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DE1043672B - Anordnung zur Anzeige einer einzuhaltenden Geschwindigkeit bei vorgeschriebener Wegstrecke und vorgeschriebener Zeit - Google Patents

Anordnung zur Anzeige einer einzuhaltenden Geschwindigkeit bei vorgeschriebener Wegstrecke und vorgeschriebener Zeit

Info

Publication number
DE1043672B
DE1043672B DESCH20157A DESC020157A DE1043672B DE 1043672 B DE1043672 B DE 1043672B DE SCH20157 A DESCH20157 A DE SCH20157A DE SC020157 A DESC020157 A DE SC020157A DE 1043672 B DE1043672 B DE 1043672B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
arrangement according
distance
arrangement
scale
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH20157A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH20157A priority Critical patent/DE1043672B/de
Publication of DE1043672B publication Critical patent/DE1043672B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Anordnung zur Anzeige einer einzuhaltenden Geschwindigkeit bei vorgeschriebener Wegstrecke und vorgeschriebener Zeit Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Anzeige einer momentan einzuhaltenden Geschwindigkeit, die erforderlich ist, um das Ende einer vorgeschriebenen Wegstrecke (oder mehrerer vorgeschriebener Wegstrecken) in einer vorgeschriebenen Zeit zu erreichen, insbesondere bei durch Fahrtunterbrechungen verursachten Abweichungen von der Sollgeschwindigkeit unter Verwendung veränderbarer elektrischer Widerstände, von denen der eine zeitproportional und der andere wegproportional verstellt wird und beide mit einer stabilisierten Spannungsquelle verbunden sind und an eine entsprechend geeichte Anzeigevorrichtung angeschlossen sind. Eine automatische Anzeige der benötigten Geschwindigkeit, um eine Fahrzeit genau einzuhalten, ist vor allem dann zweckmäßig, wenn die Fahrt durch unvorhergesehene Umstände kurzzeitig unterbrochen wird oder aus ähnlichen Gründen vorübergehend die ursprünglich vorgesehene Geschwindkeit nicht -eingehalten werden kann.
  • Es ist an sich bekannt, Wegstrecken durch eine elektrische Spannung und die Zeit durch einen Widerstand darzustellen, derart, daß sich die Geschwindigkeit entsprechend dem Ohmschen Gesetz ergibt, d. h., als Quotient aus einer dem Weg proportionalen Spannung und einem der Zeit proportionalen Widerstand.
  • Auf diese Weise kann auch bei der bekannten Anordnung der Strommesser z. B. in km/h geeicht werden.
  • Diese Anordnung gestattet jedoch lediglich die momentane Durchschnittsgeschwindigkeit zu messen. Sie gibt jedoch nicht unmittelbar die jeweils zu fahrende Geschwindigkeit an, die notwendig ist, um das Ziel in einer vorgegebenen Zeit zu erreichen. Es bedarf hierfür vielmehr zu jeder Ablesung noch einer umständlichen Rechenoperation.
  • Bei bekannten Anordnungen handelt es sich also um einen Durchschnittsgeschwindigkeitsmesser, jedoch nicht um eine Anordnung zur elektrischen Anzeige der einzuhaltenden erforderlichen momentanen Geschwindigkeit, ohne daß die Durchschnittsgeschwindigkeit eingestellt werden muß, um eine vorgeschriebene Wegstrecke in einer vorgeschriebenen Zeit zurückzulegen. Der Fahrer des Fahrzeuges wird hierbei nicht durch umständliche Rechenoperationen, insbesondere bei stärkerem Verkehr oder unübersichtlichen Strecken, abgelenkt, da diese durch das Gerät automatisch, ohne daß das Gerät selbst komplizierter wird, als bei Durchschnittsgeschwindigkeitsmessungen durchgeführt - werden. Besonders vorteilhaft ist eine solche Anordnung auch für Anzeigen, die registriert werden sollen, da dann für jeden beliebigen Zeitpunkt sofort unmittelbar die entsprechende Angabe abgelesen werden kann. Schließlich berücksichtigen bekannte Durchschnittsgeschwindigkeitsanzeiger lediglich die sogenannte Reisegeschwindigkeit, nicht aber die tatsächlichen Haltezeiten und Geschwindigkeiten für sich.
  • Eine solche Anzeige vermögen z. B. auch diejenigen bekannten elektrischen Anzeigevorrichtungen nicht zu bewirken, welche nur die mittlere Geschwindigkeit am Ende einer zurückgelegten Wegstrecke anzeigen.
