DE1961980C3 - Nabenbefestigung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nabenbefestigung mit kegelförmiger Lagerbüchse, die sich insbesondere
für die Aufnahme von Riemenscheiben, Kettenrädern, Kupplungsflanschen und anderen Maschinenelemcnten
eignet. Diese Lagerbüchsen werden normalerweise in einer in der Nabe eines Maschinenelements
befindlichen kegelförmigen Bohrung fest eingesetzt, wobei die Welle mit dem betreffenden Maschinenelement
durch eine Öffnung in der Lagerbüchse verläuft. Durch Ausüben eines Druckes auf die Lagerbüchse in
Richtung des Kegels zieht sich die kegelförmige «0 Lagerbüchse zusammen und spannt damit die Welle
fest.
Derartige Nabenbefestigungeti sind bekannt. So ist
beispielsweise aus der DE-AS 12 03 054 eine Nabenbefestigung mit kegelförmiger Lagerbüchse und nahezu «5
parallel zur Nabenachse verlaufenden Befestigungsschrauben bekannt, die in sowohl in der Lagerbüchse als
auch in der Nabe verlaufenden Nuten derart angeordnet sind, daß sie entweder mit der Lagerbüchsennut oder
mit der Nabennut in Schraubverbindung stehen, wobei sich die Schrauben jeweils auf einen Anschlag innerhalb
einer Nut abstützen. Um zu verhindern, daß bei einem auftretenden Schlupf zwischen der Lagerbüchse und der
Nabe, ζ. B. durch kurzzeitige Stoßbelastung, eine zu große Zugspannung in der Lagerbüchse auftritt, weisen
die gewindelosen Teile der Nuten Aussparungen oder Längsschlitze auf. Damit ist zwar eine sichere
Befestigung der kegelförmigen Lagerbüchse mit der Nabe möglich, jedoch ist zum Lösen dieser Befestigung
der Einsatz einer Abziehvorrichtung erforderlich, um die kegelförmige Lagerbüchse aus der Nabe herauszuziehen.
Des weiteren ist aus der DE-PS 9 24 407 eine
Nahcuhcfcstigung mil konischer Spannhülse bekannt
und aelisparalleler Stellschraube in der Nabe unmittel- ">
bar neben der Bohrung. Die Stellschraube weist sowohl eine erste Schhisselaussparung zum Festziehen der
.Schraube auf als auch an ihrem Gewindeende eine
zweite Schlüsselaussparung, um die Schraube vom Ende her zu lösen. Nach dem Lösen der Schraube ist es jedoch
noch notwendig, die fest eingeklemmte Lagerbüchse mit einer besonderen Abziehvorrichtung von der Nabe zu
lösen, wenn die beiden Bauteile getrennt werden sollen.
Auch aus der GB-PS 8 21 852 ist eine Nabenbefestigung mit konischen Spannringen und sie axial
durchsetzenden Spannschrauben bekannt. Die Spannschrauben bestehen hierbei aus zwei von entgegengesetzten
Enden in die Nuten einsetzbaren Teilen, die such
von beiden Seiten her zu lösen sind. Auch hierbei ist jedoch noch eine besondere Vorrichtung erforderlich,
die Nabe von der Lagerbüchse zu trennen.
All diese bekannten Nabenbefestigungen ermöglichen zwar eine feste Verbindung zwischen Nabe und
Lagerbüchse, weisen jedoch noch den Nachteil auf, daß in jedem Fall 2um Zweck des Auseinandernehmens
Einrichtungen vorgesehen sein müssen, mit deren Hilfe die Lagerbüchse nach dem Lösen der Spannschrauben
aus der Kegelbohrung herausgedrückt werden kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einfacher Herstellung mit denselben
Elementen der Nabenbefestigung, welche ihr Spannen bewirken, auch ihr Lösen zu ermöglichen.
Die Erfindung vermeidet also auf besonders einfache Weise die Notwendigkeit einer Spezialeinrichtung zum
Herausziehen der Lagerbüchse aus der Nabe beim Lösen dir Verbindung zwischen ihnen. Es genügt dazu,
die in den Nuten eingelegte Befestigungsschraube in entgegengesetzter Richtung als beim Befestigungsvorgang
zu verdrehen und die Lagerbüchse aus der Nabe herauszudrücken. Aufgrund der beidseitigen offenen
Nuten ist ferner eine Betätigung der Befestigungsschrauben von beiden Enden der Lagerbüchse aus
möglich, wie an sich bekannt (DE-PS 9 24 407).
