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DE104287C - - Google Patents

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Publication number
DE104287C
DE104287C DENDAT104287D DE104287DA DE104287C DE 104287 C DE104287 C DE 104287C DE NDAT104287 D DENDAT104287 D DE NDAT104287D DE 104287D A DE104287D A DE 104287DA DE 104287 C DE104287 C DE 104287C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
tube
boiler
firebox
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT104287D
Other languages
English (en)
Publication of DE104287C publication Critical patent/DE104287C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers
    • F22B13/10Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers with auxiliary water tubes inside the fire-box
    • F22B13/12Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers with auxiliary water tubes inside the fire-box the auxiliary water tubes lining the fire-box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 13: Dampfkessel.
Bei dem neuen Kessel besteht die Feuerbüchse aus gebogenen, eng neben einander liegenden, sowohl unter einander als auch mit dem Wasser- und Dampfraum des Langkessels in Verbindung stehenden Röhren, welche eine geschlossene Gewölbefläche bilden, die im Verein mit der Rohrwand des Langkessels den Feuerraum über dem Rost kofferförmig einschliefst; diese Röhren bilden somit in ihrer Gesammtheit einen vom äufseren Mantel der Feuerbüchse umschlossenen Stehkessel.
Fig. ι bis 3 veranschaulichen einen Längsschnitt, Verticalquerschnitt und einen theilweisen Horizontalschnitt durch einen mit solcher Feuerbüchse ausgerüsteten Kessel. Fig. 4 bis 6 zeigen in Sonderansichten die Befestigung der Röhren an einander, und Fig. 7 bis 10 stellen in Längs- und Querschnitten verschiedene Arten von Dampfsammlern und deren Verbindung mit dem Langkessel dar. Fig. 11 zeigt die Verbindung zweitheiliger Feuerbüchsröhren mit dem Vorkopf des Dampfsammlers, und Fig. 12 bis 14 stellen eine Ausführungsform des in Fig. 1 bis 3 gezeigten Kessels dar.
Die den Stehkessel St bildende, mit dem Feuerrohrkessel R und dem Dampfsammler D verbundene Feuerbüchse ist von einem luftdichten, jedoch keinem Dampfdruck ausgesetzten und daher aus schwachem Kesselblech herstellbaren Mantel M umgeben, dessen Wände unten einen wagerechten oder gegen die Feuerbüchs - Rückwand geneigten Winkelkranz a tragen, in welchem das ein- oder zweitheilige,. entsprechend gebogene Grundrohr b rechts- und linksseitig gelagert ist. Das Grundrohr, welches, wenn zweitheilig, unter der Heizthür geschlossen ist, mündet mit dem Reinigungsstutzen in der Rückwand des Stehkessels, kann aber auch unmittelbar oder mittelst eines Wassersackes in den Langkessel geleitet werden.
Das Grundrohr hat an der Oberseite seiner ganzen Länge nach sehr nahe neben einander stehende Gewindestutzen u. Die beiderseits der verticalen Mittelebene der Feuerbüchse gleich gelegenen Stutzen sind paarweise durch gebogene, gegebenenfalls, wie in Fig. 11, zweitheilige Röhren d1 d2. . . . verbunden, welche an den Wänden des äufseren Mantels M aufsteigen und sich längs der gewölbten Decke desselben hinziehen. Das dem Langkessel R zunächst liegende, gegebenenfalls zweitheilige Rohr d1 zieht sich dicht an der Rohrwand desselben hin und läfst die Feuerrohröffhungen der Rohrwand frei. Die nächstfolgenden Röhren d'2 ds. . . . d21 liegen dicht an einander, und ihre oberen gebogenen Theile sind der Form der Manteldecke entsprechend entweder sä'mmtlich in gleicher Höhe oder gegen die Stirnwand hin allmälig tiefer angeordnet. An letzterer liegen die Röhren in concentrischen Lagen an, deren innerste die Heizthüröffnung umgiebt. Die etwa unter der Heizthür und an der Rückwand der Feuerbüchse frei bleibenden Räume y und yv werden mit Chamotteziegeln ausgemauert, können aber durch entsprechende Lagerung der Röhren verringert oder auch ganz beseitigt werden. Die Verbindungen werden vortheilhaft durch Ueberwurfmuffen mit Rechts- und Linksgewinde oder einer Linsen- oder Kupferdrahtdichtung hergestellt; sie werden auf die u. U. eingezogenen Enden der Feuerbüchsrohre d}d2, sowie auf die Stutzen des Grundrohres aufgeschraubt. Durch eingeschraubte Stifte ν können die Muffen
in ihrer angezogenen Stellung gehalten werden. Die Feuerbüchsrohre können im Grundrohr auch nur einfach eingewalzt werden, wenn auf der entgegengesetzten Seite des Grundrohres entsprechende Oeffnungen angebracht wurden.
