-
Elektrische Anzeigevorrichtung zum Anzeigen der Schaltstellung eines
Getriebes, insbesondere eines automatischen Getriebes in einem Kraftfahrzeug Die
Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anzeigevorrichtung zum Anzeigen der
Schaltstellung eines Getriebes, insbesondere eines automatischen Getriebes in einem
Kraftfahrzeug, auf einem Anzeigegerät, das in eine, von einer Stromquelle gespeiste
Schaltungsanordnung eingeschaltet ist, die über mit einem Schalt- bzw. Vorwählorgan
zusammenwirken-Co Kontakte beeinflußbar ist.
-
Bekannt ist es bei Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art,
eine Fernanzeige in Form einer aufleuchtenden Lampe nach Vollzug der über ein Vorwählorgan
einleitbaren
Änderung der Schaltstellung eines mittels eines Elektromotors
ferngeschalteten Getriebes dadurch zu bewirken, daß jeweils dem Vorwählorgan und
einer mit dem Elektromotor gekoppelten Kontaktscheibe eine Anzahl von paarweise
durch elektrische Leitungen zwischen dem Vorwählorgan und der Kontaktscheibe miteinander
verbundenen Kontakten zugeordnet sind, von denen jeder einer bestimmten Schaltstellung
entspricht und die bei Einstellung der jeweils entsprechenden Schaltstellung über
die Kontaktscheibe eine elektrische Verbindung mit einen Rückmeldestromkreis herstellen,
der wiederum mit der Lampe als Vollzugsenzeige verbunden ist.
-
Die Meldelampe ist mit dem Vorwählorgan starr verbunden und mit diesen
hinter einer mit Schaulöchern versehenen gehäusefesten Abdeckung in unterschiedliche
Schaltstellungen überführbar, in denen sie jeweils mit einem der Schaulöcher in
Überdeckung ist. Die Helligkeit der Meldelampe kann durch Einschaltung eines Widerstandes
in den Rückmeldestromkreis von Tag- auf Nachtbetrieb zur Erzielung einer blendungsfreien
Anzeige bei Dunkelheit umgeschaltet werden. Entsprechend ihrem Aufbau läßt sich
die bekannte Anzeigevorrichtung nur in Verbindung mit besonders ausgestalteten Vorwählorganen
verwenden. Die mechanische Koppelung von Vorwählorgan und Anzeigegerät bedingt zuden,
daß das Vorwählorgan im Blickfeld der bedienenden
Person a Instrumentenbrett
oder an der Lenksäule angeordnet sein muß, weil sonst eine optische Kontrolle der
jeweiligen Schaltstellung des Vorwählorgans bzw. des Getriebes nicht möglich ist.
Ein Einsatz der bekannten Anzeigevorrichtung für Getriebe, deren Schaltvorgänge
ganz oder teilweise mechanisch betätigt bzw. zumindest eingeleitet werden, ist demnach
nicht möglich. Aber auch für den vorgesehenen Verwendungszweck, Getriebe in größerer
Entfernung von der zu bedienenden Person durch einen Schaltimpuls über einen Schaltmotor
zu einem Schaltvorgang zu veranlassen und dessen Vollzug durch Aufleuchten einer
Lampe rückzumelden, ist sehr aufwendig, da für jede der möglichen Schaltstellungen
eine eigene Schaltleitung und somit zwischen dem Vorwählorgan und der Kontaktscheibe
des Schaltmotors ein relativ starker Kabelbaum als elektrische Verbindung erforderlich
ist. Darüberhinaus wUrde im Zusammenhang mit Getrieben bei denen die Betätigung
das Schaltorgans mit dem Schaltvorgang zusammenfällt und demnach keine Anzeige eines
seitlich nacheilenden Schaltvollzuge erforderlich ist, eine kombinierte Doppelanzeige,
wie bei der bekannten Anzeigevorrichtung, nicht nur überflüssig, sondern auch möglicherweise
Ursache für Ablesefehler sein, da bei dem bekannten Vorwählorgan die Meldelampe
räumlich nicht mit der mechanischen Anzeige des Vorwählorganes zusammenfällt.
