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DE1042281B - Steuer- und Antriebseinrichtung fuer den Druck- und Loeschmechanismus eines Quittungs- oder Kontrollstreifendruckers - Google Patents

Steuer- und Antriebseinrichtung fuer den Druck- und Loeschmechanismus eines Quittungs- oder Kontrollstreifendruckers

Info

Publication number
DE1042281B
DE1042281B DED22137A DED0022137A DE1042281B DE 1042281 B DE1042281 B DE 1042281B DE D22137 A DED22137 A DE D22137A DE D0022137 A DED0022137 A DE D0022137A DE 1042281 B DE1042281 B DE 1042281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
control
extinguishing
printing
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22137A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Kollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diehl GmbH and Co filed Critical Diehl GmbH and Co
Priority to DED22137A priority Critical patent/DE1042281B/de
Publication of DE1042281B publication Critical patent/DE1042281B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Steuer- und Antriebseinrichtung für den Druck- und Löschmechanismus eines Quittungs- oder Kontrollstreifendruckers Die Erfindung bezieht sich auf einen Quittungs-oder Kontrollstreifendrucker, insbesondere auf die Steuer- und Antriebseinrichtung für den Druck- und Löschmechanismus eines Fernsprechgebührendruckers, welcher teilnehmerseitig in das Fernsprechselbstwählnetz eingeschleift werden kann und dazu dient, neben der Angabe von Datum und Uhrzeit eines geführten Gespräches auch noch wenigstens die Nummer des gerufenen Teilnehmers und die Gesprächsgebühren - entweder in Verrechnungseinheiten oder als Gesamtgebühr - aufzuzeichnen.
  • Die Verwendung solcher Gebührendrucker bei Teilnehmern, welche Gastsprechern gegenüber eine Verrechnungsgrundlage benötigen, beispielsweise Hotels od. dgl., ist seit langem bekannt, und es wurden hierfür bereits mehrere Arten von Druckern entwickelt, bei denen entweder die zu registrierenden Angaben, wie Rufnummer, Datum, Uhrzeit des Gesprächsbeginns und -endes sowie gegebenenfalls die Gesprächsgebühr, nacheinander oder gleichzeitig auf einem Kontrollstreifen oder einem Quittungsbeleg zum Abdruck gelangen. Der Drucker nach der Erfindung fällt unter die letztgenannte Gruppe, bei der alle Angaben gleichzeitig gedruckt werden, und zwar in an sich bekannter Weise mit einem Druckwerk in einem Arbeitsgang sowohl auf einen Quittungsbeleg als auch auf einen Kontrollstreifen, wobei der Quittungsbeleg entweder von einem Streifen abgeschnitten oder durch einen einzuschiebenden Rechnungsvordruck gebildet werden kann.
  • Bei derartigen teilnehmerseitigen Gebührendruckern, welche nicht oder nur selten von Fachkräften bedient und gewartet werden, besteht häufig die Gefahr einer Falschbedienung, sei es unbeabsichtigt oder absichtlich, beispielsweise durch Unterbrechung der Stromversorgung. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steuer- und Antriebseinrichtung für einen solchen Gebührendrucker vorzusehen, welche einerseits schnell und sicher arbeitet und andererseits bei unabsichtlicher oder beabsichtigter, z. B. betrügerischer Falschbedienung die Störung kenntlich macht.
  • Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, den Drucker mit in Abhängigkeit von der Gebührenregistriereinrichtung auslösbaren Druckwerksteuermitteln zu versehen, durch die beim Einlaufen mindestens eines Gebührenimpulses das Druckwerkeinschaltgestänge in eine Vorbereitungsstellung bringbar ist, und daß bei Gesprächsbeendigung wirksam werdende Löschsteuermittel vorgesehen sind, durch die das vorbereitete Druckwerkeinschaltgestänge freigebbar und die Löscheinrichtung auslösbar ist, welche selbsttätig je nachdem, ob ein Druck vorbereitet wurde oder nicht, im Anschluß an den Druckvorgang oder sofort die Registrierzählwerke in ihre Ausgangslage zurückstellt.
  • Weitere Erfindungsmerkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles hervor. Es zeigt Fig. 1 die rechte Seitenwand des Gebührendruckers mit dem elektromagnetisch auslösbaren mechanischen Teil der erfindungsgemäßen Steuer- und Antriebseinrichtung, Fig. 2 eine Ansicht der Einschaltsteuergestänge nach einem Schnitt II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Teil der Steuer- und Antriebseinrichtung in einem vergrößerten Maßstab, Fig.4 die die Auslösung der Antriebseinrichtung steuernde Schaltanordnung in einem vereinfachten Prinzipschaltbild.
  • Die Erfindung wird veranschaulicht an einem Fernsprechgebührendrucker, bei welchem die aufzuzeichnenden Angaben gleichzeitig auf einen Quittungsbeleg und einen Kontrollstreifen gedruckt werden. Sowohl der Druck- wie der Löschvorgang werden in dem gezeigten Beispiel elektromotorisch durchgeführt.
