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DE1042983B - Magnetpulverkupplung - Google Patents

Magnetpulverkupplung

Info

Publication number
DE1042983B
DE1042983B DES47733A DES0047733A DE1042983B DE 1042983 B DE1042983 B DE 1042983B DE S47733 A DES47733 A DE S47733A DE S0047733 A DES0047733 A DE S0047733A DE 1042983 B DE1042983 B DE 1042983B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling part
coupling
driven
magnetic particle
magnetic material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES47733A
Other languages
English (en)
Inventor
Clifford Stuard Steadman
Cyril Henderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S Smith and Sons Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Publication of DE1042983B publication Critical patent/DE1042983B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D37/02Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive the particles being magnetisable
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D2037/002Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive characterised by a single substantially axial gap in which the fluid or medium consisting of small particles is arranged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Magnetpulverkupplung Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetpulverkupplung mit in einem Kupplungsteil angeordneter Erregerspule, deren Feld über magnetisierbare Teilchen im Arbeitsraum den anderen Kupplungsteil kuppelt.
  • Bei derartigen Kupplungen hält einer der Kupplungsteile, für gewöhnlich der treibende Kupplungsteil, häufig eine Erregerwicklung in Form einer Spule, welche in einem ringförmigen Kanal in einem ferromagnetischen Teil angeordnet ist. Der Kanal kann fest geschlossen oder relativ offen sein. Im ersten Fall kann der andere Bauteil, im allgemeinen der getriebene Kupplungsteil, ein verhältnismäßig leichter mit Flansch versehener Bauteil von geringem Beharrungsvermögen oder Trägheitsmoment sein, wobei der Flansch und das Magnetpulver im Spalt des ferromagnetischen Teils vorgesehen ist. Im zweiten Falle ist es nötig, einen Stromweg von ziemlich geringem magnetischen Widerstand vorzusehen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß der andere Kupplungsteil, d. h. der getriebene Kupplungsteil, aus ferromagnetischem Werkstoff von verhältnismäßig großem Querschnitt und auf diese Weise mit wesentlichem Beharrungsvermögen oder Trägheitsmoment hergestellt wird, wobei das Magnetpulver dann im Zwischenraum oder Spalt zwischen dem treibenden und dem getriebenen Kupplungsteil angeordnet ist.
  • Störungen entstanden bislang durch Korrosion der magnetischen Pulverteilchen im Betrieb, und es hat aus nicht völlig verständlichen Gründen den Anschein, daß diese Störungen im ersten Falle weniger ins Gewicht fielen, als im zweiten Falle. Die zuerst genannte Ausführungsform ist jedoch für manche Anwendungsfälle, beispielsweise bei einem Fahrzeugtransmissionsystem, wegen des notwendigerweise hohen Beharrungsvermögens oder Trägheitsmomentes des getriebenen Kupplungsteils nicht geeignet.
  • Die Erfindung betrifft eine Magnetpulverkupplung mit in einem Kupplungsteil angeordneter Erregerspule, deren Feld über magnetisierbare Teilchen im Arbeitsraum den anderen Kupplungsteil kuppelt, und ihr Hauptmerkmal besteht erfindungsgemäß darin, daß der andere Kupplungsteil als dünne zylindrische Schale ausgebildet ist, an deren dem Arbeitsraum abgewandten Fläche ein relativ zu beiden Kupplungsteilen verdrehbarer Körper aus magnetischem Material angeordnet ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der verdrehbare Körper aus magnetischem Material innerhalb des getriebenen Kupplungsteiles vorgesehen, und ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß auch im Raum zwischen dem verdrehbaren Körper aus magnetischem Material und dem getriebenen Kupplungsteil magnetisierbare Teilchen wirksam sind. Schließlich besteht erfindungsgemäß noch der getriebene Teil aus zwei einander gegenüberliegenden, napfförmigen Teilen, von welchem die Ränder, die zusammen den verdrehbaren Körper aus magnetischem Material umschließen, gegeneinanderstoßen.
  • Durch die Erfindung ist der Vorteil gegeben, daß der getriebene Kupplungsteil mit geringem Trägheitsmoment ausgeführt werden kann.
  • Die Erfindung soll nunmehr an Hand der als Beispiel eine Querschnittsdarstellung einer Kupplung nach der Erfindung, welche sich zum Einbau in das Transmissions- oder Drehmomentübertragungssystem eines Kraftfahrzeugs eignet, wiedergebenden Zeichnung ausführlicher beschrieben werden.
