DE1045335B - Reissverschluss - Google Patents
ReissverschlussInfo
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- DE1045335B DE1045335B DER17808A DER0017808A DE1045335B DE 1045335 B DE1045335 B DE 1045335B DE R17808 A DER17808 A DE R17808A DE R0017808 A DER0017808 A DE R0017808A DE 1045335 B DE1045335 B DE 1045335B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/02—Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
- A44B19/04—Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers
Landscapes
- Slide Fasteners (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Reißverschlüsse mit Kuppelgliedern, welche auf die zugehörigen Tragbänder
aufgespritzt sind, wobei die KuppelgMedfüße die Tragbandwulste umfassen und die Gl,i;edköpfe in
der Kuppelgliedebene je zwei in der Verschluß längsachse zueinander versetzte Anliageflächien für die
Gliedköpfe der benachbarten Kuppelglieder des gegenüberliegenden Bandes aufweisen. Diese Art von
Reißverschlüssen ist bekannt. Die bekannten Ausführungsformen vermögen aber nicht, gegen eindringende
Flüssigkeit abzudichten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Abdichtungsvermögen derartiger Reißverschlüsse zu
verbessern. Dies geschieht dadurch, daß die Tragbänder sich innerhalb der Kuppelebene bis in den
Bereich dieser Anliegeflächen in der Kuppelebene der Gliedköpfe hineinerstnecken, so daß in bei Reißverschlüssen
anderer Gattung bekannter Weise die Gliedköpfe der Glieder der einen Reihe auf dem Tragband
in den Gliedlücken der anderen Reihe unter Vorspannung dieses Tragbandes anliegen. Zweckmäßig
treten die Tragbänder hierbei in an sich bekannter Weise senkrecht zur Kuppelebene aus den Gliedköpfen
aus. Ferner kann jeder Gliedkopf in der Gliedlängsachse zusätzlich mit einer durchgehenden, in der
Kuppelebene liegenden, abgesetzten Anliegefläche ausgestattet sein.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Reißverschlusses ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Teil eines Reißverschlusses nach der Erfindung in Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Gliedes des Verschlusses nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 schaubildlich den Verschlußteil nach Fig. 1 und
Fig. 5 eine Variante in Seitenansicht analog Fig. 2. Der beschriebene Reißverschluß besitzt in bekannter
Weise zwei Reihen von auf Tragbändern 1 befestigten Kuppelgliedern 2. Die Kuppelglieder 2 bestehen
aus Metall oder Kunststoff und sind durch Spritzguß erzeugt und auf einem Randwulst 1 α der
Tragbänder 1 befestigt. Jedes Kuppelglied 2 besitzt einen Gliedkopf 3 und einen Gliedfuß 4. Der Gliedkopf
3 ist in der Kuppelebene α (Fig. 2 und 3) abgesetzt. Der auf der einen Seite der Kuppel ebene liegende
Kopfteil bildet auf der einen Seite der Gliedlängsachse b (Fig. 1) des Kuppelgliedes einen Kupplungsvorsprung
3 α mit in der Kuppelebene α liegender Anliegefläche und besitzt außerdem einen axialen
Vorsprung 3 b. Der etwas schmälere, auf der anderen Seite der Kuppelebene α liegende Kopfteil bildet auf
der anderen Seite der Längsachse b einen Kupplungs-
Anmelder:
Ernst Ryser, Mendrisio,
und Bertrand Voumard,
La Chaux-de-Fonds (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Weickmann
und Dr.-Ing. A. Weickmann, Patentanwälte,
München 2, Brunnstr. 8/9
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 23. Dezember 1954
Schweiz vom 23. Dezember 1954
vorsprung 3 c mit ebenfalls in der Kuppelebene a liegender Anliegefläche.
Die Kuppelglieder 2 sind so auf dem Randwulst 1 a
des Tragbandes 1 befestigt, daß diese in der Kuppelebene liegende Randwulst 1 α sich vom Gliedfuß 4 her
gegen die Verschlußlängsmittellinie c (Fig. 1) hin in den Gliedkopf 3 hineinerstreckt. Das Tragband 1 tritt
im Bereich der Anliegeflächen des Gliedkopfes 3 auf der Seite des den Kupplungsvorsprung 3 c bildenden
Kopfteils aus dem Gliedkopf aus.
Bei geschlossenem Verschluß liegen die Vorsprünge 3ß der Kuppelgliedköpfe 3 der einen Kuppelgliedreihe
mit ihrer Anliegefläche gegen die Anliegefläche der Vorsprünge 3 c der Gliedköpfe der anderen Kuppelgliedreihe
an. Außerdem liegt der Kupplungsvorsprung 3 α jedes Kuppelgliedes 2 der einen Reihe gegen
den in der Kuppelebene liegenden und seitlich aus den Kuppelgliedern 2 der anderen Reihe austretenden
Randwulst 1 α des Tragbandes an. Der Randwulst 1 a
ist, wie Fig. 1 zeigt, so weit in den Kuppelgliedkopf 3 hineingezogen, daß der Abstand χ des Randwulstes 1 a
des Tragbandes 1 der einen Reihe von der Verschlußlängsmittellinie c etwas kleiner ist als der Abstand
y der Stirnfläche des den Kupplungsvorsprung 3 c aufweisenden Kopfteils der Glieder 2 der anderen
Reihe von der Verscnhißlängsmittellinie. Diese gegenüber
der Stirnfläche des axialen Vorsprungs 3 b zurückgesetzte Stirnfläche drückt gegen den freien, sich
zwischen zwei benachbarten Gliedern der anderen Reihe erstreckenden Randwulst 1 a.
