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DE1044895B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit in der Teilnehmerstufe als Doppelbetriebswaehler ausgebildeten Koordinatenschaltern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit in der Teilnehmerstufe als Doppelbetriebswaehler ausgebildeten Koordinatenschaltern

Info

Publication number
DE1044895B
DE1044895B DET13363A DET0013363A DE1044895B DE 1044895 B DE1044895 B DE 1044895B DE T13363 A DET13363 A DE T13363A DE T0013363 A DET0013363 A DE T0013363A DE 1044895 B DE1044895 B DE 1044895B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
circuit arrangement
subgroups
relay
assigned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET13363A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Otto Kullmann
Dipl-Ing Karl Wiedemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET13363A priority Critical patent/DE1044895B/de
Publication of DE1044895B publication Critical patent/DE1044895B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0004Selecting arrangements using crossbar selectors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen, die in der Teilnehmerstufe, d. h. als Anfangs- oder Endwähler, Koordinatenschalter enthalten, die als Doppelbetriebswähler ausgebildet sind. Diese Doppelbetriebswähler in der Teilnehmerstufe verbinden bekanntlich einen anrufenden Teilnehmer mit einer nachgeordneten Verbindungseinrichtung, wobei in diesem Fall der Wähler die Aufgabe hat, die anrufende Teilnehmeranschlußleitung aus einer Mehrzahl solcher Leitungen herauszufinden. Ist die über den Doppelbetriebswähler aufzubauende Verbindung zum Teilnehmer gerichtet, so dient der Wähler als Leitungswähler, d. h., durch die eine bestimmte Kennzeichnung, die ein anrufender Teilnehmer in eine Nummernstromstoßempfangseinrichtung gegeben hat, wird der betreffende Wähler auf den Anschluß des gerufenen Teilnehmers eingestellt. Bei den Nebenstellenanlagen mit Koordinatenschaltern, von denen die vorliegende Erfindung ausgeht, ist eine Anlaßeinrichtung vorgesehen, die das Kennzeichen des anrufenden Teilnehmers aufnimmt und eine freie Nummernstromstoßempfangseinrichtung belegt. Aufgabe dieser Anlaßeinrichtung ist es, an Hand dieser Merkmale den Teilnehmerwähler auf den anrufenden Teilnehmer einzustellen, um über diesen Teilnehmerwähler hinweg und den möglicherweise zwischengeschalteten weiteren Wähler eine freie Nummernstromstoß empfangseinrichtung mit dem anrufenden Teilnehmer zusammenzuschalten.
Da aber der betreffende Teilnehmerwähler im ankommenden Verkehr als Leitungswähler dient, muß er nicht nur durch diese Anlaß einrichtung einstellbar sein, sondern auch durch eine allen Verbindungsstufen gemeinsame Markiereinrichtung, die die Kennzeichen des jeweils gewünschten Teilnehmers aufnimmt und zur Einstellung dieses Teilnehmerwählers auswertet. In Nebenstellenanlagen ist es notwendig, diese gemeinsame Markiereinrichtung nicht nur von einem Register, sondern von mehreren Registern aus einzustellen. Welches Register mit der gemeinsamen Markiereinrichtung verbunden ist, hängt dabei von der Art der Verbindung ab. Handelt es sich um eine Hausverbindung, so ist das dem Innenverbindungsweg zugeordnete Register mit dem Markierer zusammengeschaltet, während bei einem ankommenden Amtsgespräch das der Bedienungseinrichtung zugeordnete Zuteilregister die gemeinsame Markiereinrichtung beeinflußt.
Wenn ein Teilnehmer seinen Hörer abhebt und dadurch die Einstellung des seiner Gruppe zugeordneten Koordinatenschalters über die Anlaßeinrichtung veranlaßt, so darf eine Einstellung dieses Koordinatenschalters nur dann stattfinden, wenn nicht seitens des
Schaltungsanordnung
für Fernsprechnebenstellenanlagen
mit in der Teilnehmerstufe
als Doppelbetriebswähler
ausgebildeten Koordinatenschaltern
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Dipl.-Ing. Karl Wiedemann, Offenbach/M.,
und Dipl.-Ing. Hans-Otto Kulimann, Hochheim/M.,
sind als Erfinder genannt worden
Markierers sonstige Einstellvorgänge in dem Schalter gesteuert werden. Da aber der Markierer von verschiedenen Registern aus belegbar ist und das jeweils mit dem Markierer zusammengeschaltete Register die Art und damit auch die Dringlichkeit der aufzubauenden Verbindung kennzeichnet, genügt es nicht, lediglich bei dem belegten Markierer den Teilnehmerwähler für die Anlaßeinrichtung zu sperren, sondern auch der Belegungszustand der Register ist zweckmäßig bei der Sperrung oder Freigabe eines Wählers zu berücksichtigen. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Kriterien, die bei der Belegung eines Teilnehmerwählers, der als Doppelbetriebswähler ausgebildet ist, berücksichtigt werden müssen.