  • Gemäß Fig. 1, welche nur die mit der Erfindung unmittelbar zusammenhängenden Teile zeigt, ist an der rechten Seitenwand 1 eine Schiene 2 befestigt, welche drei Schaltmagnete DM, LM und DDM trägt. Der Schaltmagnet DM dient der Vorbereitung des Druckes, der Magnet LM der Auslösung des Druck-und Löschvorganges und der Magnet DDM der Vorbereitung eines Kontroil- oder Doppeldruckes. Jeder dieser Schaltmagnete weist einen Anker 3 bzw. 4 bzw. 5 auf, welcher durch Federkraft entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Am Ende weisen die Anker 3 bis 5 über Langlöcher einstellbare Krallen 6, 7 und 8 auf, welche etwa senkrecht nach unten gewinkelt sind. Die Kralle 6 übergreift einen Lappen 9 an einer Schaltschiene 10, die Kralle 7 einen Lappen 11 an einer Schaltschiene 12 und außerdem noch einen Lappen 13 an der Schaltschiene 10, wobei jedoch der Lappen 13 nicht an der Kralle 7 anliegt, da er etwas schmaler ist als der Lappen 11 und die Schiene 10 über den Lappen 9 an der Kralle 6 festgehalten wird. Schließlich ist noch eine Schiene 14 vorgesehen, deren Lappen 15 durch die Kralle 8 des Ankers 5, gehalten wird. An jeder Schiene 10, 12 und 14 greift eine Feder 16, 17. 18 (Fig. 2) an, die bestrebt ist, ihre Schiene nach links in die wirksame Lage zu ziehen. Die Federn sind andererseits an einem Stift 19 der Seitenwand 1 verankert. Ein weiterer Stift 20 in der Seitenwand 1 dient der gemeinsamen Lagerung der Schienen 10, 12 und 14, welche am Stift 20 in Langlöchern geführt sind. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Schienen 10 und 12 gleichausgebildet und nur um 18Q° gekippt montiert. Dabei ist der Lappen 22 etwas schmaler gemacht, beispielsweise abgeschliffen. Der Lappen 21 an der Schiene 12 hat keine Funktion. Die Lappen 22 und 23 an den Schienen 10 und 12 schließen bei der Verschiebung nach links einen Kontakt 24 für den Stromkreis eines nicht dargestellten Elektromotors. Während, wie bereits erwähnt wurde, die Schienen 10, 12, 14 einerseits verschiebbar auf dem Stift 20 geführt werden, sind sie mit ihrem linken Ende an Hebeln angelenkt, und zwar die Schiene 10 an einem Schalthebel 25, die Schiene 12 an einem dem Schalthebel 25 gleichen Hebel 26 und die Schiene 14 an einem Auslösehebel 27. Der Hebel 27 ist seinerseits an der Welle 28 des Schaltankers 3 gelagert und weist einen Stollen 29 auf, mit dem er den Anker 3 untergreift und anhebt, wenn die Schiene 14 von ihrer Feder 18 nach links gezogen wird. Die Hebel 25 und 26 sind schwenkbar an der Seitenwand 1 gelagert und dienen der Ein-und Ausschaltung von Kupplungen 30 und 31, welche als Eintouren-Klinkenkupplungen ausgebildet sind. Diese Kupplungen 30, 31 werden durch einen Elektromotor über eine hier nicht dargestellte gemeinsame Zahnraduntersetzung entgegen der Uhrzeigerrichtung angetrieben, wenn der obenerwähnte Kontakt 24 geschlossen ist. Die Kupplung 3.0 dient dem Druck-Zverlcsantrieb, die Kupplung 31 der Zählwerkslöschung.
  • Die Ausbildung der beiden Antriebskupplungen 30 und 31 für die Druck- und Löscheinrichtung sowie ihrer Schalthebel 25 und 26 geht aus der Fig. 3 hervor, in der jedoch nur die Kupplung 30 und der Schalthebel 25 ganz dargestellt sind, da die Kupplung 31 und der Schalthebel 26 mit den gezeigten übereinstimmen. Der Antrieb der Kupplung 30 erfolgt über ein Zahnrad 32, welches lose drehbar auf der Kupplungsabtriebsw°lle 33. an der Seitenwand 1 gelagert und mit einem Zackenrad 34 fest verbunden ist. Mit diesem Zackenrad 34 ist eine Klinke 35 eines Klinkenliebels 36 durch die Kraft einer zwischen dem Hebel 36 und einem Ansatz am Sperrhebel 39 gespannten Feder 37 in Eingriff bringbar, wenn der Haken 38 am Sperrhebel 39 freigegeben wird. Der Klinkenhebel 36 und der Sperrhebel 39 sind schwenkbar an einer Scheibe 40 befestigt, welche auf der Abtriebswelle 33, dem Zackenrad 3.4 vorgelagert, drehbar angeordnet ist. Außerdem weist die Scheibe 40 noch einen Durchbruch 41 auf, in den ein auf dem Sperrhebel 39 befestigter Stift 42 ragt und der zusammen mit dem Durchbruch 41 den Schwenkweg des Sperrhebels 39 begrenzt. Die Verbindung zwischen dieser die Kupplungsteile 35 bis 39 tragenden Scheibe 40 und der Abtriebswelle 33 wird über einen auf letzterer aufgeschobenen justier- und festziehbaren Klemmhebel 43 hergestellt, an dessen Ende zur Scheibe 40 hin ein Stollen 44 befestigt ist, welcher in einen Schlitz 45 der Scheibe 40 eingreift. An der Auflaufseite 46 - die Kupplungen 30, 31 drehen sich entgegen der Uhrzeigerrichtung - ist der Stollen 44 vorzugsweise etwas abgeschrägt.
