[go: up one dir, main page]

DE1046711B - Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten - Google Patents

Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten

Info

Publication number
DE1046711B
DE1046711B DEN8514A DEN0008514A DE1046711B DE 1046711 B DE1046711 B DE 1046711B DE N8514 A DEN8514 A DE N8514A DE N0008514 A DEN0008514 A DE N0008514A DE 1046711 B DE1046711 B DE 1046711B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
accumulator according
conductive
separating layer
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN8514A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1046711B publication Critical patent/DE1046711B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/50Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature
    • H01M6/5005Auxiliary electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/42Methods or arrangements for servicing or maintenance of secondary cells or secondary half-cells
    • H01M10/4235Safety or regulating additives or arrangements in electrodes, separators or electrolyte
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M2200/00Safety devices for primary or secondary batteries
    • H01M2200/30Preventing polarity reversal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

Bei der Entladung von in Reihe geschalteten Akkumulatorzellen kann es bei einzelnen Zellen zu einer schädlichen Umpolung kommen, wenn letztere voll entladen werden, bevor die übrigen in Reihe geschalteten Zellen in den gleichen Zustand der vollen Entladung gelangen. Dieser Fall der völligen Entladung einzelner Zellen in einem Augenblick, in dem andere mit ihnen in Reihe geschaltete Zellen noch eine gewisse Ladung besitzen, tritt vor allem dann auf, wenn die Zellen verschiedene Kapazitäten haben, wobei diese Unterschiede gering sein und trotz nominellen Übereinstimmens der Kapazitäten auf fabrikationstechnischen Gründen beruhen können, oder wenn ein Teil der aus den in Reihe geschalteten Zellen bestehenden Batterie infolge zusätzlicher Stromentnahme einer stärkeren Entladung ausgesetzt ist als ein anderer Teil der gleichen Batterie.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die genannte schädliche Umpolung einzelner völlig entladener Zellen einer aus alkalischen Akkumulatorzellen zusammengesetzten Batterie auf einfache und gleichzeitig wirksame Weise durch selbsttätige Kurzschliessung oder Überbrückung der völlig entladenen Zellen zu vermeiden.
Erfindungsgemäß ist entweder zwischen den Hauptelektroden entgegengesetzter Polarität jeder alkalischen Akkumulatorzelle oder zwischen mit den Hauptelektroden parallel gsechalteten Hilfselektroden entgegengesetzter Polarität eine Trennschicht aus schlecht leitenden, mit Elektrolyt getränkten Metalloxyden oder -hydroxyden angebracht, die bei der Umpolung der Elektroden, zwischen denen diese Schicht vorgesehen ist, reduziert werden und dadurch eine leitende Verbindung zwischen den Elektroden herstellen. Gleichzeitig ist dafür zu sorgen, daß die negative Elektrode eine höhere Kapazität besitzt als die positive und auch bei voll entladener positiver Elektrode noch eine gewisse Ladung besitzt.
Die Wirkungsweise der aus geeigneten Oxyden oder Hydroxyden bestehenden Trennschicht ist die folgende: In dem Akkumulator wird der Teil der Schicht, welcher unmittelbar in Berührung mit der negativen Elektrode steht, von dem dieser Elektrode zugeführten Ladestrom zu Metall reduziert, während der mit der positiven Elektrode in Berührung stehende Schichtteil nicht verändert wird und somit seine nichtleitende Eigenschaft beibehält. Zwar schreitet die schichtweise Reduzierung des Oxyds oder Hydroxyds in Richtung zur positiven Elektrode fort; sie wird aber in unmittelbarer Nähe dieser Elektrode durch deren positives, oxydierendes Potential zum Stillstand gebracht, so daß es praktisch bei der Ladung nicht zu einer leitenden Verbindung zwischen den Elektroden entgegengesetzter Polarität kommt. Wird Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten
