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DE1045325B - Elektrischer Antrieb mit konstanter Drehzahl fuer Mess- oder Eichgeraete, insbesondere elektrische Uhren - Google Patents

Elektrischer Antrieb mit konstanter Drehzahl fuer Mess- oder Eichgeraete, insbesondere elektrische Uhren

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Publication number
DE1045325B
DE1045325B DEC5480A DEC0005480A DE1045325B DE 1045325 B DE1045325 B DE 1045325B DE C5480 A DEC5480 A DE C5480A DE C0005480 A DEC0005480 A DE C0005480A DE 1045325 B DE1045325 B DE 1045325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
rod
rotating
pendulum
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC5480A
Other languages
English (en)
Inventor
Edouard Lefrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNAM Conservatoire National des Arts et Metiers
Original Assignee
CNAM Conservatoire National des Arts et Metiers
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CNAM Conservatoire National des Arts et Metiers filed Critical CNAM Conservatoire National des Arts et Metiers
Publication of DE1045325B publication Critical patent/DE1045325B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/033Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using torsion pendulums; using conical pendulums
    • G04C3/0335Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using torsion pendulums; using conical pendulums using conical pendulums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Elektrischer Antrieb mit konstanter Drehzahl für Meß- oder Eichgeräte, insbesondere elektrische Uhren Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Antrieb mit konstanter Drehzahl, der insbesondere für elektrische Uhren bestimmt, aber auch für andere Apparate, wie Meßgeräte für physikalische Größen, Magnetophone, Zeit- und Winkelgeschwindigkeitseichungen u. dgl. verwendbar ist und durch ein magnetisches Drehfeld aufrechterhalten wird.
  • Der Erfindung liegen folgende Überlegungen. zugrunde: Als Regler eines Uhrwerkes sind konische Pendel seit langem bekannt, z. B. das von H u y g e n s schon 1658 vorgeschlagene Pirouettenpendel oder das 1847 von F o u c a u 1 t vorgeschlagene konische Pendel. Bei dem Pirouettenpendel von H u y g e n s , das eine drehende Achse hat, sind in Wirklichkeit zwei Pendel vorgesehen, die an der senkrechten Antriebswelle aufgehängt sind und deren Massen sich beiderseits von dieser Welle nach Art der Kugeln eines Wattschen Zentrifugalreglers entfernen. Das konische Pendel von F o u c a u 1 t mit fester Achse besteht aus einem einzigen Pendel, das am oberen Ende seines Schaftes durch ein Universalgelenk, z. B. ein Kardangelenk, aufgehängt ist, so daß sich seine Masse frei in einem einfachen Kreis drehen kann im Gegensatz zu der teilweisen Drehung der beiden Massen des Pirouettenpendels von H u y g e n s. Die regelnde Wirkung des konischen Pendels wird durch ein Ende der Masse ausgeübt, die in eine Gabel eingreift, die ihrerseits das Ende der Antriebswelle radial verlängert. Sowohl bei dem einen wie bei dem anderen dieser beiden bekannten Uhrwerke wird die Antriebswelle durch eine gespannte Feder angetrieben, die auf jeden Fall von Zeit zu Zeit aufgezogen werden muß.
  • Das periodische Aufziehen des Uhrwerkes wird zwar hei elektrischen Uhren vermieden, die durch einfachen Anschluß an ein Wechselstromnetz kontinuierlich mit Synchronmotorantrieb arbeiten, doch weisen Uhren mit diesem Antrieb die gleichen Schwankungen auf wie die Frequenz des Netzstromes, ob sie nun ohne jeden mechanischen Gangregler mit direktem Zeigerwerkantrieb durch den Synchronmotor arbeiten oder ob der Gangregler eines motorisch aufgezogenen Federwerks ständig vom Motor mechanisch oder magnetisch bzw. elektrostatisch vom Netzwechselstrom synchronisierend durch »erzwungene Schwingungen« beeinflußt wird.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist bereits 1880 von T h u r y vorgeschlagen worden, auf der Welle des Synchronmotors wie auf der durch Feder angetriebenen Welle nach H u y g e n s ein Doppelpendel mit zwei Massen nach Art eines Wattschen Zentrifugalreglers anzuordnen. Ein solches Doppelpendel kann aber in diesem Falle keine »unmittelbar« regelnde Wirkung ausüben, da der Gang des Uhrwerkes nach wie vor synchron mit der Frequenz des Synchronmotorstromes verläuft. Zwar hat auch hier das doppelte Pendel den Zweck, durch Veränderung seiner Massenneigungen eine Geschwindigkeitsänderung des Motors herbeizuführen. Doch kann dies nur durch komplizierte Übertragungsmittel erreicht werden, die die Betriebssicherheit in Frage stellen und die Herstellung erschweren und verteuern.
