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DD201735A5 - Verfahren und vorrichtung zum registrieren der benutzung von kopiergeraeten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum registrieren der benutzung von kopiergeraeten Download PDF

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Publication number
DD201735A5
DD201735A5 DD81233400A DD23340081A DD201735A5 DD 201735 A5 DD201735 A5 DD 201735A5 DD 81233400 A DD81233400 A DD 81233400A DD 23340081 A DD23340081 A DD 23340081A DD 201735 A5 DD201735 A5 DD 201735A5
Authority
DD
German Democratic Republic
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user
recording
copy
copying machine
items
Prior art date
Application number
DD81233400A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Stockburger
Hans-Georg Winderlich
Siegfried Bauer
Zeljko H Adamovic
Original Assignee
Stockburger H
Winderlich Hans Georg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stockburger H, Winderlich Hans Georg filed Critical Stockburger H
Publication of DD201735A5 publication Critical patent/DD201735A5/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F21/00Security arrangements for protecting computers, components thereof, programs or data against unauthorised activity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren zum Registrieren der Benutzung von Kopiergeraeten geschaffen. Der Kopiervorgang wird nach Eingabe benutzerrepraesentativer Daten ausgeloest. Es soll erreicht werden, dass in jedem Fall nachweisbar ist, wer von einem vorgegebenen Original eine oder mehrere Kopien angefertigt hat. Zu diesem Zweck wird zunaechst die Vorlage aufgezeichnet und auf diese Aufzeichnung eine den Benutzer kennzeichnende Information aufgebracht. Erst wenn die Aufzeichnung in der vorgewaehlten Weise durchgefuehrt ist, kann die Vorlage wieder aus dem Kopiergeraet entnommen werden. Ferner wird ein Kopiergeraet zur Durchfuehrung des Verfahrens angegeben.

Description

Titel der Erfindung
Verfahren und Vorrichtung zum Registrieren der Benutzung von Kopiergeräten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Registrieren der Benutzung von Kopiergeräten, bei dem eine Vorlage auf eine entsprechende Auflage gelegt und bei dem zum Auslösen des Kopiervorganges benutzerrepräsentative Daten eingegeben werden. Ferner betrifft die Erfindung ein Kopiergerät zum Durchführen des Verfahrens.
In bestimmten Anwendungsfällen ist es erwünscht, einen Nachweis darüber führen zu können, welche Vorlagen mit einem Kopiergerät vervielfältigt worden sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei bekannten Kopiergeräten ist es nicht möglich, einen Nachweis darüber zu führen, welche Vorlagen mit dem Gerät kopiert worden sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, das Kopieren in einem brei- - teren Anwendungsbereich zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, mit dem nur solche Personen von einer Vorlage Vervielfältigungen anfertigen können, die dazu berechtigt «ind und mit dem nachweisbar ist, welche Person die Vervielfältigung angefertigt hat. Gemäß einer Weiterbildung soll der Nachweis auch durch eine Störung am Gerät nicht verhindert werden können. Ferner soll eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens angegeben werden.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art gelöst, welches gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß .zusätzlich zu der zu erstellenden Kopie die Vorlage aufgezeichnet und auf die- ser Aufzeichnung eine den Benutzer kennzeichnende Information aufgebracht wird«,
Das Kopiergerät mit Auflage zum Auflegen von Vorlagen? einer eine auf der Auflage aufliegende Vorlage abdeckenden Abdeckeinrichtung, einer Steuerung und einer Station zum Eingeben von benutzerrepräsentativen Daten, ist gemuß der Erfindung gekennzeichnet durch eine Einrichtung für Aufzeichnungen von den Vorlagen, von denen Kopien gefertigt werden, zusammen mit benutzerrepräsentativen " : ' '. . Daten.; ; : ' * ' ". .-. :
Ausführungsbeispiele
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen;
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kopiergerätes, wobei ; die seitliche Wand weggelassen ist;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Verriegelungseihrich-
Fig. 3 eine diagrammartige Darstellung der miteinander verbundenen Datenverarbeitungs- bzw. Steuerelemente;
; Fig. 4 eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungs-
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Auflage des in Fig. 4 gezeigten Gerätes; und
Fig. 6 eine diagrammartige Darstellung der miteinander verbundenen Datenverarbeitungs- bzw= Steuerelemente für die in Fig. 4 gezeigte Ausführungs-
: '. :· ' .- ' " form. ' ' . .'. .
