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AT139304B - Fernsteuerungssystem mit mehreren an einer Leitung liegenden Unterstellen oder Schaltgruppen. - Google Patents

Fernsteuerungssystem mit mehreren an einer Leitung liegenden Unterstellen oder Schaltgruppen.

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Publication number
AT139304B
AT139304B AT139304DA AT139304B AT 139304 B AT139304 B AT 139304B AT 139304D A AT139304D A AT 139304DA AT 139304 B AT139304 B AT 139304B
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AT
Austria
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remote control
control system
feedback
pulse
relay
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
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Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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Publication of AT139304B publication Critical patent/AT139304B/de

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Description


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  Fernsteuerungssystem mit mehreren an einer Leitung liegenden Unterstellen oder Schaltgruppen. 



   Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für   Fernbedienungs-und Überwachungs-   anlagen, insbesondere für den Kraftwerksbetiieb mit mehreren an einer Leitung liegenden Unterstellen oder   Schaltgruppen   zur gleichzeitigen Steuerung von verstellbaren Organen in einer oder mehreren Unterstellen oder   Sehaltgruppen   mit nachfolgender   Rück-oder   Quittungsmeldung. Es sind bereits Anlagen dieser Art bekannt, bei welchen die Steuerströme mit einer von mehreren an der Leitung liegenden Unterstellen in Verbindung treten können.

   Derartige Systeme sind meist so durchgebildet, dass nach Auswahl der Gruppen oder der Unterstellen die weiteren an der Leitung liegenden Unterstellen für die Steuerung und   Rückmeldung   gesperrt werden, so dass die   Rückmeldung   nur von dieser einen Unterstelle zur Hauptstelle gegeben werden kann. Soll jedoch eine gemeinsame Meldung mehreren von diesen an der Leitung liegenden Unterstellen   übermittelt   werden, so werden sich bei der Rückmeldung der einzelnen Unterstellen Schwierigkeiten herausstellen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, durch zeitliche Ver-   zögerungseimichtungen,   die in den einzelnen Unterstellen verschieden eingestellt sind, die   Nacheinander. :   folge der   Rückmeldung   zu regeln. Bei einer grossen Anzahl von Unterstellen bzw.

   Schaltgruppen wird jedoch die   Einstellmöglichkeit   sehr begrenzt sein. 



   Durch die Erfindung wird diese Aufgabe in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, dass eine Meldung über die erfolgte Steuerung bzw. Auswahl oder über die selbsttätige Stellungsänderung von Organen in den Unterstellen, die in von der Unterstelle zur Zentralstelle gesendeten Impulsreihen besteht, durch eine von der Zentralstelle gesendete zusätzliche Steuerzeichenfolge (Abfrage) ausgelöst wird, durch die die Unterstellen der Reihe nach angereizt werden. Gemäss der weiteren Erfindung kann dies dadurch bewirkt werden, dass nach der Übermittlung des für die Auswahl bzw.

   Steuerung vorgesehenen Vorganges seitens der Zentrale oder nach der selbsttätigen   Stellungsänderung   bzw. von der Fernsteuerung unabhängigen Stellungsänderung eines oder mehrerer Organe der Unterstellen diese zum Zwecke der Rückmeldung nacheinanderfolgend durch einen von den Wahl-,   Steuerungs- oder Quittungsimpulsen sich   unterscheidenden Impuls, im folgenden Abfrageimpuls genannt, angereizt werden. Dabei wird nur jeweils die Unterstelle oder Schaltgruppe zur Quittungsmeldung ausgelöst, die durch den Steuerungoder Meldungsvorgang berührt wurde oder in der eine von der Fernsteuerung unabhängige Stellungs- änderung eines Organs stattgefunden hat. In gleicher Weise kann die Erfindung bei reinen Meldungsvorgängen, wie z. B. bei Fernüberwachungsanlagen Anwendung, finden. 



   Vorteilhaft wird die Pause zwischen zwei Abfrageimpulsen für die Auslösung der Rückmeldung der Unterstation benutzt, die dem vorangegangenen Abfrageimpuls entspricht, wobei dann die Länge der Pause durch die Rückmeldung selbst bestimmt wird. Insbesondere kann die Auslösung der Rückmeldung dadurch erfolgen, dass die Fortschaltung der Sehiittsehaltwerke der Unterstationen durch die Rückmeldestellungen von verzögerten Schaltmittel abhängig ist, deren Ansprechzeit der Länge der Abfrageimpulse entspricht, und dass in der Pause nach dem einer Unterstation entsprechenden Abfrageimpuls bzw. in der entsprechenden Schrittstellung ein weiteres verzögertes Schaltmittel wirksam wird, wodurch die Rückmeldung eingeleitet wird. 



