DE1044692B - Biegsame, mit Drahteinlage versehene Figur - Google Patents
Biegsame, mit Drahteinlage versehene FigurInfo
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Description
- Biegsame, mit Drahteinlage versehene Figur Die Erfindung betrifft eine als Spielzeug, zu Werbezwecken od. dgl. geeignete, beispielsweise menschen-oder tierähnliche Figur, die sowohl im ganzen als auch in ihren einzelnen Gliedern in beliebige Stellungen gebogen werden kann.
- Es ist bekannt, derartige Figuren aus biegsamen, mehr oder weniger elastischen Werkstoffen, wie Gummi, Kunststoffen od. dgl., herzustellen, in der Weise, daß eine aus weichem Draht bestehende, skelettartige Einlage mit den genannten Werkstoffen umgossen, umpreßt oder mittels eines anderen geeigneten Arbeitsverfahrens umgeben wird. Die Drahteinlage hat dabei den Zweck, die Figur zu versteifen und die den Kunststoffen od: dgl. eigene Elastizität aufzuheben, um damit der Figur eine nichtelastische Biegsamkeit zu verleihen,. die erforderlich ist, wenn diese die jeweilige, durch Biegen des Körpers oder der Glieder erzielte Stellung oder Haltung bis auf weiteres beibehalten soll.
- Daraus ergibt sich, daß das Verhältnis der Querschnitte der Drahteinlage und der diese umgebenden Werkstoffmasse über ein bestimmtes, von der Elastizität des Werkstoffs abhängiges Maß nicht hinausgehen darf, da andernfalls die Elastizität des die Einlage umhüllenden Werkstoffs überwiegt und die Figur nicht mehr die ihr durch Biegen gegebene Stellung oder Haltung beibehält bzw. erst stark über die gewünschte Stellung hinausgebogen werden muß, ehe sie nach teilweiser elastischer Rückbewegung die gewünschte Stellung einnimmt.
- Dadurch ist es meist nicht möglich, den Teilen der Figur beliebig große, beispielsweise dem natürlichen Vorbild entsprechende Querschnitte zu geben, wenn eine tatsächlich unelastische Biegsamkeit erreicht werden soll. Außerdem wird der Werkstoff beim Überschreiten gewisser Querschnitte zu steif, um überhaupt noch eine Biegung zuzulassen.
- Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß die die Drahteinlage vollständig umhüllende Werkstoffmasse mit in gleichen oder beliebigen Abständen voneinander angeordneten, nuten-oder kerbenartigen Querrillen versehen ist, wobei diese rundum oder auch nur teilweise um die Glieder oder den Körper der Figur herum verlaufenden Querrillen an den bis auf einen etwa schlauchartigen Hüllengrund eingeschnürten Stellen den wirksamen Querschnitt der Umhüllung, ohne Unterbrechung ihres Zusammenhanges, verkleinern, so daß die Figuren trotz verhältnismäßig stark ausgebildeter Körper und Glieder sich so verhalten, als ob ihre Umhüllung insgesamt nicht stärker wäre als der Hüllengrund an den verjüngten Stellen, so daß ihre Biegsamkeit bzw. das angestrebte nichtelastische Verhalten beim Biegen nicht beeinträchtigt wird. Der in den Rillen belassene Hüllengrund hat zweckmäßig an der ganzen Figur den gleichen Durchmesser.
- Die Ouerschnittsform der Querrillen sowie der zwischen den Rillen befindlichen Teile der Umhüllungswerkstoffmasse können beliebig, beispielsweise auch so gestaltet werden, daß sie der Figur bestimmte, beim natürlichen Vorbild bestehende Merkmale verleihen.
- Die erfindungsgemäß ausgebildete Figur eignet sich besonders gut auch für Trickfilme u. dgl.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine biegsame Tierfigur in Gesamtansicht, Fig. 2 einen Teil des Körpers der Figur im Querschnitt und im Längsschnitt, Fig. 3 einen Quer- und Längsschnitt durch eines der Glieder der Figur, Fig. 4 verschiedene Ouerschnittsformen für die Querrillen bzw. für die durch die Rillen begrenzten Teile der Umhüllung; Fig. 5 zeigt im Längsschnitt einen Teil einer anderen Körperform.
- Die in Fig. 1 dargestellte, die Gestalt eines Tigers aufweisende biegsame Tierfigur ist aus Gummi, Kunststoff (wie PVC) oder einem anderen elastischen Werkstoff gefertigt. Die Figur enthält eine skelettartige Einlage 1 aus weichem, biegsamem Draht, der beispielsweise aus einer größeren Anzahl dünner, vorzugsweise drahtseilartig verdrillter Einzeldrähte besteht.
- Die Einbettung der Einlage 1 in der Umhüllungsmasse 2 kann in einer entsprechend der Figur ausgebildeten Form entweder durch Umpressen, Umgießen oder Spritzen erfolgen, wobei die Form so ausgebildet ist, daß am Körper 3 und an den Gliedern 4 - gegebenenfalls auch am Kopf - nuten- oder kerbenartige Querrillen 5 entstehen, die den Querschnitt des betreffenden Teiles 3, 4 usw. an den eingeschnürten Stellen bis auf den beispielsweise etwa 4 mm Durchmesser aufweisenden Hüllengrund 7 verkleinern.
