DE1269735B - Silizium-Gleichrichtersatz in Kuehlplatten-Bauweise - Google Patents
Silizium-Gleichrichtersatz in Kuehlplatten-BauweiseInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOU
Deutsche Kl.: 21g-11/02
Nummer:
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Auslegetag:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
1269 735
P 12 69 735.7-33
19.Juni 1963
6. Juni 1968
P 12 69 735.7-33
19.Juni 1963
6. Juni 1968
Für den Aufbau von Gleichrichtersätzen mit Selen als Halbleiter haben sich Anordnungen bewährt, bei
welchen die mit einem zentralen runden Loch versehenen scheibenförmigen Gleichrichterelemente in
geeigneter Polung abwechselnd mit ebenfalls mit einem Loch versehenen Kühlblechen größerer Abmessungen,
gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von leitenden Abstandskörpern, auf einen mit einer
Isolierung versehenen Gewindebolzen aufgereiht und mit Hilfe von auf die nicht isolierten Enden des BoI-zens
aufschraubbaren Muttern fest miteinander verspannt werden. Für große Leistungen sind auch
Gleichrichteranordnungen bekannt, bei denen ungelochte Gleichrichterplatten unter Zwischenlage von
Kühlblechen einen Plattenstapel bilden und mit Hilfe von mindestens drei Spannbolzen und an deren
Enden vorgesehenen Spannmuttern, welche auf an den Stapelenden angeordnete Kühlplatten wirken, zu
einem Gleichrichtersatz zusammengebaut sind. Die in den Gleichrichterelementen entstehende Verlustleistungswärme
wird in jedem Fall auf die meist aus Aluminium oder Kupfer bestehenden Kühlbleche
übertragen und von diesen über Luft oder auch Öl abgeführt.
Grundsätzlich läßt sich ein derartiger aus Gleichrichterelementen,
Kühlblechen und Spannvorrichtung bestehender Satzaufbau auch mit Silizium-Gleichrichterelementen
geeigneter Größe durchführen. Den Besonderheiten der Silizium-Gleichrichter muß hierbei
jedoch Rechnung getragen werden.
So muß die Silizium-Gleichrichtertablette infolge großer Empfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen
luftdicht gekapselt sein. Silizium-Gleichrichterelemente zeichnen sich gegenüber Selen-Gleichrichterelementen
durch höhere Sperrspannungen aus und machen daher eine entsprechende elektrische Isolierung
notwendig. Die für eine vorgegebene Leistung und Sperrspannung bestimmten Silizium-Gleichrichterelemente
weisen im Vergleich zu Selen-Gleichrichterelementen gleicher Belastbarkeit wesentlich geringere
Abmessungen auf, so daß für die Ableitung der Verlustleistungswärme auf entsprechende Kühlbauteile
nur kleine Wärmeleitungsquerschnitte gegeben sind. Infolge ihrer geringen Wärmekapazität sind
Silizium-Gleichrichterelemente gegen thermische Überlastung trotz höherer zulässiger Betriebstemperatur
wesentlich empfindlicher als Selen-Gleichrichterelemente.
Bei einer bekannten Lösung für den Aufbau solcher Leistungsgleichrichtersätze mit Silizium-Gleichrichterelementen
werden die auf beiden Seiten mit im Durchmesser gleichen, dicken Hartmetallronden lei-Silizium-Gleichrichtersatz
in Kühlplatten-Bauweise
Anmelder:
Semikron, Gesellschaft für Gleichrichterbau
und Elektronik m. b. H.,
8500 Nürnberg, Kapellenstr. 2-4
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Otto Rohner, 8500 Nürnberg;
Winfried Schierz, 8542 Roth
tend verbundenen Silizium-Tabletten lose im Inneren von Keramikringen untergebracht, wobei diese Ringe
an beiden Stirnseiten mit dünnen, napfartig nach innen verlaufenden Silberfolien fest verbunden sind
und eine luftdichte Umhüllung der Gleichrichtertabletten bilden. Jedes dieser Gleichrichterelemente
wird von zwei mit einem zentralen Ansatz versehenen Kühlplatten begrenzt, wobei die Ansätze der Kühlplatten über die Silberfolien auf die Hartmetallronden
der Gleichrichterlemente wirken. Auf der gegenüberliegenden Seite haben die Kühlplatten ebenfalls
Ansätze, welche zur flächenhaften Verbindung mit linsenförmigen Isolierkörpern muldenförmig ausgebildet
sind. Durch drei isolierte Spannbolzen und entsprechende, auf die äußeren Platten einwirkende
Spannmuttern wird der Gleichrichtersatz zusammengehalten. An den Kühlplatten angeordnete Anschlußfahnen
dienen als Leitungsanschlüsse für eine gewünschte Gleichrichterschaltung.
