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DE1045440B - Verfahren und Schaltung zur Luftheizung und Lueftung von Raeumen, insbesondere der Abteile von Eisenbahnwagen - Google Patents

Verfahren und Schaltung zur Luftheizung und Lueftung von Raeumen, insbesondere der Abteile von Eisenbahnwagen

Info

Publication number
DE1045440B
DE1045440B DEB35631A DEB0035631A DE1045440B DE 1045440 B DE1045440 B DE 1045440B DE B35631 A DEB35631 A DE B35631A DE B0035631 A DEB0035631 A DE B0035631A DE 1045440 B DE1045440 B DE 1045440B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
temperature sensor
air
rooms
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB35631A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kai Siemerling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEB35631A priority Critical patent/DE1045440B/de
Publication of DE1045440B publication Critical patent/DE1045440B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0018Air-conditioning means, i.e. combining at least two of the following ways of treating or supplying air, namely heating, cooling or ventilating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltung zur Luftheizung und Lüftung von Räumen, insbesondere der Abteile von Eisenbahnwagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltung zum Konstanthalten der Temperatur in Eisenbahnabteilen und ähnlichen Räumen. Als Heizmittel wurden bisher in erster Linie Dampf oder Elektrizität verwendet. Beide Heizungen wurden im allgemeinen durch Verändern der Heizenergie geregelt, wobei die Luft in den Abteilen dem üblichen thermischen Kreislauf unterworfen war, ohne zusätzlich umgepumpt zu werden. Insbesondere war keine besondere Frischluftzufuhr vorgesehen, soweit nicht Lüftungsklappen vorhanden waren, die aber mit den Regelorganen für die Heizenergie in keinem funktionellen Zusammenhang standen.
  • In neuerer Zeit geht man nun dazu über, die einzelnen Heizkörper aus den Abteilen zu entfernen und die Räume durch Umwälzen warmer, an zentraler Stelle geheizter Luft zu erwärmen. Die Regelung erfolgt dabei in sinngemäß ähnlicher Weise wie bei der Dampfheizung, nämlich durch mehr oder minder starke Drosselung der umgewälzten Luftmenge mittels Luftklappen od. dgl., während sich die Energiezufuhr je nach der Temperatur der geheizten bzw. der zu heizenden Luft einstellen ließ.
  • Eine derartige Regelung des Luftumlaufes hat aber zur Folge, daß der Druck der Luft in den Abteilen schwankt, was in bestimmten Fällen das Gefühl eines vorhandenen Luftzugs auslöst, wenn nämlich der Druck in den Abteilen so. weit gesunken ist, daß die Frischluftzufuhr durch die Ritzen in den Türen und Fenstern erfolgen kann. Es ist daher anzustreben, daß die Luft den Abteilen in. stets gleichbleibender Menge zugeführt wird, so daß die verbrauchte Luft lediglich durch die vorhandenen Spalten und Ritzen oder auch durch die Ventilationsöffnungen hindurch abströmt. In diesem Falle ist es dann zweckmäßig, die Luft dauernd zu erneuern, d. h. die Frischluft in konstanten Strom zuzuführen. Die Regelung der Heizwirkung muß in diesem Falle durch entsprechendes Einstellen der Energiezufuhr erfolgen. Handelt es sich dabei um elektrische Heizkörper, so ist eine stufenlose Regelung der Energiezufuhr ohne Energieverlust nicht möglich. Man ist daher bei den elektrischen Heizvorrichtungen schon seit längerer Zeit dazu übergegangen, durch Reihen-und Parallelschalten der Heizwicklungen einerseits oder durch, intermittierende Energiezufuhr die Temperatur in den Räumen aufrechtzuerhalten.
  • Bei Dampfheizungen mit Luftumlauf, die mit einstellbarer Drosselung der Dampfzufuhr und des Luftumlaufes arbeiten, sind Regelvorrichtungen bekannt, bei denen die Dampfventile und die Luftklappen durch verschiedene Gruppen von Temperaturfühlern beeinflußt werden, um auf diese Weise eine einwandfreie, selbsttätige Temperaturregelung zu erhalten. Die eine Gruppe derartiger Temperaturfühler befindet sich in den Abteilen selbst, eine zweite unmittelbar hinter der Heizvorrichtung, um die Temperatur der zur Verfügung stehenden Heißluft zu messen. Eine dritte Gruppe von Temperaturfühlern spricht auf die Außentemperatur an.
