DE2112309A1 - Kruemeleinrichtung zur Saatbettbereitung mit mindestens einem auf dem Boden abrollenden Waelzkoerper - Google Patents
Kruemeleinrichtung zur Saatbettbereitung mit mindestens einem auf dem Boden abrollenden WaelzkoerperInfo
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Description
Karl Becker, 3521 Gieaelwerder ( Weser), Gottstreuer Straße
"Krümeleinrichtung zur Saatbettbereitung mit mindestens einem
auf dem Boden abrollenden Wälzkörper"
Die Erfindung betrifft eine Krümeleinrichtung zur Saatbettbereitung
mit mindestens einem auf dem Boden abrollenden Wälzkörper, der aus axial hintereinander angeordneten Tragringen, Sternen
od. dgl, gebildet ist, die auf ihrem Umfang mit im Abstand voneinander angeordneten in Walzenlängsachse verlaufenden Flach·
stäben besetzt sind. Derartige Krümelwalzen sind seit langem, beispielsweise durch die deutschen Patente 837 184 und 880
bekannt. Das deutsche Gebrauchsmuster 1 930 585 zeigt darüber
hinaus, daß es auch bekannt ist, die den Wälzkörper bildenden Flachstäbe auf der Außenseite mit Dornen, Zacken od. dgl.
zu besetzen, die das Zerkrümeln des Bodens fördern und das Eindringen des Wälzkörpers in die Bodenoberfläche erleichtern.
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Die Fertigung solcher auf der Aussenkante mit Vorsprängen besetzten
Flachstäbe bereitet erhebliche Schwierigkeiten, insofern,
als die einzelnen Dorne oder Zacken nachträglich aufgesetzt werden müssen oder die zwischen den Zacken verbleibenden
Lücken werden aus dem vollen Material ausgearbeitet, insbesondere ausgestanzt, was wiederum einen zusätzlichen Arbeitsanfall
und einen grösseren Materialabfall bedingt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Mängel zu beheben und einen Wälzkörper für Krümeleinrichtungen zu schaffen, der sich leicht
und billig herstellen lässt, in sich stabil ist und eine gute fe Bodenzerkrümelung sicherstellt. Dies wird erfindungsgemäss dadurch
erreicht, dass die Flachstäbe jeweils eine Hälfte eines längsgeteilten Flacheisenbandes bilden, wobei die Teilungslinie
der Zackenform entspricht und die Zacken des einen Flachstabes sich in die Lücken des anderen einpassen. Dadurch wird eine vereinfachte
abfallfreie Fertigung sichergestellt. Bei dem zur Anwendung gelangenden Stanzvorgang wird praktisch ein Flacheisenstück
der Länge nach, entsprechend dem Verlauf des Zackenumrisses, geteilt, wobei die beiden Längshälften jeweils einen fertigen
Flachstab ergeben.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung wird dadurch erreicht, dass
" die Flachstäbe mit ihrer Ebene zu der, ihren Befestigungspunkt
mit der Walzenlängsachse verbindenden, radialen Geraden geneigt auf den Tragringen befestigt sind, wobei alle, einen Wälzkörper
bildenden Flachstäbe im gleichen Sinn und im gleichen Winkel
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geneigt sein können. Durch diese Neigung wird bewirkt, dass je nach Drehrichtung des Wälzkörpers ein verstärktes Auflockern
bzw. Aufhacken oder ein starkes Verdichten der Bodenoberfläche
erfolgt, bis in dem einem Fall die Schneidstäbe unter einem steileren und im anderen Fall in einem flacheren Winkel auf
die zu bearbeitende Bodenfläche auftreffen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der vereinfachten und zweck—
massigen Ausgestaltung der Tragringe, die, ein Vieleck bildend,
aus geraden Teilstücken zusammengesetzt sind, so dass auch hierbei die Möglichkeit gegeben ist, als Ausgangsmaterial
einen geraden Profileisenstab zu verwenden, der entsprechend J
unterteilt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind anhand des in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiels erläutert,
wobei die Erfindung jedoch nicht auf die gezeigte Ausführungsform
beschränkt ist. Im einzelnen zeigen:
Fig. I eine perspektivische Ansicht eines Wälzkörpers,
Fig. 2 die perspektivische Ansicht eines einzelnen Flach— stabes,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht des Wälzkörpers, Fig. 4, 5 xmd 6 Einzeldarstellungen über die Fertigung der
Flachstäbe bei verschiedener Ausbildung der Zacken %
und
Fig. 7 eine Teilansicht eines in der Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden
Flachstabpaares.
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Der in Fig. 1 perspektivisch dargestellte Wälzkörper besteht aus fünf axial hintereinander angeordneten Tragrinen 1 bzw. 2,
wobei die Tragringe 1 durch Querverstrebungen 3 versteift sind und jeweils einen Achsstummel 4 mit einem diesen umgebenden
Schmutzschutzring 5 tragen. Auf dem Achszapfen 4 ist der Wälzkörper
in eihem rahmenartigen Gestell oder dergl. gelagert,
welches den Teil einer Krume!einrichtung bildet. Selbstverständlich
können, wie üblich, ein oder mehrere Wälzkörper hinten- und/oder nebeneinander in einem Gestell gelagert sein.