   Die Rückmeldung wird zweckmässig durch ein von den Wahl-oder Steuerorganen getrennt arbeitendes Schaltorgan gesteuert. Gemäss der Erfindung werden die Rückmeldeimpulse in ihrer Länge und Reihenfolge so bemessen, dass sie auf die Einrichtungen der übrigen   Unterstationen keine schädliche   

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 Wirkung ausüben.

   Für die selbsttätige Meldung bei der Stellungsänderung eines Organs einer Unterstation während der Zeit, in welcher sich die Anlage in Ruhe befindet, kann die Anordnung nach der Erfindung so getroffen sein, dass ein kurzer Anreizimpuls auf die Leitung gegeben wird, wodurch nur die Zentralstelle, nicht aber die an der Leitung liegenden Unterstationen angereizt werden, und dass von der Zentralstelle auf die bereits mitgeteilte Weise Abfrageimpulse gesendet werden, durch die eine Ab-   tastnng   der Unterstationen vorgenommen wird, wobei seitens derjenigen Unterstation, in welcher die Stellungsänderung stattgefunden hat, wieder die Rückmeldung erfolgt. 



   In der nachfolgenden Schaltungsbesehreibung einer Fernsteuerungsanlage wird das Wesen der Erfindung eingehend erörtert. 



   Fig. 1 bezeichnet schematisch eine Zentralstation Z und mehrere an derselben Leitung L liegende Unterstationen UST1 ... UST3. Fig. 2 stellt die Schaltung der Zentrale mit den durch die Erfindung bedingten Einzelheiten dar. Fig. 3 enthält in gleicher Weise die Schaltung der Unterstation   UST1.   



   In der Fig. 2 und 3 sind die einzelnen Wählerarme der die Steuerung bewirkenden Wähler mit den zugehörigen Kontaktreihen der besseren Übersicht wegen getrennt gezeichnet. Die zu einem Wähler gehörenden Wählerarme unterscheiden sich durch römische Zahlen. 



   Die Einleitung eines Steuerungsvorganges, der bei einer oder mehreren Unterstationen gleichzeitig verschiedene Wirkungen auslösen soll, beginnt damit, dass die entsprechenden Kommandoauswahlhebel EH auf der Zentralstation Z umgelegt werden. 



   Durch den Auswahlliebel EH wird gleichzeitig eine Unterstation und das ihr zugedachte Kommando bestimmt. Für die in Fig. 3 dargestellte Unterstation UST1 sei dies beispielsweise auf der Zentral- 
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 Wählerarm I des Befehlswählers BW gehörenden Kontakte 2 und 12 belegt. Durch die anschliessende Betätigung der Anlauftaste AT wird das Relais   1Z   über den   Wählerarm BW II erregt   : Erde, BW 110   AT, dz, pz, ihz1, 1Z,   ZB, Erde. Der Kontakt iz2 wird geschlossen und der Wählerdrehmagnet DBW zieht an, worauf der von letzterem betätigte Kontakt   dbio geschlossen   und auch das Relais IHZ erregt wird. Letzteres öffnet seinen Kontakt ihz1, s0 dass das Relais   1Z   abfallen würde, wenn es nicht durch einen weiteren Stromkreis gehalten würde.

   Durch die Erregung   von IZ   ist gleichfalls ein Stromfluss über das 
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 auf die Leitung a, b nach den Unterstationen gegeben wird und dort eine Sperrung der   Empfangswähl-   werke aufhebt. Nach dem Öffnen des Kontaktes az wird das Relais   1Z   stromlos und damit gleichzeitig der Drehmagnet DBW und das Relais IHZ.

   Durch Zurückfallen des Kontaktes   ihz1   in die Ruhestellung 
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 Weise findet jetzt ein selbsttätiges Fortschalten des Befehlswählers BW statt, wobei kurze Impulse über die Leitung a, b nach den Unterstationen gesandt werden ;
Sobald im Verlauf dieser Impulsfolge der Wählerarm   BWI   einen Kontakt erreicht hat, der einer Belegung durch einen Kommandoauswahlhebel KH entspricht, findet in bekannter Weise eine Pause in der Impulsreihe statt, welche Rast genannt wird. Diese entspricht einer Unterstation, der ein Kommando zugedacht ist, und bringt in derselben ein verzögertes Relais zum Abfall, wodurch die Steuerung eines Organs in der Unterstation vorbereitet wird. In dem betrachteten Beispiel sei für die Wahl der Unterstation   SAGT,   die Kontaktstellung. 2 des Wählers BW vorgesehen.

   In dieser Stellung wird das Verzögerungsrelais PZ kurzzeitig erregt : Erde, BW   72. E716"ein !", br i%, PZ,   ZB, Erde. Durch Drücken der Taste AT ist gleichzeitig das Relais   BR erregt'worden,   so dass der Kontakt   but geschlossen   ist. Der Kontakt   p   ist durch Anziehen von PZ geöffnet worden. Nach Abfall des Relais   1HZ   kann das Relais   1Z   in dem Fortschaltekreis nicht eher anziehen, bis das Relais PZ abgefallen ist, worauf der Kontakt pi die gezeichnete Lage einnimmt. Bei weiterem Fortschalten des Wählers können weitere Gruppenrasten entsprechend weiterer Stationsauswahl erfolgen, bis die Kontaktreihe erreicht ist, die den auszuführenden Kommandos entspricht.

