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DE1043519B - Kathodenroehre fuer eine elektrische Entladungsroehre - Google Patents

Kathodenroehre fuer eine elektrische Entladungsroehre

Info

Publication number
DE1043519B
DE1043519B DEN9761A DEN0009761A DE1043519B DE 1043519 B DE1043519 B DE 1043519B DE N9761 A DEN9761 A DE N9761A DE N0009761 A DEN0009761 A DE N0009761A DE 1043519 B DE1043519 B DE 1043519B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compounds
barium
alkaline earth
basic
refractory metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN9761A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrick Paul Coppola
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1043519B publication Critical patent/DE1043519B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/20Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
    • H01J1/28Dispenser-type cathodes, e.g. L-cathode

Landscapes

  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kathodenkörper für eine elektrische Entladungsröhre, der im Innern mit einem Vorrat Erdalkalimetallverbindungen versehen ist und dessen für die Emission bestimmte Oberfläche aus porösem hochschmelzendem Metall besteht.
Bei den bekannten Vorratskathoden besteht das poröse hochschmelzende Metall aus Wolfram, Molybdän, Tantal oder einem ähnlichen Metall. Ein häufiger Nachteil ist der, daß die Reaktion des hochschmelzenden Metalls mit den Erdalkalimetallverbindungen, zu rasch verläuft, wodurch eine zu großeMenge an freiem Erdalkalimetall zur Oberfläche der Kathode gelangt, was eine zu große Verdampfung nach den weiteren Teilen der Röhre zur Folge hat.
Bei den bekannten. Kathoden besteht der poröse Metallkörper aus Wolfram, Molybdän, Tantal, Niob oder Hafnium und die Erdalkalimetallverbindungen aus Bariumoxyd oder Bariumkarbonat.
Bei den bekannten Kathoden wurden Versuche angestellt, die Verdampfung zu verringern, indem das poröse Metall bei höherer Temperatur gesintert wird, wodurch die Porosität herabgesetzt wird. Infolgedessen wird jedoch die Herstellung der Kathode kostspieliger, während auch andere Schwierigkeiten auftreten können. Die Erfindung bezweckt, einen Kathodenkörper zu schaffen, der gegenüber dem Bekannten Vorteile aufweist.
Bei einem Kathodenkörper für eine elektrische Entladungsröhre, der im Innern mit einem Vorrat von Erdalkalimetallverbindungen versehen ist und dessen für die Emission bestimmte Oberfläche aus porösem hochschmelzendem Metall besteht, bestehen nach der Erfindung die Erdalkalimetallverbindungen aus Verbindungen von Bariumoxyd mit Oxyden aus Silicium, Aluminium oder Beryllium und das poröse hochschmelzende Metall aus einer Legierung zweier hochschmelzender Metalle, von denen das eine, das aktive Metall, für sich allein einen Überschuß an freiem Erdalkalimetall aus den Verbindungen frei machen würde, und das andere, das passive Metall, für sich allein eine für eine rationelle Wirkung der Kathode zu geringe Menge Erdalkalimetall frei machen· würde.
Ob ein bestimmtes Metall aktiv oder passiv ist, hängt von den verwendeten Erdalkalimetallverbindungen ab. Infolge der Anwendung sehr aktiver Metalle können nun Erdalkalimetallverbindungen in die Kathode aufgenommen werden, die beispielsweise mit Wolfram allein kein freies Erdalkalimetall ergeben würden.
Bei einem Kathodenkörper nach der Erfindung wird erzielt, daß die Verdampfung des Erdalkalimetalls geringer ist als bei der bekannten, ein unlegiertes hochschmelzendes Metall enthaltenden Kathode. Bei
Kathodenröhre für eine elektrische
Entladungsröhre
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. November 1953
Patrick Paul Coppola, Dobbs Ferry, N. Y. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
