DE1042349B - Maschine zum Richten von Drehteilen - Google Patents
Maschine zum Richten von DrehteilenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D3/00—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
- B21D3/10—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts between rams and anvils or abutments
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Richten von Drehteilen, in der das Werkstück in der
Regel zwischen Spitzen gelagert ist.
Allgemein üblich ist das Richten von Drehteilen als einfacher Biegevorgang oder durch Strecken der kurzen
Faser mit dem Hammer. Für das Richten durch Biegen werden beispielsweise hydraulische Pressen
verwendet, deren Gestell für die Aufnahme der am Werkstück aufzuwendenden Kräfte große Abmessungen
aufweist. Die vor der plastischen Verformung eintretende elastische Durchbiegung des Werkstückes
macht den Richtvorgang in hohem Maße vom Einfühlungsvermögen des Arbeiters abhängig, so daß das
Richten mehr oder weniger zeitraubend ist.
Sollen Wellen mit in Längsrichtung veränderlichem Kreisquerschnitt oder mit beliebigem, nicht kreisförmigem
Querschnitt gerichtet werden, so ist wegen des in den verschiedenen Querschnitten unterschiedlichen
Widerstandes gegen die Durchbiegung ein zufriedenstellendes Richten als Biegevorgang kaum möglich. In
solchen Fällen kann ein Richten durch Strecken der kurzen Faser mit dem Hammer durchgeführt werden.
Auch bei diesem Verfahren hängt das Ergebnis von der Geschicklichkeit des Arbeiters ab, denn bei unregelmäßigen
oder zu stark geführten Schlägen treten an den Richtstellen örtliche Spannungspitzen auf, die
später zu Ermüdungsbrüchen führen können. Außerdem wird die Werkstückoberfläche bei nicht genau
geführten Schlägen beschädigt.
Wegen der Nachteile des Richtens als Biegevorgang soll die Maschine nach der Erfindung in an sich bekannter
Weise durch Strecken der kurzen Faser mittels eines Preßlufthammers arbeiten, wobei das Werkstück
in ebenfalls bekannter Weise gleichzeitig durch ein gegenüberliegendes Widerlager unterstützt und dabei
in Richtung der erforderlichen Biegung elastisch vorgespannt wird. Die mit hoher Frequenz ausgeführten,
verhältnismäßig leichten Schläge eines Preßlufthammers ermöglichen eine feinfühlige Abstimmung auf
den erforderlichen Richtvorgang, zumal die Schlagstärke bei einem Preßlufthammer fein regelbar ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der Preßlufthammer und das Widerlager an einem schwenkbaren
Rahmen angebracht sind, so daß mit dem Schwenken sowohl der Preßlufthammer als auch das Widerlager
zugleich in die zum Strecken der kurzen Faser erforderliche Stellung gebracht werden. Der Rahmen wird
vorzugsweise auf einer parallel zur Werkstückachse im Maschinengestell vorgesehenen Achse längs verschiebbar
und schwenkbar gelagert. Die damit gegebene zwangsläufige Führung des Preßlufthammers
ermöglicht es, die Schläge genau und sicher zu führen.
Da das Werkstück während des Richtvorganges durch das Widerlager unterstützt und dabei in Rich-
Anmelder:
Klöckner-Humboldt-Deutz
Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft,
Köln-Deutz, Mülheimer Str. 149-155
Köln-Deutz, Mülheimer Str. 149-155
Wilhelm Naumann, Köln-Dellbrück,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tung der gewünschten Biegung elastisch vorgespannt ist, kann das Werkstück erfahrungsgemäß zwischen
den Spitzen ohne Nachgiebigkeit in Querrichtung gelagert bleiben.
In Weiterbildung der Erfindung ist ein Meßgerät ebenfalls an dem schwenkbaren Rahmen befestigt und
so gelagert, daß es beim Heranführen des Preßlufthammers vom Werkstück abgehoben wird und umgekehrt.
Damit ergibt sich eine weitere Vereinfachung der Bedienung.
Bei Richtmaschinen, die das Richten mit einer Spindelpresse ausführen, ist es umgekehrt bekannt, das
zwischen Spitzen gelagerte Werkstück um eine dazu parallele Achse zu schwenken und auf Prismen abzulegen,
die den Auflagedruck beim Richten aufnehmen. Um das Auflegen auf die Prismen zu ermöglichen, ist
die Pressenspindel rechtwinklig zu ihrer Achse verschiebbar geführt, so daß diese erst nachher in die zum
Richten nötige Stellung gebracht werden kann. Dadurch ergeben sich beim wiederholten Richten und
Messen erhebliche Zeitverluste.
