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DE1048174B - Federnder Fahrradhandgriff - Google Patents

Federnder Fahrradhandgriff

Info

Publication number
DE1048174B
DE1048174B DEN11033A DEN0011033A DE1048174B DE 1048174 B DE1048174 B DE 1048174B DE N11033 A DEN11033 A DE N11033A DE N0011033 A DEN0011033 A DE N0011033A DE 1048174 B DE1048174 B DE 1048174B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
handlebar tube
bicycle handle
plastic
resilient
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN11033A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Otto Niessen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C O NIESSEN KOMMANDITGESELLSCH
Original Assignee
C O NIESSEN KOMMANDITGESELLSCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C O NIESSEN KOMMANDITGESELLSCH filed Critical C O NIESSEN KOMMANDITGESELLSCH
Priority to DEN11033A priority Critical patent/DE1048174B/de
Publication of DE1048174B publication Critical patent/DE1048174B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/26Handlebar grips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Federnder Fahrradhandgriff Die Erfindung bezieht sich auf einen federnden Fahrradhandgriff aus thermoplastischem Kunststoff mit Griffboden und Befestigungsbunden.
  • Die bekannten. elastischen Fahrradhandgriffe aus Kunststoff sind durchweg aus Polyvinylchlorid gefertigt. Diesem Material haftet aber der Nachteil an, daß schon bei 0° Außentemperatur die elastische Eigenschaft sehr abnimmt und daß ferner ähnlich wie bei Gummigriffen die Wandstärke relativ stark gewählt werden muß, wenn der Griff nur eine zylindrische Bohrung besitzt. Wenn zur Erhöhung! der Elastizität innere Hohlräume vorgesehen sind., so ist wiederum eine größere Anzahl von Stützrippen, also besonderen Materialansätzen, erforderlich, wodurch sich grundsätzlich eine teure Herstellung ergibt. Bei dieser Herstellung im Spritz- oder Gelierverfahren bedingt ferner das Herausziehen eines mit Erhebungen versehenen Kernes die Verwendung von so weichem-Polyvinylchlorid, daß auch die Haltbarkeit solcher Griffe gering ist und sich der Griffboden nur allzu leicht am Lenkerende durchstößt. Hoher Materialeinsatz, geringe Haltbarkeit und Kältesteifigkeit sind also unerwünschte Begleiterscheinungen dieser bekannten Kunststoffgriffe.
  • Mit der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß unter Verwendung eines nähelastischen Kunststoffes, insbesondere Polyäthylen, die Außenfläche des Griffes., welche im Griffmittelteil gallig erweitert und mit faltenartigen Einziehungen versehen ist, an jeder beliebigen Querschnittsstelle einschließlich Griffboden parallel zur Innenfläche ohne Materialansätze verläuft, wobei die Einziehungen der Wand im Mittelteil vorzugsweise in Längsrichtung, vorzugsweise in der Ruhelage mit Abstand vom Lenkerrohr, verlaufen. Diese Konstruktion von überall parallel verlaufender Griffaußen- und Griffin.nenfläch@e gestattet erfindungsgemäß eine Herstellung, bei der die zum Festsitz an den Griffenden befindlichen Bunde sowie der in seinem Umfang erweiterte Mittelteil und eine Kappe als Boden am Griffende von einem Ausgangsmaterial gleicher Wandstärke, beispielsweise einem Rohr, in einem Arbeitsgang erzeugt werden.
  • Bei solcher Anordnung der faltenartigen Einziehungen des Griffmantels in Längsrichtung wird eine optimale Federwirkung erreicht, so daß für einen Handgriff nach der Erfindung nicht mehr nur gummielastisches Material , sondern nähelastische bis nähfeste Kunststoffe verarbeitet werden können, weil diese infolge geringster Wandstärke immer noch eine gute Elastizität bieten und sich vor allen Dingen bei der erfindungsgemäß vorgesehenen Herstellung ohne Kern mühelos entformen lassen. Ein zusätzliches Federungsmoment wird noch dadurch erreicht, daß die -Einziehungen in der Ruhestellung gar nicht oder nur an den äußeren Enden das Lenkerrohr berühren und somit bei Handdruck eine progressive Federung ermöglichen.
  • Außer der Anordnung der faltenartigen Einziehungen der Griffwand in Längsrichtung wären auch solche in Umfangsrichtung möglich. Diese harmonikaartigen Wellungen der Griffwand, wie etwa bei Gasmaskenschläuchen, haben aber den Nachteil, daß sich die einzelnen Wellungen der immer stramm auf den Lenker gehenden Griffe beim Aufziehen aneinanderschieben. Auch ergeben in Umfangsrichtung rillenartige Einkerbungen der Griffwand eine geringere Federung bei gleichzeitig höherem Materialbedarf. Dagegen bieten die faltenartigen Einziehungen in Längsrichtung neben der bereits erwähnten besten Federung eine sehr hohe Steifigkeit, die bei der Montage notwendig ist. Auch gibt diese Außenform eine enorme Griffigkeit, welche die Sicherheit beim Fahren erhöht.
