DE1041773B - Zickzacknaehmaschine mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung - Google Patents
Zickzacknaehmaschine mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten SteuerkurveneinrichtungInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/06—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
- D05B3/08—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes for buttonholes with eyelet ends
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- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B19/00—Programme-controlled sewing machines
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Man kennt Zickzacknähmaschinen mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung.
Die Steuerflächen dieser Steuerkurveneinrichtung beeinflussen bei diesen bekannten Nähmaschinen
die Einstellgröße (Überstichgröße, Stichfeldlage, Stoffvorschubgröße und Stoffvorschubrichtung).
Solche Zickzacknähmaschinen, die man auch als Automatiknähmaschinen bezeichnet, sind darüber hinaus
in der Weise bekannt, daß eine Abschaltung der Automatik vorgenommen werden kann, um die Nähmaschine
als übliche Zickzacknähmaschine allein durch Bedienung der Handsteuerungsmittel zu gebrauchen.
Wenn man bei diesen bekannten Automatiknähmaschinen wieder dazu übergehen will, die Automatik
einzuschalten, unter gleichzeitiger Ausschaltung der Handsteuermittel, ist es mit Schwierigkeiten verbunden,
die Nachlaufmittel der Nähwerkzeuge in bezug auf die verschiedenen Steuerkurvenscheiben des
Steuerkurvenpakets genau an einer solchen Stelle der Steuerfläche der einzelnen Steuerkurvenscheiben zu
bringen, daß mit Hilfe des Steuerkurvenpakets der Anfang eines etwa beabsichtigten Nähbildes, z. B. eines
Knopfloches, in der gewünschten Weise erreicht wird.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, diesen Mangel bei den bisher bekannten Automatiknähmaschinen
zu beheben. Die Erfindung· besteht demzufolge darin, daß das Steuerkurvenpaket mit einer
Handhabe versehen ist, mit deren Hilfe dieses Steuerkurvenpaket in zwei bevorzugte Schaltstellungen gebracht
werden kann. Die eine Schaltstellung ist so eingerichtet, daß das Steuerkurvenpaket zwecks
Handsteuerung der Nähwerkzeuge außer Wirkverbindung mit den Nähwerkzeugen ist. Die, zweite Schaltstellung
des Steuerkurvenpakets wird mit Hilfe der Handhabe in der Weise erzielt, daß die Nachlaufmittel
für die Nähwerkzeuge an einer ganz bestimmten, vorher festgelegten Stelle des Steuerkurvenumfanges
einer sogenannten »Anfangsstellung« wirksam werden. Ist z. B. die Automatiknähmaschine unter
Ausschaltung der Automatik auf reine Handsteuerung eingestellt und will die Näherin dazu übergehen,
ein Knopfloch zu nähen unter Ausnutzung1 des Steuerkurvenpakets, so werden mit Hilfe der Handhabe die
Steuerkurvenscheiben in bezug1 auf die Nachlauf mittel
in eine solche Stellung gebracht, daß bei Inbetriebnahme der Nähmaschine das in sich geschlossene Nähbild
des Knopfloches an einer ganz bestimmten Zyklusstelle begonnen wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich so aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Nähmaschine in ihren Antriebsteilen,
mit einer als Steuerkurvenpaket
ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung
Anmelder:
Phoenix Nähmaschinen A. G.
Baer & Rempel,
Bielefeld
Wolfgang Engel, Bielefeld,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Nähmaschine nach Fig. 1 auf die Anfangsstellung zum Knopflochnähen
mit entsprechend eingestelltem Steuerkurvenpaket,
Fig. 3 die Vorderansicht der Nähmaschine gemäß Fig. 1 mit auf Handsteuerung eingestelltem Steuerkurvenpaket
zum Normalnähen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Nähmaschine nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht der Nähmaschine nach Fig. 2 mit abgenommener Steuerscheibenanordnung,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 2,
Fig. 8 den Stoffschieberantrieb mit dem Stichlängenverstellhebel.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt den Erfindungsgegenstand, beispielsweise
mit einer Zickzacknähmaschine in Wirkverbindung, bei welcher eine durch die Hauptwelle angetriebene
Automatik für die selbsttätige Herstellung von Knopflöchern vorgesehen ist. Um die Wirkungsweise
verständlicher zu machen, werden im folgenden auch diejenigen Teile der Maschine kurz beschrieben,
welche nicht unmittelbar Gegenstand der Erfindung sind.