Es sind nun schon Fernsprechanlagen mit als Doppelbetriebswähler arbeitenden Koordinatenschaltern bekannt, bei denen der jeweiligen Koordinatenschalterstufe eine Einstelleinrichtung zugeordnet ist, die sowohl durch einen anrufenden Teilnehmer bei Verwendung des betreffenden Koordinatenschalters als Anrufsucher als auch durch eine vorgeordnete Verbindungsstufe bei Verwendung des betreffenden Koordinatenschalters als Leitungswähler gesteuert werden kann, um den betreffenden Koordinatenschalter auf den anrufenden oder gerufenen Teilnehmeranschluß einzustellen. Hierbei sind in dieser Einstelleinrichtung Schaltmittel vorhanden, die verhindern, daß bei einer Inbenutzungnahme des betreffenden Koordinatenschalters als Anrufsucher er gleichzeitig auch als Leitungswähler benutzt werden kann, und umgekehrt. Diese Sperreinrichtungen sind aber dann nicht brauchbar, wenn es sich um eine Vielzahl von Beziehungen zwischen einer gemeinsamen Markiereinrichtung, die nicht nur die Teilnehmerstufe, son-
SDD 680/115
dem auch alle anderen Verbindungsstufen steuert, und mehreren Registern handelt, auf denen jedes je nach Art der herzustellenden Verbindung von einer ganz anderen Stelle aus in Anspruch genommen werden kann.
Die Erfindung vermindert die Zahl der bei solchen Anlagen bei einem Anruf eines Teilnehmers zu beachtenden Belegungskriterien dadurch, daß in einer durch den Belegungsanreiz eines anrufenden Teilnehmers wirksam gemachten Einrichtung der Anschaltezustand dieser Register an die Markiereinrichtung laufend überwacht wird und Schaltmittel dieser Einrichtung die Belegung des in der Teilnehmerstufe angeordneten Koordinatenschalters durch einen anrufenden Teilnehmer während des Bestehens derartiger Anschaltezustände verhindern. Mit der Überwachung des Anschaltezustandes des gemeinsamen Markierers mit dem verschiedenen in der Anlage vorhandenen Registern wird auch gleichzeitig in die Überwachungseinrichtung gemeldet, von welcher Dringlichkeit die auf ihre Erledigung wartenden Verbindungen sind. Die Überwachungseinrichtung ist dadurch in der Lage, an Hand der Dringlichkeit der vorliegenden Verbindungen eine bestimmte Reihenfolge in der Abfertigung dieser Verbindungen vorzunehmen.
Damit die die Durchschaltung der anrufenden Teilnehmer steuernde Einrichtung nicht unnötig belegt wird, erfolgt gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung nur beim Vorhandensein von mindestens einem freien Ausgang aus der Teilnehmerwählerstufe bei gleichzeitigem Freisein eines Verbindungssatzes und eines der betreffenden Teilnehmergruppe zugeordneten Registers eine Belegung dieser Einrichtung durch einen anrufenden Teilnehmer.
Die einer solchen Einrichtung jeweils zugeordneten Teilnehmer sind ferner zweckmäßig in mehrere Teilgruppen aufgeteilt, und jeder dieser Teilgruppen zugeordnete Schaltmittel lassen von mehreren gleichzeitigen, in den einzelnen Teilgruppen vorliegenden Anrufen nur die Anrufe einer Teilgruppe auf die Einrichtung einwirken. Bei dieser Einwirkung wird nun eine weitere Ausscheidung in der Weise vorgenommen, daß die Teilnehmer jeder Teilgruppe ihrerseits wieder in mehrere Untergruppen aufgeteilt sind und in der die Belegung und Einstellung der Vorwahlorgane steuernden Einrichtung vorhandene Ausscheidungsmittel zur Wirksammachung der lediglich aus einer der Untergruppen stammenden Anrufe allen Teilgruppen gemeinsam zur Verfügung stehen und der jeweils anrufenden Teilgruppe vorübergehend zur Verfügung gestellt werden. Die letzte Ausscheidung, die bewirkt, daß durch die genannten Einrichtungen nur immer ein Anruf abgefertigt wird, übernimmt eine von Kontakten der den Teilnehmern einer Untergruppe jeweils zugeordneten Schaltmagnete des Koordinatenschalters der Teilnehmerwählerstufe gebildete Kettenschaltung, so daß auch verhindert wird, daß mehrere gleichzeitige Anrufe von Teilnehmern derselben Untergruppe auf die Einrichtungen zur Steuerung der Durchschaltvorgänge in der Teilnehmerwählerstufe und der nächstfolgenden Zwischenwählerstufe einwirken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In
Fig. 1 ist das Prinzipschema einer 200er-Gruppe einer lOOOer-Nebenstellenanlage gezeigt, während
Fig. 2 und 3 die für die Erfindung wesentlichen Einzelheiten einer solchen Anlage darstellen.