-
Weiterhin st eine Schal tvorrichtung bekanntgeworden, die dazu dient,
ein Kraftfahrzeuggetriebe in abhängigkeit der Stellung eines Tachometers automatisch
zu schalten. Zu diesem Zweck ist die Anzeige eines Tachometers unter Berücksichtigung
der Getriebeabstufung in mehrere Geschwindigkeitsbereiche unterteilt, wobei jeder
dieser Geschwindigkeitsbereiche einer bestimmten Schaltstellung des Getriebes zugeordnet
ist. Jeden Geschwindigkeitsbereich ist eine Fotozelle zugeordnet, die Uber eine
mit der Tachometernadel bewegte Abdeckblende, die gegenüber einer Lichtquelle als
reflektierende Scheibe wirkt, beim Überwechseln der Abdeckblende aus einem Geschwindigkeitsbereich
in den benachbarten Geschwindigkeit bereich eine Änderung der Lichtbeaufschlagung
erfährt und dadurch einen bestimmten Schaltimpuls über eine elektrische Verbindung
in dem Schaltmotor des Getriebes auslöst und somit den Schaltvorgang einleitet bzw.
steuert. Da eine geschwindigkeitsbereichsabhängige Zuordnung der Schaltstellungen
eines Getriebes alleine nicht ausreicht, um auch bei von normalen Fahrbedingungen
abweichenden Umständen die jeweils notwendige bzw. erwänschte Leistung von Motor
auf den Antrieb des Fahrzeugs zu übertragen, ist für derartige Fälle bei der bekannten
Schaltvorrichtung eine von Hand zu bedienende Druckknopfvorwahl der Schaltstellungen
des Getriebes unter
Ausschaltung der Schaltautomatik vorgesehen.
Bei Handbedienung kann die jeweilige Stellung der Tachometernadel wesentlich von
der wirklichen Behaltstellung des Getriebes bzw. dessen Schaltstellung bei Automatikbetrieb
abweichen. Deshalb ist bei der bekannten Schaltvorrichtung für Handbetrieb in jedem
der Druckknöpfe eine Lampe vorgesehen, die bei Betätigung des Druckknopfes aufleuchtet
und jeweils anzeigt, daß das Getriebe jeweils in die dem Druckknopf zugeordnete
Schaltstellung überführt ist.
-
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine elektrische
Anzeigevorrichtung der eingange beschriebenen Gattung so auszubilden, daß mit möglichst
einfachen und robusten Mitteln eine genaue und zuverlässige Anzeige der jeweiligen
Schaltstellung eines Getriebes erzielt wird, wobei zumindest der grundsätzliche
Aufbau dieser Anzeigevorrichtung sowohl für unmittelbar durch Schaltorgane betätigbare
als auch für mittelbar durch Vorwählorgane beeinflußbare Getriebe und gegebenfalls
damit koppelbare Schaltvorgänge möglichst vielzeitig verwendbar sein soll.
-
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß eine mit zumindest
der der Anzahl der beeinflußbaren Schaltstellungen
entsprechenden
Anzahl von Abgriffsstellen ausgestattete Abgriffsvorrichtung im Bewegungsbereich
des Schalt-bzw. Vorwählorgans angeordnet ist und in der Schaltungsanordnung eine
derart schaltbare Stromkreisverzweigung bildet, daß an einem als Anzeigegerät vor-
bzw. nachgeschalteten elektrischen Meßwerk in jeder der verschiedenen Schaltstellungen
durch die jeweils anliegende Spannung und durch den jeweils fließenden Strom eine
jeweils unterschiedliche Anzeige entsteht.
-
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der elektrischen Anzeigevorrichtung
ist es möglich, das Anzeigegerät unabhängig von den Schalt- bzw. Vorwählorgan sowie
dessen Abgriffsvorrichtung am Instrumentenbrett in einer günstigen, im Blickfeld
der bedienden Person und bzw.
-
oder einer Aufsichtsperson, beispielsweise eines Fahrlehrers, anzuordnen.
Dabei ist als elektrische Verbindung zwischen dem Anzeigegerät und der schaltbaren
Stromkreisverzweigung, nur eine einfache, einadrige elektrische Leitung erforderlich.
Darüberhinaus kann als Anzeigegerät ein Meßwerk mit hoher Anzeigegenauigkeit verwendet
werden ohne daß eine weitere elektrische Verbindung zwischen den Meßwerk und der
schaltbaren Strom-kreisverzweigung
der Abgriffsvorrichtung erforderlich
ist. Die Abgriffsvorrichtung kann praktisch jeder nur denkbaren konstruktiven Ausgestaltung
eines Schaltknüppels, -habels oder - ziehhebels unter Berücksichtigung der jeweils
gegebenen räumlichen Verhältnisse angepaßt werden, gleichgültig, ab das Schalt-
bzw. Vorwählorgan auf einem Schalttunnel im Fahrzeug oder an einer Lenksäule bzw.
am Instrumentenbrett abgestützt ist. Die Abgriffsvorrichtung kann beispielsweise
auch an einer beliebigen, insbesondere an einer durch die Karosserie oder fahrzeugfeste
Einbauten abgedeckten Stelle des vom Schalt- bzw. vom Vorwählorgan betätigbaren
Schaltgestänges vorgesehen sein.