Bei einer anderen Richtmaschine mit Spindelpresse ist der Werkstückhalter quer zur Achse des Werkstückes
auf die Höhe der den Spindeldruck aufnehmenden Auflageböcke einstellbar und gegen eine Federkraft
in einer Richtung nachgiebig gelagert. Diese Ouerführung des Werkstückhalters beeinträchtigt aber
die Genauigkeit der Messung, die mit einer gesondert schwenkbar gelagerten Meßuhr ausgeführt werden soll.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht und
Abb. 2 die zugehörige Vorderansicht.
Am Rahmen α sind ein Preßlufthammer b mit dem
Schlagbolzen k, eine Meßuhr c mit dem Meßuhrhalter
d sowie ein in einem Bügel η gelagerter Steuer-
8.09 661/180
griff e angebracht. Das dem Schlagbolzen k gegenüberliegende,
gabelförmig ausgebildete Rahmenteil.ist fest mit der Welle/ verbunden, die ihrerseits drehbar im
Support h lagert. Auf der Welle / ist im frei bleibenden Rahmenteil das als Exzenter ausgebildete Widerlager
g undrehbar angeordnet. Um ein seitliches Verfahren des Supports zu ermöglichen, lagert dieser mit
Führungsstücken i in den Führungsnuten der Maschinenkonsole /, die mit der Klemmvorrichtung m versehen
ist. Das Drehteil ist zwischen den Körnerspitzen q gelagert. Das Luftventil des Preßlufthammers
b wird durch Drehen des Steuergriffes e über den Steuerschieber ο betätigt.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die zu richtende Welle / wird zwischen die Körnerspitzen q gespannt.
Bei abgehobenem Preßlufthammer nach Abb. 1 liegt die Meßuhr c mit einem Taststift an der Welle an
und prüft diese bei Rundlauf auf Radialschlag. Die festgestellte Schlagstelle wird um 90° zurückgedreht,
so daß die Hohlstelle bzw. die kurze Faser senkrecht über der Welle / liegt. Anschließend zieht der Arbeiter
den Rahmen α an dem drehbaren Steuergriff e auf sich zu, bis der Schlagbolzen über der Schlagstelle
steht. Beim Heranführen des Preßlufthammers wird die Meßuhr von der Welle abgehoben, während das
mit dem Rahmen gekoppelte Widerlager g sich unter die Welle legt und diese durch geringes Anheben unter
Vorspannung setzt. Durch Drehen des Griffes e wird über den Steuerschieber 0 der Preßluftweg zum Preßlufthammer
freigegeben. Je nach dem Maß der Drehung des Steuergriffes kann in an sich bekannter Weise
die Schlagkraft eingestellt werden. Nach dem Richtvorgang wird der Preßlufthammer in seine Ausgangs ·
stellung zurückgeführt, wobei die Meßuhr zwecks Gegenkontrolle wieder mit dem Taststift an die Welle
herangeführt wird.
Claims (3)
1. Maschine zum Richten von Drehteilen durch Strecken der kurzen Faser mittels eines Preßlufthammers,
bei gleichzeitiger Unterstützung des Werkstückes durch ein gegenüberliegendes Widerlager
und mit elastischer Vorspannung des Werkstückes in Richtung der erforderlichen Biegung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Preßlufthammer (b) und das Widerlager (g) an einem in
die Arbeitsstellung einschwenkbaren Rahmen (α) angebracht sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (a) ein durch Einschwenken
des Rahmens (a) vom Werkstück (j) abhebbares Meßgerät (c) befestigt ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handgriff (e) zum
Schwenken des Rahmens (a) für die Steuerung des Preßlufthammers (b) drehbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 486 844, 1646 260, 972;
USA.-Patentschriften Nr. 2 486 844, 1646 260, 972;
»American Machinist«, 17. August 1953, S. 112.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 661/180 10.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK30173A DE1042349B (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Maschine zum Richten von Drehteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK30173A DE1042349B (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Maschine zum Richten von Drehteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1042349B true DE1042349B (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=7218753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK30173A Pending DE1042349B (de) | 1956-10-25 | 1956-10-25 | Maschine zum Richten von Drehteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1042349B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1555972A (en) * | 1921-01-11 | 1925-10-06 | American Car & Foundry Co | Drill-straightening device |
| US1646260A (en) * | 1922-04-08 | 1927-10-18 | P A Geier Co | Straightening press and method of straightening |
| US2486844A (en) * | 1948-02-27 | 1949-11-01 | Lad L Hercik | Method of and apparatus for rectifying distortion in metal bodies |
-
1956
- 1956-10-25 DE DEK30173A patent/DE1042349B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1555972A (en) * | 1921-01-11 | 1925-10-06 | American Car & Foundry Co | Drill-straightening device |
| US1646260A (en) * | 1922-04-08 | 1927-10-18 | P A Geier Co | Straightening press and method of straightening |
| US2486844A (en) * | 1948-02-27 | 1949-11-01 | Lad L Hercik | Method of and apparatus for rectifying distortion in metal bodies |
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