DE1043225B - Schubzentrifuge mit nockengesteuertem Schubboden - Google Patents
Schubzentrifuge mit nockengesteuertem SchubbodenInfo
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- DE1043225B DE1043225B DE19561043225D DE1043225DA DE1043225B DE 1043225 B DE1043225 B DE 1043225B DE 19561043225 D DE19561043225 D DE 19561043225D DE 1043225D A DE1043225D A DE 1043225DA DE 1043225 B DE1043225 B DE 1043225B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
- B04B3/02—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by means coaxial with the bowl axis and moving to and fro, i.e. push-type centrifuges
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Schubzentrifuge mit nockengesteuertem Schubboden Schubzentrifugen werden im Regelfall so gesteuert, daß der mit der Siebtrommel umlaufende Schubboden in dieser Trommel mittels hydraulischer Schaltmittel axial hin- und her bewegt wird. Daneben gibt es auch mechanische Hubsteuerungen oder Hebelsysteme, die durch Gewinde verstellt werden. In einem Fall ist auch schon vorgeschlagen worden, eine Vielzahl- von auf den Siebtrommelumfang verteilter Schubböden mittels einer Nockenscheibe anzutreiben.
- Die Erfindung betrifft eine Schubzentrifuge üblicher Konstruktion, bei der eine den Schubboden tragende Vollwelle innerhalb der Hohlwelle der Schleudertrommel axial verschiebbar geführt ist. Es ist das Ziel der Erfindung, für eine derartige Schubzentrifuge die genannte Nockensteuerung nutzbar zu machen. Dies gelingt in einfacher und betrieblich leicht regulierbarer Weise dadurch, daß auf der Welle des Schubbodens, durch Durchbrechungen der Siebtrommelwelle hindurchgreifend, eine Hubscheibe befestigt ist, die über Steuernocken mit einer auf der Hohlwelle gelagerten, axial gesicherten, aber unabhängig von ihr angetriebenen Schaltscheibe zusammenarbeitet.
- Als Schaltscheibe kann hierbei eine frei auf der Hohlwelle der Siebtrommel drehbare Riemenscheibe dienen, die sich über Rollelemente, z. B. Laufrollen oder Kugellager, auf einen Widerlagerflansch der Hohlwelle abstützt.
- Für die Anordnung und Ausbildung der Nockensteuerung ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, deren bevorzugte darin besteht, daß die mit der Schubbodenwelle verbundene Hubscheibe auf der der Riemenscheibe zugekehrten Stirnseite mit einem oder mehreren kreisbogenförmigen Nockenstegen versehen ist, über die sich Laufrollen der Riemenscheibe bewegen können.
- Durch die Erfindung ergibt sich eine stabile und unempfindliche Steuereinrichtung für den Schubboden, die aus wenigen Teilen besteht und eine stufenlose Regelung der Schubbodenarbeit ermöglicht. Dabei bildet die gesamte Steuereinrichtung ein geschlossenes Aggregat, das nach Art eines Differentialgetriebes arbeitet und sich im Bedarfsfall auch unschwer in seine einzelnen Teile zerlegen läßt. Ein Vorzug der Erfindung ist ferner, daß die neue Steuervorrichtung bei Schubzentrifugen bekannter Art angewendet werden kann, daß also das System der ineinandergeschachtelten Wellen von Schubböden und Siebtrommel keiner Änderung bedarf.
- Weitere Einzelheiten des Erfindungsgedankens sind aus der Zeichnung ersichtlich, die in einem Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel einer Schubzentrifuge gemäß der Erfindung veranschaulicht.
- In der Zeichnung ist mit 1 die Siebtrommel bezeichnet, die in fester Verbindung mit einer Hohlwelle 2 steht, welche, von den Lagern 3 gehalten, über die Riemenscheibe 4 angetrieben wird.
- Innerhalb der Hohlwelle 2 befindet sich eine Welle 5 die den Schubboden 6 trägt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Wellen 2 und 5 durch zwei splintartige Mitnehmer 7 drehfest miteinander verbunden sind, während Längsschlitze 8 der Hohlwelle, durch welche die Stifte 7 ragen, eine axiale, dem Hub des Schubbodens 6 entsprechende Verschiebung der Welle 5 gegenüber der Hohlwelle 2 zulassen.
- Auf der Hohlwelle 2 sitzt ein flanschartiges Widerlager 9, das mit einem Laufring 10 versehen ist. Auf diesem Laufring können Rollen il laufen, die beispielsweise zu mehreren in einer Scheibe 12 gelagert sind, deren Nabe 13 frei auf der Hohlwelle 2 drehbar ist und die am Umfang mit einem Laufkranz 14 für einen Antriebsriemen versehen ist.
- Die Hohlwelle 2 ist von einer Hubscheibe 15 umgeben, welche durch Längsschlitze 16 dieser Welle hindurch über Mitnehmer 17 in die Welle 5 eingreift, derart, daß sie mit dieser Welle sowohl drehfest als auch in axialer Richtung unverschieblich verbunden ist.