-
Nach einer besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung sind
als Abgriffsstellen Kontaktschalter, insbesondere Mikroschalter vorgesehen, die
beispielsweise als Kipp-, Habel- oder Druckschalter ausgebildet sein können. Derartige
Abgriffstellen lassen sich leicht unabhängig voneinander auswechseln. Auch ist bei
unterschiedlichen Schaltwegen des Schalt- bzw. Vorwählorgans gegenüber den einzelnen
Abgriffsstellen es möglich, diese voneinander räumlich getrennt dem Schalt- bzw.
Vorwählorgan oder aber des Schaltgestänge an einer Jeweils besonders hier für geeigneten
Stelle zuzuordnen. Der
nachträgliche Einbau der erfindungsgemäßen
Anzeigevorrichtung läßt sich hierdurch auch dann durchführen, wenn es darauf ankommt,
daß die vorhandenen Schalt- bzw. Vorwählorgane keine Abänderung erfahren.
-
Vorteilhaft ist es auch, für ein- bzw. mehrachsig gelagerte Schalt-
bzw. Vorwählorgane, beispielsweise für in einen Kugel- bzw. einen Kardangelenk gelagerte
Schalthebel, jeweils zumindest eine Anzahl von Abgriffsstellen nach Art eines Drehpotentiometers
zusammenzufassen und entsprechend der ein- oder mehrachsigen Lagerung des Schalt-bzw.
Vorwählorgans diesen zuzuordnen. Die erfindungsgemäße Abgriffsvorrichtung läßt sich
dabei, insbesondere, wenn eine gedruckte Schalttschnik zur Anwendung kommt, besonders
raumsparend und robust ausbilden. Die schaltbare Stromverzweigung kann dabei auf
einer Leiterplatte zusammengefaßt sein.
-
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Meßwerk ein an sich bekanntes Drehspul-, Drehmagnet- oder Dreheiseninstrument
ist. Derartige Meßgerät. liefern nicht nur eine genaue und eichbare Anzeige, sie
lassen aich vielaehr auch nachträglich mit einer Skaleneinteilung entsprechend den
Symbolen für die unterschiedlichen Schaltstellungen des jeweils verwendeten
Getriebes
versehen und zuden noch in an sich bekannten Weise, auch gemeinsam mit der sonstigen
Instrumentenbelauchtung, gegebenfalls stufenlos beleuchten. Für Eichzwecke kann
entweder der Innenwiderstand des Maßwerks selbst oder aber ein dem Meßwerk vor-
bzw. nachgeschalteter, einstellbarer Widerstand dienen.
-
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß den dem Meßwerk nachgeschalteten Abgriffsstelen unterschiedlich große widerstände
vor- bzw. nachgeschaltete sind. Außerdem kann dem Meßwerk und den Abgriffsstellen
für sämtliche Schaltstellungen mindestens ein gemeinsamer Widerstand nachgeschaltet
sein. Dabei kann die Schaltung so gewählt werden, daß dieser gemeinsams Widerstand
in Reihe mit mindestens einem weiteren Widerstand im Stromkreis der dem Meßwerk
und hinter diesem parallelgeschalteten Abgriffsstellen liegt, wobei einzelnen parallel,
zum Meßwerk geschalteten Abgriffsstellen noch zusätzliche Widerstände vor- bzw.
nachgeschaltet sein können. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung läßt sich auf
diese Weise besonders einfach auch aus herkömmlichen elektrischen Bauteilen zusammensetzen.
-
Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung beschränkt sich aber nicht
nur auf die Weitergabe eines Schalt- bzw. Anzeigeimpulses,
sondern
ermöglicht durch Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung in bestimmten
Schaltstellungen auch die Betätigung zusätzlicher elektrischer Einrichtungen, insbesondere
in bzw. an einen Kraftfahrzeug. So kann beispielsweise nach der Abgriffstelle für
die Schaltstellung "Rückwärtsgang" eine Leitung zu einen Rückscheinwerfer abzweigen
und außerdem in der Schaltungsanordnung nach der Absweigung zu dem Rückscheinwerfer
und vor dem nachgeschalteten Widerstand eine Zener-Diode vorgesehen sein. Ferner
ist es möglich, die Abgriffsstelle für die Schaltstellung "Full", in welcher der
Motor von Getriebe getrent ist, mit einem Anlaßschalter und einem Anlasser zu verbinden,
so daß der Anlasser nur in dieser Stellung des Schalt- bzw.