Der Verbindungsaufbau für Haus- und Amtsgespräche vollzieht sich unter Zugrundelegung des Prinzipschemas nach Fig. 1 in folgender Weise:
Beim Aushängen des Hörers belegt ein anrufender Teilnehmer zunächst den Anlaßsatz AS der betreffenden lOOer-Gruppe. Dieser bewirkt die Einschaltung des dem betreffenden Teilnehmer zugeordneten Quergliedes des Koordinatenschalters WT der betreffenden 50er-Gruppe, z. B. WTIl, und belegt außerdem einen freien Innenverbindungsweg JVW, an den gleichzeitig ein freies Register, z. B. Rill, Ri 12, Ri 13 oder Ri 14, angeschaltet wird. Mit dem belegten Innenverbindungsweg JVW ist auch eine senkrechte Schaltstange im Zwischenwähler WZGl festgelegt, und da der Anlaßsatz AS ein freies, waagerecht verlaufendes Querglied des Wählers WZG 1 sowie eine diesem zugeordnete, senkrecht verlaufende Schaltstange des Wählers WTIl bereitstellt, wird der anrufende Teilnehmer mit dem Innenverbindungssatz JVW und einem Register Ri verbunden. Aus letzterem bekommt er das Wählzeichen übermittelt. Im Register Ri Werden die Berechtigungskennzeichen des anrufenden Teilnehmers gespeichert. Nach Erhalt des Wählzeichens beginnt der Teilnehmer mit seiner Wahl, und diese Wahl wird im belegten Register Ri in codierter Form eingespeichert. Beim Wahlende belegt das Register den Markierer derjenigen 200er-Gruppe, der der gewünschte Teilnehmer zugehört, also beispielsweise, wenn sich dieser Teilnehmer in derselben 200er-Gruppe befindet wie der anrufende Teilnehmer, den Markierer Ml. Da dieser Markierer Ml nicht nur durch eines der Register Ri, sondern auch durch die für den Amtsverkehr bestimmten Register RaI bis Ra3 bzw. das der Bedienungseinrichtung zugeordnete Zuteilregister Rs beeinflußt werden kann, ist ein Verkehrsordner VO vorgesehen, der dazu dient, eine gleichzeitige Belegung des Markierers durch mehrere solcher Register zu verhindern. Außerdem hat der Verkehrsordner VO die Aufgabe, einen Anlaß Vorgang innerhalb einer 20üer~Gruppe nur dann zu erlauben, wenn der Markierer von keinem Register in Anspruch genommen ist, sich also im Ruhezustand befindet.
Der Markierer M1 kennzeichnet die der gewünschten Verbindung entsprechenden Querglieder in den Koordinatenschaltern WZKl, WZK2 und WTIl (12, 21 oder 22), worauf dann die Erregung der mit diesen Quergliedern gekuppelten Stangenmagnete in diesen Koordinatenschaltern erfolgt, so daß der anrufende mit dem gewünschten Teilnehmer über Wählerstufen WT, WZG, WJG, WZK und wiederum WT verbunden ist.
Soll eine abgehende Amtsverbindung hergestellt werden, so wird in der vorbeschriebenen Weise über den Anlaßsatz AS die anrufende Sprechstelle zunächst mit einem freien Innenverbindungsweg JVW verbunden, wobei wiederum diesem Innenverbindungsweg JVW ein freies Innenverbindungsregister Ri zugeordnet ist. Dieses Register speichert die Berechtigungskennzeichen der anrufenden Nebenstelle und nimmt die von dieser Nebenstelle gewählte Amtskennziffef auf. Nach Empfang der Anitskennziffer wird nun der Markierer M derjenigen 200er-Gruppe belegt, der der anrufende Teilnehmer angehört, also im vorliegenden Fall der Markierer Ml. Da in diesen Markierer Ml eine Information übertragen wird, die eine abgehende Amtsverbindung kennzeichnet, belegt der Markierer M1 den für die Abwicklung des Amtsverkehrs vorgesehenen Markierer MA, der allen Teilnehmern der Nebenstellenanlage zugeordnet ist. Handelt es sich um einen völlamtsberechtigten anrufenden Teilnehmer, wobei das BerechtigungskeriHzeichen aus dem Innenverbindungsregister Ri über den Markierer M1 in den Markierer MA übertragen wird, so veranlaßt der
Markierer MA die Umschaltung der anrufenden Nebenstelle vom zunächst belegten internen Verbindungsweg JVW auf die Amtsübertragungs AUe. Zu diesem Zweck gibt der Markierer MA über den Markierer M1 und das für den Innenverkehr vorgesehene Register Ri sowie den Innenverbindungsweg JVW und eine Hilfsader des Koordinatenschalters WZGl ein bestimmtes Kennzeichnungspotential in den Koordinatenschalter WAZl. In diesem Schalter wird nun derjenige Quermagnet erregt, der dem für die Durchschaltung zum Innenverbindungsweg JVW in Anspruch genommenen Ouerglied des Schalters WZGl fest zugeordnet ist. Der Amtsmarkierer MA seinerseits erregt einen Quermagnet im Schalter WAGl, der einer freien sTange im Schalter WAZl fest zugeordnet ist, und bewirkt außerdem durch Kennzeichnung der in Anspruch zu nehmenden freien Amtsübertragung AUe auch die Verstellung der den Zugang zu dieser Amtsübertragung herstellenden Stange im Schalter WAGl. Nach erfolgter Durchschaltung des anrufenden Teilnehmers über die Schalter WTIl, WAZl und WAGl zur Amtsübertragung AUe wird der Innenverbindungsweg mit dem in Anspruch genommenen Schalter WZGl freigegeben. Außerdem erfolgt damit auch die Freigabe der in Anspruch genommenen Markierer Ml und MA.
