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DD140036A1 - Verfahren zur herstellung optisch aktiver aminosaeuren und ihrer derivate - Google Patents

Verfahren zur herstellung optisch aktiver aminosaeuren und ihrer derivate Download PDF

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DD140036A1
DD140036A1 DD20513778A DD20513778A DD140036A1 DD 140036 A1 DD140036 A1 DD 140036A1 DD 20513778 A DD20513778 A DD 20513778A DD 20513778 A DD20513778 A DD 20513778A DD 140036 A1 DD140036 A1 DD 140036A1
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DD
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alkyl
rhodium
item
mmol
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DD20513778A
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English (en)
Inventor
Ruediger Selbke
Horst Pracejus
Original Assignee
Adw Ddr
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven Aminosäuren und ihren Derivaten der allgemeinen Formel (R ind 1 R ind 2)-R ind 3-CH ind 2-CH(NHR ind 4)-COOR ind 5 durch katalytische asymmetrische Hydrierung der entsprechenden ungesättigten Aminosäurevorstufen in Gegenwart von chiralen Metallkomplexkatalysatoren. Optisch aktive Aminosäuren bilden wertvolle Zwischenprodukte zur Gewinnung von Pharmaca. Erfindungsgemäß werden optisch aktive Aminosäuren mit einem Enantiomerenüberschuss bis zu 80% im Endprodukt erhalten, indem die prochiralen Aminosäurevorstufen mit chiralen Komplexkatalysatoren aus Rhodium(I)-, Ruthenium- oder Iridiumkomplexen durch Reaktion mit Bis-(alkyl- bzw. arylphosphinigsäureestern) von Alkyl-, Aralkyl- oder Aryl-0,0-alkyliden- oder -aralkyliden-glycopyranosiden oder -furanosiden in einem polar-apolaren Lösungsmittelgemisch oder in reinen Lösungsmitteln bei einem Katalysator-Substrat-Verhältnis von 1 : 10 bis 1 : 1000 unter Wasserstoffdrucken von 0,1 bis 100 atm und Temperaturen von -50 bis +100 Grad C asymmetrisch hydriert werden.

Description

Verfahren zur Herstellung optisch aktiver Aminosäuren und ihrer Derivate
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven Aminosäuren lind ihren Derivaten durch katalytische asymmetrische Hydrierung der entsprechenden ungesättigten Aminosäurevorstufen in Gegenwart von Metallkomplexkatalysatoren mit Bisphosphinigsäur'eestern als Liganden* Optisch aktive Aminosäuren und ihre Derivate bilden wertvolle Zwischenprodukte zur Gewinnung von Pharmaca,-
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß optisch aktive Aminosäuren aus prochiralen Vorstufen durch homogene katalytische asymmetrische Hydrierung mit Kotnplexkatalysatoren t die Liganden mit einem Chiralitätszentrum am Donatoratom oder in Nachbarschaft zum Donatoratom tragenf erhalten werden können» Beispielsweise gelangten Knowles u* Mitärb» (Cheme Technol«, 197g. S, 590) zum 3,4-Diox^-phenylalanin in 90 %iger optischer Ausbeute bei Verwendung von o-Anisylmethylcyclohexylphosphin als P-chiralem Ligandene Besonders erfolgreich sind chelatisierende Bisphosphine als Liganden für Rhodiurn(I )'e Optische Ausbeuten bis zu 80 % wurden von Kagan ue Mitarb« (0. . Amsre Chem. Soc«, 9_4 (1972) 6429) mit 2 i3~0-Isopropylid3n"'2 e3-dihydroxs.-l s4-bis (diphenylphosphino) butan (DIOP) erzielt, dessen Chiralitätszentrum im Kohlenstoffgerüst des Phosphinliganden liegt,, Knowles konnte durch Verwendung
-ζ-205 1
des Chelatliganden (R,R)-I^-Äthandiyl-bis-io-methoxj/phenyljphenylphosphin die optische Ausbeute an N-Acetyl-phenylalanin auf 96 % steigern (USA-PS 4 008 281, 0. Amer. Chem. Soc. 99 (1977) 18, S. 5946),, In mehreren Arbeitskreisen wurden chirale 1,2-Bis-(diphenylphosphinomethyl)-cyclobutan-, -cyclopentan- und -cyclohexan-Derivate hergestellt bzw. angewendet (Aviron-Violet, BRD-OS 2 424 543j Tanaka u. Mitarb., Japan. Kokai 76/101956 u. 76/132190; systematisierende Arbeiten von Glaser u. Mitarb, in Tetrahedron Letters (1977) 29, S* 2527 sowie Tetrahedron Letters (1977) 52, S. 4635 u, 4639), wobei die Enantiomerenüberschüsse bei kleinen Ringen besonders hoch sind und zum Beispiel für N-Acetylphenylalanin 91 % erreichen. Von Bosnich und Fryuk (3. Amer. Chem. Soc. 89 (1977) 19, S. 6262) wurde jedoch gezeigt, daß mit (2 S, 3 S)-Bis(diphenylphosphino)-butan, also ohne konformationsstabilisierenden Ring, nahezu enantiomerenreine Aminosäuren darstellbar sind, DOPA allerdings nur mit 83 % optischer Ausbeute und in der nicht natürlichen (R)-Form. Ein aus einem Prolinderivat über mehrere Stufen gewonnenes Biphosphin gibt ebenfalls maximale optische Ausbeuten von 91 % N-Acetylphenylalanin in der (R)-Form (Achiwa, J„ Amer. Chem. Soc. 98 (1976) 25, S. 8265).
