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DE602071C - Doppelsteppstich-Naehmaschine mit Langschiffchen - Google Patents

Doppelsteppstich-Naehmaschine mit Langschiffchen

Info

Publication number
DE602071C
DE602071C DES108647D DES0108647D DE602071C DE 602071 C DE602071 C DE 602071C DE S108647 D DES108647 D DE S108647D DE S0108647 D DES0108647 D DE S0108647D DE 602071 C DE602071 C DE 602071C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shuttle
gear box
sewing machine
slide
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES108647D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES108647D priority Critical patent/DE602071C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602071C publication Critical patent/DE602071C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Doppelsteppstich-Nähmaschine mit Langschiffchen Den Gegepstand der Erfindung bildet eine Nähmaschine für den Hausgebrauch, welche nach dem Schiffchensystem einen Doppelsteppstich erzeugt.
  • Die bekannten Nähmaschinen dieser Art sind verhältnismäßig kompliziert, und sie benötigen so viel Einzelteile, daß dieselben immer noch einen verhältnismäßig hohen Anschaffungspreis erfordern. Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ohne Einbuße an Brauchbarkeit, Nähgeschwindigkeit u. dgl. die Nähmaschine so zu vereinfachen, daß dieselbe außerordentlich wohlfeil wird und somit auch als Nähmaschine für Kinder angeschafft werden kann.
  • Abgesehen davon, daß die Anordnung und Lagerung der Antriebsmittel für die Nadel sowie die Nadelführung sehr vereinfacht sind, wird im wesentlichen die angestrebte Vereinfachung dadurch erzielt, daß der Mechanismus des Getriebekastens für die Hinundherbewegung des Schiffchens sowie für die Bewegung und Führung des Stoffschiebers, soweit das überhaupt möglich ist, aus Blechkörpern besteht, welche ihre Formgebung durch Stanzen und Pressen erhalten haben und deren Zusammenbau von nicht handwerksmäßig vorgebildeten Kräften durch einfaches Zusammenstecken der gestanzten Teile erfolgen kann. Um den Getriebemechanismus aus Blechkörpern bilden zu können, mußten diesem neue und eigenartige Formen gegeben werden, welche durch die Eigenart des Werkstoffes - Blech - bedingt sind.
  • Der unmittelbare Antrieb des Stoffschiebers und des Schiffchens erfolgt in an sich bekannter Weise durch Exzenter- oder Kurbelscheiben; jedoch sind dieselben in neuer Weise auf einem Ende einer gemeinsamen Welle angeordnet, und sie liegen beide auf derselben Flachseite des Getriebekastens, so daß sich die Führung und Lagerung der Welle im Getriebekasten erübrigt und -der innere Raum für die Anordnung und Lagerung der eigentlichen Teile der Mechanik frei bleibt. Durch die im vorstehenden erklärten Umstände kann eine durchaus brauchbare, leistungsfähige Nähmaschine äußerst billig hergestellt werden.
  • Auf ,der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Seitenansicht der Maschine von der Wellenseite aus, Abb. a eine Draufsicht in vergrößertem Maßstabe auf die Stoffschiebervorrichtung und Schiffchenführung, Abb.3 eine Seitenansicht auf Kasten und Stoffschiebervorrichtung, gesehen in Pfeilrichtung I, Abb. 4 eine Vorderansicht auf den Getriebekasten, Abb. 5, 6 und 7 eine Seitenansicht auf letzteren, gesehen in Pfeilrichtung II, bei verschiedenen Stellungen des Stoffschiebers, Abb. 8 die Rückenansicht des Getriebekastens, Abb. 9, 1o und ii einen Schnitt nach dem Vertikalschnitt der Linie A-B_ der Abb. 2 bei verschiedenen Stellungen der Nadel und des Schiffchens, Abb. 12 einen Querschnitt nach der Linie C-D in Albb. i i.r Der Antrieb der Nadelstange i mit der Nadel 2 sowie die Fadenführung und die Lagerung der Antriebswelle 3 entsprechen dem Bekannten. Mit 4 ist der Maschinenarm, mit 5 der Gehäusekopf für die Nadelstange i bezeichnet. Das Schwungrad 6 ist mit einer Innenverzahnung auf der Maschinenseite versehen. In dieselbe greift ein Zahnrad 7 der oberen Maschinenwelle 3 ein.