Bei derartigen Maschinen ist bekanntlich je ein Handeinstellhebel für die Änderung des seitlichen
Nadelausschlages, also der Überstichbreite, für die Verlegung des Nadelstichfeldes und für die Regelung
des Stoffvorschubes vorgesehen. Um dieses Programm auch automatisch steuern zu können, verwendet man
Steuerkurvenscheiben, die zu einem Paket zusammengefaßt sind und über entsprechende Abtastorgane mit
den Näheinrichtungen der Maschine in Wirkverbindung stehen.
«09 659/129
In den gezeigten Figuren stellen nun die strichpunktiert gezeichneten Linien den Maschinenarm 1
dar. In diesem sind in bekannter Weise die Hauptwelle 2 mit dem Antrieb für die Nadelstange, der
Zickzackeinrichtung und der Automatik untergebracht. Für den Antrieb der Nadelstange trägt die
Hauptwelle2 ein Schraubenrads, das über ein weiteres
Schraubenrad 4 einen mit diesem verbundenen Exzenter 5 antreibt. Schraubenrad 4 und Exzenter 5
sind auf einer gemeinsamen Welle 5 ο befestigt und im Maschinengehäuse 1 drehbar gelagert. Dieser Exzenter
wird von einer Gabel 6 an beiden Seiten umfaßt und ist über einen Lenker 7 mit der Nadelstangenschwinge
8 verbunden, welche um den Zapfen 8 α schwingbar ist und die Nadel 9 tragende Nadelstange
10 aufnimmt.
Durch Drehen des Exzenters 5 wird die Gabel 6 um die Gelenkstelle 11 der Nadelstangenschwinge 8
hin- iind hergeschwungen. Die Größe der Zusatzbewegung
der Gabel 6 in Längsrichtung des Lenkers 7 zum Zwecke des Seitenausschlages der Nadelstange 10
\vird bekanntlich dadurch erreicht, daß der Gabelarm einen drehbar angeordneten Gleitstein 12 trägt, der in
der Kulissenbahn 14 einer verstellbaren Kulisse 15 gleitet. Die Kulisse 15 ist auf dem freien Ende eines
Hebels 16 drehbar gelagert, der seinerseits auf einem Zapfen 17 schwenkbar befestigt ist. Ein weiterer mit
dem Hebelarm verbundener Tastarm 18 steht über einen Exzenter 19 mit dem bei 20 gelagerten Handstellhebel
21 in Wirkverbindung. Eine Feder 18 a sorgt für das Anliegen des Tastarmes 18 am Exzenter
19. Durch einfaches Verstellen des Handstellhebels 21 kann somit der die Kulisse 15 tragende Hebel
16 verschwenkt werden, derart, daß hiermit die Lage des Nadelstichfeldes änderbar ist.
Zur Verstellung des seitlichen Nadelausschlages ist es bekannt, die Kulisse 15 auch um ihre eigene Achse
15 c zu verdrehen, derart, daß die Winkelstellung der Kulissenbahn 14 zur Gabel 6 änderbar ist. Zu diesem
Zweck ist ein mit der Kulisse 15 verbundener Hebelarm 22 über eine Verbindungsstange 23 mit einem auf
dem Zapfen 17 drehbeweglich gelagerten Tasthebel 24 verbunden, welcher durch eine Feder 25 gegen einen
Exzenter 26 eines weiteren, ebenfalls bei 20 gelagerten Handstellhebels 27 gedrückt wird. Durch Verstellen
dieses Handhebels 27 kann somit auch der seitliche Nadelausschlag eingestellt werden.
Die Stichgröße und Stichrichtung wird durch Änderung des Vorschubweges des Stoffschiebers über
den Stichstellhebel 28, (Fig. 8), verstellt. Der Stichstellhebel 28 ist bei 29 schwenkbar gelagert und umfaßt
mit seiner Gabel 30 die Zugstange 31, die mit dem Verstellmechanismus des Stoffschiebers 32 verbunden
ist. Der Antrieb des Stoff Schiebers 32 erfolgt
von der Hauptwelle 2 über einen Treibriemen 33 und einen Exzenterantrieb 34 unter Zwischenschaltung
des durch den Stichstellhebel 28 beeinflußbaren Regelgestänge 35.
