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DE817470C - Schaltungsanordnung fuer gegengekopelte Roehrenverstaerker - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer gegengekopelte Roehrenverstaerker

Info

Publication number
DE817470C
DE817470C DEP9335D DEP0009335D DE817470C DE 817470 C DE817470 C DE 817470C DE P9335 D DEP9335 D DE P9335D DE P0009335 D DEP0009335 D DE P0009335D DE 817470 C DE817470 C DE 817470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
negative feedback
circuit arrangement
counter
tube amplifiers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9335D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl-Ing Leifer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEP9335D priority Critical patent/DE817470C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817470C publication Critical patent/DE817470C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/34Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback
    • H03F1/36Negative-feedback-circuit arrangements with or without positive feedback in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für gegengekoppelte Röhrenverstärker Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für gegengekoppelte Röhrenverstärker mit Ausgangstransformator. Der Ausgangstransformator kann dabei ein Volltransformator oder auch ein Spartransformator sein, und zwar im letzteren Falle auch ein Spartransformator vom Übersetzungsverhältnis i : i. Diese letztere Schaltmöglichkeit pflegt man gewöhnlich zwar nicht als einen transformatorischen Ausgang zu bezeichnen, sondern als eine unmittelbare Einschaltung des induktiven Verbrauchers in den Ausgangskreis des Verstärkers. Für die weiter unten zu beschreibende Erfindung soll jedoch auch dieser Grenzfall noch als ein transformatorischer Ausgang betrachtet «erden.
  • Bei einem Verstärker dieser Art kann eine Gegenkopplung mit Hilfe einer dritten Wicklung auf dem Ausgangstransformator, also einer von der Primär-und Sekundärwicklung getrennten Wicklung vorgenommen werden, und zwar z. B. derart, daB das eine Ende, wie es in dem weiter unten zu beschreibenden Ausführungsbeispiel für den Fall einer Gegentaktschaltung in End- und Vorstufe beschrieben ist, an die Kathode und das andere Ende an das Schirmgitter einer E:intaktsteuerröhre angeschlossen ist, welche die Gegentaktvorstufe der erwähnten Gegentaktendstufe mit der Steuerspannung versorgt. Sofern man in diesen beiden Geger,-kopplungsleitungen geeignete Schaltelemente anbringt, erhält man eine genügend starke Gegenkopplung, um die Linearität des gesamten Verstärkers sehr erheblich zu verbessern, d. h. seinen Klirrfaktor herabzusetzen, seinen Netztrumm bis auf einen erträglichen Bruchteil zu vermindern und den Innenwiderstand der Endstufe ebenfalls. zu vermindern, d. h. einen genügend kleinen Spannungsunterschied zwischen Vollast und Leerlauf der Endstufe sicherzustellen.
  • Die Schwierigkeiten, welche durch die vorliegende Erfindung gelöst werden sollen, rühren daher, daß es im Interesse eines gedrärlgtenAufbaus des Ausgangstransformators und im Interesse einer guten magnetischen Kopplung zwischen der Primar-und der Sekundärwicklung vielfach nicht möglich ist, die dritte Wicklung geometrisch gleich wie die Primärwicklung, d. h. wie die Anodenkreiswicklung, auszuführen. Aus diesem und anderen Gründen wird sich an den Enden der dritten Wicklung zwar im unteren Teil des Übertragungsfrequenzbereiches mehr oder weniger die gleiche Spannung ausbilden wie an der Anodenkreiswicklung, jedoch werden im oberen Teil des Übertragungsfrequenzbereiches und erst recht oberhalb dieser Grenze Spannungen zustande kommen, die von den an den Enden der Primärwicklung auftretenden nach Größe und Phase recht erheblich abweichen können.