  • Ferner ist durch die Jarryuhr bekanntgeworden, bei einem Uhrwerk nach F o u c a u 1 t die Betätigungsfeder der Antriebswelle durch einen Impulssynchronmotor zu ersetzen. Auch in diesem Fall übt aus demselben Grund wie bei der Anordnung nach T h u r y das Pendel an sich keine regelnde Wirkung aus, weil nämlich der Lauf der Uhr stets synchron mit der Frequenz des dem Synchronmotor zufließenden Stromes bleibt. Da außerdem dieses Pendel durch seine Neigungsänderungen keine zusätzlichen Geschwindigkeitsregler des Motors steuert, ist es während der normalen Funktionsperioden praktisch außer Betrieb; es wirkt bestenfalls als Schwungmasse, d. h. innerhalb einer Umdrehung Pendelungen um die von. Netzfrequenz aufgezwungene Umlaufgeschwindigkeit ausgleichend. Seine eigentliche Rolle beginnt es erst bei Stromausfall, während dem es den Synchronmotor bis zum Zeitpunkt der Wiedereinschaltung des Stromes und der Wiederaufnahme der normalen Arbeit antreibt, sofern die Dauer des Stromausfalles geringer ist als die Laufzeit des Pendels bis zum Stehenbleiben. Bei anderen bekannten Uhrwerken . mit Antrieb durch einen Ansy nchronmotor, z. B. nach der USA.-Patentschrift 2 220 049, wird das Werk .durch ein magnetisches Drehfeld betätigt, das durch einen permanenten, auf .den Läufer des Motors aufgekeilten Magneten gebildet ist. Durch diese magnetische Mitnahme soll eine weichere Verbindung als durch die starren Verbindungen der vorangehend erwähnten Modelle von elektrischen Uhren erreicht werden. Aber auch hier folgt die Geschwindigkeit der Uhr genau der schwankenden Frequenz des Wechselstromes, an den der Motor angeschlossen ist.
  • Alle diese Mängel der bekannten Systeme elektrischer Uhrantriebe werden bei dem elektrischen Antrieb nach der Erfindung vermieden, bei dem eine Drehgeschwindigkeit von großer Regelmäßigkeit selbst bei bedeutenden Spannungs- und Frequenzschwankungen des .dem Motor zugeführten Wechselstromes sichergestellt wird.
  • Bei diesem elektrischen, durch ein magnetisches Drehfeld aufrechterhaltenen Antrieb mit konstanter Winkeldrehgeschwindigkeit für Uhrwerke und andere eingangs erwähnte Geräte ist erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß ein leitender, mit dem anzutreibenden Mechanismus gekuppelter und nach Art eines konischen Pendels mit fester oder drehender Achse aufgehängter Körper durch eine durch Wechselstrom oder -ströme gespeiste elektromagnetische Vorrichtung mitgenommen wird, die ein Drehfeld oder ein gleitendes Feld erzeugt, in welchem der aufgehängte leitende Körper den drehenden Teil eines Asynchronmotors darstellt, bei dem im Gegensatz zu den üblichen Motoren dieser Art selbst eine sehr schwache Änderung der Winkelgeschwindigkeit die Entfernung beträchtlich verändert, die zwischen den magnetisch aktiven Teilen (Polen) des Antriebsorganes und dem aufgehängten leitenden Körper besteht in der Weise, daß die Veränderung der Winkelgeschwindigkeit begrenzt und bei Erhöhung der Geschwindigkeit eine Vergrößerung des Luftspaltes hervorgerufen wird. Diese selbsttätige Luftspaltänderung wirkt selbstkompensierend auf die Drehzahl, da mit dem Luftspalt sich die magnetischen Antriebskräfte auf den Umlaufkörper und damit der Schlupf ändert; das gleiche tritt bei Drehzahlverringerung durch Verkleinerung des Luftspaltes in beschleunigendem Sinne ein.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung an einigen als Beispiele dienenden Vorrichtungen an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in Seitenansicht das Schema einer erfindungsgemäß in waagerechter Ebene aufrechterhaltenen Kreisbewegung eines einfachen Umlaufkörpers nach Art eines Fadenpendels; Fig. 2 ist die zugehörige Draufsicht; Fig.3 zeigt in Vorderansicht eine Uhr ohne Hemmung mit Antrieb gemäß der Erfindung und Fig. 4 in Draufsicht die zugehörige Induktionsanordnung;-Fig. 5 veranschaulicht eine ähnliche Vorrichtung, bei welcher der induzierende Teil durch den feststehenden, teilweise aus dem Ständer vorstehenden Läuferkäfig eines Asynchronmotors gebildet ist.
  • Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung dient zum Unterhalten der kegelförmigen Umlaufbewegung einer an einem Faden aufgehängten Kugel. Die Vorrichtung befindet sich auf einer mit einem Galgen 12 versul:enen Bodenplatte 11. Der induzierte Teil der @"orrichtung besteht aus einem leitenden Metallkörper 13, beispielsweise aus Kupfer oder Aluminium. Dieser Körper 13 ist durch einen Faden 14 in einem Punkt 16 des Galgens 12 aufgehängt. Der induzierende Teil besteht aus acht Kernen 21 bis 28, die stehend im Kreis um die durch den Punkt 16 gehende Lotrechte angeordnet sind.
  • Die Wicklungen der Kerne 21 bis 28 sind einander genau gleich. Die Wicklungen der Kerne 21, 23, 25, 27 sind derart in Reihe geschaltet, daß die oberen Enden der Kerne 21 und 25 mit denjenigen der Kerne 23 und 27 gegenpolig sind. Der so beschaffene Stromkreis wird durch Stromleiter 31 und 32 an das Wechselstromnetz 36 angeschlossen. Die Pfeile f deuten die Stromrichtung in einem gegebenen Augenblick an. Die Wicklungen der Kerne 22, 24, 26, 28 sind in Reihe zu einem zweiten Stromkreis in gleicher Weise wie die anderen Wicklungen geschaltet. Der Strom wird. durch Leiter 33 und 34 mit einer Phasenverschiebung von annähernd 1/4 Periode in bezug auf die Leiter 31, 32 zugeführt und zweckmäßig von der gemeinsamen Ouelle 36 geliefert. Einer der Stromkreise ist mit einer Vorrichtung 3'7 zur Phasenverschiebung versehen.
  • Bei der in dieser Weise bewirkten Erregung erzeugen die Spulen Wechselflüsse, die in den acht Abschnitten des waagerechten Kreises 29 gegeneinander verschoben sind, der die Bahn des leitenden Körpers 13 über den Kernen 21 bis 28 darstellt. Wird bei bereits -erregten Stromkreisen der Körper 13 unter gleichen oder annähernd gleichen Verhältnissen angeworfen, so wird er im wesentlichen auch die gleiche kreisförmige Bahn 29 durchlaufen, und zwar mit einer Periode, die sehr annähernd der eigenen Schwingungsperiode gleich ist. Die Bewegung wird durch die phasenverschobenen Wechselfelder in den nacheinanderfolgenden Abschnitten der Bahn 29 unterhalten. Die Spannungs- und Frequenzschwankungen des Erregungsstromes üben in der Regel keinen merklichen Einfluß auf die Schwingungsperiode des Pendels aus, und diese Schwingungsperiode kann sehr annähernd als konstant angesehen werden, wenn die Frequenzschwankungen nicht größer sind als die normalen Schwankungen eines Stromnetzes; denn bei jeder Neigung des Körpers 13 seine Drehzahl zu verändern, ändert sich mit der Zentrifugalkraft .der Luftspalt zwischen ihm und den Polen 21 bis 28 in kompensierendem Sinne.
  • Das Unterhalten der Bewegung des Körpers 13 erklärt sich daraus, daß er leitend und der Ort induzierter Ströme ist, auf die alle Erregungspole einwirken. Die Bewegung erfolgt kreisförmig, wenn der Faden 14 unmittelbar am Körper 13 und am Galgen 12 befestigt ist. Es entsteht aber eine einfache Drehbewegung, wenn in den Faden 14 ein Wirbel eingeschaltet wird.
  • Wie erwähnt, ist es bei dieser Anordnung erforderlich, das Pendel anzuwerfen. Dies läßt sich vermeiden, wenn man die Anordnung derart unsymmetrisch trifft, daß gewisse Pole in Ruhelage des Pendels stärker einwirken. Zu diesem Zweck kann man z. B. den Aufhängungspunkt 16 etwas gegen die Mitte des Kreises versetzen, auf den die Kerne 21 bis 28 verteilt sind. Der Körper 13 kann selbst eine unsymmetrische Gestalt erhalten. Er kann ferner mit Hilfe eines Dreharmes in der an Hand der Fig. 3 und 4 beschriebenen Weise über der kreisförmigen. Reihe der Pole angehalten werden.
