DD257091A5 - Flachstrickmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Flachstrickmaschine besitzt ein Nadelbett (2), einen Schlossplattenschlitten (3) und mehrere Mitnehmerschienen, auf denen Fadenfuehrer (6, 6 a) zwischen zwei Auflaufbloecken (9, 9 a) verschiebbar gelagert sind. Diese Fadenfuehrer sind mit einem Fadenaustritt (21, 21 a) versehen und werden von Fingern (25, 25 a) mitgenommen. Hilfsantriebe (11) der Auflaufbloecke und eine automatische Verhakeinrichtung der Fadenfuehrer an den Auflaufbloecken, welche von dem Mitnehmerfinger (25) loesbar ist, ermoeglichen die Verschiebung der Fadenfuehrer mit einem dieser Auflaufbloecke zu jedem Zeitpunkt unabhaengig von der Bewegung des Schlittens, was das Aussetzen des Fadenaustrittes ermoeglicht, welcher waehrend der Herstellung von INTARSIA-Gestricken aufhoert zu stricken. Fig. 1
Description
Rückbewegung des Fadenaustrittes ist daher nur möglich, wenn der Fadenführer auf einen Auflaufbock trifft, und findet vor dem Halt des Fadenführers statt.
Bei einem anderen Mechanismus (DE-A-3245233) wird der Fadenaustritt von einer Nocke angehoben, die von dem Fadenführer getragen wird. Dieser besteht aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und das Anheben des Fadenaustrittes wird durch die Relativbewegung der verschiedenen Teile des Fadenführers bewirkt, sobald dieser auf einen Auflaufblock trifft. Die Konstruktion des Fadenführers ist verhältnismäßig kompliziert und wie bei dem vorstehenden Mechanismus kann die Aussetzung des Fadenaustrittes nur zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden, wenn der Fadenführer auf einen Auflaufbock trifft.
Bei einem anderen bekannten Mechanismus (DE-A-2459690) ist der Fadenaustritt ebenfalls vertikal aussetzbar und er wird auf dem Fadenführer von zwei Federn nach oben gezogen. Ein quer beweglicher Teil an dem Fadenführer steuert die Aussetzung des Fadenaustrittes mittels einer Nocke in dem Augenblick, wo er auf einen Auflaufblock trifft, das heißt, unmittelbar vor dem Halt des Fadenführers.
Alle diese bekannten Systeme haben einen mehr oder weniger komplizierten Mechanismus gemeinsam, welcher auf dem Fadenführer angeordnet ist und das Aussetzen des Fadenaustrittes in dem Augenblick gewährleistet, wo der Fadenführer auf einen Auflaufblock trifft und nur in diesem Moment, weil der Fadenaustritt beweglich an dem Fadenführer angeordnet ist. Die Aufiaufblöcke haben hier ausschließlich die Funktion eines Anschlages. Bei diesen bekannten Vorrichtungen können sich die Fadenführer gegenseitig behindern, denn sie sind sehr nahe beieinander, insbesondere in dem Fall von schwenkbaren Fadenaustritten, die in Gefahr laufen, sich an einem Fadenaustritt oder einem benachbarten Faden festzuhaken und so eine .Störung hervorzurufen.
Man hat weiterhin schon vorgeschlagen, einen Fadenführer mittels eines Auflaufblockes zu verschieben, an welchem der Fadenführersich automatisch verhakt (FR-A-2384048). Die Verschiebung des Auflaufblockes wird indessen nur während einer Umkehrung der Laufrichtung des Schlittens bewirkt, das heißt zwischen dem Stricken zweier aufeinanderfolgender Reihen.
Angewandt auf das Stricken eines INTARSIA-Gestricke? würde dieser Mechanismus eine große Genauigkeit in der Ausrichtung der Fadenführer erfordern, damit die Nadeln beiderseits des Fadenführers sich während eines Wechsels der Farbe nicht berühren.
Ziel der Erfindung ist die technisch-konstruktive Vereinfachung einer Flachstrickmaschine durch Verringerung der Anzahl ihrer Bestandteile, wodurch Herstellungskosten und Montageaufwand herabgesetzt werden und die Zuverlässigkeit ihrer Funktionsweise erhöht wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verschiebung der Fadenaustritte zu jedem Zeitpunkt zu ermöglichen, unabhängig von der Bewegung des Schlittens, das heißt nicht nur, wenn der Fadenführer auf einen Auflaufblock trifft. Die Erfindung soll ferner dieses Ziel durch möglichst einfache Mittel erreichen.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Flachstrickmaschine eine Einrichtung für ein automatisches Loshaken des Fadenführers von den Auflaufblöcken in dem Augenblick vor der Mitnahme der Fadenführer aufweist, wobei Steuerfühier für die Antriebe der Auflaufblöcke derart ausgebildet sind, daß die Auflaufblöcke mit ihren Fadenfühlern zu jedem Zeitpunkt während der Verschiebung des Schlittens verschiebbar sind.