Anmelder:
Georg Neumann,
Berlin SW 68, Segitzdamm 2
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 16. Januar 1954
Georg Neumann, Berlin,
ist als Erfinder genannt worden
dann diese Akkumulatorzelle wieder entladen, so wird zwar auch der vorher zu Metall reduzierte Teil der Zwischenschicht nach und nach teilweise oxydiert, jedoch behält dieser Teil seine Leitfähigkeit so lange bei, wie die negative Elektrode noch nicht völlig entladen ist. Da letztere eine größere Kapazität besitzt als die- positive Elektrode, ist also der in Rede stehende Teil der Zwischenschicht noch leitend in dem Moment, in dem bei völliger Entladung der Zelle die positive Elektrode in den Zustand der völligen Entladung gelangt. Wird nun die Zelle in dem genannten Augenblick noch weiterhin vom Strom in Richtung eines Entladestroms durchflossen, so bekommt die normalerweise positive Elektrode ein Potential, das gleich dem oder gar negativer ist als das der normalerweise negativen Elektrode. Von diesem Moment an wird also auch derjenige Teil der Zwischenschicht, welcher unmittelbar an der positiven Elektrode anliegt und bei der voraufgegangenen Ladung nicht reduziert wurde, seinerseits reduziert und bildet mit dem schon vorher reduzierten Teil der Zwischenschicht eine leitende Verbindung zwischen den beiden Elektroden entgegengesetzter Polarität. Von diesem Augenblick an sind die Elektroden der Zelle durch die leitend gewordene Zwischenschicht überbrückt, und die schädliche Wirkung der Umpolung ist angehalten. Wird dann in ein solches überbrücktes Elektrodenpaar Strom in Laderichtung hineingeschickt, so> entsteht infolge des Ohmschen Widerstandes der Brücke ein Potentialunterschied zwischen den beiden Elektroden, der ausreicht, um die leitende Verbindung an der positiven Elektrode infolge erneuter Oxydierung des an dieser Elektrode anliegenden Teils der Zwischenschicht wieder aufzuheben, so daß also die Ladung wieder in normaler Weise vor sich gehen kann und
809 699/134
3 4
die Zelle nach erfolgter Ladung wieder neu in norma- einer gesättigten Lösung von Silbernitrat (AgNO3).
ler Weise zur Stromabgabe bereit ist. Aus diesem Gemisch werden mit einer NaOH- oder
Bei schwachem Ladestrom kann es vorkommen, daß K O Η-Lösung, der zweckmäßig ein Reduktionsmittel
die von der Brücke hervorgerufene Potentialdifferenz zugesetzt ist, die Metallhydroxyde (Cadmium- und
zur raschen Oxydierung des an der positiven Elek- 5 Magnesiumhydroxyd) und das Silber in feiner Ver-
trode anliegenden Brückenteils nicht ausreicht, sofern teilung innig gemischt ausgefällt. Nach entsprechen-
nicht besondere Maßnahmen zur Erhöhung dieser der Waschung wird dem Gemisch so viel Wasser ent-
Potentialdifferenz getroffen werden. Diese Maß- zogen, daß eine streichfähige Paste zurückbleibt,
nahmen können in der Erhöhung des Widerstandes Diese Paste kann in die Maschen eines als Träger ge-
der Zwischenschicht durch Beimengung nichtleitender, i° eigneten Gewebes eingestrichen und getrocknet wer-
auch durch den Stromdurchgang nicht in den leiten- den, worauf der so vorbereitete Träger zwischen die
den Zustand überführbarer Stoffe bestehen. Eine Elektroden entgegengesetzter Polarität gelegt wird
andere, den gleichen Zweck verfolgende Maßnahme und die Elektroden einander so weit genähert werden,
bestellt darin, zwischen der negativen Elektrode und daß ein inniger Kontakt der Elektroden mit der in
der in Rede stehenden Zwischenschicht einen Wider- *5 den Träger eingebrachten Paste gewährleistet ist.
stand einzuschalten. Im Falle, daß die negative Elek- Bei einer anderen Ausführungsform des genannten
trode eine Hilfselektrode ist, kann diese Hilfselek- Verfahrens zur Herstellung der Zwischenschicht kann
trode selbst aus einem Material bestehen, das einen so vorgegangen werden, daß man das Trägergewebe
verhältnismäßig hohen Widerstand besitzt, und zwar mit dem Gemisch der oben angeführten Salzlösung