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Bei dem in Figur 1 gezeigten Kopiergerät 1 ist die zum Betrachter gewandte Vorderwand zur besseren Erläuterung weggelassen. Das Kopiergerät umfaßt in üblicher Weise eine Kopiers.tation 2 herkömmlicher Bauart, eine Papier-Vorratsstation 3 zur Zuführung von Papier in die Kopierstation und eine Auflage 4 für mit dem Kopiergerät zu vervielfältigende Vorlagen. An der Ausgangsseite der Kopierstation 2 schließt sich ein Transportkanal 5 an, der wahlweise mit einem als Tresorfach 6 ausgebildeten Behälter und einer Kopienausgabeöffnung 7 verbindbar ist. Die jeweilige Verbindung erfolgt mittels einer Klappe 8, die an einer Achse.9 befestigt und um diese schwenkbar ausgebildet ist. Die Achse 9 ist mittels eines nichtgezeigten Antriebes zwischen der in Figur 1 gezeigten Stellung, in der der Transportkanal 5 mit dem Tresorfach 6 verbunden ist, und einer zweiten Stellung (strichpunktiert dargestellt), in der die Klappe 8 in Richtung des Pfeiles 8f nach unten geklappt ist, so daß der Transportkanal mit der Kopienausgabeöffnung 7 verbunden ist, hin- und herbe wegbar. An die Kopienausgabeöffnung 7 schließt sich ein Auffangbehälter 10 zur Aufnahme fertiger Kopien an. An dem Kopiergerät ist ein Bedienungspult 11 mit einer Anzeige und einer Taste 13 zum Starten des Kopiervorganges vorgesehen. Die eigentliche Steuerung mit dem Datenverarbeitungsteil ist in dem Bedienungspult 11 integriert.
Das Tresorfach 6 ist über eine verschließbare Tür 70 für Berechtigte zugänglich. Es ist ein Sensor 71 vorgesehen, der abtastet, ob die Tür 70 verschlossen ist. Der Ausgang des Sensors 71 ist mit einem Controller 21 für die Kopierstation verbunden. Ferner ist im Tresorfach 6 ein zweiter Sensor 72 so angeordnet, daß er die einlaufende abzulegende Kopie erfaßt. Sein Ausgang ist ebenfalls mit dem Controller 21 verbunden.
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Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, ist eine die Auflage 4 abdeckende Abdeckeinrichtung 74 vorgesehen. Diese umfaßt einen um ein mit dem Maschinenrahmen verbundenes Scharnier 75 schwenkbaren Deckel 76. Ferner ist eine Verrie™ gelungseinrichtung 73 vorgesehen, die mit einer Klaue 77 in eine entsprechende Ausnehmung des Deckels 76 eingreift und diesen im verriegelten Zustand in seiner geschlossenen Stellung hält. Die Verriegelungseinrichtung 73 umfaßt die um ein Lager 78 lose schwenkbare Klaue 77 sowie zwei Hebel 79, 80, die um eine mit dem Maschinenrahmen verbundene Achse 81 schwenkbar gelagert sind. Die beiden Hebel weisen jeweils im Abstand von der Achse 81 Halteelemente 82, 83 auf, an denen eine Zugfeder 84 so angreift, daß die beiden Hebel 82, 83 in einer ersten und in einer zweiten stabilen Lage einstellbar sind. Am Ende des Hebels 80 greift ein Magnet mit zwei Polen 85, 86 an und zieht bzw. schiebt den Hebel 80 je nach Beaufschlagung in die in Figur 2 gezeigte erste stabile Stellung, in der der Hebel an dem Pol 85 anliegt, oder in die zweite stabile Stellung, in der der Hebel 80 an dem Pol 86 anliegt (strichpunktiert dargestellt). In der gezeigten ersten stabilen Stellung hält der Hebel 79 die Klaue 77 mittels des als Anschlag dienenden Halteelementes 82 in der den Deckel 76 verriegelnden Stellung. In der entgegengesetzten zweiten stabilen Lage wird die Klaue freigegeben, so daß der Deckel frei bewegt werden kann. Die zum Magneten gehörenden Spulen sind mit ihren Eingängen mit dem Controller 21 verbunden und werden von diesem beaufschlagt. Ferner ist ein Sensor 87 so angeordnet, daß er erfaßt, ob der Deckel 76 geöffnet oder vollständig geschlossen ist. Sein Ausgangssignal wird über eine nicht gezeigte Leitung dem Controller 21 zugeführt.
Am Ausgang der Kopierstation 2 vor der Abzweigung im
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Transportkanal zur Kopienausgabeöffnung bzw. zum Tresorfach ist eine Vorrichtung aus .einem Druckkopf 14 und einer damit zusammenwirkenden Druckwalze 15 und einem Farbband 16 für den Druckkopf vorgesehen. Der Druckkopf und die Druckwalze sind so angeordnet, daß die aus der Kopierstation 2 austretenden Kopien vorzugsweise alle zwischen Druckwalze und Druckkopf hindurchgeführt werden. Am Bedienungspult 11 ist ein Terminal 17 zum Aufnehmen und Auswerten einer Berechtigungskarte 18 integriert.
Das Terminal umfaßt einen Controller 19, der wiederum mit einem Mikro-Computer 20 verbunden ist. Der Mikrocomputer 20 ist einerseits mit der Anzeige 12 und andererseits mit einem Controller 21 für die Kopierstation 2 verbunden. Der Controller 21 schließlich ist noch mit einer Druckansteuerung 22 für die Druckvorrichtung 14, 15, 16 verbunden.
