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DE1040376B - Ausgleichseinrichtung an motorisch angetriebenen Foerderpumpen fuer stroemende Medien - Google Patents

Ausgleichseinrichtung an motorisch angetriebenen Foerderpumpen fuer stroemende Medien

Info

Publication number
DE1040376B
DE1040376B DEM18600A DEM0018600A DE1040376B DE 1040376 B DE1040376 B DE 1040376B DE M18600 A DEM18600 A DE M18600A DE M0018600 A DEM0018600 A DE M0018600A DE 1040376 B DE1040376 B DE 1040376B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impeller
radial
channels
hollow shaft
bearings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM18600A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Hans Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS MOSER DIPL ING DR
Original Assignee
HANS MOSER DIPL ING DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS MOSER DIPL ING DR filed Critical HANS MOSER DIPL ING DR
Priority to DEM18600A priority Critical patent/DE1040376B/de
Publication of DE1040376B publication Critical patent/DE1040376B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
    • F04D13/0646Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven the hollow pump or motor shaft being the conduit for the working fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/04Shafts or bearings, or assemblies thereof
    • F04D29/041Axial thrust balancing
    • F04D29/0416Axial thrust balancing balancing pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Ausgleichseinrichtung an motorisch angetriebenen Förderpumpen für strömende Medien Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgleichseinrichtung zur Kompensation des hydraulischen Axialschubes an motorisch angetriebenen Förderpumpen mit einseitiger Durchflußrichtung strömender Medien, bei welchen der Rotor eines Elektromotors mit einem radiale Kanäle aufweisenden Laufrad mit einem auf der Druckseite desselben befindlichen Zentralraum zusammengebaut und die Tragwelle für den Rotor als Hohlwelle für das Laufrad ausgebildet ist, welche durch Radialgleitlager am Einlaßende und am Laufrad drehbar gelagert ist.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, die schon verschiedentlich versuchte Kompensierung des hydraulischen Axialschubes mit einfacheren und wirkungsvolleren Mitteln als bisher so weit zu vervollkommnen, daß hei allen Betriebszuständen der Pumpe praktisch überhaupt keine Axialschübe mehr auftreten; das bedeutet, daß etwa vorhandene Axiallager sich auch im ununterbrochenen Betrieb, wie er beispielsweise in Zentralheizungsanlagen verlangt wird, nicht abnutzen und keiner Auswechslung bedürfen, so daß die Lebensdauer der Pumpe bei wartungsfreiem Lauf wesentlich erhöht wird.
  • Den bekannten Ausgleichsvorrichtungen zur Kompensation des hydraulischen Axialschubes ist eine derartig weitgehende und von den verschiedenen Betriebszuständen unabhängige Kompensation nicht gelungen, so daß diese Pumpen zur Aufnahme der verschiedentlich auftretenden und nicht unerheblichen Axialschübe Axialdrucklager benötigen. Auch die bekanntgewordene Verwendung von Ausgleichsbohrungen hat keine wesentliche Wirkung, weil das Radiallager sich im Bereich des Antriebsrotors befindet und an der Axialschubkompensation unbeteiligt ist. Diese Feststellung gilt auch für solche Pumpen, bei denen oberhalb des radiale Kanäle aufweisenden Laufrades auf der Druckseite desselben ein Zentralraum mit Ausgleichsbohrungen zur Hochdruckseite hin angeordnet ist, da die Radiallager der Pumpenwelle innerhalb dieses Hohlraumes angeordnet sind, so daß zwischen der Hochdruckseite und der Niederdruckseite der Pumpe ein Druckgefälle je nach der Größe des zwischen Laufrad und Pumpengehäuse vorhandenen Ringspaltes auftritt.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß bei den gattungsgemäßen Pumpen das eine der Radialgleitlager den Zentralraum, der in an sich bekannter Weise mit dem Hohlwellenraum durch Kanäle in Verbindung steht, umgibt und gegen den äußeren Hochdruckraum abschließt. Dadurch wird erreicht, daß die wartungslosen Gleitlager, die durch das Fördermedium geschmiert werden, die Trennstellen zwischen Hochdruck und Niederdruck des Fördermediums bilden. Zweckmäßig ist eine solche Ausbildung des einen Radialgleitlagers, daß das Laufrad jenseits seiner Hohlwelle eine zylindrische Abschlußbüchse trägt, die in zylindrischen Gegenflächen des im Pumpengehäuse befindlichen zentralen Hohlraumes läuft, wobei die Durchmesser der beiden Radialgleitlager am Einlaßende und am Laufrad vorteilhaft gleich sind. Es können auch in an sich. bekannter Weise Kanäle für die Rückführung der durch die Gleitlager von der Hochdruckseite her dringenden Förderflüssigkeit zur Niederdruckseite vorgesehen sein.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß sich alle Niederdruckkräfte kompensieren und daß sich ebenfalls alle Hochdruckkräfte kompensieren. Diese Kompensation des hydraulischen Axialschubes ist unabhängig von der Spaltbreite zwischen dem Laufrad und dem Gehäuse und ist für alle Betriebszustände der Pumpe so vollkommen, daß das Laufrad der Pumpe praktisch keine Axiallager benötigt. Es genügt, dem Laufrad beiderseits der Radiallager gleichsam als Längsanschläge je einen schmalen stirnseitigen Ringbund zu geben, der aber eigentliche Lagerdrücke überhaupt nicht aufzunehmen braucht.