Bei dem System nach der Erfindung werden die Auflaufblöcke nicht als Anschläge benutzt, sondern als Antriebsmittel und die Ausrichteinrichtungen für die Auflaufblöcke werden gleichzeitig verwendet für das Aussetzen oder Verschwinden der Nadelaustritte. Die Auflaufblöcke werden angetrieben durch Hilfsantriebe, so daß es möglich ist, die Fadenführer mit ihren Fadenaustritten zu jedem Zeitpunkt zu verschieben, unabhängig von der Bewegung des Schlittens.
Die automatische Verhakeinrichtung der Fadenführer an den Auflaufblöcken kann sehr einfach nach dem Modell der autoamtischen Ankupplungshaken bei Eisenbahnwegen ausgeführt sein. Das Loshaken kann sehr einfach durch den Mitnehmerfinger des Fadenfühlers erfolgen, welcher den Haken anhebt, bevor er auf die Mitnehmernase des Fadenfühers trifft.
Das System nach der Erfindung ist daher nicht nur viel weicher in seiner Anwendung als die früheren Systeme, sondern er kann auch mit einem Mechanismus von außerordentlicher Einfachheit ausgeführt werden.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung.
Die Figur 1: ist eine schematische Ansicht der Strickmaschine nach der Erfindung.
Die Figur 2: zeigt einen Fadenführer und seine automatischen Verhakvorrichtungen am Auflaufblock.
Die Figur 3: zeig das Stickstoffschema eines INTARSIA-Gestrickes in drei Farben.
Die Figur 1 zeigt schematisch eine Flachstrickmaschine mit einem Gestell 1, welches zwei Nadelbetten 2, 2a trägt, die in V angeordnet und in denen die Nadeln und ihre Keile angeordnet sind, sowie ein Schlitten 3, auf welchem Doppelfail-Schloßplatten 4 befestigt sind. Bei dem betrachteten Beispiel ist jeder dieser Fälle durch ein Dreieck A bzw. B bezeichnet. Der Schlitten 3 trägt weiterhin Mitnehmerkästen 5 und 5 a, welche jeweils den Fällen A und B entsprechen und die mit einem Mitnehmerfinger 25 bzw. 25a versehen sind, die in bekannter Weise vertikal verschiebbar und elastisch ausgebildet sind zur Mitnahme der Fadenführer 6 und 6a, die auf Mitnehmerschienen 7 sitzen, die parallel zueinander in bekannter Weise angeordnet sind und von Trägern 8 und' 8a getragen werden. Auf jedem dieser Mitnehmerschienen 7 sitzt ein Paar Aufbaublöcke 9, 9a, die in bekannter Weise
verschiebbar sind. Die Verschiebung der Auflaufblöcke 9 und 9 a entlang der Mitnehmerschienen ist gewährleistet durch einen Motor Hfür jedes Paar Auflaufblöcke. Dieser Motor 11 treibt ein Kabel 13 an, welches sich längs der entsprechenden Mitnehmerschiene erstreckt und über zwei Umlenkrollen 10 und 10a läuft. Der eine Abschnitt des Kabels 13 ist an einem der Auflaufblöcke 9 und der andere Abschnitt an dem anderen Auflaufblock 9a befestigt. Der Motor 11 wird gesteuert durch einen Verschiebefühler 12 in unmittelbarer Beziehung zu dem Stellungsablesesystem des Schlittens 3, das heißt der Fadenführer. Das Ganze wird gesteuert von einem Mikroprozessor, welcher auch die Auswahl der Nadeln steuert und in welchem das Stickprogramm gespeichert ist. Die Auswahl der Nadeln erfolgt zum Beispiel, wie es in dem Patent CH-A-632024 beschrieben ist. Jeder der Fadenführer 6, 6a ist mit einem Fadenaustritt 21 bzw. 21 a ausgestattet, die den Faden 20 führen, der von einer festen Spule nach den Nadeln abgespult wird.