Ein in dieser Weise aufgebauter Silizium-Gleichrichtersatz erfüllt zwar die im vorausgehenden genannten
Bedingungen und hat auch den bei Silizium-Gleichrichtern im allgemeinen nicht gegebenen
Vorteil der beidseitigen Ableitung der Verlustleistungswärme von der Gleichrichtertablette. Die
Herstellung eines solchen Gleichrichtersatzes erscheint jedoch sehr aufwendig. Die Gleichrichterelemente
sind Sonderausführungen, die sich nur für den Aufbau zwischen Kühlplatten eignen. Als besonderer
Nachteil wird der Umstand angesehen, daß der von den Spannbolzen beim Zusammenspannen der
Anordnung ausgeübte Druck unmittelbar auf sämtliche Silizium-Gleichrichtertabletten wirkt. Auch ist
es relativ schwierig, die den Silizium-Gleichrichtertabletten noch zuträgliche Druckkraft richtig zu bemessen.
Außerdem besteht die Gefahr, daß das gegen
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mechanische Einflüsse sehr empfindliche Gleichrich- eigneter Weise mit den Kühlplatten verschaltet wird,
terelement eventuell schon bei der Montage der An- Der Aufbau dieses Gleichrichtersatzes ist zwar Verordnung
beispielsweise durch Stoß beschädigt oder hältnismäßig einfach und benötigt auch keine Spezerstört
wird. Ein weiterer Nachteil wird auch in zialausführung der Gleichrichterelemente, die Abdem
großen Platzbedarf der Anordnung infolge der 5 leitung der Verlustleistungswärme über den zweiten
drei Spannbolzen gesehen. Leitungsanschluß ist jedoch unzureichend, und der
Bei einer anderen bekannten Ausführung eines Zusammenbau der Anordnung sowie die Verschal-Silizium-Gleichrichtersatzes
in Kühlplattenbauweise tang erfordern einen beträchtlichen Aufwand,
wird der Halbleiterkörper in einer exzentrisch ange- Zur Erzielung eines geringen Raumbedarfs ist es
wird der Halbleiterkörper in einer exzentrisch ange- Zur Erzielung eines geringen Raumbedarfs ist es
ordneten Aussparung eines Keramikringes mit zen- io bei Hochspannungsgleichrichtern bekannt (deutsche
tralem Befestigungsloch eingebaut. Der Keramikring Patentschrift 1104 619), die mit einem Sechskant
ist auf beiden Seiten durch metallische Kreisring- und einem anschließenden Gewindebolzen versehescheiben
luftdicht abgeschlossen. Unter Zwischen- nen Gleichrichterelemente an Kühlblechen zu befestischaltung
von Kühlblechen werden diese Gleichrich- gen, die an einem stabförmigen isolierenden Träger
terelemente auf einen metallischen Gewindebolzen 15 im Winkel zu dessen Achse befestigt sind. Auch bei
gegenüber diesem isoliert aufgereiht und durch an dieser Anordnung ist die Ableitung der Verlustden
Enden vorgesehene Spannmuttern zusammenge- leistungswärme über den zweiten Leitungsanschluß
spannt. der Gleichrichterelemente unzureichend.
