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DE1054290B - Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment - Google Patents

Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment

Info

Publication number
DE1054290B
DE1054290B DEE10309A DEE0010309A DE1054290B DE 1054290 B DE1054290 B DE 1054290B DE E10309 A DEE10309 A DE E10309A DE E0010309 A DEE0010309 A DE E0010309A DE 1054290 B DE1054290 B DE 1054290B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
magnetic particle
clutch
winding
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE10309A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELMEG Elektro Mechanik GmbH filed Critical ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority to DEE10309A priority Critical patent/DE1054290B/de
Publication of DE1054290B publication Critical patent/DE1054290B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D37/02Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive the particles being magnetisable
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D2037/002Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive characterised by a single substantially axial gap in which the fluid or medium consisting of small particles is arranged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment Die Erfindung betrifft eine Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment, deren Magnetwege aus lamellierten Blechpaketen aufgebaut sind und deren Erregerwicklung ein den inneren Kupplungsteil quer durchsetzendes Magnetfeld erzeugt, vorzugsweise für Steuer- und Regeleinrichtungen.
  • Zur Verkleinerung des Schwungmomentes von Magnetpulverkupplungen oder -bremsen hat man bisher den Teil, für den ein besonders geringes Schwungmoment gewünscht wird, als dünnwandigen Becher mit extrem kleiner Masse ausgeführt. Beil einem kurzzeitigen Schlupfbetrieb muß aber die gesamte durch die Schlupfarbeit erzeugte Wärmemenge von dem Magnetpulver und den mit diesem in unmittelbarer Berührung stehenden Teilen aufgenommen werden. Ein Becher mit extrem kleiner Masse kann aber auch nur eine entsprechend kleine Wärmemenge aufnehmen, so daß das Magnetpulver eine unzulässig hohe Temperatur annehmen kann. Ferner wird bei Becheranordnung beim inneren Arbeitsspalt der innere Kupplungsteil angetrieben, so daß das Magnetpulver auch bei Leerlauf einem Verschleiß unterliegt.
  • Eine besonders wirksame Maßnahme zur Verringerung des Schwungmomentes eines umlaufenden Zylinders ist die Verkleinerung des Durchmessers, da das Schwungmoment bzw. Trägheitsmoment der vierten Potenz des Durchmessers proportional ist. Der Durchmesser einer Magnetpulverkupplung üblicher Bauart mit Ringspule kann aber nicht beliebig verkleinert werden. Zwar kann die wirksame Kupplungsfläche., durch welche das übertragbare Drehmoment im wesentlichen bestimmt wird, bei verringertem Durchmesser durch entsprechend längere Bauweise konstant gehalten werden, jedoch darf bei einer Magnetpulverkupplung üblicher Bauweise der Querschnitt senkrecht zur Achse des vom magnetischen Fluß in axialer Richtung durchsetzten Innenläufers einen Mindestwert nicht unterschreiten, da durch diesen Querschnitt der maximale magnetische Fluß bestimmt ist. Anders ist das bei Magnetpulverkupplungen, bei dienen der magnetische Fluß den inneren Kupplungsteil quer durchsetzt. Hierbei steht der ganze Querschnitt längs der Achse dem magnetischen Fluß zur Verfügung.
  • Es sind Magnetpulvarkupplungen bekannt, bei denen der innere Kupplungsteil quer von dem magnetischen Fluß durchsetzt wird. Die Außenteile dieser Magnetpulverkupplungen sind wie bei elektrischen Gleichstrommaschinen mit ausgeprägten Polen versehen, auf die die konzentrischen Erregerspulen aufgesetzt sind. Durch diese von der Kupplungswelle verhältnismäßig entfernte Anordnung der Erregerspulen erhält die Kupplung auf der treibenden Seite ein verbältnismäßig großes Schwungmoment, das noch dadurch vergrößert wird, daß nicht nur der Arbeitsspalt, sondern auch der übrige außerhalb liegende Raum der Kupplung mit Magnetpulver gefüllt ist. Die Füllung dieses Raumes ist deshalb erforderlich, weil der Arbeitsspalt dieser Kupplung nicht vollkommen geschlossen ist. Um einen merklichen magnetischen Fluß von einem Polschuh zum anderen zu verhindern, dürfen diese Polschuhe den inneren Kupplungsteil nur teilweise umfassen. Infolge dieses offenen Arbeitsspaltes treten an den auflaufenden Kanten der Polschuhe Stauungen auf, wodurch sich an diesen Stellen eine verstärkte Reibung und damit eine verstärkte Erhitzung und Abnutzung des Magnetpulvers ergeben.