Die Berechtigungskarte 18 ist so ausgebildet, daß sie die Daten für die Echtheitsprüfung, d.h., also zum Nachweis dafür, daß die Karte zur zugelassenen Menge gehört, und zur Identifizierung, d.h. also, zum Nachweis dafür, an wen die Karte ausgegeben worden ist, für das Terminal auslesbar enthält, und zwar vorzugsweise in codierter Form in einer Mägnetspur eingetragen. Ferner enthält die Berechtigungskarte 18 Einstellelemente 23, 24, mit denen der berechtigte Benutzer ein nur ihm bekanntes Codewort in Form einer Gedächtniszahl und/oder eines Gedächtniswortes einstellen kann. Die von dem Benutzer vorgenommene Einstellung der Einstellelemente 23, 24 ist von dem Terminal 17 erfaßbar. In dem Computer 20 können alle die persönlichen Codewörter für die einzelnen berechtigten Personen kennzeichnenden Daten gespeichert sein. Es ist aber auch möglich, auf jeder Berechtigungskarte zur
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Authentifizierung die sich aus der Einstellung der Einstellelemente 23, 24 ergebenden Daten auf der Berechtigungskarte selbst für das Terminal auslesbar einzuschreiben, so daß über das Terminal und den Computer die in der Berechtigungskarte unter Umständen in codierter Form eingeschriebenen Daten über das persönliche Codewort mit der tatsächlich vorgenommenen Einstellung der Einstellelemente verglichen wird. Nur bei Übereinstimmung wird davon ausgegangen, daß der Benutzer die tat- sächlich berechtigte Person ist. Das Terminal ist so ausgebildet, daß bei einer Rückgabe der Karten die Einstellelemente 23, 24 in eine Nullstellung zu einer der Anschlagseiten zurückbewegt sind, so daß die Berechtigungskarte dritten Personen nicht mit der vorgenommenen persönlichen Einstellung der Einstellelemente zugänglich ' r .; .; '. ist. ; ; . -: - . . -. : . , . . ..
Im Betrieb führt der Benutzer zunächst die Berechtigungskarte 18 in das Terminal 17 ein. über den Controller 19 prüft der Mikro-Computer 20 die Karte bezüglich der oben beschriebenen Merkmale, also auf Echtheit, Zulässigkeit
und Authentizität, also insbesondere auch darauf, ob . die Benutzerperson eine berechtigte Person ist. Bei positivem Ergebnis wird über die Anzeige 12 die Bereitschaft der Kopierstation zum Kopieren angezeigt. /Andern-' falls wird die Karte zurückgewiesen. Die Steuerung kann auch so ausgebildet sein, daß die Karte im negativen Fall in einen verschlossenen Teil eingezogen oder ihre eingeschriebene Information gelöscht wird. Die Bedienungsperson legt nun die zu kopierende Vorlage auf die AufIa- ge 4 auf und löst über die Taste 13 den Kopiervorgang ' aus. Daraufhin wird eine Kopie angefertigt, über die Druckeransteuerung 22 wird die Kopiereinrichtung 14, 15,
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16 so in Betrieb gesetzt, daß die sich aus der Berechtigungskarte ergebenden persönlichen Daten des Benutzers eventuell zusammen mit der Uhrzeit und dem Datum der Kopienfertigung auf der Kopie eingetragen wird. Anschliessend wird die Kopie 25 in der in Figur 1 gezeigten Stellung der Klappe 8 in· das Tresorfach 6 geführt und dort abgelegt, über eine in Figur 1 angedeutete Signalleitung wird nunmehr der Antrieb für die Klappe 8 betätigt, und diese wird so umgeschaltet, daß der Zugang zu dem Tresorfach 6 geschlossen und der Zugang zu der Kopienausgabeöf fnung 7 geöffnet ist. Es wird eine zweite Kopie von der Vorlage angefertigt und über die Kopienausgabeöffnung 7 nach außen zum Auffangbehälter 10 zur Entnahme geführt, ohne daß die Kopie bedruckt wird. Gewünschtenfalls können aber auch die ausgegebenen Kopien entsprechend bedruckt werden.