kann die negative Hilf selektrode aus einem Halbleiter, a° tränkt und die Hydroxyde bzw. das Silber zwischen
z. B. Kohle od. dgl., hergestellt werden. den. Fasern des Gewebes selbst ausfällt.
Ferner kann es vorteilhaft sein, der Zwischen- Die die Zwischenschicht bildenden Materialien kön-
schicht von vornherein eine geringe Menge leitender nen aber auch ohne Anwendung eines besonderen Trä-
Stoffe in feiner Verteilung, z. B. Silber oder Wismut, gers zwischen den Elektroden entgegengesetzter
zuzufügen, um bei der ersten Aufladung des Akkumu- 25 Polarität angebracht werden, und zwar insbesondere
lators die teilweise Reduzierung der Zwischenschicht dann, wenn diese Elektroden Nebenelektroden sind,
zu erleichtern. Zweckmäßig ist es, alle Bestandteile Die Zwischenschicht wird dann zweckmäßigerweise
der Zwischenschicht in feiner Verteilung innig mit- unmittelbar auf die eine der beiden Elektroden aufge-
einander zu vermischen. Eine solche Vermischung in tragen.
feiner Verteilung kann dadurch erreicht werden, daß 3< > In der Zeichnung sind beispielsweise mehrere er-
die Bestandteile in Form von Salzlösungen mitein- findungsgemäß ausgebildete Akkumulatorzellen darge-
ander vermischt und dann mit einer geeigneten stellt.
Lösung, beispielsweise alkalischer Lösung, aufgefällt Fig. 1 zeigt eine Akkumulatorzelle, bei der sich eine werden. in der obengenannten Weise hergestellte und z. B. auf Die Erfindung ist bei Akkumulatoren mit offenem 35 einen Textilträger aufgebrachte Zwischenschicht 1 und mit ständig gasdicht geschlossenem Gefäß an- zwischen den beiden Hauptelektroden 2 und 3 der wendbar. Ferner kann sie auch für sogenannte Gegen- Zelle befindet, wobei die negative Elektrode 3 eine zellen dienen, die z.B. zwecks Konstanthaltens der größere Kapazität hat als die positive Elektrode2. Spannung eines von einer anderen Stromquelle ge- Die Zwischenschicht 1 steht auf ihrer ganzen Oberspeisten Stromkreises in diesen eingeschaltet sind. 4" fläche in Kontakt mit den Elektroden 2 und 3. Das aus Wenn die in Rede stehende Zwischenschicht nicht den Elektroden und der Zwischenschicht bestehende zwischen den Hauptelektroden, sondern zwischen von Ganze ist in den Elektrolyten 4 eingetaucht, mit dem den Hauptelektroden getrennten, aber zu ihnen par- die Zwischenschicht auf diese Weise getränkt ist.
allel geschalteten Hilfselektroden angebracht ist, so Es sei bemerkt, daß die erfindungsgemäß ausgebilhat dies den Vorteil, daß der Formierungsprozeß der 45 dete Zwischenschicht, welche zur Brückenbildung ge-Hilfselektroden unabhängig von dem der Hauptelek- eignete Metalloxyde oder -hydroxyde besitzt, sich troden durchgeführt werden kann und dadurch für nicht über die ganze Fläche der Elektroden 2 und 3 jede Elektrodenart die günstigste Potentialeinstellung zu erstrecken braucht, sondern sich ohne weiteres nur erzielt werden kann. über verhältnismäßig kleine Teile der Elektrodenober-Wenn, wie dies bei alkalischen Akkumulatoren- 5° fläche erstrecken kann. Wenn diese Zwischenschicht in batterien üblich ist, die positive Elektrode Nickeloxyd ein als Separator ausgebildetes Trägergewebe einge- und die negative Elektrode Cadmium oder Eisen ent- bracht ist, so braucht dementsprechend nicht die gehalt, empfiehlt es sich, die Zwischenschicht in der samte Fläche des Separators das Material der Zwi-Hauptsache aus Cadmiumhydroxyd zu bilden. Dem schenschicht zu enthalten, sondern dies Material kann Cadmiiimhydioxyd können zur Erhöhung des Wider- 55 in dem Separator kleine Inseln bilden.