Der Antrieb der Wälzkörper erfolgt zweckmässig durch Abrollen auf dem Boden·
Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, bildet der Tragring ein Vieleck, welches aus geraden Teilstücken 2' zusammengesetzt ist. Diese
bilden bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Siebeneck. Die geraden Teilstückee 21 sind zweckmässig aus einem Profilstab
zugeschnitten und an den anderen miteinander zur Bildung des Vielecks verschwelest.
Die axial hintereinander angeordneten Tragringe 1 bzw. 2 sind untereinander durch Flacheisenstäbe 6 zu einem Wälzkörper gemäss
Fig. 1 starr verbunden. Die Anordnung der Flachstäbe 6 ist dabei so getroffen, dass sie etwa in der Mitte eines den Tragring
bildenden Teilstückes 21 sitzen.und dabei mit ihrer Ebene zu
der Geraden I-I geneigt sind, die den Befestigungspunkt des
jeweiligen Flachstückes auf dem Tragring mit der Längemittelachse des Wälzkörpers verbindet.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 beträgt
die Neigung der einzelnen Flachstäbe 6 gegenüber der Geraden
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I—I etwa 15 · Daraus ergibt aich die Möglichkeit, dass bei
Drehung des Wälzkörper« in Richtung des Pfeiles A gemäsa Fig. 3 die einzelnen Flacheisenstäbe in einem steileren
Winkel auf dem Boden auftreffen als bei Drehung des Wälzkorpers
in Richtung des Pfeiles B. In dem einen Fall {Drehrichtung A) wird der Boden intensiver aufgelockert, weil
sich eine gewisse Hackwirkung ergibt» Bei der entgegengesetzten Drehrichtung {Pfeilrichtung B) hingegen treffen
die Flachstäbe an einem flacheren Winkel auf die Bodenoberfläche auf, was zu einer gewissen Verfestigung der
Bodenoberfläche führt. Es ist dem Benutzer überlassen,
zu entscheiden, wie die Krümeleinrichtung an das Zugfahrzeug angehängt wird, um entweder ein Auflockern oder Verfestigen
der Bodenoberfläche zu erzielen·
Erfindungsgeatäss sind die Flacheisenstäbe 6, von denen in
Fig. 1 nur ein einziger in seiner richtigen Form eingezeichnet ist, während die übrigen nur schematisch angedeutet
sind, jeweils paarweise aus einem gemeinsamen im Querschnitt rechteckigen Flacheisenprofil gebildet.
Dies ist im einzelnen aus den Figuren 4 bis 6 erkennbar. Ausgehend von dem erwähnten Flacheisenprofil 7 wird dieses
in einer Stanze, Schere oder dergl. in Längsrichtung geteilt, und zwar bei Fig. 4 entsprechend einer Wellenlinie
oder einer mehrfach gekrümmten Linie 9 (Fig· 5) bzw. einer Wellenlinie Io (gemäss Fig. 6). Auf diese Weise werden in
einem einzigen Schnitt sich in ihrer Zahn- bzw. Lückenform ergänzende Flachstäbe 6 bzw. 61 erzeugt, wobei sich jeweils
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die Vorspränge oder Zacken 11 hz.w. 12 des einen Flacheisenstabes in die Lücken des benachbarten Flacheisenstabes einpassen«
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist eine gleichmässige
Teilung t vorgesehen, wohingegen das Teilungsmass bei der Aus—
führungsform gemäss Fig. 6 ungleichmässig ist, so dass Zähne bzw. Zacken mit gleicher Teilung t einer Anordnung mit der
grösseren Teilung T folgt.
Beim Zusammenbau des Wälzkörpers können zweckaässig die einzelnen in Uafangsrichtung aufeinanderfolgenden Bachstäbe axial
gegeneinander verschoben sein, wie dies im Aueführungsbeispiel gemäss Fig· 7 erkennbar ist, d.h. es erfolgt eine axiale Versetzung des Flachstabes 6' gegenüber dem Flachstab 6 um ein
t/2 Teilungsmaas T l/2, was zu einer gleichmässigen Bodenbearbeitung beim Abrollen des Wälzkörpers führt.
Für die der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ist es ohne
Bedeutung, ob die einzelnen auf ihrer Aussenseite mit Zacken oder Vorsprüngen besetzten Flachstäbe geradlinig, d.h. parallel
zur Wälzkörperachse verlaufen oder schraubenförmig um diese gewunden sind. Im letzteren Falle, der in Fig. 2 gezeigt ist,
wird das Flacheisenprofil nach dem Längsschnitt in sich verwunden, damit es beim fertigen Wälzkörper der Schraubenform
angepasst ist.