  • Fig.3 und 4 zeigen eine Uhr, die durch einfache Zahnräder ohne Hemmung mit Hilfe eines Pendels mit kreisförmiger Bewegung betätigt wird. Die Vorrichtung befindet sich auf einer Bodenplatte 41, und die Uhr wird von zwei Bügeln 42 getragen. Der induzierte Körper der Vorrichtung besteht aus einem _1vIetallkörper 43 aus Kupfer oder Aluminium. Der Körper43 ist an einer Stange44 befestigt, die mit einem Gelenk 47 an einer lotrechten Welle 48 hängt, die in einem auf den Bügeln 42 ruhenden Lager läuft.
  • Die Induktionsvorrichtung besteht aus acht mit Spulen versehenen Magnetkernen 51 bis 58, die radial um die lotrechte Achse der Welle48 verteilt sind.
  • Die Spulen der Kerne sind ähnlich wie die Spulen der Kerne 21 bis 28 der Fig. 2 geschaltet, d. h., es sind je vier Spulen in zwei Stromkreise eingeschaltet, die durch um 1/4 Periode gegeneinander verschobene ZVechselströme durch einen Phasenschieber 60 erregt werden. Die Kerne erzeugen somit phasenverschobene Wechselfelder in acht Abschnitten, die sich am Umfang des sternförmigen Gebildes befinden und auf die kreisförmige Bahn 61 verteilt sind, welche der Körper 43 mit dem Stab44 durchläuft.
  • Ein leichter waagerechter Arm 62 ist drehbar auf einem Zapfen63 gelagert, der sich in der Achse der Welle 48 befindet. Dieser Arm ist mit einem radialen Schlitz 64 versehen, durch den die Stange 44 lose geführt ist. Bei nicht eingeschaltetem Strom, wenn also das Pendel die Ruhelage einnimmt, stützt sich die Stange 44 gegen das Ende 66 des Schlitzes 64, und der Körper 43 befindet sich dann in der Nähe seiner Bahn 61. Sobald der Strom durch die Spulen der Kerne fließt, setzt sich der Körper 43 langsam in Kreisbewegung und nimmt dabei den Arm 62 mit. Nach einer geringen Zeitspanne entspricht die Umlaufgeschwindigkeit derjenigen des normalen Umlaufs auf der Bahn 61. Die Stange 44 verläßt ihren Stützpunkt 66 am Ende des Schlitzes 64 und drückt nur sehr wenig gegen eine Seitenkante dieses Schlitzes.
  • Während der kegelförmigen Bewegung nimmt die Stange 44 die Welle 48 mit Hilfe des Gelenkes 47 mit. Die Welle 48 treibt durch ein Zahnradgetriebe 68 die Zeiger 69 des Zifferblattes 71 der auf den Bügeln 42 ruhenden Uhr an.
  • Die in dieser Weise gestaltete Uhr läuft sehr genau und geräuschlos, weil sie ohne Hemmung arbeitet. Um die Genauigkeit noch weiter zu erhöhen, kann man in die Stromzuführung eine an sich bekannte Vorrichtung zum Ausgleich der Spannungs- und Frequenzschwankungen des Stromnetzes einschalten, während im allgemeinen die Selbstkompensierung durch die Änderung des Luftspaltes zwischen dem umlaufenden Leiterteil 43 und den Polen 51 bis 58 ausreicht.
  • Für den erregten Ständer sind in den dargestellten Beispielen acht Spulen vorgesehen, weil diese Zahl sich bequem für eine Zweiphasenstromzuführung eignet. Es könnten aber ebensogut sechs oder zwölf Spulen für Drehstrom vorgesehen werden.
