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DE1041612B - Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Saegezahnstromes durch eine Induktivitaet - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Saegezahnstromes durch eine Induktivitaet

Info

Publication number
DE1041612B
DE1041612B DEN12375A DEN0012375A DE1041612B DE 1041612 B DE1041612 B DE 1041612B DE N12375 A DEN12375 A DE N12375A DE N0012375 A DEN0012375 A DE N0012375A DE 1041612 B DE1041612 B DE 1041612B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inductance
current
capacitor
circuit arrangement
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12375A
Other languages
English (en)
Inventor
Derek Robert Skoyles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1041612B publication Critical patent/DE1041612B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C7/00Apparatus for pounding, forming, or pressing meat, sausage-meat, or meat products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/20Shapes for preparing foodstuffs, e.g. meat-patty moulding devices, pudding moulds
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
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    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/48Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices
    • H03K4/60Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor
    • H03K4/62Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor using a semiconductor device operating as a switching device
    • H03K4/68Generators in which the switching device is conducting during the fly-back part of the cycle
    • HELECTRICITY
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    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Sägezähnstromes durch eine Induktivität, d. h. auf Sägezahngeneratorschaltungen, Zeitbasisschaltungen u. dgl.
Solche Schaltungen können unter anderem zum Erzeugen von Sägezahnströmen zur magnetischen Strahlablenkung in einer Elektronenstrahlröhre, z. B. beim Fernsehen, Anwendung finden. Bekannte Schaltungen dieser Art wirken derart, daß eine praktische konstante Spannung einer Induktivität zugeführt wird, die mit den Ablenkspulen gekoppelt ist oder aus den Ablenkspulen besteht, so daß eine lineare Stromzunahme in der Induktivität während des Hinlaufes des Zägezahns auftritt. Während des Rücklaufes wird der Strom in der Induktivität durch die Sperrung einer Hochvakuum- oder »harten« Röhre unterbrochen, die als Schalter in Reihe mit der Induktivität wirksam ist.
Der Strom in der Röhre hat somit einen Nullwert beim Anfang des Hinlaufes und erreicht einen Höchstwert an seinem Ende. Die Röhre wird scharf gesperrt, während dieser Maximalstrom fließt, so daß der Rücklauf eingeleitet wird. Dies führt zu einer Umkehrung des Stromes in der Induktivität bis auf einen Maximalwert entgegengesetzten Vorzeichens, worauf der nächste Hinlauf beginnt. Gewöhnlich kann dieser Umkehrungsstrom oder ein entsprechend transformierter Strom durch eine Hilfsdiode fließen.
Die Schaltröhre muß scharf sperren, und in dieser Hinsicht ist eine harte Röhre, z. B. eine Pentodenröhre, gut verwendbar. Schaltmittel, wie Transistoren und Thyratronröhren, könnten zwar die erforderlichen Ströme durchlassen, aber diese können während des Fließens eines Stromes nicht plötzlich gesperrt werden, es sei denn, daß ein anderer Stromweg vorhanden ist. Solche Schaltmittel können jedoch schneller leitend gemacht als gesperrt werden, und sie können bei einem sehr geringen Spannungsabfall starke Anfangsströme durchlassen.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, bei der das verhältnismäßig schnelle Leitendwerden von Schaltmitteln benutzt wird, die schneller leitend gemacht als gesperrt werden können. Dies kann durch eine solche Wirkung des Schalters erreicht werden, daß der Schalter während des Rücklaufes leitend und während des Hinlaufes des Sägezahns gesperrt ist.
Eine solche Art der Schaltung ist bereits in der deutschen Patentschrift 876 730 beschrieben worden, wo eine Thyratronröhre als Schalter benutzt wird.
Aus der USA.-Patentschrift 2 512 400 ist es weiter bekannt, mittels einer Gasentladungsröhre einen Stromimpuls durch einen Hilfstransformator zu schicken und dadurch einen Spannungsimpuls hervorzurufen, durch den in einer mit einer Wicklung des Transfor-S chaltungs anordnung
zum Erzeugen eines Sägezahnstromes
durch eine Induktivität
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 21. Juni 1955
Derek Robert Skoyles, London,
ist als Erfinder genannt worden
mators und mit der Batterie in Reihe geschalteten Induktivität ein starker Stromanstieg hervorgerufen wird. Der Abfall des Stromes während des Sägezähnhinlaufes wird dabei durch die Parallelschaltung einer Diode in Reihe mit einem i?C-Glied linearisiert.