Damit wird erreicht, daß einerseits nur eine tatsächlich berechtigte Person das Kopiergerät benutzen kann, denn nur diese kennt das persönliche Codewort und kann die Benutzung des Kopiergerätes freigeben. Andererseits wird sichergestellt, daß nicht nur von den gefertigten Kopien von Vorlagen Doppel in dem Tresor vorhanden sind, sondern daß auch ersichtlich ist, wer die Kopie angefertigt hat. Da Dritten der persönliche Code der für die Benutzung berechtigten Person nicht bekannt ist, ist es Dritten auch nicht möglich, sich in den Besitz der Berechtigurigskarte zu bringen und mit dieser den Kopiervorgang auszulösen, und insbesondere wird verhindert, daß auf einer Kopie eine berechtigte Person als Benutzer eingeschrieben wird, wenn diese nicht der tätsächliche ":'.-. :· ' Benutzer ist. V . '. .. ' ''/ '-,, : ' ' -'. ' ' ' ' -.'V.^
Der Sensor 72 prüft, ob tatsächlich zunächst eine Kopie
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25 in den Tresor 6 gelangt ist. Erst dann wird über das dem Controller 21 zugeführte Ausgangssignal des Sensors 72 das Signal Start-Kopie für die nachfolgenden Kopien freigegeben und am Ende des gesamten Kopier-Vorganges die Verriegelungseinrichtung 73 gelöst. Gelangt eine Kopie 25 beispielsweise infolge eines Kopierstaues oder durch Eingriff eines Dritten in das Kopiergerät nicht in den Tresor 6, dann wird die Verriegelung 73 so lange festgehalten, bis erneut eine Kopie von der auf der Auflage befindlichen Vorlage gefertigt wird und in den Tresor 6 gelangt. Gleichzeitig werden die mittels der Berechtigungskarte eingegebenen benutzerrepräsentativen Daten in dem Mikro-Computer 20 auslesbar und durch
: einen Unberechtigten nicht löschbar gespeichert. Auch dann wird in jedem Falle erkannt, wer von dem Original eine Kopie gefertigt hat. Gemäß einer anderen Ausführungsform wird der Antrieb des Terminals 17 über den Controller 21 so angesteuert, daß die Berechtigungskarte erst dann ausgegeben wird, wenn der Controller 21 von dem Sensor 72 das Signal erhält, daß die Kopie 25 in den ^: Tresor gelangt ist. Andernfalls wird die Berechtigungskarte einbehalten. Auf diese Weise wird erreicht, daß auch bei Papierstau oder sonstigen Defekten am Kopiergerät jeder beliebige Benutzer diesen Defekt beseitigen kann, ohne zu verhindern, daß dadurch der sichere Nachweis über den Benutzer unterbleibt. Es ist also nicht erforderlich, daß jeweils nur besonders berechtigte Personen etwa einen einfachen Papierstau im Kopiergerät beseitigen können.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Vorlage durch Verriegeln des Deckels so lange im Kopiergerät festgehalten, bis eine Kopie derselben im Tresor abgelegt ist. Bei Kopiergeräten mit automatischem Einzug
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und/oder automatischem Auswurf wird das im obigen Beispiel zur Steuerung der Verriegelungseinrichtung 73 benutzte Ausgängssignal der Auswurfeinrichtung zugeführt, wodurch diese so gesteuert wird, daß der auto-'" matische Vorlagenwechsler erst dann in Betrieb gesetzt und ein Auswurf der Vorlage erst erfolgt, wenn eine Kopie der Vorlage in den Tresor gelangt ist.
Bei der in Figur 4 gezeigten Ausführungsform hat die Auflage 4 der Kopierstation 2 die Form einer Verbundglasplatte, die von einem Rahmen 35 gehalten wird (siehe Figur 5). Die Verbundglasplatte enthält eine Schicht mit Flüssigkeitskristallen. Ein erster Bereich 28 dieser Flüssigkeitskristalle bildet eine LCD-Anzeige 34, beispielsweise für Tag, Monat, Jahr, Kundennummer, Zeit, Institut oder sonstige Benutzerinformatiori. Der übrige Bereich der Auflage 4 ist möglichst vollständig von einem zweiten Bereich 29 von Segmenten aus Flüssigkeitskristallen bedeckt. An einem Ende der Auflage sind nicht in den Strahlengang eingeblendete Anschlüsse 30 zum Verbinden der beiden Bereiche 28, 29 mit entsprechenden zu
einer LCD-Ansteuerung 33 und einer Spannungsversorgung .32 führende Leitungen versehen. Bei dieser Ausführungsform werden die benutzerrepräsentatiyen Daten nicht mit einem Drucker sondern durch Einblenden derselben in den Strahlengang des Kopiergerätes aufgezeichnet. Die Steuerung für diese Ausführungsform ist in Figur 6 dargestellt, Diese unterscheidet sich gegenüber der oben beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß anstelle der Druckeransteüerung 22 ein serieller Datenspeicher 31, die Spannungsversorgung 32, die LCD-Ansteuerung 33 und die LCD-Anzeige 34 vorgesehen sind. Der serielle Datenspeicher 31 ist mit dem Controller 21 über eine Datenleitung und eine Taktgeberleitung verbunden. Er wird bezüglich sei-
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ner Spannung von der Spannungs.versorgung 32 für die Kopiermaschine versorgt. An seiner Ausgangsseite ist er mit der LCD-Ansteuerung 33 verbunden, die wiederum mit der LCD-Anzeige 34 aus den Bereichen 28, 29 verbunden