  • -Schließlich vermögen auch die bekannten, z. B. rein mechanisch betriebenen Durchschnittsanzeigevorrichtungen, die dem Zwecke einer Anzeige der erforderlichen Geschwindigkeit für die Zurücklegung eines bestimmten Weges dienen, nicht den Vorteil der erfindungsgemäßen elektrischen Anzeigevorrichtung aufzuweisen, da jene aus einer großen Anzahl von mechanischen Einzelteilen, insbesondere genau zu dimensionierenden Stirnrädern, Kegelrädern, Zahnrädern, Federn und sonstigen Elementen, bestehen, wohingegen die Erfindung jede beliebige Genauigkeit allein durch zwei Widerstände nebst einer Einstellvorrichtung erreicht.
  • Die Erfindung schafft eine Anzeigevorrichtung, bei der in Bezug auf die Haltezeiten während dieser Zeit keine Verstellung von Hand vorgenommen zu werden braucht, sondern vollständig automatisch eine Entkupplung stattfindet, und zwar unabhängig davon, ob die Fahrzeit oder Haltezeit eingehalten wird oder nicht, nämlich z. B. bei Erreichen der Markierung »km 0«. Besonders günstig ist eine solche Anordnung dann, wenn mehrere verschiedene Wegstrecken: mit verschiedener Geschwindigkeit durchfahren werden müssen, wie es fast immer in der Regel der Fall ist (ansteigende Strecke abwechselnd mit ebener und fallender Strecke), und eine Reihe von Haltezeiten einzuhalten sind. Durch die erfindungsgemäße Anordnung können auch die vorgeschriebenen Haltezeiten auf einfache Weise eingehalten und angezeigt werden.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe einer Einstellvorrichtung im voraus erwünschte Haltezeiten einstellbar sind, derart, daß durch die Einstellvorrichtung während der gewünschten Haltezeiten die Schleifer der Widerstandsanordnungen für Weg und Zeit stehenbleiben bzw. der Antrieb automatisch entkuppelt wird und bei überschreiten der Haltezeit die Widerstandsanordnungen unabhängig vom weiteren Halten automatisch wieder an die zugehörigen Antriebe angekuppelt werden. In Verfolg des Erfindungsgedankens wird bei überschreiten der Fahrzeit die überzeit automatisch von der für die nächste Strecke bestimmten Fahrzeit abgezogen, indem der Schleifer für die Einstellung der Fahrzeit automatisch durch den Antrieb um die der überschrittenen Zeit entsprechenden Markierung vor dem Nullwert der Skala gestellt bzw. läuft, so daß sämtliche anderen Stromabnehmer der Markierung auf dem Widerstand um diese Markierung nachrücken. In Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird in dem Falle, in welchem die bei Überschreiten der Fahrzeit notwendig werdende Geschwindigkeit nicht eingehalten wird, die überzeit von der Zeit der folgenden Wegstrecke abgezogen.
  • Weitere Merkmale werden an Hand der Zeichnung, welche Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert.
  • Fig. 1 stellt ein elektrisches Schaltbild dar, das den Ablauf einer erfindungsgemäßen Anordnung erläutert und dient zur prinzipiellen Erläuterung der Funktion der Erfindung; Fig. 2 a zeigt die Potentiometeranordnung einer in Fig. 2b von unten und in Fig. 2 c von oben gesehenen Anordnung nach der Erfindung; Fig. 2d zeigt die in den Fig. 2a bis 2e dargestellte Anordnung im Schnitt; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in prinzipieller Darstellung; Fig. 4 ist ein Schaltbild zur Erläuterung der Anschaltung der nach der Erfindung benutzten Potentiometer; Fig. 5 zeigt im Prinzip ein Ausführungsbeispiel zur Erläuterung der mechanischen An- und Entkupplung verschiedener Potentiometer und Scheiben nach der Erfindung; Fig. 6 a und 6b zeigen eine weitere Einzelheit zu einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; Fig. 7 ist ein elektrisches Schaltbild zu Fig. 5.
  • Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild. Rs ist ein dem Weg und Rt ein der Zeit proportionaler elektrischer Widerstand. Das Instrument 1 zeigt den resultierenden Strom an. Der mit dem Fahrzeug verbundene regelbare Widerstand (Potentiometer Rs [Fig. 1]) liegt an einer z. B. stabilisierten Spannungsquelle E und ist als Spannungsteiler geschaltet, an dessen Schleifer eine Spannung abgenommen wird, die über den regelbaren Widerstand Rt, welcher mit der Uhr verbunden ist, einem Anzeigeinstrument (Amperemeter) J, welches in km/h geeicht ist, eine Spannung zuführt und in dem Instrument einen entsprechenden Strom zur Folge hat. Der regelbare Widerstand Rs, welcher mit dem Kilometermesser des Fahrzeuges verbunden ist, ist mit einer Skala ausgerüstet, die in km geeicht ist (Wegstrecke). Der mit der Uhr verbundene regelbare Widerstand Rt enthält eine Skala mit einer den Uhrzeiten entsprechenden Eichung. Das Funktionieren der Anordnung soll an folgendem Beispiel klar gemacht werden: Ist eine Wegstrecke von z. B. 100 km in der Zeit von 2 Stunden zurückzulegen, so muß eine Geschwindigkeit von 50 km eingehalten werden. Die beiden obengenannten Skalen werden dann auf 100 km bzw. auf 2 Stunden eingestellt. Beide Skalen drehen sich während der Fahrt zu ihren Nullwerten zurück. Wird die Fahrt unterbrochen, bleibt Rs stehen, d. h., die davon abgenommene Spannung bleibt gleich groß.