Vorteilhafte Ausgestallungen dieser Nabenbefestigung
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, in der bevorzugte Ausführungsbeispiele
dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittansicht durch eine erfindungsgemäße zusammenzienbare, geschlitzte kegelförmige
Lagerbüchse, die dazu dient, ein Maschinenelement mit einer Welle zu koppeln.
F i g. 2 zeigt eine Stirnansicht des größeren Endes der
Lagerbüchse.
F i g. 3 zeigt eine Stirnansicht des kleineren Endes der Lagerbüchse gemäß F i g. 1.
Fig.4 zeigt eine Schnittansicht durch eine Lagerbüchse,
die so modifiziert ist, daß sie gegenüberliegende Ansätze für nur eine Schraube aufweist.
F i g. 5 zeigt eine Stirnansicht der in F i g. 4 dargestellten Lagerbüchse.
F i g. 6 zeigt eine Schnittansicht entlang der in F i g. 5 eingetragenen Schnittlinie B-B, unter Verdeutlichung
einer Ausführungsform, bei der als Anschlagelement eine Madenschraube verwendet wird.
F i g. 7 zeigt in einer der Schniuansicht gemäß F i g. 4
ähnlichen Schnittansicht die Verwendung eines Sprengrings als Anschlagelement.
F i g. 8 zeigt eine Stirnansicht der in F i g. 7 dargestellten Lagerbüchse.
F 1 g. 9 zeigt in einer der Schnittansicht gemalt F 1 g. 4
entsprechenden .Schnittansicht eine modifizierte Verwendungsmöglichkeit
von Schrauben, wobei nur ein sehr begrenzter Zugang möglich ist.
Fig. 10 zeigt eine Stirnansicht der Lagerbuchse gemäß F i g. 9.
Fig. II, 12 und 13 zeigen Schnittansichten entlang
der in Fi g. 4 eingetragenen Linie A-A zur Veranschaulichung dreier alternativer Wege zur Bildung einer
Ausnehmung in der kegelförmigen Fläche einer erfindungsgemäßen Lagerbuchse.
Fig. 14 zeigt eine Seitenansicht der Lagerbüchse
gemäß Fig. 13.
F i g. 15 zeigt eine axiale Schnittansicht einer weiteren
Ausführunesform einer Lagerbüchse, aus deren kegelförmige Fläche eine Ausnehmung ausgefräst ist
F i g. 16 und 17 zeigen eine Stirnansicht bzw. eine
Seitenansicht der in F i g. 15 dargestellten Lagerbüchse.
Fig. 18 zeigt eine axiale Schnittansicht einer noch
weiteren erfindungsgemäßen Lagerbüchse mit einer Ausnehmung.
Fig. 19 zeigt eine Schnittansicht entlang der in
Γ i g. i 8 eingetragenen Schnittlinie C-C
F i g. 20 zeigt eine Draufsicht der Lagerbüchse gemäß
Fig. 19 von unten gesehen.
Zunächst sei die in F i g. 1 bis 3 dargestellte, eine erste Ausführungsform der Erfindung bildende zusammenziehbare, geschlitzte kegelförmige Lagerbüchse 1
betrachtet. Die Lagerbüchse 1 weist eine Bohrung 2 von gleichbleibendem Durchmesser auf. Die kegelförmige
Fläche der Lagerbüchse 1 ist mit Ausnehmungen versehen, die durch zwei längliche, an den Enden offene
Nuten 4, S gebildet sind. Diese Nuten liegen nahezu diametral gegenüber. Jede Nute ist dabei um etwa 90°
von dem im Umfang der Kegelfläche befindlichen Schlitz 6 versetzt. Die Nuten 4,5 sind ohne Gewindeteil;
sie weisen jeweils einen bogenförmigen Mittelteil 7 und zwei längliche bogenförmige Außenteile auf, die
schmaler sind als der Mittelteil 7. An der Verbindung zwischen dem jeweiligen Außenteil und dem Mittelteil 7
ist jeweils eine Schulter bzw. ein Anschlag 9 gebildet. Die somit von jeder Nut gebildeten beiden Schultern 9
zeigen in entgegengesetzte Richtungen.