Bei einem derartigen Aufbau eines Gleichrichter- Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls
satzes wird zwar vermieden, daß sich der Spann- 20 auf einen Gleichrichtersatz, bei dem Silizium-Gleichdruck
unmittelbar auf die Gleichrichtertabletten aus- richterelemente unter Zwischenschaltung von Kühlwirkt,
als Nachteil muß jedoch angesehen werden, platten mittels eines die Kühlplatten durchsetzenden
daß für das Zusammenspannen von Gleichrichter- mit einer Isolierung versehenen Spannbolzen über an
elementen und Kühlblechen nur ein relativ dünner, den Enden des Spannbolzens vorgesehene Muttern
in seinem Durchmesser durch die Abmessungen des 25 hintereinanderliegend zusammenspannbar sind. Die
Keramikringes bestimmter Spannbolzen benutzt wer- Erfindung besteht darin, daß bei einem solchen
den kann. Ein derartiger Aufbau erfordert ebenfalls Gleichrichtersatz die Gleichrichterelemente, gegebedie
Spezialanfertigung besonderer Gleichrichterzel- nenfalls unter weiterer Zwischenschaltung von leitenlen,
deren Herstellung teuer ist. Auch bereitet der den oder isolierenden Abstandskörpern in wenigstens
luftdichte Abschluß dieser Gleichrichterzellen ge- 30 zwei Säulen neben dem Spannbolzen angeordnet sind
wisse Schwierigkeiten. und daß die Außenflächen der äußeren Kühlplatten
In der deutschen Auslegeschrift 1 047 950 ist eine in der Verlängerung der Säulen Isolierkörper aufluftgekühlte
Leistungsgleichrichteranordnung mit ge- weisen, über welche auf die Säulen durch die Spannkapselten
Halbleiter-Gleichrichterelementen beschrie- muttern anpreßbare Spannbügel einen Druck ausben,
bei welcher zur Kapselung der Gleichrichter- 35 üben.
zellen mit einer Glasdurchführung versehene becher- Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann
förmige Behälter dienen, die in mit entsprechenden zwischen der Spannmutter und dem Spannbügel ein
Vertiefungen versehene Kühlbleche hart oder weich an dem Spannbolzen geführter Ubertragungskörper
eingelötet werden. Der zweite Gleichrichteranschluß vorgesehen sein, der mit einer Lagerpfanne versehen
wird durch Pressen oder Verlöten mit einem Kühl- 40 ist, in der sich die Spannbügel mit einer entspreblech
verbunden. Die Kühlbleche werden gegebenen- chenden Kugelfläche abstützen. Weiterhin können die
falls unter Zwischenlage von leitenden oder isolieren- an den Außenflächen der letzten Kühlplatten in der
den Abstandsringen mittels zweier oder mehrerer Verlängerung der Säulen vorgesehenen Isolierkörper
Spannbolzen zusammengehalten und über an diesen mit einer vorzugsweise ebenen Metallplatte oder mit
angebrachte Anschlußfahnen in gewünschter Weise 45 einem Metallring abgedeckt sein, auf welchen die
elektrisch verbunden. Diese Bauform eines Gleich- Spannbügel mit in der Ebene ihrer Ausgleichsbewerichtersatzes
ergibt zwar eine gute Ableitung der in gung gewölbten Auflageklauen aufliegen,
den Gleichrichterzellen entstehenden Verlustleistungs- Auch kann zwischen dem Ubertragungskörper und
den Gleichrichterzellen entstehenden Verlustleistungs- Auch kann zwischen dem Ubertragungskörper und
wärme zu den Kühlblechen, sie bedingt jedoch eine der Spannmutter ein federnder Ring vorgesehen sein.
Spezialausführung der Gleichrichterelemente, einen 50 Die bei dem Gleichrichtersatz nach der Erfindung
großen Platzbedarf der Anordnung und erhebliche benutzten Kühlbleche können in an sich bekannter
Montagezeiten und erscheint daher sehr aufwendig. Weise aus einer größeren Tafel ausgestanzte, runde
In der britischen Patentschrift 905 361 ist ein oder rechteckige Bleche aus Aluminium oder Kupfer
Gleichrichtersatz beschrieben, bei dem eine Anzahl sein, die in ihrem zentralen Teil ein Loch für die
quadratischer Kühlplatten mit einer zentralen quadra- 55 Durchführung des Spannbolzens aufweisen,
tischen Aussparung versehen sind und unter Zwi- Die Gleichrichterelemente können in an sich be-
tischen Aussparung versehen sind und unter Zwi- Die Gleichrichterelemente können in an sich be-
schenschaltung entsprechender, ineinandersteckbarer, kannter Weise aus einem massiven metallischen
aus Isoliermaterial bestehender Abstandskörper durch Grundkörper mit aufgelötetem Gleichrichterelement,
einen diese durchsetzende Spannbolzen zusammen- einem vorzugsweise als Keramikring ausgebildeten
gehalten werden. Die Kühlplatten sind ferner mit 60 nngförmigen Wandteil und einer aufgelöteten Deckeiner
Anzahl runder Aussparungen und mit ausge- scheibe bestehen, wobei eine federnde Anschlußstanzten
Lötfahnen versehen. In die runden Aus- leitung zwischen der Deckscheibe und der Gleichsparungen
können nach Wahl mit einem Sechskant richtertablette vorgesehen und das Innere des Gleich-
und einem anschließenden Gewindebolzen versehene richterelements evakuiert oder mit einem Schutzgas
Gleichrichterelemente eingesteckt und mittels einer 65 gefüllt ist.