Standes der durch Reduzierung des Cadmiumhy- Bei der Zelle, die in Fig. 2 dargestellt ist, ist die droxvds leitend gewordenen Zwischenschicht durch den zur Erzeugung der Brücke dienende Zwischenschicht 1 Strom nicht reduzierbare, nichtleitende Oxyde oder nicht zwischen den Hauptelektroden 2 und 3, sondern Hydroxyde, beispielsweise Magnesiumhydroxyd, oder zwischen zwei Hilfselektroden 5 und 6 angeordnet, sonstige, z. B. organische, nichtleitende und von dem 6o von denen die eine, 5, mit der positiven Hauptelek-Elektrolyten nicht angegriffene Stoffe zugesetzt wer- trode 2 und die andere, 6, mit der negativen Hauptden. Das als Zwischenschicht dienende Gemenge, von elektrode 3 in leitender Verbindung steht. Die Hilfsdem angenommen ist, daß es auch noch einen geringen elektroden 5, 6 und die Hauptelektroden befinden sich Silberzusatz hat, damit bei der ersten Ladung die im Innern des gleichen Elektrolyten 4 und des gleichen teilweise Reduzierung des Cadmiumhydroxyds er- 65 Gefäßes. Bei dieser Ausführungsform kann die Kapaleichtert wird, kann beispielsweise auf folgende Art zität der Hilfselektroden praktisch gleich Null sein, erhalten werden: Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist zwischen Alan mischt 50 ecm einer gesättigten Lösung von der negativen Hilfselektrode 6 und der negativen Cadmnimnitrat (Cd[NO3]2), 50ecm einer gesättigten Hauptelektrode3 ein Widerstand? eingeschaltet, der Lösung von Magnesiumnitrat (Mg[NO3]2) und 1 ecm 70 bewirkt, daß bei der Wiederaufladung der vorher
wegen völliger Entladung des Akkumulators überbrückten Elektroden die gesamte Zwischenschicht sofort ein positives Potential gegenüber der negativen Hauptelektrode erhält, wodurch eine schnelle Oxydation der leitenden Teile der Zwischenschicht und demzufolge eine sofortige Unterbrechung der Brücke bewirkt wird. Anstatt einen besonderen Widerstand 7 zu verwenden, kann man auch die negative Hilfselektrode 6 selbst aus einem Halbleiter, z. B. Kohle od. dgl., herstellen, um der Zwischenschicht bei der Wiederaufladung ein positives Potential gegenüber der negativen Hauptelektrode zu sichern.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 vor allem dadurch, daß die Hilfselektroden 5 a, 6 a, zwischen denen die zur Brückenbildung geeignete Zwischenschicht 1 angeordnet ist, nicht in dem gleichen Elektrolyten und in dem gleichen Gefäß wie die Hauptelektroden angebracht sind, sondern parallel zu den Hauptelektroden in einem besonderen Hilfsgefäß, das einen besonderen ao Elektrolyten 4 a- enthält, angebracht sind. In diesem Falle muß die negative Hilfselektrode 6 a eine gewisse Kapazität haben, die größer ist als die der positiven Hilfselektrode Ba.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist zwischen der negativen Hilfselektrode 6 α und der zur Brückenbildung geeigneten Zwischenschicht 1 eine einen gewissen Widerstand besitzende Halbleiterschicht 8 eingeschaltet, die dafür sorgt, daß die Zwischenschicht bei der Wiederaufladung des Akkumulators ein positives Potential gegenüber der negativen Hilfs- und der negativen Hauptelektrode erhält.
In Fig. 4 ist ein erfindungsgemäß ausgeführter, ständig gasdicht geschlossener Akkumulator dargestellt. In dieser Figur ist mit 2 die positive Hauptelektrode und mit 3. die diese Hauptelektrode in einem gewissen Abstand umgebende negative Hauptelektrode bezeichnet. Zwischen den beiden Elektroden befindet sich ein mit Elektrolytflüssigkeit getränkter Separator 9. Die zur Brückenbildung dienende Zwischenschicht 1 ist unmittelbar auf die untere Stirnseite der positiven Hauptelektrode 2 aufgebracht. An dieser Zwischenschicht liegt auf der gegenüberliegenden Seite eine aus einem Halbleiter, z. B. Kohle, bestehende Platte 10 an, die durch eine Kontaktfeder 11 mit der Gefäßwandung in Berührung steht, welche ihrerseits in leitender Verbindung mit der negativen Hauptelektrode 3 steht, deren Kapazität größer als die der positiven Hauptelektrode 2 ist.
Auch in Fig. 5 ist eine gasdichte Akkumulatorzelle dargestellt, in der die positive und negative Elektrode mit 2 bzw. 3 bezeichnet sind. Der zwischen diesen Elektroden angeordnete, mit Elektrolyt getränkte Separator 9 weist etwa in seiner Mitte eine Insel 12 aus einem zur Brückenbildung geeigneten Material auf, welche in den als Träger dienenden Separator eingebettet ist.