  • Das Schwungrad ist um einen Zapfen 8 mittels einer Nabe io lose drehbar gelagert. Es ist gleichzeitig Handrad und mit einem Griff i i versehen. Das Schwungrad kann aber selbstverständlich als Schnur- bzw. Riemenscheibe ausgebildet sein und Fußantrieb erhalten. An dem Maschinensockel, der aus einer einfachen Blechwange 12 besteht, mit welchem die Maschine auf der Grundplatte 13 befestigt ist, ist die Getriebewelle 14 für den Stoffschieber und das Schiffchen gelagert. Die Welle 14 erhält ihren Antrieb von einem Zahnrad 15, das wie das Zahnrad 7 in die Innenverzahnung des Schwungrades 6 eingreift. Unterhalb der abnehmbaren Stoffplatte 16 befindet sich der Getriebekasten für Stoffschieber und Schiffchen.
  • Der Getriebekasten 17 besitzt rechteckige Gestalt. Er ist ortsfest an dem Sockel 12, angeschlossen und trägt .zwei gegenüberliegende Ohren i8 mit Schraublöchern ig für die Aufnahme von Verbindungsschrauben, mit welchen die Platte 16 befestigt wird.
  • Außen an dem Getriebekasten 17 legt sich ein in horizontaler Ebene U-förmiger Rahmen 2o, welcher lose geführt wird und im nachfolgenden kurz Schlitten genannt wird. Dieser Schlitten trägt die Platte 2i des Stoffschiebers. Lezterer ist mittels Paßstiftes 22 und Schraube 23 mit Schlitten 2o verbunden.
  • Der Stoffschieber trägt oben zwei gezahnte Wangen 24 und 25, deren Zähne in bekannter Weise nach .der Schubrichtung hin zugeschärft sind und dazu dienen, den Stoff um die jeweilige Stichentfernung weiterzuschalten, der dabei in bekannter Weise von dem Stoffdrücker 26 von oben her gegen den Stoffschieber gedrückt wird.
  • Der Stoffschieber soll die übliche Viereckbewegung ausführen.
  • Seine Bewegung empfängt der Stoffschieber durch den Schlitten :2o. Der auf der Maschinenseite gelegene Schenkel des Schlittens 2o ist am Ende mit einem Gabelschlitz 27 versehen. In diesen greift eine Exzenter, scheibe 28 der Welle 14 ein. Der außengelegene Schenkel des Schlittens 2o hat am auslaufenden Ende eine Aussparung 29, in die ein am Getriebekasten befestigter Stift 30 eingreift. Ferner ist am Getriebekasten oberhalb des Schlittens noch ein Anschlagzapfen 31 vorgesehen. Auf den Steg des Schlittens wirkt eine einfache Blattfeder 32 ein, welche ebenfalls am Getriebekasten befestigt ist und als Rückholfeder zur Erzielung einer kraftschlüssigen Zwangsführung für den Schlitten dient in dem Sinne, daß der Schlitten ständig gegen die Exzenterscheibe 28 gedrückt wird.
  • In Abb. 5 ist die annähernd tiefste Stellung des Stoffschiebers dargestellt. Die Exzenterscheibe dreht sich im Sinne des eingezeichneten Pfeiles.
  • Abb. 6 zeigt die höchste Stellung des Stoffschiebers, während Abb. 7 die am weitesten nach rechts geschobene Stellung des Stoffschiebers und des Schlittens darstellt, der nunmehr in Richtung des eingezeichneten Pfeiles nach unten geführt wird, zurück in die Anfangsstellung nach Abb. 5.
  • Die Zapfen 30 und 31 ergeben dabei die Anschläge für Geradehaltung und Führung, wie aus den verschiedenen Stellungen des Schlittens in den Abb: 5, 6 und 7 ohne weiteres ersichtlich ist.
  • An der außenliegenden Wand des Getriebekastens 17 ist eine Nadelführungsrinne 33 vorgesehen (Abb.i2).
  • Der Antrieb des hin und her gehenden Schiffchens wind abgeleitet von einer im Getriebekasten befindlichen Kurbelscheibe 34, welche wieder unmittelbar auf der Welle 14 sitzt. Der Kurbelzapfen 35 wird in einer Kulisse 36 geführt, welche mit einer quer zu derselben angeordneten Stange 37 in Verbindung steht. Die Stange 37 wird in den Schmalseiten des Getriebekastens geführt. .