  • Selbstverständlich ist dieses Grundprinzip der gleichen Lagerdurchmesser abwandelbar, wenn man, wie es in der Praxis vorkommen kann, hydraulische Axialschubkräfte im Zusammenwirken mit magnetischen oder statischen Kräften kompensieren muß. Es ist dann nur noch eine Angelegenheit der zweckmäßigen Wahl des geringen Unterschiedes der Durchmesser der beiden Radiallager, um neben den hydraulischen Axialschüben auch andere Kräfte wie das Eigengewicht von Rotor und Laufrad bei senkrechter Anordnung der Pumpe und einen magnetischen Axialschub zu kompensieren oder auf einen kleinen konstanten resultierenden Schub zur Vermeidung von Axialvibrationen zu reduzieren. Bei der im Prinzip vorhandenen Durchmessergleichheit der Radialgleitlager werden die variierenden hydraulischen Schübe vollkommen stetig und automatisch ausgeglichen.
  • Da das Lagerspiel, wie üblich, bei niedrigviskosen Flüssigkeiten, beispielsweise Wasser, sehr enge Toleranzen hat, tritt nur sehr wenig Flüssigkeit, eben so viel, wie für die Flüssigkeitsreibung zur Lagerschmierung notwendig ist, durch die Lagerspalte hindurch, was sich in einem sehr guten hydraulischen Wirkungsgrad der Pumpe und in stetiger genauer Axialschubkompensation auswirkt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Im Gehäuse, das aus den Teilen 101 und 102 besteht, ist der geblechte Stator-Eisen-Kern 103 eines Asynchronmotors mit Wicklungen 104 eingebaut. Ein Spaltrohr 105 ist mit Hilfe der Dichtungsringe 106 feststehend in das Gehäuse eingebaut und schließt den Stator und Wicklungsteil fliissigkeits- und gasdicht vom Innenraum ab.
  • Der mit Kurzschlußringen 108 und eingelegten Käfigstäben versehene ferromagnetische Rotor 107 besteht mit der Hohlwelle 110 aus einem Stück, die an ihrem einen Ende als Laufrad 109 mit den Radialkanälen 122 ausgebildet ist. Der Hohlwellenraum ist mit 121 bezeichnet. Das mit dem Rotor zusammenhängende Laufrad ist durch an beiden Enden desselben befindliche zylindrische Büchsen 109a und 111a, die in zylindrischen Gegenflächen des Pumpengehäuses laufen und als radiale Gleitlager wirken, gelagert. Beide Lagerungen haben gleichen Durchmesser. Die Lagerbüchsen weisen schmale ringförmige Schulterflächen auf, die zur Begrenzung des axialen Spiels des Rotors und zum Auffangen etwaiger Restschübe (z. B. vom Eigengewicht des Rotors oder magnetischen Kräften herrührend) dienen. Selbst bei Hochdruckpumpen können ihre Abmessungen ohne Gefahr von Verschleiß klein gehalten werden, weil die Kompensation der großen hydraulischen Schübe, selbst wenn sie variieren, stets vollkommen und stetig selbsttätig erfolgt.
  • Außerdem sind Graphit= oder Nylonlagerbüchsen 111 und 113 für die radiale Lagerung des Laufteiles der Pumpe vorgesehen, die insbesondere bei großen Pumpen zweckmäßig sind, um die sonst genügenden Lager 109a und 111a, die vorzugsweise abdichtende Wirkung haben sollen, zu entlasten. Sonst können an Stelle der Lagerbüchsen 111 und 113 an dieser Stelle auch Filter eingesetzt werden, die aber auch an anderer Stelle angeordnet sein können. Die untere Graphit- oder Nylonlagerbüchse 111 befindet sich in dem Ringraum 111 b, der durch eine zylindrische Aasdrehung am inneren Ende des in Verlängerung des Eingangskanals 120 liegenden Gehäuseteiles 102 zwischen diesem und dem Rotor 107 gebildet ist.
  • In dem den Ausflußkanal124 aufweisenden Gehäuseteil 101 befinden sich die feststehenden Leitradkanäle 123, die um den Gehäusekern 112 herumführen, welcher den Zentralraum 126 enthält, der durch die Lagerbüchse 109a des Laufteiles abgeschlossen wird. Die Kanäle 111c und 126a können für die Rückführung der durch die Gleitlager von der Hochdruckseite her dringenden Förderflüssigkeit zur Niederdruckseite vorgesehen sein. Sie sind insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Laufteil der Pumpe auf jeder Seite zwei Radiallager aufweist. Der Zentralraum 126 steht durch die Kanäle oder Löcher 126 b mit dem eintrittsseitigen Hohlwellenraum 121. welcher der Niederdruckraum ist, in druckabfalloser Verbindung.