  • Der Schalthebel 25, hat, wie die Fig. 5 veranschaulicht, nicht nur die Aufgabe, über seine in Ruhelage in den Sperrhaken 38 eingreifende Nase 47 die Kupplung 30 entsprechend der an ihn über die Schaltschiene 10 ergangenen Kommandos einzuschalten, sondern sie nach einer Umdrehung wieder auszuschalten und das Einschaltgestänge 10 dabei in die Ausgangslage zurückzustellen. Hierzu ragt er mit einem Vorsprung 48 in den Umlaufbereich des Stollens 44, durch dessen Auflaufkante 46 der beim Einschalten der Kupplung entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkte Schalthebel 25 während des Kupplungsumlaufes kurz vor Beendigung der vollen Umdrehung weggedrängt und in Uhrzeigerrichtung zurückgeschwenkt wird. Weiterhin ist der Vorsprung so geformt, daß er, nachdem der Stollen 44 vorbeigelaufen ist, hinter diesem einfällt und dadurch die Kupplung gegen Rückdrehen sichert. Da die Nase 47 und der Vorsprung 48 in verschiedenen Ebenen angreifen müssen, ist der Schalthebel 25 unterhalb seines Drehpunktes abgekröpft.
  • An den Schalthebeln 25 und 26 sind aber außerdem noch Einrichtungen vorhanden, um sich gegenseitig verriegeln zu können, damit jeweils nur eine der Kupplungen 30, 31 eingeschaltet wird, und zwar weist der Hebel 26 hierzu einen der Nase 47' benachbarten hochgewinkelten Lappen 49' und der Schalthebel 25 einen dem Angriffspunkt der Schaltschiene 10 benachbarten Riegelhaken 50 auf. Durch Pfeile x und y sind in Fig. 3 die Bewegungsbahnen des Lappens 49' und des Hakens 50 veranschaulicht. Schwenkt der Haken 50 in Richtung x, so legt er sich unter den Lappen 49', der Hebel 26 kann nicht in Richtung y schwenken. Schwenkt dagegen der Lappen 49' in Richtung y, so setzt er sich unter den Haken 50, und der Hebel 25 kann nicht in Richtung x schwenken.
  • In Fig. 4 ist ein vereinfachtes Prinzipschaltbild der Steuereinrichtung, soweit es mit dem Gegenstand der Erfindung in Verbindung steht, in stromlosem Zustand gezeigt. Im Sprechstromkreis liegt der Gabelumschalter GU, der Wählscheibenkontakt Wsk und ein Relais A. Der von dem Sprechstromkreis getrennte Gerätestromkreis wird in bekannter Weise über Gleichrichter aus dem Netz gespeist. Er weist ein verzögert arbeitendes Relais B, ein Relais S, welches der Spannungsüberwachung dient und bei angeschlossener Stromversorgung über einen Widerstand R dauernd unter Strom gehalten wird, und .ein ebenfalls verzögert arbeitendes Relais C auf. Die eingezeichneten Schaltmagnete DM, LM und D'DM entsprechen den in Fig. 1 gezeigten Auslösemagneten. Der Schaltmagnet GM dient der Registrierung der vom Amt ausgesandten Gebührenimpulse in einem Zählwerk des Druckers. Diesem kann in bekannter Weise noch ein elektromechanischer Zähler parallel geschaltet sein, welcher zur überwachung .des druckenden Zählers und zur Abrechnung nach einem längeren Zeitraum dient. Von dem Relais A im Sprechstromkreis wird der a-Kontakt im Gerätestromkreis gesteuert. Das B-Relais weist die Kontakte bi und b2 auf. Das S-Relais wirkt auf die Kontakte sl bis s3 und das C-Relais auf den c-Iiontakt. Weiterhin ist noch ein Kontakt i vorgesehen, welcher von einem nicht dargestellten I-Relais beim Einlaufen eines Gebührenimpulses kurzzeitig angezogen wird. Der Kontakt u dient in bekannter Weise zum zeitweiligen Auftrennen von Stromkreisen, beispielsweise während der Zeit des Motorlaufs, und ist zusammen mit dem in Fig. 1 gezeigten Kontakt 24 mechanisch betätigbar.