Wie es in Figur 2 sichtbar ist, ist der Fadenaustritt 21 einfach an dem Fadenführer mittels zweier Schrauben befestigt. Der Fadenführer 6 ist mit zwei Klingen 22,22a ausgestattet, die in der Mitte des Fadenführers um eine Achse 24 schwenkbar sind. Jede dieser Klinken steht unter der Wirkung einer Zugfeder 23 bzw. 23a, welche die Tendenz haben, die Klinken in einer sch ragen Stellung zu halten, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, gegen einen nicht dargestellten Anschlag. Diese Klinken 22 und 22a stehen beiderseits des Blockes des Fadenführers 6 heraus und ihre herausstehenden Enden haben die Form eines Hakens 26 bzw. 26a und enden mit einer Schräge 27 bzw. 27a, wie beigewissen automatischen Haken bei Kupplungen von Eisenbahnwagen. Dieser Haken arbeitet zusammen mit einem Zapfen 29 an dem Nockenblock. In der verhakten oder abgesenkten Lage des Hakens befinden sich die gegenüberliegenden Enden der Klinke 22 und 22a nahezu in gleicher Höhe wie die Mitnehmernasen 30 und 30a des Fadenführers 6, welche dazu bestimmt sind, von dem Mitnehmerfinger 25 mitgenommen zu werden.
Sobald zum Beispiel der Fadenführer 6 nach links in Richtung des Pfeiles F1 von dem Mitnehmerfinger 25 mitgenommen wird, trifft die Schräge 27 der Klinke 22 auf den Zapfen 29 und der Haken 26 verhakt sich an diesem Zapfen. Gleichzeitig wird der Mitnehmerfinger 25 durch eine der Schrägen der Nocke 28 des Auflaufblockes 9 angehoben und setzt den Fadenführer 6 frei. Der Fadenführer 6, welcher an dem Auflaufblock 9 verhakt ist, ist dann beliebig mit dem Auflauf block durch Betätigung des Kabels 13 verschiebbar.
Sobald der Fadenführer 6 nach rechts in Richtung des Pfeiles F2 von dem Mitnehmerfinger 25 mitgenommen werden soll, trifft dieser Finger zunächst auf die Klinke 22, was zur Folge hat, diese in die Lage 22', dargestellt in strichpunktierten Linien, verschwenken zu lassen unter Freisetzung des Auflaufblockes 9, bevor er auf die Mitnehmernase 30a des Fadenführers trifft. Man bemerkt, daß der hier vorliegende Fadenführer 6 zwar bewegliche Teile aufweist, die Klinken 22 und 22a, welche betätigt werden, sobald der Fadenführer in die Nähe eines Auflaufblockes ankommt, daß diese beweglichen Teile aber nicht auf den Fadenaustritt 21 wirken. Man stellt fest, daß der dafür notwendige Mechanismus außerordentlich einfach, robust und von einer erhöhten Zuverlässigkeit ist.
Zum Zwecke der Vereinfachung hat man in der Figur 1 nur einen einzigen Schlitten, zwei Fadenführer und zwei Auflaufblöcke dargestellt, jedoch ist es offensichtlich, daß die Maschine auch mehrere Schlitten, mehrere Mitnehmerschienen und eine größere Anzahl von Fadenführer und entsprechende Auflaufblöcke aufweisen kann.
Anstelle und statt des Kabels 13 ist es weiter möglich, eine Kette oder eine endlose Schraube Oder alle anderen Antriebe der Auflaufblöcke zu verwenden. Was die automatische Verhakeinrichtung anbetrifft, könnte diese auch in anderer Weise ausgebildet sein, jedoch die dargestellte Ausführung scheint sehr wohl die einfachste zu sein.
Die Figur 3 zeigt schematisch die Verschiebung von drei Fadenführer 61,62 und 63 einer Maschine, welche wenigstens drei Fadenführer in dem Fall von INTARSIA-Gestricken aufweist mit drei zu strickenden Bereichen von unterschiedlichen Farben I, Il und III. Die Maschine ist ausgestattet mit einer Doppelfall-Schloßplatte A und B.
Die Figur 3a zeigt eine Schloßplatte, welche sich nach links verschiebt und über den gestrickten Teil hinweggegangen ist Die drei Fadenführer 61,62 und 63 sind am Ende ihres Weges angekommen und alle drei an den entsprechenden linken Auflaufblöcken verhakt.
Die Figur 3 b zeigt die Schloßplatte A, B, welche nach rechts zurückkommt zum Stricken der nächsten Maschenreihe. Bevorder . Schlitten seine Verschiebung nach rechts beginnt oder zur gleichen Zeit mit dieser Verschiebung wird der Fadenführer 63 nach rechts mittels des linken Auf lauf blockes verschoben, um in die Lage 63' zu kommen, damit der Strickbereich Il freigegeben wird, welcher dann mittels des Fadenführers 62 gestrickt wird.