Die Feuerbüchsrohre sind, um deren Verziehen zu verhüten und das Ausstrahlen gröfserer Wärmemengen nach aufsen zu verhindern, mit zwei Rippen r (Fig. 5) versehen, die mit den anliegenden Rippen der benachbarten Röhren und zwischenliegenden Dichtungen zusammengeschraubt oder vernietet werden. Bei Verwendung gewalzter Röhren erhalten dieselben angeschweifste oder hart angelöthete Lappen / (Fig. 4). Die Abdichtung erhält im letzteren Falle am besten die aus Fig. 6 ersichtliche Form und wird beiderseits mäfsig verstemmt.
Jedes Feuerbüchsrohr trägt an seiner höchsten Stelle ein zum Dampfsammler führendes Abzugsrohr e bezw. e1 e2 e3 Die an der
Stirnwand austretenden Abzugsrohre e können' in ein mit dem Wasser- und Dampfraum verbundenes Gehäuse i münden. Sind die Feuerbüchsrohre zweitheilig, so kann jeder dieser Theile mit einem Abzugsrohr versehen sein oder durch entsprechendes Abbiegen der Feuerbüchsrohre auch unmittelbar in den Dampfsammler oder dessen Vorkopf einmünden (Fig. 11). Die höchste Feuerlinie f-f ist durch die höchstliegenden Berührungsstellen der Röhren d1 d2 . . . . bestimmt.
Die Wasserzuführung erfolgt vom Wassersack s des Langkessels mittelst der Röhren h. Durch die vom Grundrohr abzweigenden Röhren g, welche zum Ablafshahn t führen, kann der Kessel vollständig entleert werden. Mündet das Grundrohr unmittelbar in den Langkessel oder dessen Wassersack, so können auf demselben beiderseits je ein Wasser-Ablafswechsel angebracht werden.
Der Rost ist derart angeordnet, dafs dessen Fläche kkl oberhalb der Rohrkuppelungen zu liegen kommt. Der Feuerschirm kann auf die Ausmauerung der Rückwandj*'1 gelagert werden.
, Der Raum zwischen den Wänden des Mantels M und den Röhren d1 d2. . . . kann entweder mit Isolirmaterial, wie Asbest, Schlackenwolle, Kieseiguhr, ausgefüllt oder zur Rauchverzehrung ausgenutzt werden. Im letzteren Falle sind an den Berührungsstellen der Feuerbüchsrohre viele kleine Löcher η (Fig. 4 und 5) gebohrt, die eine Verbindung des zwischen dem Mantel und den Feuerbüchsrohren befindlichen Luftraumes mit dem Feuerraum herstellen. Beiderseits des Stehkessels ist oberhalb des Kranzes α je ein Schieber S angebracht, welcher die äufsere Luft zwischen Mantel und Röhren eintreten läfst, die dann in stark erwärmtem Zustande und in durch die Schieberstellung geregelter Menge von allen Seiten in Form feiner Strahlen in das Feuer eingeblasen wird. Diese durch die Schieberöffnungen q angesaugte und an den Wandungen der Feuerbüchsrohre erhitzte Luft bewirkt die möglichst vollständige Verbrennung der Rauchgase. Vortheilhaft werden zur Erhöhung dieser Wirkung der Feuerschirm und die Chamotteausmauerung aus Hohlziegeln hergestellt, deren Hohlgänge mit dem hinter der Ausmauerung befindlichen Luftraum \ in Verbindung stehen, während sie auf der dem Rost zugekehrten Seite mit kleinen Löchern versehen sind.
Der Dampfsammler D wird vortheilhaft mit einem Vorkopf V versehen, in welchen die Röhren d1 d2 . . . . den Dampf abgeben. An diesem Vorkopf kann die entsprechende Zahl von Auswaschluken angebracht werden.
Der Dampfsammler kann mit einem Dom versehen sein und ist entweder unmittelbar auf den Langkessel R aufgesetzt, wie in Fig. 1 und 2, oder er hat cylindrische Form, wie in Fig. 7 und 8, oder er ist sattelförmig über den Langkessel gelegt, wie in Fig. 9 und 10.
Bei der in Fig. 12 bis 14 dargestellten Ausführungsform entfällt ein besonderer Dampfsammler , indem der Vorkopf V unmittelbar auf der Rohrwand der Feuerbüchse — die, wie früher, mit dem Mantel umgeben ist — angebracht wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Lokomotivkessel mit Wasserrohrfeuerbüchse, dadurch gekennzeichnet, dafs deren eng neben einander liegende, u. U. zweitheilige Wasserrohren (dl d2 d3 ... .) eine geschlossene Gewölbefiäche bilden, die mit dem ersten Rohr (dl) dicht an die Rohrwand des Heizröhrenkessels anschliefst und, in concentrischen Lagen ihrer letzten Röhren (dis d19 . . . .) die Heizthüröffnung einschliefsend, die Stirnwand der Feuerbüchse bildet, wobei sämmtliche Röhren dieses Feuerbüchsgewölbes oben mit dem Dampfsammler und unten mittelst eines Grundrohres (b) mit dem Wasserraum des Heizröhrenkessels in Verbindung stehen.
  2. 2. Lokomotivkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zur dichten Verbindung der Röhren (d1 d* d3. . . .) der Feuerbüchse unter einander und zur Absteifung derselben die Röhren mittelst Rippen (r) oder Lappen (I) sammt zwischengelegten Abdichtungen zusammengeschraubt oder vernietet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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