfindung lassen sich die Störungen durch Schwundeinflüsse so weit vermindern, daß man entweder die Funkfeldlängen annähernd verdoppeln oder unter Beibehalten der bisherigen Funkfeldlängen die Amplitudenmodulation statt der Frequenzmodulation einführen kann. Die letztere Maßnahme gestattet eine Kostenverringerung des Sprechkreiskilometers im Verhältnis 1 : 5, da der bei Amplitudenmodulation zu übertragende Nachrichteninhalt unter sonst gleichen Bedingungen (Geräuschabstand) fünfmal so groß ist wie bei Frequenzmodulation. Die Bedämpfung des Randes und der P.ückseite des hyperbolischen Reflektors 2 (im dargestellten Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist eine Dämpfungsblende 5 vorgesehen) vermindert die Bildung von störenden Interferenzen und Nebenzipfeln. Zur Bedämpfung des Randes des Parabolspiegels 1 ist die zusätzliche Ringmanschette 4 vorgesehen. Auf diese Weise werden die durch den Antennenrand hervorgerufenen Nebenzipfel verringert.
Es ist ferner gegebenenfalls noch möglich, eine in den Abbildungen der Übersicht halber fortgelassene, aus Absorptionsstoffen bestehende Blende zwischen dem hyperbolischen Reflektor 2 und dem Parabolspiegel 1 anzuordnen, die unerwünschte Streustrahlen aufzufangen und das Antennendiagramm auf die gewünschte Hauptkeule zu begrenzen gestattet.
Im übrigen kann gegebenenfalls auch das Ende der Hohlrohrleitung 3 mit einer Dämpfungsmanschette versehen werden, um eine stoßfreie Anpassung des Hohlrohres an den es umgebenden Raum zu erzielen.
809 728/Ί81
I 048
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die. Blenden und/oder Manschetten mit einem absorbierenden Sumpf zu versehen, der einen allmählichen Übergang von einer kaum absorbierenden und kaum reflektierenden Oberfläche zu stärkeren Absorptionswerten im Innern der Blenden bzw. Manschetten aufweist. Wird als absorbierendes Material z.B. Schaumstoff mit eingelagertem Graphit benutzt, so läßt sich ein »elektrischer Sumpf« schaffen, der an einer Oberfläche eine geringe Absorption hat und auf diese Weise nicht reflektiert. Die Graphiteinlagerung nimmt nach dem Innern der Blende oder der Manschette zu, so daß keine Energie wieder heraustreten kann, sobald sie einmal in die Blende oder Manschette hereingekommen ist.
In manchen Fällen kann es auch vorteilhaft sein, den Sumpf in an sich bekannter Weise durch einen Durchtnischungs- oder DifEusionsprozeß herzustellen, indem Graphit od. dgl. nach dem Spritzverfahren auf die mit dem Sumpf zu überziehenden Teile aufgebracht wird.
Eine nach der Erfindung hergestellte Anordnung ergibt z. B. bei einer Frequenz von 4 GHz (= 7,5 cm Wellenlänge) Bündelungswinkel von nur ±1° und einen Antennengewinn von rund 40 db bei einem Antennendurchmesser von 3 m.

Claims (7)

PATENTANSPKCCHE:
1. Antennenanordnung mit einem über einen Hohlrohrleiter eingespeisten Parabolspiegel mit hyperbolischem Reflektor, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlrohrleiter mit zirkulär polarisierten Wellen betrieben wird, daß der Rand und die Rückseite des hyperbolischen Reflektors bedämpft sind und daß am Antennenrand eine Dämpfungsmanschette vorgesehen ist.
2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine absorbierende Blende (5) die unerwünschte rückwärtige Strahlung des Reflektors· (2) abfängt.
3. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Reflektor (2) und dem Parabolspiegel (1) eine Streustrahlenblende vorgesehen ist.
4. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden und/oder Manschetten aus einem absorbierenden Sumpf bestehen, der einen allmählichen Übergang von einer kaum absorbierenden und kaum reflektierenden Oberfläche zu stärkeren Absorptionswerten im Innern der Blenden bzw. Manschetten aufweist.
5. Antennenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sumpf aus Schaumstoff, insbesondere Moltopren, mit eingelagertem Graphit besteht.
6. Antennenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sumpf, insbesondere aus Graphit, durch einen Durchmischungs- oder Diffusionsprozeß hergestellt ist.
7. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Reflektor zugewandte Rand der speisenden Hohlrohrleitung mit einer Dämpfungsmanschette versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Wireless Engineer, November 1947, S. 324.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809728/181 12.58
DED25197A 1957-03-20 1957-03-20 Antennenanordnung mit einem ueber einen Hohlrohrleiter eingespeisten Parabolspiegel Pending DE1048298B (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE1048298B (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3101473A (en) * 1960-04-14 1963-08-20 Mcdonnell Aircraft Corp Parabolic reflector with rim of absorbing material to attenuate side lobes
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WO2006005546A1 (de) * 2004-07-13 2006-01-19 Daimlerchrysler Ag Hf-absorber-manschette für einen kraftfahrzeug-radar-sensor

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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