-
Vorwählorgans über den in der Regel mit dem Zändschloß kombinierten
Anlaßschalter betätigt werden kann. Auch herkömmliche Anlaßwiderholsperren können
in diesem Zusammenllang Verwendung finden, ohne daß es einer zusätzlichen Anpassung
bedarf.
-
Vorteilhaft ist es auch, dem Meßwerk in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
mindestens eine Vorzweigung ohne Abgriffsstelle parallel zu schalten, weil die auf
das Meßwerk einwirkende Stromstärke dem jeweiligen, fahrzeuggebundenen Energievoranordnungssystem
durch Zu- bzw. Abschalten
derartiger Parallelverzweigungen angepaßt
und insbesondere durch Anordnung einer Zener-Diode in einer parallelen Verzweigung
zum Meßwerk der Stromfluß im Meßgerät auch beim Auftreten von Schwellspannungen
selbsttätig regelbar ist, wodurch eine äußerst genaue und zuverlässige Anzeige der
jeweiligen Schaltßtellung des Getriebes auch unter wechselnden Einsatzbedingungen
gewährleistet ist.
-
Nach einer bevorzugten, praktisch für alle Arten von im wesentlichen
in Richtung eines translatorischen oder rotatorischen Freiheitsgrades verschiebbaren
oder verdrehbaren Schalthebels verwendbaren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß am Schalt- bzw. Vorwählorgan eine Kontaktbrücke angeordnet ist, der in jeder
Schaltstellung des Schalt- bzw. oder Vorwählorgans ein fahrzeugtest angeordnet es
Kontaktpaar in einer Verzweigung der Schaltungsanordnung, dem Meßwerk parallel oder
nach-bzw. vorgeschaltet, zugeordnet ist, das mit der Kontaktbrücke die jeweilige
Abgriffsstelle mit jeweils konstanter Stromstärke und bzw. Spannung, aber unterschiedlicher
Stärke für unterschiedliche Schaltstellungen bildet. Die Kontaktpare können dabei
auf dem Schaltweg des Schalt- bzw. Vorwihlorgaus angepaßten Xontektträger angeordnet
sein. Für den Abgriff des Schaltweges des Schalt-bzw.
Vorwählorgans
in einer Ebene kann der Kontaktträger leistenförmig ausgebildet sein. Dabei können
die Widerstände den Kontaktpaaren direkt zugeordnet, oder im Kontaktträger angeordnet,
oder aber diesermit der di. schaltbare Stromverzweigung zusammenfassenden Leiterplatte
verbunden sein. Beispielsweise können der Kontaktträger und die Leiterplatte ein
winkelförmiges Bauteil bilden, das aus Kunststoff und unter Anwendung gedruckter
Schaltungstechnik hergestellt sein kann. Die Kontaktbrücke kann ihrerseits an oder
in einem Kunststoffträger bzw. an oder ia einem Teil des Schalt- bzw. Vorwählorgans
gelagert und z.B.
-
federnd ausgebildet bzw. angeordnet sein. Anstelle einer einzigen
Kontaktbrücke können auch mehrere Kontaktbrüchen an verschiedenen Seiten des Kunststoffträgers
oder des Schalt- bzw. Vorwählorgans vorgesehen sein. Auch kann der Kontaktträger
das Schalt- bzw. Vorwählorgan an mindestens zwei Seiten umgeben, wodurch beispielsweise
ein funktionsgerechter und sicherer Abgriff bei einer herkömmlichen H-Schaltung,
also bei einem Abgriff der Schaltbewegungen in mehr als einer Ebene, erzielt werden
kann.
-
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden
Beschreibung einen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 ein mehr oder weniger schematisiertes Einbaubeispiel
einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung und Fig. 2 ein bevorzugtes Schaltschema
der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung, in wesentlichen nach Fig. 1.