  • Ist nun eine gleichbleibende Frischluftzufuhr und eine intermittierend arbeitende, zentrale, elektrische oder dampfgeheizte oder sonstige Heizvorrichtung vorgesehen, so sind die bisher bekannten Schaltungen der Temperaturfühler nicht anwendbar.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Neuentwicklung einer Schaltung, die das Regeln einer Luftumwälzheizung mit konstanter Frischluftzufuhr in Abhängigkeit von dem Wärmebedarf in den zu heizenden Räumen, von der Temperatur in dem Heißluftstrom und von der Außentemperatur ermöglicht.
  • Ausgehend von einem Verfahren zur Luftheizung und Lüftung von Räumen, insbesondere der Abteile von Eisenbahnwagen, bei welchem die Heizluft zentral erhitzt und den zu heizenden Räumen zugeführt wird, wobei die Warmluft in stets gleichbleibender Menge, d. h. unabhängig von der in den Räumen herrschenden Temperatur, in die Räume eingeleitet. und die Heizenergie dem Erhitzer, durch Steuerglieder beeinflußt, intermittierend in gleichbleibender Stärke zugeführt wird, besteht die Erfindung darin,. daß die Heizenergie in an sich bekannter Weise durch Temperaturfühler in den Räumen, im Warmluftstrom und in. der Frischluftleitung (Außenluft) gesteuert wird, wobei aber der die Heizenergie beim Erreichen vorgegebener Temperaturgrenzen einschaltende Temperaturfühler im Warmluftstrom durch den Temperaturfühler in der Frischluftleitung derart vorgesteuert wird, daß der Ansprechwert des Temperaturfühlers im Warmluftstrom bei sinkender Außentemperatur steigt, bei steigender Außentemperatur dagegen fällt.
  • Ein höhererAnsprechwert des Warmluft-Temperaturfühlers bedeutet aber nicht eine Erhöhung der in der Zeiteinheit gelieferten Heizenergie, sondern nur eine Verlängerung der jeweiligen Einschaltdauer. Steigt also umgekehrt die Außentemperatur, so wird der Ansprechwert des Warmluft-Temperaturfühlers entsprechend gesenkt, wodurch auch die Einschaltdauer der an sich konstanten, also ungeregelten Heizenergie verringert wird.
  • Ein Abschalten der Heizenergie muß ferner stattfinden können, wenn die Temperatur in den Räumen trotz dieser Vorsteuerung einen bestimmten Wert überschreitet, während das Wiedereinschalten in gleicher Weise bei einer bestimmten Mindesttemperatur in den Abteilen erfolgen muß. Um dies zu erreichen, sind gemäß der Erfindung in einem ersten Stromkreis die drei Temperaturfühler mit einem Hilfsschütz in Reihe geschaltet, das seinerseits das Leistungsschütz für die Heizenergie steuert.
  • Der Temperaturfühler für die Außentemperatur ist mit einem zweiten Ansprechkontakt des Temperaturfühlers im Warmluftstrom parallel geschaltet, so daß bei einer vorgegebenen Warmlufttemperatur ein Abschalten der Heizenergie unabhängig von der Außentemperatur erfolgen kann.
  • Ferner können die Temperaturfühler für die Außen-und die Warmlufttemperatur durch einen zweiten Ansprechkontakt des Temperaturfühlers in den Wagenabteilen kurzgeschlossen werden, wenn die Temperatur in den Abteilen einen gewissen Höchstwert überschreitet. In manchen Fällen ist es auch zweckmäßig, dieses unmittelbare Abschalten der Heizenergie durch die Temperaturfühler in den Abteilen davon abhängig zu machen, daß die Außentemperatur einen gewissen Mindestwert überschreitet. In diesem Falle wird ein auf diese höhere Temperaturgrenze eingestellter Ansprechkontakt des Temperaturfühlers für die Außenluft oder ein getrennter Temperaturfühler im Frischluftstrom vor der Heizvorrichtung mit einem zweiten Hilfsschütz verbunden, das mit dem Höchsttemperaturkontakt der Abteil-Temperaturfühler in Reihe geschaltet ist.