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser bedeutet io eine Gegentaktendstufe, i i eine Gegentaktvorstufe und 12 die Eintaktsteuerröhre für die Gegentaktvorstufe. Mit 13 ist die Anodenkreiswicklung, d. h. die Primärwicklung, mit 14 die Sekundärwicklung und. mit 15 die dritte Wicklung des Transformators bezeichnet. Diese dritte Wicklung ist in der Mitte geerdet. An ihren Enden liegen die Gegenkopplungsleitungen 16 und 17, von denen die erste über einen Ohmschen Spannungsteiler 18, i9 an die Kathode der Eintaktsteuerröhre 12 führt, wobei dem Widerstand 18 noch ein Kondensator2o parallel geschaltet ist. Die Gegenkopplungsleitung 17 führt an das obere Ende eines OIImschen kapazitiven Spannungsteilers 21, 22, an dessen Angriffspunkt das Schirmgitter der Eintaktröhre 12 liegt. Unterhalb und innerhalb des Übertragungsfrequenzbereiches kann man bei geeigneter, den Röhreneigenschaften und der Bauweise des Ausgangstransformators angepaßter Bemessung der Schaltelemente 18, i9, 21 und 22 einen Veriauf der Gegenkopplungsspannung erzielen, der hinsichtlich Klirrfaktor, Brummbeseitigung und Innenwiderstand weitgehend alle Ansprüche erfüllt. Dagegen können oberhalb des Cbertragungsfrequenzbereiches bei dieser Schaltung noch selbsterregte Schwingungen auftreten, die sich auch durch eine geeignete Bemessung des Kondensators 2o nicht restlos vermeiden lassen. Diese Schwingungen rühren von den bereits obenerwähnten Größen- und Phasenunterschieden der Spannung an den Enden der Wicklung 15 gegenüber der Spannung an den Enden von 13 her. Um nun diese Neigung zur Selbsterregung des Verstärkers oberhalb des Übertragungsfrequenzbereiches zu vermeiden, werden erfindungsgemäß die Kondensatoren 23 und 24 vorgesehen. Durch den Kondensator 23, der so zu dimensionieren ist, daß er schon an der oberen Grenze des L`bertragungsfrequen.zbereiches einen sehr kleinen Wechselstromwiderstand annimmt, dagegen für Brummspannungen einen sehr großen Widerstand darstellt, wird die Leitung 16 in diesem Frequenzbereich und erst recht oberhalb desselben praktisch an das untere Ende der Wicklung 13 angeschlossen. Der Kondensator überbrückt im Ersatzschaltbild des Transformators die Streuinduktivitäten, die gerade zu den unerwünschten Phasenbedingungen Veranlassung gegeben haben. Der Kondensator 24 erhält dieselbe Bemessung wie der Kondensator 23 und dient im wesentlichen zur Symmetrierung der Schaltung, da die Gegenkopplungsspannung am Schirmgitter von 12 vor allem unterhalb und im unteren Teil des Übertragungsfrequenzbereiches von Bedeutung ist, während sie schon an seinem oberen Ende wegen des dann praktisch den Widerstand Null aufweisenden Kondensators 22 ohnehin so gut wie verschwindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für gegengekoppelte Röhrenverstärker mit Ausgangstransformator und einer dritten, zur Ge"%vinnung der Gegenkopplungsspannung dienenden Transformatorwicklung von wenigstens annähernd gleicher Windungszahl wie die Anodenkreiswicklung des Ausgangstransformators, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Anodenkreiswicklung mit dem Ende der dritten Wicklung über einen Kondensator verbunden ist, von derartiger Größe, daß an der oberen Grenze des Übertragungsfrequenzbereiches und darüber der Gegenkopplungsleitung praktisch die am Ende der Anodenkreiswicklung auftretende Spannung aufgedrückt wird.
DEP9335D 1948-10-02 1948-10-02 Schaltungsanordnung fuer gegengekopelte Roehrenverstaerker Expired DE817470C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP9335D DE817470C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schaltungsanordnung fuer gegengekopelte Roehrenverstaerker

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DEP9335D DE817470C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schaltungsanordnung fuer gegengekopelte Roehrenverstaerker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817470C true DE817470C (de) 1951-10-18

Family

ID=7362222

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP9335D Expired DE817470C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schaltungsanordnung fuer gegengekopelte Roehrenverstaerker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE817470C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948167C (de) * 1952-10-22 1956-08-30 Lorenz C Ag Gegentaktverstaerker grosser Leistung mit Gegenkopplung
DE1019347B (de) * 1952-10-24 1957-11-14 Siemens Ag Gegengekoppelte Verstaerkerschaltung mit Gegentaktstufe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948167C (de) * 1952-10-22 1956-08-30 Lorenz C Ag Gegentaktverstaerker grosser Leistung mit Gegenkopplung
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