  • Wie bereits erwähnt wurde, liegt im Ruhezustand am Relais S über den nach rechts umgelegten s,-Kontakt und den Widerstand R stets Spannung, so daß es dauernd angezogen ist. Die Kontakte s2 und s3 sind geöffnet, alle übrigen Relais A, B und C sind stromlos, desgleichen die Schaltmagnete GM. DII, LM und DDM. Wird nun zu Beginn eines Gespräches der Hörer abgenommen, so schließt der Kontakt GU den Sprechstromkreis, das A-Relais wird erregt und legt den Kontakt a nach links um. Damit kommt das B-Relais ebenfalls unter Spannung und schließt seine Kontakte b1 und b2. Das Schließen von b1 ist wirkungslos, da s3, in dem Leitungsverlauf liegend, geöffnet ist. Desgleichen bleibt das Umlegen des Kontaktes b2 nach rechts vorerst wirkungslos, da der Kontakt a nach links geschwenkt ist. Da das B-Relais verzögert abfällt, bleiben seine Kontakte b1 und b2 auch während des nachfolgenden Wählvorgangs in der eingenommenen Lage. Beim Wählen werden in hier nicht dargestellter Weise die Wählimpulse in einem Wählnummernzähler erfaßt und gespeichert. Wird der Hörer aufgelegt, ohne daß ein Gebührenimpuls den i-Kontakt zum Ansprechen brachte, so erfolgt folgender Vorgang: Der GU-Kontakt wird unterbrochen, das A-Relais fällt ab. Über den Kontakt a, der in die dargestellte Ruhelage zurückkehrt, wird an den Kontakt b2 Spannung gegeben. Da aber das B-Relais verzögert abfällt, erhält das C-Relais Spannung und schließt den c-Kontakt. Das B-Relais fällt nun ab und legt den Kontakt b2 nach links um. Das C-Relais ist jedoch, da es ebenfalls verzögert abfällt, noch angezogen, so daß sein Kontakt c noch geschlossen ist. Damit erhält der Schaltmagnet LAl, das ist der Löschauslösemagnet, Spannung und zieht an, bis beim Abfallen des C-Relais durch den c-Kontakt der Stromkreis unterbrochen wird; d. h., der Schaltmagnet LM erhält einen kurzzeitigen Ansprechimpuls.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird durch den LM-Auslösemagnet der Anker 4 angezogen. Seine Kralle 7 gibt den Lappen 11 an der Schiene 12 frei, und unter dem Zuge der Feder 17 schnellt die Schiene 12 nach links. Hierbei wird der Schalthebel 26 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, und seine Nase 47' gibt den Haken 38' der Kupplung 31 frei. Gleichzeitig hat der Lappen 23 an der Schiene 12 den Kontakt 24 geschlossen, der Elektromotor treibt über ein Untersetzungsgetriebe die Antriebsräder der Kupplungen 30, 31 in Pfeilrichtung an. Hat nun die Kupplung 3:1 fast eine volle Umdrehung ausgeführt, so drängt, wie in der vorhergehenden Beschreibung bereits für die Kupplung 30 eingehend ausgeführt wurde, der Stollen 44' den Schalthebel 26 wieder weg, d. h., er schwenkt ihn in Uhrzeigerrichtung, wobei unter Spannen der Feder 17 die Schiene 12 mit etwas Überhub in ihre Ausgangsstellung zurückgeschoben wird, in der die Kralle 7 wieder vor dem Lappen 11 einfallen kann, da inzwischen der Auslösemagnet LlVI wieder stromlos ist und dadurch seinen Anker 4 fallen ließ. Ist die ganze Umdrehung vollzogen, so legt sich der Schalthebel 26 so hinter den Stollen 44', daß sich die Kupplung 31 nicht mehr zurückdrehen kann. Mit dem Zurückstellen der Schiene 12 hat aber auch der Lappen 23 den Kontakt 24 wieder freigegeben, der Elektromotor ist stromlos.
