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DE1040328B - Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenfuehrungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Foerderketten, Schienenfahr-zeugen od. dgl., an dieser Vorrichtung voruebergefuehrt werden - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenfuehrungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Foerderketten, Schienenfahr-zeugen od. dgl., an dieser Vorrichtung voruebergefuehrt werden

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Publication number
DE1040328B
DE1040328B DED16744A DED0016744A DE1040328B DE 1040328 B DE1040328 B DE 1040328B DE D16744 A DED16744 A DE D16744A DE D0016744 A DED0016744 A DE D0016744A DE 1040328 B DE1040328 B DE 1040328B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pump
roller
lubrication
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED16744A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward George Simmons
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Tecalemit GmbH filed Critical Deutsche Tecalemit GmbH
Publication of DE1040328B publication Critical patent/DE1040328B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/38Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N2210/00Applications
    • F16N2210/24Conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenführungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Förderketten, Schienenfahrzeugen od. dgl., an dieser Vorrichtung vorübergeführt werden Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenführungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Förderketten, Schienenfahrzeugen od. dgl., an dieser Vorrichtung vorübergeführt werden.
  • Es sind schon Vorrichtungen vorgeschlagen worden, bei welchen eine selbsttätige Schmierung erfolgt, indem z. B. ein Hebel, durch die Zähne eines Kettenrades bewegt, das Küken eines Zapfhahnes öffnet, um Öl tropfenweise auf eine Treibkette gelangen zu lassen. Hierbei erfolgt also nur das Öffnen und Schließen eines natürlichen Zulaufes.
  • Es sind auch Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen ein Pumpvorgang durch einen von der zu schmierenden Vorrichtung betätigten Fühlhebel eingeschaltet wird und der Schmierstoff der vorübergeführten Schmierstelle unter Druck durch Zuleitungen eingedrückt oder eingespritzt wird. Hierbei wurden z. B. die Pumpen auch paarweise angeordnet, damit paarweise auftretende Laufrollen gleichzeitig geschmiert werden können, wobei der Schmierstoff einem Tank entnommen und ein den Saughub veranlassender Hebel am Tank drehbar gelagert wurde.
  • Der Erfindung gemäß erfolgt die Abschmierung durch zwei von der zu schmierenden Vorrichtung betätigte Fühlerhebel oder Fühlerorgane, dergestalt, daß der eine Hebel als Pumporgan die Füllung eines Zumeßorgans und der andere als Steuer- und Auslöseorgan den Schmierstoffausstoß aus dem Zumeßorgan einleitet und bewirkt.
  • Durch dieses Auslöseorgan kann der Augenblick des Schmierstoffausstoßes der zu schmierenden Einrichtung genau angepaßt werden. Es kann z. B. die Lage der Schmierstelle zum Schmierorgan mit dem Zeitpunkt der Auslösung abgestimmt werden. Darüber hinaus wird der Schmiermittelausstoß von der Länge und Dauer des notwendigen Pumpenhubes völlig unabhängig und damit die Möglichkeit eines schnellen, stoßartigen Ausstoßes gewährleistet, was wieder eine Voraussetzung ist, um unabhängig von der Geschwindigkeit der Schmierstelle relativ zur Schmiervorrichtung zu werden. Durch ein Klinkenwerk erfolgt hierbei ein Zusammenspiel der Fühlerhebel oder Organe mit den vorbeigleitenden Schmierstellen derart, daß es im angepaßten Arbeitsrhythmus zur Wirkung kommen kann.