Die erläuterte Lagerbüchse kann in Verbindung mit
einem Maschinenelement, mit dem Element 10, verwendet werden, dessen Nabe von bekannter
Ausführungsform ist und zwei nahezu diametral gegenüberliegende Nuten 11 aufweist. Die betreffenden
Nuten verlaufen in Längsrichtung in der kegelförmigen Bohrung der Nabe; sie sind bogenförmig ausgebildet
und mit offenen Enden versehen. Die betreffenden Gewindenuten 11 sind zu den Nuten 4, 5 auf der
Kugelfläche der Lagerbüchse I ausgerichtet, wenn die
Lagerbüchse in die Bohrung der Nabe eingesetzt wird. Um die Befestigungsanordnung zusammenzusetzen,
wird eine kopflose Sechskantinnenschraube in den Mittelteil 7 der Nute 4,5 eingeführt. Dabei liegt das den
Innensechskant besitzende Schraubenende 13 an dem breiteren Ende der Lagerbuchse. Das spitz zulaufende
Ende der Lagerbuchse wird in die größere Nabenbohrung eingesetzt, und zwar derart, daß die Befestigungs-
schrauben 12 zu den Gewindenuten 11 in dieser Bohrung ausgerichtet sind. Danach werden die Schrauben 12 mittels eines Sechskantschlüssels 14 derart
gedreht, daß sie in die Gewindenuten 11 eingreifen. Dabei liegt jede Schraube 12 an einem der Anschläge 9 t>o
in der jeweiligen Nute 4, 5 der Lagerbüchse an. Auf diese Weise wird die Lagerbüchse 1 in die Bohrung
hineingezogen. Infolge Berührung der Bohrung durch die Kugelfläche der Lagerbuchse bewirkt eine weitere
Drehung der Schrauben in der betreffenden Richtung. <■>■.
daß sich die Lagerbüchse z'.'.sammenz'cht.
Hs dürfii? ersichtlich sein, daß die Schrauben, sofern
erwünscht, in ' η Mittelteil 7 derart eingesetzt werden
können, daß ihre Ausnehmungsenden 13 in Richtung des Kegels zeigen. In diesem Fall könnte der Sechskantschlüssel in die Nuten eingeführt werden, und zwar von
dem kegelförmigen Ende der Lagerbüchse aus. Ferner könnten, wie dargestellt kopflose Schrauben mit
Sechskantlöchern 13 an jedem Ende verwendet werden. In diesem Fall können die Schrauben 12 von jedem Ende
der Befestigungsanordnung entsprechend betätigt werden.
Um die Lagerbüchse 1 aus der Bohrung herauszuziehen, ist es lediglich erforderlich, die Schrauben 12 in
einer Richtung zu drehen, die zu der Drehrichtung entgegengesetzt ist, bei der die Lagerbüchse mit der
Bohrung in Eingriff gebracht wurde. Durch eine derartige Drehung der jeweiligen Schraube 12 liegt
diese an dem anderen Anschlag 9 in der jeweiligen Nute 4, 5 an. Dadurch wird die Lagerbüchse 1 aus der
Bohrung herausgedrückt.
In F i g. 4 und 5 ist eine modifizierte Ausführungsform der in F i g. 1 bis 3 dargestellten Lagerbüchse gezeigt.
Gemäß Fig.4 und 5 weist die Ausnehmungsnul 4 zwei
gegenüberliegende Schultern bzw. Anschläge 9 auf. Diese Schultern bzw. Absätze 9 können in Verbindung
mit einer Schraube dazu dienen, die Lagerbuchse in die jeweilige Richtung zu bewegen. Dabei dient nur eine
Schulter 9 dazu, die Lagerbüchse mit der entsprechenden Nabenöffnung in Eingriff zu bringen. Ferner weist
die vorliegende Lagerbuchse noch eine Nut 5 auf. Eine derartige Lagerbüchsenform ist im allgemeinen für
kleine Größen geeignet.
In Fig.6 ist eine Lagerbüchse 1 gezeigt, die im
wesentlichen der in F i g. 1 bis 3 dargestellten Lagerbüchse entspricht Eine Ausnahme bildet jedoch der
Umstand, daß die länglichen, an den Enden offenen Nuten, von denen hier nur eine gezeigt ist, mit einem
ersten bogenförmigen Teil 15 versehen sind, der sich längs der Kegelfläche von dem breiteren Ende der
Lagerbüchse über etwa 3/4 des Gesamtabstands zu dem schmaleren Ende hin erstreckt. Ferner ist ein zweiter
bogenförmiger Teil 16 vorgesehen, der schmaler ist als der erste Teil. Dieser bogenförmige Teil 16 verläuft
längs des übrigen Teils der Kegelfläche zu dem schmaleren Ende hin. An der Verbindungsstelle
zwischen den beiden Teilen ist eine Schulter 17 gebildet.