  • Dagegen verkleinert sich Rt, was einen größeren Strom am Instru:ment J zur Folge hat. Auf diese Weise erfolgt eine Anzeige darüber, welche lim/h-Zahl nun gefahren werden muß, um die vorgeschriebene Wegstrecke in der zuvorbestimmten Zeit zurückzulegen. Die Spannung am Instrument 1 ist mit U bezeichnet.
  • Wegstrecke S = Spannungsänderung an Rs, Zeit t = Widerstandsänderung an Rt, 5 Durchschnittsgescbwindigkeit J = = .
  • R t Nach der Erfindung ist es nun möglich, nicht nur eine, sondern auch mehrere Wegstrecken und die dazutgehörenden Fahrzeiten einzustellen. Außerdem können auch die Haltezeiten, die im voraus ebenfalls bestimmt sind, eingestellt werden. Wird eine Fahrzeit überschritten, so wird die Uberzeit automatisch von der Zeit für die folgende Wegstrecke abgezogen.
  • Die km/h für die folgende Wegstrecke wird also entsprechend erhöht. Rann diese Überzeit auf einer Strecke nicht aufgehoit werden, so pflanzt sich diese auf die folgende Strecke fort. Die km/h steigt dann für die einzelnen Strecken, bis die Zeit wieder aufgeholt ist. Wird die Haltezeit überschritten, so wird die überschrittene Zeit ebenfalls an der folgenden \Vegstrecke abgezogen. Die km/h für diese Strecke steigt ebenfalls entsprechend.
  • Dieses Gerät ist vor allem für den Eisenbahnverkehr geeignet, da mehrere Wegstrecken, Fahrzeiten und Haltezeiten im voraus eingestellt werden können.
  • Eine Verspätung mit Keftenreaktion wird durch automatisehe Geschwindigkeitserhöhung bei Verspätung weitgehend ausgeschlossen.
  • An Hand der folgenden Figuren werden nun, bevor das Zusammenwirken der einzelnen Teile erläutert wird, die im Prinzipschaltbild der Fig. 1 gezeigten Elements ihrer erfindungsgemäßen Ausgestaltung nach näher besc-h. rieben.
  • Fig. 2a zeigt eine Anordnung, nach der die in Fig. 1 dargestellten Widerstände bzw. Potentiometer Rt und Rs aufgebaut sein können. Eine Widerstandsanorduung von z. B. vier Widerständen R1, Re, R3, R4 ist auf einer Ebene angeordliet. Die Wider stände dieser Widerstandsauordnung liegen konzew trisch zueinander auf einer festen Scheibe S. Die o zelnen Widerstandswerte sind gleich groß. ;IJot Widerstandswert vergrößert sich vom Weft o áw gehend in Pfeilrichtung. Jeder dieser Widerstände ist für eine Wegstrecke gedacht. Nach Ablauf der ersten Wegstrecke wird automatisch in Verbindung mit einer Kupplung der darauffolgende Widerstand R2 eingeschaltet. Nach Ablauf der zweiten Wegstrecke wird der Widerstand R5 eingeschaltet usf. Für das in Fig. 1 dargestellte Potentiometer erfolgt die Markierung und Einstellung zweckmäßigerweise, wie in Fig. 2b dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber sind die Fig. 2a, 2b und 2c der Anordnung noch einmal im Schnitt dargestellt worden (Fig. 2 d).
  • Die der Scheibe S entsprechende Scheibe Sn ist eine drehbare, mit dem Kilometerzähler mittels einer Kupplung in Verbindung stehende Scheibe und sitzt als Stromabnehmer drehbar auf der Achse des Potentiometers Rs (Fig.1). An der Peripherie der Scheibe Sn sind von Hand verschiebbare bzw. einstellbare KontakteKnt, K2, RnS und Kn4 angebracht. Sie dienen als Stromabnehmer für die entsprechenden WiderständeR, bis R4 entsprechend der Scheibe 5 nach Fig. 2a. Die Scheibe Sn muß aus elektrisch leitendem Material bestehen und isoliert gelagert werden, da an ihr die Spannung an Rs (Fig. 1) abgenommen wird.
