DE1043011B - Verfahren zur Herstellung von Metallmaschennetzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von MetallmaschennetzenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Metalltnaschennetzen, wie sie z. B. in Fernsehaufnahmeröhren,
Elektronenröhren u.dgl. verwendet werden und die achtzig bis achthundert oder mehr Ausnehmungen
pro cm besitzen.
Es wurde bereits früher (Deutsches Patent 880 678) vorgeschlagen, ein Metallmaschennetz unter Verwendung einer Matrize zu erzeugen, welche Rillen entsprechend
dem Muster des herzustellenden Netzes hat. Die Matrize wird hierbei mit einer Metallschicht
überzogen und danach das Metall von den Abschnitten zwischen den Rillen der Matrize entfernt. Die Matrize
wird dann wieder von dem Metallnetz, welches so hergestellt wurde, entfernt. Die Matrize kann dadurch
hergestellt werden, daß eine blanke Wachsfläche entsprechend liniiert, die liniierte Oberfläche durch
anodische Zerstäubung oder durch andere Mittel elektrisch leitend gemacht und dann elektrolytisch Metall
auf die elektrisch leitende Oberfläche niedergeschlagen wird. Hierdurch entsteht ein negativer Abdruck der
liniierten Oberfläche, und von diesem negativen Abdruck wird ein metallisches Positiv, das die Matrize
bildet, durch weiteres elektrolytisches Niederschlagen eines Metalls erzeugt. Nachdem die Matrize mit dem
Metall, welches das Netz bilden soll, überzogen ist, wird bei diesem Verfahren das Metall durch Schleifen
oder Läppen so entfernt, daß die Matrize zwischen den Rillen freigelegt wird und die Perforationen gebildet
werden.
Es könnte möglich erscheinen, das zu entfernende Metall durch Ätzen oder Auflösen des Metalls in
einem geeigneten Reagenz zu entfernen. Aber es hat sich herausgestellt, daß die Ätzung keineswegs gleichmäßig
ist, wenn ein Metall in eine Ätzlösung eingetaucht wird, und daß gewisse Flächen des Metalls
von der Ätzlösung in nicht vorherzubestimmender Weise angegriffen werden. Bei den Bemühungen, ein
Netz aus der obenerwähnten, mit Metall überzogenen Matrize durch Eintauchen in eine Ätzlösung herzustellen,
wurde festgestellt, daß eine wahllose Ätzung die Wirkung hatte, daß an einigen Stellen ein Teil der
durch Absetzen des Metalls in den Rillen der Matrize gebildeten Rippen vollständig weggeätzt wurde, bevor
dünnere Metallflächen an anderen Teilen der Matrize perforiert waren.
Mit der vorliegenden Erfindung wird ein verbessertes Verfahren zur Herstellung eines Metallnetzes angegeben,
bei welchem zur Herstellung der Perforation das zu entfernende Metall in kontrollierbarer Weise
zersetzt wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht das Verfahren zur Herstellung von Metallmaschennetzen
aus einem Metallteil, der aus Rippen, die dem herzustellenden Netz entsprechen, und aus
dünnen Flächen, welche zwischen diesen Rippen He-Verfahren
zur Herstellung
von Metallmaschennetzen
von Metallmaschennetzen
Anmelder:
Electric & Musical Industries Ltd.,
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Hayes, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Bischoff, Patentanwalt,
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 19. Juni 1951 und 10. Juni 1952
Großbritannien vom 19. Juni 1951 und 10. Juni 1952
Herbert Edward Holman, West Drayton, Middlesex, und Leslie James White, Hayes, Middlesex
(Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
gen, gebildet wird, darin, daß der ganze Metallteil intermittierend in Intervallen einer Zersetzung unterworfen
wird, während denen das zwischen den erwähnten Rippen liegende Metall schneller zersetzt
wird als die erwähnten Rippen, und daß die intermittierende Zersetzung so lange durchgeführt wird,
bis die Flächen zwischen den Rippen entfernt sind.
In der vorzugsweisen Form der Erfindung wird der Metallteil, welcher das erwähnte Netz bilden soll,
erst dann von der Matrize entfernt, wenn der Zersetzungsprozeß beendet ist, obwohl, falls wünschenswert,
der Teil vor dem Zersetzungsprozeß von der Matrize durch Auflösen derselben entfernt werden
kann.
Vorzugsweise wird die intermittierend durchgeführte Auflösung der dünnen Flächen dadurch bewirkt,
daß der das Netz bildende Metallteil für eine bestimmte Zeitdauer in eineÄtzflüssigkeit eingetaucht,
aus dieser Ätzflüssigkeit entfernt, gewaschen und dabei abgekühlt und dann erneut in die Ätzflüssigkeit
eingetaucht wird. Diese Operation wird wiederholt, bis schließlich ein perforiertes Netz entstanden ist.
Wahlweise kann auch der Ätzprozeß in einer Flüssigkeit stattfinden, welche die Metallflächen, die zwecks
Perforierung des Metallteiles entfernt werden sollen, viel schneller passiviert als die Flächen der Rippen
und wobei ein elektrischer Strom zur intermittieren-
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1 043 Oli
den Aufhebung der Passivierung dient. Wahlweise können die Metallflächen auch durch Elektrolyse zersetzt
werden.