Neben diesen besonders hohe Enantiomerenüberschüsse erzeugenden chiralen Komplexverbindungen sind zahlreiche weitere asymmetrische Komplexkatalysatoren verwendet worden. So wurde von Morrison u. Mitarb. (0. Amer. Chem. Soc. 93 (1971) 1301) vorgeschlagen, den Diphenylrnenthylphosphin- bzw, Neomenthylphosphinliganden in Form der Rhodiumkomplexe zur katalytischen Reduktion einzusetzen. Ein ähnlicher Ligand, der neben dem chiralen Kohlenstoff skelett des Menthyls außerdem noch chiralen Phosphor trägt, wurde kürzlich mit dem 1-Menthylmethylphenylphosphin angewendet (Fisher u. M. : Tetrahedron Letters (1977) 29, S. 2487). Phosphinigsäureester der Cellulose als chirale Liganden für die rhodiumkatalytische Hydrierung von Aminosäurevorstufen wurden erstmals von H. Pracejus u„ Bursian beschrieben (DDR-WP 92 031).
Außerdem wurden von Tanaka u. Mitarb, drei Publikationen zum Ein^safcz von ßisphosphinigsäureestern des trans-Cyclohexandiol (Chem. Comniun, (1975) 18, S. 735), trans-Cyclopentändiol (Tetrahedron Letters (1977) 3, S. 295-96) sowie eines Cellulose-· derivates (Chem. Letters (1976) 11, S. 1213) als chirale Liganden für Rhodiumkatalysatoren veröffentlichte wobei die optische Ausbeute an N-Acetylphenylalanin maximal 68,5 % betrug (siehe auch Oapan Kokai 76/101 956).
Neuerdings wurden auch atropisomere 2,2*-Derivate des 1,1'-Binaphthyls erprobt (Kumada u.Mitarb., Tetrahedron Letters (1977) 16, Se 1389), wobei Bisdiphenylphosphinigsäureester des 2,2*-Dihydroxy-·!,1*-dinaphthyls zu den höchsten optischen' Ausbeuten führten (76 % N-Acetylphenylalanin)(Grubbs u. De Vries8 Tetrahedron Letters (1977) 22, S. 1879).
Schließlich ergaben auch chirale Phosphinigsäureamide maximal 84 % Enantiomerenüberschuß bei Aminosäuren. (Fiorini u.Mitarb. „ 0, Mol. Catalysis i (1976) 6, S. 4511 G. Pracejus et al., Tetrahedron Letters (1977) 39, S* 3497-3500). Darüber hinaus gelang.H.-W« Krause die Synthese eines hetero" gen wirkenden rhcdiumhaltigen Katalysatorkomplexes auf der Grundlage von Dimenthylphosphingruppen tragendem Polystyrol, wobei optische Ausbeuten bis zu 60 % erzielt wurden (DDR-WP-Anmeldung WP C 07 C/201 383).
Allen diesen Katalysatoren haftet der Nachteil an, daß sie entweder relativ schwer und zum Teil von chiral in der Natur nicht vorhandenen Ausgangsprodukten für die Liganden zu synthetisieren sind oder unbefriedigende optische Ausbeuten bzw. Reaktionsge- schwindigkeiten erbringen«,
Ziel dar Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung» mit leichter zugänglichen Komplexkatalysatoren einfach und rationell zu optisch aktiven Aminosäuren und ihren Derivaten zu gelangen* Dabei sollen die Nachteile vielstufiger und komplizierter Synthesen für optisch aktive Ausgangsprodukte vermieden werden«
-*- 205 1
Darlegung des Wesens der Erfindung
Das Ziel wird erreicht durch ein Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven Aminosäuren und ihren Derivaten der allgemeinen Formel
(R1R2)R3CH2-CH - COOR5 ,
in der bedeuten R1R2 : H, OH, Halogen, OAlkyl, OAcyl bzw,
R1-R2: 0-CH2-Oj
R<3 : H, Alkyl, Phenyl oder mit R„RO substituiertes Phenyl;
R4 : Acyl, Benzoyl oder Phthaloyl (wobei das Η-Atom am
Stickstoff substituiert ist),· R5 : H, Alkyl oder Aryl;
durch katalytisch^ asymmetrische Hydrierung der entsprechenden ungesättigten Aminosäurevorstufen in Gegenwart von chiralen Metallkomplexkatalysatoren, gekennzeichnet dadurch, daß die prochiralen Aminosäurevorstufen mit chiralen Komplexkatalysatoren aus Rhodium(I)-, Ruthenium- oder Iridiumkomplexen durch Reaktion mit Bis-(alkyl- bzw. arylphosphinigsäureestern) von Alkyl-, Aralkyl- oder Aryl-O,O~alkyliden- oder -aralkyliden-glycopyranosiden oder -furanosiden in einem polar-apolaren Lösungsmittelgemisch oder in reinen Lösungsmitteln bei einem Katalysator-Substrat-Verhältnis von 1:10 bis 1:1000 unter Wasserstoffdrucken von 0,1 bis 100 atm und Temperaturen von -50 bis +100 C hydriert werden.