   Gemäss dem Beispiel sei für die Unterstation UST1 die Kontaktstellung 12 des Wählers die Befehlsstellung, bei welcher eine sogenannte Kommandoauswahlrast stattfindet und bei welcher sich dieselben Vorgänge abspielen, wie sie bei der Stationsrast beschrieben worden sind. Nach dieser Rast können wieder weitere Rasten erfolgen, die andern Befehlen entsprechen. Bei dem letzten Schritt der Kommandoauswahlschritte des Befehlswählers BW, z. B. von Stellung 14 nach   Stellung 1. 5, wird   ein langer Schlussimpuls auf die Leitung gegeben, da wieder ein zweiter Stromkreis für das Relais   1Z   geschlossen ist : Erde, BW I 15-25, az, iz4, IZ, ZB, Erde.

   Nach dem verzögerten Abfall des Relais AZ wird der Kontakt az unterbrochen und der Wähler auf dem Kontakt 15 stillgesetzt, da der Fortsehaltekreis zwischen den Kontakten M und 15 ebenfalls unterbrochen ist. Die Kommandoimpulsfolge ist jetzt beendet. 



   Es werden nun die Vorgänge betrachtet, die sich auf der Unterstation   UST1   während der Kommandoimpulsfolge abspielen. Durch den ersten auf die Leitung gelangenden Impuls wird in sämtlichen 

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   Untei Stationen   das   Empfangsielais HU erregt. Infolge   der längeren Dauer des   Einleitungsimpulsps   kommen die in allen Stationen angeordneten im Ruhezustand erregten   Verzögeiungsrelais   WU zum Abfall, die   Verzögerungsrelais   VU dagegen zum Anzug (durch   Mg   in der Unterstation   PSTi),   so dass ein Relais IU anzieht.

   (Der besseren   Übersicht   wegen sind die zu dem Relais WU gehörenden Kon-   takte MMi-tPM, in der dem erregten Zustand des Relais entsprechenden Lage [ausgezogen] gezeichnet. )   
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 Wicklung, ZB, Erde. Nach Ablauf des Impulses befindet sich der Empfangswähler MW in der Kontaktstellung 1. Entsprechend den weiteren auf die Leitung gegebenen kurzen Fortschalteimpulsen werden die Empfangswähler der einzelnen Stationen weitergesehaltet. Das Relais WU ist dabei bedeutungslos, da das Fortschalten (Fig. 3) über die Blankbahn 1-15 des Wählerarmes MW 111 erfolgt. Bei der ersten Rast fallen in allen Stationen die verzögerten Relais VU ab, die bei Beginn des Steuerungsvorganges 
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   Glib,   ZB, Erde.

   Nur in den Stationen, in welchen das Gruppenrelais zum Anzug gekommen ist, kann ein endgültiges Kommando ausgelöst werden. 



   Im Verlauf der folgenden Kommandoauswahlrasten kommen durch den wieder erfolgenden Abfall des Relais VU auf den zentralseitig festgelegten Schritten die der getroffenen Auswahl entsprechenden Vorbereitungsrelais M oder N zum Anzug. Beispielsweise in der Unterstation   MTl   das Relais   NI1   6 U entsprechend der Kontaktstellung 12 der Zentrale : Erde, vu1, MW I 12, NII 6 U, ZB, Erde. Das Relais bindet sich über : Erde, MW IV 2-14, u1, gIIu2, nII 6 u1, NII 6 U, ZB, Erde. Durch den langen Schlussimpuls gelangen sämtliche ordnungsgemäss gesteuerten Wähler der Unterstationen in die Hauptsteuerstellung   15,   in welcher die Ausführung der vorbereiteten Steuerungen vorgenommen wird.

   Da 
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 den Arbeitskontakt sIIu2 des Steuerrelais SU und den Arbeitskontakt   N776     !   des Vorbereitungsrelais NII 6 U wird jetzt die beabsichtigte Steuerung ausgeführt. Trotz Abfall des Relais WU bei dem langen   Schlussimpuls   besteht der Haltestromkreis der Relais GIIU, NII6U, MII6U weiter, u. zw. über die Stellung 15 von MW   IV.   Wie bemerkt worden ist, kann die   Befehlsausführung   nur stattfinden, wenn sich der Empfangswähler MW während des langen   Schlussimpulses   der Kommandoimpulsfolge in der Hauptsteuerstellung befindet, da nur dann der Stromkreis über das Steuerrelais SU geschlossen ist. 



