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DE1042100B - Schutzschaltung fuer Spannungswandler, insbesondere fuer kapazitive Spannungswandler - Google Patents

Schutzschaltung fuer Spannungswandler, insbesondere fuer kapazitive Spannungswandler

Info

Publication number
DE1042100B
DE1042100B DES55269A DES0055269A DE1042100B DE 1042100 B DE1042100 B DE 1042100B DE S55269 A DES55269 A DE S55269A DE S0055269 A DES0055269 A DE S0055269A DE 1042100 B DE1042100 B DE 1042100B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection circuit
converter according
voltage converter
pass filter
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES55269A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES55269A priority Critical patent/DE1042100B/de
Publication of DE1042100B publication Critical patent/DE1042100B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/04Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for transformers
    • H02H7/05Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for transformers for capacitive voltage transformers, e.g. against resonant conditions
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R15/00Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
    • G01R15/14Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks
    • G01R15/16Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks using capacitive devices
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/005Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
    • H02H9/007Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/36Overload-protection arrangements or circuits for electric measuring instruments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Spannungswandlern, insbesondere kapazitiven Spannungswandlern, können durch Überspannungen vorübergehend Verschiebungen nach höherer Induktion im Eisenkern auftreten. Damit verbunden ist eine Änderung der Induktivität des Wandlers. Zusammen mit Kapazitäten (bei induktiven Wandlern Kapazität des Netzes, bei kapazitiven Wandlern die Kapazität des Spannungsteilers) ergeben sich dadurch Resonanzzustände nach unter der Nenn-Frequenz des Wandlers, z. B. 50 Hz, liegende Frequenzen hin. Soweit die Unterfrequenzen ganzzahlige ungerade Teile der Nenn-Frequenz sind, z. B. 16V3 Hz, kann die Nenn-Frequenz diese Schwingungszustände aufrechterhalten. Daraus ergibt sich einmal eine Gefährdung des Wandlers durch Übersättigung und außerdem eine bedeutende Verschlechterung der Meßeigenschaften.
Aus dieser Erkenntnis heraus ist die erfinderische Lösung entstanden, die darin besteht, daß auf die Unterfrequenzen ansprechende Schaltmittel für die Zeit des Bestehens der Unterfrequenz oder für bestimmte Zeit eine Zusatzbürde an den Wandler anlegen.
Als Zusatzbürde kann z. B. eine Saugschaltung für eine (16V3 Hz) oder mehrere Unterfrequenzen dienen.
Andererseits kann als Zusatzbürde auch ein Tiefpaß für die auftretenden Unterfrequenzen vorgesehen sein, der so ausgelegt ist, daß der Wandler bei Nenn-Frequenz (50 Hz) thermisch nur zulässig belastet ist. Diese Schaltweise hat den Vorteil, daß die erfindungsgemäße Wirkung auch bei Schwankungen der Nenn-Frequenz erhalten bleibt.
Wählt man die begrenzte Anschaltung der Zusatzbürde, so nimmt man als solche zweckmäßig Widerstände und/oder verstimmende Mittel, wie Drosseln bzw. Kondensatoren.
Die die Anschaltung der Zusatzbürde bewirkenden Schaltmittel liegen erfindungsgemäß über einen Tiefpaß an. Dadurch ist das Anschalten der Zusatzbürden nur für den Fall des Auftretens von Unterfrequenzen gegeben.
Bei Begrenzung der Anschaltzeit steht das die Anschaltung bewirkende Schütz 5" unter dem Einfluß eines Zeitrelais Z.
Sind mehrere Wandler vorhanden, z. B. ein Wandlersatz, so steht der Tiefpaß in Abhängigkeit der Wandler eines Satzes, und die über ihn wirksamen Schaltmittel führen eine Bürdenanschaltung für die Anschaltung der einzelnen Wandler durch. Die Spannung für den Tiefpaß wird zweckmäßig aus einer Schaltung entnommen, an der Wicklungen eines jeden Wandlers eines Wandlersatzes liegen und die normalerweise zur Erdschluß erfassung dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Schutzschaltung für Spannungswandler,
insbesondere für kapazitive
Sp annungswandler
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Rudolf Bauer, Karlsruhe-Durlach,
ist als Erfinder genannt worden
Durch die Kondensatoren C1 und C2 ist der Spannungsteil eines kapazitiven Spannungswandlers gezeigt, der durch die Resonanzdrossel L und den Mittelspannungswandler W zu einem kapazitiven Spannungswandler ergänzt wird. Mit B ist die an der Sekundärwicklung des Wandlers W anliegende normale Bürde des Wandlers bezeichnet. Über einen Tiefpaß T, der für gegenüber der Nenn-Frequenz von 50 Hz niedere Frequenzen ausgelegt ist, kommt bei Auftreten solcher Frequenzen das Relais R zur Wirkung und legt über seinen Kontakt r das Schütz .S* an, über dessen Kontakt s die erfindungsgemäß zu schaltende Bürde B' angelegt wird. Ist diese Schaltung nur vorübergehend, so kommt das Zeitrelais Z zur Wirr kung und schaltet über seinen Kontakt 2 das Schütz vS" und damit die Bürde B' nach einer bestimmten Zeit ab.
Wenn als Zusatzbürde im Sinne der Erfindung ein Tiefpaß oder eine Saugschaltung angewendet wird, kann das Relais Z/s wegfallen, d. h., die Zusatzbürden dieser Art bleiben so lange angeschaltet, als die niederen Frequenzen bestehen, da in diesen Fällen die Belastung des Wandlers erträglich ist.