Claims (12)

Patentansprüche: 60
1. Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten, dadurch gekennzeichnet, daß entweder zwischen den Hauptelektroden (2, 3.) entgegengesetzter Polarität oder zwischen mit den Hauptelektroden parallel geschalteten Hilfs elektroden (5, 6) eine mit Elektrolyt getränkte Trennschicht angeordnet ist, welche schlecht leitende Metalloxyde- oder hydroxyde enthält, die bei der Umpolung der Elektroden, zwischen denen die Schicht vorgesehen ist, so weit reduziert werden, daß eine leitende Verbindung zwischen den Elektroden hergestellt wird, wobei die für die Reduktion der Trennschicht maßgebende negative Elektrode eine höhere Kapazität besitzt als die entsprechende positive Elektrode.
2. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden, zwischen denen die Trennschicht angeordnet ist, im selben Elektrolyten angebracht sind wie die Hauptelektroden, wobei die Hilfselektroden selbst praktisch keine Kapazität besitzen, sofern die Kapazität der negativen Hauptelektrode größer ist als diejenige der positiven Hauptelektrode.
3. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden, zwischen denen die Trennschicht angeordnet ist, in einem von dem Elektrolyten der Hauptelektroden getrennten Elektrolyten angebracht sind, wobei die Kapazität der negativen Hilfselektrode größer ist als die der positiven Hilfselektrode.
4. Akkumulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Trennschicht und der negativen Elektrode, die für ihre Reduktion maßgebend ist, ein Widerstand (7) eingeschaltet ist.
5. Akkumulator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Widerstand aus einer an der Trennschicht anliegenden Platte (8 bzw. 10) besteht, die aus einem Halbleiter, beispielsweise Kohle, hergestellt ist.
6. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht Cadmiumhydroxyd enthält.
7. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht außer reduzierbaren und dadurch leitend werdenden Oxyden oder Hydroxyden auch noch nichtleitende Stoffe, z. B. im Akkumulator nicht reduzierbare Oxyde oder organische Nichtleiter, die vom Elektrolyten nicht angegriffen werden, enthält.
8. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht außer reduzierbaren und dadurch leitend werdenden Oxyden oder Hydroxyden auch noch eine geringe Menge einer ständig leitenden Substanz enthält.
9. Akkumulator nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht aus einer innigen Mischung feinverteilter, durch Reduktion leitend werdender Oxyde oder Hydroxyde, ständig nichtleitender Stoffe und ständig leitender Stoffe besteht.
10. Akkumulator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht aus einer Mischung von Cadmiumhydroxyd und Magnesiumhydroxyd mit einem geringen Silberzusatz besteht.
11. Akkumulator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Trennschicht bildende Masse in einen nichtleitenden Träger, beispielsweise einen Textilträger, eingebettet ist, der gleichzeitig die Rolle eines den Elektrolyten festhaltenden Separators spielt.
12. Akkumulator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der als Separator dienende Träger nur stellenweise die die Trennschicht bildende Masse enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©809 699/134 12.58
DEN8514A 1954-01-16 1954-02-20 Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten Pending DE1046711B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1046711X 1954-01-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1046711B true DE1046711B (de) 1958-12-18