  • Ein besonderer Vorteil ist es, daß z. B. auch nur jede zweite oder dritte vorbeigleitende Stelle geschmiert werden und damit eine Schmierstoffersparnis erreicht werden kann, weil die zeitliche Aufeinanderfolge der Schmierstellen unterschiedlich sein kann (z. B. bei Kettenförderern oder motorgetriebenen Gleisfahrzeugen). Die Erfindung ermöglicht es unter anderem. die Gefahren zu vermeiden, welchen die Bedienung ausgesetzt ist, wenn hochliegende Maschinenanlagen oder Apparate, z. B. Förderketten von Laufkränen, Laufwinden u. dgl., geschmiert werden müssen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, eine ungleiche Schmierung zu verhindern, die herbeigeführt wird durch das natürliche Streben des Bedienenden, auf seine eigene Sicherheit bedacht zu sein, während ein anderes Ziel darauf gerichtet ist, den Schmierstoff kräftig in die Lager der Förderrollen einzuspritzen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht der Schmiervorrichtung; Fig. 2 ist eine Endansicht der rechten Seite auf die Vorrichtung nach Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Ansicht der linken Seite der Vorrichtung; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung; Fig. 5 zeigt eine teilweise Schnittansicht einer der Ölpumpen nach Linie X-X der Fig. 3; Fig. 6 ist eine Ansicht der Seite des Apparates, welche der in Fig. 1 dargestellten gegenüberliegt, und zeigt einen von Hand betätigten Auslösehebel, der die Vorrichtung außer Betrieb setzen kann: Fig.7 ist eine teilweise Draufsicht auf eine abgeänderte Vorrichtung zur Betätigung der Pumpe: Fig.8 ist eine Seitenansicht entsprechend Fig.7 und Fig. 9 eine teilweise Endansicht einer Vorrichtung, deren Ölpumpen 01 sowohl auf die äußeren als auf die inneren Lager der Ketten- oder Förderbandrollen verteilen sollen.
  • Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsform der Erfindung besteht aus einem Schmiermittelbehälter i, der auf der oberen Fläche des oberen Flansches 2 der üblichen Doppel-T-Laufschiene befestigt ist, während auf der oberen Fläche des Bodenflansches 4 die Trag- oder Stützrollen 5 eines Laufbandes oder einer Rollkette 6, von der nur ein Teil dargestellt ist, die in einer Arbeitsrichtung in Pfeilrichtung P der Fig. 1 sich bewegen, abrollen können.
  • In dieser besonderen Ausführungsform ist eine langgliedrige Kette vorgesehen. Jedes Kettenglied weist auf jeder Seite des Steges der Rollenlaufbahn eine Rolle 5 auf. Jede Rolle läuft auf inneren und äußeren Kugellagern und ist auf einem Achszapfen 7 gelagert, dessen eines Ende am Katzengestell gelagert ist.
  • In die Lager der Rollen wird auf jeder Seite der Laufschiene mittels zweier Ölpumpen 8, die in waagerechtem Abstand voneinander angeordnet sind, Öl zugeführt. Da die Pumpen in ihrer Konstruktion und Wirkungsweise übereinstimmen, genügt es, nur eine derselben zu beschreiben.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, besteht jede Pumpe au: einem Gehäuse 9, welches an dem einen Ende des Schmiermittelbehälters 1 befestigt ist und mit einem abgesetzten Muffenzapfen 10 in eine Öffnung 11 des Tanks eingepaßt oder eingeschraubt ist. Jeder Pumpenkörper ist ausgedreht und bildet eine Führung 12, in der ein Kolben 13 hin- und herverschiebbar ist, und angrenzend an den Tank ist die Bohrung erweitert, um einen Zylinder 14 zu bilden, in dem der Kopf 15 des Plungers von großem Durchmesser gleitet. Die Abdichtung zur Verhinderung des Durchsickerns von 0I längs des Kolbens und der Kolbenstange erfolgt durch Dichtungsringe 16 und 17. Jeder Pumpenkörper weist einen Einlaßkanal 18 auf, der unterhalb des vorerwähnten Zylinders angeordnet ist und der die Verbindung zwischen einer Bohrung 19 in der Öltankwand und einem Durchlaß 20 herstellt, der den Zugang zum Zylinder nahe dem äußeren Ende desselben bildet. An seinem dem Zylinder zugekehrten Ende ist dieser Durchlaßkanal mit einem unter Federdruck stehenden Rückschlagventil versehen, das normal den Öldurchfluß durch den Kanal 20 verhindert.
  • In der dargestellten Ausführungsform bildet das obere Ende des Kanals 22 den Ventilsitz, der in einem durchbohrten Teil 23 als Sitz in den Durchlaß des Gehäuses eingeschraubt ist. Das untere Ende des letzteren ist durch eine Verschlußschraube 24 verschlossen. jeder der Zylinder 14, in denen ein Kolben 15 hin- und herbeweglich ist, steht mit einem Auslaßkanal in Verbindung, mit dem ein Ölausgaberohr 25 verbunden ist (Fig. 1 und 3), das am unteren Ende in einer nach hinten gerichteten Düse 26 vor der Außenseite der äußeren Kugellager in einer der Laufrollen5 über der Rollenachse endigt.