Eine derartige Anordnung bedeutet jedoch einen erheblichen Aufwand und eine vielfach störende starke Belastung der Speisequelle während des Stromflusses durch den Hilfstransformator.
Bei einer Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Stromes durch eine Induktivität, bei der während des Rückschlages durch Anlegen einer hohen Spannung ein Höchstwert des Stromes in der Induktivität erzwungen wird und bei der während des Hinlaufes eine niedrige Spannung entgegengesetzter Polarität. vorzugsweise über eine Diode, an der Induktivität liegt, derart, daß der Strom während des Hinlaufes bis auf einen Minimalwert abnimmt, werden diese Nachteile vermieden, und man efhält ein großes Verhältnis der Amplitude der Sägezahnspannung zur Spannung der Speisequelle und einen einfachen Aufbau sowie auch eine gute Linearität, wenn gemäß der Erfindung während des Hinlaufes ein Kondensator aufgeladen wird, der während des Rückschlages über einen gesteuerten Schalter der Induktivität parallel gelegt ist.
Durch die Verwendung eines Kondensators, der während des Hinlaufes allmählich aufgeladen wird, wird die Spannungsquelle selbst ziemlich gleichmäßig
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3 4
und wenig belastet; insbesondere wird der Einfluß als auch für den Kondensator in der Bedeutung von
ihres etwa merklichen Innenwiderstandes auf den Übertragung von Energie nach oder von einer dieser
Stromimpuls ausgeschaltet, so daß ein sehr schneller Reaktanzen benutzt.
Rückschlag mit erheblichem Stromanstieg erzeugt Die Mittel zum Anlegen einer praktisch konstanten
werden kann. 5 Spannung an die Induktivität während deren Ent-
AIs Schalter dient zweckmäßig ein Transistor, wo- ladung, um letztere zu linearisieren, können aus einer
bei der Strom vorzugsweise über dessen Emitter-Kol- mit einem Gleichrichter in Reihe geschalteten Batterie
lektor-Strecke, geleitet wird, die bekanntlich einen bestehen, welcher Gleichrichter eine Entladung des
sehr niedrigen Widerstand aufweist. Kondensators über die Batterie verhütet. Die er-
In einer Schaltung nach der Erfindung ist die Span- io wähnten Mittel können auch aus einem mit einem nungsquelle vorzugsweise an einem Kondensator Widerstand in Reihe geschalteten Gleichrichter besolcher Kapazität angeschlossen, daß er während des stehen, welcher parallel zu einem Speicherkondensator Hinlaufes des Sägezahns durch diese Spannungsquelle Hegt, der groß genug ist, um auf einem praktisch konaufgeladen wird und sich während des Rücklaufes und stanten, mit der während der Abtastung an der Induküber das Schaltelement durch die Induktivität in Re- 15 tivität auftretenden Spannung übereinstimmenden sonanz entlädt, wobei der Entladekreis derart be- Pegel geladen gehalten zu werden. Ferner können die schaffen ist, daß er den nach dem Ende der Entladung erwähnten Mittel aus einer Transformatorkopplung des Kondensators und während des Hinlaufs fort- zwischen der Induktivität und den Hochspannungsdauernden Strom durch die Induktivität durchläßt, speisepunkten des Aufladekreises bestehen, so daß der wobei er eine praktisch konstante Gegenspannung an 20 linear abnehmende, nach der Speisequelle zurückdiese Induktivität anlegt. geführte Strom einen konstanten Gleichstromfluß
Eine solche Schaltung hat Spitzenspannungs- und durch die Induktivität ermöglicht. Bei letzterer Vor-
Stromcharakteristiken, die gegenüber den üblichen richtung ergibt sich der Vorteil, daß während des
Schaltungen folgende Abweichungen aufweisen: Hinlaufes Energie infolge eines nach der Speisequelle
Wenn eine Spitzenspannung und ein Spitzenstrom 25 zurückgeführten Stromes zurückgewonnen wird; je-
für eine bekannte Zeitbasis erforderlich sind, wird die doch ist ein Gleichrichter erforderlich, um zu ver-
Spitzenspannung während der Stromumkehrung an meiden, daß während des Rückschlages, wenn der
den Schalter gelegt, und ein bis auf den Spitzenwert Strom durch die Induktivität schnell zunimmt, Strom-
zunehmender Sägezahnstrom muß während eines impulse der Hochspannungsspeisequelle entnommen
Teiles der Abtast- oder Hinlaufperiode (zwischen der 30 werden.