  • Bei der Anordnung gemäß Fig. 5 ist der induzierte, am Galgen 72 hängende Läufer ähnlich demjenigen der F ig. 3 ausgebildet. Er besteht aus einem Kupferkörper 73, der an einer Stange 74 befestigt ist, welche selbst durch ein Gelenk 77 an einer lotrechten Welle 78 hängt. Der Ständer 81 ist derjenige eines regelrechten Drehstrommotors, dessen hier feststehender, also als Drehtransformator wirkender Käfiganker 82 zur Hälfte vorsteht. Der Drehstrom wird von einer Quelle 83 geliefert. Am Umfang des Käfigs entstehen gestufte und gegeneinander phasenverschobene Wechselflüsse. Sie erzeugen eine resultierende Kraft, die einem Drehfeld gleichwertig ist und die kreisförmige Pendelbewegung des Körpers 73 unterhält, wobei ebenso wie bei den vorher beschriebenen Anordnungen die Änderung des Luftspaltes zwischen Umlaufkörper 73 und Anker 82 in weitem Maße Selbstkompensationen der Drehzahländerungen bewirkt. Am Ende der Welle 84 des Käfigs 82 kann in vorteilhafter Weise ein leichter Arm 85 gelagert werden, dessen Zweck darin besteht, bei Stillstand den Körper 73 in der Nähe des Umfanges des Käfigs 82 für das selbsttätige Anlaufen zu halten.
  • Die Welle 78 betätigt mit Hilfe eines Zahnradgetriebes 86 einen nicht dargestellten Zeitmesser.
  • Der Ständer 81, der nur beispielsweise dargestellt ist, kann durch jede andere Vorrichtung ersetzt werden, die in der Lage ist, ein Dreh- oder Gleitfeld zu erzeugen. Es kann z. B. ein normaler Anker einer zweipoligen Gleichstrommaschine benutzt werden, dem durch vier gleichmäßig verteilte Sektoren des Kollektors ein Zweiphasenstrom zugeführt wird. Der auf diese Weise erzeugte Dreh- oder Gleitfluß unterhält die Kreisbewegung des Pendels. Man könnte in gleicher Weise den Anker mit Drei- oder Vierphasenstrom betreiben.
  • Man kann auch den Anker eines Umformers anwenden, dem der Strom durch die Kontaktringe zugeführt wird.
  • Ferner sind als Ständer auch ein Asynchronmotor allein oder der Läufer allein verwendbar, wenn dieser mit Spulen versehen ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. 1. Elektrischer Antrieb mit konstanter Drehzahl für Meß- oder Eichgeräte, insbesondere elektrische Uhren, der durch ein magnetisches Drehfeld aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem getriebenen Werk, vorzugsweise dem Zeigerwerk, gekuppelter, ständig in einer Richtung umlaufend angetriebener Körper aus elektrisch leitendem Material gegenüber das Drehfeld erzeugenden Polen nach Art eines konischen Pendels an fester oder drehender Achse aufgehängt, derart gelagert ist und selbst als Rotor eines Asynchronläufers derart ausgebildet ist, daß sich bei Änderung der Umlaufgeschwindigkeit des Rotorkörpers der Luftspalt zwischen den Polen und dem umlaufenden Leiter in kompensierendem Sinne ändert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrere vorzugsweise auf einer Kreisbahn angeordnete Elektromaagnetwicklungen durchfließende Wechselstrom in bezug auf die jeweils in der kreisförmigen Staffelung vorangehende Wicklung um einen Periodenbruchteil in der Phase verschoben ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung der Wechselfelder dienenden elektromagnetischeM Schwingungserreger durch einen Drehstrommotor mit Käfiganker gebildet sind, dessen Ständer (81) unterhalb des Ankers (82) und dessen feststehenden Anker (82) mit einem aus dem Ständer innen vorstehenden Teil neben der Umlaufbahn des nach Art eines konischen Pendels aufgehängten Läufers (73) angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3 mit einer leitenden Masse am unteren Ende eines starren nach Art eines konischen Pendels aufgehängten Stabes, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Stabes (44, 74) durch einen Querzapfen (47, 77) an einer senkrechten Welle (48, 78) angelenk t ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem umlaufenden Stab (44, 74) gelenkig verbundene Welle (48, 78) durch ein Getriebe (68, 86) mit dem Zeigerwerk oder der Registriertrommel eines Zeitmessers verbunden ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Stab (44, 74) in einem radialen Arm (62, 85) geführt ist, der an einer senkrecht im Mittelpunkt der Umlaufbahn des Läufers angeordneten Welle (63, 84) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 618 254, 664 727; französische Patentschrift Nr. 836 811; USA.-Patentschrift Nr. 2 220 049.
DEC5480A 1951-03-22 1952-02-29 Elektrischer Antrieb mit konstanter Drehzahl fuer Mess- oder Eichgeraete, insbesondere elektrische Uhren Pending DE1045325B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009031716B3 (de) * 2009-07-04 2010-10-14 Imt Innovative Messtechnik Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Ansteuerung einer elektronischen Uhr basierend auf der Drehung der Pendelebene eines Foucaultschen Pendels

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