  • Die Kupplung sitzt in einem herkömmlichen, mit 1 bezeichneten Glockengehäuse, welches an der Rückseite eines ähnlichen Maschinenku.rbelwellenkastens angebracht ist. Ein Teil des treibenden Kupplungsteils, welcher zugleich das Maschinenschwungrad bildet, ist mit 2 bezeichnet und ist an dem Ende der mit 3 bezeichneten Kurbelwelle durch Bolzen befestigt. Ein weiterer Teil des treibenden Kupplungsteils, welcher mit 4 bezeichnet ist, ist an dem ersten Teil 2 angeschraubt. Die Teile 2 und 4 bestehen beide aus ziemlich hochdurchlässigem, ferro@magnetischem Werkstoff. Zusammen bilden sie den Magnetfeldkörper und sind so geformt, daß sie einen ringförmigen Kanal 5 bilden, welcher auf die gemeinsame Achse von Kupplung und Maschinenkurbelwelle zentriert ist, und in welchem eine Erregerspule 6 angeordnet ist, deren Wicklungen die Kupplungsachse umgeben. Die Enden von Spule 6 sind mit Schleifringen fi verbunden, auf welchen nicht dargestellte Bürsten gleiten. Ein nichtmagnetischer Ring 18 schließt den Spalt zwischen den Teilen 2 und 4, so daß die Flächen von 2, 4 und 18 zusammen eine zylindrische Fläche 19 bilden. Die von der Kupplung getriebene Welle ist mit 8 bezeichnet und ist mit einem Ende in einem Kugellager 9 angeordnet. Der getriebene Teil der Kupplung ist an der Welle 8 befestigt und weist zwei einander gegenüberliegende Kupplungsteile 10 und 11 auf, welche gezogene Unterteile gemäß der Zeichnung haben, wobei die mit ihren Rändern gegeneinanderstoßenden Teile 10 und 11 mit dem Flanschbauteil 12 verschraubt sind, welcher auf die Welle 8 aufgekeilt ist. Die Kupplungsteile 10 und 11 bilden auf diese Art und Weise eine zylindrische Fläche 13, welche nahe der Fläche 19 angeordnet ist, so daß die Flächen 13 und 19 einen Luftspalt 14 bilden, in den eine Mischung aus ferromagnetischen Teilchen eingebracht wird. Ein ringförmiger Körper 15 mit Dreiecksquerschnitt aus magnetischem Material sitzt mit seiner Grundfläche nahe den Innenflächen der Kupplungsteile 10 und 11 und bildet einen Luftspalt 14 sowie einen weiteren Luftspalt 17 und ist für eine Drehung relativ zum getriebenen Kupplungsbauteil vermittels eines Kugellagers 16 ausgebildet.
  • Es ist ersichtlich, daß die Erregung der Wicklung 6 den Magnetfluß vom Bauglied 2 durch den Luftspalt 14, das Teil 10, den Luftspalt 17, den Körper 15 aus magnetischem Material usw. zum Teil 4 bewirkt. Das Teil 15, welches für das Hindurchlassen des maximal benötigten Flusses ohne Sättigung ausreichend bemessen bzw. verhältnismäßig groß sein und ein hohes oder großes Beharrungsvermögen aufweisen muß, ist frei drehbar in bezug auf den getriebenen Teil und überträgt kein Trägheitsmoment auf die getriebene Welle. Die Kupplungsteile 10 und 11 können von verhältnismäßig leichter Bauart sein, solange sie zur Aufnahme der Drehmomentbelastung hinreichend stark sind, so daß das auf die Welle übertragene oder ausgeübte Trägheitsmoment verhältnismäßig klein sein kann, wie es beispielsweise bei einer Kraftfahrzeugkupplung nötig ist.
  • Der Luftspalt 17 kann auch mit einer Magnetpulvermischung gefüllt sein. In diesem Falle wird der Körper 15 aus magnetischem Material mit dem von der Kupplung getriebenen Bauteil wirksam gekuppelt sein, wenn die Wicklung 6 erregt und die Kupplung eingerückt ist. Wenn jedoch die Kupplung ausgerückt ist, wird eine sehr kleine Kuppelwirkung zwischen dem Körper 15 aus magnetischem Material und dem getriebenen Bauteil durch das nicht magnetisierte Magnetpulver im Spalt 17 vorhanden sein, so daß das wirksame Beharrungsvermögen des getriebenen Kupplungsteils unter dieser Bedingung im wesentlichen unberührt oder unbeeinflußt sein wird. In diesem Falle ist es nicht erforderlich, den Luftspalt 17 so klein oder eng auszubilden, als ob kein Magnetpulver in ihm vorhanden wäre. Dies kann bei der Herstellung von Vorteil sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetpulverkupplung mit in einem Kupplungsteil angeordneter Erregerspule, deren Feld über magnetisierbare Teilchen im Arbeitsraum den anderen Kupplungsteil kuppelt, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Kupplungsteil (10; 11) als dünne zylindrische Schale ausgebildet ist, an deren dem Arbeitsraum abgewandten Fläche ein relativ zu beiden Kupplungsteilen verdrehbarer Körper aus magnetischem Material (15) angeordnet ist.
  2. 2. Magnetpulverkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verdrehbare Körper aus magnetischem Material (15) innerhalb des getriebenen Kupplungsteiles (10, 11) vorgesehen ist.
  3. 3. Magnetpulverkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch im Raum zwischen dem verdrehbaren Körper aus magnetischem Material (15) und dem getriebenen Kupplungsteil (10, 11) magnetisierbare Teilchen wirksam sind.
  4. 4. Magnetpulverkupplung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Teil (10, 11) aus zwei einander gegenüberliegenden, napfförmigen Teilen besteht, von welchem die Ränder, die zusammen den verdrehbaren Körper aus magnetischem Material (15) umschließen, gegeneinanderstoßen. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 294 811.
DES47733A 1955-03-03 1956-02-29 Magnetpulverkupplung Pending DE1042983B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1042983X 1955-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042983B true DE1042983B (de) 1958-11-06

Family

ID=10869980

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES47733A Pending DE1042983B (de) 1955-03-03 1956-02-29 Magnetpulverkupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1042983B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH294811A (fr) * 1950-07-28 1953-11-30 Turck Jean Dispositif d'accouplement comportant un fluide dont la viscosité est déterminée magnétiquement.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH294811A (fr) * 1950-07-28 1953-11-30 Turck Jean Dispositif d'accouplement comportant un fluide dont la viscosité est déterminée magnétiquement.

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