   Es ist möglich, dass einer der Wähler der Unterstationen infolge von Fehlimpulsen nicht ordnungsgemäss in die Hauptsteuerstellung gebracht wird. Es sei z. B. angenommen, dass der Wähler MW der Unterstation UST1 auf einem der Kontakte 2-14 stehengeblieben ist. Da durch den langen Schlussimpuls das Relais WU zum Abfall kommt, wird nach Ablauf des Impulses ein Kurzschluss des Relais WU über den Kontakt   WU4   und den Wählerarm MW II bewirkt. Über eine zweite Wicklung wild das Relais   IU   erregt : Erde, MW   IV   2-14, wu1, hu2, JU II, ZB, Erde. Der Drehmagnet DMW wird über iu2 erregt und schliesst über   dmw   die Wicklung JU II kurz, so dass in bekannter Weise der Wähler fortgeschaltet wird, bis er in der Stellung 15 stehenbleibt.

   Durch den Abfall von WU und Umlegen des Kontaktes   ? cri   in die gestrichelte Lage sind die Haltestromkreise für die Relais   GIIU,   N   @,     U   oder   M11   6 U unterbrochen worden, so dass ein etwa schon vorbereiteter Befehl auf Schritt 15 nicht aus-   geführt   werden kann. 



   Es erfolgt jetzt eine Darstellung der Vorgänge, die in der Zentrale und in den Unterstationen während der Abfrage bzw. Rückmeldung ablaufen. Nach einer Zeit. die für die Befehlsausführung je nach den Einschaltzeiten ausreicht, wird in der Zentrale durch das Thermorelais   Thz1   oder eine sonstige Verzögerungseinrichtung der Befehlswähler erneut zum Ansprechen gebracht. Durch Kontaktschluss über   thz1   besteht folgender Stromkreis : Erde, BW   1115, thi, dz, pz. ihZi, JZ,   ZB, Erde. Infolge Erregung von JZ wird wieder über   iz,   das Relais   J. Z   kurzzeitig erregt und über az ein zweiter Stromweg für das Relais JZ geschaffen : Erde,   BW     7 75-25,   az, iz4, JZ, ZB, Erde.

   Der Stromfluss wird erst wieder unterbrochen, wenn der Anker des verzögerten Relais AZ abfällt. Dadurch wird der Wähler BW in die Stellung 16 gebracht. In dieser Stellung besteht ein neuer Stromkreis für das Relais JZ über die Blankbahn 16-25 und den Kontakt   hz2.   Infolgedessen wird der Wähler von neuem einen Schritt weiter- 
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 wiederholen sich, solange der Anker des Relais PZ nicht angezogen ist. Entsprechend den Wählerschritten werden lange Impulse über die Leitung nach den Unterstationen gesandt. 



   Diese Impulse dienen erfindungsgemäss dazu, die Auslösung der Rückmeldeeinrichtungen der Unterstationen vorzubereiten, denen in der Zentrale eine Kommandogabe (KH   11 6) entspricht.   Je ein Impuls dieser Reihe ist für je eine an der Leitung liegende Unterstation vorgesehen.

   Sobald beim Ablauf des Befehlswählers   BW   eine Kontaktstellung erreicht ist, bei der eine Verbindung mit einem Kommandoauswahlhebel KH besteht, wird in die Folge langer Impulse selbsttätig eine Pause eingelegt, 

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 die das   Auslösen   der Rüekmeldeeinrichtung der entsprechenden Unterstation zur Folge hat Diese Pause ergibt sich auf folgende Weise :
Bei einer einem umgelegten Kommandohebel entsprechenden Stellung des Wählers besteht über eine besondere Kontaktreihe des Wählers und das schon genannte PZ-Relais ein Stromkreis, der das letztere vorübergehend zum Ansprechen bringt, wobei der Fortschaltekreis des Befehlswählers unterbrochen wird. In Fig. 2 z. B. ergibt sich folgender Stromlauf bei umgelegtem Kommandohebel KH II 6 : 
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 Kontakt pz.

   Das Relais PZ bleibt über az erregt, bis das Relais AZ in bekannter Weise abgefallen ist. 



  Darauf gelangt auch das Hilfsrelais JHZ zum Abfall, welches seinen Kontakt   ih,-,   umlegt. 



   Die Stromlosigkeit des PZ-Relais wird dadurch verhindert, dass die während der Pause einsetzende Rückmeldung der entsprechenden Unterstation den   Büekmeldeempfangswähler     RWZ   zum Ablaufen bringt, wobei letzterer über seinen Wählerarm RWZIV das   PZ-Relais   von neuem erregt : Erde, RW IV 1-25, ihz2, PZ, ZB, Erde. Der Kontakt pz bleibt also geöffnet, und ein Weiterschalten des   Befehlswählers BW   kann erst wieder stattfinden, wenn der Rückmeldewähler RWZ seine Nullstellung erreicht hat. In dieser Stellung wird der Stromkreis über das Relais PZ unterbrochen, so dass die Sperrung des Fortschaltekreises des Befehlswählers durch den geöffneten Kontakt pz aufgehoben wird. Der nächste Schritt des Wählers kann erfolgen und ein weiterer Abfrageimpuls auf die Leitung gegeben werden. 