-
In den Fig. 1 und 2 sind für einander entsprechende Merkmale jeweils
gleiche Bezugszeichen verwendet. Die aus Fig. ersichtliche Anzeigevorrichtung setzt
sich im wesentlichen aus einem Schalthebel 10 mit einem Kunststoffträger 11 und
einer Kontraktbrücke 12, weiterhin aus einem Kontaktträger 13 mit Kontaktpaaren
Pz - PKWp, Rs -RWRKWp, Nz@ - NA, 3Kz - 3 W3, 2Kz - 2 W2 und 1Kz - 1 W1 sowie einer
Leiterplatte 14 mit Widerständen WP, WR, W3, W2, W1 und Wm sowie zwei Gleichrichteren
oder Zener-Dioden 15 und 16, einer Masseklemms 17 und einer Verbindungsklemme 18
als Koppelpunkt K für eine Verbindungsleitung 19 zwischen der Schaltungsanordnung
der Leiterplatte 14 und einer Verbindungsklemme 20 eines Meßwerks zusammen 21 <
Dieses ist mit einer Anschlußklemme 22 versehen, die, wie aus dem Schaltschema nach
Fig. 2 ersichtlich ist, über eine Leitung z sowie über ein Zündschloß Z mit einer
Stromquelle S verbindbar ist.
-
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kunststoffträger 11
mit der Kontaktbrücke 12 auf den Schaft 23 des Schalthebels 10, beispielsweise nach
Abnehmen das Bchaltknopfes 24 aufgeschoben und mit nicht mehr darestellten tteln
in entsprechender Zuordnung gegenüber dem Fahrzeug fest angeordneten Kontaktträger
13 justiert.
-
Auch der Kontaktträger 13 kann auf der ihn fahrzeugfest absttzenden
Unterlage in geeigneter Weise gegenüber der Schaltebens des Schalthebels 10, die
beim Ausführungsbeispiel durch ein um eine im wesentlichen horizontal verlaufende
Achse 25 drehbares Lagerstück 26 den senkrecht zur Achse angeordneten Schalthebel
10 festgelegt ist, entsprechend eingestellt werden. Die Bewegungen des Schalthebels
10 aus der dargestellten Normalstellung N, in der Zeichnung durch Pfeile 27 angedeutet,
werden innerhalb eines nicht näher dargestellten Schalttunnels über einen als Fortsetzung
des Schalthebels 10 vom Lagerstück 26 nach unten abstehenden Kugelkopf 28 auf eine
Pfanne 29 übertragen, die mit einer Schaltstange 3Oeines nicht weiter dargestellten
Schaltgestänges verbunden ist und zu dem ebenfalls nicht dargestälten Getriebe führt.
-
Der Kunststoffträger 11 ist im wesentlichen würfelförmig ausgebildet,
er kann aber auch, insbesondere im Hinblick
auf besondere räumliche
Verhältnisse, als einseitig abstehende Klemme, Winkelhebel oder sonstwie ausgebildet
sein. Wesentlichen ist dabei, daß der Schalthebel 10, der ein üblicherweise für
Getriebe verwendetes Schalt- bzw.
-
Vorwählorgan sein kann, ohne Behinderung seiner mechanischen Funktion
einen robusten und reibungsarmen elektrischen Abgriff mit den als Kontaktpaaren
ausgebildeten Abgriffsstellen der Abgriffsvorrichtung gewährleistet. Die Abgriffsvorrichtung
könnte sich natürlich auch as mehreren Kontaktschaltern, insbesondere Mikroschaltern
zusammensetzen, deren Schaltstellung jeweils durch Änderung der Schaltstellung des
Schalthebels 10 beeinflußbar ist.
-
Beim Ausführungsbeispiel sind die Kontakte Pz und Rz zu einer gemeinsamen
Kontaktplatte zusammengefaßt. Wie aus dem Schaltschema ersichtlich ist, ist die
Kontaktplatte Pz, Rz über das Zündschloß Z dirokt mit der Stromquelle 8 verbindbar.
Ebenfalls untereinander verbunden sind ach die Kontakte PKWp, 3Kz, 2Kz und 1Kz,
die jeweils über elektrische Leitungen mit den Koppelpunkt K der Verbindungsleitung
um zum Meßwerk 21 verbunden sind. Weiterhin ist mit dem Koppelpunkt K der Widerstand
WR sowie der Widerstand Wp verbunden. Die übrigen Kontakte sind als Einzelkontakte
ausgebildet. Der gesamte Kontaktträger 13 weist
an seiner dem Schalthebel
10 zugewandten Seite ein. im wesentlichen ebene Fläche auf, die entsprechend den
unterschiedlichen Schaltstellungen P, R, N, 3, 2 und 1 des beim Ausführungsbeispiel
vorgesehenen Schalt- bzw. Vorwählorgans 10 in strahlenförmiger, in der Zeichnung
strichpunktiert angedeuteter Anordnung in eine mit der Anzahl der möglichen Schaltstellungen
des Getriebes übereinstimmende Anzahl von Abgriffsstellen unterteilt ist, deren
Funktionen noch näher zu erläutern ist.