  • Die Pumpen werden mittels eines Pumpenfüllhebels 27 (Fig. 1 bis 4) betätigt, der auf der Querwelle 28 befestigt ist, die in voneinander in Abstand angeordrieten Lagern einer Konsole getragen wird, die an dem Ende des Öltanks befestigt ist, auf dem die Ölpumpen angebracht sind.
  • An seinem unteren Ende ist der Pumpenfüllhebel mit einer Gleitrolle 30 versehen, die mit ihrem Lagerzapfen 31 in einem Schlitz im Hebel 27 einstellbar ist und mit einer Leitrolle 5 in Berührung steht, wenn die Förderkette die Schiene entlangläuft. Der Pumpenfüllhebel besteht aus einem Stück mit einem Klinkenarm 32. Ein zweiter Klinkenarm 33 (Fig. 4) ist ebenfalls auf der Welle 28 angeordnet. Beide Arme, welche seitlich einen Raum zwischen sich lassen. erstrecken sich gegen das Ende des Tank-es hin, an dem die Pumpen befestigt sind, und können dann unter die Enden von Klinken 34 und 34a greifen, die in Führungen 35, 36 an einer Seite des Tanks verschiebbar sind und die durch Federn 37 in den Gehäusen 37a am entgegengesetzten Ende der Klinken gegen letztere gepreßt werden.
  • Zwei dazwischenliegend miteinander in Verbindung stehende, einen Zwischenraum frei lassende Arme 38 (Fig. 1 und 3), welche die Pumpen betätigen, sind auf der Welle 28 befestigt, auf welcher der Pumpenhebel 27 festsitzt, und am oberen Ende jedes dieser Arme ist eine gegabelte Platte 39 befestigt, die sich gegen das äußere Ende eines der Pumpenkolben 13 erstreckt. Dieses Ende ist mit einem verbreiterten, runden Flansch 13a versehen. Zwischen jedem Arm und dem Flansch des Kolbens ist eine Gleitrolle 40 drehbar auf einem Querzapfen 41 gelagert, der die Zinken der Gabel durchsetzt. Rückwärts von dem Plungerflansch 13a sind zwei Rollen 42 in der Gabel verzapft, und zwar je eine auf jeder Seite der Achse des Flansches 13 a.
  • Die oberen, gegabelten Enden der Stoßstangen 43 und 43a sind drehbar an den Klinken 32 und 33 verzapft, und jede Stange ist in je einer Konsole 44 gleitbar geführt. Diese sind unterhalb der Lagerarme 29 befestigt, in denen die Pumpenhebelwelle 28 drehbar gelagert ist. jede Stoßstange wird gewöhnlich durch den Druck einer Schraubenfeder 45, die zwischen einem Bund oder einer Ringscheibe 46 auf dem Tragarm und einem festen Bund 47 auf der Stange unterhalb ihres oberen, gegabelten Endes angeordnet ist, nach oben gedrückt.
  • Unterhalb der Konsole 44 trägt jede Stange ein Widerlager 48, welches aus einer Kautschukscheibe besteht, unterstützt durch eine Unterlegscheibe aus Stahl und zwei Schraubenmuttern, mit deren Hilfe die Aufwärtsbewegung des Klinkenarmes 32 und die Abwärtsbewegung des Pumpenfüllhebels27 eingestellt werden können.
  • Auf der gleichen Seite des Öltanks, auf der der Pumpenfüllhebel 27 angeordnet ist, und in einem Abstand vom Ende des Tanks, an dem die Pumpen befestigt sind, ist auf einer drehbar montierten Querwelle 50 ein Auslösehebel 49 befestigt (Fig. 1 und 2). Oberhalb der Achse der Welle weist der Auslösehebel eine Schlitz- und Zapfenverbindung 51, 52 mit der Klinke 34 auf. Eine Gleitrolle 53 ist einstellbar und drehbar auf einem Zapfen 54 in einem Schlitz 55 gelagert, so daß deren Abstand von der Achse 50, um welche der Auslösehebel drehbar ist, eingestellt bzw. geändert werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung, soweit sie oben beschrieben ist, ist folgende: Wenn die Transportkette sich in der in Fig. 1 durch den Pfeil P angezeigten Richtung bewegt, trifft die Gleitrolle 30 am Pumpenfüllhebel 27 auf die Laufkatzenrolle 5 und wird aufwärts bewegt. Dadurch wird der Klinkenarm 32 nach unten aus dem Weg der Klinke 34 bewegt, mit der er zusammenwirkt. Die Klinke wird dann durch ihre Feder 37 gegen den Klinkenarm bewegt und kommt schließlich mit letzterem in Eingriff, wie es die Fig. 1 zeigt.
