DE1044000B - Kohlenhobel mit um einen Drehpunkt verschwenkbarem Messertraeger - Google Patents
Kohlenhobel mit um einen Drehpunkt verschwenkbarem MessertraegerInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/32—Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
- E21C27/34—Machine propelled along the working face by cable or chain
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- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Kohlenhobel od. dgl., bei dem der an beiden Enden mit Messern ausgestattete
Messerträger um einen Drehpunkt verschwenkbar am Hobelkörper befestigt und durch ein Stellorgan mit
dem Zugmittel des Hobels verbunden ist.
Ein solcher Kohlenhobel ist bereits bekannt (s. deutsche Patentschrift 862 286). Bei dieser bekannten
Ausführung wird der Messerträger mittels einer Hebelkonstruktion verschwenkt.
Es ist ferner ein Kohlenhobel bekannt, bei dem der Messerträger durch das von dem Einschneidwiderstand
ausgeübte Drehmoment verdreht wird. Bei Kohlenhobeln, bei denen der Abstand zwischen dem Drehpunkt
und der Wirkungslinie des Einschneidwiderstandes jedoch klein ist, reicht dieses Drehmoment
nicht aus, um das hinterste Messer vom Kohlenstoß zu lösen (s. französische Patentschrift 1 005 357).
Wenn der verschwenkbare Messerträger unmittelbar mit dem Zugmittel verbunden ist (s. deutsche
Patentschrift 811005), wird die auf den Messerschneiden
ausgeübte Reaktionskraft vergrößert auf das Zugmittel übertragen, so daß große Kräfte in dem
Zugmittel angewandt werden müssen, um das vorderste Messer ständig in die Kohle zu drücken und ein
Hacken des vordersten Messers zu verhindern.
Die Erfindung bezweckt eine einfach gestaltete Konstruktion, bei der auch in den Fällen, wo der Abstand
zwischen dem Drehpunkt und der Wirkungslinie des Einschneidwiderstandes klein ist, der Messerträger
während des Betriebes in einer solchen Lage gehalten wird, daß das vorderste Messer stetig in den Kohlenstoß
gedrückt wird und das hinterste Messer frei von der Kohle läuft.
Gemäß der Erfindung besteht das Stellorgan aus zwei einander entgegengesetzt gerichteten Keilen, die
zwischen dem Hobelkörper und den Enden des Messerträgers zu beiden Seiten des Drehpunktes angebracht
und durch ein Verbindungsstück miteinander verbunden sind.
Die auf die vorderste Messerschneide ausgeübte Kraft wird jetzt mittels des vordersten Keiles auf das
Zugmittel übertragen, so daß infolge der Keilneigung die Kraft, die in dem Zugmittel erforderlich ist, um
das Hinausdrücken des Messers zu verhüten, weit geringer ist als die auf die Messerschneide ausgeübte
Kraft.
Vorzugsweise wird in dem Hobelkörper eine Führungsrille für die Keile vorgesehen.
Gemäß einer besonderen Ausführung des erfindungsgemäßen Kohlenhobels werden die Keilflächen an dem
Hobelkörper vorgesehen, an denen der Messerträger zu beiden Seiten des Drehpunktes mit entsprechenden
Schrägflächen anliegt, und ist der Drehpunkt in einem Block angeordnet, der vermittels des Anschlages des
Kohlenhobel mit um einen Drehpunkt
verschwenkbarem Messerträger
verschwenkbarem Messerträger
Anmelder:
Stamicarbon N. V., Heerlen (Niederlande)
Stamicarbon N. V., Heerlen (Niederlande)
Vertreter: Dr. F. Zumstein, Patentanwalt,
München 2, Bräuhausstr. 4
München 2, Bräuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 12. Juni 1954
Niederlande vom 12. Juni 1954
Johannes Gerardus Krapels, Geleen (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
vorwärtsbewegten Hobelkörpers in einer am Hobelkörper angebrachten Führung verschiebbar und dabei
um den Drehpunkt verschwenkbar ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Kohlenhobel zum Teil im Schnitt und zum Teil in Obenansicht,
Fig. 2 einen Ouerschnitt nach der Linie //-// in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kohlenhobels,
Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform, zum Teil im Schnitt und zum Teil in Ansicht, und
Fig. 5 einen Ouerschnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.