  • Kommt nach Herstellung der Verbindung, wie sie oben beschrieben wurde, beim Teilnehmer ein Gebührenimpuls an, so wird in hier nicht dargestellter Weise ein I-Relais erregt, welches den Kontakt i kurzzeitig schließt. Da der a-Kontakt nach links umgelegt ist, erhält hierbei der Gebührenschaltmagnet GM und gleichzeitig der Schaltmagnet DM einen kurzen Ansprechimpuls. Der Gebührenschaltmagnet GM, welcher auf Drucktypenräder arbeitet, und ein eventuell vorhandener, hier nicht dargestellter Gebührenimpulszähler werden dabei eine Einheit weitergedreht. Durch den Impuls auf den Magnet DM wird, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, der Anker 3 angehoben. Die Kralle 6 gibt den Lappen 9 an der Schiene 10 frei, und unter dem Zuge der Feder 16 kann sich die Schiene 10 nach links bewegen, jedoch nur um ein kurzes Stück, welches gerade genügt, daß der in Fig. 3 gezeigte Haken 50 sich etwas unter den Lappen 49' schieben kann, wobei jedoch die Nase 47 den Sperrhaken 3.8 noch nicht freigibt. Diese Begrenzung des Weges der Schiene 10 wird durch den Lappen 13 erreicht, der etwas schmaler ist als der Lappen 11 und daher einen bestimmten Weg zurücklegen kann, bevor er an der Kralle 7 des Löschauslösemagnets LM anliegt. Da außerdem auch der Lappen 22 schmaler ist als der Lappen 23, wird der Kontakt 24 vorerst noch nicht geschlossen. Durch die beschriebenen Schaltmaßnahmen wird der Druck vorbereitet. Das Druckkommando wird jedoch bis zur Beendigung des Gespräches, währenddessen noch mehrere Gebührenimpulse einlaufen und durch die Gebührenerfassungseinrichtungen aufgenommen werden können, gespeichert. Die volle Einschaltung der Schiene 10 erfolgt erst nach Beendigung des Gespräches, wenn durch die oben bereits beschriebene Erregung des Löschauslösemagnets LM der Anker 4 angezogen wird, wobei von der Kralle 7 gleichzeitig die Lappen 11 und 13 freigegeben werden. Da sich mit der Druckvorbereitung bereits der Haken 50 des Schalthebels 25 unter den Lappen 49' des Hebels 26 geschoben hat, kann zwar unter dem Zug der Feder 16 die Schiene 10 nach links schnellen, die Schiene 12 aber wird vorerst noch in einer unwirksamen Lage festgehalten, da der Lappen 49' fest auf dem Haken 50 aufliegt. Die Kralle 7 kann jedoch den Lappen 11 nicht mehr festhalten, da sie einerseits von dem Lappen 13 in ihrer angehobenen Lage gehalten wird und andererseits die Schiene 12 bereits ein Stück verschoben ist.
  • Mit dem Vorschnellen der Schiene 10 wird über den Lappen 22 aber nunmehr der Kontakt 24 geschlossen, wodurch der Motor die Kupplungen 30, 31 antreibt. Die Nase 47 hat den Haken 38 verlassen, der Sperrhebel 39 schwenkt hoch und läßt die an dem Klinkenhebel 36 angeordnete Klinke 35 unter dem Zug der Feder 37 in eine Lücke im Zackenrad 34 einrasten. Über den Schlitz 45 in der Scheibe 40 und den Stollen 44 wird der an der Abtriebswelle 33 festgeklemmte Hebel 43 mitgenommen. Nach einer Umdrehung läuft der Stollen 44 mit seiner Schrägung 46 an den Vorsprung 48 des Hebels 25 an und stellt den Hebel 25 in die Ausgangslage zurück. Dadurch kommt die Nase 47 in den Umlaufbereich des Sperrhakens 38 und zieht über den Sperrhebel 39 und den Klinkenhebel 36 entgegen der Kraft der Feder 37 die Klinke 35 aus dem Zackenrad 34 heraus, wodurch die Triebverbindung wieder unterbrochen ist. Der hinter der Kante des Stollens 44 einfallende Vorsprung 48 sichert die Kupplang 30 gegen Rückdrehen. Mit dem Rückschwenken des Hebels 25 wird aber auch die Schiene 10 entgegen der Kraft der Feder 16 zurückgeschoben und über den Lappen 9 durch die Kralle 6 verklinkt.
  • Sobald der Hebel 25 so weit zurückgeschwenkt ist, daß der Haken 50 unter dem Lappen 49' hervorgetreten ist, wird die Schiene 12 frei und durch ihre Feder 17 nach links gezogen, wodurch der Schalthebel 26 den Sperrhalsen 38' der Kupplung 31 freigibt. Die L öschwellendrehung erfolgt nun in beim vorigen Arbeitsspiel bereits geschilderter Weise. Nachdem die Kupplung 31 über den Schalthebel 26 die Schiene 12 unter Spannen der Feder 17 wieder so weit zurückgeschoben hat, daß die Kralle 7 vor dem Lappen 11 einfallen kann, wird auch der Elektromotor wieder stromlos, die Kupplungsantriebsräder stehen still.