Handelt es sich um eine halbamtsberechtigte Nebenstelle, so wird nach der Einspeicherung des entsprechenden Berechtigungszeichens im Markierer MA ein freier Abfragesatz für halbamtsberechtigte Stellen HA belegt. Die Umschaltung der anrufenden Stelle vom belegten Innenverbindungsweg JVW auf den über die Schalter WAZl und WAGl verlaufenden Weg erfolgt, wie im vorstehenden für eine vollamtsberechtigte Sprechstelle beschrieben, nur daß jetzt über den für halbamtsberechtigte Teilnehmer vorgesehenen Schalter WAH die anrufende Sprechstelle zunächst noch nicht mit einer freien Amtsübertragung AUe, sondern mit dem vom Amtsmarkierer MA ausgewählten Abfragesatz für halbamtsberechtigte Sprechstellen HA verbunden wird.
Die Vermittlung fragt über die Abfrageeinrichtung die betreffende Sprechstelle ab und veranlaßt die Durchschaltung dieser Sprechstelle auf eine freie Amtsübertragung. Zu diesem Zweck wird aus dem Abfragesatz HA ein entsprechendes Kriterium in den Amtsmarkierer MA gegeben, der nun in derselben Weise wie bei seiner Belegung durch eine vollamtsberechtigte Stelle eine freie Amtsübertragung AUe belegt. Es wird in ähnlicher Weise wie bei der Umschaltung von einem Innenverbindungsweg JVW auf den für den abgehenden Amtsverkehr vorgesehenen Weg vom Markierer MA über den Abfragesatz HA ein Kriterium in den Schalter WAH gegeben und dadurch im Wähler WAGl dasjenige Ouerglied gewählt, das mit dem belegten Querglied des Wählers WAH fest verbunden ist. Anschließend veranlaßt der Amtsmarkierer MA über die Amtsübertragung AUe die Einschaltung des entsprechenden Stangenmagnets im Wähler WAGl, womit die Auslösung des Abfragesatzes für halbamtsberechtigte Sprechstellen HA verbunden ist.
Im ankommenden Amtsverkehr tastet die Vermittlung nach Abfragen der betreffenden Amtsleitung die Rufnummer der gewünschten Nebenstelle in das ihrer Bedienungseinrichtung BE fest zugeteilte Zuteilregister Rs ein. Nach Eintasten der letzten Ziffer belegt dieses Register den Amtsmarkierer MA, der sich an diejenige Amtsübertragung AUe anschaltet, die mit der betreffenden Bedienungseinrichtung BE gekoppelt ist. Anschließend belegt der Markierer MA den Markierer M derjenigen 200er-Gruppe, welcher der gerufene Teilnehmer zugeordnet ist. Der Markierer MA wählt ein entsprechendes Ouerglied in dem der betreffenden Amtsübertragung zugeordneten Schalter WAG, wobei dieses Querglied Zugang zur 200er-Gruppe der gewünschten Nebenstelle hat. Die in den Wählern WAZ und WT einzuschaltenden Querglieder werden durch Erregung ihrer Quermagnete aus dem Markierer M1 ausgewählt.