halben und der ganzen Periode je nach der Ausfüh- Der Aufladekreis des Kondensators kann auf jede
rung) durch den Schalter fließen. geeignete Weise arbeiten, jedoch erfolgt das Aufladen
Bei Schaltungen nach der vorliegenden Erfindung des Kondensators vorzugsweise in Resonanz über eine
werden Spitzenspannungen am Schalter während der Aufladedrosselspule, mit welcher dieser Kondensator
Abtast- oder Hinlaufperiode aufgebaut und bewirken 35 auf eine solche Frequenz abgestimmt ist, daß eine
daher längere Zeit hohe Spannungen am Schalter. halbe Periode ungefähr dem Hinschlag entspricht.
Ferner ist der Spitzenstrom bei gleicher Spitzenspan- Falls die Schaltung für die magnetische Ablenkung
nung zweimal so groß, dauert jedoch nur eine viel des Strahles einer Elektronenstrahlröhre, z. B. für
kürzere Zeit (wenn die Schaltung für denselben Fernseh-Zeilenablenkung, benutzt wird, kann die
Spitzenstrom eingerichtet ist wie eine bekannte Schal- 40 Hauptinduktivität gewünschtenfalls nur aus der Ab-
tung, so ist die Spitzenspannung zweimal so groß). lenkspule bzw. aus den Ablenkspulen bestehen.
Der Energieverlust im Schalter ist proportional dem Da der Sägezahnstrom in der Induktivität immer
Widerstand des Schalters, und in dieser Hinsicht ist das gleiche Vorzeichen hat, erfordert das Zentrieren
ein Transistor viel geeigneter als eine Thyratronröhre, der Abtastung auf dem Bildschirm zusätzlich z. B.
da sein minimaler innerer Widerstand viel kleiner ist. 45 eine Transformator- oder Kondensatorkopplung
Außerdem können Verluste durch Löcheranhäufung in zwischen der Induktivität und der Ablenkspule,
einem Transistor bei Schaltungen nach der Erfindung Im Falle der Anwendung zu Fernsehzwecken
leicht herabgesetzt werden, da der Kollektorelektroden- od. dgl. kann der Schalter durch Synchronisierimpulse
strom in einem Zeitpunkt unterbrochen wird, in dem betätigt werden oder auch durch eine Sägezahnoszil-
er einen niedrigen Wert hat. Tatsächlich kann durch 50 latorschaltung, wenn die Erfindung in einem Gleich-
iVbleitung des Stromes von der Induktivität nach Stromtransformator oder Spannungsumformer an-
einem anderen Stromweg der Schalter nach der Rück- gewendet wird.
schlagperiode bei Durchgang eines Stromes niedrigen Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher
Wertes und bei einer nur geringen Zunahme der an- erläutert.
gelegten Spannung gesperrt werden im Gegensatz zum 55 In Fig. 1 besitzt eine einfache und allgemeine Ausüblichen Sperren bei Spitzenstrom in einem Augen- führungsform der Schaltung einen Kondensator CI3 blick schneller Zunahme der Spannung. der während des Hinlaufes des Sägezahns mittels
Der Schalter kann z. B. aus einem Transistor oder einer Hochspannungsquelle über eine Aufladeaus einer Thyratronröhre bestehen, wie es im nach- impedanz Z aufgeladen wird, und eine Induktivität folgenden noch näher erläutert wird. 60 L I3 worüber der Kondensator C1 in Resonanz ent-
Der Kondensator kann parallel zur Reihenschaltung laden wird, wenn ein Schalter SW während des Rück-
der Induktivität und des Schalters liegen. Auch kann Schlags geschlossen wird. Während des Hinlaufes,
der Schalter parallel zur Reihenschaltung eines Kon- d. h. in der Zeit, in der der Schalter offen ist, entlädt
densators und einer Induktivität liegen (letztere sich die Induktivität L1 über Mittel V3 die während
werden im nachfolgenden als »Hauptkondensator« und 65 des andauernden Stromes durch die Induktivität einen
»Hauptinduktivität« bezeichnet, wo eine Verwirrung Entladungsweg darstellen. Ferner führen die Mittel V
durch den Zusatz von Hilfs- oder anderen Reaktanzen eine praktisch konstante Spannung der Induktivität
auftreten kann). L1 zu. Ein Gleichrichter D1 liegt in Reihe mit den
Soweit angebracht, werden die Ausdrücke »Auf- Mitteln V3 um zu vermeiden, daß sich C1 direkt über
ladung« und »Entladung« sowohl für die Induktivität 7° die Mittel V statt über L1 entlädt.