-
Das Meßwerk 21 ist als Drehapul-, Drehmagnet- oder Dreheisenmeßinstrument
ausgebildet und weist eine Skala 31 mit auswechselbaren Symbolen für mehrere Schaltstellungen
auf, die eine Verwendung. d.h. Anpassung und Eichung des gleichen Meßwerktyps für
praktisch sämtliche Getriebetypen ermöglicht. Gegenüber einer Skala 31 mit transparenten
Symbolen 32 habt sich bei Beleuchtung von innen eine nichttranparente Anzeigenndel
33 mit deutlich sichtbarer Kontur bei allen Lichtverhältnissen jeweils eindeutig
ab, so daß nicht nur eine genaue und zuverlässige, sonderen auch eine deutliche
und nicht zu übersehende Anzeige gegeben ist. Eine nur aus dem Schaltschema ersichtliche
Instrumentenlampe 34 kann über Klemmen 35 und 36 mit einem in nicht näher dargestellter
Weise mit der Stromquelle
S verbundenen und mit einem ebenfalls
nicht dargestellten, regelbaren Widerstanden versehenen Lichtschalter L sowie mit
der Fahrzeugmasse in F verbunden und blendungsfrei geregelt werden.
-
Weitere Merkmals der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich im
Zusammenhang mit der nuniblgenden Schilderung des Funktionssblaufes.
-
Über das Zündschloß Z ist die Leitung z zur Anschlußklemme 22 des
Meßwerke 21 mit der Stromquelle S verbindbar. Der Strom läuft dann durch die nicht
weiter dargestellte Spule des Meßwerks 21 und gelangt dann über die an der Verbindungsklemme
20 angeschlossene Verbindungsleitung 19 zur Verbindungsklemme 18 dem Knotenpunktes
K auf der Leiterplatte 14. Von dort fließt der Strom über eine Leitung n durch Widerstand
Wp und den nachgeschaltenen Widerstand Wm zur Fahrzeugmasse m. In der dargestellten
Schaltstellung N des Schalthebels 10, die der Null- oder Normalstelung des Getriebes
entspricht, in welchem der ebenfalls nicht dargestellte Motor gegenüber dem Getriebe
ausgekoppelt ist durch das Getriebekeine Leistung übertragen wird, ist, normale
Stromverzorgungsbedingungen vorausgesetzt, ausschließlich der aufgezeigte Stromdurchfluß
möglich. Daneben kann aber, wie aus
dem Schaltschema ersichtlich
ist, eine Stromvorzweigung v parallel zum Meßwerk 21 und zum Widerstand Wp vorgesehen
sein, die vor dem Widerstand Wm in die Leitung n einmündet und in der ein Gleichrichter
oder die Zener-Diode 16 eingeschaltet ist, um bei auftretenden Schwellspannungen
einen Stromfluß über die Leitung v zusätzlich zu ermöglichen, wodurch das Meßwerk
21 vor Überbelastungen geschützt und insbesondere seine Funktionsgenauigkeit gewährleistet
ist. Der aufgezeigte Stromdurchfluß bewirkt in dem in üblicher Weise geeichten und
justierten Meßwerk 21 über die mit der nicht dargestellten Spule gekoppelte Nadel
33 eine der Anordnung des Symbols N auf der Skala 31 entsprechende Anzeige. Weiterhin
ist in der dargestellten Schaltstellung N des Schalthebels 10 eine nicht näher dargestellte
Verbindungsleitung von einem ebenfalls nicht dargestellten Anlasser über den Kontakt
NA, die Kontaktbrücke 12 in aO Kunststoffträger 11 des Schalthebels 10 und den Kontakt
Nza und eine weitere, ebenfalls nicht dargestellte Verbindungsleitung mit dem aus
Gründen der Übersichtlichkeit ebenfalls nicht aus der Zeichnung ersichtlichen Anlaßschalter
des Zündschlosses verbunden. Da-m it ist eine Sperre vorhanden, die eine Betätigung
des Anlassers in nämtlichen anderen Schaltstellungen des Getriebes ausschließt.
Der Motor kann somit in der Schaltstellung X angelassen werden.
