DE1112793B - Schaltungsanordnung fuer eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstaeben oder anderen elektrischen Heizelementen mit grosser Waermekapazitaet ausgeruestet ist - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstaeben oder anderen elektrischen Heizelementen mit grosser Waermekapazitaet ausgeruestet istInfo
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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- F24H3/02—Air heaters with forced circulation
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Description
- Schaltungsanordnung für eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstäben oder anderen elektrischen Heizelementen mit großer Wärmekapazität ausgerüstet ist Bei den neueren elektrisch betriebenen Luftheizungsanlagen bestehen die elektrischen Heizelemente aus bequem auswechselbaren, stabförmigen Baueinheiten, die in ihrer Gesamtheit den Lufterhitzer bilden. Den Lufterhitzer durchströmt mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit die durch ein besonderes Gebläse geförderte Heizluft und wird entsprechend dem Wärmebedarf der zu beheizenden Räume aufgeheizt. Die den elektrischen Heizstäben zugeführte elektrische Leistung ist so groß, daß beim Ausbleiben des die Heizstäbe kühlenden Heizluftstromes die Heizstäbe alsbald thermisch überlastet und zerstört würden.
- Man hat deshalb schon dafür gesorgt, daß beim Abschalten des Gebläses immer auch gleichzeitig die Energiezufuhr zu den Heizstäben abgeschaltet wird. Darüber hinaus wurden Sicherheitseinrichtungen (Temperaturwächter, Schmelzsicherungen, Windfahnenrelais od. dgl.) eingebaut, die bei einem unbeabsichtigten Stillstand - also beispielsweise beim Versagen - des Gebläsemotors bei eingeschalteter Heizung ansprechen und die Heizstäbe von der Speisespannungsquelle abschalten.
- Es hat sich nun aber gezeigt, daß ein gleichzeitiges Abschalten des Gebläses und der Energiezufuhr zu den Heizstäben nicht genügt, um zu verhindern, daß nach dem Abschalten die Temperatur im Lufterhitzerraum infolge der großen Wärmekapazität der Heizstäbe einen unzulässig hohen Wert annimmt, d. h. einen Wert, der weit über der beim Heizbetrieb herrschender< Temperatur liegt. Dies hat den Nachteil, daß unter Umständen bei jedem Abschalten der Luftheizungsanlage die Sicherheitseinrichtungen (und gegebenenfalls durch die gesteuerte Alarmeinrichtungen) in Tätigkeit- treten und von- einer Aufsichtsperson wieder ausgeschaltet bzw: wieder- m-ihren Ausgangszustand gebracht werden müssen; ferner können innerhalb oder in der Nähe des Lufterhitzerraumes angeordnete Luftfilter oder - sonstige Einrichtungen, welche die bei umgewälzter Heizluft auftretenden Temperaturen ohne weiteres aushalten, beschädigt oder zerstört werden. Die beschriebenen Nachteile fallen besonders ins Gewicht bei elektrisch betriebenen Luftheizungen in Fahrzeugen, die zwecks Temperaturregelung in den zu beheizenden Räumen durch eine Zweipunktregelschaltung in mehr oder weniger großen Zeitabständen immer wieder ein- und ausgeschaltet werden.
