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DE1042985B - Scheibenreibungsbremse - Google Patents

Scheibenreibungsbremse

Info

Publication number
DE1042985B
DE1042985B DEC9468A DEC0009468A DE1042985B DE 1042985 B DE1042985 B DE 1042985B DE C9468 A DEC9468 A DE C9468A DE C0009468 A DEC0009468 A DE C0009468A DE 1042985 B DE1042985 B DE 1042985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
disc
thrust washer
ring
friction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC9468A
Other languages
English (en)
Inventor
Einar Kell Johansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Industries Inc
Original Assignee
US Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by US Industries Inc filed Critical US Industries Inc
Publication of DE1042985B publication Critical patent/DE1042985B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/14Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D2121/00Type of actuator operation force
    • F16D2121/02Fluid pressure
    • F16D2121/12Fluid pressure for releasing a normally applied brake, the type of actuator being irrelevant or not provided for in groups F16D2121/04 - F16D2121/10

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Scheibenreibungsbremse Die Erfindung betrifft eine durch ein Druckmittel entgegen einer Federkraft lüftbare Scheibenreibungsbremse, bei der in der mit der umlaufenden Welle fest verbundenen Bremsscheibe axial verschiebbare Reibkörper eingesetzt sind und bei der die beiden feststehenden Druckscheiben, von denen die eine in der anderen axial verschiebbar geführt ist, einen U-förmigen Bügel um die Bremsscheibe bilden.
  • Die Scheibenreibungsbremse ist besonders für den Gebrauch an Blechbearbeitungspressen und Blechziehpressen bestimmt, jedoch ist die Scheibenreibungsbremse nicht auf dieses Verwendungsgebiet begrenzt.
  • Gegenüber den bekannten Scheibenreibungsbremsen ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer Ringnut der Druckscheibe auf einem Bolzen angeordneter Ring auf seiner der axial beweglichen Druckscheibe gegenüberliegenden Stirnfläche radial gerichtete Vorsprünge und Vertiefungen hat und mit der entsprechende Vorsprünge und Vertiefungen aufweisenden Druckscheibe derart verbunden ist, daß bei Abnutzung der Scheibenreibkörper durch Verdrehen der Druckscheibe gegenüber dem Ring die Bremse nachgestellt wird.
  • Die bekannten Bremsen müssen zum Auswechseln der abgenutzten Scheibenreibkörper völlig auseinandergenommen werden. Sind die Scheibenreibkörper bei der neuen Scheibenreibungsbremse abgenutzt, dann erfolgt zur Kompensation des Verschleißes eine gegenseitige Verstellung der Teile der Scheibenreibungsbremse.
  • In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Teillängsschnitt durch die ausgeschaltete Scheibenreibungsbremse, Fig. 2 Teilschnitte durch die Bremse, wobei verschiedene Teile weggebrochen sind, so daß die Schnitte längs der Linie 2-2 und 2'-2' der Fig. 1 verlaufen, Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung, Fig. 4 eine Teilansicht der Bremsscheibe, Fig. 5 eine Draufsicht des in Fig. 4 gezeigten Aufbaus, wobei ein Teil der Deutlichkeit halber im Schnitt dargestellt ist, Fig. 6 ein vergrößerter Teilschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 ein etwas vergrößerter Teillängsschnitt durch die ausgeschaltete Bremse und Fig. 8 ein der Fig. 7 ähnlicher Schnitt mit eingeschalteter Bremse.
  • Die Scheibenreibungsbremse 1 sitzt auf der Welle 3, deren linkes Ende (Fig. 1) ein für den Antrieb einer beliebigen Vorrichtung dienendes Ritzel trägt.
  • An dem Ritzel liegt ein Abstandsring 7, neben dem der innere Laufring 8 für das Wälzlager 9 liegt. Der Laufring 8 läuft mit der Welle 3 um, während der äußere Laufring 10 feststeht. Die Wälzlagerringe 8 und 10 liegen innerhalb eines Trägers 11, der aus einem axialen Nabenteil 12 und einem radialen Flanschabschnitt 13 besteht. An der Nabe 12 ist mittels Bolzen ein Außenring 14 befestigt, während der Flansch 13 mittels Bolzen 17 an der Druckscheibe 16 befestigt ist. Die Druckscheibe 16 weist eine Ringnut auf, die den in Axialrichtung beweglichen Bremskolben 18 aufnimmt. Eine Ringscheibe 19 zum Festklemmen der Membran 20 ist ebenfalls mit einer Ringnut auf ihrer Innenfläche versehen, in welcher die ringförmige Membran 20 eingelegt wird. Die Ringscheibe 19 wird an der Druckscheibe 16 z. B. durch Schraubenbolzen 21 befestigt und ist mit Bezug auf den Bremskolben 18 so angeordnet, daß die Innenkante und die Außenkante der Membran 20 zwischen diesen Teilen festgeklemmt werden. Derjenige Teil der Membran 20, der gegen den Bremskolben 18 anliegt, kann sich, sobald ein Druckmittel auf die Membran wirkt, mit dem Bremskolben 18 in axialer Richtung verschieben.