Mutter an den Kühlplatten befestigt werden. Die run- Nach einer Ausführungsform können die Gleich-
den Aussparungen dienen auch zur Durchführung richterelemente an ihren metallischen Auflageflächen
des isolierten zweiten Leitungsanschlusses, der in ge- eben ausgebildet sein. Zur Fixierung der Gleich-
5 6
richterelemente zwischen den Kühlplatten weisen F i g. 3 zeigt in einer Seitenansicht den Aufbau
diese dann an dafür vorgesehenen Stellen geeignete eines bei dem Gleichrichtersatz gemäß der Erfindung
Ausbildungen, beispielsweise Sicken oder durch Aus- vorgesehenen Gleichrichterelements,
stanzen erzielte Lappen, auf. In den F i g. 1 und 2 ist mit 1 der mit einem
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die 5 Gewinde versehene Spannbolzen bezeichnet, mit 2
Gleichrichterelemente an ihren Stirnflächen zur Ein- die den Spannbolzen im mittleren Teil umgebende
fügung in mit entsprechenden Bohrungen versehene Isolierung, mit 3 die zum Teil mit Anschlußlaschen <*
Kühlbleche jeweils einen axialen Bolzen auf. Diese versehenen Kühlbleche, mit 5 die an ihren Enden
Bolzen können bedarfsweise ein Gewinde tragen. Der mit Gewindebolzen versehenen Gleichrichterele-
Grundkörper des Gleichrichterelements kann mit io mente, mit 6 die aus Isoliermaterial bestehenden Ab-
einem Sechskant versehen sein, so daß die Gleich- Standskörper, mit 7 die ebenfalls aus Isoliermaterial
richterelemente in vorteilhafter Weise auch mit als bestehenden Druckkörper und mit 8 die am oberen
Kühlkörper ausgebildeten metallischen Bauteilen Ende des Spannbolzens vorgesehene Spannmutter,
und/oder mit einem aufschraubbaren flexiblen Lei- Die Gleichrichterelemente 5 und die Isolierkörper 6
tungsanschluß fest verbunden werden können. 15 sind jeweils zwischen zwei Kühlblechen 3 gegenein-
Bei nur einem Gleichrichterelement in einem ander versetzt und in einer Ebene mit dem Spann-Zweig
des Gleichrichtersatzes und zwei Säulen des bolzen angeordnet und bilden zwei zu diesem symme-Gleichrichtersatzes
kann in der zweiten Säule an trische und parallel verlaufende Säulen. Außerhalb
Stelle eines Gleichrichterelements ein geeignet ge- der äußersten Kühlplatte und in der Verlängerung
formter Isolierkörper gleicher Baulänge vorgesehen 20 der beiden Säulen aus Gleichrichterelementen und
sein. Zweckmäßig sind die Gleichrichterelemente und Isolierkörpern befinden sich zwei Druckkörper 7, die
die Isolierkörper in den beiden Säulen gegeneinander zweckmäßig noch mit einem metallischen Ring 9
versetzt angeordnet. oder einer Platte versehen sind. Die Übertragung der
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Kraft der Spannmutter 8 erfolgt über einen Federring
Gleichrichtersatzes nach der Erfindung besteht aber 25 10 und einen Zwischenkörper 11, wobei letzterer
auch darin, daß in einer Stufe des Gleichrichtersatzes durch den Spannbolzen 1 geführt und an seiner der
zwischen zwei Kühlblechen zwei oder mehr Gleich- Kühlplatten zugewandten Seite mit einer Kugelfläche
richterelemente in Parallelschaltung vorgesehen sind. 12 versehen ist. An den Zwischenkörper 11 schließt
Reicht eine Kühlplatte zur Ableitung der in an- sich zur äußeren Kühlplatte im dargestellten Fall ein
grenzenden Gleichrichterelementen entstehenden Ver- 30 zweiteiliger Spannbügel 13 an, der beispielsweise aus
lustleistungswärme nicht aus, so können bei dem einem massiven Metallgußstück besteht. Der Spannvorgeschlagenen
