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DE1048183B - Einrichtung zur Zufuehrung des Schleif- bzw. Poliermittels bei zweiseitig wirkenden Glasschleif- und bzw. oder Poliermaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Zufuehrung des Schleif- bzw. Poliermittels bei zweiseitig wirkenden Glasschleif- und bzw. oder Poliermaschinen

Info

Publication number
DE1048183B
DE1048183B DEG8772A DEG0008772A DE1048183B DE 1048183 B DE1048183 B DE 1048183B DE G8772 A DEG8772 A DE G8772A DE G0008772 A DEG0008772 A DE G0008772A DE 1048183 B DE1048183 B DE 1048183B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
polishing
glass
polishing agent
valves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG8772A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmond Laverdisse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glaceries de la Sambre SA
Original Assignee
Glaceries de la Sambre SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glaceries de la Sambre SA filed Critical Glaceries de la Sambre SA
Publication of DE1048183B publication Critical patent/DE1048183B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Zuführung des Schleif-bzw. Poliermittels bei zweiseitig wirkenden Glasschleif- und bzw. oder Poliermaschinen Es ist bekannt, daß den das Glas bearbeitenden Schleif- bzw. Polierwerkzeugen ein Schleif- bzw. Poliermittel zugeführt werden muß, das im allgemeinen zum Schleifen aus einem Sand-Wasser-Gemisch und zum Polieren aus einem Eisenoxyd-Wasser-Gemisch besteht. Infolge der durch die Vorwärtsbewegung des Glasbandes und bzw. oder Querbewegung der Werkzeuge auf dem Glasband bedingten Relativbewegung zwischen dem Glasband und den Werkzeugen werden das Schleif- und das Poliermittel auf dem Glasband verteilt.
  • Wenn die Zufuhr des Schleif- und Poliermittels ungenügend oder unregelmäßig wird, liegt die Gefahr einer übermäßigen Erwärmung des Glases vor, was zu Glasbruch führen kann. Insbesondere die geregelte Speisung der die Glasunterfläche bearbeitenden Werkzeuge bereitet aber Schwierigkeiten, weil das Schleif-und das Poliermittel das Bestreben haben, unter dem Einfluß der Schwere nach unten zu fallen. Dies macht sich auch während der letzten Phase des Polierens geltend, weil eine genaue Dosierung des den Polierwerkzeugen in diesem Zeitpunkt zugeführten Wassers auf der Glasunterfläche kaum möglich ist.
  • Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß das unmittelbar in Zerstäuberdüsen oder mittels Preßluft zerstäubte Schleifmittel- bzw. Poliermittel-Wasser-Gemisch periodisch gegen das Glasband geschleudert wird, womit das gute Haften am Glas trotz des Einflusses der Schwere sichergestellt ist. Wenn am Schluß des Poliervorganges das Poliermittel durch Wasser ersetzt wird, kann es entweder in zerstäubtem Zustand oder auch in: Form von Dampf oder schließlich noch in Form von befeuchteter Luft periodisch aufgeschleudert werden.
  • Der Überschuß an Schleif- bzw. Poliermittel oder an Wasser wird hierbei ungehindert durch unmittelbar unterhalb der Werkzeugmitte angeordnete Rückflußkanäle abgeleitet, ohne zwischen der Arbeitsfläche der Werkzeuge und dem Glas hindurchtreten zu müssen, was die Entstehung von für das Glas gefährlichen Drücken verhindert. Die periodische Schleif-bzw. Poliermittel- oder Wasserzuführung erfolgt hierbei über mechanisch gesteuerte Ventile, die durch die waagerechten Wecchselbewegungen der Werkzeugträger geöffnet und durch Federn geschlossen oder bei feststehenden Werkzeugträgern durch Nocken, oder Kurbelgetriebe gesteuert werden.