Wenn das Aufladen von Cl in Resonanz erfolgen muß, so besteht die Impedanz Z aus einer Aufladedrosselspule, mit welcher der Kondensator C1 auf eine solche Frequenz abgestimmt ist, daß eine halbe Periode etwa dem Hinlauf entspricht.
Fig. 2 zeigt eine Schaltung, in welcher der Schalter SW parallel zur Reihenschaltung des Kondensators C1 und der Induktivität L1 statt in Reihe mit der erwähnten Induktivität liegt.
In den beiden Schaltungen nach den Fig. 1 und 2 können die Mittel V aus einer Batterie oder aus einem durch einen Kondensator sehr hohen Wertes überbrückten Widerstand bestehen. Letztere Lösung wird in Fig. 3 angewendet, welche eine derjenigen nach Fig. 1 ähnliche Schaltung darstellt, worin der Schalter SW aus einem p-n-p-Grenzschichttransistor T besteht. Ein Elektrolytkondensator C 2 ist von einem Widerstand R überbrückt, der einen Stromweg darstellt, ohne den die Entladung des Stromes aus der Induktivität L1 verhindert sein würde, da sich der Kondensator C 2 auf die Spitzenspannung auflädt, welche an Ll auftritt. Neben dem Vermeiden einer direkten Entladung von Cl über R verhütet der Gleichrichter D1 auch eine Entladung des Kondensators C 2 durch Resonanz mit einer Drosselspule L 2.
Das Aufladen des Kondensators C1 in Resonanz während einer halben Periode erfolgt über die Aufladedrosselspule L 2 und gegebenenfalls über einen Gleichrichter D 2. Letzterer ist nur erforderlich, wenn die Schwingungsfrequenz von L2-C1 derart ist, daß die halbe Periode kürzer ist als der Hinlauf, wobei sich Cl sonst in L 2 zurückentladen würde.
Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 3 wird nunmehr an Hand der Kurven von Fig. 4 beschrieben.
Es sei angenommen, daß am Ende eines Hinlaufes, im Zeitpunkt i0, in L1 keine Energie übrigbleibt, während Cl bereits über L 2 in Resonanz auf eine Spannung Vl gleich zweimal die Hochspannung (Kurve α von Fig. 4) aufgeladen wird. Wenn der Transistor T im Augenblick tQ geöffnet wird, so fängt diese Kondensatorspannung VCl mit einem negativen Spitzenwert gleich 2 HT an und nimmt während des Rückschlages to-t1 sinusförmig ab, wie sich der Kondensator Cl über die Induktivität L1 entlädt (L 2 liegt in Wirklichkeit parallel, ist j edoch groß gegenüber Ll; ihr Einfluß wird daher vernachlässigt).
Die Spannung bleibt sinusförmig, bis sie gerade mit einem Wert ν (Fig. 4, Kurve α) positiv wird; dann ist Dl jedoch stromleitend und gestattet dem Strom durch die Induktivität L1 (LLl, Kurve d), einem anderen Weg über den Widerstand R und den Kondensator C 2 (Mittel V) zurückzufolgen statt des Weges über den Schalter T. Nach dem Zeitpunkt tx fließt der Strom durch die Induktivität L1 über die Mittel V und nimmt linear ab, weil eine praktisch konstante Spannung ν durch die Mittel V an diese Induktivität gelegt wird. Infolge der Linearität dieser Abnahme kann der Strom durch die Induktivität L1 während des ganzen Hinlaufes eine Abtastung herbeiführen, vom Augenblick J1 bis zum nächsten Augenblick t0.
Infolge des Vorhandenseins des anderen Weges über i?-C2 kann der Transistor T, ohne den induktiven Strom zu unterbrechen, gesperrt werden, so daß der Energieverlust durch Löcheranhäufung im Transistor auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Der Transistor T muß während des ganzen Rückschlages stromleitend sein und kann während eines Anfangsteiles des Hinlaufes geöffnet bleiben, jedoch wird er in diesem Zustand die Neigung haben, die Wiederaufladung des Kondensators Cl zu stören, und es ist daher erwünscht, daß der Transistor T so bald wie möglich nach dem Ende des Rückschlags gesperrt wird.