  • Das auf diese Weise betätigte Hilfsschütz kann dazu verwendet werden, irgendwelche Kühlvorrichtungen für die Abteile in Tätigkeit zu setzen, beispielsweise den Ventilator der Heizvorrichtung nach dem Abschalten wieder einzuschalten bzw. ihn eingeschaltet zu halten.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 die räumliche Anordnung der Heizeinrichtung und ihrer Teile sowie der Temperaturfühler, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Schaltung und Fig. 3 eine Schaltung der Temperaturfühler.
  • Die Heizeinrichtung, die beispielsweise unter dem Fahrzeugboden angebracht ist, besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus dem elektrisch gespeisten Heizkörper 1, dem dauernd mit konstanter Drehzahl durch einen Motor 3 angetriebenen Ventilator 2 und dem Heißluftkanal 4 mit den Zuleitungsöffnungen 5 zu den einzelnen Abteilen 6. In der Regel ist außerdem ein Dampfheizkörper vorhanden, der in der gleichen Weise wie der elektrische Heizkörper gesteuert wird. Auf der Saugseite des Ventilators 2 befindet sich ein als Quecksilberkontaktthermometer dargestellter Fühler 8 zur Berücksichtigung der Außentemperatur; unmittelbar hinter dem Heizkörper 1 ist der die Heißlufttemperatur messende Temperaturfühler 9 vorgesehen, während sich in jedem Abteil 6 ein Temperaturfühler 10 befindet, wobei diese Temperaturfühler 10 unter sich parallel geschaltet sind. Außer dem Temperaturfühler 8 kann in der Ansaugluft noch ein zweiter Temperaturfühler 11 vorgesehen sein, dessen Wirkungsweise an Hand des Schaltbildes Fig. 2 noch näher erläutert werden soll.
  • In diesem Schaltbild bedeuten 12 und 13- die Leitungen des Steuerstromkreises zum Betätigen der Hilfsschütze 14 und 15 sowie des Leistungsschützes16. Von der Steuerleitung 12 fließt der Strom bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zunächst in den Temperaturfühler 9 im Heißluftkanal 4. Dieser Temperaturfühler 9 hat zwei Ansprechkontakte 17 und 18, zwischen welche der Temperaturfühler 8 für die Außenlufttemperatur mit seinem Kontakt 19 eingeschaltet ist. Spricht der Kontakt 18 des Temperaturfühlers 9 an, dann ist der Temperaturfühler 8 kurzgeschlossen.
  • Die Kontakte 18- und 19 der beiden Temperaturfühler 8 und 9 sind parallel an die Temperaturfühler 10 in den Abteilen 6 angeschlossen, die jeweils wiederum zwei Kontakte 20 und 21 aufweisen, von denen der erste 20 über eine Kontaktstelle 23 des Hilfsschützes 14 mit der Spule 24 und der Rückleitung 13 verbunden ist. Der zweite Kontakt 21 der Temperaturfühler 10 ist entweder unmittelbar über eine Leitung 25 oder über ein Hilfsschütz 15 mit der Zuleitung 12 verbunden. Das Schütz 15 wird durch den Temperaturfühler 11 mit seinem Kontakt 22 gesteuert. Das Hilfsschütz 15 kann mit einem Schalter 26 zusammenwirken, der zum Einschalten eines Stromkreises29 für eine Kühlvorrichtung od. dgl. verwendet werden kann. Eine zweite Kontaktstelle 27 am- Hilfsschütz 14 dient als Selbsthaltekontakt, während der Kontakt 28 bei erregtem Hilfsschütz 14 den Steuerstromkreis des Leistungsschützes 16 öffnet und damit den Heizstromkreis 30 unterbricht.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung ist nun folgende: Bleibt das Hilfsschütz 14 unerregt, so ist das Leistungsschütz 16 und damit der Heizstrom 30 eingeschaltet. Das Hilfsschütz 14 wird erregt und damit der Heizstrom 30 abgeschaltet, wenn die Innenraumtemperatur einen gewissen Wert; z. B, 23° C, erreicht hat und der Temperaturfühler 10 seinen unteren Kontakt 20 schließt, allerdings nur dann, wenn der die Warmlufttemperatur messende Temperaturfühler 9 seinen oberen Kontakt 18, z. B. bei einer Temperatur von 40° C, geschlossen hat, oder wenn bei niederer Warmlufttemperatur, z. B. 20° C, dessen unterer Kontakt 17 geschlossen ist und gleichzeitig der mit diesem in Reihe geschaltete Temperaturfühler 8, z. B. bei -10° C, anspricht.