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Der gegenseitige Abstand der aus den Kuppelgliedern 2 austretenden Bandteile (Fig. 1 und 4) ist in der
Folge derart klein (Bruchteile eines mm), daß ein annähernd verdeckter und abgedichteter Verschluß
gebildet wird. Es versteht sich, daß der Randwulst la der Tragbänder noch weiter in den Gliedkopf 3 hineingezogen
sein könnte, als dies beim gezeichneten Beispiel der Fall ist, so daß sich hierbei diese Randwülste
in der Verschlußlängsmittellinie berühren können. Der auf der dem Gliedfuß 4 zugekehrten Seite der
Verschlußlängsmittellinie c liegende Teil der wirksamen Abstützflächen der Kupplungsvorsprünge 3 a
und der auf der vom Gliedfuß 4 abgekehrten Seite der Verschlußlängsmittellinie c liegende Teil der wirksamen
Abstützflächen der Kupplungsvorsprünge 3 c ist in diesem Fall nicht nur zum Teil, wie beim gezeichneten
Beispiel, sondern vollständig durch den den betreffenden Gliedern zugeordneten Randwulst la
gebildet. Da auch die axialen Vorsprünge Zb der Kuppelglieder 2 der einen Reihe gegen den Randwulst
Ic des Tragbandes 1 der anderen Reihe anliegen, ist jedes Kuppelglied 2 einer Reihe über seine
ganze Kopfbreite abgestützt, und zwar zum Teil direkt an den beiden benachbarten Gliedern der anderen
Reihe, zum Teil an dem zwischen diesen beiden Gliedern verlaufenden Randwulst la des Tragbandes
1. Dadurch ist ein unerwünschtes Öffnen des Verschlusses durch Aufbiegen desselben in Längsoder
Querrichtung praktisch unmöglich.
Bei Verwendung eines geeigneten ,Materials für die
Tragbänder kann ein Reißverschluß der beschriebenen Ausbildung annähernd flüssigkeitsdicht gemacht
werden.
Beim gezeichneten Beispiel sind die beiden Vorsprünge 3 a und 3 c jedes Gliedkopfes nasenförmig
gestaltet. Um das leichte Ein- bzw. Auskuppeln der Gliedköpfe zu ermöglichen, braucht aber nur der Vorsprung
3 a, wie gezeichnet, zwei zur Längsachse b des Kuppelgliedes geneigte und durch ein Bogenstück
miteinander verbundene Stirnflächen zu besitzen, während der Vorsprung 3 c durch eine zur Längsachse
b des Gliedes parallele Stirnfläche begrenzt sein kann.
Es versteht sich, daß der Randwulst 1 α der Tragbänder 1 auch bei einem nicht verdeckten Verschluß
bis nahe an die Verschlußlängsmittellinie c heran in den Gliedkopf hineingezogen sein kann; in diesem
Fall liegt die Bandaustrittsstelle auf der vom Gliedkopf abgekehrten Seite des Gliedfußes.
Wie Fig. 5 zeigt, kann das Tragband 1 bzw. der Randwulst 1 α bis an die Verschlußlängsmittellinie c
heran in die Verschlußglieder 2 hineingezogen sein. Die Bandaustrittsstelle liegt dann ebenfalls in der
Verschlußlängsmittellinie c, so daß ein völlig gedeckter und bei entsprechender Wahl des Bandmaterials
ίο dichter Verschluß geschaffen ist.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Reißverschluß mit Kuppelgliedern, welche auf die zugehörigen Tragbänder aufgespritzt sind, wobei die Kuppelgliedfüße die Tragbandwülste umfassen und die Gliedköpfe in der Kuppelgliedebene je zwei in der Verschlußlängsachse zueinander versetzte Anliegeflächen für die Gliedköpfe der benachbarten Kuppelglieder des gegenüberliegenden Bandes aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbänder (1 a) sich innerhalb der Kuppelebene (α) bis in den Bereich dieser Anliegeflächen in der Kuppelebene (a) der Gliedköpfe (3) hineinerstrecken, so daß, in an sich bekannter Weise, die Gliedköpfe (3) der Kuppelglieder (2) der einen Reihe auf dem Tragband (1) in den Gliedlücken der anderen Reihe unter Vorspannung dieses Tragbandes anliegen.2. Reißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbänder (1 a) in an sich bekannter Weise senkrecht zur Kuppelebene (α) aus den Gliedköpfen (3) austreten.3. Reißverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gliedkopf (3) in der Gliedlängsachse (b) zusätzlich eine durchgehende, in der Kuppelebene (α) liegende abgesetzte Anliegefläche (3 b) aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 901403, 847 282, 282, 870232;schweizerische Patentschriften Nr. 297385, 245349, 260067;französische Patentschriften Nr. 952606, 983 043; USA.-Patentschriften Nr. 2660774, 1864614.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen11.58.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH330100T | 1954-12-23 |
Publications (1)
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Country Status (5)
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| CH (1) | CH330100A (de) |
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| DK (1) | DK87386C (de) |
| GB (1) | GB806310A (de) |
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