   In den Unterstationen können die Empfangswäbler   MW   nach Ablauf der Wahlimpulsreihe nur durch die von der Zentrale abgegebenen langen Abfrageimpulse fortgeschaltet werden. Bei Eintreffen eines Abfrageimpulses wird das schon erwähnte verzögerte Relais WU zum Abfall gebracht und, da der Impuls die Abfallzeit des Relais   überdauert,   wird ein Stromkreis geschlossen, der einen Schritt des Empfangswählers jeder Unterstation bewirkt. Bei der Unterstation   UST1   z. B. wird durch den Abfrage- 
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 der Drehmagnet DMW erregt. Infolgedessen wird der Empfangswähler einen Schritt weitergeschaltet. 



   In den Empfangswählern der-Unterstationen ist für die Auslösung der   Rückmeldung   je ein Stationskontakt vorgesehen, der entsprechend der genannten Abfrageimpulsfolge und der Reihenfolge der Stationen von besonderen   Wählerarmen   erreicht wird. In dieser Stellung wird die Rückmeldung eingeleitet, sobald bei der obenerwähnten Pause in der Folge langer Impulse ein   verzögeites   Relais zum Abfall gekommen ist. 



   In der Unterstation   UST1   ist der Stationskontakt der zu dem Wählerarm   MW II   gehörende Kontakt 18. Bei der oben beschriebenen Umsteuerung des   Ölschalters   II 6 ist infolge der Bewegung des Schalters ein Kontakt   uk   vorübergehend geschlossen worden. Dabei wurde das Relais U erregt 
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 schritt in die Stellung 18 wird also ein Stromfluss über das Relais RU bewirkt : Erde,   MW7118, u ;,     ihua, ig, RU,   ZB, Erde.

   Das Relais   RU hält sich   über   rugi. nachdem   infolge der Pause das verzögerte 
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 Relais JHU wird der Stromkreis über das Relais JRU bei ihul wieder unterbrochen und in bekannter Weise der Rückmeldewähler RWU fortgeschaltet, wobei kurze Impulse über die Leitung a, b nach der Zentrale durch die Betätigung der Kontakte iru1, iru3 gegeben werden. 



   Nach Anlaufen des Rüekmeldewählers ist in Stellung 1 des Wählerarmes   RWU 111   und über den Kontakt   ihug   das Relais U kurzgeschlossen worden, so dass der Selbsthaltekreis wieder unterbrochen ist. Über den geöffneten Kontakt U2 besteht für eine weitere Auslösung des Rückmeldewählers so lange eine Sperrung, bis eine neue Stellungsänderung eines   O@gans (II 6)   stattgefunden hat. 



   Im ersten Teil dieser Impulsfolge wird auf dem der meldenden Station zugeordneten Gruppenschritt gleichzeitig mit dem Relais IHU das Relais PU zum Anzug gebracht, so z. B. in der Unterstation UST1 auf folgendem Wege : Erde, RWU II, Kontaktstellung 2,   i, P, PU,   ZB, Erde. Dadurch wird die Stationsrast zur Kennzeichnung der meldenden Station bewirkt. Durch Öffnen von   pMi   wird das Fortschalten des   Rüekmeldewählers   RWU so lange unterbrochen, bis der Anker des Relais PU verzögert abgefallen ist, da der Kontakt ihu4 wieder geöffnet worden ist. Darauf findet ein Weiterschalten des   Rüekmeldewählers   statt, wobei die Stellung der gesteuerten Organe kontrolliert wird.

   So tritt in Stellung 12 wieder ein Anhalten des Wählers und damit eine Stellungsmelderast in bekannter Weise ein, da über den   Ölschalterhilfskontakt   o   II   6 das PU-Relais von neuem erregt wird. Wenn der Rüek-   meldewähler RWU nach   dem Durchlaufen seiner Kontaktbank die Stellung 0 erreicht hat, wird ein erneutes Anlaufen durch das Relais RU verhindert, da der Selbsthaltekreis beim ersten Anziehen des Relais IHU unterbrochen worden ist. 



   In der Zentrale wird durch die einlaufenden   Rückmeldeimpulse   das Empfangsrelais HZ zum Ansprechen gebracht und hiedurch über   h.-,   das Relais   IRZ   im gleichen Rhythmus erregt : Erde, 

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 BW   1116-25, hz"IliZ,   ZB, Erde. Über den Kontakt irz wird der   Drehmagnet   DRWZ des Rückmeldewählers RW der Zentrale erregt, und es findet ein Fortschalten des Wählei s im Sinne der einlaufenden Impulse statt, wobei das verzögerte Relais VZ seinen Anker anzieht. 