  • Während des Niederganges jedes Klinkenarmes 32 wird die Feder 45 auf der Stoßstange 43, die mit dem Klinkenarm gelenkig verbunden ist, zusammengepreßt, und gleichzeitig wird jeder der beiden Arme 38 gegen die Pumpe 8 bewegt, die er betätigen soll.
  • Die Rollen 40 (Fig. 1) in den gegabelten Platten 39 kommen mit den Flanschen 13a in Eingriff und drücken die Kolben 13 einwärts, deren Köpfe 15 den Sanghub ausführen (Fig. 4).
  • Wie in Fig.5 gezeigt ist, entsteht so in jedem Pumpenzylinder 14 ein leerer Raum, wodurch 01 aus dem Öltank 1 durch die Kanäle 18, 19 und die Durchlaßkanäle 22 und 20 in den Pumpenraum hinter den Rückschlagventilen 21 in die Pumpenzylinder eingesaugt wird.
  • Während der Bewegung der Transportkette wird der Auslösehebel 49 durch seine Verbindung mit der Stange 34 in eine Lage geschwenkt, in der seine Gleitrolle 53 in der Bahn der Förderkettenrolle 5 liegt (Fig. 1) ; so daß bei der Weiterbewegung der Förderkette die Rolle 5 auf die Rolle 53 trifft und den Auslösehebel 49 aufwärts schwenkt. Die Klinke 34 wird nun entgegen dem Federdruck 37 zurückgeschoben und die Klinkenarme 32 freigegeben. Diese können dann durch den Druck der Schraubenfedern 45 nach oben ausschwingen, während der Pumpenfi'tllhebel 27 sich nach unten bewegt und die die Pumpen betätigenden Arme 38 außer Eingriff mit diesen kommen.
  • Bei diesem Vorgang kommen nun die beiden kollscheiben 42 in der Gabelung der Platten 39 in Berührung mit den Flanschen 13a, und unter der Wirkung der Federn 45 werden die Plunger 15 kräftig nach außen gezogen und dadurch das Öl aus den Zylindern 14 unter Druck in die Rohre 25 entleert, aus denen es durch die Düsen 26 in die äußeren Kugellager der Förderbandrollen 5 zu beiden Seiten desselben ausgestoßen wird.
  • Die hier beschriebene Ausführungsform weist auch Einrichtungen auf, um die Pumpen außer Tätigkeit zu setzen, wenn eine fortlaufende Schmierung nicht erforderlich ist. Wie in Fig. 2, 4 und 6 gezeigt wird, besteht diese Einrichtung aus einem von Hand betätigten Hebel 56, der auf der oben in Verbindung mit dem Auslösehebel 49 erwähnten Welle 50 auf der gegenüberliegenden Seite des Oltanks befestigt ist (Fig. 6).
  • Oberhalb der Welle 50 des Auslösehebels 56 greift ein Zapfen 57 der Klinkenauslösung 34a in einen Schlitz 58 des Hebels 56 ein, der an seinem oberen Ende mit einem Handgriff 59 versehen ist. Zwischen diesem Handgriff und der Zapfen- und Schlitzverbindung wird der Hebel 56 in einer Winkelkonsole 60, die an der Seite des Öltanks befestigt ist und ein Loch oder eine Öffnung für einen Steckstift 61 aufweist, geführt. Der Steckstift wird von einer Kette 62 gehalten die am Tank befestigt ist.
  • Gewöhnlich steckt der Stift 61 in dem Loch der Konsole, und der Hebel 56 liegt auf der Seite des Stiftes, die von dem Ende des Tanks, an dem die Pumpen befestigt sind, abliegt, und die Auslösestange 34a wird in ihrer rückwärtigen Lage gehalten, so daß sie untätig bleibt und die Vorrichtung wirksam werden kann. Wird der Stift 61 herausgezogen, so werden die Klinke 34a und der Hebel 56 durch die Feder 37 in die vordere Stellung gezogen. Da der Klinkenarm 33 mit der Klinke 34a im Eingriff steht und gesperrt ist, hält sie auf diese Weise den Pumpenfüllhebel 27 außer Eingriff mit der Rolle 5, und der Apparat bleibt außer Tätigkeit. Der Steckstift wird wieder in das Loch eingesteckt, um den Handhebel 56 in dieser Stellung zurückzuhalten.