Family

ID=9592422

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN8514A Pending DE1046711B (de) 1954-01-16 1954-02-20 Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten

Country Status (8)

Country Link
US (1) US2934580A (de)
BE (1) BE534686A (de)
CH (1) CH336877A (de)
DE (1) DE1046711B (de)
FR (1) FR1098251A (de)
GB (1) GB766952A (de)
LU (1) LU33305A1 (de)
NL (1) NL107902C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134432B (de) * 1959-09-18 1962-08-09 Accumulatoren Fabrik Ag Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensatzes fuer galvanische Elemente, insbesondere elektrische Akkumulatoren, und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1175304B (de) * 1958-12-19 1964-08-06 Varta Ag Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Akkumulators
DE1255165B (de) * 1960-12-02 1967-11-30 Accumulateurs Fixes Verfahren zur Herstellung eines gasdicht verschlossenen Akkumulators
DE2819214A1 (de) * 1977-05-13 1978-11-16 Jiro Kosuga Elektrische speicherzelle oder speicherbatterie

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015874B (de) * 1951-07-26 1957-09-19 Accumulatoren Fabrik Ag Staendig dicht verschlossener alkalischer Akkumulator mit einer wasserstoffabsorbierenden Zusatzelektrode
DE1274700B (de) * 1956-05-05 1968-08-08 Accumulateurs Fixes Dicht verschlossener Akkumulator, insbesondere alkalischer Akkumulator
NL113776C (de) * 1957-01-28
US3064067A (en) * 1958-01-10 1962-11-13 Burndept Ltd Layer type voltaic cells
DE1135535B (de) * 1958-01-11 1962-08-30 Willi Krebs Gas- und fluessigkeitsdichter Akkumulator
US3096215A (en) * 1959-04-09 1963-07-02 Varta Ag Sealed storage battery
US3105178A (en) * 1960-01-20 1963-09-24 Meyers Joseph Electron storage and power cell
US3173808A (en) * 1960-02-24 1965-03-16 Yardney International Corp Hermetically sealed battery cell and process for making same
US3170818A (en) * 1960-10-14 1965-02-23 Varta Ag Sealed miniature storage battery
US3297433A (en) * 1964-01-06 1967-01-10 Union Carbide Corp Process for preparing a cadmium electrode material for use in electric storage devices
US3350225A (en) * 1965-01-12 1967-10-31 Gulton Ind Inc Rechargeable sealed secondary battery
US3438812A (en) * 1965-08-25 1969-04-15 Electrochimica Corp Rechargeable alkaline cell
DE1496344B2 (de) * 1965-12-10 1970-11-19 Varta AG, 6OOO Frankfurt Akkumulatorenzelle, die neben positiven und negativen Hauptelektroden eine Steuerelektrode enthält
GB1105227A (en) * 1965-12-11 1968-03-06 Varta Ag A galvanic cell
GB1219482A (en) * 1967-10-02 1971-01-13 Matsushita Electric Industrial Co Ltd Sealed type cell
US3538396A (en) * 1969-02-24 1970-11-03 Gen Electric Coulometer with at least one electrode containing an excess of cadmium hydroxide
US3564350A (en) * 1969-05-02 1971-02-16 Gen Electric Coulometer with electrode containing excess of at least 200 percent mercuric oxide
US3564349A (en) * 1969-05-02 1971-02-16 Gen Electric Coulometer with electrode containing excess of at least 200 percent cadmium hydroxide
US3904434A (en) * 1971-11-17 1975-09-09 Matsushita Electric Industrial Co Ltd Sealed lead storage battery
DE2452064C3 (de) * 1974-11-02 1981-06-19 Varta Batterie Ag, 3000 Hannover Gasdicht verschlossener alkalischer Akkumulator
US4129686A (en) * 1977-11-16 1978-12-12 Union Carbide Corporation Pronged anode collector for internally shorting galvanic cells
US4952465A (en) * 1986-04-30 1990-08-28 The Standard Oil Company Additive for energy storage devices that evolve oxygen and hydrogen
US5651323A (en) * 1994-02-24 1997-07-29 Hirose Manufacturing Co., Ltd. Hook assembly with coated surfaces for sewing machine
DE4409268C1 (de) * 1994-03-18 1995-06-22 Daimler Benz Ag Elektrochemischer Speicher
US6274263B1 (en) 1995-10-27 2001-08-14 William E. M. Jones Semi-flooded lead acid battery cell

