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DD203104A1 - Selbstschneidender und rueckstellgesicherter gewindeeinsatz - Google Patents

Selbstschneidender und rueckstellgesicherter gewindeeinsatz Download PDF

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Publication number
DD203104A1
DD203104A1 DD23606481A DD23606481A DD203104A1 DD 203104 A1 DD203104 A1 DD 203104A1 DD 23606481 A DD23606481 A DD 23606481A DD 23606481 A DD23606481 A DD 23606481A DD 203104 A1 DD203104 A1 DD 203104A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
edges
threaded insert
thread
cutting
self
Prior art date
Application number
DD23606481A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Berndt
Original Assignee
Pentacon Dresden Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pentacon Dresden Veb filed Critical Pentacon Dresden Veb
Priority to DD23606481A priority Critical patent/DD203104A1/de
Publication of DD203104A1 publication Critical patent/DD203104A1/de

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  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Abstract

Bei einem selbstschneidenden und rueckstellgesicherten Gewindeeinsatz mit zentraler Gewindebohrung u. aeuszerem Gewindemantel sind dessen Gewindegaenge auf durch Laengskehlen voneinander getrennten Laengsrippen angeordnet wobei die Hinterkante einer Laengsrippe einen Schnittwinkel alpha v 90 Grad aufweist und diese Laengsrippe infolge eines an der Hinterkante offenen und sich in Einschraubrichtung erstreckenden Schlitzes axial federnd ausgebildet ist.

Description

1 3BU64 3
^EB PENTACOf-I DHSSDGM Dresden, am 18,12.1981
Kamera' und Kinowerke
Titel der Erfindung
Selbstschneidender und rücksteilgesicherter Gewindeeinsatz
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen selbstschneidenden und rückstellgesicherten Gewindeeinsatz mit zentraler Gewindebohrung und äußerem Gewindemantel, dessen Gewindegänge auf durch Längskehlen voneinander getrennten Längsrippen angeordnet sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei einem bekannten Gewindeeinsatz (DE-AS 2 4-15 9^1) wurden durch Längskehlen vordere Schneidekanten geschaffen, welche beim Eindrehen ein dem Außengewinde entsprechendes.Innengewinde in das Werkstück schneiden, Mit Ausbuchtungen am Außengewinde des Gewindeeinsatzes wird dieser beim Einschrauben durch Materialverdrängung im Werkstück geklemmt und dadurch gegen Zurückdrehen gesichert. Die im wesentlichen kraftschlüssig wirkende Verklemmung hält ,jedoch größeren Rückdrehmomenten durch die auch im Rückarehsinn schräg ansteigenden Ausbuch-
*~3
tungen nicht stand. Einer weiteren bekannten Ausführung zufolge (DE-OS 28 28 4-38) wird eine Rückdrehsicherung dadurch geschaffen, daß der Gewindeeinsatz im entgegengesetzten Sinne wie bei der zuerst beschriebenen bekannten Anordnung in das Werkstück eingedreht wird. Dabei findet allerdings kein Einschneiden des Außengewindes des Gewindeeinsatzes in das Werkstück statt, sondern das in ?orm einer __-.,. —, Ausbuchtung.xaBch^aUÄ-Asi.-L^SSkehle .,^uf seinen; Außendurchmesser ansteigende Außengewinde muß ausschließlich unter Materialverdrängung in das Werkstück eingedreht werden, was sowohl relativ große Drehmomente als auch ausreichend kräftiges Ausbilden des Werkstückes erfordert, um diese großen Drehmomente aufnehmen zu können.
Aufgabe der Erfindung
Um eine wirksame Rückdrehsicherung und geringe Ein-, drehmomente zu erreichen ist es Aufgabe der Erfindung, die die Außengewinde tragenden Längsrippen der Gewindeeinsatz e zu verändern.
Wesen der Erfindung
Srfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Vorderkanten und die Hinterkanten der unterbrochenen Gewindegänge schneidenförmig ausgebildet sind, wobei die Hinterkanten zumindest einiger Längsrippen einen SchnittwinkeIjJ <. 90° aufweisen, und daß jede dieser Längsrippen infolge eines an den Hinterkanten offenen und sich in Eindrehrichtung erstreckenden Schlitzes radial federnd ausgebildet ist. Dadurch erfolgt beim ungewollten Rückdrehen des Gewindeeinsatζes ein ge— wisses Spreizen der geschlitzter. Längsrippen, wobei die Hinterkanten der Gewindegänge immer tiefer in das Werkstück eindringena Einer zweckmäßigen Ausbildung
zufolge verläuft der Schlitz parallel zur zentralen Gewindebohrung. Einer v/eiteren vorteilhaften Ausbildung gemäß ist das Gewindeprofil von den Hinterkanten zu den Vorderkanten hin im Sinne einer Verkleinerung des Gewindeprofils der Vorderkanten kontinuierlich geneigt, wodurch eine zusätzliche Verstärkung der Rückdreh— sicherung erreicht wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung
Die Erfindung ist an Hand dargestellter und beschriebener Ausführungsbeispiele erläutert: Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht A-B eines Gewindeeinsatzes,.
5"ig. 2 die Frontansicht des Gewindeeinsatzes,
Fig. 3 eine Längsrippe im Schnitt,
Fig. 4· eine andere Ausführung einer Längsrippe im
Schnitt und
Fig. 5 die Vorderkante und die Hinterkante eines Gewindeganges in Frontansicht,
Bei dem dargestellten Gewindeeinsatz; (vergi. Fig. 1 und 2) sind die Gewindegänge 1 des äußeren Gewindemantels auf durch Längskehlen 2 voneinander getrennten Längs— rippen 7 angeordnet, so daß in der dem Uhrzeigersinn entsprechenden Sindrehrichtung gesehen schneidenförinige Vorderkanten 3 und schneidenförinige Hinterkanten 4- gebildet sind. Die zentrale Gewindebohrung 5 dient zum Aufnehmen einer Schraube oder eines Gewindebolzens.
In die Hinterkanten 4- einander gegenüberliegender Gewinderippen 7 sind Schlitze 8 eingearbeitet, die an den Hinterkanten 4· offen sind und sich in Sindrehrichtung erstrecken (vergl. Fig» 3)· Infolgedessen ist der be— treffende Gewindegang 1 in seiner Hinterkante 4- federnd ausgebildet. Außerdem weist die Hinterkante 4- einen spitzen Schnittwinkel <L < 90° auf.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Eindrehen des Gewindeeinsatzes in ein Werkstück 6 dringen die Vorderkanten 3 schneidend in das Werkstück ein. Den schneidenden Vorderkanten 3 folgen die mit dem Schnittwinkel «6 versehenen Hinterkanten 4-, die zumindest zum feil besagte Schlitze 8 aufweisen. Beim ungewollten Zurückdrehen des Gewindeeinsatzes dringen die Hinterkanten 4 infolge ihres spitzen Schnittwinkels. oC in das Werkstück 6 ein, wobei die Schlitze 8 auffedern. Dadurch Ί0 erhöht sich die Eindringtiefe der Hinterkanten 4 in das Werkstück, so daß eine gute Rückdrehsicherung gegeben ist.
Einer weiteren Ausführung zufolge (vergl. Fig. 4· und 5) ist der Gewindedurchmesser insgesamt von den Hinterkanten 14 zu den Vorderkanten 13 hin verkleinert, so daß der Radius rg der Hinterkante 4 größer ist als der Radius ry der Vorderkante 3· Beim Eindrehen dieses Gewindeeinsatzes in ein Werkstück 6 dringen die Vorderkanten 13 schneidend in das Werkstück 6 ein. Den schneidenden Vorderkanten 13 folgen die im Profil zu— nehmenden Gewindegänge 11, die unter Materialverdrängung bis zu den Hinterkanten 14 in das Werkstück 6 eindringen, wobei die Hinterkanten 14 radial federnd zurückweichen, indem die Schlitze 8 etwas zusammengedrückt werden. Auf diese Weise erhöht sich beim ungewollten Zurückdrehen des Gewindeeinsatzes die Sindringtiefe der Hinterkanten 14 in das Werkstück δ, was eine noch wirksamere Rückdrehsicherung zur Folge hat.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungen begrenzt, Beispielsweise können die Schlitze 8 auch schräg gegen die Gewindebohrung 5 des Gewindeeinsätζes geneigt se:

Claims (3)

Erfindungsanspruch
1. Selbstschneidender und rückstellgesicherter Gewindeeinsatz mit zentraler Gewindetohrung und äußerem. Gewina emant'el, dessen Gewindegänge auf durch Längskehlen voneinander getrennten Längs— rippen angeordnet sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorderkanten (3, 13) und- die Hinterkanten (4·, 14) der unterbrochenen Gewindegänge (1, 11) schneidenförinig ausgebildet . sind, wobei die Hinterkante zumindest einiger Längsrippen (7) einen 3chnittwinkelc£<. 90° aufweisen, und daß jeder dieser Längsrippen (7) infolge eines an den Hinterkanten (4-, 14) offenen und sich in Eindreh richtung erstreckenden Schützes (8) radial federnd ausgebildet ist.
2« Gewindeeinsatz nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Schlitz (8) parallel zur zentralen Gewindebohrung (5) verläuft.
3· Gewindeeinsatz nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Gewindeprofil von den Hinterkanten (4, 14) zu den Vorderkanten (3j13) hin im Sinne einer Verkleinerung des Gewindeprofils der Vorderkanten (3»13) kontinuierlich geneigt, sind.
( Hierzu 1 Seite Zeichnung )
DD23606481A 1981-12-22 1981-12-22 Selbstschneidender und rueckstellgesicherter gewindeeinsatz DD203104A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014213610A1 (de) 2014-07-14 2016-01-14 Atotech Deutschland Gmbh Gewindeeinsatz und diesen enthaltendes Bauteil

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