Claims (8)

P A T E N T A N S P P. !' C H E:
1. Schutzschaltung für Spannungswandler, insbesondere für kapazitive Spannungswandler, gegen das Auftreten von unter der Nenn-Frequenz (50Hz) liegenden Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf diese Unterfrequenzen an-
809 660/147
sprechende Schaltmittel für die Zeit des Bestehens der Unterfrequenz oder für bestimmte Zeit eine Zusatzbürde an den Wandler anlegen.
2. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzbürde eine Saugschaltung für eine (16-h Hz) oder mehrere Unterfrequenzen dient.
3. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzbürde ein Tiefpaß für die auftretenden Unterfrequenzen vorgesehen ist mit solcher Auslegung, daß der Wandler bei Nenn-Frequenz (50 Hz) thermisch nur zulässig belastet ist.
4. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für begrenzte Zeit Zusatzbelastungen (Widerstände) und/oder verstimmende Mittel (Drosseln, Kondensatoren) angeschaltet werden.
5. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zusatzbürden schaltende Schaltmittel als über einen Tiefpaß (T) angelegtes Relais (R) ausgebildet ist.
6. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem über einen Tiefpaß anliegenden Relais (R) eingeleitete Zuschaltung der Bürden (über S) durch ein Zeitrelais (Z) aufgehoben wird.
7. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer Wandler, z. B. eines Wandlersatzes, das die Anschaltung der Zusatzbürden bewirkende Relais über einen von allen Wandlern des Satzes abhängigen Tiefpaß anliegt.
8. Schutzschaltung für Spannungswandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung für den Tiefpaß aus einer Schaltung entnommen wird, an der Wicklungen eines jeden Wandlers eines Wandlersatzes liegen und die normalerweise zur Erdschlußerfassung dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 660/147 10.58
DES55269A 1957-09-26 1957-09-26 Schutzschaltung fuer Spannungswandler, insbesondere fuer kapazitive Spannungswandler Pending DE1042100B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1042100B true DE1042100B (de) 1958-10-30

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Family Applications (1)

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DES55269A Pending DE1042100B (de) 1957-09-26 1957-09-26 Schutzschaltung fuer Spannungswandler, insbesondere fuer kapazitive Spannungswandler

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DE (1) DE1042100B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244291B (de) * 1959-02-26 1967-07-13 Siemens Ag Schutzschaltung fuer kapazitive Spannungswandler
DE1265295B (de) * 1959-02-03 1968-04-04 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Spannungswandler, insbesondere kapazitive Spannungswandler, bei der zum Schutz gegen Kippschwingungen ein Belastungswiderstand zeitweise eingeschaltet wird
DE1265861B (de) * 1959-03-12 1968-04-11 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Spannungswandler, insbesondere kapazitive Spannungswandler, bei der zum Schutz gegen Kippschwingungen ein Belastungswiderstand zeitweise eingeschaltet wird
DE1287206B (de) * 1959-02-21 1969-01-16 Hans Dr Ing Kapazitiver Spannungswandler

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1244291B (de) * 1959-02-26 1967-07-13 Siemens Ag Schutzschaltung fuer kapazitive Spannungswandler
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