  • Es ist auch ein Elektromotor bekannt, bei welchem zwischen Welle und Läuferjoch magnetische Mittel angeordnet sind, die eine in Abhängigkeit von der Änderung des magnetischen Flusses zwischen Stillstand und hochgelaufenem Zustand in ihrem Moment sich ändernde Kupplung zwischen Welle und Läufer bewirken. Diese Kupplung wird dadurch bewirkt, daß bei der Nenndrehzahl ein gewisser Teil der Läuferjochkraftlinien je nach Sättigungsgrad des Joches und synchroner Drehzahl des Motors in die massive eiserne Welle eindringen. Dieser Kraftlinienweg in der Welle kann als magnetischer Nebenschluß zum Läuferjoch angesehen werden, wobei die Größe des -Wellenflusses bei gleichbleibender relativer Geschwindigkeit außerordentlich abhängig ist vom Sättigungsgrad des Läuferjoches sowie der jeweiligen Permeabilität der Welle. Außerdem ist die Größe dieses Magnetflusses und damit das übertragbareDrehmoment bedingt durch die relative Umlauffrequenz zwischen Läuferjochfeld und mechanischer Umdrehungszahl der Welle, d.. h. daß bei .höheren Frequenzen mit den bekannten starken Verdrängungseffekten zu rechnen ist. Eine weitere grundlegende Bedeutung hat auch die Tatsache, daß der gesamte Hauptfluß des Motors hei Nennlast nahezu doppelt so groß ist wie bei Stillstand.
  • Hieraus geht hervor, daß das von der Kupplung zwischen Welle und Läuferjoch übertragbare Drehmoment außerordentlich stark vom Betriebszustand des Motors abhängig ist. Um die Kupplung ein- bzw. auszuschalten. muß der ganze Antriebsmotor ein-bzw. ausgeschaltet werden, wobei die Betätigung der Kupplung aber erst ganz allmählich mit dem Erreichen eines bestimmten Betriebszustandes des Antriebsmotors erfolgt, so daß für die Beschleunigung der Motorwelle das gesamte Schwungmoment des Motorläufers wirksam ist. Außerdem ist das von der Kupplung maximal übertragbare Drehmoment verhältnismäßig schwach, da der Kraftlinienweg durch die Welle nur einen Nebenschluß zu dem Hauptkraftlinienweg im Läuferjoch darstellt.
  • Bei der Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment, deren Magnetwege aus lamellierten Blechpaketen aufgebaut sind, ist nach der Erfindung die Erregerwicklung als verteilte Wicklung wie bei einer Wechselstrommaschine ohne ausgeprägte Pole in achsparallelen Nuten des äußeren Kupplungsteils angeordnet, der zusammen mit dem inneren Kupplungsteil einen geschlossenen, ringförmigen Arbeitsspalt für das Magnetpulver bildet.
  • Eine solche Kupplung kann unabhängig vom Betriebszustand des Antriebsmotors gesteuert werden, sie ist in der Lage, ein verhältnismäßig großes Drehmoment zu übertragen, das unabhängig vom Schlupf nur von der Höhe des Erregerstromes abhängt. Da die Kupplung außerdem ein extrem kleines Trägheitsmoment des getriebenen Teiles besitzt, sind große Beschleunigungen an der getriebenen Welle möglich. Infolge des lamellierten Aufbaues ist schließlich auch ein sehr schneller Aufbau des Magnetfeldes erreichbar. Eine derartige Kupplung ist also vorzugsweise für Steuer- und Regelungsaufgaben geeignet.
  • Die nach dem Arbeitsspalt offenen Nuten werden nach dem Einbringen der Wicklung durch ein dünnes Eisenrohr zum Arbeitsspalt abgeschlossen. Es können auch völlig geschlossene Nuten vorgesehen werden, in welchem Falle die Wicklung eingefädelt wird. Der innere Kupplungsteil kann gegebenenfalls einen oder mehrere auf die axiale Länge verteilte Hohlräume aufweisen, die zur Aufnahme von Magnetpulver im Stillstand der gesamten Kupplung dienen.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch an einem Beispiel den Aufbau einer Magnetpulverkupplung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt der Kupplung, während in Fig.3 der Verlauf der magnetischen Kraftlinien angedeutet ist.