  • Die Erfindung bringt schließlich eine Ersparnis im Materialverbrauch und in den Formkosten mit sich, da nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die kernlose Formung im an sich bekannten Blasverfahren für Fahrradhandgriffe angewendet wird. Nur in diesem Verfahren ist es möglich, zähe Kunststoffe, wie Polyäthylen, Polypropylen od. dgl., zu einem federnden Handgriff zweckentsprechend und mit sehr geringem Herstellungsaufwand zu verarbeiten, wobei auch das geringste Gewicht dem neuen Handgriff zu eigen ist.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel in Längsschnitt, Längsansicht und Querschnitt.
  • Bei der abgebildeten Ausführungsform hat der gallig gewölbte Mittelteil 2 des Griffes nach innen keilförmig einspringende Fältungen 4, zwischen denen sich die in Längsrichtung leicht bogenförmig gewölbten und zweckmäßig angerauhten Stollen 3 befinden.
  • Die Faltungen 4 verlaufen in der Ruhelage in einem gewissen Abstand vom Lenkerrohr 1. Dadurch wird zusätzlich zu der radial gerichteten Elastizität des Handgriffes noch eine längs. gerichtete Elastizität erzielt, indem die Hand, die sich um den Griff herumschließt, zunächst die bogenförmig gewölbten Stollen 3 herunterdrückt, wobei deren Außenkanten sich nähern und der Winkel der Faltungen 4 enger wird. Die Innenkanten der Faltungen setzen erst dann auf dem Lenkerrohr auf, wenn die äußeren Längskanten der Stollen 3 einander berühren, Bei dem Ausführungsbeispiel ist eine das Lenkerrohrende mit Abstand umgreifende und somit elastische Wulst 6 vorgesehen. Der Griffboden 5 ist becherartig eingezogen und gegen die Innenseite des Lenkerrohres verspannt. Dadurch ist die federnde Länge des Handgriffes noch zusätzlich vergrößert worden, während bei einer ähnlichen bekannten Anordnung die Innenrohrverspannung ausschließlich zum Festklemmen bei nicht federnden Kunststoffgriffen herangezogen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Federnder Fahrradhandgriff aus thermoplastischem Kunststoff, der an seinen Enden mit dem Lenkerrohr verspannt und an der Innenseite seines Mittelteils gegenüber dem Lenkerrohr mit Rippen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines zähelastischen Kunststoffes, insbesondere Polyäthylen, die Außenfläche des Griffes, welche im Griffmittelteil (2) ballig erweitert und mit faltenartigen Einziehungen (4) versehen ist, an jeder beliebigen Querschnittsstelle einschließlich Griffboden (6) parallel zur Innenfläche ohne Materialansätze verläuft, wobei die Einziehungen der Wand im Mittelteil vorzugsweise in Längsrichtung, vorzugsweise in der Ruhelage mit Abstand vom Lenkerrohr. verlaufen.
  2. 2. Federnder Fahrradhandgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an einer das Lenkerrohrende mit Abstand umgreifenden Wulst (6) befindliche Griffboden (5) becherartig eingezogen und gegen die Innenseite des Lenkerrohres (1) verspannt ist.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen eines federnden Fahrradhandgriffes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff mit Griffboden in einem Stück in einer nur die Außengestalt bestimmenden Form aus vorplastifizierter Kunststoffolie (Polyäthylen, Polypropylen u. dgl.) durch Aufblasen kernlos geformt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr, 271547; deutsche Patentschrift Nr. 806 325.
DEN11033A 1955-08-08 1955-08-08 Federnder Fahrradhandgriff Pending DE1048174B (de)

Priority Applications (1)

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DEN11033A DE1048174B (de) 1955-08-08 1955-08-08 Federnder Fahrradhandgriff

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DEN11033A DE1048174B (de) 1955-08-08 1955-08-08 Federnder Fahrradhandgriff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1048174B true DE1048174B (de) 1958-12-31

Family

ID=7339370

Family Applications (1)

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DEN11033A Pending DE1048174B (de) 1955-08-08 1955-08-08 Federnder Fahrradhandgriff

Country Status (1)

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DE (1) DE1048174B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD287568S (en) 1983-05-11 1987-01-06 Marie-Louise Hernqvist Handlebar grip

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH271547A (fr) * 1948-04-09 1950-10-31 Freres Ferreboeuf Poignée pour guidons de cycles et motocycles.
DE806325C (de) * 1949-02-19 1951-06-14 Wwe August Vom Heede Fa Griff fuer Fahrradlenkstangen

Patent Citations (2)

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DE806325C (de) * 1949-02-19 1951-06-14 Wwe August Vom Heede Fa Griff fuer Fahrradlenkstangen

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