Als chirale Kohlenhydratausgangskomponenten für die Phosphinigsäureester-Liganden dienen Acetale und Ketale, vorzugsweise die 4,6-Benzilidenverbindungen der natürlichen Mono-, Dioder Oligosaccharide, insbesondere das Methyl-4,6-0-benzyliden-«£ -oö-glucopyranosid. Aber auch entsprechende Derivate der "C - ^-Mannose und-=£ - ^-Galactose bzw. der entsprechenden ß-Derivate sind geeignet. Als Aglykon dienen O-Aralkyl-, O-Aryl· und O-Alkyl-, insbesondere Methylgruppen.
Die freien Hydroxylgruppen dieser Kohlenhydratderivate reagieren mit Verbindungen des dreiwertigen Phosphors der allgemeinen Formel
R6R7PR8
in der bedeuten
Rg, R7: H, Alkyl, vorzugsweise tert.-Butyl, Aralkyl, Aryl, vorzugsweise Phenyl, wobei Rß und R7 gleich oder verschieden sein können;
Ro : N(Alkyl)2s Halogen, vorzugsweise Cl; zu den entsprechenden Bisphosphinigsäureestern.
Als Rhodium(I)~Verbindungen können beispielsweise Rhodium-Carbonyl-, Rhodium-Alken-, Rhodium-Phosphin- oder Rhodium-Diolefin-Komplexe eingesetzt werden, wobei es günstig ist, das häufig innerkomplex gebundene Chlor aus dem Komplex durch Bildung kationischer Komplexe, zeBc mittels Silber-. tet.raf luoroborat, zu entfernen*
Die sich in Lösung bildenden chiralen Chelatkomplexe lassen sich direkt für die Hydrierung einsetzen oder können z.B. durch Ausfällen aus einer Lösung in organischen Lösungsmitteln mit Wasser isoliert werden.
Vorteilhaft erfolgt die asymmetrische Hydrierung der Aminosäurevorstufen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren bei einem Katalysator-Substrat-Verhältnis von 1:100 in organischen Lösungsmitteln wie Methanol, Äthanol,, Tetrahydrofuran oder pioxan, bevorzugt in Äthanol oder Benzol/Methanol-Gemischen* bei einem Wasserstoffdruck von 1 bis 60 Atmosphären und einer Reaktionstemperatur im Bereich von 15 bis 25 0C.
Die Enantiomerenüberschüsse der Aminosäuren könneribis zu 80 % im Endprodukt betragen* Die Aufarbeitung geschieht bei dan Aminosäureestern durch Einengen, Hydrolyse mit 17%iger HCl, Bildung der Natriumsalze mit Bicarbonatf Extraktion der Neutralteile mit Essigester, Ansäuern mit HCl und Extraktion der Aminosäuren mit Essigester, Beim Einsatz der prochiralen Säuren ist die Aufarbeitung wegen Wegfalls der Stufe der EsterhydrolysQ vereinfacht, . .
-V- 2 05 13?
Ausführungsbeispiele Beispiel 1:
Durch Reaktion von Methyl-4,6-0-benzyliden-«'-^-glucopyranosid (34 mMol) in 20 ml inertem Pyridin mit 15,4 ml Chlordiphenylphosphin unter streng anaeroben Bedingungen erhält man ein schnell durchkristallisierendes Reaktionsgemisch, aus dem Methyl~4,6-benzyliden-2 ,3-bis-(0-diphenylphosphinyl )-*/, -«0 glucopyranosid durch Extraktion mit Äther und nachfolgende Umkristallisation aus Aceton in etwa 70 % Ausbeute analysenrein zu isolieren ist (Fp.: 155 bis 156,5 0C).
Mit 0,1 mMol dieses Chelatliganden sowie 0,1 mVal des dimeren Rhodium-chloro-cyclooctadienkomplexes stellt man sich 10 ml einer stabilen benzolischen Katalysatorstammlösung her, von der 1 ml (enthaltend 0,01 mMol in situ gebildetes Chelat) zu 1 mMol06-Acetaminozimtsäuremethylester sowie 6,5 ml Benzol und 7,5 ml Methanol in einen Autoklaven mit Tefloneinsatz gegeben wird. Nach 25stündigem Schütteln bei 50 atm Wasserstoffdruck und Zimmertemperatur erhält man quantitativ N-Acetylphenylalaninmethylester. Nach der Hydrolyse wird ein Enantiomerenüberschuß von 58,4 % (+)-(S)-N-Acetylphenylalanin nachgewiesen.