Die Arbeitsweise mit dieser Ausführungsform ist folgende: Zunächst wird die Authentifizierung an der Karte vorgenommen. Dann wird diese in das Terminal 17 eingeführt. Bei positivem Prüfergebnis wird.das Kopiergerät 1 vom Controller 21 betriebsbereit geschaltet. Die Bedienungsperson legt nun die zu kopierende Vorlage auf die Auflage 4 auf und löst über die Taste 13 den Kopiervorgang aus. Daraufhin wird eine Kopie angefertigt. Solange keine Daten vom Controller 2.1 an den seriellen Datenspeicher übertragen werden, ist der zweite Bereich 29 der Flüssigkeitskristalle stets reflektierend bzw. dunkel, so daß eine eventuell aufgelegte Vorlage nicht vervielfältigt werden könnte, weil die Auflagefläche reflektiert und dadurch der Strahlengang praktisch Unterbrochen ist. Durch das Auslösen des Kopiervorganges mittels der Taste 13 und die damit erfolgende Ansteuerung des seriellen Datenspeichers 31 über den Controller 21 erfolgt eine entsprechende Signalabgabe an die LCD-Ansteuerung 33 und damit die LCD-Anzeige 34. Als Ergebnis davon wird der zweite Bereich 29 der Flüssigkeitskristalle lichtdurchlässig getastet. Gleichzeitig werden in dem ersten Bereich 28 der LCD-Anzeige 34 die sich aus der Berechtigungskarte ergebenden persönlichen Daten des Benutzers und insbesondere das Codewort eventuell zusammen mit der Uhrzeit und dem Datum der Kopienanfertigung angezeigt und somit also in den Strahlengang des Kopiergerätes eingebracht, so daß sie automatisch mit dem Kopiervorgang auf der Kopie eingetragen
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werden. Anschließend wird die Kopie 25 in der in Figur 1 gezeigten Stellung der Klappe 8 in das Tresorfach 6 geführt und dort abgelegt. Über eine in Figur 1 angedeutete Signalleitung wird nunmehr der Antrieb für die Klappe 8 betätigt,· und diese wird so umgeschaltet, daß der Zugang zu dem Tresorfach 6 geschlossen und der Zugang zu der Kopienausgabeöffnung 7 geöffnet ist. Es wird eine zweite Kopie von der Vorlage angefertigt und über die Kopienausgabeöffnung 7 nach außen zum Auffangbehälter 10 zur Entnahme geführt, ohne daß die Kopie bezeichnet wird. Auf Wunsch kann auch hier jede Kopie gekennzeichnet werden und damit den Ersteller bezeichnen.
y Ober den Controller 21 und den seriellen Datenspeicher 31 erfolgt gleichzeitig eine Zählung der fortlaufenden Anzahl der auf dem Kopiergerät gemachten Kopien. Die LCD-Anzeige im ersten Bereich 28 hat vorzugsweise eine Anzeige dieser Anzahl. Auf diese Weise wird jeder Kopie eine Ziffer zugeordnet, die zusammen mit den die Benutzerperson identifizierenden Informationen auf der abzulegenden Kopie durch die Einblendung aufgebracht
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Dadurch ist es möglich, die Lückenlosigkeit der in dem Tresorfach abgelegten Kopien zu überprüfen. Gleichzeitig wird von dem Zähldrucker über die LCD-Ansteuerung und den Controller 21 an den Controller 19 ein entsprechendes Signal gegeben, welches bewirkt, daß im Terminal 17 in die Berechtigungskarte 18 die Nummer der abgelegten Kopie eingeschrieben wird. Dieses Einschreiben kann in dem Magnetstreifen der Berechtigungskarte oder aber in Form einer aufgedruckten Ziffer erfolgen. Die Berechtigüngskarte ist dabei vorzugsweise als eine Wertkarte ausgebildet, d.h., in dem Magnetstreifen sind ne-
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ben den die Karte und den Benutzer kennzeichnenden Daten noch solche enthalten, die die Berechtigten zur Erstellung einer maximalen Anzahl von Kopien angeben. Der Controller 19 ist so ausgebildet, daß über das Terminal 17 nach dem Kopieren jeweils das ursprüngliche Kopiervolumen vermindert um die Anzahl der getätigten Kopien wieder eingeschrieben wird.
Damit der Controller 21 nicht überbrückt und somit ein Nachweis über die Ausführung von Kopiervorgängen nicht verhindert werden kann, erfolgt die Spannungsversorgung des seriellen Datenspeichers 31 mit der LCD-Änsteuerung 33 und LCD-Anzeige über die Spannungsversorgung 32 der : Kopiermaschine.
Ferner ist eine überbrückung auch dadurch nicht möglich, weil in der oben beschriebenen Weise der das Kopierfeld möglichst vollständig überdeckende zweite Bereich 29 ohne Ansteuerung von dem Controller 21 reflektierend und somit den Strahlengang abblendend ausgebildet ist. Von dem Controller 21 kann vorzugsweise noch eine Verbindung zu einer Einrichtung zum Zuhalten eines auf der Auflage 4 auflegbaren Deckels 76 vorgesehen sein. Der Controller ist so ausgebildet, daß er Signale zum Ausführen der Kopie nur dann abgibt, wenn der Deckel zugehalten ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß während des Kopiervorganges Vorlagen auswechselbar sind.