  • Bei Maschinen zum Polieren der Glasunterfläche ist es bekannt, das Poliermittel in Form von Strahlen auf das Glas zu spritzen, wo es von den Polierwerkzeugen erfaßt und ausgebreitet wird. Nachteilig hierbei ist, daß das Poliermittel weder zerstäubt noch periodisch gegen das Glas geschleudert wird. Hinzu kommt noch, daß zur Zuführung des Poliermittels und zur Rückführung des Überschusses ein besonderes Leitungssystem erforderlich ist, was sehr leicht zu Verstopfungen und Betriebsstillständen führen kann.
  • Es ist des weiteren auch bekannt, Schleif- und Poliermittel in der Weise auf rotierende Schleif- oder Polierscheiben aufzutragen, daß sie in trockenem, staubförmigem Zustand einer Zerstäuberdüse zugeführt werden, wobei gegebenenfalls noch Flüssigkeit getrennt zugegeben werden kann. Auch bei dieser Vorrichtung findet kein periodisches Schleudern des Schleif- und Poliermittels gegen die zu bearbeitende Fläche statt; hinzu kommt noch, daß die getrennte Zufuhr des trockenen Schleif- und Poliermittels einerseits und der Flüssigkeit andererseits bei der Bearbeitung von Glas nicht zu befriedigenden Ergebnissen führen kann.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Fig. 1 bis 10 dargestellt. Es zeigt Fig. 1 schematisch eine erste Ausführungsform der Poliervorrichtung in senkrechtem Schnitt mit Zerstäuberdüsen, Fig. 2 bis 4 schematische Ansichten von Druckluftzerstäubern, Fig.5 in Seitenansicht einen Teil eines mit Zerstäubern nach Fig. 2 ausgerüsteten Werkzeugträgers, F ig. 6 eine Endansicht mit teilweisem Querschnitt des Werkzeugträgers nach Fig. 5, Fig. 7 einen dem oberen Teil der Fig. 6 entsprechenden Schnitt in größerem Maßstab, Fig. 8 den Grundriß eines Endes des Werkzeugträgers nach Fig. 5, Fig.9 und 10 in Ansicht und im Grundriß eine Einzelheit nach Fig. 8 in größerem Maßstab.
  • Mit 1 und 2 sind die untere und die obere Polierscheibe eines Polierscheibenpaares bezeichnet, die ein in Bewegung befindliches Glasband 3 (Fig. 1) bearbeiten. Jede dieser mit einem Filz ausgekleideten Scheiben ist an einer Hohlspindel 5 angebracht, die von einem Zahnrad 6 angetrieben wird und sich in einem Träger 7 dreht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird das Poliermittel gleichzeitig in der Mitte und in der unmittelbaren Nähe des Umfanges des Werkzeuges zugeführt. Die unteren Werkzeuge erhalten das Poliermittel-Wasser-Gemisch über eine von einer Pumpe 9 gespeiste Leitung. 8, die mit einer mittleren Leitung 10 und seitlichen Leitungen 11 in Verbindung steht, welche in Zerstäuberdüsen 12 enden. Wenn die Leitungen unter Druck gesetzt werden, z. B. durch Schließen eines Ventils 13 in der Leitung 8, wird ein sehr feiner Sprühregen gegen die Unterfläche des Glasbandes 3 geschleudert. Auf diese Weise wird ein mit anderen Mitteln nicht erreichbares Haften am Glas ermöglicht und jeder Poliermittelverlust vermieden.
  • Um zu verhindern, daß sich bei Außerbetriebsetzung der Zerstäuber 12 ihre engen Mündungen verstopfen, wird die Pumpe auf eine Liefermenge eingeregelt, die einen Umlauf in den Rohren 10 und 11 aufrechterhält, wobei der Überlauf durch die Kanäle 14 in eine Rücklaufleitung 16 und von hier in den Speisebehälter 17 der Pumpe 9 zurückfließt.
  • Zu gewissen Zeiten, insbesondere am Schluß des Polierens, ist es vorteilhaft, die Zufuhr von Polierrot zu unterbrechen und den Polierwerkzeugen Wasser zuzuführen.
  • Zu diesem Zweck sind außer den Rohren 10, 11 noch Rohre 18, 19 vorgesehen, die an eine Leitung 15 angeschlossen sind, welche Dampf oder befeuchtete Druckluft führt.