Beispiel 2: ·
Durch Zugeben von 2 ml luftfreiem Wasser zu einer Lösung des Komplexes aus 1,3 mMol Methyl-4,6-0-benzyliden-bis-2,3-0~ (diphenylphosphinyl)-^ -c5>-glucopyranosid und 1,3 mVal des dimeren Rhodium-chloro-cyclooctadienkomplexes in 20 ml Methanol/Tetrahydrofuran-Gemisch (1:1) bei 50 0C und langsames
Abkühlen läßt sich ein orange gefärbtes Chelat gewinnens von dem 0,01 mMol in 15 ml Methanol/Benzol-Gemisch (1:1) 1 mMol oL -Acetaminozimtsäuremethylester in 25 Stunden bei 50 atm H2 und Zimmertemperatur quantitativ hydrieren. Nach der Hydrolyse des Esters wird ein Enantiomerenüberschuß von 59,8 % (+)-(S)-N-Acetylphenylalanin nachgewiesen,,
Beispiel 3:
Analog Beispiel 1 läßt sich auch 1 mMol ^-Acetaminozitntsäure direkt hydrieren, wobei in 20 h bei Zimmertemperatur und 50 atm H? die Hydrierung quantitativ ist und ein Enantiomerenüberschuß von 57,0 % (+)-(S)~I\!-Acetylphenylalanin erhalten wird»
Beispiel 4:
Analog Beispiel 3 läßt sich 1 mMolo^-Acetaminozimtsäure auch mit einem Katalysator-Substrat-Verhältnis von 1:500 in 18 h bei Zimmertemperatur mit 50 atm H2 quantitativ zu N-Acetylphenylalanin hydrieren, wobei 55,8 % Enantiomerenüberschuß der (+)-(S)-Verbindung beobachtet werden.
Beispiel 5:
Analog Beispiel 3 mit einem Katalysator-SubstratVerhältnis von 1:1000 erhält man in 22 h bei Zimmertemperatur und 50 atm H bei 91,0 % chemischer Ausbeute 40 % Enantiomerenüberschuß an (+)~(S)-N~Acetylphenylalanin„
Beispiel 6:
Die Hydrierung von 1 mMol^-Acetaminozimtsäure analog Beispiel 2 führt in 20 h bei Zimmertemperatur unter 50 atm H„ in quantitativer Umsetzung zu N-Acetylphenylalanin, welches zu 62,3 % das (+)~(S)-Enantiomere enthält.
Beispiel 7: ·
Die Hydrierung, von 1 mMol X—Acetaminozimtsäuremethylester entsprechend Beispiel 1 unter Einsatz des analog gewinnbaren Methyl-4i6~benzyliden~2,3"bis~O~(diphenylphosphinyl)~«'· galaktopyranosids als Cheiatliganden für den Katalysator führt in 20stündiger Reaktion bei Zimmertemperatur und 50 atm Η« zu 94 % chemischer Ausbeute an N-Acetylphenylalaninmsthylester mit einem Oberschuß des (+)~(!3)~Enantiomeren von 54,4 %e .
- β - 2 05 137
Beispiel 8: .
0,5 mMol p-Acetoxi-m-methoxi-öC-acetaminozimtsäure wird mit O,5ml Katalysatorstammlösung nach Baispiel 1, jedoch in 15 ml absolutem Äthanol in 19 h bei 55 atm HU und Zimm^ertemperatur zu 86 % hydriert, wobei man 79,4 % Enantiomerenüberschuß an (+^(Sj-p-Acetoxi-m-methoxi-N-acetyl-phenylalanin als DOPA-Vorstufe erhält.
Beispiel 9:
Die quantitative Hydrierung von 1 mMol^-Acetaminozimtsäure analog Beispiel 2, jedoch in 15 ml Methanol bei 55 atm H_ und Zimmertemperatur in 20 h führt zu einem Enantiomeren-Dberschuß von 63,6 % (*)-(S)-N-Acetylphenylalanin.
Beispiel 10: :
Analog Beispiel'9, jedoch mit 15 ml Äthanol als Lösungsmittel wird ein Enantiomerenüberschuß von 71,4 % (+)~(S)-N-Acetylphenylalanin erhalten«,
Beispiel 11: .
Von einer Katalysatorstammlösung, die /2 mMol ^Rh2(CpH. )2C1„_7 und 1 mMol Methyl-4,6-benzyliden-2,3-bis-0-(diphenylphosphinyl)· jC " «^-glucopyranosid in 15 ml Benzol enthält, werden 0,15 ml zu 1 mMol c/.-Acetaminozimtsäure in 15 ml Äthanol gegeben. Nach 21stündigem Schütteln bei 15 C und 55 atm Hp ist die Hydrierung quantitativ und nach Aufarbeitung wird N-Acetylphenylalanin mit einem Enantiomerenüberschuß der (+)-(S)-Verbindung von 70,5 % erhalten.
Beispiel 12: .
Analog Beispiel 11, jedoch unter Zugabe von 1 mMol Triethylamin, 10 h bei 25 C und 30 atm H2 ergibt nur einen Enantiomerenüberschuß von 11e7 % (+)~(S)-N-Acetylphenylalanin.
