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DE1047913B - Regelung einer Amplidyne auf einen konstanten Betrag der Spannung bei gleichbleibender Polaritaet, insbesondere fuer Zugbeleuchtung - Google Patents

Regelung einer Amplidyne auf einen konstanten Betrag der Spannung bei gleichbleibender Polaritaet, insbesondere fuer Zugbeleuchtung

Info

Publication number
DE1047913B
DE1047913B DEE11440A DEE0011440A DE1047913B DE 1047913 B DE1047913 B DE 1047913B DE E11440 A DEE11440 A DE E11440A DE E0011440 A DEE0011440 A DE E0011440A DE 1047913 B DE1047913 B DE 1047913B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplidyne
voltage
constant
contact
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE11440A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lamorlette
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eclairage des Vehicules Sur Rail EVR SA
Original Assignee
Eclairage des Vehicules Sur Rail EVR SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eclairage des Vehicules Sur Rail EVR SA filed Critical Eclairage des Vehicules Sur Rail EVR SA
Publication of DE1047913B publication Critical patent/DE1047913B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Regelung einer Amplidyne auf einen konstanten Betrag der Spannung bei gleichbleibender Polarität, insbesondere für Zugbeleuchtung Die Erfindung betrifft die Regelung einer Amplidyne auf konstante Spannung und gleichbleibende Polarität bei wechselnder Drehrichtung. Eine solche Anlage findet insbesondere in Eisenbahnwagen für die Zugbeleuchtung Anwendung.
  • Es ist bereits bekannt, ein Ende einer Hilfserregerspule einer Rosenbergdynamo mit den kurzgeschlossenen Hilfsbürsten der Dynamo über einen Widerstand und einen dem Widerstand parallel geschalteten schwingenden Kontakt zu verbinden, wobei der durch die Rosenbergdynamo erzeugte Strom einen Stromerzeuger erregt, dessen Strom den schwingenden Kontakt steuert.
  • Bei dieser Einrichtung fließt durch die Hilfserregerspule ein Strom von gleichbleibender Richtung, dessen Stärke verhältnismäßig groß oder klein ist, je nachdem der schwingende Kontakt geschlossen oder unterbrochen ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Regelung einer Amplidyne auf konstante Spannung und Polarität mit einem schwingenden Spannungskontaktregler, wobei der Kontaktregler im geschlossenen Zustand in einem Stromkreis liegt, der einen Erregerpol des Generators mit den kurzgeschlossenen Hilfsbürsten des Generators verbindet und eine Erregerspule des Generators enthält. Sie besteht darin, daß einer der beiden den schwingenden Kontakt bildenden Teile mit einem Pol des Amplidynestators und der andere Teil mit dem anderen Pol des Stators über einen Widerstand und mit den kurzgeschlossenen Hilfsbürsten der Amplidyne über eine Steuerspule der Amplidyne verbunden ist. Nach einem weiteren Gegenstand der Erfindung liegt ein zweiter Spannungskontaktregler in dem die Amplidyne speisenden Stromkreis, wobei beide Regler durch die Spannung der Amplidyne bzw. durch den von der Amplidyne abgegebenen Strom gesteuert werden.
  • Mit dieser Schaltung sind die kurzgeschlossenen Hilfsbürsten, deren Potential zwischen den Potentialen der beiden Pole des Stators liegt, mit dem einen oder dem anderen Pol verbunden, je nachdem der schwingende Kontakt geschlossen oder unterbrochen ist, und ein Strom, dessen Richtung verschieden ist, je nachdem der schwingende Kontakt geschlossen oder unterbrochen ist, fließt somit ununterbrochen durch die Steuerspule der Amplidyne. Auf diese Weise kann der Erregerstrom der Amplidyne äußerst klein gemacht werden.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeichnungen; darin zeigt Fig. 1 die schematische Ansicht einer als Beispiel dienenden Ausführung einer Anlage gemäß der Erfindung, die zwei Spannungsregler besitzt, deren einer von der Spannung an den Klemmen der Amplidyne und der andere von dem durch die Amplidyne gelieferten Strom gesteuert wird, Fig.2 und 3 vom Strom abhängige Spannungskurven für ein Spannungsreglerelement bzw. für eine vollständige Anlage.