der Verwendung der legierten hochschmelzenden Metalle ist die verlangte Porosität im allgemeinen etwas größer, und daher genügt eine niedrigere Sintertemperatur als bei Verwendung der einzelnen Metalle. Namentlich während der Aktivierung der Kathode ist die Verdampfung geringer. Infolge der niedrigen Sintertemperaturen läßt sich der Kathodenkörper leichter bearbeiten.
Die Erfindung kann nicht nur bei Kathoden, bei denen die Erdalkalimetallverbindungen in einer verschlossenen Kammer angebracht sind, sondern auch bei denjenigen Anwendung finden, bei denen ein poröser Körper mit geschmolzenen Erdalkalimetallverbindungen imprägniert wird oder bei denen die Erdalkalimetallverbindungen als Pulver mit dem legierten Metallpulver gemischt, gepreßt und gesintert werden.
Infolge der Tatsache, daß das hochschmelzende Metall nur teilweise aktiv ist, verläuft die Zersetzung der Erdalkalimetallverbindungen in freies Erdalkalimetall bereits langsam; außerdem aber muß das aktive Metall auch durch das passive Metall hindurch diffundie-'en, um in Berührung mit den Verbindungen zu gelangen, wodurch die Reaktionsgeschwindigkeit weiter herabgesetzt wird.
Die Erfindung wird an Hand der nachstehenden Beispiele und einer Zeichnung näher erläutert, in der
.809-67^300
die Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsformen einer Kathode gemäß der Erfindung darstellen.
Die Vorratskathode der Fig. 1 besteht aus einem Rohr 1 aus Molybdän» mit einer Querwand 2. In der unteren Hälfte des Rohrs ist eine Heizwendel 3 angeordnet, während in der oberen Hälfte eine Menge 4 an Erdalkalimetallverbindungen untergebracht ist. Die Vorratskammer wird durch eine poröse Scheibe 5 verschlossen, die an das Rohr 1 so angeschweißt ist, daß die Poren der Scheibe die einzige Verbindung zwischen dem Vorrat 4 und der eigentlichen Kathodenoberfläche 6 darstellen. Die poröse Scheibe 5 besteht aus einer Legierung von 25% Wolfram mit 75% Molybdän, wobei die pulvrige Legierung bei einer Temperatur von 1600 bis 1900° C gepreßt und gesintert ist.
Erdalkalimetallverbindungen, die in der Kammer Verwendung finden und bei denen die Erdalkalimetallverdampfung stark herabgesetzt ist, sind aus der Tabelle I ersichtlich.
Tabelle I
Legierung der
hochschmelzenden I^
Passives Metall
etalle
Aktives
Metall
Erdalkalimetallverbindungen
in der Kammer
Mo
Maximal 90% W
W Basisches
Bariumsilikat
(3BaO- SiO2 oder
4BaO · SiO2)
Mo
Maximal 10% Ta
Ta Basisches
Bariumaluminat
(Überschuß BaO)
Normales
und basisches
Bariumberyllat
Basisches
Bariumsilikat
W
Maximal 10% Ta
Ta Basisches
Bariumaluminat
Normales
und basisches
Bariumberyllat
Mo
Maximal 10% Nb
•Nb Basisches
Bariumaluminat
Basisches
Bariumsilikat
Normales
und basisches
Bariumberyllat
W
Maximal 10% Nb
Nb Basisches
Bariumaluminat
Basisches
und normales
Bariumberyllat
Legierung der
hochschmelzenden Metalle
Passives Metall
Mo
Weniger als 5% Hf
W
Weniger als 5 % Hf
25 Mo
Weniger als 5 % Zr
W
Weniger als 5% Zr
Aktives
Metall
Erdalkalimetallverbindungen in der Kammer
Zr
Basisches
Bariumaluminat Basisches
und normales
Bariumberyllat Basisches
Bariumsilikat
Basisches
Bariumaluminat
Basisches
und normales Bariumberyllat
Bariumorthosilikat
Basisches
Bariumaluminat
Normales und basisches Bariumberyllat
Bariumorthosilikat
Basisches
Bariumaluminai
Normales und basisches Bariumberyllat
In Fig. 2 sind die Erdalkalimetallverbindungen homogen durch die poröse Scheibe selber verteilt, so daß bei dieser Kathode die Vorratskammer weggefallen
ist. Die Scheibe 5 ist unmittelbar an der Querwand 2 angeordnet. Die poröse Scheibe kann dadurch erzielt werden, daß einer pulvrigen Metallegierung ein vorgebranntes Gemisch aus BaO und Al2O3 in einem Molekularverhältnis von 5 :2 zugesetzt wird. Dieses Gemisch wird bei 1650 bis 1700° C während angenähert 30 Sekunden gepreßt und gesintert. Der erzielte Kathodenkörper ist mechanisch fest und gut gasfrei.