Es ist bekannt, Maschennetze so herzustellen, daß eine Schablone des Netzes aus nicht angreifbarem Material
auf einer Platte angebracht wird, die dann so geätzt wird, daß die Flächen, die nicht durch das resistente
Material bedeckt sind, zersetzt werden. Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist indessen
völlig verschieden von diesen bekannten Verfahren, da der Teil, welcher geätzt werden muß, nicht
mit einer Schablone desISTetzes aus nicht angreifbarem
Material versehen ist und da außerdem die gesamte Fläche des Metallteiles einer chemischen Zersetzung
unterworfen wird.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht im Querschnitt eines Metallteils, der auf einer Matrize angebracht ist;
Fig. 2 zeigt den erwähnten Teil und die Matrize in einer Ätzlösung;
Fig. 3 stellt den Waschprozeß dar;
Fig. 4 zeigt den Querschnitt des Teils in Fig. 1, nachdem eine teilweise Zersetzung stattgefunden hat;
Fig. 5 zeigt das Netz nach Beendigung des Zersetzungsvorganges, und
Fig. 6 und 7 zeigen wahlweise Verfahren zur Durchführung der Erfindung.
Wie in Fig. 1 gezeigt, bezeichnet das Bezugszeichen 1 den Metallteil, aus welchem das Netz gebildet
werden soll. Dieser Metallteil wird dadurch hergestellt, daß Silber elektrolytisch auf einer Kupfermatrize
2 niedergeschlagen wird, die mit Rillen versehen ist. Der Metallteil 1 enthält somit Rippen 3 mit.
eingeschlossenen Flächen 4, welche dünner sind als die Rippen 3. Die Oberfläche des Teils 1 trägt Eindrücke
oder Rillen 5, welche sich unumgänglich während der elektrischen Abscheidung des Metallteils 1 bilden.
Vorzugsweise wird der Metallteil 1 gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren behandelt, während er auf
der Matrize 2 liegt. Der Teil 1 und die Matrize 2 werden in ein Ätzbad 6 eingetaucht, wie in Fig. 2 gezeigt,
und hängen mit Hilfe von geeigneten Trägern 7 ungefähr 15 Sekunden lang in dem Bad 6. Die Flächen4
zwischen den Rippen 3 können eine Stärke von 5/loOo
bis 7i5/1000 mm haben, während die Kupfermatrize 2
eine Maximalstärke von 0,25 bis 0,38 mm hat. Die Ätzflüssigkeit, welche in dem Bad 6 enthalten ist, kann
aus 19 Volumteilen konzentrierter Schwefelsäure und 1 Volumteil konzentrierter Salpetersäure bestehen.
Eine solche Flüssigkeit zersetzt im wesentlichen das Silber und hat nur geringen Zersetzungseinfluß auf
das Kupfer. Nachdem der Teil 1 in die Ätzflüssigkeit ungefähr 15 Sekunden lang eingebracht war, wird er
herausgenommen, unter fließendem Wasser aus einem Hahn 8 gewaschen (Fig. 3), dadurch abgekühlt und
nach Trocknung wieder in die Ätzflüssigkeit für eine weitere Ätzperiode von 15 Sekunden eingetaucht, dann
wird er wieder herausgenommen, gewaschen, getrocknet und wieder eingetaucht.
Es wurde festgestellt, daß während des beschriebenen Ätzprozesses die Mitten der Flächen 4, die zwischen
den Rippen 3 liegen, schneller geätzt werden als die Flächenteile in der Nähe der Rippen 3, so daß
nach mehrmaligem Eintauchen die Flächen 4 zwischen den Rippen entfernt sind; es verbleibt ein Gebilde,
das ungefähr die in Fig. 4 gezeigte Form hat. Sobald die Flächen 4 perforiert worden sind, wird die Ätzung
schneller erfolgen, da die Ätzflüssigkeit zu den anderen Seiten der Flächen zwischen den Rippen Zutritt
hat. Nach ungefähr 12 bis 13maligem Eintauchen sind die Flächen 4 genügend entfernt, und das Netz hat
dann eine Ouerschnittsform, wie sie in Fig. 5 gezeigt ist. Die Kupfermatrize 2 kann nunmehr durch Auflösung
des Kupfers in einem geeigneten Mittel, welches das Kupfer, aber nicht das Silber löst, entfernt
werden. Ein solches Mittel ist beispielsweise Ammoniumpersulfat. Wie aus der Fig. 5 hervorgeht, hat das
endgültig gebildete Netz eine etwas konvexe obere
ίο Oberfläche 9, was von Vorteil ist, da hierdurch das
Netz etwas verstärkt wird. Für das wiederholte Eintauchen und Waschen kann eine Gesamtdauer von 10
bis 15 Minuten erforderlich sein.