  • Die beiden beschriebenen Arbeitsweisen entsprechen dem normalen Betrieb. Wird kein Gebührenimpuls während des Bestehens der Verbindung gegeben, so wird nur gelöscht, d. h. der Zähler für den rufenden und/oder gerufenen Teilnehmer zurückgestellt. Ein Druckvorgang erfolgt nicht. Gelangt aber während des Gespräches ein Gebührenimpuls zum Teilnehmer, so wird der DM-Schaltmagnet ausgelöst und der bei Gesprächsende erfolgende Druck aller für die Gesprächsverrechnung wichtigen Angaben vorbereitet. Ist der Abdruck vollzogen, wird die Löschung betätigt, die nun zusätzlich zum vorbeschriebenen Löschen auch noch den Druckwerkszähler für die Gebührenimpulse bzw. ein eventuell vorgesehenes Gebührenresultatzählwerk auf Null zurückstellt.
  • Nun besteht aber die Möglichkeit, daß während des Gespräches oder auch im Ruhezustand des Gebührendruckers die Stromversorgung ausfällt. Mit den bisher beschriebenen Einrichtungen wäre es beispielsweise möglich, in betrügerischer Absicht unmittelbar nach Herstellung einer Verbindung zwecks Unterdrückung der Aufzeichnung von Gebührenimpulsen die Stromversorgung zu unterbrechen. Um über derartige Störungen sofort eine sichtbare Kontrolle zu haben, ist das S-Relais vorgesehen. Erfolgt während eines Gespräches, beispielsweise nach dem ersten Gebührenimpuls, welcher bereits den Druck über den Schaltmagnet DiV vorbereitet hat, eine Stromunterbrechung, so fallen alle Relais ab. Das S-Relais schließt seine Kontakte s1, s2 und s3. Wird nach einiger Zeit der Strom wieder eingeschaltet, so spricht sofort, da s2 geschlossen ist, der Magnet DDM an. Die Kontaktes, und s-, sind Folgekontakte, d. h., s3 öffnet erst, wenn s1 den Stromkreis über den Widerstand R geschlossen hat. Da aber zuvor bereits über den Kontakt u und den nach links gelegten Kontakt a Strom an das B-Relais gelangte, wird bi geschlossen, desgleichen b2. Mit dem Auflegen des Hörers spricht wieder das C-Relais an; der Löschauslösemagnet LM zieht seinen Anker 4 an. Da zuvor bereits der Druckvorbereitemagnet DM angesprochen hat, wird in bereits beschriebener Weise zuerst der Druckvorgang eingeschaltet; das Druckwerk registriert die in den Zählern aufgespeicherten Werte sowohl auf der Quittung wie auf dem Kontrollstreifen. Der Kontrollstreifen wird eine Spalte weiterbefördert, der Quittungsbeleg bleibt stehen. Anschließend werden, wie oben beschrieben wurde, die Zählwerke gelöscht. Nun hat aber beim Auslösen des Magnets DDAT die Kralle 8 den Lappen 15 der Schiene 14 freigegeben. Unter dem Zug der Feder 18 konnte sich der Hebel 27 gegen den Stift 51 der Schiene 12, an welchem die Feder 17 eingehängt ist, legen. Der Stollen 29 wurde von unten her gegen den Anker 3 geschwenkt. Mit dem Vorschnellen der Löscheinschaltschiene 12 gab der Stift 51 auch den Hebel 27 und damit die Schiene 14 frei, so daß diese ungehindert nach links gleiten konnte, wodurch der Stollen 29 nunmehr den Anker 3 so weit anhob, daß die Kralle 6 den Lappen 9 freigab und sofort im Anschluß an die Rückschwenkung des Druckwerksschalthebels25eine neuerliche Drückwerksauslösung erfolgte. Da aber die Löscheinschaltschiene 12 bei der Rückstellung der Schiene 10 bereits in die Einschaltstellung sprang, legte sich der Lappen 49' des Schalthebels 26, der Pfeilrichtung y in Fig. 3 folgend, unter den Haken 50 des Schalthebels 25. Das neuerliche Druckkommando bleibt also so lange gespeichert, bis nach einer vollen Umdrehung der Löschkupplung 31 der Schalthebel 26 wieder in Uhrzeigerrichtung zurückgeschwenkt wird. Ist dies erfolgt, so hat der inzwischen freigegebene Schalthebel 25 bereits wieder den Druckwerksantrieb eingeschaltet. Da vor diesem zweiten Druck aber die Nummern- und Gebührenzählwerke in ihre Ausgangslage zurückgestellt wurden, wird jetzt der Quittungsbeleg mit Ungültigzeichen, beispielsweise Strichen oder Nullen, welche die Zählwerke in der Ausgangsstellung aufweisen, überdruckt, so daß der Gebührendrucker keinen gültigen Quittungsbeleg liefert. Auf dem Kontrollstreifen aber erscheint dieser Druck in der nächsten Spalte; Hier ist somit sofort die Stromunterbrechung sowie deren genauer Eintrittszeitpunkt sichtbar, da im normalen Betrieb ein Abdruck der Zählwerke in Ruhestellung nicht erfolgt. Durch die vorgeschnellte D.ruckwerksschaltschiene 10 ist über deren Lappen 13. die Kralle 7 so hoch gehoben, daß sich selbsttätig eine Auslösung einer nochmaligen Löschung im Anschluß an den Druck ergibt.