Für die automatische Steuerung sind Steuerkurvenscheiben 36, 37 und 38 vorgesehen, die auf einer
Welle 39 austauschbar befestigt sind und gemeinsam mit dieser Welle in bestimmter Stellung zueinander
auf einer Tragplatte 40 drehbeweglich gelagert sind. Die Welle 39 wird zusammen mit den Steuerscheiben
über ein an dieser fest angeordnetes Zahnrad 41, ein weiteres Zahnrad 42, ein Schneckenrad 43 und ein auf
der Hauptwelle 2 befestigtes Schneckenrad 44 von der Hauptwelle 2 angetrieben.
Für den automatischen Abgriff der für die Veränderung des Stoffvorschubes bestimmten Steuerscheibe
38 ist die Zugstange 31 mit dem Arm 47 des bei 48 drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels 49 verbunden,
der mit seinem anderen Arm 50 die Steuerscheibe 38 von unten abtastet. Die Steuerscheibe 38 weist zu
diesem Zweck an der Unterseite Steuernocken 38a auf, die mit dem Tastarm 50 zusammenwirken. Der
bis hierher geschilderte Maschinenaufbau entspricht somit einer bekannten vollautomatisch arbeitenden
Zickzacknähmaschine. Im folgenden werden nun diejenigen Bauelemente beschrieben, durch welche die
vorliegende Erfindung gekennzeichnet ist.
In einer solchen Maschine, wie sie vorstehend beschrieben wurde, ist nun erfindungsgemäß ein als
Handhabe dienendes Einstellrad 51 vorgesehen, mittels dessen das Steuerkurvenpaket 36, 37 und 38
wahlweise in zwei bevorzugte Schaltstellungen bringbar ist. Es soll hierbei erreicht werden, daß nach dem
Nähen, beispielsweise mit Handsteuerung durch einfache Betätigung des Einstellrades 51, das Steuerkurvenpaket
sofort auf Automatik derart eingestellt werden kann, daß mit Beginn des Nähens auch die
Anfangsstellung für den ersten Nähweg des festgelegten Automatikprogramms, beispielsweise eines Knopfloches,
erreicht ist. Ferner soll es nach dem Nähen ermöglicht werden, die abgelaufene Automatik wieder
erneut auf Automatik für ein weiteres Knopfloch oder Handsteuerung für beliebige von Hand steuerbare
Näharbeiten einzustellen.
Zu diesem Zweck ist eine der Steuerscheiben, zweckmäßig die Scheibe 38, an ihrem Zylinderumfang
mit einer Verzahnung versehen, die mit einer Verzahnung des Einstellrades 51 im Eingriff steht. Das Einstellrad
51 ist auf einem Zapfen 52 drehbar gelagert, der an einem hochgebogenen Lappen 53 der Tragplatte
40 befestigt ist. Auf dem Einstellrad 51, das an seinem Umfang zur besseren Handhabung gerändelt
sein kann, ist zweckmäßig eine Kennmarke 54 vorgesehen, die mit auf dem Gehäuse der Nähmaschine angebrachtenKennmarken
X und Y für die verschiedenen Einstellungen, je nachdem ob automatische oder
Handbedienung gewünscht wird, in Übereinstimmung zu" bringen sind.
Das gesamte Steuerscheibenpaket weist in derjenigen Position, in welcher die Automatik abgestellt,
also die Handbedienung eingestellt ist, Ausschnitte 55 und 56 auf, in welche die Tastfinger 45, 46 und 50,
die für die S teuer scheiben 36, 37 und 38 Nachlaufmittel darstellen, frei eintreten können, ohne noch mit
den Steuerscheiben 36, 37 und 38 in Berührung zu kommen. Es ist hierdurch gewährleistet, daß die Verstellmittels,
an welchen die Tastfinger befestigt sind, bei Handbetätigung über ihren ganzen Stellbereich
verschwenkt werden können, ohne von den Steuer- -Scheiben behindert zu werden.