Wie in Figur 4 im einzelnen dargestellt ist, umfaßt das Kopiergerät vor dem Transportkanal 5 in bekannter Weise eine Trommel 40 als Zwischenbildträger, ein Farbwerk 41 und eine Fixierstation 42. Ferner ist der eigentliehe Abbildungsapparat vorgesehen. Dieser umfaßt einen parallel zur Auflage 4 in Richtung eines Pfeiles 44 hin-
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und herbewegbaren Lampenschlitten 43 mit Lampen 55. Ein Umlenkspiegel 45 ist mit dem Lampenschlitten fest verbunden und mit diesem bewegbar ausgebildet. In einem Abstand von dem Lampenschlitten ist ein Umlenkspiegelpaar 46 vorgesehen, welches parallel zu dem Lampenschlitten und gleichzeitig mit diesem in Richtung eines Pfeiles 47 bewegbar ist,wobei die Geschwindigkeit des Umlenkspiegelpaares gleich der Hälfte der Geschwindigkeit des Lamperischlittens ist. Im Strahlengang dem Um- lenkspiegelpaar nachfolgend ist ein Objektiv 48 angeordnet. Das Objektiv ist in nichtgezeigter Weise mit dem Maschinenrahmen stationär verbunden. Der Strahlengang führt von dem Objektiv 48 über einen weiteren Umlenkspiegel 49 zu der Trommel 40. Mit diesem Abbildungsap- Parat wird ein Zwischenbild einer zu kopierenden Vorlage auf der Trommel 40 erzeugt.
In Verlängerung des von dem Objektiv 48 zu dem Umlenkspiegel 49 verlaufenden Strahlenganges ist eine Bildaufzeichnungseinrichtung 88 zur optischen Achse dieses Strahlenganges justiert angeordnet. Die Bildaufzeichnungseinrichtung 88 kann als Kamera mit photographischem Aufnahmemedium oder als eine solche mit elektronischem Aufnahmemedium, wie beispielsweise einer Halbleiter-Lichtempfängermatrix , ausgebildet sein. Die Anordnung ist so gewählt, daß der Abstand des Aufnahmemediums von der Vorlage gleich dem Abstand der Vorlage bis zur Trommeloberfläche ist. Der Umlenkspiegel 49 Ist an seinem oberen Ende an einer Achse 89 so befestigt, daß er mittels eines nichtgezeigten Antriebes in die in Figur 4 durchgezogen gezeichnete erste Stellung und in die in ^igur 4 strichpunktiert gezeigte zweite Stellung schwenkbar ist. Mit dieser Ausführungsform ist es möglich, die Vorlage, von der eine Kopie gefertigt werden soll, sowie
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die in den Strahlengang abgebildeten benutzerrepräsentativen Daten direkt mittels der Bildaufzeichnurigseinrichtung 88 auf einem Film oder einem elektronischen Speichermedium aufzuzeichnen. Zu diesem Zweck wird bei der ersten Abbildung der Vorlage der Antrieb für den Spiegel 49 und die Kamera 88 so von dem Controller 21 angesteuert, daß der Spiegel in die strichpunktierte Stellung umklappt und so die Vorlage in die Ebene des Aufzeichnungsmediums von der Bildaufzeichnungseinrichtung 88 abbildet. Dort erfolgt eine Aufzeichnung der Vorlage und der eingeblendeten repräsentativen Daten. Sobald eine Aufzeichnung auf dem Speichermedium der Bildaufzeichnungseinrichtung 88 erfolgt ist, gibt diese darüber ein Ausgangssignal an den Controller 21 ab.
Vorher ist es nicht möglich, die Vorlage auf der Trommel abzubilden und somit eine Kopie zu erstellen. Erst nach Erhalt des Ausgangssignales von der Bildaufzeichnungseinrichtung zur Bestätigung darüber, daß eine Aufzeichnung erfolgt ist, gibt der Controller ein Signal an den Antrieb des Spiegels 49 in der Weise, daß der
Spiegel wieder in die durchgezogen gezeichnete Stellung in Figur 4 zurückbewegt wird. Bei der nächsten Belich-. tung der Vorlage kann nun eine Abbildung auf die Trommel 40 und somit eine Kopie erzeugt werden.
Der Controller ist so ausgebildet, daß er je nach vorgegebener Einstellung vor dem Erstellen einer über die Kopienausgabeöffnung 7 auszugebenden Kopie zuerst wie oben beschrieben eine Aufzeichnung auf dem Speichermedium der Bildaufzeichnungseinrichtung 88 erzeugt Und dann bei der nachfolgenden Belichtung der Vorlage wie im ersten Ausführungsbeispiel eine in dem Tresorfäch 6 abzulegende Belegkopie erzeugt. Erst bei der dritten Belichtung wird mittels der Klappe 8 dann die Kopienausgabeöffnung frei-
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gegeben. Die Bildaufzeichnungseinrichtung 88 kann aber auch anstelle des Tresorfaches vorgesehen sein, so daß die Aufzeichnung allein auf dem Speichermedium der Bildaufzeichnungseinrichtung erfolgt und keine in einem Tresor abzulegende Belegkopie mehr erstellt wird. In diesem Fall werden bei der ersten Belichtung der Vorlage die Aufzeichnungen auf dem Speichermedium der Bildaufzeichnungseinrichtung 88 und bei den nachfolgenden Belichtungen die auszugebenden Kopien erzeugt.