Am Hobelkörper 1 ist mit Hilfe eines Gelenkstiftes 3 ein Messerträger 2 befestigt. Der Hobelkörper ist mit
Nocken 4 versehen, die zur Führung des Kohlenhobels an einem Förderer entlang vorgesehen sind. An dem
Messerträger sind Messer 5 und 6 angebracht, die jedes für sich bei einer bestimmten Bewegungsrichtung
des Kohlenhobels in die Kohle hineinschneiden. Bewegt sich der Hobel nach rechts, so führt der Messerträger
eine Schwenkbewegung um den Stift 3 aus, so daß das Messer 5 in den Kohlenstoß schneidet und
das Messer 6 sich von der Kohle löst. Beim Rücklauf schneidet das Messer 6 in die Kohle und kommt das
Messer 5 frei.
Der Hobel wird durch ein Seil 7 am Kohlenstoß hin- und herbewegt. In dem Ausführungsbeispiel nach den
8OS1679/9
Fig. 1 bis 3 ist das Seil an Keilen 8 und 9 befestigt. Die Keile befinden sich zwischen dem Hobelkörper 1
und dem Messerträger 2, zu beiden Seiten des Drehpunktes 3 und sind durch ein Verbindungsstück 10 miteinander
verbunden. In dem Hobelkörper ist eine Führungsrille 11 für die Keile 8 und 9 vorgesehen.
Wird der Hobel nach rechts gezogen, so verlagern sich die Keile 8 und 9 hinsichtlich des Hobelkörpers
und des Messerträgers gleichfalls nach rechts, bis der Nocken 12 des Keils 8 an den Messerträger anprallt.
Der Keil 8 preßt dabei mit einer solchen Kraft an die schräge Fläche 13 am äußeren Ende des Messerträgers,
daß der Messerträger wider die auf das Messer 5 wirkende Reaktion der Druckkraft um den Stift 3 verschwenkt
wird, wodurch das Messer 5 sich in die Kohle preßt und das Messer 6 sich vom Kohlenstoß entfernt.
Auch liegt die Möglichkeit vor, den Keil mit einer am Hobelkörper angebrachten schrägen Fläche zusammenwirken
zu lassen.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist der Hobelkörper mit Keilfiächen 14 und 15 ausgestattet,
die mit entsprechenden Flächen in der Nähe der äußeren Enden des Messerträgers zusammenwirken.
Das Seil 7 ist unmittelbar mit Hilfe eines Befestigungsmittels 16 mit dem Hobelkörper verbunden. Der
Drehpunkt 3 ist in einem Block 17 angeordnet, der in einer im Hobelkörper vorgesehenen Führung 18 hin-
und hergeschoben werden kann. Bewegt sich der Kohlenhobel nach rechts, so wird der Messerträger dem
auf das Messer 5 ausgeübten Einschneidwider stand zufolge einigermaßen zurückbleiben. Der Block 17
schiebt sich dann in der Führung 18, so daß das vorderste äußere Ende des Messerträgers sich an der Keilfiäche
14 entlang bewegt, bis es an einen Anschlag 12 anprallt. Hierbei wird das vorderste Messer in den
Kohlenstoß gepreßt. Da der Messerträger dabei um den Stift 3 verschwenkt wird, löst sich das hinterste
Messer 6 aus dem Kohlenstoß.