Beispiel 13:
Analog Beispiel 12, jedoch in Dioxan als Lösungsmittel, wird das (-)-(R)-Enantiomere des N-Acetylpher.ylalanins mit 12 % optischer Ausbeute erhalten«,
. - 9 » SL Ί* **
Beispiel 14:
3 ml der Katalysatorstammlösung von Beispiel 11 werden mit
4 ml einer Lösung von 0,2 mMol Silbertetrafluoroborat in Toluol zwei Tage gerührt* 3,5 ml der überstehenden Lösung werden zu 1 mMol «Z'-Acetaminozimtsäure in 3 ml Benzol und 7,5 ml Äthanol gegeben» Bei 25 0C und 1 atmHp ist die Reaktion in 25 min quantitativ, Enantiomerenüberschuß 72 %
N~Acetylphenylalanine
Beispiel 15:
255 ml der Katalysatorstammlösung von Beispiel 1 . werden mit 1 ml toluolische AgBF.-Lösung (enthaltend 0,05 mMol) 20 h stehen gelassen* 2e8 ml der resultierenden überstehenden Lösung (enthaltend 0,02 mMol Rhodium) werden zu einer Lösung von 1 mMol^-Acetaminozimtsäure in 7,5 ml Methanol und 3,7 ml Benzol gegeben. Bei 25 C und 1 atm HL· ist die Reaktion in 12 min quantitativ» Enantiomerenüberschuß 68,9 % (+)-(S)-N-Acetylpheny!alanin»
Beispiel 16:
10 ml der Katalysatorstammlösung von Beispiel 1 werden mit einer Lösung von 0,15 mMol AgBF. in 3 ml Toluol 20 h stehen gelassen» 1,3 ml der überstehenden Lösung (enthaltend 0,01 mMol Rhodium) kommen zu einer Lösung von 1 mMol <pC~Acetaminozimt~ säure in 13?7 ml Äthanol« Bei 25 °C und 1 atm H2 ist die Reaktion in 12 min quantitativ. Enantiomerenüberschuß 71,6 % (+)-(S)~N-Acetylphenylalanin. ,
Beispiel 17:
0,33 ml der durch AgBF4 aktivierten Katalysatorlösung aus Beispiel 16 kommen zu einer Lösung von 1 mMol «^-Acetaminc-» · zimtsäure in 14^7 ml Äthanol, Bei 25 0C und 1 atm H2 ist die Reaktion in 65 min quantitativ^ Enantiomerenüberschuß 75,3 % (.+ ) -(S )-N-Acety!phenylalanin.
205 137
Beispiel 18:
0,65 ml der aktivierten Katalysatorlösung von Beispiel 16
(enthaltend 0f005 mMol Rhodium) kommen zu einer Lösung
von 0,5 mMol p-Acetoxi-m-methoxi- °£ -acetaminozimtsäure in 13,7 ml Äthanol. Bei 25 0C und 1 atm H2 ist die Reaktion
in 12 min quantitativ« Enantiomerenüberschuß 70,8 % (+)-(S)·
ρ-Acetoxi-m-methoxi-N-acety!phenylalanin.
Beispiel 19:
Es wird analog Beispiel 14 gearbeitet, jedoch unter Verwendung von nur 0,7 ml der mit AgBF. umgesetzten Katalysatorlösung, Bei Zimmertemperatur und 55 atm H? beträgt der Enantiomerenüberschuß an (+)-(S)-N-Acetylphenylalanin 73,3 /
Beispiel 20:
Durch Reaktion von Phenyl~4,6»*O~benzyliden~ß~D»«glucopyranösid (34 mMol) in 15 ml inertem Pyridin mit 15,4 ml Chlordiphenyl-= phosphin unter streng anaeroben Bedingungen erhält"man ein schnell durchkristallisierendes Reaktionsgemisch, aus welchem
D-glucopyranosid durch Extraktion mit Benzol in 64 % Ausbeute analysenrein zu erhalten ist (Fp.: 157,5 bis 160 0C)0.
1 ffiiiol dieses Chelatliganden und 1 mVal des dimeren Rhodium-» chlorocyelooctadienkomplexes ergeben in 100 ml Benzol eine Chelatlösung4 aus der durch Zugabe von 5 ml einer toluolischen Lösung von 1,08 mMol Silbertetrafluorborat bei 80 C inner«· halb von 10 Minuten das Chlor quantitativ als Silberchlorid abgeschieden werden kann« Aus der dekantierten Lösung schei» den sich bein") Abkühlen orangerote Kristalle des Rhodium« cyclooctadxen«ligand~tetrafluoroboratkomplexes aus« die an OQr Luft stabil sind, zweimal mit 8 ml Benzol gewaschen und im Vakuum bei 100 C getrocknet werden* Ausbeute tier ohne weitere Umkristallisation analysenreinen Substanz 62,7 %*
Von diesem Katalysator 'werden O4Ol mMol zu einer Lösung von i mMöl Z~eC »Acetaminozimts£l--ure in 15 ml anaerobem Ethanol gegeben« Die Hydrierung ist bei 25 C und 1 atm t-L· in 25 min quantitativ* Enantioroerenüberschuß 93 % ( + }~(S)»=N~Acetyl»· phenylalanin *
Beispiel 21?
OjOl iTiMol des unter Beispiel 20 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Losung von 1 mMol Z-^-Acetaminozimtöäure in 15 ml anaerohem Ethanol gegeben« Zur For™ mierung des katalytisch aktiven Katalysatorkomplexes wird durch zweiminütiges Rühren bei Zimmertemperatur unter 1 atm Wasserstoff dio Reaktion gestartet und dann bei -15 VC fortgesetzt«, Hit einer Halbwertszeit von 35 min wird das Substrat hydriert, wobei 98 Sei (•frJ-iSJ-N-Acetylphenylalanin mit einem Enantiomerenüberscbuß von 97 % erhalte!) werden«.