- Zur Beseitigung dieses Nachteils wird in bei Kühleinrichtungen von Röntgenröhren an sich bekannter Weise der Gebläsemotor nicht gleichzeitig mit den Heizwiderständen, sondern über ein Zeitrelais verzögert ausgeschaltet, und zwar betrifft die Erfindung eine besonders vorteilhafte Schaltungsanordnung für eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstäben oder anderen elektrischen Heizelementen mit großer Wärmekapazität ausgerüstet ist und bei der die Heizluft mittels eines durch einen Motor angetriebenen Gebläses durch - den Lufterhitzerraum gefördert wird und bei der durch denselben. Schaltvorgang über einen gemeinsamen Hauptschalter sowohl über ein Gebläseschütz der Gebläsemotor als auch über ein Heizschütz die Energiezufuhr zu den Heizelementen eingeschaltet- wird, - wobei die - Aus-; Schaltung des Gebläsemötörs zeitverzögert erfolgt mit dem Kennzeichen; däß zu dem 'vom Gebläseschütz gesteuerten Motorschalter im unmittelbar an der - Stromquelle liegenden Motorstromkreis ein Hilfs--°schalter parallel geschaltet ist, dessen Hilfsschütz in einem weiteren, unmittelbar an der Stromquelle liegenden Stromkreis in Parallelschaltung zu einem bei seiner Erregung verzögert ansprechenden Ihermorelais liegt, dem ein bei Einschaltung des Gebläseschützes sich öffnender Kontakt vorgeschaltet ist, wobei den parallel geschalteten Erregerwicklungen des Hilfsschützes und des Thermorelais mit dem vorgeschalteten Kontakt in Serienschaltung ein bei nicht unter Spannung stehendem Thermorelais geschlossener, bei dessen Erregung zeitverzögert sich öffnender Kontakt und ein in bekannter Weise durch den Gebläseluftstrom sich schließender Windfahnenrelaiskontakt vorgeschaltet sind. Eine derartige Schaltungsanordnung bietet den Vorteil, daß bei Verwendung von bei Erregung zeitverzögert abschaltenden Relais eine sichere Betriebsweise gewährleistet und insbesondere in einfacher Weise auch Gebläsemotoren mit Vorschaltwiderstand verwendet werden können. Im letzteren Fall wird zweckmäßig dem Anlaßwiderstand ein überbrückungskontakt parallel geschaltet, der beim Ansprechen des Hilfsschützes geschlossen wird.
- Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Hierin bedeutet l den von Hand oder durch ein Regelorgan betätigten Hauptschalter. Bei seinem Einrücken werden die Kontakte 2 und 3 geschlossen und damit das Heizschütz 4 und das Gebläseschütz 5 an Spannung gelegt. Das Heizschütz 4 schließt seinen Kontakt 41, womit die in dem Lufterhitzerraum befindlichen Heizelemente 6 eingeschaltet sind. Das Gebläseschütz 5 schließt den Kontakt 51, womit der Gebläsemotor 7 über den Anlaßvorwiderstand 8 an Spannung liegt. Das Gebläseschütz 5 öffnet außerdem den Kontakt 52. Hat der Gebläseluftstrom eine gewisse Stärke erreicht, so schließt ein im Luftschacht angeordnetes Windfahnenrelais seinen Kontakt 9. Dadurch wird das Hilfsschütz 10 an Spannung gelegt. Dieses überbrückt mit seinem Kontakt 11 den Kontäkt 51, außerdem schließt es seinen Kontakt 12 und überbrückt damit den Anlaßvorwiderstand 8 des Gebläsemotors. Das Hilfsschütz 10 wird also in vorteilhafter Weise gleichzeitig sowohl zur überbrückung des beim Schließen des Hauptschalters den Gebläsemotor an Spannung legenden Kontaktes 51 als auch zur Überbrückung des Anlaßvorwiderstandes 8 des Gebläsemotors benutzt. Nach Überbrückung des Anlaßvorwiderstandes 8 nimmt der Gebläsemotor 7 seine Nenndrehzahl an, und die Luftheizung befindet sich im Betriebszustand. Wird jetzt der Hauptschalter 1 ausgerückt, die Kontakte 2 und 3 also geöffnet, so werden die Heizelemente 6 abgeschaltet, der Kontakt 51 geöffnet und der Kontakt 52 geschlossen. Da der Gebläsemotor über die Kontakte 11 und 12 nach wie vor an Spannung liegt und den Gebläseluftstrom aufrechterhält, so bleibt auch der von dem Windfahnenrelais betätigte Kontakt 9 geschlossen, und das Hilfsschütz 10 bleibt an Spannung. Durch Schließen des Kontaktes 52 ist aber das Thermorelais 13 an Spannung gelegt worden. Nach Ablauf der Verzögerungszeit öffnet es seinen Kontakt 14, wodurch das Hilfsschütz 10 und damit auch der Gebläsemotor 7 (infolge Öffnens der Kontakte 11 und 12) abgeschaltet werden. Durch Öffnen des Kontaktes 14 wird auch das Thermorelais 13 stromlos. Schließt