   Durch die bereits erwähnte Stationsmelderast in der Rückmeldeimpulsfolge wird der Zentrale die Gewähr gegeben, dass die Impulsfolge auch wirklich von der angesteuerten Station ausgeht. Durch die Rast wird das Relais VZ zum Abfall und ein der meldenden Station zugeordnetes Gruppenrelais GZ II zum Ansprechen gebracht : Erde, vz, RWZI 2, GZ II, ZB, Erde. Darauf findet ein weiteres Fortschalten des Rückmeldewählers statt und es wird durch die Kommandomelderasten auf den entsprechenden Schritten ein Schalterstellungsbild der meldenden Station gegeben. Die den Schalterstellungen jeder 
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   Erreicht der   Rückmeldeempfangswäbler   RWZ der Zentrale durch die Rückmeldeimpulse ordnungsgemäss ohne Anziehen des Fehlerrelais F wieder seine Nullstellung, so wird auf Grund der eingestellten 
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 der gesteuerten Organe in den Unterstellen bezeichnen. Während der   Rückmeldeimpulsfolge   wird, wie bereits beschrieben, das Relais PZ erregt und gelangt in der Nullstellung des Wählers RWZ zum Abfall, worauf ein weiterer langer Abfrageimpuls nach den Unterstationen gesendet wird. 



   Im Verlauf der Rückmeldung können folgende Fälle eintreten : Infolge Zurückbleibens eines Wählers einer Unterstation werden von zwei Stationen gleichzeitig   Rückmeldungen   abgegeben. Dadurch wird abgesehen von einer Verstümmelung der Meldung das Fehlerrelais F in der Zentrale erregt. Dies wird dadurch bewirkt, dass die   Wählerarme   BW   IV   und RWZ 111 untereinander nicht über entsprechende Kontakte, z. B. (Fig. 2) 18-2 oder 19-3, in Verbindung stehen. Dabei wird ein Kurzschluss des Relais F verhindert, für welches folgender Stromkreis besteht : Erde, RWZ II 2-10, vz2, F, ZB, Erde. Ausserdem ist für das Relais F ein Haltestromkreis   vorhanden-Erde, ihz"fe"F,   ZB, Erde. In gleicher Weise wird das Fehlerrelais betätigt, wenn durch beliebige Störungen, z.

   B. fremde Impulse, das   M-und   N-Relais einer Einheit gleichzeitig zum Anzug kommt, beispielsweise in Fig. 2 : Erde,   mz      1163, nz II 63, F,   ZB, Erde. Durch die Erregung von F werden bei f2 sämtliche Vorbereitungsrelais G, M und N abgeschaltet, so dass eine falsche Beeinflussung der Kontrollrelais verhindert wird. Der Selbsthaltekreis für das F-Relais über ihz5 wird aufgehoben, wenn der   nächste   Abfrageimpuls auf die Leitung gelangt. 



   Wenn der Rückmeldeempfanswähler RWZ der Zentrale infolge Impulsverstümmelung nicht die Nullstellung erreichen sollte, spricht nach einiger Zeit das Thermorelais   Thz2   an : Erde, RWZ   IV   1-25. 



    , Thz, B,   Erde. Infolgedessen wird das Relais DZ eingeschaltet : Erde, thz2, DZ, ZB, Erde. Durch DZ wird über   dZ2   das Relais F erregt und der Stromkreis für die Vorbereitungsrelais   bei 13 unterbrochen.   



  Gleichzeitig besteht über den Kontakt   dZ1   für das Relais JRZ ein Stromkreis :   Erde, RWZ IV 1-25,     dzi, IRZ,   ZB, Erde. Infolge Wechselwirkung zwischen dem Relais IRZ und dem Drehmagneten DRWZ über die Kontakte irz, drwz wird in bekannter Weise der Wähler RWZ weitergeschaltet. In der Nullstellung des Wählers findet eine Abkühlung des Thermokontaktes   T%   und damit ein Abfall des Relais DZ statt. 



   Zur Kennzeichnung einer Störung bei der Rückmeldung einer Station wird in der Zentrale das dieser Station zugeordnete Störungsrelais St erregt. Z. B. ist das Relais   St Il   in der Zentrale das der Unterstation UST1 entspreehende Störungsrelais. Bei einer Störung wird durch das Fehlerrelais über      folgender Stromkreis geschlossen : Erde, BW IV 18, St III, iz6, f4, ZB, Erde. Darauf findet durch die Störungslampe STL II bis zur nächsten ordnungsgemäss durchgekommenen Rückmeldung seitens der Unterstation   UST !   eine Anzeige der Störung statt. 