In den Ausführungsbeispielen ist das Seil 7 an Ort und Stelle des Kohlenhobels unterbrochen und sind
die äußeren Enden an den Keilen 8 und 9 oder an dem Hobelkörper 1 befestigt. Auch ist es möglich, das Seil
zu verlängern, in welchem Falle die Keile oder der Hobelkörper an der gewünschten Stelle an dem Seil
festgeklemmt werden können. Die Flächen 13 und 14 können auch gekrümmt und die Stellorgane 8 und 9 als
Rollen ausgebildet werden.
Claims (3)
1. Kohlenhobel od. dgl., bei dem der an beiden Enden mit Messern ausgestattete Messerträger um
einen Drehpunkt verschwenkbar am Hobelkörper befestigt und durch ein Stellorgan mit dem Zugmittel
des Hobels verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan aus zwei einander
entgegengesetzt gerichteten Keilen (8, 9) besteht, die zwischen dem Hobelkörper 1 und den Enden
des Messerträgers (2) zu beiden Seiten des Drehpunktes (3) angebracht und durch ein Verbindungsstück
(10) miteinander verbunden sind.
2. Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hobelkörper (1) eine
Führungsrille (11) für die Keile (8, 9) vorgesehen ist.
3. Kohlenhobel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilfiächen (14,15) an
dem Hobelkörper (1) vorgesehen sind, an denen der Messerträger (2) zu beiden Seiten des Drehpunktes
(3) mit entsprechenden Schrägflächen anliegt, und daß der Drehpunkt (3) in einem Block
(17) angeordnet ist, der vermittels des Anschlages (12) des vorwärts bewegten Hobelkörpers (1) in
einer am Hobelkörper (1) angebrachten Führung
(18) verschiebbar und dabei um den Drehpunkt (3) verschwenkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 811 105, 862 286;
französische Patentschrift Nr. 1 005 357.
Deutsche Patentschriften Nr. 811 105, 862 286;
französische Patentschrift Nr. 1 005 357.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1044000X | 1954-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1044000B true DE1044000B (de) | 1958-11-20 |
Family
ID=19867713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST9974A Pending DE1044000B (de) | 1954-06-12 | 1955-06-07 | Kohlenhobel mit um einen Drehpunkt verschwenkbarem Messertraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1044000B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184307B (de) * | 1957-09-26 | 1964-12-31 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kohlengewinnungsgeraet |
| DE1271057B (de) * | 1960-09-23 | 1968-06-27 | Hansjoachim Von Hippel Dr Ing | Kohlenhobel mit Antrieb durch Zugmittel |
| DE3047745A1 (de) * | 1980-12-18 | 1982-07-22 | Klöckner-Becorit GmbH, 4620 Castrop-Rauxel | Hobel zum hereingewinnen von kohle oder sonstigen mineralien |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE811105C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-16 | Alexander Schubert | Kohlenhobel |
| FR1005357A (fr) * | 1947-07-08 | 1952-04-09 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Appareil à picot détacheur pour l'extraction et (ou) le chargement automatique du charbon |
| DE862286C (de) * | 1944-05-23 | 1953-01-08 | Gelsenkirchener Bergwerks Ag | Kohlenhobel mit Messertraeger fuer doppelte Schnittrichtung |
-
1955
- 1955-06-07 DE DEST9974A patent/DE1044000B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862286C (de) * | 1944-05-23 | 1953-01-08 | Gelsenkirchener Bergwerks Ag | Kohlenhobel mit Messertraeger fuer doppelte Schnittrichtung |
| FR1005357A (fr) * | 1947-07-08 | 1952-04-09 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Appareil à picot détacheur pour l'extraction et (ou) le chargement automatique du charbon |
| DE811105C (de) * | 1948-10-02 | 1951-08-16 | Alexander Schubert | Kohlenhobel |
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| DE3047745A1 (de) * | 1980-12-18 | 1982-07-22 | Klöckner-Becorit GmbH, 4620 Castrop-Rauxel | Hobel zum hereingewinnen von kohle oder sonstigen mineralien |
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