205 137
Beispiel 22:
Es wird analog Beispiel 21 jedoch mit 5 mMol Z-X -Acetaminozimtsäure gearbeitet, wobei mit einer Halbwertszeit von 180 min das Substrat zu 98 % hydriert wird, die optische Ausbeute an (+)-(S)-N-Acetylpheny!alanin beträgt 96 %,
'/
Beispiel 23$
O1Ol mMol des unter Beispiel 20 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Suspension von 20 mMol Z*>*C -Acetaminozimtsäure in 15 mMol anaeroben Ethanol gegeben und
bei 25 C und 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von t -
φ 110 min unter Rühren zu N-Acetyl-phenylalanin hydriert, wobei die optische Ausbeute am (+)-(S)-Enantiomeren 86 % betrug«
Beispiel 24: . '
O4Ol mMol des unter Beispiel 20 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Lösung von 1 mMol p-Acetoxy» m-methoxy-Z'-«c-acetaminozimtsäure in 15 ml Dioxan gegeben und bei 25 C unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 8 min hydriert, Enantiomerenüberschuß 88 % (+)-(S)-p-Acetoxy-m-methoxy~N-acety!phenylalanin,
Beispiel 25:
Es wird analog Beispiel 24 gearbeitet und 15 ml anaerober Diethylether zugegeben, um bei 0 0C hydrieren zu können, nachdem 2 min bei Zimmertemperatur vorhydriert wurde* Bei einer. Halbwertszeit von 90 min wird eine optische Ausbeute von 89 % (+)-(S)~p-Acetoxy-m-methoxy-N-acetyl~pheny!alanin erzielt
Beispiel 26:
Es wird analog Beispiel 25 bei -15 0C gearbeitet und bei einer Halbwertszeit von 140 min eine optische Ausbeute von 90 % (HO^CSJ-p-Acstoxy-m-methoxy-N-acetyl-phenylalanip, erreicht«,
13 2 O 5 1 ί
Beispiel 27:
Es wird analog Beispiel 24, jedoch in 15 ml Ethanol gearbeitet· Bei einer Halbwertszeit von 27 min wird zu einera Enantiomerenüberschuß von 87 % ( + )~(S)~p»Acetoxy-m--rnethoxy~" N~acetylphenylalanin hydriert«
Beispiel 28: :
0,01 inMol des unter Beispiel 20 beschriebenen kationischen Chelatkompiexes werden zu einer Suspension von 1 mMol 3t4~ Dimethoxy-Z-o^~acetamino-zimtsäure in 15 ml Ethanol gegebe^** Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwerts-W zeit von 7 min zu einem 3^-Dimethoxy-N-acetylphenylalanin-^ Gemisch mit /*<<7D - + 49,3 (c 2,9 EtOH) hydriert. Ί
Beispiel 29:
Analog Beispiel 23, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 19 min ein Hydrierprodukt mit /"°-7D = * 45,8 (c 3,2 EtOH) erzielt«
Beispiel 30:
0,01 mMol des unter Beispiel 20 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Suspension von 1 mMol 3,4-Dimethoxy-Z-^-acet.aniinozimtsäuremethy!ester in 15 ml Ethanol gegeben» Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 31 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N-ace'tylphenylalaninmethylester-Gemisch mit /^O7 D - + 17,4 (c 2,0 EtOH) hydriert.
Beispiel 31:
Analog Beispiel 30„ jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 31 min ein Hydrierprodukt mit C<7U « + 14,5 (c 1,9 EtOH) erzielt..
14 205 137
Beispiel 32:
0,01 mMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Suspension von 1 mMol 3,4-. Dirnethoxy-Z-ocf-acetaminozimtsäureethylester in 15 ml Ethanol gegeben. Bei 25 0C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 21 min zu einem 3,4-Diroethoxy-N-acetylphenylalaninethylester-Gemisch mit '/W-J = + 14,8 (c 2,0 EtOH) hydriert.
Beispiel 33:
Analog Beispiel 32, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 31 min ein Hydrierprodukt mit /O£JD = + 15,9 (c 2,0 EtOH) erzielt.
Beispiel 34:: · :
0,01 mMol .des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Che.latkomplexes werden zu einer Suspension von 1 mMol 3,4-Dimethoxy-Z-b£--benzoylaminozimtsäure in 15 ml Ethanol gegeben. Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 65 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N~benzoylphenyl~ elanin^Gemisch mit /~«4/D = 80,1 (c 2,0 CHCl3) hydriert,
Beispiel 35:
Analog Beispiel 34, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 32 min ein Hydrierprodukt mit £*k?D " -+ 81,3 (c 2,1 CHCl3) erzielt.
Beispiel 35:
0,01 mMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Lösung von 1 mMol 3,4-Dimethoxy-Z-tx^-benzoylaminozimtsäuremethylester in 15 ml Ethanol gegeben«, Bei 25 0C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 19 min zu einem 3,4~Dimethoxy~N-benzoyiphenylalaninmethylester-Gemisch mit /*<=47D = + 7§,6 (c 2,1 CHCl3) hydriert« . .
5 137
is χ, ν ο
Beispiel 37:
/analog Beispiel 36, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 23 min ein Hydrierprodukt mit /V_/D '« ·· + 55,8 (c 2,4 CHCl3) erzielt.