-
Wird bei laufenden Motor der Schalthebel 10 aus der Schaltstellung
N in die Schaltstellung R überführt, webei über die Schaltstange 30 das Getriebe
auf Rückwärtsgang geschaltet wird, so wird der über die Leitung z mit dem Zündschloß
Z und der Stromquele S verbundene Kontakt Rz über die Kontaktbrücke 12 mit dem Kontakt
RWRKWP verbunden, so daß über den Schalter bzw. die Abgriffstelle R durch die in
einer Leitung Widerstand WR vorgeschaltete Zener-Diode 15 parallel zum Meßwerk 21
ein Strom fließt, der sich im Knotenpunkt K mit den durch das Meßwerk fließenden
Strom vereinigt und zusamen mit diesem über den Widerstand Wp in der Leitung n und
den Widerstand Wm in der Leitung o Zur Fahrzeugmasse s abgeleitet wird. Über eine
von der Leitung r von der Zener-Diode 15 abzweigende Leitung rü wird gleichzeitig
ein Rückscheinwerfer 37 mit Strom versorgt, der in üblicher Weise an die Fahrzeugsmasse
m angeschlossen sein kann. Die Zener-Diode 15 in der Leitung r verhindert in allen
übrigen Schaltstellungen, daß über den Knotenpunkt K und den Widerstand WR Strom
über die Leitung r ia die dazu arailelgeschaltete Verzweigungsleitung rü fließen
kann. Der Rückscheinwerfer kann demnach nur in Verbindung mit des Rückwärtsgang,
wie es den polizeilichen Vorschriften entspricht
1 eingeschaltet
werden.
-
Wir der Schalthebel 10 in Richtung des linken Pfeiles 27 in die äußerste
linke, mit P bezeichnete Schaltstellung überführt, die der Parkestellung entspricht,
in welcher das Getriebe gesparrt ist, so fließt bei eingeschalteten Zündschloß Z
von der Stromquelle S über die Leitung z parallel zum fleßwerk 21 ein strom über
die Kontaktplatte Pz, Rz, die Kontaktbrücke 12 und den Kontakt PKWp über die Leitung
p zum Knotenpunkt K und von dort zusammen mit dem durch das Meßwerk 21 fließenden
Strom, wie bereits beschrieben, über die Leitung n durch den Widerstand Wp sowie
den Widerstand Wm und die Leitung o zur Fahrzeugsmasse m. Der Unterschied, daß in
der Leitung p im Gegensatz zur Leitung r kein Widerstand und auch keine zusätzliche
Stromverzweigung vorgesehen sind, bewirkt gegenüber dem Stromfluß in der Schaltstellung
R einen unterschiedlichen Ausschlag der Nadel 33 des Meßwerks 21, so daß die Nadel
noch weiter nach links auschlägt und entsprechenden der Schaltstellung P auf das
Schaltsymbol P der Anzeige gerichtet ist.
-
Aus Pig. 1 ist ersichtlich, daß der Kontakt über eine Verbindungslasche
38 mit den zu einer Kontaktplatte 3 - 2 - 1 Kz zusammengezogenen Kontakten 3Kz,
2Kz
und 1Kz elektrischen leitend verbunden ist. Diese Kontaktplatte ist außerdem an
dem Knotenpunkt K angeschlossen. In jeder der Schaltstellungen 3, 2, 1, die drei
unterschiedlichen Fahrbereichen, nämlichen einen Beiggang, einem Stadtgang und einem
Schnell-gang entsprechen, wird durch die Kontaktbrüche 12 des Schalthebels 10 jeweils
eine dem Meßwerk 21 nachgeschaltete, vom Knotanpunkt K ausgehende Stromverzweigung
über Leitungen 3, 2 oder 1 parallel zur Leitung n über entsprechende Abgriffstellen
3, 2 oder 1 durch Verbindung der Kontaktplatte 3 - 2 - 1 Kz mit jeweils einem der
Einzelkontakte 3W3, 2W2 oder 1W1 hergestellt. In die Leitungen 3, 2 und 1 sind jeweils
unterschiedlich große Widerständs W3, W2 und W1 eingesetzt, die am Meßwerk 21 unterschiedliche
Ausschläge der Model 33 entsprechenden der unterschiedlichen Anordnung der Maßsymbole
3, 2 und 1 auf der Skala 31 ergeben.