  • In ähnlicher Weise erfolgt auch ein Warndruck, wenn außerhalb eines Gespräches, d. h. im Ruhezustand des Gebührendruckers, eine Stromunterbrechung auftritt. Die Aus_ lösung geht hier folgendermaßen vor sich: Beim Wiederkommen des Stromes wird über den Kontakt s2 der Magnet DDM erregt. Dieser bringt die Schiene 14 in Vorbereitungsstellung. Der Kontakt s1 gibt Spannung an das B-Relais, welches seine Kontakte bi und b2 schließt. Über den Kontakt s3 und bi wird das S-Relais erregt, welches nunmehr die Kon= takte s2 und sg öffnet, letzteren jedoch erst, wenn s1 über den Widerstand R den - Haltestromkreis geschlossen hat. Mit dem Schließen des b2 Kontaktes wird aber auch das C-Relais erregt, und dieses schließt den c-Kontakt. Fällt nun bei dem obenerwähnten Umschalten des Kontaktes s1 das B-Rela;is ab, so legt sich sein Kontakt b2 nach links um, der Magnet LM erhält über den c-Kontakt Spannung, bis verzögert auch das C-Relais wieder abfällt. Beim Wiedereinschalten des Stromes wird also zuerst der Magnet DDA7 und dann der Magnet LM erregt. Mit letzterem aber wird die Löschschiene 12 freigegeben, welche nach links schnellt und die Löschkupplung 31 einschaltet. Da der Stift 51 dabei aber den Hebel 27 freigibt, kann auch die Schiene 14, dem Zug der Feder 18 folgend, nach links springen. Der Hebel 27 hebt mit seinem Stollen 29 den Anker 3 des Druckauslösemagnets DM mechanisch an, die Schiene 10 springt etwas nach links, ihr Schalthebel 25. ist aber durch den Schalthebel 26 verriegelt, sie kann also erst nach vollzogener Löschumdrehung ihre Druckwerkskupplung 30 einschalten, welche wie im vorher beschriebenen Arbeitsspiel einen Ungültig-oder Nullendruck ausführt. Anschließend kommt, wie dort bereits beschrieben wurde, nochmals eine Löschumdrehung. Der Quittungsbeleg Wie der Kontrollstreifen zeigen, den Ungültigdruck, ein Zeichen dafür, daß eine Störung -vorlag und daher gegebenenfalls -das vom gleichen Netz 'an getriebene Uhrzeitschältwerk des Druckers kontrolliert und nachgestellt werden muß. Die letztgenannte Methode, -nämlich ein kurzzeitiges Stromunterbrechen, gestattet auch jederzeit eine Funktionskontrolle des Gebührendruckers, beispielsweise nach einem Papier- oder Farbbandwechsel bzw. nach Neueinstellung von Datum und Uhrzeit.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuer- und Antriebseinrichtung für den Druck- und Löschmechanismus eines Quittungs-oder Kontrollstreifendruckers, insbesondere eines teilnehmerseitig in ein Selbstwählfernsprechnetz einschleifbaren Gebührendruckers, bei dem der Abdruck und das Löschen der während des Verbindungsaufbaus und der Gesprächsdauer eingestellten Zählwerke nach Beendigung des Gesprächs in einem Arbeitsablauf durchgeführt wird, gekennzeichnet durch in Abhängigkeit von der Gebührenregistriereinrichtung (a) auslösbare Druckwerkssteuermittel (DM, 3), durch welche beim Einlaufen mindestens eines Gebührenimpulses das Druckwerkseinschaltgestänge (10) in eine Vorbereitungsstellung bringbar ist, und daß bei Gesprächsbeendigung wirksam werdende Löschsteuermittel (LM, 4) vorgesehen sind, durch welche das vorbereitete Druckwerkseinschaltgestänge (10) freigebbar und die Löscheinrichtung auslösbar ist, welche selbsttätig, je nachdem, ob ein Druck vorbereitet wurde oder nicht, im Anschluß an den Druckvorgang oder sofort die Registrierzählwerke in ihre Ausgangslage zurückstellt.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben den den Druck vorbereitenden und den den Druck und die Löschung auslösenden Steuermitteln (DM, LM) Hilfssteuermittel (DDM) vorgesehen sind, durch welche beim Auftreten einer Störung, insbesondere bei einer absichtlichen oder unabsichtlichen Unterdrückung von Gebührenimpulsen durch Unterbrechen der Gerätestromversorgung, eine Schalteinrichtung (14) auslösbar ist, welche das Ungültigdrucken des Quittungsbeleges herbeiführt.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Auslösung der Schutzschalteinrichtung (14) selbsttätig im Anschluß an den ersten Löschvorgang die Druckwerkseinschalteinrichtung ausgelöst wird, so daß der Quittungsbeleg mit in Ruhestellung der Zählwerke vorgesehenen Ungültigzeichen überdruckt wird.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des Löschimpulses zwei verzögert abfallende Relais (B, C) vorgesehen sind, von denen das zweite (C) durch das erste gesteuert wird und deren Kontakte (b, c) so hintereinande.rgeschaltet sind, daß beim Abfallen des ersten Relais (B), während das zweite Relais (C) noch angezogen ist, auf den Löschauslösemagnet (LM) ein von der Abfallverzögerungszeit des zweiten Relais (C) abhängiger kurzzeitiger Stromstoß gegeben wird.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein im Ruhezustand dauernd angezogenes Relais (S), welches beim Ausfallen der. Gerätestromversorgung einen -Stromkreis für die Hilfssteuermittel (DDM; ,3; 15) schließt, so daß sofort beim Wiedereintreffen des Stromes auf den Auslösemagnet (DDM) der Hilfssteuermittel bis zum Ansprechen des Relais (S) ein -kurzer Stromstoß gegeben wird.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, däß -das die Hilfseinrichtung auslösende Relais (S) einen Kontakt (s1) betätigt, durch den beim Wiederkommen des Stromes die Arbeitsrelais (B, C) in ihre Arbeitslage gebracht werden.