  • Auf der Welle 3 ist eine Bremsscheibe 22 aufgekeilt, die in den Fig.2 bis 6 im einzelnen dargestellt ist. Diese Bremsscheibe 22 ist mit einer Anzahl im wesentlichen halbkreisförmigen Öffnungen 23 um den Umfang der Scheibe herum versehen, in die einzelne Reibkörper 24 eingelegt werden. Eine Stirnfläche jedes Reibkörpers 24 liegt gegen die Druckscheibe 16 an, die einen in axialer Richtung sich erstreckenden Flansch 26 und eine in radialer Richtung davon einwärts gelegene Schulter 27 (Fig. 6) aufweist, so daß eine Ringnut 28 (Fig. 1 und 6) gebildet wird. Ein Ring 29 umgibt die Bremsscheibe 22 und liegt innerhalb der Ringnut 28, so daß der Ring 29 axial verschiebbar ist.
  • Die Druckscheibe 25 ist mit dem Ring 29 durch Schraubenbolzen 30 verbunden, so daß die Druckscheibe 25 mit dem Ring 29 axial verschiebbar ist (Fig. 6).
  • Am Außenumfang des Ringes 29 und am inneren Umfang des axialen Flansches 26 sind Zähne 31 vorgesehen (Fig. 6), die im Eingriff miteinander stehen, so daß eine Relativdrehung zwischen den beiden Elementen verhindert, eine axiale Relativbewegung zwischen diesen Teilen jedoch möglich ist. Die Druckscheibe 25 weist eine Anzahl in Umfangsrichtung auf Abstand voneinander stehender, in axialer Richtung sich erstreckender Öffnungen 32 (Fig. 1) auf, die nahe der Außenkante der Druckscheibe 25 und in Ausrichtung mit durch den Ring 29 hindurchgehenden Öffnungen liegen, um einen Bolzen 33 aufzunehmen. Für jede der Öffnungen 32 ist ein Bolzen 33 vorgesehen, dessen eines Ende in den Bremsring 16 eingeschraubt ist. Eine Schraubendruckfeder 34 umgibt den Bolzen 33 und legt sich mit einem Ende gegen eine auf dem Bolzen sitzende Mutter 35 an. Das andere Ende der Feder 34 stützt sich gegen den Ring 29. Die Federn 34 drücken den Ring 29 und die Druckscheibe 25 (Fig. 8) nach links, so daß die Druckscheibe 25 gegen die Reibkörper 24 gedrückt wird. Die Bremse wird auf diese Weise für gewöhnlich eingeschaltet gehalten (Fig. 8). Die Bolzen 33 und die Muttern 35 sind in Umfangsrichtung um die Druckscheibe 25 herum zwischen den Balzen 30 angeordnet (Fig. 2). Bolzen 36 (Fig. 7) gleiten in axialer Richtung in Öffnungen der Druckscheibe 16. Die Länge jedes Bolzens 36 ist so bemessen, daß das äußere Ende des Bolzens gegen den Bremskolben 18 anliegt. Das andere Ende des Bolzens 36 liegt gegen den Ring 29 an. Sobald der Bremse Druckmittel zugeleitet wird, das die Membran 20 in ihre in den Fig. 1 und 8 dargestellte Stellung drängt, verursacht diese Bewegung der Membran eine entsprechende Axialbewegung des Bremskolbens 18. Diese Bewegung des Bremskolbens 18 wird auf den Ring 29 über die Bolzen 36 übertragen, Da die Druckscheibe 25 an dem Ring 29 befestigt ist, hat die Bewegung des Ringes 29 eine gleiche Axialbewegung der Druckscheibe 25 zur Folge. Sobald die Druckscheibe 25 auf diese Weise bewegt wird, bewegt sich die innere Stirnfläche derselben von den in der Bremsscheibe 22 liegenden Reibkörpern 24 weg, wodurch die Bremse gelüftet wird.
  • Bei der Scheibenreibungsbremse gemäß der Erfindung ist der Austausch der Reibkörper 24 wesentlich vereinfacht. Bisher war es notwendig, die Vorrichtung auseinanderzunehmen, um die abgenutzten Reibkörper zu entfernen und zu ersetzen. Bei der vorliegenden Ausführung ist es einfach, irgendeinen oder alle Reibkörper 24 zu ersetzen, indem einfach die Bolzen 30 herausgedreht werden, so daß die Druckscheibe 25 in axialer Richtung von der Bremsscheibe 22 bewegt werden kann. Die Strecke, um welche die Druckscheibe 25 dabei bewegt wird, genügt und ist so groß, daß die Scheibenreibkörper 24 bequem zu erreichen sind. Nachdem die neuen Reibkörper eingesetzt sind, wird die Druckscheibe 25 wieder in ihre Stellung zurückgeschoben und mittels der Bolzen 30 an dem Ring 29 befestigt.