  • Damit die oszillierende Bewegung des Schlittens 2o zustande kommen kann, ist derselbe, wie die Abb. g, .io und ii zeigen, im Schenkelsteg mit einer entsprechenden Aussparung 38 versehen.
  • Auf der Rückseite trägt die Kulissenbahn 36 parallel zu der Führungsstange 37 einen Rahmen 39, in welchem das Schiffchen 4.o unter Zwischenschaltung einer Feder 41 Platz findet (Abb. i2).
  • Unterstützt wird das Schiffchen durch einen aus Blech gebogenen Tragbügel 42, welcher an die Kulisse 36 festgeschraubt ist und der gleichzeitig auch die Verbindung mit der Führungsstange 37 bewirkt. Die Kulisse 36 stützt sich mit den langen Schmalflächen gegen die Kurbelscheibe 34.
  • Beim Umlaufen der Kurbelscheibe 34 erhält das Schiffchen die bekannte hin und her gehende Schwingbewegung.
  • Unterhalb des Schiffchens ist ein in senkrechter Richtung von einer Feder 43 geführter Hebe.l44 vorgesehen, durch welchen bei der Bewegung in Pfeilrichtung (s. Abb. io) das Schiffchen aus seinem Bett herausgeworfen werden kann.
  • Auf dem Getriebekasten 17 befindet sich gegenüber dem Schieber 2o, ein einstellbarer Hebel 45, durch dessen Einstellung der Hub des Stoffschiebers und somit die Stichweite geregelt werden kann. Es wird aus diesem Regler klar, daß die Rückholfeder 32 hier auch gleichzeitig die Funktion einer Stellfeder zu erfüllen hat. Sonst wäre es, sofern der Stoffschieber nur einen gleichbleibenden Hub auszuführen hätte, ohne weiteres möglich gewesen, die Exzenterscheibe 28 in einer entsprechenden runden Bohrung des zugehörigen Schenkels -des Schlittens :2o zu lagern.
  • Der aus Abb. i ersichtliche Teil 46 ist der Spulenhalter der Spulvorrichtung. Diese ist um einen Zapfen 47 so drehbar, daß das Gummirad 4& auf die Umfläche des Schwungrades 6 gedreht werden kann, wodurch beim Spulen der bekannteAntrieb zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI Doppelsteppstich.-Nähmaschine mit Langschiffchen und Stoffschieber mit Viereckbewegung für den Hausgebrauch, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebekasten für den Stoffschieber aus einem rechteckigen Blechkörper besteht, dessen eine der Antriebswelle zugekehrte, senkrechte Längswange zur Aufnahme und Lagerung der Antriebswelle (14) sowie der auf dem Stirnende der Weile aufgesetzten, für den Antrieb des Stoffschiebers und des Schiffchens dienenden Kurbelscheibe(34) undExzenterscheibe(a8) dient, und die schmalen Stirnseiten des Getriebekastens zur Führung eines dYas Schiffchen tragenden Halters (3g) sowie zur Führung einer den Halter tragenden Kulisse (36) dienen, während der Getriebekasten selbst zur Außenführung eines den Stoffschieber tragenden Schlittens (a0), welcher aus einem U-förmig gebogenen Blechkörper besteht, herangezogen ist.
DES108647D 1933-03-14 1933-03-14 Doppelsteppstich-Naehmaschine mit Langschiffchen Expired DE602071C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES108647D DE602071C (de) 1933-03-14 1933-03-14 Doppelsteppstich-Naehmaschine mit Langschiffchen

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES108647D DE602071C (de) 1933-03-14 1933-03-14 Doppelsteppstich-Naehmaschine mit Langschiffchen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE602071C true DE602071C (de) 1934-09-24

Family

ID=7528938

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES108647D Expired DE602071C (de) 1933-03-14 1933-03-14 Doppelsteppstich-Naehmaschine mit Langschiffchen

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DE (1) DE602071C (de)

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