  • Durch eine solche Schaltung wird erreicht, daß der Temperaturfühler 10 die Heizleistung 30 nur dann bei dem unteren Kontakt 20 abschalten kann, wenn die Warmluft über einem durch den -i#.ußenluft-Temperaturfühler 8 vorgesteuerten Ansprechwert (Kontakt 17 bzw. 18) des Temperaturfühlers 9 liegt, wobei die niedrigere Temperatur, d. h. der untere Kontakt 17 dem Temperaturbereich der Außenluft über dem Kontakt 19, die höhere Temperatur, d. h. der Kontakt 18, dem Bereich unter dem Kontakt 19 entspricht. Das Hilfsschütz 14 hat einen Haltekontakt 27, der es so lange angezogen hält; bis die Temperatur der Warmluft unter den den Kontakten-17 bzw. 18 entsprechenden Ansprechwert gesunken ist.
  • An den Abteil-Temperaturfühler 10 ist noch ein zweiter, bei höherer Temperatur, z. B. 26° C, schließender Kontakt 21 vorgesehen. Dieser wird entweder über die gestrichelt gezeichnete Leitung 25 oder, wie ausgezogen gezeichnet, über einen Kontakt 7 des Hilfsschützes 15 mit dem einen Pol der Stromquelle, z. B. Leitung 12, verbunden. Ungeachtet der Stellungen der Temperaturfühler 8 und 9 erfolgt deshalb ein Abschalten der Heizleistung in diesem Falle bei der hohen Innenraumtemperatur entsprechend dem Kontakt 21, und zwar im ersten Falle augenblicklich, im zweiten Falle nur dann, wenn zugleich die Außentemperatur über einem Wert, z. B. + 15° C, entsprechend dem Kontakt 22 am Temperaturfühler 11 liegt. Mit einer solchen Schaltung wird ein Überhitzen der Abteile, insbesondere bei starker äußerer Sonnenbestrahlung, vermieden.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, trägt das Hilfsschütz 15 noch einen weiteren Kontakt 26, der dazu benutzt werden kann, das im allgemeinen bei Ausschalten der Heizvorrichtung abgeschaltete Gebläse 2, 3 bei einer Außentemperatur von über 15° C wieder einzuschalten bzw. in Betrieb zu halten. Das Gebläse dient in diesem Falle im Sommer der reinen Belüftung des Wagens.
  • Erwähnt sei, daß die Schaltung in der Zeichnung nur schematisch dargestellt ist. In der Praxis wird diese Schaltung noch zweckmäßig ergänzt werden: So können z. B. die Hilfsschütze 14 und 15 anders angeordnet oder geschaltet bzw. durch weitere Relais ergänzt sein, also z. B. mit Haltemagneten und Entregungsschaltungen arbeiten, um von den empfindlichen Temperaturfühlern größere Ströme und vor allem Unterbrechungsleistungen fernzuhalten.
  • Weiter können die Temperaturfühler 8 und 11 in der Außenluft zu einem Temperaturfühler mit den beiden Kontakten 19 und 22 vereinigt sein. Derartige Abarten und Einzelheiten der Schaltung sind in der schematischen Skizze zugunsten einer erleichterten Übersicht nicht dargestellt.