  • In Fig. 1 nimmt das mit der Welle 10 in Verbindung stehende Kupplungsgehäuse 11 das Blechpaket 12 mit der Erregerwicklung 13 auf, die über die Schleifringe 14 und die Zuleitungen 15 gespeist wird. Der innere Kupplungsteil 16 besteht aus einem zylindrischen Magnetkörper mit verhältnismäßig geringem Durchmesser, der in der Zeichnung als zylindrisches Blechpaket dargestellt ist, der aber auch aus einem Vollzylinder bestehen kann, wenn die Erregung der Kupplung nur mit Gleichstrom erfolgt. Infolge des geringen Durchmessers des inneren Kupplungsteiles 16 kann seine Masse trotz seines geringen Schwungmomentes verhältnismäßig groß sein, so daß er in der Lage ist, eine verhältnismäßig große Wärmemenge aufzunehmen. Dadurch wird das Magnetpulver bei kurzzeitigem Schlupfbetrieb vor einer Überhitzung geschützt. Der ringförmige Arbeitsspalt 17 ist mit dem Magnetpulver 18 gefüllt und zu den Lagern 19 hin durch Dichtringe 20 abgedichtet. 21 sind an sich bekannte, auf die Längsachse verteilte Hohlräume, die im Stillstand der gesamten Kupplung einen großen Teil des Magnetpulvers aufnehmen.
  • Aus Fig. 2 ist die Form der einzelnen Blechlamellen ersichtlich, aus denen das die Erregerwicklung 13 aufnehmende Blechpaket 12 zusammengesetzt ist. Die Nuten 22 sind zunächst nach dem Arbeitsspalt 17 zu offen. Nach dem Einbringen der Wicklung 13 werden sie durch ein dünnes Eisenrohr 23 gegenüber dem Arbeitsspalt abgeschlossen. Die Nuten 22 können auch, wie im unteren Teil von Fig. 2 gezeigt ist, von vornherein geschlossen sein. In diesem Falle wird die Wicklung 13 eingefädelt.
  • Durch die Erregerwicklung 13 wird ein magnetischer Kraftfluß erzeugt, der den inneren Kupplungsteil 16 quer durchsetzt, wie es in Fig. 3 angedeutet ist.
  • Die Erfindung kann mit gleichem Vorteil bei Magnetpulverbremsen benutzt werden. In diesem Falle würde der Außenteil 11, 12, 13 feststehend angeordnet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment, deren Magnetwege aus lamellierten Blechpaketen aufgebaut sind und deren Erregerwicklung ein den inneren Kupplungsteil quer durchsetzendes Magnetfeld erzeugt, vorzugsweise für Steuer- und Regeleinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (13) als verteilte Wicklung wie bei einer Wechselstrommaschine ohne ausgeprägte Pole in achsparallelen Nuten (22) des äußeren Kupplungsteiles (11, 12) angeordnet ist, der zusammen mit dem inneren Kupplungsteil (16) einen geschlossenen, ringförmigen Arbeitsspalt (17) für das Magnetpulver bildet.
  2. 2. Magnetpulverkupplung oder -bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Arbeitsspalt (17) offenen Nuten (22) nach dem Einbringen der Wicklung (13) durch ein dünnes Eisenrohr (23) zum Arbeitsspalt abgeschlossen sind.
  3. 3. Magnetpulverkupplung oder -bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (22) völlig geschlossen sind und die Wicklung (13) eingefädelt ist.
  4. 4. Magnetpulverkupplung oder -bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kupplungsteil (16) einen oder mehrere auf die axiale Länge verteilte Hohlräume (21) zur Aufnahme von Magnetpulver im Stillstand der gesamten Kupplung enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 852 573; USA.-Patentschrift Nr. 2 543 394.
DEE10309A 1955-03-07 1955-03-07 Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment Pending DE1054290B (de)

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DEE10309A DE1054290B (de) 1955-03-07 1955-03-07 Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment

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DE1054290B true DE1054290B (de) 1959-04-02

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DEE10309A Pending DE1054290B (de) 1955-03-07 1955-03-07 Magnetpulverkupplung oder -bremse mit kleinem Schwungmoment

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DE (1) DE1054290B (de)

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DE1625783B1 (de) * 1966-11-14 1972-03-23 Muirhead & Co Ltd Magnetpulverkupplung
DE102022002437A1 (de) 2021-08-03 2023-02-09 Sew-Eurodrive Gmbh & Co Kg Prüfvorrichtung und Verfahren zur Prüfung eines Getriebes mit einer Prüfvorrichtung

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