Die Fig. 2 zeigt die Einschaltestromkreise für die teilnehmereigenen Schaltmagnete, im folgenden als »Quermagnete« bezeichnet, für den Koordinatenschalter der ersten Vorwahlstufe WT11 (Fig. 1) sowie auszugsweise einzelne Stromkreise für die Steuerung der Schaltmagnete des Koordinatenschalters der zweiten Vorwahlstufe WZGl und angedeutet den Innenverbindungssatz JVW. In Fig. 3 ist die Einrichtung dargestellt, die beim Einlaufen eines Anrufes von einem
äo Teilnehmer der zugeordneten lOöer-Gruppe die Belegung und Einstellung der in den Vorwahlstufen verwendeten Koordinatenschalter WTIl und WZGl steuert sowie einen freien Innenverbindungsweg JVW und damit ein diesem zuzuordnendes freies Register Ri belegt. Ebenfalls in Fig. 3 enthalten ist die in Fig. 1 mit VO bezeichnete Einrichtung, die eine Inbetriebnahme der zur Steuerung der Einstellvorgänge in den Vorwählstufen dienenden Einrichtung so lange verhindert, als sonstige Register und Markierer, die in
go diese Teilnehmergruppe hineinwirken können oder von dieser abhängig sind, bestimmte Schaltfunktionen durchführen.
Wie Fig. 2 zeigt, sind den einzelnen Teilnehmern der dargestellten Zehnergruppe Quermagnete QlIl bis Q110 zugeordnet, und diese Quermagnete betätigen im betreffenden Koordinatenschalter der ersten Teilnehmerwählerstufe Schaltglieder, im folgenden mit »Querglieder« bezeichnet. Bei der Betätigung dieser Querglieder werden Ouergliedkontakte (q) umgelegt, durch die nur der in der Kette vorgeordnete Magnet einen Haltestromkreis finden kann. Jeder Einzelschalter des als Mehrfachschalter ausgebildeten Koordinatenschalters besitzt senkrecht zu den Ouergliedern verlaufende Schaltstangen, wobei einer bestimmten Teilnehmergruppe mehrere solcher Stangen zur Verfügung stehen. Die Zuordnung der einzelnen Stangen zu den Ouergliedern nachgeordneter Verbindungsstufen ist aus der Fig. 1 ersichtlich.
An jede Teilnehmerleitung ist in bekannter Weise ein nicht dargestelltes Anrufrelais (R) geschaltet, das nach erfolgter Durchschaltung des Teilnehmers über die erste Teilnehmerwählerstufe abgeschaltet wird, und zwar durch Kontakte, die durch die betreffenden, zur Durchschaltung des Teilnehmers in An-Spruch genommenen Schaltsangen unmittelbar betätigt werden.
Hängt ein Teilnehmer, beispielsweise der Teilnehmer 115, seinen Hörer aus, so kommt dessen nicht dargestelltes Teilnehmerrelais (R 115) zum Ansprechen
6ö und betätigt den Kontakt rll5. Dadurch wird die Einschaltewicklung I des Ouermagnets Q115 vorbereitend an Spannung gelegt und Minuspotential auf die Klemme D1 gegeben. In Fig. 3 kommt dadurch über den in Ruhe befindlichen Umschaltekontakt bx 11 sowie die Ruhekontakte ayII1 und svll das Relais AX über seine Wicklung I zum Ansprechen, während der Ouermagnet Q115 über die Wicklung I lediglich Fehlstrom erhält.
Der Kontakt svll ist so lange geschlossen, als an einer der Klemmen ri, ta und rs kein Potential an-
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liegt. Diese Klemmen führen zu nicht dargestellten Schaltmagnete mit der Wicklung I eines der Relais Verbindern zwischen dem Markierer MX sowie dem CA bis CB verbunden.
Register für Innenverbindungswege Ri, dem Mar- Da bei der Erregung des Relais BS auch das Relais
kiererMl und dem Register für Rückfrageverbindun- CS in dem über die Wicklung I verlaufenden Haltegen Ra sowie dem Markierer MX und dem von der 5 Stromkreis des Relais BS zum Ansprechen kommt, Bedienung zu betätigenden Zuteilregister Rz. Sind die wird über die Kontakte esIX und XaILX ein Haltebetreffenden Register und damit der von diesen Re- Stromkreis über die Wicklung II desjenigen Untergistern gesteuerte Markierer in Benutzung genom- gruppenrelais CA bis CE geschlossen, das einer anmen, so ist eines der "Relais BJ, BA oder BZ über die rufenden Untergruppe zugeordnet ist. Im angenom-Wicklung I erregt worden und hält sich über eine io menen Beispiel wird also das Relais CA sich über Kettenschaltung der Kontakte biIII, &all und bslX seine Wicklung II sowie den umgelegten Wechseltnit einer entsprechenden Haltewicklung