  • Die Spannungsabnahme an der Scheibe in kann an sich beliebig erfolgen. Die fest an der Scheibe 5 (Fig. 2 a) angebrachten elektrischen Kontakte Sx werden bei Erreichen von »km 0« durch die entsprechenden Kontakte Knt, Kn2, Kn3 oder Kn4 mittels des Kontaktrückens überbrückt. Auf der entgegengesetzten Seite der Scheibe S, (Oberseite [Fig. 2cj) ist drehbar eine Skala SKn, die mit einer Eichung in km versehen ist, angebracht. Mit Hilfe dieser Skala werden die Kontakte IsnJ, Kn2, Kn3 und Kn4 auf die einzelnen Wegstrecken eingestellt. Die in bezug auf die zugehörigen Wegstrecken auf der Scheibe zurückzulegenden Strecken sind mit W, bis W4 bezeichnet. Die Scheiben nach der Fig.2c ist von einer in Fig. 3 dargestellten feststehenden Skala umgeben, die genau wie die Skala in Fig. 2 c geeicht ist, nur mit dem Unterschied, daß die erste beweglich ist. Da sich die Scheibe nach Fig. 2c während der Fahrt im Uhrzeigersinn dreht, kann an der feststehenden Skala am Verlauf der Kontakte die noch zu fahrende Kilometerzahl abgelesen werden.
  • Die Erläuterungen zu den Fig. 2 a, 2 b, 2 c und 3 können auf die Anordnung für das Potentiometer Rt für die Zeiteinstellung sinngemäß angewendet werden.
  • Die Bedienung und Arbeitsweise ist dieselbe. Es braucht lediglich an Stelle der Indizes n und s, die der Wegeinstellung entsprechen, die der Zeiteinstellung entsprechenden Indizes gesetzt zu werden, und zwar nach folgendem -Schema: Scheibe Sn =St Kontalite Knt . . . Kn4=Ktt . . . Kt4 Kontakte Sx = tx Widerstände Rsi . . . Rs4= Rti. .. Rt4 Skala 585 Die drehbare Skala ist in diesem Falle, also in Minuten oder Stunden geeicht. Die feste Skala nach Fig. 3 ist hierbei ebenfalls in Minuten oder Stunden geeicht. Außerdem läuft diese Skala über 0 hinaus und zählt wieder, mit 1 beginnend, die eventuelle Überzeit (Fig. 3).
  • In Fig. 4 ist das Grundschaltbild von Fig. 1 ausführlich dargestellt worden, und zwar für vier Weg-und Zeitabschnitte (es kann selbstverständlich in eine beliebige Anzahl Weg- und Zeitabschnitte unterteilt werden), um die durch die Scheiben schaltbaren Teil- widerstände auch im Schaltbild sichtbar werden zu lassen.
  • Fig. 5 zeigt eine Kupplungsanordnung im Schnitt, mit deren Hilfe der Antrieb zwischen dem Kilometerzähler und der Scheibe in sowie zwischen der Uhr und der Scheibe St an- oder entkuppelt werden kann.
  • Die KupplungsscheibeSun kann mit dem Kilometerzähler und die KupplungsscheibeSut mit einer Uhr direkt oder über eine entsprechende Übersetzung verbunden werden. Die Bedienung der Kupplung erfolgt durch die beiden Relais Rel und Re2. Die Kupplungsscheibe Kut kann ferner nach Auskuppeln mit der entsprechenden Kupplungsscheibe der Scheibe St (bei »Haltezeiten«) in Eingriff mit einer Kupplungsscheibe einer weiteren Scheibe S, gebracht werden, so daß dann die Uhr mit dieser Scheibe gekuppelt ist, auf der die Haltezeiten in voraus eingestellt sind. Diese Scheibe Sz ist ausführlicher in Fig. 6a dargestellt (Fig. 6 b zeigt dieselbe Scheibe im Schnitt). Wie aus den Fig. 6 a und 6 b ersichtlich, ist auf der Scheibe Sz in gleicher Weise wie bei den obengenannten Scheiben eine Eichung auf einer drehbaren Skala SRZ vorgesehen. Die Eichung ist nach Minuten vorgenommen und ermöglicht die Einstellung der im voraus zu bestimmenden Haltezeiten mittels der Kontakte Kzi, Kz2, Kz3. Diese Scheibe ist durch die in Fig. 5 dargestellte Kupplung an das Uhrwerk ankuppelbar. Ist z. B. die Haltezeit 1 Minute, so werden die zugehörigen Kontakte Z durch den Kontaktrücken des Kontaktes Kzi, der sich mit der Scheibe entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, geschlossen, wodurch, wie im Verlauf der Beschreibung noch näher ausgeführt wird, ein Zurückkuppeln in Fahrstellung erfolgt. Wird die Haltezeit überschritten, so wird diese Zeit jetzt von der Fahrzeit für die folgende Wegstrecke abgezogen, da die Scheibe St wieder an das Uhrwerk gekuppelt ist (vgl. Fig. 5 und 7).