Anstelle oder auch zusätzlich zu der anhand von Fig. 4 beschriebenen Vorrichtung zum Einbringen von Informationen in den Strahlengang mittels der Verbundglasplatte mit der Flüssigkeitskristallschicht kann auch eine andere Form einer Abbildungseinrichtung verwendet werden, wie sie zusätzlich in Figur 4 dargestellt ist. Diese umfaßt eine Blitzlampe 50 mit einem Parabolspiegel 51. Der Blitzlampe 50 nachfolgend ist ein Kollimator 52 angeordnet, der das von der Blitzlampe 50 kommende Licht zu einem Parallelstrahlenbündel umwandelt. Auf dem Kollimator folgend ist im Strahlengang eine LCD-Anzeige 53 vorgesehen. Dieser im optischen Strahlengang nachgeordnet ist ein Objektiv 54 vorgesehen. Anschließend wird der Strahlengang über den Umlenkspiegel 49 zu der Trommel 40 hin um- gelenkt. Das Objektiv 54 bildet die LCD-Anzeige 53 über den Umlenkspiegel 49 auf die Trommel ab. Die Elemente bis 54 sind wie der umlenkspiegel 49 relativ zum Maschinenrahmen ortsfest mittels nichtgezeigter Fassungen angeordnet. Die beiden Strahlengänge aus den die Vorlage abbildenden Elementen 43 - 48 und den die LCD-Anzeige 53 abbildenden Elementen 50 - 54 sind dabei so gegeneinander versetzt angeordnet, daß sie den jeweils anderen Strahlengang nicht beeinflussen. Die Lampen 55 des
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Lampenschlittens 43 und die Blitzlampe 50 sind mit dem Controller 21 für den Kopierautomaten verbunden und werden über diesen angesteuert. Ansonsten entspricht die Steuerung der oben beschriebenen und in Figur 6 gezeigten Ausführungsform.
Die Steuerung erfolgt so, daß die Lampen 55 nach dem Auslösen des Kopiervorganges über einen vorgegebenen Zeitabschnitt t- zum Kopieren angeschaltet sind. Am Ende des Zeitabschnittes t„ werden die Lampen 55 für einen Zeitabschnitt t1 abgeschaltet, wobei der Lampenschlitten 43 mit unveränderter Geschwindigkeit weiterbewegt wird. Gleichzeitig wird die Blitzlampe 50 eingeschaltet, so daß der Inhalt der LCD-Anzeige 53 in diesen dunkel getasteten Abschnitt der zu fertigenden Kopie zunächst auf dem Zwischenbildträger, also der Trommel 40 gebildet wird. Nach Ablauf des Zeitabschnittes t.. wird die Blitzlampe 50 wieder ausgeschaltet und die Lampe 55 wieder eingeschaltet und der Kopiervorgang fortgesetzt, so daß der übrige Bereich der Vorlage auf die Trommel abgebildet wird. Auf diese Weise werden die den Benutzer kennzeichnenden Daten automatisch auf die fertige Kopie aufgebracht. Anschließend wird die Kopie 25 in der in Figur 1 gezeigten Stellung der Klappe 8 in das Tresorfach 6 geführt und dort abgelegt. Im übrigen bestimmt der Kopiervorgang mit dem oben beschriebenen überein. Wie in Figur 6 gezeigt ist, kann ein Rückmeldesensor 69 bzw. Phototransistor vorgesehen sein, der bei Einschalten der Blitzröhre 50 mit Licht beaufschlagt wird und so die Funktion derselben anzeigt. Gibt das Ausgangssignal des Rückmeldesensors 69 einen Ausfall der
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Blitzröhre 50, so unterbleibt das Auslösen eines nachfolgenden Kopiervorganges, so daß keine Kopie über die Kopienausgabeoffnung 7 nach außen gelangt. Nur bei Nachweis eines Blitzes wird der nachfolgende Kopiervorgang ausgelöst.
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Zur Erhöhung der Sicherheit ist die Steuerung der beschriebenen Vorrichtung s© ausgebildet, daß zusätzlich zu der den Benutzer kennzeichnenden Information eine Prüfinformation zum Nachweis der Funktionsfähigkeit der die den Benutzer kennzeichnenden Information erzeugenden Einrichtung wie der LCD-Anzeige 34 bzw. der LCD-Anzeige 53 auf dem Zwischenbildträger 40 abgebildet bzw. auf der/Aufzeichnung und insbesondere der Kopie aufgebracht wird. Zu diesem Zweck zeigt die LCD-Anzeige 53 in einer zusätzlich aufzuzeichnenden Zeile eine Komplementäranzeige zu der vorhergehenden Zeile der aufzuzeichnenden persönlichen Daten an.

Claims (23)

233400 6 Erfindungsansprüche .
1. Verfahren zum Registrieren der Benutzung von Kopiergeräten, bei dem eine Vorlage auf eine entsprechende Auflage gelegt und bei dem zum Auslösen des Kopiervorganges benutzerrepräsentative Daten eingegeben werden, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich zu der zu erstellenden Kopie die Vorlage aufgezeichnet und auf die-.' :. ser Aufzeichnung eine den Benutzer kennzeichnende Information aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
daß die Aufzeichnung in Form einer weiteren, beispielsweise in einem geschlossenen Behälter abzulegenden Ko-
.V·:' /' '...' ; pie erfolgt.· ". v. ' "'. ' · .. ;: -..' .- . '
3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Aufzeichnung durch Aufnehmen mittels einer Bildauf-Zeichnungseinrichtung, insbesondere einer Kamera er-
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4. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß.die den Benutzer kennzeichnende Information auf die
/ < abzulegende Kopie aufgedruckt wird.
5. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die den Benutzer kennzeichnende Information in den Strahlengang des Kopiergerätes eingebracht und so auf die Aufzeichnung aufgebracht wird.
6. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die benutzerrepräsentativen Daten so lange auslesbar und nicht löschbar gespeichert bleiben, bis die Aufzeichnung erstellt ist.
233400 6
7. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die benutzerrepräsentativen Daten mittels einer Berechtigungskarte, auf der ein Codewort von der Bedienungsperson einstellbar ist, eingegeben werden.
8. Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Berechtigungskarte erst freigegeben wird, wenn die abzulegende Kopie erstellt ist.
9. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorlage erst wieder von
der Auflage abnehmbar ist, wenn die Aufzeichnung ;. erstellt ist. V' ' . V ' '.'' '..'.. .- · :. ν λ :\ . :
10. Kopiergerät mit Auflage zum Auflegen von Vorlagen, einer eine auf der Auflage aufliegenden Vorlage abdeckenden Abdeckeinrichtung, einer Steuerung und einer Station zum Eingeben von benutzerrepräsentativen Daten, gekennzeichnet durch eine Einrichtung für Aufzeichnungen von den Vorlagen, von denen Kopien gefertigt werden, zusammen mit benutzerrepräsentativen Daten.
11. Kopiergerät nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß eine Vorrichtung (14, 15, 16) zum Aufbringen einer sich aus dem benutzerrepräsentatiyen Codewort ergebenden Information auf der abzulegenden Kopie (25) vorgesehen ist.
12. Kopiergerät nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorrichtung (14, 15, 16) eine Druckeinrichtung ' ' ist.'. '.· / -' ·· . ; : ': ' ; ..: ; . ' ' . .' ' , ' ' : ,. ; .· -. ,. ;
233400 6
13. Kopiergerät nach Punkt 10 oder 11, gekennzeichnet dadurch, daß in dem Strahlengang zwischen Vorlage und Kopie die aufzubringende Information einbringbar bzw.' einblendbar ist.
14. Kopiergerät nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß eine LCD-Anzeige vorgesehen ist, mittels der die Information in den Strahlengang einbringbar ist.
15. Kopiergerät nach einem der Punkte 10 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung als ein ver- schließbarer Behälter zum Ablegen von Doppeln von
zu fertigenden Kopien ausgebildet ist.
16. Kopiergerät nach einem der Punkte TO bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung als eine
Bildaufzeichnungseiririchtung, insbesondere als Kamera ausgebildet ist. ,
17. Kopiergerät nach einem der Punkte 10 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß eine Einrichtung zum Verriegeln der Abdeckeinrichtung in ihrer geschlossenen Stellung vorgesehen ist. .;/ :
18. Kopiergerät nach einem der Punkte 10 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß ein Speicher vorgesehen
ist, der die benutzerrepräsentativen Daten auslesbar und nicht löschbar speichert, bis die Aufzeichnung
des Originals erfolgt ist.
19. Kopiergerät nach einem der Punkte 10 bis 18, gekennzeichnet dadurch, daß die benutzerrepräsentatiyen Daten mittels einer Berechtigungskarte (18), auf der ein Codewort von der Bedienungsperson einstellbar ist, in die Station (11, 12, 19, 20) eingebbar ist.
20. Kopiergerät nach Punkt 19, gekennzeichnet dadurch, daß die Station eine Sperreinrichtung aufweist, die die Berechtigungskarte (18) erst freigibt, wenn die Aufzeichnung erfolgt ist.
21 . Kopiergerät nach einem der Punkte 10 bis 20., gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung (6, 88) einen Sensor zum Nachweis der Aufzeichnung aufweist, dessen Ausgangssignal die Entriegelung der Abdeckeinrichtung (73, 74) bzw. die Berechtigungskarte freigibt.
22. Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß zusätzlich zu der den Benutzer kennzeichnenden Information eine Prüfinformation zum Nachweis der Funktionsfähigkeit der die den Benutzer kennzeichnenden Information erzeugenden Einrichtung auf der Aufzeichnung aufgebracht werden.
23. Verfahren nach einem der Punkte 5 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die eine zu kopierende Vorlage während eines Zeitraumes t beleuchtende Lampe (50) während dieses Zeitraumes für einen Abschnitt t.. • desselben ausgeschaltet und die Abbildung der den Benutzer kennzeichnenden Information während dieses Abschnittes erfolgt.
-Hierzu G Seiten Zeichnungen -
DD81233400A 1980-11-07 1981-09-18 Verfahren und vorrichtung zum registrieren der benutzung von kopiergeraeten DD201735A5 (de)

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