   Durch die langen Abfrageimpulse der Zentrale sollten die Empfangswähler der Unterstation zusammen mit   dem Befehlswähler   der Zentrale die Nullstellung wieder erreichen. Ist einer der Empfangswähler zurückgeblieben, so   spricht   nach Schluss der Abfragefolge ein Thermorelais, beispielsweise   Thul   in   Use1 an   : Erde, MW IV 17-25, RWU IV 0, vu3, Thu1, ZB, Erde. Durch Schliessen von   thu1   wird das Relais BU eingeschaltet, welches über bu, einen Stromfluss durch die Wicklung II des Relais   1U   hervorruft. Durch bekannte Wechselwirkung zwischen   1U und DMW   wird der Empfangswähler MW in die Nullstellung gebracht. 



   Findet in einer der Unterstationen eine Stellungsänderung eines der Fernsteuerung unterworfenen Organs ohne Wirkung der Fernsteuerung statt, z.   B.   dadurch, dass ein Schalter von Hand umgelegt wird, so wird ein diesem Organ zugeordneter bereits erwähnter Kontakt kurzzeitig geschlossen. In 
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 und erregt damit das Relais IRU, wodurch über   iru4   und eus auch das Relais IHU   zum Anziehen gelangt.   



  Letzteres bringt bei   ihu2   das Relais   IRU   wieder zum Abfall und hält sich selbst über   t/tMe. Durch   das kurze Anschalten von IRU wird über die Kontakte irul, iru3 und die Leitung ein kurzer Anreizimpuls nach der Zentrale gegeben. 



   In der Zentrale kommt durch diesen Impuls über den Kontakt   hz,   des Relais Hz das Relais VZ zum Ansprechen, das seinen Kontakt   v,-,   schliesst. Da angenommen ist, dass keine   Steuerungsvorgänge.   erfolgen und sich die   Befehlswähler   BW in der Nullstellung befinden, wird über den Wählerarm   BW IV   
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 ordneten Kontakt   a)-, des AR-Relais   wird der   Befehlswäbler   in gleicher Weise wie beim Einschalten der Taste AT in der eingangs beschriebenen Weise zum Anlauf gebracht. Da das Relais BR nur nach Drücken der Taste AT erregt ist, geht wegen des geöffneten Kontaktes   br2   der Wähler BW sofort in Stellung 15.

   Anschliessend wird durch die Erregung des Relais PZ eine Abfrage der Unterstationen in der oben beschriebenen Weise eingeleitet. Das AR-Relais bleibt über eine zweite Wicklung und den Selbsthaltekontakt   ar2 während   der Abfrage angezogen. In der Nullstellung des Befehlswählers gelangt es infolge Kurzschlusses dieser Wicklung zum Abfall : AR II, ar3, ihz6, BW IV 0, Erde. 



   In der Zentrale kann   eine'Rückmeldung   nur von der Unterstation einlaufen, bei welcher die genannte Stellungsänderung eines Organs'stattgefunden hat, da nur bei dieser Unterstation das   U-Relais   erregt und ein zugehöriger Arbeitskontakt   (U2   in Fig. 3) geschlossen ist, über welchen das Anlaufen des   Rückmeldewäblers   der Unterstation veranlasst wird. 



   Das der Erfindung zugrunde liegende System ist keineswegs an eine Steuerung durch Impulse der beschriebenen Art gebunden. Es können auch andere Steuerzeichen, z. B. Impulsserien oder Impulskombinationen, Verwendung finden. Ferner kann ebenfalls von Frequenzvorgängen, z. B. Modulationen verschiedener Art, Gebrauch gemacht werden. Es besteht nur die Forderung, dass die von der Zentralstelle übermittelten Zeichen, durch die die Abfrage bewirkt wird bzw. die Meldungsvorgänge ausgelöst werden, sich von denen unterscheiden, durch die die Übermittlung der   Auswahl-bzw. Meldungsvorgänge   erfolgt. Entsprechend der Variation der Steuerzeichen ist auch die Wahl der die Steuerzeichen übermittelnden Stromart unwesentlich für den Erfindungsgedanken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. System zur Fernsteuerung und Fernüberwachung (Rückmeldung) mehrerer an einer Leitung liegender Unterstellen bzw. Schaltgruppen von einer Zentralstelle aus, in welche die Unterstellen ihre Meldung durch Impulsreihen übermitteln, insbesondere für den Kraftwerksbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass eine Meldung über die erfolgte Steuerung oder über die selbsttätige Stellungsänderung von Organen in den Unterstellen durch eine von der Zentralstelle gesendete   zusätzliche   Steuerzeichenfolge (Abfrage) ausgelöst wird, durch die die Unterstellen der Reihe nach angereizt werden.