-
Unabhängig von der jeweiliged Schaltstellung des Schalthebels 10
kann über einzu aus dem Schaltschema ersichtlichen Lichtschalter 11, der mit der
üblichen Instrumentenbeleuchtung gekoppelt und regelbar sein kann, über eine Leitung
2 und die Klemme 35 der Instrumentenlampe 34 Strom zugeführt und über die Klemme
38 zur Fahrzeugmasse abgeführt werden.
-
Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel oder
das dargestellte Schaltschema beschränkt.
-
Insbesondere wäre es auch möglich, anstelle des dargestellten Schalthebels
10 ein als Ziehhebel ausgebildetes oder mehrachsig gelagertes Schalt- bzw. Vorwählorgan
sowie eine an dessen Schaltwege und Schaltstellungen angepaßte Abgriffsvorrichtung
zu verwenden. Beispielsweise könnte auch der Kunststoffträger 11 entfallen und die
Kontaktbrücke 12 direkt auf oder in den Schalt- bzw. Vorwählorgan gelagert sein.
Anstelle der Kontaktbrücke und der Kontaktpaare können auch mechanisch und bzw.
magnetisch betätigbare Schalter, insbesondere in Mikrobauweise, als Abgriffsstellen
für die Schaltzvellungen, gegebenfalls auch Schiebe- und bzw. oder Drehpotentiometer,
verwendet werden. Auch muß die Abgriffsvorrichtung nicht sichtbar über der Lagerung
25, 26 das Schalt- bzw. Vorwählorgans angeordnet sein, sie kann vielmehr auch in
eine Abdeckung des Schaltdems oder der Schaltkulisse oder aber auch getriebeseitig
ein- bzw. angebaut sein. Die Verdrehtung der Schaltungsanordnung kann, gegebenfalls
unter Einschluß der Widerstände in einer gedruckten Schaltungsplatte zusammengefaßt
sein, die mit den Mikroschaltern oder den als Kontaktpaaren ausgebildeten Abgriffsstellen
eine bauliche Einheit bilden kann. Die Skala des Meßwerks kann beispielsweise so
ausgebildet sein,
daß die Symbole nachträglich in entsprechende
Felder einstanzbar sind. Als Meßwerk kann praktisch jedes Drehspul-, Dreheizen-
oder Drehmagnetmeßinstrument verwendet werden, das bei hinreichend stabilisierten
und in den einzelnen Schaltstelungen konstantgehaltenen Strömen und Spannungen unterschiedlicher
Größe hinreichend genaue, stufenweis. unterschiedliche Anzeigen gewährleistet. DieAnbringung
des Meßwerks am Instrumentenbrett kann praktisch überall, insbesonders auch nachträglich
durch Einbau in hierflir vorgesehene, genormte Instrumentenblindabdeckungen erfolgen.
Selbstverständlich kann auch das Schaltschema in Anpassung an die Anzahl und Art
der unterschiedlichen Schaltstellungen für unterschiedliche Getriebetypen eine entsprechende
Anpassung erfahren. Auch aus räumlichen Gründen, insbesondere bei Abwandlung der
erfindungsgemässen Abgriffsvorrichtung, beispielsweise durch Einbeziehung weiterer
elektrischer Schaltvorgänge sowie zusätzlicher elektrischen Sperren, kann das Schaltschema
entsprechend angepaßt und ergänst werden.
-
Aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt sich, daß gemäß der Erfindung
besondere wesentlich ist, daß die Abgriffstellen als Strombrückenvorrichtungen ausgebildet
sfnd un die Abgriffsstellen in verschiedene Zweige einer Stromkreisverzweigung der
Schaltunganordnung so eingebettet sind, daß in jeder einer Abgriffsstelle betätigenden
Schaltstellung der Schalt.- bzw. Vorwählorgans an der jeweils zugeordnenten Abgriffsstelle
ein Schaltung in jeweils einen zugeordneten Stromzweig erfolgt und an einem als
Anzeigegerät in die Schaltanordnung vorher hinter die Stromverzweigung eingeschalteten
elektrischen Meßwerk in jeder der verschiedenen Schaltstellungen der Schalt- bzw.
-
Vorwählorgane durch die jeweils abliegende Spannung sind und bzw.
oder durch den Jeweils fließenden strom Jeweils eine bestimmte zugeordnete Anzeige
entsteht.
-
Dabei kann eine Anzahl von Abgriffsstellen auf einer Bahn, z.B. ein
Drehpolentiometers, zusammengefaßt und wenigstens ein Teil der Schaltungsanordnung
z.B. die Abgriffsvorrichtung, als geduckte Schaltung ausgebildet sein.
-
-Patenansprüche -