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DE1041092B - Traegerfrequenzsystem fuer vier Sprechwege - Google Patents

Traegerfrequenzsystem fuer vier Sprechwege

Info

Publication number
DE1041092B
DE1041092B DEF21804A DEF0021804A DE1041092B DE 1041092 B DE1041092 B DE 1041092B DE F21804 A DEF21804 A DE F21804A DE F0021804 A DEF0021804 A DE F0021804A DE 1041092 B DE1041092 B DE 1041092B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
khz
carrier frequency
transmission
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF21804A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Sippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume AG filed Critical Felten and Guilleaume AG
Priority to DEF21804A priority Critical patent/DE1041092B/de
Publication of DE1041092B publication Critical patent/DE1041092B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/04Frequency-transposition arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Trägerfrequenzsystem für vier Sprechwege mit einer Kanalbreite von 4 kHz, das sowohl zur Übertragung einzelner Nachrichtenkanäle im Zweidrahtbetrieb (EK) verwendet als auch als Zweidraht-Getremitlagesystem (Z4) oder Vierdraht-Gleichlagesystem betrieben werden kann.
Es sind wohl bereits Trägerfrequenzsysteme für für jede dieser drei Betriebsarten bekannt, jedoch weisen diese bekannten Trägerfrequenzsysteme keinen einheitlichen Systemaufbau auf, sondern sind jeweils nur nach den für die betreffende Betriebsart maßgeblichen Aufbaugrundsätzen entwickelt; sie lassen sich daher nicht ohne wesentliche und grundsätzliche Änderungen und vor allem nicht ohne zusätzlichen Aufwand für eine andere Betriebsart einsetzen.
Der Erfindung liegt jedoch die Aufgabe zugrunde, ein Trägerfrequenzsystem so aufzubauen, daß es ohne nennenswerte Änderungen und ohne zusätzlichen Aufwand wahlweise in jeder der drei vorgenannten Betriebsarten betrieben werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mittels eines Frequenzplanes gelöst, bei dem in einem bzw. zwei bei allen drei Betriebsarten gleichen Frequenzbändern jeweils zwei Kanäle der einen Übertragungsrichtung und zwei Kanäle der anderen Übertragungsrichtung (EK-System) oder jeweils vier Kanäle der gleichen Übertragungsrichtung (Z4- oder F4-System) untergebracht und lückenlos aneinandergereiht sind.
Durch die Zusammenfassung von jeweils vier Einzelkanälen zu lückenlosen Übertragungsgruppen ist es möglich, das System ohne zusätzlichen Aufwand wahlweise für alle drei Betriebsarten einzusetzen; da bei diesem System die einander entsprechenden Kanäle bei allen Betriebsarten in den gleichen Übertragungslagen liegen, sind bei jeder Betriebsart auch immer alle vorhandenen Kanalbandfilter eingesetzt und keine zusätzlichen Filter für andere Frequenzbereiche erforderlich.
Sollen bei Einzelkanalbetrieb die zu einem Sprechweg gehörenden nebeneinanderliegenden Einzelkanäle für die beiden Übertragungsrichtungen in einander entgegengesetzten Frequenzlagen (Regellage oder Kehrlage) liegen, so müssen die Kanäle 4 ... 8, 12 ... 16, 24 ... 28, 32 ... 36 kHz in der einen Frequenzlage (Regellage oder Kehrlage) und die Kanäle 8 ... 12, 16 ... 20, 28 ... 32, 36 ... 40· kHz in der anderen Frequenzlage (Kehrlage bzw. Regellage) aufgebaut werden, während für Zweidraht-Getrenntlagebetrieb (Z4) und Vierdraht-Gleichlagebetrieb (VA) die Kanäle der einen Übertragungsgruppe (4 ... 20 kHz) in der einen Frequenzlage, z. B. Regellage, und die Kanäle der anderen Übertragungsgruppe (24 ... 40 kHz) in der anderen Frequenzlage, z. B. Kehrlage, aufgebaut werden müssen.
Trägerfrequenzsystem für vier Sprechwege
Anmelder:
Feiten & Guilleaume
Fernmeldeanlagen G. m. b. H.,
Nürnberg,
Äußere Bayreuther Straße/Bierweg 180
DipL-Ing. Helmut Sippel, Nürnberg,
Ist als Erfinder genannt worden
Dürfen jedoch bei Einzelkanalbetrieb die nebeneinanderliegenden Kanäle eines Sprechweges die gleiche Frequenzlage (Regellage oder Kehrlage) haben, so erübrigt sich ein eigener Aufbau der Kanäle für Einzelkanalbetrieb; der trägerfrequente Aufbau des Systems wird dann für alle drei Betriebsarten einheitlich, entsprechend dem für Zweidraht-Getrenntlagebetrieb erforderlichen Aufbau.
Einzelkanalbetrieb und Zweidraht-Getrenntlagebetrieb unterscheiden sich dann lediglich durch die niederfrequente Belegung der einzelnen Übertragungskanäle mit den entsprechenden Nachrichten- (Sprachfrequenz-) Bändern.