Um nun bei einer Maschine mit Vollautomatik, wie sie das vorliegende Ausführungsbeispiel zeigt,
eine Verstellung des durch die Hauptwelle 2 angetriebenen Nockenscheibenpakets zu ermöglichen, ist es
erforderlich, für die Verstellung eine Trennung des Antriebes herbeizuführen. Zu diesem Zweck ist das
Zahnrad 42, welches mit dem Zahnrad 41 des Nockenscheibenpakets im Eingriff steht, auf einer Welle 57
befestigt, die in einer Hohlwelle 58 des Schraubenrades 43 axial verschiebbar gelagert ist. Ein Mitnehmerstift
59 sorgt für die Kraftübertragung von der Hohlwelle 58 auf die Welle 57. Die Welle 57 ist über
das Zahnrad 42 hinaus verlängert und wird durch die Feder 60 gegen eine unter der Steuerscheibe 38 angeordnete
weitere Steuerfläche 61 gedruckt, so daß der Kraftfluß zwischen den Zahnrädern 41 und 42 je nach
Stellung der Nockenscheiben unterbrochen oder geschlossen ist.
Zur Herabsetzung der Reibung beim Abtasten der Steuerfläche ist das freie Wellenende 57 mit einer
Kugel 62 versehen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Es wird angenommen, daß die Maschine vollautomatisch ein
Knopfloch genäht hat und daß bei Beendigung dieses Nähvorganges oder auch schon vorher, je nachdem
wie das Programm festgelegt wurde, der Steuer-Scheibenantrieb durch den unterhalb der Scheibe 38
angeordneten Nocken 61 infolge Trennung des Kraftflusses an den Zahnrädern 41 und 42 unterbrochen
wurde. Die Tastarme 45 und 46 befinden sich hierbei kurz vor der in Fig. 4 eingezeichneten Position im
Bereich der mit A bezeichneten Fläche. Das Handstellrad 51, das sich während des Nähens mit Automatik
mit den Steuerscheiben infolge der kraftschlüssigen Verbindung mit der gezahnten Steuerscheibe 38
mitdreht, nimmt hierbei eine Stellung ein, die vor den beiden auf dem Gehäuse befindlichen Kennmarken X
und Y liegt.
Die Bedienungsperson kann nur eine von zwei Einstellmöglichkeiten wählen, und zwar entweder, beispielsweise
für ein zweites Knopfloch, weiterhin die Automatik verwenden, oder aber die Automatik abstellen
und dadurch die Maschine für die übliche Handbetätigung des Zickzackmechanismus über die
Hebel 21 und 27 verwendbar zn machen. Die Einstellung für Handbetätigung soll nach dem Ausführungsbeispiel
bei der mit X bezeichneten Kennmarke und die Einstellung für Automatik bei der mit Y bezeichneten
Marke liegen.
Wenn nun auf X, also auf Handsteuerung geschaltet wird, so erfolgt mit Hilfe des Stellrades 51 eine
geringe Verdrehung des Steuerscheibenpakets in Pfeilrichtung so weit, bis die Tastfinger 45 und 46 in die
sich deckenden Ausschnitte 55 der einzelnen Scheiben eintreten können. Außerdem steht dem Tasthebel 50,
der für die Abtastung des Stoffschieberprogramms bestimmt ist, eine Ausnehmung 56 gegenüber. Auf diese
Weise können alle drei Nachlaufmittel 45, 46 und 50 über ihren ganzen Verstellbereich ohne Behinderung
ihre Bewegungen ausführen, wenn die Verstellung der einzelnen Maschinenteile von Hand über die Hebel 21,
27 und 28 erfolgt. Das Steuerscheibenpaket ist somit vollkommen ohne Einwirkung auf die Nachlauf- und
Verstellglieder. Da auch in der Position X des Stellrades 51 die Welle 57 durch den Nocken 61 heruntergedrückt
ist, erfolgt somit auch kein Antrieb der Nockenscheiben. (Die vorstehend beschriebene Einstellung
ist aus den Fig. 3 und 4 zu entnehmen.)