  • Der nach dem Öffnen der Ventile 20 der Glasunterfläche zugeführte Dampf kondensiert, wodurch auch in diesem Fall ein Haften des Wassers am Glas sichergestellt und die Möglichkeit gegeben ist, die angewendete Wassermenge viel genauer zu dosieren, als es mit normalen Mitteln der Fall ist. Das Wasser kann aber auch durch Zerstäubung aufgebracht werden, entweder mittels der Zerstäuber 12, wobei dann die Rohre 18, 19 in Fortfall kommen, oder auch mittels dieser Rohre, die dann mit Zerstäubern ausgerüstet werden. Wie Fig. 1 zeigt, kann auch das obere Werkzeug mit einer ähnlichen Vorrichtung ausgerüstet werden, wie sie durch die Bezugszeichen 8 bis 20 für das untere Werkzeug 1 gekennzeichnet ist, mit Ausnahme der in diesem Fall nicht erforderlichen Rückflußleitung. Da aber die Schwierigkeiten zum gleichmäßigen und dosierten Aufbringen des Poliermittel-Wasser-Gemisches auf die Oberfläche des Glases geringer als zum Aufbringen auf dessen Unterfläche sind, können auch die gewöhnlichen Speisemittel für das obere Werkzeug beibehalten werden, ohne hierbei größere Nachteile befürchten zu müssen.
  • Was vorstehend zu den Polierwerkzeugen gesagt worden ist, gilt naturgemäß auch für die Schleifwerkzeuge, gleichgültig, wie ihre Gestaltung, ihre Anordnung und die Art ihrer Aufhängung sein mögen.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen schematisch Zerstäuber, in denen das mit dem Schleif- bzw. Poliermittel beladene Wasser, welches sich in einem Behälter 17 befindet, in den ein Rohr 21 eintaucht, durch den Unterdruck angesaugt wird, der durch das Ausströmen von Druckluft bei 22 entsteht, die aus einem Behälter 23 durch eine mit einem Ventil 25 ausgerüstete Leitung 24 zugeführt wird. Auf diese Weise wird ein feiner Schleif- bzw. Poliermittelsprühregen gegen die Unterfläche des Glasbandes 3 geschleudert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.4 taucht die Druckluftleitung 24 in den Behälter 17 ein, wodurch die Druckluft mit der Flüssigkeit eine Emulsion bildet, die durch das Rohr 12 gegen das Glas geschleudert wird.
  • Die Fig.5 bis 10 zeigen einen mit Zerstäubern nach Fig. 2 ausgerüsteten Träger 26; dieser umfaßt für jedes Werkzeug ein Rohr 21, das in einen Behälter 27 eintaucht, welcher das Gemisch enthält, das durch eine Rührvorrichtung 28 aufgeschlämmt wird, die mittels Zahnrädern 29 von der Hohlwelle 5 des Werkzeuges 1 angetrieben wird. In das Rohr 30, das das Werkzeug zentral speist, münden das Rohr 21 und eine Druckluftleitung 31, die mit einem Sammler 32 in Verbindung steht, welcher mittels einer biegsamen Leitung 33 an eine Druckluftleitung 34 angeschlossen ist. Die Luftzufuhr zu den Rohren 31 wird durch je ein Federventil 35 (Fig. 9) gesteuert, das periodisch betätigt wird, um die Zufuhr des Gemisches im gewünschten Augenblick zu bewirken.
  • Bei dem in den Fig. 5 bis 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen; daß der Träger26 eine waagerechte Hin- und Herbewegung ausführt, wodurch am Ende seines Hubes das Ende 36 der Stange des Ventils 35 mit einem Anschlag 37 zusammentrifft, der von einer festen Säule 38 getragen wird, die in der Nähe des Trägers angebracht ist. Die Säule 38 besitzt vorzugsweise eine der Anzahl der Rohre 31 und der Werkzeuge 1 entsprechende Anzahl von Anschlägen 37, damit die Druckluftzufuhr zu jedem Werkzeug individuell geregelt werden kann. Zu diesem Zweck ist jeder Anschlag 37 in einem Block 39 angebracht, dessen Lage in der Säule 38 durch eine Schraube 40 geregelt werden kann. Darüber hinaus kann der Anschlag 37 in dem Block 39 gleiten, um gegebenenfalls das entsprechende Ventil außer Betrieb zu setzen.