  • Der Hochdruck entsteht in den radialen Kanälen 122 des Laufrades 109, dessen Ringspalte 125a und 125 b ein genügendes Spiel gegenüber dem Gehäuse geben, welches unterhalb des Laufrades zwischen sich und der Hohlwelle den Ringraum 127 bildet, der durch das Spaltrohr 105 gegen den Stator abgeschlossen ist.
  • Die obere Lager- und Abschlußbüchse 109a trägt einen Zahnkranz 114, mit welchem ein Kegelrad 115 am Ende eines Zapfens 116 dadurch in Eingriff gebracht werden kann, daß der Zapfen 116 gegen die Kraft der Feder 117 in das Gehäuse hineingedrückt wird, wonach der Zapfen 116 am Kopf 118 gedreht werden kann. Der "Zapfen 116 ist gleitbar in einer Hülse 116a und könnte auch schräg zur Achse der Welle 110 eingesetzt sein. Eine überwurfmutter 119 deckt normalerweise den Kopf 118 dieser Deblockierungsvorrichtung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist, ab und verhindert im Zusammenwirken mit dem Dichtungsring 119 b ein Austreten von Förderflüssigkeit.
  • Im Betrieb wird Flüssigkeit durch den Kanal 120 und den Hohlwellenraum 121 angesaugt und durch die Laufradkanäle 122 des Laufrades 109 nach außen getrieben und gelangt durch die feststehenden Leitradkanäle 123 zum Ausflußkanal 124. In dem Hohlwellenraum 121 und dem mit ihm durch die Löcher 126b in Verbindung stehenden Zentralraum 126 herrscht Niederdruck, so daß sich die Niederdruckkräfte innerhalb des Querschnittskreises der Gleitlagerdurchmesser gegenseitig kompensieren. Außerhalb des Ouerschnittskreises der Lagerdurchmesser herrscht Hochdruck, und die hier auftretenden Hochdruckkräfte kompensieren sich bei gleichem Lagerdurchmesser ebenfalls.
  • Die Querschnittskreise der Lagerdurchmesser sind, da das obere Gleitlager den sich bis in den Laufradteil fortsetzenden Zentralraum 126 umgibt, außergewöhnlich groß, woraus sich eine geringe spezifische Flächenbelastung der Radialgieitlager und damit ein sehr geringer Verschleiß und eine erhöhte Lebensdauer ergeben.
  • Durch den durch die Kompensation der Axialschübe bedingten Wegfall der »Spaltverluste« des Fördermediums kann der Ringspalt zwischen dem Laufrad-Außendurchmesser und dem Gehäuse-Innendurchmesser viel größere Ausmaße als üblich erhalten. Damit muß die Bearbeitung von Laufrad und Gehäuse nicht mehr so genau wie bisher erfolgen, wodurch sich die Herstellungskosten vermindern, ohne daß der Wirkungsgrad der Pumpe beeinträchtigt wird.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig, ob das Laufrad ein- oder mehrstufig aufgebaut ist oder ob sie für eine andere Ausführungsform von Pumpe oder Förderaggregat beliebiger Fördermedien angewandt wird. Die Pumpe kann sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Lage arbeiten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRI'CfiE# 1. Ausgleichseinrichtung zur Kompensation des hydraulischen Axialschubes an motorisch angetriebenen Förderpumpen mit einseitiger Durchflußrichtung strömender Medien, bei welchen der Rotor eines Elektromotors mit einem radiale Kanäle aufweisenden Laufrad mit einem auf der Druckseite desselben befindlichen Zentralraum zusammengebaut und die Tragwelle für den Rotor als Hohlwelle für das Laufrad ausgebildet ist. welche durch Radialgleitlager am Einlaßende und am Laufrad drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Radialgleitlager den Zentralraum (126), der in an sich bekannter Weise mit dem Hohlwellenraum (121) durch Kanäle (126b) in Verbindung steht, umgibt und gegen den äußeren Hochdruckraum abschließt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des einen Radialgleitlagers, daß das Laufrad (109) jenseits seiner Hohlwelle (121) eine zylindrische Abschlußbüchse (109a) trägt, die in zylindrischen Gegenflächen des im Pumpengehäuse befindlichen zentralen Hohlraumes (126) läuft.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der beiden Radialgleitlager gleich sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise Kanäle (126a, 111c) für die Rückführung der durch die Gleitlager von der Hochdruckseite her dringenden Förderflüssigkeit zur Niederdruckseite vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 251418, 189 064: französische Patentschrift Nr. 997390; britische Patentschriften Nr. 582036, 210273. 126 099; US A.-Patentschriften Nr. 2 537 310, 2 535 695, 2 524 269, 1405 959; P f 1 e i d e r e r, Die Kreiselpumpen. 1949, S. 363.
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