In beiden Fällen kann die Übertragungsgruppe B (24 ... 40 kHz) für die Gegenrichtung bei Zweidraht-Getrenntlagebetrieb ·— in an sich bekannter Weise — auch durch Umsetzung der Übertragungsgruppe A (4...2OkHz) mit der Frequenz 44 kHz gewonnen werden.
Da für Einzelkanalbetrieb jedem Kanal ein eigener Sende- bzw. Empfangsverstärker zugeordnet werden muß, sind bei dem System gemäß der Erfindung keine Gruppenverstärker vorgesehen und die Kanalverstärker in Senderichtung vor und in Empfangsrichtung hinter den Kanalbandfiltern angeordnet. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die Kanalbandfilter, die gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung zugleich als Richtungsweichenfilter ausgebildet sind, unmittelbar parallel geschaltet werden können. Als weitere Vorteile ergeben sich außerdem eine besonders günstige Auslegung der Verstärker bei Verwendung von Transistoren hinsichtlich der geringen Aussteuerungsgrenze sowie wesentlich geringere Klirrforde-
809 658/292
rungen gegenüber einer Anordnung mit gemeinsamen Gruppenverstärkern. Bei einem Systemaufbam mit abwechselnd in Regel- und Kehrlage liegenden Einzelkanälen müssen die Kanalbandfilter einen zur'Kanalmitte symmetrischen Dämpfungsverlauf aufweisen, da die gleichen Kanäle bei Einzelkanalbetrieb einerseits und bei Zweidraht- und Vierdrahtbetrieb andererseits in entgegengesetzten Frequenzlagen liegen.
Bei einem Systemaufbau mit einheitlichen Frequenzlagen der einzelnen Kanäle bei den drei verschiedenen Betriebsarten ist diese besondere Maßnahme nicht erforderlich.
In der Zeichnung sind die Frequenzpläne zweier Systeme gemäß der Erfindung für die verschiedenen Betriebsarten dargestellt:
Fig. 1 zeigt ein System, bei dem bei Einzelkanalbetrieb die nebeneinanderliegenden Kanäle eines Sprechweges in verschiedenen Frequenzlagen — und zwar für die Richtung A-B in Regellage und für die Richtung B-A in Kehrlage — liegen; in diesem Fall werden für die Umsetzung der einzelnen Sprachbänder in die Übertragungslagen 4 ... 8, 8 ... 12, 12 ... 16, 16 ... 20 kHz und 24 ... 28, 28... 32, 32... 36, 36 ... 40 kHz die Trägerfrequenzen 4, 12, 20 und 24, 32, 40 kHz benötigt; werden die Kanäle in umgekehrter Frequenzlage — also für die Richtung A-B in Kehrlage und für die Richtung B-A in Regellage — aufgebaut, so sind für die Umsetzung nur die Trägerfrequenzen 8, 16 und 28, 36 erforderlich.
Fig. 2 zeigt den Aufbau eines Systems, bei dem die Kanäle eines Sprechweges bei Einzelkanalbetrieb für beide Übertragungsrichtungen in der gleichen Frequenzlage — in Regellage für die Übertragungslagen 4... 20 kHz und in Kehrlage für die Übertragungslagen 24 ... 4OkHz — liegen; in diesem Fall werden zur Umsetzung der Sprachbänder in die Übertragungslage die Trägerfrequenzen 4, 8, 12, 16 und 28, 32, 36, 40 benötigt; sollen die Übertragungsgruppen in den umgekehrten Frequenzlagen — also in Kehrlage für die Übertragungslagen 4 ... 20 kHz und in Regellage für die Übertragungslagen 24 ... 40 kHz — aufgebaut werden, so sind zur Umsetzung die Trägerfrequenzen 8, 12, 16. 20 und 24, 28, 32, 36 kHz erforderlich.
Fig. 3 zeigt das gleiche System bei Verwendung im Zweidraht-Getrenntlagebetrieb; ein Vergleich der Fig. 2 und 3 läßt erkennen, daß der Unterschied zwischen den beiden Betriebsarten (EK und Z4) bei frequenzmäßig vollständig gleichem Aufbau nur in der Belegung der einzelnen Übertragungskanäle besteht.
Fig. 4 zeigt das System bei Verwendung im Vierdraht-Gleichlagebetrieb (V4), bei dem die Übertragungsgruppe 24... 40 kHz an sich nicht benötigt wird.
Bei Vierdraht-Getrenntlagebetrieb werden die in jeder Endstelle an sich nur einmal vorhandenen Kanalbandfilter für die Übertragungsgruppe 4 ... 20 kHz, aber für beide Übertragungsrichtungen — also doppelt ·— benötigt. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann man jedoch die ankommende Übertragungsgruppe in jeder Endstelle mit 44 kHz in die Frequenzlage der Übertragungsgruppe für die Gegenrichtung bei Zweidraht-Getrenntlagebetrieb 24... 4OkHz umsetzen, so daß in Empfangsrichtung die in jeder Endstelle an sich vorhandenen Kanalbandfilter dieser Übertragungsgruppe verwendet werden können; durch diese Maßnahme können die sonst erforderlichen zweiten Kanalbandfilter für den Frequenzbereich ... 20 kHz eingespart werden.