II, die ent- kontakt ca Uli und den Ruhekontakt ab III2 in Reihe sprechend der Zuordnung an Klemmen bi, ba und bz mit den beiden Relais DB und DA halten. Durch Umgeschaltet ist. Die Klemmen führen zu den vorgenann- legen des Kontaktes dalX spricht nun über die Konten Verbindern und führen so lange Erdpotential, als 15 takte caII, qalX und ablX infolge der direkten Erde einer dieser Verbinder wirksam ist, d. h. der Mar- der Quermagnet Q115 über seine Wicklung I an und kiererMl an eines der Register Ri, Ra und Rz gelegt schaltet sich zunächst mit seinem Kontakt q 115 in ist. Nur wenn keine derartigen Belegungszustände einen Haltestromkreis. Hätten aus ein und derselben herrschen, spricht beim Abnehmen des Hörers durch Untergruppe mehrere Teilnehmer angerufen, so wären die als Beispiel gewählte Sprechstelle 115 das Relais 20 mehrere Ouermagnete Q innerhalb derselben Teil- AX über die Wicklung I an. Ein Ansprechen des nehmergruppe zunächst durch Schließen der entspre-Relais AX wird verhindert, wenn zuvor das Relais AY chenden r-Kontakte vorbereitet worden, doch hätte sich über seine Wicklung I erregt wurde, da dieses Relais über die Kettenschaltung der ^-Kontakte nur jeweils mit einem Kontakt ay II1 in den Ansprechstromkreis der vorgeordnete Magnet zu halten vermocht, weil im für das Relais AX eingreift. Das Relais AX ist der 25 Haltestromkreis für den erregten Quermagnet (Q) ein ersten 50er-Gruppe von Teilnehmern und das Relais Relais QA anspricht, das mit seinem Kontakt qa 11 AY der zweiten 50er-Gruppe zugeordnet, und durch den Einschaltestromkreis auftrennt. Etwa erregte jeweils vorgeschaltete Kontakte ay III und ay III ist Ouermagnete Q derselben Untergruppe, die sich inein gleichzeitiges Ansprechen beider Relais verhindert. folge der Kettenschaltung der ^-Kontakte im Halte-Das Relais AX ist jedoch gegenüber dem Relais AY 30 Stromkreis der Magnetwicklungen nicht zu halten ver- und damit die erste 50er-Gruppe von Teilnehmern mögen, fallen somit durch Öffnen des Kontaktes qa 11 gegenüber der zweiten 50er-Gruppe bevorzugt, weil ab. Damit vor der Durchschaltung des auszuwählenden beim gleichzeitigen Ansprechen beider Relais sich Einzelschalters dieser Abfall stattfindet, wird die über den Kontakt axIX nur das Relais AX halten Einschaltung des Stangenmagnets zunächst noch verkann. 35 zögert. Bei der Erregung der Relais XA und CS ist
Zunächst kommen aber über den Kontakt axIllX nämlich über die Kontakte es III und la III2 das bzw. aylllX, falls der Anruf von der zweiten 50er- Relais QF zum Ansprechen gekommen, und bei der Gruppe ausgeht, in der Einrichtung VO die Relais XA Erregung des Relais QA wird für das Relais QF über und BS über deren Wicklungen I bzw. II zum An- den Kontakt qa Uli ein Kurzschlußkreis gebildet. Ist sprechen. Durch Schließen der Kontakte lall und 40 das Relais QF abgefallen, dann wird über die Konzil wird der Haltestromkreis für die Wicklung II takte qfIX und qallX Erdpotential an die Klemme si des Relais AX geschlossen, der beim Umlegen des bzw. st2 in Fig. 2 angeschaltet und damit der EinKontaktes axIX vorbereitet wurde. Der in diesem Schaltestromkreis für den Stangenmagnet SM geStromkreis liegende Kontakt still wird, ebenso wie schlossen. Die Auswahl des zu benutzenden Stangender Kontakt znIIIX, in der Kettenschaltung der 45 magnets erfolgte z.B. durch Kontakt qiX des Ouer-Haltewicklungen II der Relais BJ, BA und BZ von magnets Qi im Koordinatenschalter der Zwischenwahleinem Relais ZU gesteuert, das im Ruhezustand erregt stufe WZG. Der Stangenmagnet SM schaltet sich über ist. Da die Belegung der in den Fig. 2 und 3 zusam- einen eigenen Kontakt smX und den Kontakt tsX im mengefaßten Einrichtung durch Ansprechen des Relais Wähler PFZGl in einen Selbsthaltestromkreis. Das SV gekennzeichnet ist, unterbricht der Kontakten 50 nicht dargestellte Relais TS wird über einen mittelbei jedem Belegungsvorgang die Erregung des Relais bar durch den Anzug der Schaltstange betätigten ZU, das durch einen parallel geschalteten Widerstand Kontakt zum Anzug gebracht.