- Auf der der Antriebsscheibe 12 zugeordneten Stirnseite trägt die Hubscheibe 15 Nocken 18. Diese Nokken, deren beim Zeichnungsbeispiel zwei sich diametral gegenüberliegende vorgesehen sind, arbeiten mit Laufrollen 19 der Scheibe 12 zusammen, und zwar so, daß, wenn die Rollen 19 auf die Nocken 18 auflaufen, die Welle 5 über die Hubscheibe 15 in die gestrichelt angedeutete Lage des Schubbodens verschoben wird. Laufen die Rollen 19 von den Nocken 18 ab, so zieht die Feder 20 den Schubboden in die Ausgangslage zurück.
- Der Riemen, welcher auf dem Kranz 14 der Antriebsscheibe 12 läuft, wird unabhängig von dem der Riemenscheibe 4 angetrieben. Solange die Scheibe 12 und die Hohlwelle 2 die gleiche Drehzahl haben, bleibt der Schubboden 6 hinsichtlich seiner axialen Lage in Ruhe. Sobald aber die Scheibe 12 langsamer oder schneller als die Riemenscheibe 4 angetrieben wird, entsteht eine Verdrehung zwischen den Teilen 12 un<I 15, und dies hat die Schubbewegung des Bodens 6 zur Folge, da nunmehr die Laufrollen 19 dem Einfluß der Nocken 18 unterliegen. Befinden sich beispielsweise auf der Antriebsscheibe 12 zwei diametral gegenüberliegende Nocken - die in Form kreisbogenförmiger Stege ausgebildet sein können - und macht die Antriebsscheibe 12 40 U/Min. weniger als die Scheibe 4, so vollzieht der Schubboden 6 in einer Minute 80 Hübe.
- Das Steueraggregat für den Schubboden, wie es im Ausführungsbeispiel dargestellt ist, bietet den Vorzug, daß es ein geschlossenes, nach außen abgekapseltes Organ darstellt, in dem der Laufflansch 14 der Scheibe 12 die Hubscheibe 15 und den Widerlagerflansch 9 an den Stirnkanten überdeckt und damit die Nockensteuerung gegen Verschmutzung oder Beschädigung schützt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Siebzentrifuge mit nockengesteuertem Schubboden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (5) des Schubbodens (6), die in bekannter Weise axial verschieblich in der Hohlwelle (2) der Schleudertrommel (1) geführt ist und mit ihr umläuft, eine Hubscheibe (15) angeordnet ist, welche über Steuernocken (18) mit einer auf der Hohlwelle (2) gelagerten, axial gesicherten, aber unabhängig von ihr angetriebenen Schaltscheibe (12) zusammenarbeitet.
- 2. Siebzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltscheibe (12) eine frei auf der Hohlwelle (2) drehbare Riemenscheibe dient, die sich über Rollelemente (11) auf einen Widerlagerflansch (9) der Hohlwege (2) abstützt.
- 3. Siebzentrifuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Schubbodenwelle (5) verbundene Hubscheibe (15) auf der der Riemenscheibe (12) zugekehrten Stirnseite mit einem oder mehreren kreisbogenförmigen Nocken (18) versehen ist, denen Laufrollen (19) der Riemenscheibe (12) zugeordnet sind.
- 4. Siebzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenhub in bekannter Weise entgegen einer Rückholfeder (20) erfolgt.
- 5. Siebzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubscheibe (15) über Mitnehmer (17), die durch axial gerichtete Schlitze (16) der Hohlwelle (2) ragen, in die Schubbodenwelle (5) eingreift.
- 6. Siebzentrifuge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenscheibe (12) zwischen dem Widerlägerflansch (9) und der Hubscheibe (15) liegt, derenUmfangskanten durch den peripherischen Laufkränz (14) der Riemenscheibe überdeckt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 939 259.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1043225T | 1956-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1043225B true DE1043225B (de) | 1958-11-06 |
Family
ID=589446
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19561043225D Pending DE1043225B (de) | 1956-09-28 | 1956-09-28 | Schubzentrifuge mit nockengesteuertem Schubboden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1043225B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10009610A1 (de) * | 2000-02-29 | 2001-08-30 | Mannesmann Demag Krauss Maffei | Schubzentrifuge |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939259C (de) * | 1953-07-14 | 1956-02-16 | Krauss Maffei Ag | Austragvorrichtung fuer eine Schubzentrifuge |
-
1956
- 1956-09-28 DE DE19561043225D patent/DE1043225B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE939259C (de) * | 1953-07-14 | 1956-02-16 | Krauss Maffei Ag | Austragvorrichtung fuer eine Schubzentrifuge |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10009610A1 (de) * | 2000-02-29 | 2001-08-30 | Mannesmann Demag Krauss Maffei | Schubzentrifuge |
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