Die Scheibe kann auch dadurch erzielt werden, daß das Metallpulver selber bei einer Temperatur von 1600 bis 1900° C, die jedoch nicht viel über den niedrigsten Schmelzpunkt der Legierung oder einer ihrer Komponenten hinausgeht, gepreßt und gesintert wird. Die poröse Scheibe kann gegebenenfalls mit einem Schnei-
dewerkzeug bearbeitet werden und wird dann mit einer Erdalkalimetallverbindung imprägniert, wie sie vorstehend angegeben ist und wie bereits vorgeschlagen worden ist. Selbstverständlich muß die Schmelztemperatur der imprägnierenden Verbindung niedriger
als. die S inter temperatur der Scheibe sein, weil sonst beim Imprägnieren Nachsintern auftritt.
Die Metallegierungen, die mit Rücksicht auf die Verringerung der Verdampfung bei den angeführten Verbindungen die besten Ergebnisse liefern, folgen aus Tabelle II.
Tabelle II
Hochschmelzende Lej
Passives Metall
*ierung
Aktives
Metall
Kathodenart Erdalkalimetallverbindungen
Mo
Maximal 90% W
W Imprägniert und gepreßt Basisches Bariumaluminat
Basisches Bariumsilikat
Basisches Bariumberyllat
Mo
Maximal 10% Ta
Ta Imprägniert und gepreßt Basisches Bariumaluminat
Basisches Bariumberyllat
Mo
Maximal 10% Nb
Nb Gepreßt Normales Bariumberyllat
Mo
Weniger als 5% Hf
Hf Gepreßt und imprägniert Basisches Bariumaluminat
Basisches Bariumberyllat
W Hf Gepreßt Normales Bariumberyllat
Weniger als 5% Hf Zr Imprägniert und gepreßt Monobariumaluminat
Basisches Bariumaluminat
Basisches Bariumberyllat
Mo
Weniger als 5 % Zr
Zr Gepreßt Bariumorthosilikat
Normales Bariumberyllat
W
Weniger als 5 % Zr
Imprägniert und gepreßt Monobariumaluminat
Gepreßt Bariumortho'Silikat
Normales Bariumberyllat
Imprägniert und gepreßt Monobariumaluminat
Basisches Bariumberyllat
Gepreßt Bariumorthoeilikat
Normales Bariumberyllat
Imprägniert und gepreßt Monobariumaluminat
Bariumorthosilikat
Gepreßt Normales Bariumberyllat
An einer Anzahl Kathoden der gepreßten Art, die zu 10% des Gewichtes aus einem vorgebrannten Gemisch aus BaO und Al2O3 in einem Molekularverhältnis von 5 : 2 und zu 9Ofl/o des Gewichtes aus einer Wolframmolybdänlegierung bestehen, sind die Sättigungsemission und die Lebensdauer in Dioden gemessen worden.
Der Lebensdauerversuch bestand aus Stromziehen bei einer Spannung von 100 Volt an der Anode. Die Sättigungsemission wurde mit Impulsen von 100 Mikrosekunden zwanzigmal· je Sekunde bei einer Spannung von 1000 Volt an der Anode gemessen. Die Kathodentemperatur war, pyrometrisch bestimmt, 950° C, was eine wahre Temperatur von angenähert 1000° C ist.
Tabelle IV (50% Mo und 50'% W)
Röhre Nr. Lebensdauer
in Stunden
Sättigungsstrom A/cm2
A 164
A 167
A 168
5232
5188
5188
2,2
2,7
2,7
Tabelle III (90% Mo und 10% W)
Röhre Nr. Lebensdauer
in Stunden
Sättigungsstrom A/cm2
K 160
K 163
3600
3590
1,6
2,2
60
65
70
Tabelle V (75% Mo und 25% W)
Röhre Nr. Lebensdauer
in Stunden
Sättigungsstrom A/cm2
K 155
A 179
4210
4226
2,4
2,4
Die angegebene Lebensdauer bedeutet nicht, daß die Kathoden das Endfe ihres Lebens erreicht hatten, sondern nur, daß beim Aufstellen der Tabellen diese Lebensdauer erreicht war.
Die Tabelle VI gibt an, wie die Bariumverdampfung (verdampft als Barium und Bariumoxyd) bei einer Kathode der gepreßten Art mit einer Zusammen-
Setzung, *.vie sie bei den vorstehenden Tabellen angegeben ist, von der Zusammensetzung der Wolframmolybdänlegierung abhängt.
Tabelle VI
Zusammensetzung
der hochschmelzenden
Metallegierung
100% W
500/oWund50%Mo
25% W und 75% Mo
10% W und 90% Mo
Mittelwert der
gesamten Bariumverdampfung in u/g · cm2 · h
9,5
5,6
3,8
2,8