Ist die Näharbeit für Handsteuerung beendet und soll wieder vollautomatisch gearbeitet werden, so
braucht das Stellrad 51 nur auf die Position Y eingestellt zu werden, und sofort kann man mit dem ersten
Stich des eingestellten Programms beginnen. Bei der Einstellung auf Position Y erfolgt eine weitere Verdrehung
des Steuerscheibenpakets in Pfeilrichtung so weit, bis die Tastfinger 45 und 46 an der Fläche 62
der Kurvenscheiben aufgelaufen sind. Gleichzeitig ist auch der Tasthebel 50 für den Stoffvorschub auf den
Nocken 38 α aufgelaufen und erhält seine Anfangseinstellung.
Ferner ist der die Welle 4 niederdrückende Nocken 61 durch die Verdrehung ebenfalls weitergewandert,
so daß auch die Triebverbindung für den Steuerscheibenantrieb für die Zahnräder 41 und 42
wieder hergestellt ist. Da durch diesen Vorgang sämtliche Abtastmittel wieder mit dem Steuerkurvenpaket
in Verbindung gebracht sind, ist die Maschine wieder auf Vollautomatik eingestellt, d. h. daß hierdurch die
Anfangsstellung des Steuerscheibenpakets für das Nähen des ersten Nähweges des eingestellten Programms
selbsttätig gegeben ist.
Soll sofort nach der Herstellung beispielsweise eines Knopfloches mit der Vollautomatik ein zweites
Knopfloch gemacht werden, so kann sofort das Stellrad 51 über die Position X auf die Position Y eingestellt
werden, und der Vorgang des Knopflochnähens wiederholt sich von neuem.
Es besteht selbstverständlich die Möglichkeit, die Erfindung auch bei solchen Nähmaschinen anzuwenden,
bei denen zwar eine automatische Programmsteuerung durch ein Steuerscheibenpaket erfolgt, aber
der Antrieb der S teuer scheiben nicht von der Maschine selbst, sondern von Hand erfolgt.
Claims (2)
1. Zickzacknähmaschine mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung,
deren Steuerflächen gleichzeitig die Einstellgrößen (Überstichgröße, Stichfeldlage, Stoffvorschubgröße
und Stoffvorschubrichtung) beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer
Handhabe (51) das Steuerkurvenpaket (36, 37, 38) wahlweise in zwei bevorzugte Schaltstellungen
bringbar ist, derart, daß in einer Schaltstellung das Steuerkurvenpaket zwecks Handsteuerung der
Nähwerkzeuge außer Wirkverbindung mit den Nähwerkzeugen ist, während in der anderen
Schaltstellung das Steuerkurvenpaket (36, 37, 38) bezüglich der Nachlaufmittel (45, 46, 50) in einer
dem Anfang eines Nähzyklus entsprechenden »Anfangstellung« sich befindet.
2. Zickzacknähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflächen des
Steuerkurvenpakets (36, 37, 38) in einer bestimmten übereinstimmenden Stellung mit Ausschnitten
(55) versehen sind, in die die Nachlaufmittel (45, 46, 50) für die selbsttätige Veränderung der Nadelstangen-
und Stoff Schieberbewegung eintreten können, um so die Handbetätigung der Stellmittel
für die seitliche Nadelstangenausschwingung bzw. der Stichstelleinrichtung zu ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 80i 65Ϊ/129 1Oi.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP19436A DE1041773B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Zickzacknaehmaschine mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0017909 | 1955-01-19 | ||
| DEP13406A DE1028862B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Verfahren zur Herstellung geschlossener Naehbilder, insbesondere Knopfloecher, sowie Zickzacknaehmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens |
| DEP19436A DE1041773B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Zickzacknaehmaschine mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1041773B true DE1041773B (de) | 1958-10-23 |
Family
ID=27211882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP19436A Pending DE1041773B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Zickzacknaehmaschine mit einer als Steuerkurvenpaket ausgebildeten Steuerkurveneinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1041773B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163124B (de) * | 1958-12-09 | 1964-02-13 | Filotecnica Salmoiraghi S P A | Naehmaschine mit einer Einrichtung zum Naehen von Zierstichen |
-
1955
- 1955-01-19 DE DEP19436A patent/DE1041773B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163124B (de) * | 1958-12-09 | 1964-02-13 | Filotecnica Salmoiraghi S P A | Naehmaschine mit einer Einrichtung zum Naehen von Zierstichen |
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