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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8999.
CLASSE 83 : UHREN (EINSCHLIESSLICH ELEKTRISCHER) HERMANN CUENOD IN GEF.
Einrichtung zum Betriebe elektrischer Uhren.
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ständig gleichbleibender Frequenz liefert. Derselbe ist namentlich dazu bestimmt, eine Reihe von synchron laufenden Motoren in Drehung zu versetzen. deren jeder ein Uhr- week betätigt und so eine ; elektrische Uhr bildet.
Iter Apparat besteht aus einem elektrischen Gleichstrommotor, der mit einer sehr
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Apparates.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform des Ernndnngsgegenstandes im Schnitt :
Fig. 2 zeigt schematisch die Schattung des Apparates mit einem betriebenen Motor.
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der von der festen Auflage a und von den Stützen b getragen ist.
Im Inneren dieses Ringes bewegt sich ein Erreger, der aus einem horizontalen Kern d aus weichem Eisen besteht, welcher auf einer verticalen, hohlen Welle befestigt ist, welch'letztere ihn in
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von zwei verschiedenen Wickelungen f und f1 gebildet, wovon die eine zur Regulierung der Geschwindigkeit dient, während die zweite durch einen Strom permanent er-
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Oberhalb des Ringes erhebt sich ein zweiter Träger g, auf welchem einestheils der feste Sammler h angebracht ist und anderentheils das Lager i, welches die Achse führt.
Dieses Lager ist vorzugsweise ein Kugel- oder Walzeulager, um die Reibung und damit die Notwendigkeit des Schmieren zu verringern. k ist ein Spurlager, welches direct auf der Basis montiert ist, und trägt die Achse
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Die Achse o trägt auf ihrem oberen Theile einen conischen Pendel mit wenigstens zwei Armen. Dieser Pendel ist vorzugsweise kreuzarmig, wie in Fig. 1 gezeigt, um unter einem so weit als möglich ausgedehnten Winkel isochron zu sein. Einer oder mehrere der Pendelarme tragen ein Contactstück, während ein Gegencontact auf dem mit der Achse verbundenen Träger p fest und isoliert angebracht ist. Letztere besteht aus einer regulierbaren Schraube und ist mit der Regulierungswicklung des Erregers derartig verbunden, dass, wenn sich die Pendelarme innerhalb einer bestimmten Grenze voneinander entfernen, der Contact unterbrochen wird.
Um gewisse Geschwindigkeitsschwankungen zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Regulierungen zu vermeiden, sind nicht alle Arme des conischen Pendels mit Contactstücken versehen, oder diese können stufenförmig sein, ton die Aufspeicherung der verfügbaren Arbeit ohne bemerkenswerte Schwankungen in der Zahl der Umdrehungen zu gestatten. In gleicher Absicht sind die Massen der conischen Pendel von relativ grossem Gewicht vorgesehen.
Der mehrphasige Storm wird direct von der Wicklung des Ringes c durch drei Ableitungen, die je auf einem Drittel der Wickelung angebracht sind, aufgenommen.
Wünscht man statt dreier Phasen eine andere Zahl, so genügt es, demgemäss von der Wickelung der Armatur entsprechende Abzweigungen zu machen.
Klammern q, die an den Ableitungen angelöthet sind, gestatten die Befestigung der Leitungsenden an denselben.
Fig. 2 zeigt noch deutlicher die Stellung der Ableitungen auf der Armatur c : s stellt die Gleichstromquelle dar, durch welche der Apparat gespeist wird. Der feste Collector h umgibt die Achse, ohne sie zu berühren. Die Abtheilungen derselben, deren Zäh ! dreitheiiig gewählt ist. sind regelmässig mit dem Ringe verbunden nach einer der bekannten Methoden der Gleichstromdynamos. Es ist selbstverständlich, dass die hier gezeichnete und beschriebene Vorrichtung. in welcher der Erreger als mobil vorausgesetzt ist, auch in umgekehrter Weise ausführbar ist.
Man kann ebensowohl den Anker drehen. anstatt den Erreger zu drohen ; das Aufnehmen der mehrphasigen Ströme muss dann mittels von der Welle getragener Schleifringe, die mit den Punkten q der Ankerwickung verbunden sind, geschehen.
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regers im umgekehrten Sinne gewickelt und ist bestimmt, das Feld abzuschwächen, was einer Beschleunigung der Anzahl der Umdrehungen entspricht. Sobald die Penderarme t, u
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regers im gleichen Sinne gewickelt sein, dann müsstcn aber die contactschrauben unter den l'endeiafmcn angeordnet sein, so dass ein Strom nur bei zu grosser Geschwindigkeit in der Reglierungswickelung fliessen würde.
Der Synchron-Motor der Fig. 3 und 4 besteht aus einem kleinen, permanenten
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einander durch einen gemeinsamen Draht und mit der Centratuhr mittelst dreier Leiter verbunden sind, werden successive durch den Dreiphasenstrom durchströmt, der von der Centra ! uhr ausgeht.
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Motors erfordert wird, kann die Anzahl der Pole verdoppelt, verdreifacht etc. werden, wie dies bei den Wechselstrommotoren üblich ist. Die Inductionsspulen haben eisenkerne te, welche geeignete Polstücke besitzen. Besagte Kerne sind im Innern eines Eisenringes y befestigt und dienen gleichzeitig als Lager des beweglichen Magneten t des ersten Rades s und der drei Contactstücke der Stromleitung.
Fig. 4 ist ein Schnitt des gleichen, syr@hronen Motors, der wegen seiner Einfachheit keiner weiteren Erklärung bedarf.
Fig. h ist eine andere Anordnung des Inductors eines synchronen Motors.
Anstatt mit radialen, inducicrtcn Polen versehen zu sein, ist die Wickelung als sogenannte Ringwickctung hergestellt. Die Inductiorskernc. r sind aus einem Stücke mit
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dem Ringe y geschnitten, der direct bewickelt ist. Dieser ringförmige Inductor ist selbst im Innern eines Metallgehäuses angebracht, das nach Form und Verhältnissen demjenigen der Fig. 4 gleicht.
Dieses Gehäuse dient den Achsen und Zugängen des synchronen Motors als Träger.
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