Claims (9)

- Patentansprüche:
1. Trägerfrequenzsystem für vier Sprechwege mit einer Kanalbandbreite von 4 kHz, bei dem alle Kanäle durch direkte Umsetzung unmittelbar in die Übertragungslage gebracht sind und das sowohl zur Übertragung einzelner Xachrichtenkanäle im Zweidrahtbetrieb (EK) verwendet als auch als Zweidraht-Getrenntlagesystem (Z4j oder Vierdraht-Gleichlagesystem (F4; betrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Kanäle der einen Übertragungsrichtung und zwei Kanäle der anderen Übertragungsrichtung (EK) oder jeweils vier Kanäle der gleichen Übertragungsrichtung (Z4 oder Vi)'zu einer bzw. zwei für alle drei Betriebsarten in den gleichen Frequenzlagen liegenden Übertragungsgruppen zusammengefaßt und · lückenlos aneinandergereiht sind.
2. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß'die Übertragungsgruppen in den Frequenzlagen 4 bis 20 und 24 bis 40· kHz liegen. -■
3. Trägerfrequenzsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle 4 ... 8, 12 ... 16, 24... 28, 32... 36 kHz in der einen Frequenzlage, z. B. in Regellage, und die Kanäle 8 ... 12, 16 ... 20, 28 ... 32, 36 ... 4OkHz in der anderen Frequenzlage, z. B. in Kehrlage, aufgebaut sind (Einzelkanalsystem).
4. Trägerfrequenzsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle 4... 20 kHz in der einen Frequenzlage, z. B. in Regellage, und die Kanäle 24... 40 kHz in der anderen Frequenzlage, z. B. in Kehrlage, aufgebaut sind (Zweidraht-Getrenntlage- und Einzelkanalsystem) .
5. Trägerfrequenzsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vierdraht-Gleichlagebetrieb zwecks Ausnutzung der vorhandenen Kanalbandfilter für 24 ... 40 kHz das Übertragungsband 4... 20 kHz in den Endstellen in Empfangsrichtung mit 44 kHz in die Frequenzlage 24 ... 40 kHz umgesetzt wird.
6. Trägerfrequenzsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Kanal ein eigener Sende- bzw. Empfangsverstärker zugeordnet ist.
7. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalverstärker in Senderichtung vor und in Empfangsrichtung hinter den Kanalbandfiltern angeordnet sind.
8. Trägerfrequenzsystem nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalbandfilter zugleich als Richtungsweichenfilter ausgebildet und unmittelbar parallel geschaltet sind.
9. Trägerfrequenzsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalbandfilter einen zur Kanalmitte symmetrischen Dämpfungsverlauf aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
W. Klein, Trägerfrequenztechnik, 1949, S. 6 bis 13, insbesondere Abb. 3 und 4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 658/292- 10.58
DEF21804A 1956-12-01 1956-12-01 Traegerfrequenzsystem fuer vier Sprechwege Pending DE1041092B (de)

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Publications (1)

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DE1041092B true DE1041092B (de) 1958-10-16

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ID=7090208

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DEF21804A Pending DE1041092B (de) 1956-12-01 1956-12-01 Traegerfrequenzsystem fuer vier Sprechwege

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DE (1) DE1041092B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1112128B (de) * 1960-06-02 1961-08-03 Telefunken Patent Traegerfrequenz-Nachrichtenuebertragungs-geraet fuer vier bis vierundzwanzig Kanaele, insbesondere fuer beweglichen Einsatz
DE1226651B (de) * 1962-03-07 1966-10-13 Siemens Ag Frequenzteileranordnung zur Gewinnung von Traegerfrequenzen fuer Traegerfrequenzsysteme
EP0040341A1 (de) * 1980-05-15 1981-11-25 Bayly Engineering Limited Zweidraht-Frequenzmultiplexsystem

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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