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DE1264453B - Vorrichtung zum Reinigen der Farbwerkswalzen von Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Farbwerkswalzen von Rotationsdruckmaschinen

Info

Publication number
DE1264453B
DE1264453B DEV27466A DEV0027466A DE1264453B DE 1264453 B DE1264453 B DE 1264453B DE V27466 A DEV27466 A DE V27466A DE V0027466 A DEV0027466 A DE V0027466A DE 1264453 B DE1264453 B DE 1264453B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
drive
detergent
cleaning
pressure medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27466A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Gauer
Dipl-Ing Gerhard Zuber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PLAMAG PLAUENER DRUCKMASCHINEN
Original Assignee
PLAMAG PLAUENER DRUCKMASCHINEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PLAMAG PLAUENER DRUCKMASCHINEN filed Critical PLAMAG PLAUENER DRUCKMASCHINEN
Priority to DEV27466A priority Critical patent/DE1264453B/de
Publication of DE1264453B publication Critical patent/DE1264453B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/04Cleaning arrangements or devices for inking rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen der Farbwerkswalzen von Rotationsdruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der Farbwerkswalzen von Rotationsdruckmaschinen, wobei ein Sprührohr zum Aufbringen des Waschmittels und eine an einer in der Druckmaschine verbleibenden Walze zur Anlage zu bringende Rakel zum Abstreifen der gelösten Farbrückstände dient.
  • Zum Reinigen von Farbwerkswälzen und Druckwerkszylindern sind einerseits Waschmaschinen bekannt, die als selbständige Einrichtungen unabhängig von der Druckmaschine arbeiten und das Herausnehmen der Walzen oder Zylinder aus der Maschine erfordern.
  • Andererseits wurden auch Anordnungen geschaffen, die das Reinigen einzelner Zylinder oder der Gesamtheit der Walzen eines Farbwerkes in der Maschine ermöglichen, wobei es Ausführungen gibt, die sowohl stationär wie auch abnehmbar an der Druckmaschine angebracht werden. Bei derartigen Vorrichtungen ist es unter anderem bekannt, das Waschmittel auf eine der Farbwerkswalzen aufzusprühen und die gelösten Farbrückstände mittels einer an- und abschwenkbaren Rakel aus Stahl, Nylon od. dgl. an einer der Walzen abzustreifen.
  • Die stationär an den Farbwerken angebrachten Waschvorrichtungen ersparen dem Drucker zwar das Herausnehmen der Farbwalzen aus der Maschine sowie das Anbringen und Abnehmen der Waschvorrichtung. Sie erfordern jedoch immer noch Hantierungen für das An- und Abschwenken der Rakel sowie für die Freigabe und das Absperren des Waschmittelzuflusses, wobei außerdem der Waschmittelverbrauch der Willkür des Druckers überlassen und damit keineswegs wirtschaftlich ist.
  • Der in den Druckereien zumeist herrschende Zeitmangel erfordert es jedoch, die Nebenzeiten auf das geringstmögliche Maß herabzusetzen, wie dies auch beim Einsatz schnellaufender Maschinen notwendig ist, um deren Vorteile nicht zum Teil wieder zu schmälern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, die es ermöglicht,. den Waschvorgang bei sparsamem Waschmittelverbrauch voll selbsttätig durchzuführen und das Waschmittel allen angeschlossenen Farbwerken von einem zentralen Waschmittelbehälter aus gleichmäßig zuzuteilen.
  • Zu diesem Zweck wird eine Vorrichtung mit einem zum Aufbringen des Waschmittels dienenden Sprührohr und einer die gelösten Farbrückstände von einer in der Druckmaschine verbleibenden Walze abstreifenden Räkel benutzt, die erfindungsgemäß derart ausgebildet. ist; daß an das oder die Sprührohre sowie einen zentralen Waschmittelbehälter ein oder mehrere Dosierzylinder angeschlossen werden, deren Dosierkolben wahlweise mit einem gemeinsamen, vorzugsweise druckmittelbetätigten Antrieb kuppelbar sind und die Mittel zur Rakelan- und -abstellbewegung beeinflussen.
  • Eine zweckmäßige Gestaltung der Vorrichtung ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß ein als Antriebsmittel verwendeter druckrnittelbeaufschlagbarer Kolben an einem entsprechend geführten Querhaupt angreift, welches vorzugsweise elektromagnetisch zu betätigende Gabeln zum Kuppeln der Kolbenstangen der Dosierkolben mit dem Antrieb trägt.