An einer Stelle, die etwa 1/3 des Abstand des ersten Teiles von dem breiteren Ende der Lagerbüchse liegt, ist
eine Madenschraube 18 in ein Gewindeloch eingeschraubt, das rechtwinklig zu der Lagerbüchse zwischen
der Bohrung 2 dieser Lagerbüchse und dem ersten Teil 15 verläuft. Die in den ersten Teil 15 hinein verlaufende
Madenschraube 18 bildet somit einen Anschlag, während sie im übrigen den Zugang für die Einstellung
einer Befestigungsschraube ermöglicht. Diese Befesti gungsschraube kann zwischen der Schulter und dem
Anschlag eingesetzt werden.
Es dürfte ersichtlich sein, daß diese Lagerbuchse in genau der gleichen Weise wirkt wie die oben in
Verbindung mit F i g. 1 bis 3 beschriebene Lagerbüchse.
In Fig. 7 ist eine Lagerbuchse gezeigt, die der in
Fig.6 dargestellten Lagerbuchse weitgehend entspricht.
In Fi g. 7 sind jedoch die Anschläge durch einen Sprengring 19 gebildet, der in einer Aufnahmenute 20
IiC6It. Diese Nute 20 verläuft um den V;r.!an^ der
Kegelfläche der Lagerbuchse 1 herum; die Nuttiefe is;
dabei im wesentlichen gleich der Tiefe des ersten Teiles 15. Die Enden des Sprengringes 19 sind in den Schiit/ b
hinein gebogen. Auf diese Weise ist verhindert, daß ck-r
Sprengring sich während des Gebi äui.n* ü<-<
Anorü
nung verdreht. Auch hier sei darauf hingewiesen, daß die betrachtete Lagerbüchse in entsprechender Weise wirkt
wie die in Verbindung mit Fig. 1 bis 3 beschriebene Lagerbüchse.
In F i g. 9 und 10 ist eine weitere Ausführungsform der Lagerbüchse dargestellt. Diese Lagerbüchse entspricht
weitgehend der in Fi g. 4 dargestellten Lagerbüchse. In
Abweichung von der Verwendung von Innensechskantschrauben gemäß F i g. 1 bis 3 werden hier Schrauben 25
mit dünnen Bolzenköpfen 26 verwendet. Diese Bolzenköpfe 26 sind von sechseckiger Form; die betreffenden
Bolzenköpfe 26 sind über einen Schaft 27 mit den Schrauben 25 verbunden. Der Schaft 27 bildet dabei
jeweils eine Schulter 28, die an einem an einen Ende einer Nute befindlichen Anschlag 29 zur Anlage kommt,
währenddessen das Schraubeneride 30 an dem an dem
anderen Ende der jeweiligen Nute vorgesehenen Anschlag 31 zur Anlage kommt.
Der Sechskantkopf ist von solcher Größe, daß er in die in dem Maschinenelement 10 befindlichen Nute 11
einführbar ist. Die Verwendung dieser Ausführungsform bringt einen besonderen Vorteil mit sich, wenn der
Zwischenraum, der für den Zugang des Endes der Schrauben zur Verfügung steht, durch einen weiteren
Maschinenteil, wie den Maschinenteil 33, derart beschränkt ist, daß ein Sechskantschlüssel nicht
verwendet werden könnte. Wie dargestellt, kann der Schraubenkopf 26 mit Hilfe eines dünnen, flachen
Spannschlüssels 32 erfaßt werden. Sofern erwünscht, kann ein derartiger Schraubenkopf 26 an jedem Ende
jeder Schraube 25 vorgesehen sein.
In F i g. 11 bis 20 sind insgesamt Ausführungsbeispiele
gezeigt, bei denen die Kegelfläche der Lagerbüchse mit Ausnehmungen versehen ist, die zur Aufnahme von
Schrauben dienen. Dabei sind die Ausnehmungen für zumindest eine Schraube der vorgesehenen Schrauben
nicht so ausgebildet, daß sie die Hälfte des Umfangs der betreffenden Schrauben umgeben. Bei sämtlichen
Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 11 bis 20 sind die Gewindenutenhälften in der Bohrung des Maschinenelements
vorgesehen, mit dem zusammen diese Lagerbüchsen verwendet werden.