nun das Thermorelais nach Ablauf einer bestimmten Zeit wieder den Kontakt 14, so gelangen weder das Hilfsschütz 10 noch das Thermorelais 13 wieder an Spannung, da inzwischen wegen Ausbleibens des Gebläseluftstromes das Windfahnenrelais seinen Kontakt 9 geöffnet hat. Beim Wiedereinlegen des Hauptschalters 1 wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstäben oder anderen elektrischen Heizelementen mit großer Wärmekapazität ausgerüstet ist und bei der die Heizluft mittels eines durch einen Motor angetriebenen Gebläses durch den Lufterhitzerraum gefördert wird und bei der durch denselben Schaltvorgang über einen gemeinsamen Hauptschalter sowohl über ein Gebläseschütz der Gebläsemotor als auch über ein Heizschütz die Energiezufuhr zu den Heizelementen eingeschaltet wird, wobei die Ausschaltung des Gebläsemotors zeitverzögert erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem vom Gebläseschütz (5) gesteuerten Motorschalter (51) im unmittelbar an der Stromquelle liegenden Motorstromkreis ein Hilfsschalter (11) parallel geschaltet ist, dessen Hilfsschütz (10) in einem weiteren, unmittelbar an der Stromquelle liegenden Stromkreis in Parallelschaltung zu einem bei seiner Erregung verzögert ansprechenden Ihermorelais (13) liegt, dem ein bei Einschaltung des Gebläseschützes (5) sich öffnender Kontakt (52) vorgeschaltet ist, wobei den parallel geschalteten Erregerwicklungen des Hilfsschützes (10) und des Thermorelais (13) mit dem vorgeschalteten Kontakt (52) in Serienschaltung ein bei nicht unter Spannung stehendem Thermorelais (13) geschlossener, bei dessen Erregung zeitverzögert sich öffnender Kontakt (14) und ein in bekannter Weise sich durch den Gebläseluftstrom schließender Windfahnenrelaiskontakt (9) vorgeschaltet sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der der Gebläsemotor einen Anlaßwiderstand besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anlaßwiderstand (8) ein Überbrückungskontakt (12) parallel geschaltet ist, der beim Ansprechen des Hilfsschützes (10) geschlossen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 886 638.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH39559A DE1112793B (de) | 1960-05-30 | 1960-05-30 | Schaltungsanordnung fuer eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstaeben oder anderen elektrischen Heizelementen mit grosser Waermekapazitaet ausgeruestet ist |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH39559A DE1112793B (de) | 1960-05-30 | 1960-05-30 | Schaltungsanordnung fuer eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstaeben oder anderen elektrischen Heizelementen mit grosser Waermekapazitaet ausgeruestet ist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1112793B true DE1112793B (de) | 1961-08-17 |
Family
ID=7153992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH39559A Pending DE1112793B (de) | 1960-05-30 | 1960-05-30 | Schaltungsanordnung fuer eine Luftheizung, deren Lufterhitzer mit Heizstaeben oder anderen elektrischen Heizelementen mit grosser Waermekapazitaet ausgeruestet ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112793B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1554559B1 (de) * | 1964-02-10 | 1970-11-05 | Blankenship Ernest Bayne | Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch beheizbareVerbrennungskammer |
| DE3339453A1 (de) * | 1982-11-02 | 1984-05-03 | Crockett & Kelly, Inc., 80030 Westminster, Col. | Elektrisch betriebener raumbeheizungsapparat |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE886638C (de) * | 1941-07-31 | 1953-08-17 | Mueller C H F Ag | Roentgenanordnung |
-
1960
- 1960-05-30 DE DEH39559A patent/DE1112793B/de active Pending
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| DE886638C (de) * | 1941-07-31 | 1953-08-17 | Mueller C H F Ag | Roentgenanordnung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1554559B1 (de) * | 1964-02-10 | 1970-11-05 | Blankenship Ernest Bayne | Schaltungsanordnung fuer eine elektrisch beheizbareVerbrennungskammer |
| DE3339453A1 (de) * | 1982-11-02 | 1984-05-03 | Crockett & Kelly, Inc., 80030 Westminster, Col. | Elektrisch betriebener raumbeheizungsapparat |
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