  7. 7. Steuereinrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Sprechstromkreis liegendes, der Wählnummernübertragung auf den Drucker dienendes Relais (A) den Stromkreis für den Löschauslösemagnet (LM) so unterbricht, daß während eines Gespräches beim Wiederkehren des Stromes nach einer Unterbrechung der Gerätestromversorgung keine Druckwerkseinschaltung erfolgt, sondern erst nach dem Auflegen des Hörers, wobei sich an den ersten Löscharbeitsgang selbsttätig ein »Ungültigdruck« anschließt. B.
  8. Steuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Stromunterbrechung während einer Arbeitspause, d. h., wenn kein Gespräch geführt wird, und während eines Gespräches, sofern kein Gebührenimpuls zum Gebührendruckzähler gelangt ist, dem ersten Löschvorgang kein Druck vorausgeht, wobei der »Leerdruck« außerhalb eines Gespräches über den in Ruhelage befindlichen Kontakt (a) des im Sprechstromkreis liegenden Relais (A) sofort beim Wiedereinsetzen der Stromversorgung, bei einem laufenden Gespräch jedoch erst nach dem Auflegen des Hörers erfolgt, wenn das Relais (A) seinen Kontakt (a) in die Ruhelage umlegt.
  9. 9. Steuereinrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Stromunterbrechung nach eingelaufenem Gebührenimpuls die auf dem Quittungsbeleg registrierten Angaben ohne Verschiebung desselben durch den Leerdruck ungültig überstempelt werden, während der Kontrollstreifen nach dem ersten Druck so weit transportiert wird, daß der Leerdruck in der nächsten Spalte erscheint.
  10. 10. Steuer- und Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerkseinschaltgestänge (10) über einen Einschalthebel (25) auf eine als Eintouren-Klinkenkupplung ausgebildete, elektromotorisch angetriebene Kupplung (30) wirkt, welche sich selbsttätig nach einer vollen Umdrehung abschaltet und das Einschaltgestänge (10) vorzugsweise mit Überhub in die Ausschaltlage zurückstellt.
  11. 11. Antriebseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Löscheinrichtung über eine der Druckwerkskupplung (30) gleiche Eintourenkupplung (31) erfolgt, welche durch das Löscheinschaltgestänge (12) über einen dem Hebel (25) zur Druckeinschaltung gleichen Schalthebel (26) ausgelöst und nach einer Umdrehung unter Rückstellen des Löschwerkeinschaltgestänges abgeschaltet wird.
  12. 12. Antriebseinrichtung nach Anspruch 10 und 11, gekennzeichnet durch den Einschalthebeln (25, 26) für die Kupplungen (30, 31) zugeordnete Verriegelungsmittel (49', 50), welche das gleichzeitige Einschalten beider Kupplungen. (30, 31) verhindern. 13.@ Steuer--,und Antriebseinrichtung nach . Änspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daB das bei Störungen den Doppeldruck herbeiführende Schaltgestänge (14, 27) den Auslöseanker (3) des Druckauslösemagnets (DM) so untergreift, daB dieser mechanisch in die Auslösestellung angehoben wird, wenn das vorausgelöste Einschaltgestänge (14, 27) beim Wirksamwerden der Lösch= einschaltgestänge (12, 51) freigegeben wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche _ Patentschriften Nr. '733 603, _ 740 029, 879258.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231768B (de) * 1963-08-28 1967-01-05 Holzer Patent Ag Gebuehrenanzeiger fuer Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen

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