Beispiel 38:.
0,01 mMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Lösung von 1 mliol 3,4™ Dimethoxy-Z-^'-benzoylarninozimtsäureethylester in 15 ml Ethanol gegeben» Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 21 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N~benzoylphenylalaninethylester~Gemisch mit /"<4/D = + 67,8 (c 2,0 CHCi3) hydriert.
Beispiel 39:
Analog Beispiel 58, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel· wird mit einer Halbwertszeit von 32 min ein Hydrierpro· dukt mit £<**7Ό = + 63,0 (c 2,0 CHCl3) erzielt«
vo ,in'v
14 20 5 137
Beispiel 32: .
0,01 mMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Suspension von 1 mMol 3,4-Dinethoxy-Z-t^T-acetaminozimtsäureethylester in 15 ml Ethanol gegeben. Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 21 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N-acetylphenylalaninethylester-Gemisch mit C0^J - + 14,8 (c 2,0 EtOH) hydriert.
Beispiel 33:
Analog Beispiel 32, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 31 min ein Hydriei— produkt mit £OiJD = + 15,9 (c 2,0 EtOH) erzielt.
Beispiel 34: :
0,01 mMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Suspension von 1 mMol 3,4-Dimethoxy-Z-5^~benzoylaminozimtsäure in 15 ml Ethanol gegeben. Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 65 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N~benzoylphenylalanin^Gemisch mit /~«47D = 80,1 (c 2,0 CHCl3) hydriert»
Beispiel 35: ,
Analog Beispiel 34, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 32 min ein Hydrierprodukt mit fc07Q = + 81,3 (c 2,1 CHCl3) erzielt.
Beispiel 36:
0,01 mMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Lösung von 1 mMol 3,4-D.imethoxy-Z-^-benzoylaminozimtsäuremethylester in 15 ml Ethanol gegeben. Bei 25 0C wird unter.1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 19 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N-benzoylphenylalanxnmethylester-Gemisch mit /*</D - ·* 76,6 (c 2,1 CHCl3) hydriert«
20. Ji]ifi9/ü*7 Ji^i(15
15 Il D
Beispiel 37:
Analog Beispiel 36, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmittel wird mit einer Halbwertszeit von 23 min ein Hydrierprodukt mit /*e£JD -1 ' + 55,8 (c 2,4 CHCl3) erzielt·
Beispiel 38s .
0,01 rnMol des unter Beispiel 21 beschriebenen kationischen Chelatkomplexes werden zu einer Lösung von 1 mMol 3,4~ Dimethoxy^Z-^-benzoylaminozimtsäureethylester in 15 ml Ethanol gegeben« Bei 25 C wird unter 1 atm Wasserstoff mit einer Halbwertszeit von 21 min zu einem 3,4-Dimethoxy-N-benzoylphenylalaninethylester-Gemisch mit /"<47D = + 67,8 (c 2*0 CHCl3) hydriert,
Beispiel 3.9:
Analog Beispiel 38, jedoch in 15 ml Dioxan als Lösungsmit~ tel wird mit einer Halbwertszeit von 32 min ein Hydrierpro· dukt mit /X/D = + 63,0 (c 2,0 CHCl3) erzielt.
C. U. vK'ü IJi J1' toi
Tabelle:
Beisp j Ausgangs- eingesetzter ^Rh(COD)Cl72 Rh(I )- Substrat 15 ml Lo- . sungsmit- EtOH Katalysator/ atm H T0C Zeit optische Konfigu·
komponente Komplex tt tel MeOH Substrat h Ausbeute ration
f.d.Ligan EtOH Ό/ Ay "
den η Bzl:MeOH=l:.l EtOH 50
1 glc AE H EtOH 1:100 50 15 25 58,4 (+WS)
2 glc η a) AE H Dioxan 1:100 50 15 25 59,8 (+)-(S)
3 glc . tt A H Benzol 3 ml 1:100 50 15 20 57,0 (+)-(S)
4 glc H A M Toluol 3,5 ml 1:500 50 15 18 55,8 (+)-(S)
5 glc H A M MeOH 7,5 ml. 1:1000 50 15 22 40,0°) (+)-(S)
6 glc H a) A N Bzl:MeOH=l:l,2 1:100 50 15 20 62.;3 (+WS)
7 gal ^Rh(C H) C172 AE EtOH 1:100 55 15 20 54,4 (+WS)
8 glc Cm - Cm ·β ft D EtOH 1:100 55 15 19 79.4d> (+)-(s)
9 glc M a) A EtOH 1:100 55 15 20 63.6 (+)-(S)
10 glc η a) A EtOH 1:100 55 15 20 71.4 (+)-(S)
11 glc A -Acetaminozimtsäure; AE = 1:100 30 15 21 70.5 '(+WS.)