  • Aus Fig. 7 ist ein Prinzipschaltbild für die automatische Umschaltung und Umkupplung zu er sehen, an Hand dessen zunächst die Umschaltung erklärt werden soll.
  • Vor Beginn der Fahrt werden - ScheibeS bzw.
  • S, - für die einzuhaltenden Wege und die Scheibe für die jeweils einzuhaltende Geschwindigkeit ScheibeWt - sowie die Scheibe für die gewünschten Haltezeiten - Scheibe 5z ~ bzw. deren Stromabnehmer (Reiter Knl..., Kti . . . , Kz...) entsprechend des gewünschten Fahrverlaufes eingestellt. Während der Fahrt laufen diese auf ihre Nullstellung entsprechend dem zurückgelegten Weg bzw. der vorgeschriebenen Zeit. Hat der Stromabnehmer von Sn den Nullpunkt erreicht, so werden durch diesen, wie bereits an Hand der Fig. 2 a erläutert, die Kontakte Sx kurzgeschlossen.
  • Aus der Fig. 7 ist die mit Sx verbundene Schaltung zu entnehmen. Wie aus dieser Figur ersichtlich, wird durch den Kurzschluß der Kontakte Batteriespannung über den Schalter S1 an das Relais Rel gelegt und dieses erregt. Hierdurch wirkt dieses auf die Kupplung K0 ein und zieht diese in Pfeilrichtung auf Rel zu, wodurch die oben beschriebenen Kupplungsvorgänge (Entkupplung von Kilometerzähler und Scheibe Sn und an der Uhr und der Scheibe St) ausgelöst werden. Zwecks Stromersparnis ist es zweckmäßig, eine Raststellung für die Kupplung vorzusehen und, von Ret gesteuert, durch Öffnung der Relaiskontakte S1 die Spannungsquelle abzuschalten.
  • Erreicht in entsprechender Weise der Stromabnehmer Kt1 der Scheibe St -den Nullpunkt, so werden die Kontakte tx kurzgeschlossen und hierdurch das Relais Re erregt, das den Schalter 52 öffnet und somit den Stromkreis für Rt unterbricht.
  • Im Falle der Überschreitung der Fahrzeit erreicht der Stromabnehmer von St seine Nullstellung vor derjenigen von SnJ so daß die Kupplung in der Nullstellung von St noch nicht betätigt wird (Sx ist noch geöffnet und wird erst bei Erreichen der Nullstellung von Sn kurzgeschlossen). Die Scheibe ist daher in diesem Falle noch nicht entkuppelt und dreht sich um die Überzeit weiter, wie im Verlaufe der Beschreibung an Hand eines Beispiels noch näher ausgeführt wird.
  • Mit der Entkupplung von Sf bzw. So wird gleichzeitig die Scheibe Sz an die Uhr angekuppelt (vgl. Fig. 5), auf der die vorgeschriebenen Haltezeiten markiert sind. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Haltezeiten werden in-gleicher Weise, wie an Hand der Scheiben Sn und St beschrieben, die Kontakte z (Fig. 7) kurzgeschlossen, wodurch das Relais Re2 erregt wird und die Scheiben Sn und St wieder an den Kilometerzähler bzw. an die Uhr angekuppelt werden. Da das Fahrzeug noch nicht wieder in Bewegung gesetzt ist, dreht sich die Scheibe während der Haltezeit trotz der Wiederankupplung nicht, während die Scheibe St, da das Uhrwerk jedoch in Betrieb ist, entsprechend der Derzeit weitergedreht wird und hierdurch, wie an Hand eines Beispiels noch näher ausgeführt wird, die Angaben über die einzuhaltende Fahrzeit entsprechend verkürzt bzw. automatisch abzieht.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anordnung wird an Hand von zwei Beispielen näher erläutert.
  • Fall 1: Die vorgeschriebene Geschwindigkeit und die Haltezeiten werden durch das Fahrzeug genau eingehalten. Vor Beginn der Fahrt stehen zunächst die Skalen auf der Markierung 0-0. Auf der Scheibe wird als erstes die Wegstreckel in Kilometer eingestellt. Nach Einstellen des Stromabnehmers Knl wird der Nullpunkt der drehbaren Skala auf Kn1 gestellt und von hier ab wird die zweite Wegstrecke in Kilometer eingestellt. Hierauf erfolgt das Einstellen des Stromabnehmers Kn2 usf. Ist z. B. die erste zu durchfahrende Wegstrecke 40 km, so wird auf der Scheibe Sn der Kontakt Knl und 40 eingestellt. Ist die zweite Wegstrecke 25 km, so wird der Nullpunkt der Skala auf den Kontakt Knl gestellt. Von hier ab werden 25 km abgelesen und der Kontakt Kn2 eingestellt usw. Auf diese Weise ist ein Addieren der Wegstrekken nicht nötig.