  • Um eine ordnungsgemäße Reinigung der Farbwalzen zu ermöglichen, ist ein gewisser Nachlauf der Rakelanordnung gegenüber dem Zeitpunkt des Waschmittelaufbringens bei vollautomatischem Ablauf des Waschvorganges vorteilhaft. Gemäß der Erfindung wirkt zu diesem Zweck der Antriebskolben oder das mit ihm verbundene Querhaupt auf einen Endschalter, der seinerseits die Mittel, z. B. einen Wendeschieber, zum An- und Abstellen der Rakel auslöst.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an Hand eines vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • An den zentralen Waschmittelbehälter 1 sind über die Saugleitung 2, das Ventil 3 und die Leitungsstücke 4, 5 die Dosierzylinder 6, 7 angeschlossen, von denen der Dosierzylinder 6 dem oberen und der Dosierzylinder 7 dem unteren Farbwerk, beispielsweise einer sogenannten Unterbaumaschine, zugeordnet ist.
  • Der Innenraum der Dosierzylinder 6 bzw. 7 steht außerdem mit je einer Druckleitung 8 bzw. 9 in Verbindung, die über ein Rückschlagventil'10 nach einem mit einer' Mehrzahl von Sprühdüsen versehenen Sprührohr 11 führt. Das letztere wird einem der im Farbwerk am weitesten- oben liegenden festen Reibzylinder 12 zugeordnet.
  • In den Dosierzylindem 6 bzw. 7 befindet sich je ein Dosierkolben 13 bzw. 14, dessen Kolbenstange 15 bzw. 16 wahlweise mit einem Querhaupt 17 gekuppelt werden kann, welches in entsprechenden nicht dargestellten Führungen gleitet. Zum Kuppeln dient je eine die Kolbenstange 15 bzw. 16 an einem Einschnitt übergreifende Gabel 18 bzw. 19, die am Querhaupt gelagert ist und unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder mit der Kolbenstange 15 bzw. 16 im Eingriff steht oder mittels eines Elektromagnets 20 bzw. 21 außer Eingriff gebracht werden kann.
  • An dem Querhaupt 17 greift ferner die Kolbenstange 22 des im Antriebszylinder 23 befindlichen Antriebskolbens 24 an. Die durch den letzteren abgetrennten beiden Zylinderräume sind über die Druckmittelleitungen 25 bzw. 26 an ein Zweiwege-Magnetventil 27 angeschlossen, dem das Druckmittel über die Leitung 28 zugeführt wird. Von der Druckmittelleitung 25 bzw. 26 sind einerseits die gegebenenfalls nach dem Antriebszylinder weiterer Dosiervorrichtungen führenden Leitungen 29 bzw. 40 abgezweigt, andererseits ist an die Drucknüttelleitung 25 die Leitung 30 angeschlossen, welche das Druckmittel über einen Wendeschieber 31 dem gelenkig aufgehängten Stehzylinder 32 der Rakeleinrichtung zuleitet.
  • In diesem befindet sich der von der einen Seite her durch eine Feder 33 beaufschlagte und von der anderen Seite durch das Druckmittel beaufschlagbare Stehkolben 34, dessen Kolbenstange 35 über einen Hebel 36 an einem drehbar gelagerten Träger 37 für die Rakel 38 angreift. Die Rakelvorrichtung wird an dem im Farbwerk am weitesten -unten liegenden Changierreiber 39 angeordnet und besitzt einen nicht dargestellten abnehmbaren Fangbehälter zur Aufnahme des abgestreiften Waschmittel-Farb-Gemisches.
  • Vor Beginn des Waschvorganges wird durch Betätigen entsprechender Schalter gegebenenfalls der eine oder andere der beiden Elektromagnete 20, 21 unter Strom gesetzt, wenn der Waschvorgang nur an einem der beiden an die Dosiervorrichtung angeschlossenen Farbwerke ablaufen soll. Die zugehörige Gabel 18 oder 19 wird hierdurch außer Eingriff mit der entsprechenden Kolbenstange 15 oder 16 gebracht und der mit ihr in Verbindung stehende Dosierkolben 13 oder 14 stillgesetzt.
  • Das Magnetventil 27 ist dabei in solcher Stellung, daß die Leitungen 26, 40 unter Druck stehen. Der Antriebskolben 24, die Dosierkolben 13, 14, von denen beim Ausführungsbeispiel keiner entkuppelt ist, sowie die Rakel38 befinden sich in der in der Zeichnung dargestellten Lage, wobei die Druckleitungen 8, 9 und die Dosierzylinder 6, 7 mit Waschmittel gefüllt sind.