  • Die Fig. 3 zeigt noch eine Schaltung, bei welcher die beiden Temperaturfühler 8 und 9 im Warm- bzw. im Frischluftstrom jeweils mehrere Ansprechkontakte aufweisen, die verkreuzt geschaltet sind, so daß steigenden Werten des einen Fühlers fallende Werte des anderen Fühlers entsprechen, und umgekehrt.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Luftheizung und Lüftung von Räumen, insbesondere der Abteile von Eisenbahnwagen, bei welchem die Heizluft zentral erhitzt und den zu heizenden Räumen zugeführt wird, wobei die Warmluft in stets gleichbleibender Menge, d. h. unabhängig von der in den Räumen herrschenden Temperatur, in die Räume eingeleitet und die Heizenergie dem Erhitzer, durch Steuerglieder beeinflußt, intermittierend in gleichbleibender Stärke zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizenergie in an sich bekannter Weise durch Temperaturfühler in den Räumen, im Warmluftstrom und in der Frischluftleitung (Außenluft) gesteuert wird, wobei aber der die Heizenergie bei Erreichung vorgegebener Temperaturgrenzen einschaltende Temperaturfühler im Warmluftstrom durch den Temperaturfühler in der Frischluftleitung derart vorgesteuert wird, daß der Ansprechwert des Temperaturfühlers im Warmluftstrom bei sinkender Außentemperatur steigt, bei steigender Außentemperatur dagegen fällt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiezufuhr zum Erhitzer bei Überschreiten eines vorgegebenen Ansprechwertes der Innenraum-Temperaturfühler nur dann vom Erhitzer abgeschaltet wird, wenn die Warmlufttemperatur über den von dem Außen-Temperaturfühler vorgesteuerten Ansprechwerten des Warmluft-Temperaturfühlers liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiezufuhr zum Erhitzer bei Überschreiten eines vorgegebenen Ansprechwertes der Innenraum-Temperaturfühler ohne Kontrolle durch den Warmluft-Temperaturfühler abgeschaltet wird, wenn die Außenlufttemperatur einen bestimmten Mindestwert überschritten hat.
  4. 4. Schaltung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch, gekennzeichnet, daß die unter sich parallel oder in Reihe geschalteten Temperaturfühler (10) in den zu heizenden Räumen (6) und der oder die Temperaturfühler (9) im Warmluftstrom (4) und der oder die Temperaturfühler (8) in der Frischluftzuleitung (Außenluft) mit der Spule (24) eines Hilfsschützes (14) in Reihe geschaltet sind, das zum Steuern des Leistungsschützes (16) für die Heizenergie (30) dient. -
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (9) im Warmluftstrom (4) einen zweiten, bei höherer Temperatur ansprechenden Kontakt (18) aufweist, der den Stromkreis des in der Frischluftleitung befindlichen Temperaturfühlers (8) kurzschließt und damit diesen Temperaturfühler unwirksam macht.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Temperaturfühler (9) im Warmluftstrom als auch der Temperaturfühler (8) in der Frischluftleitung jeweils mehrere Ansprechkontakte aufweist, welche derart verkreuzt geschaltet sind, daß einem Steigen der Temperatur an dem einen Fühler ein Ansprechen der für niedere Temperatur bestimmten Kontakte des anderen Fühlers entspricht, und umgekehrt.
  7. 7. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturfühler (10) in den zu heizenden Räumen (6) zusätzliche Kontakte (21) aufweisen, welche den Steuerstrom (12, 13) bei erhöhter Raumtemperatur unmittelbar auf das Hilfsschütz (14) leiten. B.
  8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis der Zusatzkontakte (21) der Temperaturfühler (10) in den zu heizenden Räumen (6) über ein Hilfsschütz (15) geführt ist, das den Stromkreis erst bei erhöhter Außentemperatur mit Hilfe eines zweiten Temperaturfühlers (11) in der Frischluftleitung schließt.
  9. 9. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschalten der Energiezufuhr zum Erhitzer auch die Luftzufuhr (Gebläse 2, 3) abschaltbar ist.
  10. 10. Schaltung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsschütz (15) einen Kontakt (26) aufweist, der bei Erreichen des Ansprechpunktes (22) im zweiten Temperaturfühler (11) bei erhöhter Außentemperatur die Luftzufuhr (Gebläse 2, 3) wieder einschaltet.
  11. 11. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ansprechen des Hilfsschützes (14) die Heizenergie nur vermindert, aber nichtvollständig abgeschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 850 944.
DEB35631A 1955-05-05 1955-05-05 Verfahren und Schaltung zur Luftheizung und Lueftung von Raeumen, insbesondere der Abteile von Eisenbahnwagen Pending DE1045440B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2835120A1 (de) * 1978-08-10 1980-02-21 Siemens Ag Verfahren und anordnung zum heizen und lueften von elektrisch angetriebenen fahrzeugen
DE3111281A1 (de) * 1981-03-23 1982-10-14 Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim Verfahren zum betrieb einer einkanal-klimaanlage fuer reisezugwagen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE850944C (de) * 1949-04-27 1952-09-29 Vapor Heating Corp System zur Steuerung der Temperatur einer Anzahl abgeschlossener Raeume

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