DE1042313B - Magnetpulverkupplung - Google Patents
MagnetpulverkupplungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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- F16D37/02—Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive the particles being magnetisable
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Description
- Magnetpulverkupplung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, bei welcher zwischen zwei relativ zueinander drehbaren Teilen mittels eines einem Magnetfeld unterworfenen Magnetpulvers ein Drehmoment übertragen wird. Derartige Einrichtungen können als Kupplungen oder Bremsen verwendet werden, sie sollen im folgenden aber als Magnetpulverkupplungen bezeichnet werden.
- Es sind Magnetpulverkupplungen bekannt, die aus einem zylinderförmigen Innenteil bestehen, welcher von einem ebenfalls zylinderförmigen Außenteil konzentrisch umgeben wird, wobei zwischen beiden Teilen ein Luftspalt verbleibt, der mit Magnetpulver ausgefüllt ist. Die Erregerwicklung ist hier in dem Kupplungsinnenteil angeordnet, der aus magnetisch leitendem Werkstoff besteht und die Erregerwicklung umgibt. Diese die Erregerwicklung umgebenden Joche, die vorzugsweise aus Weicheisen bestehen, sind an der dem Luftspalt zugekehrten Seite durch einen Ring aus nichtmagnetischem Werkstoff voneinander getrennt, der gleichzeitig die Erregerwicklung abdeckt.
- Bei derart aufgebauten Magnetpulverkupplungen sind die Schleifringe, über welche der Erregerstrom zugeführt wird, mit dem Kupplungsinnenteil verbunden, was häufig unerwünscht ist, da die Schleifringe in diesem Fall auf der Kupplungswelle angeordnet werden müssen, wodurch die Kupplungslänge vergrößert wird. Auch bereitet es Schwierigkeiten, die Zuführungsleitungen zu den Schleifringen unterzubringen, die durch den inneren Kupplungsteil und durch eine Bohrung in der Kupplungswelle verlaufen müssen.
- Es sind auch Magnetpulverkupplungen bekannt, bei denen die Erregerwicklung in entsprechender Weise im Kupplungsaußenteil angeordnet ist, jedoch wird durch diese Maßnahme bei gleicher Länge entweder der Außendurchmesser der Kupplung vergrößert oder das übertragbare Drehmoment verringert, weil der Durchmesser des Kupplungsinnenteils verringert werden muß.
- Die Erfindung betrifft nun eine Magnetpulverkupplung mit einer vom Kupplungsaußenteil getragenen Erregerwicklung. Sie besteht darin, daß der Kupplungsinnenteil einen ringförmigen, radial nach außen offenen Hohlraum enthält, in welchen die Erregerwicklung hineinragt. Dabei ist die Erregerwicklung vorzugsweise mittels eines nichtmagnetischen Trägers am Außenteil befestigt.
- Durch den Aufbau der Magnetpulverkupplung gemäß der Erfindung wird es ermöglicht, den Durchmesser des Kupplungsinnenteils und damit auch das übertragbare Drehmoment zu vergrößern, ohne den Außendurchmesser oder die Länge der Kupplung zu verändern.
- Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Magnetpulverkupplung nach der Erfindung, bei welcher zwei Einzelkupplungen parallel geschaltet sind.
- Der Außenteil der Magnetpulverkupplung ist im wesentlichen aus den zylindrischen Teilen 10 und 11 zusammengesetzt, die aus einem magnetisierbaren Werkstoff, beispielsweise aus Weicheisen oder Flußstahl, bestehen. Seitlich wird die Magnetpulverkupplung durch die beiden Scheiben 12 und 13 abgeschlossen, die ebenso wie der Mittelteil 14 vorzugsweise aus nichtmagnetischem Werkstoff bestehen.
- Die beiden Kupplungsinnenteile bestehen aus je zwei Einzelteilen 15 und 16, die ringförmige Gestalt haben und aus einem magnetisierbaren Werkstoff, beispielsweise aus Weicheisen oder Gußstahl, bestehen. Die Innenteile der Kupplung sind auf der Welle 17 befestigt, die mit den Lagern 18 und 19 in dem Kupplungsaußenteil gelagert ist. In dem ringförmigen, radial nach außen offenem Hohlraum 20 jedes Kupplungsinnenteils befindet sich eine Erregerwicklung 21, welche mittels eines Trägers 22 aus vorzugsweise nichtmagnetischem Werkstoff an dem Kupplungsaußenteil 10, 11 befestigt ist.
- Die Erregung der Erregerwicklungen 21 kann z. B. über Schleifringe erfolgen, die beispielsweise auf dem Kupplungsaußentei110, 11 angeordnet sein können. Sie sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Lager 18 und 19 werden durch die Dichtungen 23 vor dem Eindringen von Magnetpulver geschützt. Die Scheiben 12, 13 und 14 sind mit Vorsprüngen 24 versehen, welche ein Herabfallen des Magnetpulvers in die Lagerstellen verhindern.
- Wird die Erregerwicklung 21 erregt, so beginnt ein magnetischer Fluß durch die Teile 10, 15 und 16 zu fließen, der auch die Luftspalte 25 durchsetzt, in welchen sich das Magnetpulver befindet, durch welches zwischen Kupplungsaußenteil 10, 11 und den Kupplungsinnenteilen 15, 16 ein Drehmoment übertragen wird. Durch die Ausbildung der Kupplung gemäß der Erfindung wird es ermöglicht, ein größeres Drehmoment zu übertragen, ohne die Länge oder den Außendurchmesser der Magnetpulverkupplung zu vergrößern. Es kann nämlich der Kupplungsinnenteil 15, 16 mit verhältnismäßig großem Durchmesser ausgeführt werden, wodurch einerseits der Hebelarm zwischen Welle 17 und Luftspalt 25 und andererseits auch die Querschnittsfläche des Luftspaltes 25 vergrößert werden. Die Kupplung kann für alle Arten von Antrieben verwendet werden. In der Zeichnung ist sie mit einer Schwungscheibe 26 verbunden, welche von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mägnetpulverkupplung oder -bremse mit einer vom Außenteil getragenen Erregerwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil einen ringförmigen, radial nach außen offenen Hohlraum enthält, in welchen die Erregerwicklung hineinragt.
- 2. Magnetpulverkupplung oder -bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung mittels eines nichtmagnetischen Trägers am Außenteil befestigt ist.
- 3. Magnetpulverkupplung oder -bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil aus zwei ringförmigen Teilen zusammengesetzt ist, deren Trennungsfuge am Grund des Hohlraumes verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1042313X | 1956-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042313B true DE1042313B (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=10869928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51962A Pending DE1042313B (de) | 1956-01-18 | 1957-01-15 | Magnetpulverkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042313B (de) |
-
1957
- 1957-01-15 DE DES51962A patent/DE1042313B/de active Pending
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