  • Fig.4 eine Abänderung der Ausführung eines Spannungsreglers.
  • Die in Fig.1 dargestellte Anlage enthält im wesentlichen eine Erregermaschine A für Gleichstrom in Amplidyneschaltung mit einer Hauptstromerregerwicklung 1, eine Anstoßwicklung 2, die ständig an den Klemmen der Batterie liegt und eine sehr geringe Leistung aufnimmt. Diese, übrigens nicht zwingend notwendige Wicklung kann den Anstoß der Erregermaschine bei einer gleichbleibenden Geschwindigkeitsschwelle sicherstellen, in welcher Richtung sie sich auch drehen möge. Die Erregermaschine A besitzt ferner eine Steuerwicklung 3, deren eines Ende 4 an der Achse des Läuferstromkreises der Erregermaschine und deren anderes Ende 5 an einem Mittelpunkt zwischen dem Kontakt des Reglers C und einem mit seinem entgegengesetzten Ende mit der Klemme 7 des negativen Pols verbundenen Widerstand 6 abgezweigt ist.
  • Der Regler C besitzt einen Kontakt 8, der einerseits mit der Klemme 9 des positiven Pols der Erregermaschine und andererseits mit der Klemme 7 des negativen Pols verbunden ist. So fließt der Strom, da der Kontakt 8 des Reglers geschlossen ist, in die Steuerwicklung 3 in der Richtung von 5 nach 4. Ist dagegen der Kontakt 8 offen, so fließt der Strom in der Richtung von 4 nach 5. Hieraus folgt, daß der Strom in der Steuerwicklung positiv oder negativ werden kann.
  • Der Regler C trägt eine an sich bekannte spannungsempfindliche Steuerwicklung 10 und eine Haltewicklung 11. Der Kontakt 8 des Reglers ist durch eine Einrichtung geshuntet, die einen Widerstand 13 und einen Kondensator 14 enthält, um die Arbeitsbedingungen des Reglers zu verbessern. Ein Widerstand 15 und ein Element 16, das ein einfacher Widerstand oder ein Element sein kann, das nicht dem Ohmschen Gesetz folgt und eine der Fig. 2 entsprechende Charakteristik besitzt, sind parallel zum Widerstand 13 und der Kapazität 14 angeordnet. Der Regler kann auch durch jede andere Einrichtung geshuntet werden, die dazu dient, die Bedingungen für eine Kontaktunterbrechung wie ein veränderlicher stromabhängiger Widerstand oder jede andere diesem Ziel dienende Vorrichtung zu verbessern.
  • Da die dargestellte Anordnung eine Batterie lädt, besteht die Gefahr, daß sie beim Anlegen einer konstanten Spannung einen zu starken Strom führt, wenn die Batterie sehr entladen ist. Deshalb wird ein zweiter Regler D vorgesehen, um diesen Strom in annehmbaren Grenzen zu halten. Der Regler D besitzt einen Kontakt 18, der von zwei Wicklungen 20 und 21 in der gleichen Art wie der Kontakt 8 des Reglers C, aber durch den von der Amplidyne gelieferten Strom gesteuert wird. Hierbei ist die Steuerwicklung 20 eine Hochstromwicklung, die von dem von der Erregermaschine A gelieferten Strom durchflossen wird. Dieser Regler besitzt ebenfalls eine Widerstandseinrichtung mit Widerstand 23 und Kapazität 24, die der Einrichtung 13/14 des Reglers C entspricht.
  • Ein mit zwei Wicklungen 26 und 27 versehener Trennschalter 25 ist in den Batteriestromkreis in Serie geschaltet.
  • Die Beleuchtungsanlagen werden an den mit den Klemmen der Batterie verbundenen Klemmen 28 und 29 entweder direkt oder mit Hilfe eines besonderen Reglers gespeist.
  • Fig.4 zeigt eine Abänderung der Schaltung des Reglers, bei der die beiden Kontakte 8 und 18 der beiden schwingenden Regler C und D durch ein und dieselbe Einrichtung geschützt sind.