  • Die Scheibe St für die Widerstandsanordnung Rt ist in Aufbau, Bedienung und Arbeitsweise der Scheiben, gleichzustellen. Der einzige Unterschied besteht darin, daß die Skala in Minuten oder Stunden geeicht ist. Die elektrische Einschaltung der den Widerständen Rsi . . . , Rs4 entsprechenden Widerstände Rtl . . ., Rt4 geschieht dann gemäß Fig. 4.
  • Setzt sich das Fahrzeug in Bewegung, so dreht sich die Scheibe Sn in Richtung des Uhrzeigers auf 0 (Fig. 2 c bzw. 2 a) zu. Das gleiche gilt für die Scheibe St. Wird die angezeigte, zu fahrende km/h genau eingehalten, so erreichen die Stromabnehmer Kui auf der Scheibe Sn und Kti auf der Scheibe St gleichzeitig den Nullpunkt auf ihrem entsprechenden Widerstand. Erreicht der Stromabnehmer vor Sn den Nullpunkt. so wird durch diesen von Sn die Kontakte Sx kurzgeschlossen (Fig. 2 a und 7). Das Relais Re wirkt auf eine Kupplung Ku dadurch ein, daß sowohl der Antrieb Kilometerzähler/Scheibe Sn als Uhr/ Scheibe St entkuppelt ist (Fig. 5 bis 7). Die Kupplung rastet in die Entkopplungsstelle ein. Gleichzeitig wird Re1 (Fig. 7) durch Schalter ausgeschaltet (Strom- ersparnis [Fig. 5 und 7]) Gleichzeitig erreicht der Stromabnehmer Stl der Widerstandsanordnung bzw.
  • Scheibe St den Nullpunkt auf seinen Widerstand, und es werden auf dieselbe Weise wie oben die Kontakte tx (Fig. 7) kurzgeschlossen. Das Relais Re3 schaltet den Stromkreis für Rtl (Schalter S2 [Fig. 4}) aus, da das Instrument ohnehin durch Unterbrechung der Leitung für Rs auf 0 steht, ist ein Stromfluß durch Rt nicht erforderlich. Erreichen die Stromabnehmer bei KnI und Kti gleichzeitig ihren Nullpunkt, so hat das Relais Re3 in diesem Fall keine Bedeutung, da dann Scheibe St sowieso nicht in Betrieb ist (Kupplung KU ist bereits durch Ret entkuppelt [Fig. 5]).
  • Fall 2: Wird die Fahrzeit für eine Wegstrecke überschritten, so wird zwar der Stromkreis tx geschlossen und der Widerstand Rtl (und somit das Instrument) stromlos, da die Fahrzeit bereits überschritten ist (und daher durch auch noch so große Geschwindigkeit nicht wieder eingeholt werden kann).
  • In diesem-Fall bleibt jedoch im Gegensatz zu Fall 1 bei weiterer Drehung der Scheibe der Schalter S2 geöffnet durch Rasterung von Se in Verbindung mit der Kupplung (in Ruhestellung [Fig. 7]). Scheibe St wird also immer noch weitergedreht, da diese nicht entkuppelt wurde (Sx wurde noch nicht kurzgeschlossen, da die Wegstrecke noch nicht vollständig durchfahren ist), und mit ihr natürlich ihre Stromabnehmer. Die Stromabnehmer rücken also um die Überzeit auf den Potentiometer von Scheibe St nach, bis das Relais Rel wieder- die Entkupplung vornimmt, d. h., »km O« erreicht ist. Jetzt wird SchalterS2 wieder geschlossen (Fig. 5). Rt liegt also wieder im Stromkreis. Durch eine geeignete Vorrichtung wird bei diesem Entkupplungsvorgang der Schalter Sp umgeschaltet (Fig. 4). Jetzt liegen also die folgenden Potentiometerwiderstände Rs2 und Rt2 im Stromkreis. Dadurch beeinflussen die Stromabnehmer von Rs2 und Rto (ich2 und Kt2) das Instrument J. Durch das Nachdrücken der Scheibe St über 0 hinaus um die Überzeit ist die Zeit für die folgende Wegstrecke verkürzt worden.
  • Die km/h für die folgende Strecke liegt also entsprechend höher.