Während die Induktivität L1 ihre Energie an die Mittel V abgibt, wird der Kondensator C1 aufs neue in Resonanz auf einen Wert 2 HT aufgeladen (wie in der Kurve α dargestellt), in einer durch L2 und Cl bestimmten Zeit.
Neben den obenerwähnten Kurven α und d zeigt die Kurve b die Änderungen der Spannung VLl an der Induktivität L1, die Kurve c stellt die Spannung Vj am Schalter T dar, und die Kurve e zeigt den Strom IDl durch den Gleichrichter D1. Ferner zeigt die Kurve f den Emitter-Kollektor-Strom IT des Transistors, etwa gleich dem Unterschied zwischen den Strömen ILl und Id1 der Kurven d und c.
Wenn der Strom durch die Induktivität L sich in einem Augenblick i0 dem Wert Null nähert (Kurve d), so wird der Schalter T wieder geschlossen, und der Zyklus wiederholt sich.
Der Transistor T wird durch die Vorderflanken negativer Impulse, die an einen Impulseingangspunkt P angelegt werden, geöffnet und durch die Rückflanken derselben gesperrt. Bei 405-Zeilen-Fernsehanwendungen der Schaltung nach Fig. 3 haben diese Impulse eine Dauer von 12 bis 14 \\.se.c bei einer Dauer des Hinlaufes von etwa 85 μβεα
Der zwischen der Kollektorelektrode und der Emitterelektrode des Transistors während des Rückschlages oder am Anfang desselben angelegte Spannungsunterschied hat vorzugsweise einen Wert, der wenigstens am Anfang der Rückschlagperiode hinreichend ist, um eine Lawinen-Vervielfältigung der Ladungsträger durch Zusammenstoß in der Erschöpfungsschicht der Kollektorelektrode herbeizuführen. Der Öffnungsvorgang wird somit beschleunigt, wobei der Strom durch den Transistor schneller aufgebaut wird und dessen Spannung schneller abfällt, so daß ein Leistungstransistor zu viel schnellerer Wirkung gebracht werden kann als ohne Verwendung des »Lawinen«-Effektes.
Ferner kann man die Spannung zwischen der Kollektorelektrode und der Emitterelektrode des Transistors durch Schaltung eines Kondensators von z. B. einigen Tausend pF zwischen den erwähnten Elektroden praktisch bis auf Null abnehmen lassen. Ein solcher Kondensator dient zum Speichern einer hinreichenden Zahl von Ladungsträgern, um die Entladung über den Transistor aufrechtzuerhalten, bis dessen Spannung auf den gewünschten geringen Wert abgenommen hat.
Fig. 5 zeigt eine Schaltung, in welcher die Mittel V eine Transformatorkopplung enthalten, die zwischen der Induktivität und den Hochspannungsspeisepunkten des Aufladekreises angeordnet ist, so daß der linear abnehmende, an die Speisequelle zurückgeführte Strom eine konstante Gleichspannung an der Induktivität L1 herbeiführt. In einer solchen Vorrichtung wird, wie oben erwähnt, Energie während des Hinlaufes mittels eines Stromes zurückgewonnen, der nach der Speisequelle zurückgeführt wird, jedoch ist ein Gleichrichter D 3 erforderlich, um zu vermeiden, daß während der Rückschlagperiode, wenn der Strom durch die Induktivität L1 schnell zunimmt, der Hochspannungsspeisequelle Stromimpulse entnommen werden.
Fig. 6 zeigt eine, derjenigen von Fig. 3 ähnliche Schaltung, in welcher der p-ni-p-Grenzschichttransis.tor durch eine Thyratronröhre ersetzt ist, wobei das Vorzeichen der Hochspannung sinngemäß umgekehrt
wird. Das Gitter der Thyratronröhre wird mittels positiver Impulse gesteuert, die am Punkt P gelegt werden, statt der für die Basiselektrodensteuerung in Fig. 3 erforderlichen negativen Impulse.
Falls die Schaltung zum Aufzeichnen einer Abtastung auf einer Elektronenstrahlröhre benutzt wird, kann ein Zentrieren der Abtastung auf dem Bildschirm z. B. mittels einer Transformatorkopplung zwischen der Induktivität L1 und den Ablenkspulen oder durch eine Wechselstromkopplung über einen großen Kondensator C 3 erfolgen, wie in Fig. 7 dargestellt, wo die Spulen mit Ld bezeichnet sind.