Claims (1)

  1. 2. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Meldung nur in den Unterstellen ausgelöst wird, in welchen eine Steuerung oder selbsttätige Stellungsänderung von Organen stattgefunden hat.
    3. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Steuerzeichenfolge, durch welche die Meldungen der Unterstellen ausgelöst werden, aus Impulsen (Abfrageimpulsen) besteht, die der Zahl der Unterstellen entsprechen und die sich vorzugsweise durch ihre Länge von den Impulsen unterscheiden, aus denen sich die Wahl-, Steuerungs- oder Rückmeldevorgänge zusammensetzen.
    4. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfrageimpulse eine grössere Länge als die Impulse besitzen, aus denen sich die Wahl-, Steuerungs-oder Rückmeldungs- vorgänge zusammensetzen.
    5. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den die Auswahl der Steuerung bzw. die Steuerung der Unterstellen bewirkenden Vorgang sich eine von der Zentralstelle gesendete Abfrageimpulsfolge vorzugsweise selbsttätig anschliesst, durch die die Rüekmeldung der erfolgten Auswahl bzw. Steuerung ausgelöst wird.
    6. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Rückmeldung durch eine Pause in der Abfrageimpulsreihe bedingt ist, die dem der betreffenden Unterstelle zugeordneten Abfrageimpuls folgt.
    7. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Rückmeldung bewirkende Pause selbsttätig nach dem entsprechenden Abfrageimpuls eingeleitet wird und zusammen mit dem Rückmeldevorgang endet.
    8. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfrageimpulsfolge dadurch bedingt ist, dass die den Ablauf des Steuervorganges regelnden Mittel der Zentrale sich nach Schluss der der Steuerung der Unterstellen dienenden Impulsfolge unter dem Einfluss einer Ver- zögerungsschaltung befinden.
    9. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Schrittwählern als Steuerorgane die Verzögerungssehaltung ein verzögertes Schaltmittel (AZ) enthält, <Desc/Clms Page number 7> das bei Beginn eines Abfrageimpulses kurzzeitig erregt wird und bis zum Abfall seines Ankers die Unterbreehung des Fortschaltestromkreises verhindert.
    10. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rückmeldung bewirkende Pause durch einen Stromkreis eingeleitet wird, der über die Kontakte des die Steuerungauswahl vornehmenden Schaltorgans (KH) der Zentrale und einem dem Schaltorgan zugeordneten Kontakt einer von dem Steuerorgan abgetasteten Kontaktreihe gefühlt ist.
    11. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer der Pause von einem Stromkreis abhängig ist, der über einen besonderen Wählarm (RWZ IV) des Rückmeldeorgans der Zentrale (Empfangswähler RWZ) geführt ist.
    12. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Stromkreisen ein gemeinsames verzögertes Schaltmittel enthalten ist, durch welches während seiner Erregung eine Unterbrechung des Fortsehaltekreises des Steuerorgans (Schrittwählers) bedingt ist.
    13. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitung der Rückmeldung in den Unterstellen dadurch erfolgt, dass in den Empfangssteuerorganen (MW) während des der Unterstelle zugeordneten Abfrageimpulses je ein besonderer Wählarm in einer dem Abfrageimpuls entsprechenden Stellung in Verbindung mit einem zugeordneten Kontakt (Stationskontakt) steht.
    14. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Fortschalten der Empfangssteuerorgane im Sinne der Abfrageimpulse dadurch bedingt ist, dass die Dauer des Einzelimpulses grösser als die mit dem Impuls gleichzeitig beginnende Sehaltzeit eines Verzögerungsmittels ist (WU).
    15. Fernsteueiungssystem nach Anspruch 14. dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung von Schrittwählern als Empfangssteuerorganen die Fortschaltung durch einen Abfrageimpuls dadurch stattfindet, dass der Fortschaltemagnet während des Abfrageimpulses und nach der Schaltzeit des Verzögerungsmittels erregt ist.
    16. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Rückmeldung einer Unterstelle davon abhängig ist, dass die hiefür vorgesehene Pause in der Abfrageimpulsfolge die Schaltzeit eines Verzögeiungsmittels (VU) überdauert.
    17. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer von der Fernsteuerung unbeeinflussten Stellungsänderung eines zu steuernden Organs (116) selbsttätig eine Anzeige der betreffenden Unterstelle nach der Zentrale erfolgt, die eine Abfrage durch die Zentrale zur Folge hat.
    18. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige der Stellungsänderung eines zu steuernden Organs (116) dadurch erfolgt, dass durch einen diesem Organ zugeordneten und bei der Änderung betätigten Kontakt (uk) eine Beeinflussung weiterer Schaltmittel (U, EU, TRU) stattfindet, wobei ein Impuls nach der Zentrale gelangt.
    19. Fernsteuerungssystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Stellungs- änderung die Aufhebung einer Sperrung (Kontakt u 2) der Rückmeldung erfolgt.
    20. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussendung des die Stellungsänderung anzeigenden Impulses und die Aufhebung der Sperrung der Rückmeldung durch Vermittlung eines Selbsthaltekreises geschieht, der durch die Betätigung des Stellungs- EMI7.1 unterbrochen ist.
    21. Fernsteuerungssystem nach den Ansprüchen 17 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Anzeige der Stellungsänderung eines zu steuernden Organs einer Unterstelle nur in der Nullstellung der Steuerorgane der Zentrale möglich ist.
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