  • Durch den Entkupplungsvorgang SKilometerzähler bzw. St/Uhr wird gleichzeitig die Scheibe Sz (Fig. 6 a, 6b, 5) an die Uhr gekuppelt. Auf der Scheiben, werden die Haltezeiten auf dieselbe Art wie bei den obengenannten Scheiben zuvor bei der Abfahrt eingestellt (Fig. 6a und 6b). Ist die erste vorgeschriebene Haltezeit abgelaufen, so überbrückt der verschiebbare Kontakt Kn die beiden Kontakte Z (Fig. 6a, 6b und 7). Das Relais Re2 kuppelt wieder an. Die Scheiben Sn und St sind wieder an den Kilometerzähler bzw. an die Uhr angeschlossen. Da das Uhrwerk immer in Betrieb ist, dreht sich die Scheibe St, auch wenn das Fahrzeug noch nicht in Bewegung ist. Wird also die Haltezeit überschritten, so wird die einzuhaltende Fahrzeit für die folgende Wegstrecke verkürzt. Mit dem Ergebnis einer ent sprechenden km/h-E rhöhung. Durch geeignete Anordnung müssen die drei Scheiben mit dem Kuppelvorgang durch Re2 ein kleines unbedeutendes Stück weitergedreht werden, derart, daß die Kontakte.Sx, tx und Z (Fig. 7) geöffnet sind, damit wieder die ohere Ausgangsstellung erreicht wird.
  • Auf der festen Skala (Fig. 3), die als Haltemarkierung dient, also nicht mit einem Potentiometer verbunden i-st, sind die jeweils noch zu fahrenden Kilometer für die einzelnen Strecken durch den Lauf der Kontakte abzulesen. Sie dient lediglich zur Orientierung (Fig. 3). Für St und Sz (Haltezeit) ist ebenfalls eine entsprechende feste Skala vorhanden, die jedoch unter dem Nullpunkt wieder mit 1 beginnt.
  • Hieran kann die Überzeit bzw. die überschrittene Fahr- bzw. Haltezeit in Minuten abgelesen werden.
  • Diese Skalen dienen ebenfalls nur zur Orientierung.
  • Die zu fahrende km/h wird, wie bereits erwähnt, jederzeit entsprechend auf dem Instrument J angezeigt. Um den Ablauf der Haltezeit sicht- oder hörbar zu machen, kann ein Signalgeber eingebaut werden, der bei Überschreiten der Haltezeit eingeschaltet wird und erst dann wieder ausgeschaltet wird, wenn sich das Fahrzeug in Bewegung setzt.
  • Es ist zweckmäßig, den Zeiger des Instrumentes J derart mit dem Tachometerzeiger zusammenzubauen, daß ihre Anzeige auf einer einzigen Skala erfolgt. In diesem Falle decken sich nämlich die Stellungen beider Zeiger, bzw. die Zeiger stehen hei Einhaltung der vorbestimmten Geschwindigkeit übereinander oder zeigen durch ihre Differenzstellung sinnfällig an, wie stark die jeweilige Abweichung von der Sollgeschwindigkeit ist.
  • Es ist wesentlich, daß der eingangs erwähnte Widerstand Rs << Rt z. B. 1 : 1000 (beispielsweise Rs = 100 Q Rt/h = 100 kQ/h) damit keine Anzeigeverfälschung durch unerwünschte Stromschwankungen beim Verstellen der Potentiometer auftreten.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, statt dessen in bekannter Weise eine Kompensationsschaltung für die Spannungsquelle vorzusehen. Jedoch ergibt sich bei dem gewählten Ausführungsbeispiel bei Wahl des angegebenen Widerstandsverhältnisses ein geringstmöglicher Aufwand an elektrischen Bauelementen.
  • Im Prinzip läßt sich der Erfindungsgedanke noch durch äquivalente Übertragung rein mechanisch durchführen. Die geschilderte elektrische Ausführung nach dem Ausführungsbeispiel hat jedoch auch diesem gegenüber den Vorteil der größeren Einfachheit, der besseren Empfindlichkeit und der besseren Regelbarkeit.
  • Schließlich besteht auch die Möglichkeit, die vorgeschlagene Anordnung - z. B. die Art der Verspätungsübertragung - zur zentralen Signalsteuerung, z. B. Vorsignalsteuerung, beispielsweise in Verkehrssignalanlagen (unter anderem für die sogenannte »grüne Welle«), zu verwenden.
  • PATENTANSPRSCHE 1. Anordnung zur Anzeige einer momentan einzuhaltenden Geschwindigkeit, die erforderlich ist, um das Ende einer vorgeschriebenen Wegstrecke (oder mehrerer vorgeschriebener Wegstrecken) in einer vorgeschriebenen Zeit zu erreichen, insbesondere bei durch Fahrtunterbrechungen verursachten Abweichungen von der Sollgeschwindigkeit, unter Verwendung veränderbarer elektrischer Widerstände, von denen der eine zeitproportional und der andere wegproportional verstellt wird und beide mit einer Spannungsquelle verbunden sind und an eine entsprechend geeichte Anzeigevorrichtung (z. B. Strom- oder Spannungsmesser) angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet. daß mit Hilfe einer Einstellvorrichtung im voraus erwünschte Haltezeiten einstellbar sind, derart, daß durch die Einstellvorrichtung während der gewünschten Haltezeiten die Schleifer der Widerstandsanordnungen für Weg und Zeit stehenbleiben bzw. der Antrieb automatisch entkuppelt wird und bei Überschreiten der Haltezeit die Widerstandsanordnungen unabhängig vom weiteren Halten automatisch wieder an die zugehörigen Antriebe angekuppelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten der Fahrzeit die Überzeit automatisch von der für die nächste Strecke bestimmten Fahrzeit abgezogen wird, indem der Schleifer für die Einstellung der Fahrzeit automatisch durch den Antrieb um die der über schrittenen Zeit entsprechenden Markierung vor den Nullwert der Skala gestellt wird bzw. Iäuft, so daß sämtliche anderen Stromabnehmer der Markierung nachrücken.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Falle, in welchem die bei Überschreiten der Fahrzeit notwendig werdende Geschwindigkeit nicht eingehalten wird, die Überzeit von der Zeit der folgenden Wegstrecken(n) abgezogen wird.