  • Zum Auslösen des Waschvorganges wird ein nicht dargestellter verriegelbarer Schalter betätigt; welcher das Magnetventil 27 derart verstellt, daß das Druckmittel über die Leitung 25 den Antriebskolben 24 auf der Zeichnung von links her beaufschlagt. Dieser bewegt über die Kolbenstange 22 das Querhaupt 17 und von diesem aus die Dosierkolben 13, 14, die das Waschmittel nach dem Sprührohr 11 drücken, von wo es auf den Reibzylinder 12 aufgebracht wird. ..Am Ende des Hubes des Antriebskolbens 24 wirkt das Querhaupt 17 auf einen Endschalter 41, der seinerseits den Wendeschieber 31 beeinflußt, welcher dem bisher in der Leitung 30 abgesperrten Druckmittel den Weg nach dem Stehzylinder 32 zur Beaufschlagung des Stellkolbens 34 freigibt. Dieser wird entgegen der Feder 33 bewegt und stellt über die Kolbenstange 35 und den Hebel 36 die Rakel 38 an den Changierreiber 39 an. Das verzögerte Anstellen der Rakel 38 dient dem Zweck, daß das Waschmittel hinreichend Zeit findet, alle Walzen des Farbwerkes gut zu benetzen, bevor es samt den gelösten Farbrückständen am Changierreiber 39 abgestreift wird.
  • Um gegebenenfalls ein Nachwaschen mit einer geringeren und wählbaren Waschmittelmenge zu ermöglichen, können für den Antriebskolben 24 auch nicht dargestellte Hubbegrenzungsmittel an sich bekannter Art, z. B. schwenk- oder verstellbare Anschläge, vorgesehen werden.
  • Zum Nachwaschen wie auch zur Vorbereitung eines neuen normalen Waschvorganges wird der ' Schalter; mit dem zuvor der Waschvorgang ausgelöst wurde, entriegelt. Das Magnetventil 27 nimmt nun die Stellung ein, in der das Druckmittel von der Leitung 28 aus über die Leitung 26 in den Antriebszylinder 23 gelangt. Der Antriebskolben 24 bewegt sich jetzt in der Zeichnung nach links und nimmt über die bereits beschriebenen Mittel die Dosierkolben 13; 14 mit, so daß das Waschmittel aus dem Behälter 1 über die Leitung 2, das Ventil 3 und die Leitungsstücke 4, 5 in die Dosierzylinder 6, 7 gesaugt wird. Der Antriebskolben 24 verbleibt nach Beendigung seines Hubes in seiner linken Endstellung und steht so lange unter Druck, bis nach erneuter Betätigung des verriegelbaren Schalters seine Beaufschlagung über die Leitung 25 erfolgt und der Waschvorgang wieder wie beschrieben abläuft.
  • Gleichzeitig mit Beginn des Rücklaufes des Antriebskolbens 24 wurde von dem Querhaupt 17 der Endschalter 41 freigegeben, der eine Rückstellung des Wendeschiebers 31 auslöst. Hierdurch kann die im Stehzylinder 32 enthaltene Luft unter dem Druck der Feder 33 entweichen, und die Rakel 38 wird vom Changierreiber 39 abgeschwenkt.
  • Obwohl der Druckmittelantrieb der Dosiervorrichtung aus baulichen und funktionellen Gründen besonders zweckmäßig ist, können abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel für den Antrieb der Dosierkolben und für die Rakelan- und -abstellvorrichturig auch elektrische oder elektromechanische Antriebs- und Steuermittel -verwendet werden, deren Anordnung und sinngemäße Gestaltung dem Fachmann keine Schwierigkeiten bereiten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Reinigen der Farbwerkswalzen von Rotationsdruckmaschinen mit einem zum Aufbringen des Waschmittels dienenden Sprührohr und einer die gelösten Farbrückstände von einer der in der Druckmaschine verbleibenden Walzen abstreifenden Rakel,. d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß an das oder die Sprührohre (11) sowie einen zentralen Waschmittel-Behälter (1) ein oder mehrere Dosierzylinder (6, 7) angeschlossen sind, deren Dosierkolben (13,14) wahlweise mit einem gemeinsamen, vorzugsweise druckmittelbetätigten Antrieb kuppelbar sind und die Mittel zur Rakelan- und -abstellbewegung beeinflussen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Antriebsmittel verwendeter druckmittelbeaufschlagbarer Kolben (24) an einem entsprechend geführten Querhaupt (17) angreift, welches vorzugsweise elektromagnetisch zu betätigende Gabeln (18,19) zum Kuppeln der Kolbenstangen (15,16) der Dosierkolben (13,14) mit dem Antrieb trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebskolben (24) oder das mit ihm verbundene Querhaupt (17) auf einen Endschalter (41) wirkt, der seinerseits die Mittel, z. B. einen Wendeschieber (31), zum An- und Abstellen der Rakel auslöst.
DEV27466A 1964-12-28 1964-12-28 Vorrichtung zum Reinigen der Farbwerkswalzen von Rotationsdruckmaschinen Pending DE1264453B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3771450A (en) * 1972-06-06 1973-11-13 Dick Co Ab Clean fluid washing system for duplicating machines and the like
DE3220537A1 (de) * 1982-06-01 1983-12-01 M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach Vorrichtung fuer lackiereinrichtungen
DE102024104111A1 (de) * 2024-02-14 2025-08-14 Koenig & Bauer Ag Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eines Rotationskörpers und Verfahren zum Betreiben einer Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eines Rotationskörpers

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