F i g. 11 veranschaulicht, wie eine muschelförmige
Ausnehmung 40 aus der Kegelfläche der Lagerbüchse 1 ausgefräst werden kann. An jeder Seite der Ausnehmung
40 ist ein Anschlag 41 gebildet (wobei nur ein Anschlag dargestellt ist). An diesem Anschlag kann eine
Schraube in entsprechender Weise wie oben ausgeführt anliegen. Um Zugang zu dem Ende einer solchen
Schraube zu erhalten, ist eine Nute oder Öffnung 42 durch jeden Anschlag 41 hindurch gebildet. Diese
Lagerbüchse kann mit einer zweiten Ausnehmung in Form einer Nute versehen sein. Diese Nute weist dabei
lediglich an einem Ende eine Schulter auf, wie dies bei der Nute 5 gemäß Fig. 4 der Fall ist. Die betreffende
Ausnehmung kann aber auch in entsprechender Weise wie die Ausnehmung 40 aus der Kcgelflache der
Lagerbüchse ausgefräst sein. Bei einer derartigen Lagerbüchse wird von der Nute oder Ausnehmung eine
Schraube aufgenommen, die nur eine Schulter besitzt. Die betreffende Schraube ist dabei lang genug, um durch
die Öffnung oder Nute in dem der Schulter abliegenden Ende der Lagerbüchse hindurchzulaufen. Damit wirkt
die betreffende Schraube als Keil, wenn die Lagerbüchse in die Bohrung eines Maschinenelements eingesetzt
wird.
Fig. 12 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 11. Anstelle der muschelförmigen Ausnehmung 40
gemäß F i g. 11 ist hier jedoch eine Ausnehmung 43 mit flacher Unterseite vorgesehen. Die Schultern bzw.
Anschläge 41 sind auch hier mit Öffnungen versehen.
In F i g. 13 und 14 ist eine Ausnehmung 44 gezeigt, die
mit Hilfe eines großen Schaftfräsers in der Kegelfläche der Lagerbüchse 1 geformt ist. Auch hier sind Anschläge
41 und Nuten oder Offnungen 42 vorgesehen.
In Fig. 15 bis 17 ist eine ähnliche Ausführungsform dargestellt wie in Fig. 13 und 14. Im Unterschied zu
Fig. 13 und 14 ist hier jedoch ein einen kleinen Durchmesser besitzender Schaftfräser verwendet worden,
um eine längliche Ausnehmung 45 für die Aufnahme einer Schraube zu schaffen. Die Anschläge 46
an jedem Ende der Ausnehmung 45 sind mit Nuten oder Öffnungen 47 versehen, die einen Zugang z.u der
Schraubenenden ermöglichen. Gegenüber der Ausnehmung 45 ist eine längs verlaufende Nute 48 mit nui
einem Anschlag 49 vorgesehen. Diese Nute entsprich!
der bei der Lagerbüchse gemäß Fig.4 vorgesehener
Nute 5.
In Fig. 18 bis 20 ist eine noch weitere Ausführungs
form der eine Ausnehmung besitzenden Lagerbüchse gezeigt. In diesem Fall ist der mittlere Teil dei
kegelförmigen Lagerbüchse abgedreht, so daß sich eii zylindrischer Teil 50 ergibt. Auf diese Weise sind an der
Enden der Lagerbüchse Flansche 51 und 52 gebildet, di< als Schultern oder Anschläge für Schrauben 53, 5'
dienen. In der Lagerbüchse vorgesehene Nuten ode
Öffnungen 55, 56 erlauben einen Zugang zu der Schrauben. Es sei bemerkt, daß die Nute 56 groß genuj
ist, um der Schraube 54 zu ermöglichen, von den Anschlag 51 durch die betreffende Nute hindurchzulau
fen. Damit kann die betreffende Schraube als Kei
so wirken und die Lagerbüchse gegen Drehung sicherr wenn diese Lagerbüchse in ein Maschinenelemen
eingesetzt wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Nabenbefestigung mit kegelförmiger Lagerbüchse und nahezu parallel zur Nabenachse
verlaufenden Befestigungsschrauben, die in sowchl in der Lagerbüchse als auch in der Nabe
verlaufenden Nuten derart angeordnet sind, daß sir entweder mit der Lagerbüchsennut oder mit der
Nabennut in Schraubverbindung stehen, wobei sich die Schrauben jeweils auf einem ersten Anschlag to
innerhalb einer Nut abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Nut (4, 5)
einen zweiten, axial gegenüberliegenden Anschlag (9) aufweist, wobei ein Mittelteil (7) die Befestigungsschraube
(12) umgibt und die beiden Außenteile is dieser Nut (4, 5) schmaler sind als das Mittelteil (7),
so daß die Übergänge zwischen dem Mittelteil (7) und den beiden Außenteileii die beiden Anschläge
(9) bilden.
2. Nabenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Nut (41)
muschelförmig(42) ausgebildet ist.
3. Nabenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Nut (41) eine
flache Unterseite (43) aufweist.
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