Aufbau des Gleichrichtersatzes zwei bügel 13 weist an seiner dem Zwischenkörper 11 zu-
oder mehr über metallische Abstandskörper galva- gewandten Fläche eine der Kugelfläche 12 angepaßte
nisch verbundene Kühlplatten zur Verbesserung der Ausbildung auf und ist außerdem zur Auflage auf
Wärmeleitungsverhältnisse vorgesehen werden. 35 den Isolierkörpern 7 mit Auflageklauen 14 versehen,
Mit dem Gleichrichtersatz gemäß der Erfindung deren Unterseite in der Ebene der von dem Spannwerden
die folgenden Vorteile erzielt: Sowohl die bügel ausgeführten Ausgleichsbewegung gewölbt ist.
Kühlplatten und die metallischen und/oder isolieren- Die Druckkörper 7 sind auf ihrer von der Kühlplatte
den Abstandskörper als auch die Gleichrichterele- abgewandten Seite mit einem Ansatz 15 versehen,
mente können wirtschaftlich und einfach hergestellt 40 der stegförmig ausgebildet ist und beim Zusammenwerden,
wobei der Zusammenbau keine Schwierig- bau des Gleichrichtersatzes zwischen die beiden Aufkeiten
bereitet. Besonders vorteilhaft ist die getrennte lageklauen 14 eingreift. Die Klauen 14 liegen daher
Bauweise und die Unempfindlichkeit der Anordnung im wesentlichen mit zwei streifenförmigen Flächen
auch gegenüber großem Spanndruck, wobei sich die- auf dem Metallring 9 der Druckkörper 7 auf.
ser immer gleichmäßig auf die einzelnen, mit Gleich- 45 Aus dem Aufbau nach den F i g. 1 und 2 ergibt richtern versehenen Säulen verteilt. sich, daß durch die Anordnung von geeignet ausge-
ser immer gleichmäßig auf die einzelnen, mit Gleich- 45 Aus dem Aufbau nach den F i g. 1 und 2 ergibt richtern versehenen Säulen verteilt. sich, daß durch die Anordnung von geeignet ausge-
Ein besonderer Vorzug des erfindungsgemäßen bildeten Abschlußbauteilen sowohl Baulängenunter-Aufbaues
besteht vor allem darin, daß die vorge- schiede der in den Säulen angeordneten verschiedesehenen
Gleichrichterelemente für unterschiedlichen nen Bauteile ausgeglichen werden als auch eine
Einsatz in gewünschter Weise mit herkömmlichen 50 gleichmäßige Kontaktierung und ein gleichbleibender
Kühlkörpern oder mit durch geeigneten Zusammen- fester mechanischer Sitz der Bauteile gewährleistet
bau Kühlkörper bildenden, metallischen Bauteilen fest sind.
verbunden werden können, so daß jeweils eine aus- Fig. 3 zeigt in einer Seitenansicht den Aufbau des
reichende Ableitung der Verlustleistungswärme ge- Gleichrichterelements, wie es bei dem Ausführungs-
währleistet ist. 55 beispiel gemäß den F i g. 1 und 2 benutzt wird. Das
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Anordnung Gleichrichterelement besteht im wesentlichen aus
besteht darin, daß bei vorgegebener Belastung durch einem mit einem Sechskant versehenen Grundkörper
Parallelschaltung von zwei oder mehr Gleichrichter- 16, einem anschließenden, an beiden Stirnflächen
elementen kleinerer Leistung günstigere Wärme- metallisierten Keramikring 17 und einer Deckscheibe
ableitungsverhältnisse gegeben sind. 60 18. Die beiden in bezug auf das Gleichrichterelement
Die Erfindung wird an Hand der F i g. 1 bis 3 äußeren Stirnflächen des Grundkörpers 16 und der
noch näher erläutert. Deckscheibe 18 weisen je einen Gewindebolzen 19
F i g. 1 zeigt in einer Seitenansicht und teilweise bzw. 20 auf. Der Gewindebolzen 20 kann im Innern
im Schnitt einen Gleichrichtersatz mit je einem eine Entlüftungsleitung aufweisen, die nach dem Ver-
Gleichrichterelement und einem Isolierkörper zwi- 65 löten des Keramikringes mit dem Grundkörper bzw.