  • In einer anderen, abweichenden Ausführungsform, die in Fig. 7 und 8 dargestellt ist, sind die vorbeschriebenen Arme 38 zur Betätigung der Pumpen durch zwei miteinander verbundene Hebel 63 und 64 mit je einem gegabelten Ende 65 ersetzt, während die äußeren Enden der beiden Pumpenkolben durch ein Querjoch 66 verbunden sind. Die Innenflächen der Schenkel jedes gegabelten Hebels sind mit Druckpolstern 67 versehen, die an gegenüberliegenden Seiten der vergrößerten zylindrischen Enden 68 des Joches 66 angebracht sind. Der Abstand zwischen den inneren Flächen der beiden Druckpolster ist größer als der Durchmesser der zylindrischen Enden des Joches. Dieser Spielraum ist vorgesehen, damit jede überschüssige Bewegung des Hebels 69, die verursachen würde, daß der Klinkenhebel über seine normale Stellung hinausbewegt würde, was durch eine übergroße Rolle 5 veranlaßt werden könnte, nicht eine partielle Betätigung des Kolbens hervorruft, wenn der Klinkenhebel in seine Eingriffsstellung mit der Klinke 34a zurückkehrt.
  • Wenn der Pumpenfüllhebel69 aufwärts bewegt wird, d. h., wenn seine Gleitrolle auf eine Laufrolle trifft, kommt je ein Druckpolster 67 der in Tätigkeit tretenden Hebel 63, 64 mit dem angrenzenden zylindrischen Ende des Joches 66 in Kontakt, und die beiden Pumpenkolben werden einwärts bewegt, um ihren Saughub auszuführen. Die Pumpenentleerungshübe finden statt, wenn die Gleitrolle des Auslösehebels 70 mit einer Laufrolle in Eingriff kommt und die Klinke vom Klinkenarm unter Überwindung der Federspannung zurückgezogen wird (Fig. 8).
  • Der Pumpenfüllhebel69 schwenkt alsdann in entgegengesetzter Richtung aus, und es kommen die anderen Druckpolster 68 der die Pumpen betätigenden Arme mit den gegenüberliegenden Seiten der zylindrischen Jochenden in Berührung. Die Pumpenkolben werden kräftig nach außen gezogen und führen den Entleerungshub aus.
  • Die Ausführungsform nach Fig.9 unterscheidet sich von den beschriebenen Konstruktionen dadurch, daß zusätzlich zu den Ölabgabeleitungen25 und Düsen 26, durch welche die äußeren Lager der Förderkettenrollen 5 oder dergleichen Rollen mit Öl besprengt und geschmiert werden, die Ausstoßkanäle der beiden Pumpen durch Leitungen 71 und 72 mit einem T-Stück 73 verbunden sind. Ein Ende des Rohres 74 ist mit der dritten Abzweigung des T-Stückes verbunden, während ein Strahlmundstück 75 an dein anderen Ende des Rohres 75 angebracht ist. Dieses Strahlinundstück weist zwei entgegengesetzt gerichtete Strahldüsen 76 und 77 auf, die Öl jeweils in das innere Lager der Laufrollen 5 fördern.
  • Diese Art der erfindungsgemäßen Schmierung läßt sich bei einer großen Anzahl verschiedener Apparate zum Schmieren der Lager von Rädern, Rollen usw. antuenden.