  • Bei feststehendem Träger wird ein äquivalentes Arbeiten der Ventile dadurch ermöglicht, daß sie mittels eines Satzes von drehbaren Nocken oder mitttels eines Kurbelgetriebes betätigt werden.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Träger ist für jedes Werkzeug neben dem zentralen Zerstäuber 30 mit einem seitlichen Zerstäuber zur Gemischzufuhr in der Nähe des Umfanges des Werkzeuges ausgerüstet; dieser Zerstäuber erhält das Gemisch über eine Leitung 21', an deren oberem Ende es durch Druckluft zerstäubt wird, die aus einem Behälter 32' durch eine Leitung 31' zugeführt wird. Der Behälter 32' ist mit Ventilen 35' ausgerüstet, die wie die Ventile 35 mittels regelbarer, in einer feststehenden Säule 38' angeordneter Anschläge 37' einzeln gesteuert werden können. Eine Leitung 41 verbindet die Behälter 32 und 32' untereinander, so daß beide von der Leitung 34 aus über das biegsame Rohr 33 gespeist werden können.
  • Bei dieser Anordnung genügt es, das biegsame Rohr abzunehmen, um den Träger zu entfernen. Alle Regelorgane sind auf den feststehenden Säulen 38 und 38' angebracht, so daß- sie immer leicht zugänglich sind.
  • Offensichtlich können die Behälter 27 auch in einem einzigen Behälter vereinigt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung an zweiseitig wirkenden Glasschleif- bzw. Glaspoliermaschinen, bei denen die Schleif- bzw. Poliermittelsuspension von einem Behälter mit Pumpe über Leitungen und Regelventile aus Düsen in der Mitte und am Rand der Bearbeitungswerkzeuge gegen die Unterfläche des Glasbandes geschleudert und ihr Überschuß über Rückflußkanäle wieder zum Behälter rückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar in Zerstäuberdüsen oder mittels Preßluft zerstäubte Schleifmittel- bzw. Poliermittel-Wasser-Gemisch und das reine Wasser unmittelbar in zerstäubtem Zustand oder in Form von auf der Glasoberfläche kondensierendem Dampf oder in Form von mit Wasser befeuchteter Preßluft periodisch gegen das Glasband geschleudert werden und der Überschuß an Schleif- bzw. Poliermittel bzw. an Wasser durch unmittelbar unterhalb der Werkzeugmitte vorgesehene Rückflußkanäle (14) abgeleitet wird (Fig. 1).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die periodische Schleif- bzw. Poliermittelzuführung über mechanisch gesteuerte Ventile erfolgt (Fig. 5 bis 10).
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (35) durch waagerechte Wechselbewegungen der Werkzeugträger (26) geöffnet und durch Federn geschlossen werden (Fig. 5 und 9).
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei feststehendem Werkzeugträger (26) die Ventile (35) durch Nocken- oder Kurbelgetriebe gesteuert werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 558 210, 655 502, 655 788, 800 821, 825 328; britische Patentschrift Nr. 512 336.
DEG8772A 1951-05-19 1952-05-05 Einrichtung zur Zufuehrung des Schleif- bzw. Poliermittels bei zweiseitig wirkenden Glasschleif- und bzw. oder Poliermaschinen Pending DE1048183B (de)

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Citations (6)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE558210C (de) * 1930-03-12 1932-09-02 Horn Und Klauenverwertung Alfr Verfahren zum Auftragen von Schleif- und Poliermitteln auf rotierende Scheiben
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DE825328C (de) * 1950-04-15 1951-12-17 Gotthold Pahlitzsch Dr Ing Kuehl- und Schmiermittel fuer spangebende und spanlose Formung

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