sehen zwei Kühlplatten; mit der Deckscheibe und nach dem Füllen des Inne-
Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 dargestellte Anordnung ren des Gleichrichtergehäuses mit einem Schutzgas
in einer Ansicht von oben; ebenfalls verschlossen wird. Die Gewindebolzen 19
und 20 dienen zur Halterung und Fixierung der Gleichnchterelemente zwischen den Kühlplatten bzw.
gegebenenfalls zur festen Verbindung mit geeigneten Kühlkörpern.
Sollen zwei oder mehr Gleichnchterelemente in einer Stufe des Gleichrichtersatzes gemäß der Erfindung
parallel geschaltet werden, so können bei einem bevorzugten Aufbau zwei oder mehr Säulen symmetrisch
um die Achse des Spannbolzens angeordnet sein. Bei Verwendung gleicher Gleichnchterelemente
sind dann zwischen den Kühlplatten abwechselnd Gleichrichterelemente und metallische Abstandskörper
gleicher Baulänge vorgesehen. Bei Anordnung von Gleichrichterelementen ohne Gewindebolzen
können die metallischen Abstandskörper entfallen. Zur Verbesserung der Wärmeableitungsverhältnisse
und zur Erzielung günstiger äußerer Abmessungen des Gleichrichtersatzes ist es zu empfehlen, bei mehreren
in einer Stufe parallelgeschalteten Gleichrichterelementen im Anschluß an die mit den Grundkörpern
16 verbundenen Kühlbleche weitere Kühlbleche über metallische Abstandskörper oder Ringe anzuordnen.
Nach dem angegebenen Prinzip lassen sich Gleichrichtersätze in gewünschter Gleichrichterschaltung
auch mit einer größeren Anzahl von Kühlblechen aufbauen.
Die dargestellte Ausführungsform eines Gleichrichtersatzes soll lediglich als Beispiel für eine Möglichkeit
dienen. Abwandlungen sind möglich. So lassen sich praktisch bis zu vier Gleichnchterelemente
je Schaltungszweig parallel schalten. Auch können Anordnungen mit mehreren parallelen Spannbolzen
gewählt werden. Da die Spannbolzen beliebige Durchmesser erhalten können, lassen sich z. B. bei
Kühlblechen für zwei Spannbolzen durch Anordnung von zwei Gleichrichtersätzen entsprechend den
Spannbolzen etwa quadratische und damit für die Führung des Kühlmittels günstige Querschnitte der
Kühlluftkanäle erzielen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kühlbleche an den Stromzuführungsstellen direkt mit
Anschlußwinkeln für Stromleitungsanschlüsse versehen. Statt dessen können auch alle Kühlbleche des
erfindungsgemäßen Gleichrichtersatzes gleich ausgebildet sein, und die Stromzuleitung kann in an sich
bekannter Weise durch besondere beispielsweise als Blechstreifen ausgebildete Zuleitungen erfolgen.
Claims (12)
1. Gleichrichtersatz, bei dem Silizium-Gleichrichterelemente unter Zwischenschaltung von
Kühlplatten und einem die Kühlplatten durchsetzenden, mit einer Isolierung versehenen Spannbolzen
über an den Enden des Spannbolzens vorgesehenen Muttern hintereinanderliegend zusammenspannbar
sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleichrichterelemente (5), gegebenenfalls unter weiterer Zwischenschaltung von
leitenden oder isolierenden Abstandskörpern (6), in wenigstens zwei Säulen neben dem Spannbolzen
(1) angeordnet sind und daß die Außenflächen der äußeren Kühlplatten in der Verlängerung
der Säulen Isolierkörper (7) aufweisen, über welche auf die Säulen durch die Spannmuttern
(8) anpreßbare Spannbügel (13) einen Druck ausüben.
2. Gleichrichtersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spannmuttern
und den Spannbügeln an dem Spannbolzen geführte Übertragungskörper (11) vorgesehen sind,
die eine Lagerpfanne (12) aufweisen, in der sich die Spannbügel (13) mit einer Kugelfläche abstützen.
3. Gleichrichtersatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Außenflächen
der äußeren Kühlplatten in der Verlängerung der Säulen vorgesehenen Isolierkörper von
Metallplatten oder Metallringen (9) abgedeckt sind, auf die die Spannbügel mit in der Ebene der
Ausgleichsbewegung gewölbten Auflageklauen (14) aufliegen.
4. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Übertragungskörpern (11) und den Spannmuttern (8) jeweils ein federnder Ring (10)
vorgesehen ist.
5. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleichrichterelemente aus einem Grundkörper (16) mit aufgelötetem Gleichrichterelement, einem
ringförmigen Wandteil (17), vorzugsweise aus Keramik, und einem auf diesen Wandteil aufgelöteten
Deckelteil (18) bestehen, wobei zwischen dem Deckelteil und der Gleichrichtertablette eine
federnde Anschlußverbindung vorgesehen und das Innere des Gleichrichterelements evakuiert oder
mit einem Schutzgas gefüllt ist.
6. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleichnchterelemente an ihren Auflageflächen eben ausgebildet sind und die Kühlplatten auf
wenigstens einer Seite mit Lappen oder Sicken zur Halterung und Zentrierung der Gleichnchterelemente
versehen sind.
7. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gleichrichterelemente an ihren Stirnflächen mit Bolzen versehen sind, mit denen sie in entsprechenden
Aussparungen der Kühlplatten gehaltert und zentriert werden.
8. Gleichrichtersatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierbolzen
der Gleichnchterelemente Gewinde aufweisen und der Grundkörper (16) mit einem Sechskant
zur anderweitigen leitenden Befestigung versehen ist.
9. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit zwei Säulen, dadurch gekennzeichnet,
daß bei nur einem Gleichrichterelement in einer Säule in der zweiten Säule an Stelle eines Gleichrichterelements ein geeignet geformter
Isolierkörper (6) gleicher Höhe vorgesehen ist.
10. Gleichrichtersatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterelemente
und die Isolierkörper in den beiden Säulen zueinander versetzt angeordnet sind.
11. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in
einer Stufe des Gleichrichtersatzes zwischen zwei Kühlblechen zwei oder drei Gleichrichterelemente
in Parallelschaltung vorgesehen sind.
12. Gleichrichtersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Vergrößerung der Kühlfläche die mit den Grundkörpern (16) der Gleichrichtereinheiten
verbundenen Kühlplatten über metallische Abstandskörper bzw. Ringe mit weiteren Kühlplatten
verbunden sind.
10
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 905 361; »British Communications and Electronics«,
Bd. 1, H. 10,1960, S. 769.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
S09 558/277 5.68 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1269A DE1269735B (de) | 1963-06-19 | 1963-06-19 | Silizium-Gleichrichtersatz in Kuehlplatten-Bauweise |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1269A DE1269735B (de) | 1963-06-19 | 1963-06-19 | Silizium-Gleichrichtersatz in Kuehlplatten-Bauweise |
| DES0085720 | 1963-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1269735B true DE1269735B (de) | 1968-06-06 |
Family
ID=25751201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1269A Pending DE1269735B (de) | 1963-06-19 | 1963-06-19 | Silizium-Gleichrichtersatz in Kuehlplatten-Bauweise |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1269735B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2043411A5 (de) * | 1969-04-17 | 1971-02-12 | Lucas Industries Ltd | |
| DE1614640B1 (de) * | 1967-10-26 | 1971-12-02 | Siemens Ag | Gleichrichteranordnung |
| DE2611260A1 (de) * | 1976-03-17 | 1977-09-29 | Siemens Ag | Stromrichterbaueinheit |
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| GB905361A (en) * | 1958-03-25 | 1962-09-05 | Standard Telephones Cables Ltd | Improvements in or relating to rectifier assemblies |
-
1963
- 1963-06-19 DE DEP1269A patent/DE1269735B/de active Pending
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