  • Während hier die Erfindung in ihrer Anwendung zum automatischen Schmieren von Rollenketten beschrieben ist, wie sie zur stetigen Förderung benutzt werden, wobei die Rollenketten als endlose Zugmittel dienen und z. B. auf Schienen laufen, kann die Erfindung auch bei anderen Transporteinrichtungen in Maschinenfabriken, Industriebetrieben am Fließband, aber auch bei Transporteinrichtungen für Massengüter, z_. B. im Bergbau, Anwendung finden. Wesentlich ist, daß der selbsttätige Schmiervorgang durch zwei Fühlerrollen eingeleitet wird, wobei im Ausführungsbeispiel die eine Fühlerrolle den Saughub, die zweite den Druckhub einleitet und ausführen läßt. Es ist nicht notwendig, daß die abzuschmierenden Rollenlager bz«-. Rollen zu einer Kette zusammengefaßt werden. wobei diese Kette als Zugorgan dient. Es kann die Erfindung, wie bereits einleitend bemerkt wurde. auch bei Laufkatzen, die auf dem Flansch von Doppelträgern verschoben werden, oder bei sonstigen :Maschinenanlagen Anwendung finden. Insbesondere ist die Erfindung von Wichtigkeit, wenn es sich um hochliegende Anlagen handelt.

Claims (6)

  1. P A T F N T A N S P R U C H F 1. Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenführungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Förderketten, Schienenfahrzeugen od. dgl.. an dieser Vorrichtung vorübergeführt werden, und bei welchen der Pumpvorgang durch einen von der zu schmierenden Vorrichtung betätigten Fühlhebel bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmiermittelausstoß erst durch ein weiteres von der zu schmierenden Vorrichtung betätigtes Fühlerorgan zusätzlich zu dem Pumphebel ausgelöst wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Fühlhebel (27) beispielsweise den Saughub einer Pumpe und damit die Füllung des Zumeßorgans, der zweite Fühlhebel (49) den Druckhub der Pumpe bzw. den Ausstoß aus dem Zumeßorgan einleitet und steuert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit einer oder mehreren Förderpumpen, Dosierelementen oder anderen Zumeßeinrichtungen zum Abschmieren der an der Schmiereinrichtung vorbeilaufenden Schmierstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpen in an sich bekannter Weise paarweise angeordnet sind, damit paarweise auftretende Laufrollen gleichzeitig abzuschmieren sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der den Pumpensaughub veranlassende Fühlhebel (27, 69), als auch der Auslösefünlhebel (49, 70) mittelbar oder unmittelbar an dem Schmierstoffbehälter (1) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum zeitweisen Festhalten der Pumpenfüllhebel (27, 69) nach dem Saughub aus einer Klinke (34) besteht, die an den Auslösefühlhebel (49, 70) angelenkt ist und unter Spannung einer Feder (37) steht, welche diesen Auslösehebel als Fühlhebel in den Weg der Laufrollen zu schwenken sucht, und der Pumpenfüllhebel (Saughebel) einen Klinkenarm (32) aufweist, der, nachdem der Purnpenfüllhebel mit einer Laufrolle (5) im Eingriff war und die Pumpen ihren Saughub beendet haben, sich unter die Klinke (34) legt, die durch eine Feder (37) über den Klinkenarm (32) gehalten wird und entgegen dieser Federspannung von diesem Klinkenarm zurückgezogen wird, wenn der Auslösehebel (49, 70) auf eine Laufrolle (5) trifft, so daß der Pumpenfüllhebel unter der Wirkung einer Feder (45), die an seinem Klinkenarm (32) angreift, den Ausstoßhub der Kolben (13) einleiten kann.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1. 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpe Schmierstoff aus einem Tank zugemessen wird, während der Pumpenfüllhebel (27, 69) auf eine Laufrolle trifft. wonach der Auslösehebel (49, 70) durch eine Schlepprolle betätigt wird, nachdem der Pumpenfüllhebel von der vorbeiziehenden Laufrolle (5) und auch der die Pumpe betätigende Arm freigegeben ist, so daß der Kolben den Ausstoßhul> ausführen kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift N r. 172250; britische Patentschriften Nr. 457 899, 196 809; USA.-Patentschriften N r. 2 664 969. 2 087 601, 1979 591, 1919 451, 1902 601.
DED16744A 1954-01-08 Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenfuehrungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Foerderketten, Schienenfahr-zeugen od. dgl., an dieser Vorrichtung voruebergefuehrt werden Pending DE1040328B (de)

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DED16744A Pending DE1040328B (de) 1954-01-08 Vorrichtung zur automatischen Schmierung von Schmierstellen, die auf Leitbahnen, z. B. Schienen, Rollenfuehrungen od. dgl., in vorwiegend translatorischer Bewegung, z. B. an Foerderketten, Schienenfahr-zeugen od. dgl., an dieser Vorrichtung voruebergefuehrt werden

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