    4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmeßeinrichtung aus einer Uhr besteht und die Zeigerachse mit einer Übersetzung verbunden ist, die entsprechend der innerhalb einer bestimmten Zeit gewünschten Widerstandsänderung gewählt ist und daß die die zurückgelegte Wegstrecke messende Anordnung, z. B. ein Kilometermesser, mit einer Übersetzung versehen ist, die entsprechend der in Abhängigkeit von einem bestimmten zurückgelegten Weg gewünschten Widerstandsänderung gewählt ist.
    5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Zeitmeßeinrichtung verbundene regelbare Widerstandsanordnung mit einer Skala versehen ist, auf der eine Zeitmarkierung vorgesehen ist. und der Schleifer nach dieser Markierung vor Beginn einer bestimmten zu durchfahrenden Wegstrecke auf die dafür gewünschte Zeit eingestellt wird.
    6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der die zurückzulegende Strecke messenden Anordnung regelbare Widerstandsanordnung mit einer Skala versehen ist, auf der eine Weglängenmarkierung vorgesehen ist und der Schleifer nach dieser Markierung vor Beginn einer bestimmten zu durchfahrenden Wegstrecke auf den zurückzulegenden Weg eingestellt wird.
    7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schleifer und dessen Antrieb eine Kupplung, insbesondere eine Rutschkupplung, vorgesehen ist, die es ermöglicht, unabhängig vom Antrieb eine Einstellung des Schleifers von Hand vorzunehmen und/oder eine Entkupplung zwischen Antrieb und Schleifer in der Schleiferendstellung bzw. Nullstellung ermöglicht.
    8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsanordnungen derart ausgebildet sind, daß im voraus mehr als nur eine Wegstrecke mit den dazugehörigen gewünschten Fahrzeiten einstellbar sind.
    9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbaren Widerstandsanordnungen je aus mehreren auf einer Ebene liegenden Widerständen mit je denselben elektrischen Widerstandswerten bestehen, die je einer Wegstrecke bzw. der entsprechen den Zeit zugeordnet sind und nacheinander nach Erreichen des jeweils gewünschten vorhergehenden Zieles (km Oj automatisch eingeschaltet werden.
    10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände konzentrisch auf einer vorzugsweise mit einer drehbaren Skalenscheibe versehenen Scheibe angeordnet sind.
    11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Stromabnehmer vorgesehen sind, die auf der Scheibe verschiebbar angeordnet sind und mit je einem der Widerstände in Kontakt stehen.
    12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, die bei Überschreiten der Haltezeit ein Signal gibt bzw. anzeigt.
    13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine feste, besonders nicht mit den regelbaren Widerstandsanordnungen verbundene Skala vorgesehen ist, auf der der Lauf des jeweiligen Kontaktes angezeigt wird und hierdurch eine Orientierung des jeweiligen Fahrzustandes zusätzlich gibt.
    14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger des Anzeigeinstrumentes derart mit einem Tachometer zusammengebaut ist, daß ihre Anzeige auf derselben Skala erfolgt, derart, daß sich die Stellungen beider Zeiger bei Einhaltung der vorbestimmten Geschwindigkeit decken.
    In- Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1 343 198; französische Patentschrift Nr. 1 065 054; Psch.-Mitteilungen, 1951, Heft 3, S. 25.
DESCH20157A 1956-05-26 1956-05-26 Anordnung zur Anzeige einer einzuhaltenden Geschwindigkeit bei vorgeschriebener Wegstrecke und vorgeschriebener Zeit Pending DE1043672B (de)

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DESCH20157A DE1043672B (de) 1956-05-26 1956-05-26 Anordnung zur Anzeige einer einzuhaltenden Geschwindigkeit bei vorgeschriebener Wegstrecke und vorgeschriebener Zeit

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1343198A (en) * 1918-06-06 1920-06-15 Jr Charles F Eaton Average-speed meter
FR1065054A (fr) * 1952-10-27 1954-05-20 Dispositif pour l'indication automatique de vitesses moyennes et autres applications

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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