IV zu und einen diesem Widerstand beigegebenen Kon- Die Einschaltung des betreffenden Quermagnets Qi
densator C1 eine bestimmte Abfallverzögerung erhält. erfolgt durch Schließen der Kontakte ab II2 und Damit überwacht das Relais ZU die Dauer jedes Schalt- 55 bxII2 (Fig. 3), während der Haltestromkreis über Vorganges, und wenn dieser Schaltvorgang zu lange den quermagneteigenen Kontakt qi2 (Fig. 2) sowie Zeit in Anspruch nimmt, wird durch Abfall des Relais den Kontakt db III1 (Fig. 3) verläuft. Im Einschalte- ZU eine öffnung aller Ansprech- und Haltestrom- Stromkreis für den Quermagnet Qi der zweiten Vorkreise vorgenommen. wahlstufe liegt eine Kettenschaltung von Kontakten
Das im Haltestromkreis für das Relais AX an- 60 ts3 des obenerwähnten Relais TS, die sicherstellen, sprechende Relais BX legt seine Wechselkontakte da'ß jeweils ein freies Querglied der zweiten Vorwähler Il bis bxlll2 um und verbindet damit den Ein- stufe in Benutzung genommen wird. Schaltestromkreis für den Quermagnet Q115 der an- Die Erregung des Stangenmagnets Sg der Zwischenrufenden Sprechstelle mit der Wicklung I eines der wahlstufe wird, wie in Fig. 2 angedeutet, aus dem Gruppenrelais CA, CR, CC, CD und CE. Wäre der 65 Innenverbindungsweg JVW her gesteuert, wobei, wie Anruf von einem Teilnehmer der zweiten 50'er-Gruppe bei der Beschreibung des Prinzipschemas von Fig. 1 verursacht worden, so wäre im Haltestromkreis für ausgeführt, die Belegung eines freien Innenverbindas Relais AY das Relais BY zum Anzug gekommen dungsweges JVW aus dem Anrufverteilersatz AS her- und hätte mit seinen Kontakten by IX bis by III 2 aus gesteuert wird. In Fig. 2 ist das so angedeutet, einen der dieser Teilnehmergruppe zugeordneten 70 daß vom Anlaß satz AS her über einen nicht darge-
stellten Verbinderrelaissatz Erdpotential nach dem Innenverbindungsweg JVW gegeben wird. Dadurch kommt das Belegungsrelais B zum Anzug und schaltet mit seinem &1-Kontakt den Stangenmagnet Sg der zweiten Vorwahlstufe ein. Der Stangenmagnet schaltet sich dabei über einen eigenen Kontakt sg und den Kontakt c eines nicht dargestellten C-Relais im Innenverbindungsweg JVW in Selbsthaltung.
Hat die Durchschaltung der in den Vorwahlstufen angeordneten Koordinatenschalter stattgefunden, so wird über die geschlossenen Kontakte s2, ts2 und qi3 Erdpotential an die Klemme du 1 angeschaltet und damit das Relais AB über die Haltewicklung II in Reihe mit einer weiteren Haltewicklung des Relais DB erregt. Das Relais AB verschafft sich über seinen Kontakt ablI2 und seine Wicklung I einen Haltestromkreis und trennt durch Öffnen aller mit ab bezeichneten Kontakte die Belegungs-, Einschaltet- und Haltestromkreise in Fig. 3 auf, so daß die gesamte Einrichtung für eine erneute Belegung freigegeben wird.
Die in Fig. 3 vorgesehenen Relais IBZ und 2BZ haben die Aufgabe, sicherzustellen, daß nur beim Vorhandensein von mindestens einem freien Ausgang aus der Teilnehmerwählerstufe bei gleichzeitigem Freisein eines Verbindungssatzes und eines der betreffenden Teilnehmergruppe zugeordneten Registers eine Belegung der die Durchschaltung des anrufenden Teilnehmers steuernden Einrichtung AS erfolgt. Zu diesem Zweck sind den Wicklungen I der Relais IBZ und 2 BZ Ruhekontakte 1 tg bzw. 2tg parallel geschaltet, wobei diese Kontakte durch die Ouerglieder des Wählers WZGl der Zwischenwählerstufe betätigt werden. Befindet sich eines dieser Querglieder noch in seiner Ruhelage, so ist der Kurzschluß für das Relais IBZ bzw. 2BZ wirksam, und ein Ansprechen dieses Relais kann beim Schließen eines der Kontakte αχII2 bzw. «3/112 nicht stattfinden. Außerdem liegt je eine weitere Wicklung II der Relais IBZ und 2.BZ an der Klemme bs. Diese Klemme bz ist in nicht dargestellter Weise mit den Innenverbindungswegen JVW und den vorhandenen Registern Ri verbunden und führt dann Erdpotential, wenn entweder kein freier Innenverbindungsweg JVW oder kein freies Register Ri mehr vorhanden ist. In diesem Fall sprechen die Relais IBZ und 2 BZ ebenso wie beim Öffnen aller Kurzschlußkontakte tq an und öffnen die Haltestromkreise der Belegungsrelais BS und CS des Verkehrsordners VO, so daß eine wirksame Belegung des Verkehrsordners VO und des von diesem abhängigen Anrufrelaissatzes AS verhindert wird.