Der Teil I wird mit dem Fall A und dem Fadenführer 61 gestrickt und der Teil Il wird mit dem Fall B und dem Fadenführer 62 gestrickt, wie es in Figur 3c dargestellt ist. Am Ende des Strickens des Teiles I trifft der Fadenführer 61 auf seinen rechten Auflaufblock, an welchem er sich festhakt, wie es in der Figur 3d dargestellt ist.
Am Ende des Strickens der Partie Il durch den Fall B hält der Fadenführer 62 an und verhakt sich an seinem rechten Auflaufblock in einer Lage, wie sie in unterbrochenen Linien in Figur 3d dargestellt ist. Sobald der Fadenführer 62 diese Stellung erreicht hat, wird er nach rückwärts geführt, das heißt nach links in die Lage 62' durch den Auflaufblock, an welchem er verhakt ist, um den Teil III freizugeben, welcher noch zu stricken bleibt. Gleichzeitig wird der Fadenführer 63 ebenfalls nach links aus der Stellung 63' in die Stellung 63" von seinem linken Auflaufblock verschoben, an welchem er verhakt ist, und zwar in eine Stellung, welche der in Figur 2 dargestellten Stellung entspricht, um das Stricken des Teiles III vorzubereiten. Die Verschiebung der Fadenführer 62 und 63, dargestellt in der Figur 3d, muß erfolgen, sobald der Fall B aufgehört hat zu arbeiten und vor allem, bevorder Fall A beginnt, die Nadeln des gestrickten Teiles Il zu betätigen.
Die Figur 3e zeigt den Fadenführer 63, wie ersieh während des Strickens des Teiles III mit dem Fall A nach rechts verschiebt. Nachdem das Stricken des Teiles III beendet ist, wird der Fadenführer 62 von seinem rechten Auflaufblock derart nach rechts verschoben, daß die drei Fadenführer sich in einer Lage befinden, welche gleich rechts vom Ende des entsprechenden Gestrickteiles ist. Der Schlitten 3 verschiebt sich dann von rechts nach links und es ist dann der Fadenführer 61, der nach links verschoben wird, um den Teil Il des gestrickten Bereiches freizumachen, und es sind dann die Teile Il und III die jeweils mit den Fällen A und B gestrickt werden. Am Ende des Strickens des Teiles Il werden die Fadenführer 61 und 62 nach rechts verschoben, um das Stricken des Teiles I mit dem Fall B zu ermöglichen und so fort.
Die zur Verfügung stehende Zeit zur gleichzeitigen Verschiebung zweier benachbarter Fadenaustritte, wie es der Fall in Figur 3d ist, ist gleich der Zeit, die der Schlitten braucht, um eine Distanz zu durchlaufen, welche gleich ist der Distanz, welche die Zentren der beiden Fälle A und B trennt.
Es ist ohne weiteres möglich, daß in der Figur 3 dargestellte Strickprinzip auf einen Strickvorgang mittels vier oder fünf oder noch mehr Fadenführer anzuwenden.
Claims (3)
1. Flachstrickmaschine mit wenigstens einem Nadelbett und wenigstens einem Schloßplattenschlitten für mehrere Stricksysteme, welcher zum Austrieb der Nadeln über dem Nadelbett verschiebbar ist, sowie mit mehreren Mitnehmerschienen parallel zum Nadelbett, auf denen jeweils ein zwischen zwei ebenfalls entlang der Mitnehmerschiene verschiebbaren Auflaufblöcken gleitbarer Fadenführer sitzt, wobei die mit einem Fadenaustritt versehenen Fadenführer von Fingern an dem Schlitten mitgenommen werden, welche dort in der Weise elastisch angeordnet sind, daß sie von den Fadenführern durch Schrägen der Auflaufblöcke abgehoben werden können, ferner mit einer automatischen Verhakeinrichtung für die Fadenführer an den Auf lauf blocken, einem einzelnen Hilfsantrieb für jeden Auf lauf block und mit einer Steuerung dieser Antriebe, die ihrerseits von der Steuerung der Strickmaschine gesteuert wird, gekennzeichnet dadurch, daß sie eine Einrichtung für ein automatisches Loshaken der Fadenführer (6,6a) von den Auflaufblöcken (9,9a) in dem Augenblick vor der Mitnahme der Fadenführer aufweist, wobei Steuerfühler (12) für die Antriebe (11) der Auflaufblöcke derart ausgebildet sind, daß die Auflaufblöcke mit ihren Fadenführern zu jedem Zeitpunkt während der Verschiebung des Schlittens verschiebbar sind.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtungen zur Steuerung und zum Antrieb der Auflaufblöcke derart ausgebildet sind, daß die Fadenführer beiderseits des Verbindungspunktes von zwei Strickbereichen während des Durchganges des Schlittens an diesem Verbindungspunkt in der den Übergang von zwei Stricksystemen trennenden Zwischenzeit verschoben und ausgerichtet werden können.