Bisher wurden die Betriebsverhältnisse des Transistors T nicht genau untersucht, und jetzt werden Vorzugsverhältnisse für Fernsehanwendungen im Falle eines Grenzschichttransistors, wie der Transistor T der Fig. 3, betrachtet.
Wenn die Basiselektrode eines Grenzschichttransistors etwas positiv gehalten wird, so kann eine viel höhere Spannung als die normale Umkehrspannung (z. B. etwa die zehnfache normale Betriebsspannung bei einem 2-W-Transistor) an die Kollektor-Emitter-Elektrodenstrecke angelegt werdten. ohne daß viel Strom fließt. Wenn nun ein Strom, wenn auch ein sehr geringer Strom, durch die Basiselektrode geschickt wird, so würde der Kollektorstrom und der Energieverlust der Kollektorelektrode zu groß werden, falls die Kollektorelektrodenspannung nicht auf einen Wert herabfallen könnte, der wesentlich niedriger als die ursprünglich angelegte Spannung ist. Im vorliegenden Fall nimmt die Spannung am Transistor T infolge des Spannungsabfalles an der in Reihe mit dem Transistor liegenden Induktivität L1 ab. Dies hat zur Folge, daß der Verstärkungsgrad des Transistors T in diesem beschränkten Bereich von Basiselektrodenströmen und -spannungen auf einen sehr hohen Wert vergrößert wird. Dieser Umstand ermöglicht eine sehr hohe Geschwindigkeit der Spannungsabnahme über T, was wieder für die Anwendung der Schaltung in Fernseh-Zeitbasisschaltungen für magnetische Zeilenablenkung günstig ist. Um einen maximalen Wirkungsgrad zu erreichen, wird nicht nur ein kleiner Strom durch die Basiselektrode geschickt, sondern diese Elektrode wird stark negativ ausgesteuert, um zu erreichen, daß der Transistor im »Knie«- oder im »Sättigungs«-Zustand arbeitet, was mittels einer regenerativen Rückkopplung oder mittels eines äußeren Generators erfolgen kann.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines sägezahnförmigen Stromes durch eine Induktivität, bei der während des Rückschlages durch Anlegen einer hohen Spannung ein Höchstwert des Stromes in der Induktivität erzwungen wird und bei der während des Hinlaufes eine niedrige Spannung entgegengesetzter Polarität, vorzugsweise über eine Diode, an der Induktivität liegt, derart, daß der Strom während des Hinlaufes bis auf einen Minim al wert abnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß während des Hinlaufes ein Kondensator (Cl) aufgeladen wird, der während des Rückschlages über einen gesteuerten Schalter (SW) der Induktivität (L 1) parallel gelegt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schalter ein Transistor dient.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als gesteuerter Schalter die Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistors dient, der an der Basis durch Impulse gesteuert wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (Cl) und die Induktivität (Ll) so bemessen sind, daß die Periodendauer ihrer Eigenschwingung etwa das Vierfache der Rückschlagzeit des Sägezahnstromes beträgt.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufladekreis des Kondensators (Cl) eine Ladedrossel (L 2) eingeschaltet und so bemessen ist, daß die Resonanz zwischen der Drossel (L2) und dem Kondensator (C 1) bei einer Frequenz liegt, deren halbe Periode etwa der Hinlaufdauer entspricht.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufladekreis des Kondensators (V 1) eine Drossel in Reihe mit einem für den Ladestrom durchlässigen Gleichrichter eingeschaltet ist und daß vorzugsweise die Resonanz zwischen der Drossel (L 2) und dem Kondensator (Cl) bei einer Frequenz liegt, deren halbe Periodendauer kleiner ist als die Hinlaufdauer.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität (Ll) mit einer herauf transformierenden Wicklung (LS) gekoppelt ist, die in Reihe mit einer Diode (D 3) an der Speisequelle (HT) liegt, derart, daß die Speisespannung auch zur Linearisierung des Hinlaufes dient (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 512 400.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 659/338 10. 5S
DEN12375A 1955-06-21 1956-06-20 Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Saegezahnstromes durch eine Induktivitaet Pending DE1041612B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB17917/55A GB821517A (en) 1955-06-21 1955-06-21 Improvements in or relating to electric sawtooth wave generator circuits, time-base circuits and the like

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