Selbstverständlich kann die Eckenzahl der Tragringe variieren. Entsprechend der Schraubenform bzw. der Schraubensteigung sind
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die aufeinanderfolgenden Tragringe in Umfangsrichtung versetzt
zueinander angeordnet. Ebenso können aber auch Tragringe mit anderer Eckenzahl Anwendung finden. Die Zahl der
Tragringe pro Wälzkörper kann den jeweiligen Verhältnissen angepasst sein. Zacken— oder Zahnform kann beliebig gewählt
werden, ebenso wie die Grosse des Anstellwinkels
der einzelnen Flachstäbe. Die Tragringe als Vielecke auszubilden ergibt den Vorteil, dass auch die Tragringe, insbesondere mit ihren Ecken an der Bodenzerkrümelung teilnehmen und diese fördern. Ausserdem wird erreicht, dass
sich schwere klebrige Böden nicht so leicht festsetzen
und damit die Arbeit der Walze beeinträchtigen könen.
der einzelnen Flachstäbe. Die Tragringe als Vielecke auszubilden ergibt den Vorteil, dass auch die Tragringe, insbesondere mit ihren Ecken an der Bodenzerkrümelung teilnehmen und diese fördern. Ausserdem wird erreicht, dass
sich schwere klebrige Böden nicht so leicht festsetzen
und damit die Arbeit der Walze beeinträchtigen könen.
1 0 S 8 4 2 7 Ü 1 5 3
Claims (12)
- P a t e η. t a n s ρ r ü c hi e :Krümeleinrichtung zur Saatbettbereitung; mit mindestens einem, auf dem Boden abrollenden Wälzkörper, der aus axial hintereinander angeordneten Tragringen, Sternen oder dergl„ gebildet ist, die auf ihrem Umfang mit im Abstand voneinander angeordneten, längs der Walze verlaufenden Flaehstäben besetzt sind, welche auf der Aussenseite Dorne, Zacken oder dergl, tragen, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachetäbe jeweils eine Hälfte eines längsge*teilten Flacheisenbandes bilden, wobei die Teilungslinie der Zackenform entspricht und die Zacken des einen Flaehstabes sich in die Lücken des anderen einpassen.
- 2. Krümeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachstäbe mit ihrer Ebene zu der, ihren Befestigungspunkt mit der Walzenlängsachse verbindenden radialen Geraden geneigt auf den Tragringen befestigt sind.
- 3. Krümeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle, einen Wälzkörper bildenden Flachstäbe im gleichen Sinn geneigt sind.
- 4. Krümeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle, einen Wälzkörper bildenden Flachstäbe im gleichen Winkel geneigt sind.
- 5. Krümeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle, einen Wälzkörper bildenden Flachstäbe im gleichen Sinn und im gleichen Winkel geneigt sind.2/0163
- 6. Krümeleinrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Flachstäbe untereinander in der Walzenlängsachse ua «in halbe« Teilungsmass (T 1/2) versetzt zueinander angeordnet sind«
- 7· Krümel«inrichtung nach Anspruch 1 his 6, dadurch g«kenn— zeichnet» dass die Plachst仫 eine» an sich »ekannte» schraukenföreifen Verlauf um den Wälzkörper herua aufweisen·
- 8« KriUieleinrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Flachstäbe in sich verwunden sind,
- 9· Krume"!einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Flachstäbe haltenden Tragringe ein Vieleck bildend, aus geraden Teilstücken zusammengesetzt sind.
- 10. Krume!einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Enden des Wälzkörpers sitzenden Tragringe durch Querbänder oder dergl. versteift sind und einen, von einem Schmutzschutzring umschlossenen Achezapfen tragen,
- 11. Krume!einrichtung nach Anspruch 9 und Io, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragringe ein Vieleck mit ungerader Eckenzahl bilden«
- 12. Krümeleinrichtung nach Anspruch 9 - H» dadurch gekennzeichnet, dass die axial aufeinanderfolgenden Tragringe eines Wälzkörpers in Drehrichtung versetzt zueinander angeordnet sind.'i 8 A 2/0153- Io -13« Krume!einrichtung nach Anspruch 1 his 12, dadurch gekennzeichnet, das« die Flachstäbe etwa jeweils auf der Mitte der des Tragring bildenden geraden Teilstücke befestigt sind«14· Krümel einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachstäbe an den Ecken der aus geraden Teilstücken gebildeten Tragringe befestigt sind.15· Krümeleinrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Flachstab sitzenden Zacken und dazwischenliegenden Lücken dureh eine durchgehende Wellenlinie begrenzt sind.l6, Krume!einrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zacken und Lücken der Flachetäbe eine aus geradlinig eder kurrenförmig begrenzten Zähnen oder Lücken bestehende Verzahnung bilden«17· Krume !einrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Flachstäben vorgesehenen Zähne bzw. Zacken und Lücken in Höhe der Teilungslinie gleiehe Breite aufweisen.18· Krümeleinrichtung nach Anspruch 1 bis 1?» dadurch gekennzeichnet, dass die Zacken bzw« Zähne und Lücken über die Stablänge hinweg ungleichmässige Teilung aufweisen.2 u j iu ι i ο ι h :jt e e r s e 11 e
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0011732A1 (de) * | 1978-11-17 | 1980-06-11 | ACCORD Landmaschinen Heinrich Weiste & Co. GmbH | Bodenbearbeitungsgerät |
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