- Die Querrillen 5 können dabei gemäß Fig. 2 nur über einen Teil des Umfanges der Umhüllung oder aber gemäß Fig. 3 als Ringnut rings um die Einlage 1 verlaufen. Der OOuerschnitt der Rillen 5 und der zwischen ihnen verbleibenden Teile 6 der Hüllenmasse 2 kann beliebig gestaltet und auch die Breite der Rillen bzw. die Dicke der Zwischenteile können beliebig gewählt werden. So können, wie in Fig.4 dargestellt, die Rillen 5 und die Zwischenteile 6 rechteckige, dreieckige, trapezförmige oder halbkreisförmige, schmale oder breite Ouerschnitte besitzen oder auch die Zwischenteile 6O nochmals in sich eingekerbt sein, so daß sie, wie die rechte Seite der Fig. 4 zeigt, ein haarähnliches Aussehen aufweisen.
- Außerdem können die stehengebliebenen Zwischenteile als volle Scheiben ausgebildet sein oder gegebenenfalls auch in ihrer Fläche Einschnitte aufweisen, so daß sie etwa dornen- oder stachelartigen Charakter erhalten. Weiter können auch verschieden gestaltete Rillen bzw. Zwischenteile nebeneinander, abwechselnd oder in beliebiger Weise an der gleichen Figur verwendet werden.
- Die Fig. 5 zeigt einen Teil eines Körpers, z. B. eines etwas karikierten Menschenkörpers mit übertriebener Bauchpartie B. Die Figur läßt besonders gut erkennen, daß gemäß der Erfindung ohne Rücksicht auf die äußere Umrißform der Figur, durch entsprechende Anpassung der Tiefe der Rillen 5 ein schlauchartiger Hüllengrund 7 von gleichbleibendem Durchmesser und somit gleichmäßiger Biegsamkeit für den Skelettdraht geschaffen werden kann, der die angestrebten Vorteile gewährleistet. Unter Umständen kann der Hüllengrund natürlich auch örtlich verschiedene Durchmesser aufweisen.
- Auf diese Art und Weise ist es möglich, den Figuren bei voller nichtelastischer Biegsamkeit wesentlich größere Volumen zu geben und ihnen eine beliebige Oberflächenbeschaffenheit zu verleihen und sie damit entweder besonders grotesk oder aber wesentlich naturgetreuer zu gestalten, als dies bei den bisher bekannten Figuren dieser Art möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Biegsame, aus Gummi, Kunststoff oder ähnlichen Werkstoffen bestehende, mit einer vorzugsweise skelettartigen, weichen Drahteinlage versehene Figur, dadurch gekennzeichnet, daß die die Drahteinlage (1) vollständig einhüllende Werkstoffmasse (2) des Körpers (3) und/oder der Glieder (4) oder des Kopfes od. dgl. der Figur mit in gleichen oder unregelmäßigen Abständen zueinander angeordneten, im Querschnitt beliebig gestalteten, nuten- oder kerbenartigen Querrillen (5) versehen ist, welche den wirksamen Ouersohnitt der betreffenden Figurenteile (3, 4) an den eingeschnürten Stellen bis auf einen etwa schlauchartigen Hüllengrund (7) verkleinern. z. Biegsame Figur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrillen (5) rings um die Einlage (1) verlaufen. 3. Biegsame Figur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrillen (5) an einem Teil oder Teilen des Umfanges, z. B. einseitig, am Körper (3) und/oder an den Gliedern (4), dem Kopf od. dgl. angeordnet sind, 4. Biegsame Figur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Querrillen (5) so gewählt ist, daß der durch die Einschnürungen entstandene Hüllengrund (7) einen gleichmäßigen Durchmesser besitzt. 5. Biegsame Figur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllengrund (7) örtlich verschiedene Durchmesser besitzt. 6. Biegsame Figur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Querrillen (5) stehenden Teile (6) der Hüllenwerkstoffmasse (2) beliebige, das Aussehen der Figur beeinflussende Querschnitte aufweisen. 7. Biegsame Figur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenteile (6) mit besonderen, beispielsweise haarähnliches Aussehen der Oberfläche bewirkenden Kerben oder Einschnitten od. dgl. in der Quer- oder Längsrichtung versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1436 258
Priority Applications (1)
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Cited By (2)
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| DE19715859A1 (de) * | 1997-04-16 | 1998-10-29 | Art Material International War | Bewegliche Puppe |
| DE102005021266B3 (de) * | 2005-04-28 | 2007-01-04 | Dickie Duck Enterprises Co., Ltd. | Werkzeugsatz zum Herstellen einer dreidimensionalen Karte |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1436258A (en) * | 1921-10-07 | 1922-11-21 | William W Holland | Flexible toy animal |
-
1956
- 1956-12-05 DE DESCH21211A patent/DE1044692B/de active Pending
Patent Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
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| DE19715859A1 (de) * | 1997-04-16 | 1998-10-29 | Art Material International War | Bewegliche Puppe |
| DE19715859C2 (de) * | 1997-04-16 | 1999-08-05 | Art Material International War | Bewegliche Puppe |
| DE102005021266B3 (de) * | 2005-04-28 | 2007-01-04 | Dickie Duck Enterprises Co., Ltd. | Werkzeugsatz zum Herstellen einer dreidimensionalen Karte |
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