  • Die beschriebene Anlage arbeitet wie folgt: Solange die Batterie die vorgeschriebene Spannung noch nicht erreicht hat, bewirkt der Stromregler D, daß die Erregermaschine einen im wesentlichen gleichbleibenden Strom liefert. Wenn die vorgeschriebene Spannung erreicht ist, beginnt der Regler C zu arbeiten, und der Regler D bleibt stehen. Die Wicklung 1 wird erregt, und da ihre Amperewindungen den Amperewindungen der Wicklung 10 entgegengesetzt sind, schließt sich der Kontakt gleich wieder. Der Regler nimmt dann einen Schwingzustand an, der allmählich fortschreitend von dauernder Schließung zu dauernder Öffnung übergeht, da sich die Spannung an den Klemmen der Wicklung 10 zwischen U (1+p) und U (1- p) ändert, wobei U die gewünschte Nennspannung und 2p der Regelbereich ist, der durch die Wicklung 11 bedingt ist, die so niedrig wie möglich zu machen ist.
  • Der Trennschalter 25 schaltet sich durch seine Wicklung 26 ein, wenn die Erregermaschine die gewünschte Spannung erreicht, und schaltet sich durch seine Hochstromwicklung 27 aus, wenn sich die Erregermaschine verlangsamt und die Batterie wieder beginnt, Strom in den Anker zu liefern.
  • Da die Stärke des die Wicklung 11 durchfließenden Stromes sich entsprechend dem durch den Kontakt 8 fließenden Strom ändern kann, ist es vorteilhaft, wie schon oben mit Bezug auf Fig. 1 angegeben wurde, einen besonderen Widerstand für 16 an Stelle eines üblichen Widerstandes vorzusehen.
  • Die Charakteristik der Anlage entspricht der Fig.3. Sie ist für schnelle Aufladung der Batterie und zur vollständigen Ausnutzung der Nennleistung der Erregermaschine vorteilhaft.
  • Die erfindungsgemäße Anlage kann in einem wenig Platz beanspruchenden Gehäuse untergebracht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regelung einer Amplidyne auf einen konstanten Betrag der Spannung bei gleichbleibender Polarität, insbesondere für Zugbeleuchtung, mittels eines Kontaktreglers, der im geschlossenen Zustand in einem Stromkreis liegt, der einen Erregerpol des Generators mit den kurzgeschlossenen Hilfsbürsten des Generators verbindet und eine Erregerspule des Generators enthält, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden den schwingenden Kontakt (8 oder 18) bildenden Teile mit einem Pol (+) des Amplidynestators (A) und der andere Teil mit dem anderen Pol (-) des Stators über einen Widerstand (6) und mit den kurzgeschlossenen Hilfsbürsten der Amplidyne über eine Steuerspule (4) der Amplidyne verbunden ist.
  2. 2. Regelung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Spannungskontaktregler in dem die Amplidynesteuerspule speisenden Stromkreis liegt, wobei beide Regler durch die Spannung der Amplidyne bzw. durch den von der Amplidyne abgegebenen Strom gesteuert «-erden. In Betracht gezogene Druckschriften Österreichische Patentschrift Nr. 115 997.
DEE11440A 1954-10-19 1955-10-19 Regelung einer Amplidyne auf einen konstanten Betrag der Spannung bei gleichbleibender Polaritaet, insbesondere fuer Zugbeleuchtung Pending DE1047913B (de)

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FR1047913X 1954-10-19

Publications (1)

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DE1047913B true DE1047913B (de) 1958-12-31

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ID=9593089

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DEE11440A Pending DE1047913B (de) 1954-10-19 1955-10-19 Regelung einer Amplidyne auf einen konstanten Betrag der Spannung bei gleichbleibender Polaritaet, insbesondere fuer Zugbeleuchtung

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DE (1) DE1047913B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT115997B (de) * 1928-11-16 1930-01-25 Elin Ag Elek Ind Wien Einrichtung zur selbsttätigen Regelung großer elektrischer Maschinen mittels Kleinregler.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT115997B (de) * 1928-11-16 1930-01-25 Elin Ag Elek Ind Wien Einrichtung zur selbsttätigen Regelung großer elektrischer Maschinen mittels Kleinregler.

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