12 glc A-NEt3 1:100 30 25 10 11.7 (+WS)
13 glc A-NEt3 1:100 1 25 10 12.0 (-)-(R)
14 . glc •ι b) A 1:10 25 0,4 72.0 (+)-(S)
. .- ; N
j- M 1
.15 glc ^Rh.(C2H4 )2ci72 b) A 1:50 1 25 0,2 68,9 (+)-(S)
16 glc Substrat: A = b) A 1:100 1 25 0,2 71,6 (+WS)
17 glc b) A 1:400 1 25 1 75,3 (+)-(S)
18 glc b) D 1:100 55 25 0,2 70,8 (+)-(S)
19 glc b) A 1:50 15 20 73,3 (+)-(s)
Anmerkungen: z- χ Z- c^-Acetaminozimtsäuremethylester}
D = p-Acetoxi-m-methoxi-Z-^-acetaminozimtsäure; glc = <£. -D-Glucose; gal ==t-D-Galaktose,
a) Der chirale Katalysatorkomplex wurde in isolierter Form eingesetzt
b) Durch AgBF.-Zusatz zur Katalysatorstammlösung aktivierter Katalysator
c) Chemische Ausbeute 91 % . d) Chemische Ausbeute 86 %
In allen anderen Fällen ist die chemische Ausbeute praktisch 100 %.

Claims (10)

Erfindungsanspruch
1. Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven Aminosäuren und ihren Derivaten der allgemeinen Formel
(R„RO)R„CHO - CH COOR1.
in der bedeuten
R R2 : H, OH, Halogen, OAlkyl, OAcyl bzw. R1-R2: 0-CH2-O1
R~ : H, Alkyl, Phenyl oder mit R1R0 substituiertes Phenyl;
R^ : Acyl, Benzoyl oder Phthaloyl (wobei das H-Atom am Stickstoff substituiert ist) ι
R5 : H, Alkyl oder Aryl σ
durch katalytische asymmetrische Hydrierung der entsprechenden ungesättigten Aminosäurevorstufen in Gegenwart von chiralen MetallkomplexkatalysatorGn, gekennzeichnet dadurch, daß die prochiralen Aminosäurevorstufen mit chiralen Koriiplexkatalysatoren aus Rhodium(I)-, Rutheniumoder Iridiumkomplexen durch Reaktion mit Bis-(alkyl- bzw, arylphosphinigsäureestern) von Alkyl-, Aralkyl- oder Aryl-0,0-alkyliden- oder -aralkyliden-glycopyranosiden oder -furanosiden in einem polar-apolaren Lösungsmittelgemisch oder in reinen Lösungsmitteln bei. einem Katalysator-Substrat-Verhältnis von 1:10 bis 1:1000 unter Wasserstoffdrucken von 0,1 bis 100 atm und Temperaturen von -50 bis +100 0C asymmetrisch hydriert werden.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als chirale Kohlenhydratausgangskomponenten für die Phosphinigesäureesterliganden die 4i6-Benzilidenverbindungen der Mono~, Di- oder Oligosaccharide eingesetzt werden.
Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet·dadurch, daß als Kohlenhydratausgangskomponenten Met.hyl-4j,6-0-benzyliden- oC - 63-glucopyranosid bzw«, die entsprechenden . Derivate der y - ^-Mannose und οό-cd -»Galactose sowie deren ß-Derivate eingesetzt werden«
/ 205 13/
4« Verfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß als Aglykon für die Glykoside der verwendeten Liganden 0-Aralkyl-, O-Aryl- oder O-Alkylgruppen fungieren.
5· Verfahren nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß als Bisphosphinigsäureester Umsetzungsprodukte der Verbindungen des dreiwertigen Phosphors der allgemeinen
„Formel
R6R7PR8 ,
in der bedeuten
R , R_: H, Alkyl, Aralkyl, Aryl, wobei Rß und R7 gleich oder verschieden sein können,
R8 :N(Alkyl)2, Halogen,
mit den freien Hydroxylgruppen der Kohlenhydratderivate eingesetzt werden·
6# Verfahren nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß al.s Rhodium(I)-Verbindungen Rhodium-Carbonyl-, Rhodium-Alken, Rhodium-Phosphin- ,. oder Rhodium-Diolef in-Komplexe eingesetzt werden.
7. Verfahren nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die in situ gewonnenen chiralen Metallkomplexkatalysatoren zur Anwendung kommen.
8. Verfahren nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die gewonnenen chiralen Metallkomplexkatalysatoren in reiner Form isoliert werden.
9. Verfahren nach Punkt 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die eingesetzten Metallkomplexe durch Umwandlung in kationische Komplexe aktiviert werden.
10. Verfahren nach Punkt 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die asymmetrische Hydrierung der Aminosäurevorstufen bei einem Katalysator-Substrat-Verhältnis von 1:100 in organischen Lösungsmitteln wie Methanol, Äthanol, Tetrahydrofuran oder Dioxan, bevorzugt in Äthanol oder Benzol/Methanol-Gemischen, bei einem Wasserstoffdruck von 1 bis 60 atm und einer Reaktionstemperatur im Bereich von 15 bis 25 0C durchgeführt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4562263A (en) * 1983-05-25 1985-12-31 Sumitomo Chemical Company, Limited Process for producing 3-(3,4-dihydroxyphenyl) serine
US5654462A (en) * 1992-06-15 1997-08-05 Monsanto Company Process for making chiral alpha-amino phosphonates and selected novel chiral alpha-amino phosphonates

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US5703263A (en) * 1992-06-15 1997-12-30 Monsanto Company Process for making chiral alpha-amino phosphonates and selected novel chiral alpha-amino phosphonates

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