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Verhakeinrichtung aus zwei Klinken (22, 22 a) besteht, welche schwenkbar auf dem Fadenführer an einem mittleren Punkt gelagert sind und unter der Wirkung einer Feder (23,23a) stehen, wobei diese Klinken einen Arm derart in der Bewegungsbahn des Mitnehmerfingers aufweisen, daß dieser Mitnehmerfinger den Fadenführer von dem Auflaufblock löst, an welchem er in dem Augenblick vor der Mitnahme des Fadenführers verhakt ist.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Flachstrickmaschine mit wenigstens einem Nadelbett und wenigstens einem Schloßplattenschlitten für mehrere Stricksysteme, welcher zum Austrieb der Nadeln über dem Nadelbett verschiebbar ist, sowie mit mehreren Mitnehmerschienen parallel zum Nadelbett, auf denen jeweils ein zwischen zwei ebenfalls entlang der Mitnehmerschiene verschiebbaren Auflaufblöcken gleitbarer Federführer sitzt, wobei die mit einem Fadenaustritt versehenen Fadenführer von Fingern an dem Schlitten mitgenommen werden, welche dort in der Weise elastisch angeordnet sind, daß sie von den Fadenführern durch Schrägen der Auflaufblöcke abgehoben werden können, ferner mit einer automatischen Verhakeinrichtung für die Fadenführer an den Auflaufblöcken, einem einzelnen Hilfsantrieb für jeden Auflaufblock und mit einer Steuerung dieser Antriebe, die ihrerseits von der Steuerung der Strickmaschine gesteuert wird. Eine Verschiebung der Fadenaustritte an den Fadenführern in einer anderen Richtung als derjenigen des Schlittens ist erforderlich bei der Herstellung von INTARSIA-Gestricken, und zwar während der Änderung des Fadens beim Übergang von einer Farbe auf eine andere Farbe. Der Fadenaustritt, welcher aufhört zu stricken, muß ausgesetzt werden, um den Platz einer Nadel zu überlassen, die steigt, um den neuen Faden aufzunehmen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Mehrere Mechanismen sind schon vorgeschlagen worden, um ein solches Aussetzen des Fadenaustrittes zu gewährleisten. Der in der DE-A-2555750 beschriebene Mechanismus besitzt einen Fadenaustritt, welcher schwenkbar auf dem Block des Fadenführers mittels eines Systems von Hebeln und Gelenken angeordnet ist. Der Fadenführer ist mit zwei Drückern ausgestattet, welche die Rückbewegung des Fadenaustrittes steuern, sobald er auf einen der Auflaufblöcke trifft. Die
Priority Applications (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010010892A1 (de) * | 2010-03-10 | 2011-09-15 | H. Stoll Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung eines Gestricks |
| DE102012100478A1 (de) | 2012-01-20 | 2013-07-25 | Walter Stöhr Gmbh | Gestrick, Strickmaschine zur Herstellung eines Gestricks und Verfahren hierzu |
-
1987
- 1987-05-27 DD DD30322087A patent/DD257091A5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010010892A1 (de) * | 2010-03-10 | 2011-09-15 | H. Stoll Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung eines Gestricks |
| DE102010010892B4 (de) * | 2010-03-10 | 2013-08-01 | H. Stoll Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung eines Gestricks und Flachstrickmaschine |
| DE102012100478A1 (de) | 2012-01-20 | 2013-07-25 | Walter Stöhr Gmbh | Gestrick, Strickmaschine zur Herstellung eines Gestricks und Verfahren hierzu |
| DE202012013159U1 (de) | 2012-01-20 | 2015-05-15 | Lilian Haferkamp | Gestrick sowie Strickmaschine zur Herstellung eines Gestricks |
| DE102012100478B4 (de) * | 2012-01-20 | 2015-06-03 | Walter Stöhr Gmbh | Gestrick, Strickmaschine zur Herstellung eines Gestricks und Verfahren hierzu |
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