Auf welche Weise das erfindungsgemäße Verfahren eine schnellere Ätzung der Flächen 4 ergibt, ist noch
nicht ganz erkannt, aber es wird angenommen, daß in den dünneren Flächen 4 ein schnellerer Temperaturanstieg
im Vergleich zu den dickeren Teilen der Rippen 3 erfolgt. Da die Ätzung temperaturabhängig ist,
werden diese Flächen schneller geätzt als die Flächen der Rippen. Folglich werden durch Entfernen des
Teils 1 aus der Ätzlösung vor dem Waschen und Wiedereintauchen in die Ätzflüssigkeit die dünneren
Flächen schneller zersetzt als die anderen Flächen.
Die Zersetzung wird vorzugsweise unterbrochen, bevor sich die Temperaturen aller Teile des Teils 1 ausgleichen.
Das Waschen des Teils bringt einen Temperaturausgleich aller Teile des Teils 1.
Fig. 6 zeigt ein abgeändertes Verfahren zur Herstellung eines Netzes, bei dem der Teil 1 und die
Kupfermatrize 2 in ein Bad 10 eingetaucht werden. Das Bad enthält eine Ätzflüssigkeit, welche die Oberfläche
des Teils 1 schnell passiviert, z. B. verdünnte Salpetersäure. Durch diese Passivierung hört die Zer-Setzungswirkung
auf. Die Passivierung wird durch Anlegen eines elektrischen Stromes in Intervallen an
den Teil 1 aufgehoben, wobei der Teil 1 in dem Bad 10 die Anode bildet und eine zweite Elektrode 11 vorgesehen
ist. Der Teil 1 und die Elektrode 11 werden an eine Stromquelle 12 angeschlossen, von welcher
negative elektrische Impulse 13 intermittierend dem Teil 1 zugeführt werden. Zum Beispiel kann die Anordnung
so sein, daß dem Teil 1 in jeder Minute 1 bis 5 Sekunden lang ein Impuls von ungefähr 12 V zugeführt
wird. Es hat sich gezeigt, daß mit solch einer Anordnung die Flächen 4 viel schneller zersetzt werden
als die Rippen, so daß sich schließlich ein Netz ergibt, welches das Aussehen hat, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
Es wird angenommen, daß die schnellere Auflösung der Flächen 4 ihre Ursache darin hat, daß ein schnellerer
Temperaturanstieg in diesen Flächen stattfindet als in den Flächen der Rippen 3. Sobald diese Flächen
passiv werden, kühlen sie sich ab, und durch das Anlegen des Stromimpuls wird fast momentan die
Passivität aufgehoben, so daß die weitere Ätzung der Fläche 4 stattfinden kann.
Es kann bei dem oben beschriebenen Verfahren erwünscht sein, die Bäder (Fig. 6 und 7) kalt zu halten,
was durch Verwendung geeigneter Kühlmittel erfolgen kann. Die notwendige Kühlung kann auch dadurch
bewirkt werden, daß der Teil 1 in den Bädern in Bewegung gehalten wird.
In einem abgeänderten Erfindungsverfahren werden die Flächen 4 durch Elektrolyse zersetzt. Wie in Fig. 7
gezeigt, ist der Teil 1 in einem Bad 14 angeordnet, welches eine Silbercyanidlösung enthält, die einen
Überschuß von Cyanid besitzt. Teil 1 ist mit dem positiven Pol der Stromquelle 15 verbunden, während
der negative Pol der Stromquelle mit der Kathode 16 aus rostfreiem Stahl verbunden ist. Bei der in Fig. 7
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines Metallmaschennetzes aus einem Metallteil, der aus Rippen,
die dem herzustellenden Maschennetz entsprechen, und aus dünneren Flächen, die zwischen
den Rippen liegen, gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine chemische Zersetzung der Rippen
und dünneren Flächen dadurch erzielt wird, daß der Metallteil intermittierend einer Zersetzung
in einer Flüssigkeit in solchen Zeitintervallen unterworfen wird, in denen das zwischen den Rippen
liegende Metall schneller zersetzt wird als die Rippen, und daß die intermittierende Zersetzung
so lange fortgesetzt wird, bis die Flächen zwischen den Rippen entfernt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturanstieg, der infolge
der schnelleren Zersetzung der dünneren Flächen im Vergleich zu den Rippen auftritt, vor Fortsetzung
der intermittierenden Zersetzung ausgeglichen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zersetzungswirkung
unterbrochen wird, bevor die Zersetzungsgeschwindigkeit der dünneren Flächen und der Rippen
gleich ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erwähnte Metallteil
der Zersetzungswirkung ausgesetzt wird, während er auf einer Matrize liegt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zersetzungswirkung
dadurch erhalten wird, daß der Metallteil der Wirkung einer Ätzflüssigkeit ausgesetzt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Ätzflüssigkeit Stoffe verwendet
werden, welche die Oberfläche des Teiles passivieren, und daß ein elektrischer Strom intermittierend
dem Metallteil zugeführt wird, wobei die Passivität zeitweilig aufgehoben wird.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen
Zwischenflächen durch Elektrolyse zersetzt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 619 465.
Deutsche Patentschrift Nr. 619 465.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 677/736 1tt.
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