Claims (24)

Patentansprüche:
1. Kaihodenkörper für eine elektrische Entladungsröhre, der im Innern mit einem Vorrat von ao Erdalkalimetallverbindungen versehen ist und dessen für die Emission bestimmte Oberfläche aus porösem hochschmelzendem Metall besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdalkalimetallverbindungen aus Verbindungen von Bariumoxyd ^5 mit Oxyden von Silicium, Aluminium oder Beryllium bestehen und daß das poröse hochschmelzende Metall aus einer Legierung zweier hochschmelzender Metalle besteht, von denen das eine, das aktive Metall, für sich allein einen Überschuß an freiem Erdalkalimetall aus den Verbindungen frei machen würde, und das andere, das passive Metall, für sich allein eine zu geringe Menge Erdalkalimetall für eine befriedigende Wirkung der Kathode frei machen würde.
2. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer Vorratskammer untergebracht sind, die durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse hochschmelzende Metall aus einer Wolframmolybdänlegierung mit maximal 90% Wolfram besteht und die Erdalkalimetallverbindungen aus basischem Bariumsilikat bestehen.
3. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einem durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Vorratsraum untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse hochschmelzende Metall aus einer Molybdäntantallegierung mit maximal 10% Tantal besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat, normalem und basischem Bariumberyllat oder basischem Bariumsilikat bestehen.
4. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Kammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse hochschmelzende Metall aus einer ¥/olframtantallegierung mit maximal 10% Tantal besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat und normalem oder basischem Bariumberyllat bestehen.
5. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Vorratskammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdännioblegierung mit maximal 10% X:ob besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat, basischem Bariumsilikat und normalem oder basischem Bariumberyllat bestehen.
6. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Kammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Wolframnioblegierung mit maximal 10% Niob besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat und basischem oder normalem Bariumberyllat bestehen.
7. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Vorratskammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdänhafniumlegierung mit weniger als 5% Hafnium besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat, basischem und normalem Bariumberyllat oder basischem Bariumsilikat bestehen.
8. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall geschlossenen Vorratskammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Wolframhafniumlegierung mit weniger als 5% Hafnium besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat und basischem oder normalem Bariumberyllat bestehen.
9. Kathoidenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Vorratskammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdänzirkonlegierung mit weniger als 5% Zirkon besteht und die Verbindungen aus Bariumortho'Silikat, basischem Bariumaluminat und normalem oder basischem Bariumberyllat bestehen.
10. Kathodenkörper nach Anspruch 1, bei dem die Erdalkalimetallverbindungen in einer durch poröses hochschmelzendes Metall verschlossenen Vorratskammer untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzend^ Metall aus einer Wolf ramzirkonlegierung mit weniger als 5% Zirkon besteht und die Verbindungen aus Bariumorthosilikat, basischem Bariumaluminat und normalem oder basischem Bariumberyllat bestehen.
11. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem porösen hochschmelzenden Metall besteht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse hochschmelzende Metall aus einer Molybdänwolframlegierung mit maximal 90% Wolfram besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat, basischem Bariumsilikat oder basischem Bariumberyllat bestehen.
12. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem porösen hochschmelzenden Metall besteht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdäntantallegierung mit maximal 10% Tantal besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat oder basischem Bariumberyllat bestehen.
13. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem porösen hochschmelzenden Metall besteht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekenn-
1 043 bly
zeichnet, daß das hochsohmelzende Metall aus einer Molybdännioblegierung mit maximal 10% Niob besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat oder basischem Bariumberyllat bestehen.
14. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus· einem porösen hochschmelzenden· Metall besteht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdänhafniumlegierung mit weniger als 5% Hafnium besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat, basischem Bariumaluminat oder basischem Bariumberyllat bestehen.
15. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem porösen hochschmelzenden Metall besteht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochsohmelzende Metall aus einer Wolframhafniumlegierung mit weniger als 5% Hafnium besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat bestehen.
16. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem porösen hochschmelzenden Metall bestaht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzenide Metall aus einer Molybdänzirkonlegierung mit weniger als 5% Zirkon besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat oder basischem Bariumberyllat bestehen.
17. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem porösen hochschmelzenden. Metall besteht und in den durch Schmelzen Erdalkalimetallverbindungen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das hochsohmelzende Metall aus einer Wolframzirkonlegierung mit weniger als 5% Zirkon besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat und Bariumorthosilikat bestehen.
18. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkaliverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdänwolframlegierung mit maximal 90% Wolfram besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat, basischem Bariumsilikat oder basischem Bariumberyllat bestehen.
19. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkaliverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdäntantallegierung mit maximal 10% Tantal besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat und basischem oder normalem Bariumberyllat bestehen.
20. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkaliverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdännioblegierung mit maximal 10% Niob besteht und die Verbindungen aus basischem Bariumaluminat und basischem oder normalem Bariumberyllat bestehen.
21. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkaliverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdänhafniumlegierung mit weniger als 5% Hafnium besteht und die Verbindungen aus Mono- oder basischem Bariumaluminat, basischem oder normalem Bariumberyllat oder Bariumorthosilikat bestehen.
22. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkalimetallverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Wolframhafniumlegierung mit weniger als 5% Hafnium besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat, Bariumorthosilikat, normalem Bariumberyllat bestehen.
23. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkaliverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Molybdänizirkonlegierung mit weniger als 5% Zirkon besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat, Bariumorthosilikat, basischem oder normalem Bariumberyllat bestehen,.
24. Kathodenkörper nach Anspruch 1, der aus einem gepreßten und gesinterten Gemisch aus hochschmelzendem Metall und Erdalkalimetallverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das hochschmelzende Metall aus einer Wolframzirkonlegierung mit weniger als 5% Zirkon besteht und die Verbindungen aus Monobariumaluminat, Bariumorthoeilikat oder normalem Bariumberyllat bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 707 255, 837 273, 479;
deutsche Patentanmeldung S 22799 VIII c/21 g (bekanntgemacht am 24. Juli 1952);
schweizerische Patentschriften Nr. 272699, 274440-, 441.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 678/30O 11.58,
DEN9761A 1953-11-18 1954-11-15 Kathodenroehre fuer eine elektrische Entladungsroehre Pending DE1043519B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US345392XA 1953-11-18 1953-11-18

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DEN9761A Pending DE1043519B (de) 1953-11-18 1954-11-15 Kathodenroehre fuer eine elektrische Entladungsroehre

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