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit in der Teilnehmerstufe als Doppelbetriebswähler ausgebildeten Koordinatenschaltern, die entweder durch eine das Kennzeichen des anrufenden Teilnehmers aufnehmende sowie eine freie Nummernstromstoßempfangseinrichtung auswählende AnI aß einrichtung oder durch eine allen Wahlstufen gemeinsame und je nach der Art der Verbindung über eines von mehreren Registern einstellbare Markiereinrichtung belegt und eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einer durch den Belegungsanreiz eines anrufenden Teilnehmers wirksam gemachten Einrichtung (VO in Fig. 1 und 3) der Anschaltezustand dieser Register (Ri, Ra, Rz in Fig. 1) an die Markiereinrichtung (Ml in Fig. 1) laufend überwacht wird und Schaltmittel (SV in Fig. 3) dieser Einrichtung die Belegung des in der Teilnehmerstufe angeordneten Koordinatenschalters (WT in Fig. 1) durch einen anrufenden Teilnehmer während des Bestehens derartiger Anschaltezustände verhindern.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anschaltezustand von Registern an Markierer kennzeichnenden Schaltmittel (BJ, BA, BZ) in einer nach der Dringlichkeit der von diesen Registern und Markierern abzuwickelnden Schaltvorgänge geordneten Kettenschaltung angeordnet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur beim Vorhandensein von mindestens einem freien Ausgang aus der Teilnehmerwählerstufe (WT 11) und gleichzeitigem Freisein eines Verbindungssatzes (JVW) und eines derbetreffendenTeilnehmergruppezugeordnetenRegisters (Ri) eine Belegung der die Durchschaltung des anrufenden Teilnehmers steuernden Einrichtung (AS, VO) erfolgt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils einer die Belegung und Einstellung der Teilnehmer- und Zwischenwählerstufe steuernden Einrichtung zugeordneten Teilnehmer in mehrere Teilgruppen aufgeteilt sind und jeder dieser Teilgruppen zugeordnete Schaltmittel (AX, BX, AY, BY) von mehreren gleichzeitigen, in den einzelnen Teilgruppen vorliegenden Anrufen nur die Anrufe einer Teilgruppe auf die Einrichtung einwirken lassen.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmer jeder Teilgruppe in mehrere Untergruppen aufgeteilt sind und in der die Belegung und Einstellung der Teilnehmerwähler steuernden Einrichtung (AS) vorhandene Ausscheidungsmittel (CA, CB, CC, CD, CE) zur Wirksammachung der lediglich aus einer der Untergruppen stammenden Anrufe allen Teilgruppen gemeinsam zur Verfügung stehen und der jeweils anrufenden Teilgruppe vorübergehend zur Verfügung gestellt werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim gleichzeitigen Anruf mehrerer Teilnehmer verschiedene Untergruppen der gleichen Teilgruppe die einer dieser Untergruppen zugeordneten Ausscheidungsrelais (CA, CB, CC, CD, CE) zunächst ansprechen und über eine Kettenschaltung eigener Kontakte dieser Relais sich nur das jeweils vorgeordnete Ausscheidungsrelais nach seinem Ansprechen zu halten vermag.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausscheidung gleichzeitiger Anrufe von Teilnehmern derselben Untergruppe durch eine von Kontakten (q) der den Teilnehmern einer Untergruppe jeweils zugeordneten Schaltmagnete (Q) des Koordinatenschalters (WTlT) der Teilnehmerwählerstufe gebildeten Kettenschaltung erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 873 227, 851 366;
deutsche Auslegeschrift M 20099 VIII a/21 as (bekanntgemacht am 29. 9. 1955).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
11.5S
DET13363A 1957-03-15 1957-03-15 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit in der Teilnehmerstufe als Doppelbetriebswaehler ausgebildeten Koordinatenschaltern Pending DE1044895B (de)

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DET13363A DE1044895B (de) 1957-03-15 1957-03-15 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit in der Teilnehmerstufe als Doppelbetriebswaehler ausgebildeten Koordinatenschaltern

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851366C (de) * 1943-08-12 1952-10-02 Folke Ek Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere fuer Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb, in denen Anrufsucher gleichzeitig als Endwaehler verwendet werden
DE873227C (de) * 1944-11-22 1953-04-13 Siemens Ag Vorrichtung zur planparallelen Flaechenbearbeitung keramischer Gegenstaende

Patent Citations (2)

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DE851366C (de) * 1943-08-12 1952-10-02 Folke Ek Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere fuer Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb, in denen Anrufsucher gleichzeitig als Endwaehler verwendet werden
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE M20099 (Bekanntgemacht am 29.09.1955) *

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