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US499848A (en) * 1893-06-20 Secondary battery
US858862A (en) * 1906-01-10 1907-07-02 Edison Mfg Company Primary and secondary battery.
NL39005C (de) * 1933-05-18
DE674829C (de) * 1933-11-18 1939-04-26 Accumulatoren Fabrik Akt Ges Elektrischer Sammler
US2634303A (en) * 1949-02-02 1953-04-07 Edison Inc Thomas A Storage battery
US2614138A (en) * 1950-01-26 1952-10-14 Pierre A C Jacquier Sealable storage battery construction
LU31125A1 (de) * 1950-12-09
BE512231A (de) * 1951-06-22

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175304B (de) * 1958-12-19 1964-08-06 Varta Ag Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Akkumulators
DE1134432B (de) * 1959-09-18 1962-08-09 Accumulatoren Fabrik Ag Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensatzes fuer galvanische Elemente, insbesondere elektrische Akkumulatoren, und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1255165B (de) * 1960-12-02 1967-11-30 Accumulateurs Fixes Verfahren zur Herstellung eines gasdicht verschlossenen Akkumulators
DE2819214A1 (de) * 1977-05-13 1978-11-16 Jiro Kosuga Elektrische speicherzelle oder speicherbatterie

Also Published As

Publication number Publication date
CH336877A (fr) 1959-03-15
GB766952A (en) 1957-01-30
NL107902C (de)
LU33305A1 (de)
US2934580A (en) 1960-04-26
FR1098251A (fr) 1955-07-21
BE534686A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1046711B (de) Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten
DE1696565A1 (de) Elektrochemische Akkumulatorenzelle mit drei Elektroden
DE69701866T2 (de) Alkalischer akkumulator mit negativer zink elektrode
DE2137900C3 (de) Wiederaufladbare, abgedichtete alkalische galvanische Zelle mit einer Zink enthaltenden negativen Elektrode und einem mehrschichtigen Separator
DE2454820A1 (de) Nickel-zink-akkumulator
DE1916200A1 (de) Wiederaufladbare alkalische Zinkzelle
DE2826780C2 (de) Galvanisches Element
DE1596223A1 (de) Elektrolytische Zellen und elektrische Akkumulatoren,insbesondere dichte oder halbdichte Akkumulatoren
DE2837468A1 (de) Quecksilberfreie zinkelektrode
DE3929304A1 (de) Gasdicht verschlossene alkalische sekundaerzelle
DE1909669A1 (de) Sekundaerbatterie
DE1671775C3 (de) Gasdichter Akkumulator
DE1054133B (de) Alkalischer Silber-Zink-Akkumulator
DE2156554C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines gasdicht verschlossenen alkalischen Akkumulators
DE1953568A1 (de) Gasdiffusionselektrode
DE1283312B (de) Gasdichter Nickel-Cadmium-Akkumulator
DE1905168A1 (de) Elektrochemische Zelle mit einem alkalischen Elektrolyten und einer sich verbrauchenden Zinkelektrode
DE1942331A1 (de) Zwitter-Brennstoffelement und Verfahren zur Aufladung desselben
DE1671997A1 (de) Elektrischer Akkumulator
DE1471747A1 (de) Alkalische Nickel-Cadmium-Akkumulatorzelle
DE1596023B1 (de) Elektrode fuer akkumulatorenzellen mit einer poroesen mat rize aus stromleitendem material in form miteinander ver bundener honigwabenzellen
DE1696563C3 (de) Alkalische Akkurrmlatorenzelle mit positiven Silberelektroden und negativen Zinkelektroden
DE1279153B (de) Wiederaufladbares galvanisches Element mit einer negativen Elektrode aus amalgamiertem Zink
DE1596218A1 (de) Elektrischer Akkumulator,insbesondere dichter oder halbdichter Akkumulator
DE3702137C2 (de) Elektrischer Akkumulator mit einer Vorrichtung zur Einführung von Wirkstoffen in den Elektrolyten