  • Die erfindungsgemäße Scheibenreibungsbremse erlaubt ein Nachstellen der Bremse, um den Verschleiß der Reibkörper 24 auszugleichen. Die Druckscheibe 25 ist um ihren Umfang herum mit einer Anzahl auf Abstand stehender, in axialer Richtung sich erstrekkender Vorsprünge 37 versehen (Fig. 3). Zwischen zwei Vorsprüngen liegt eine Vertiefung 38. Der Ring 29 hat eine gleiche Anzahl von in Umfangsrichtung auf Abstand gesetzten Vorsprünge 39, die für gewöhnlich gegen die auf der Druckscheibe 25 befindlichen Vorsprünge 37 anstoßen. Zwischen den Vorsprüngen 39 sind Vertiefungen 40, die ähnlich den auf der Bremsgegendruckscheibe 25 vorhandenen Vertiefungen 38 sind. Wenn sich unverbrauchte Reibkörper in der Bremsscheibe befinden, liegen die Vorsprünge 37 und 39 gegeneinander. Die Axialabmessung dieser Vorsprünge ist so bemessen, daß der richtige Anpreßdruck zwischen der Druckscheibe 25 und den Reibkörpern 24 vorhanden ist. Sind die Reibkörper 24 teilweise abgenutzt, und tritt ein Schlupf zwischen den Bremskörpern und der Druckscheibe 25 auf, so wird eine Nachstellung dadurch herbeigeführt, daß die Bolzen 30 herausgedreht werden und die Druckscheibe 25 über die Muttern 35 weggezogen wird, so daß eine Relativdrehung zwischen der Druckscheibe 25 und dem Ring 29 stattfindet. Die Drehung wird so groß gewählt, daß die Vorsprünge 37 in Ausrichtung mit den Vertiefungen 40 liegen. Ebenso werden die Vorsprünge 39 in Ausrichtung mit den Vertiefungen 38 gebracht. Dadurch ist es möglich, die Druckscheibe 25 näher an den Ring 29 hin zu bewegen. Das Ergebnis ist, daß die Druckscheibe 25 in größerer Reibungsberührung mit den teilweise verbrauchten Reibkörpern geführt wird. Die auf die verschiedenen Federn 34 ausgeübte Kraft kann natürlich nötigenfalls durch Verschrauben der Muttern 35 eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch ein Druckmittel entgegen einer Federkraft lösbare Scheibenreibungsbremse, bei der in der mit der umlaufenden Welle fest verbundenen Bremsscheibe axial verschiebbare Reibkörper eingesetzt sind und bei der die beiden feststehenden Druckscheiben, von denen die eine in der anderen axial verschiebbar geführt ist, einen U-förmigen Bügel um die Bremsscheibe bilden, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer Ringnut (28) der Druckscheibe (16) auf einem Bolzen (33) angeordneter Ring (29) auf seiner der axial beweglichen Druckscheibe (25) gegenüberliegenden Stirnffläche radial gerichtete Vorsprünge (39) und Vertiefungen (40) hat und mit der entsprechende Vorsprünge (37) und Vertiefungen (38) aufweisenden Druckscheibe (25) derart verbunden ist, daß bei Abnutzung der Scheibenreibkörper (24) durch Verdrehen der Druckscheibe (25) gegenüber dem Ring (29) die Bremse nachgestellt wird.
DEC9468A 1950-11-14 1951-06-15 Scheibenreibungsbremse Pending DE1042985B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1042985XA 1950-11-14 1950-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042985B true DE1042985B (de) 1958-11-06

Family

ID=22299719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC9468A Pending DE1042985B (de) 1950-11-14 1951-06-15 Scheibenreibungsbremse

Country Status (1)

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DE (1) DE1042985B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216034B (de) * 1958-12-31 1966-05-05 Schuler L Ag Vorrichtung zum Nachstellen einer Kupplung oder Bremse, insbesondere von Pressen oder Stanzen
DE1675798B1 (de) * 1963-01-29 1970-04-30 Ortlinghaus Geb Ohg Scheibenreibungsbremse,insbesondere fuer eine intermittierend antreibbare Pressenwelle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1216034B (de) * 1958-12-31 1966-05-05 Schuler L Ag Vorrichtung zum Nachstellen einer Kupplung oder Bremse, insbesondere von Pressen oder Stanzen
DE1675798B1 (de) * 1963-01-29 1970-04-30 Ortlinghaus Geb Ohg Scheibenreibungsbremse,insbesondere fuer eine intermittierend antreibbare Pressenwelle

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