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CH711356A1 - Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen und Aufsetzen leerer Hülsen auf die Spindeln einer Spinnmaschine. - Google Patents

Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen und Aufsetzen leerer Hülsen auf die Spindeln einer Spinnmaschine. Download PDF

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Publication number
CH711356A1
CH711356A1 CH01094/15A CH10942015A CH711356A1 CH 711356 A1 CH711356 A1 CH 711356A1 CH 01094/15 A CH01094/15 A CH 01094/15A CH 10942015 A CH10942015 A CH 10942015A CH 711356 A1 CH711356 A1 CH 711356A1
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spindle
empty
bobbin
gripper
doffer
Prior art date
Application number
CH01094/15A
Other languages
English (en)
Inventor
Nägeli Robert
Kappeler Hanspeter
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rieter Ag Maschf filed Critical Rieter Ag Maschf
Priority to CH01094/15A priority Critical patent/CH711356A1/de
Publication of CH711356A1 publication Critical patent/CH711356A1/de

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    • D01HSPINNING OR TWISTING
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen (5) von einer Reihe von Spindeln (2) einer Spinnmaschine und zum Aufsetzen leerer Hülsen (6) auf die Spindeln (2). Das Verfahren umfasst dabei die Schritte, die leere Hülse (6) an einer Transportvorrichtung (16) durch einen Hülsengreifer (20) einer Greifvorrichtung (8) aufzunehmen, die leere Hülse (6) durch eine Doffervorrichtung (4) mit einem Dofferbalken (7) mit einer Längsachse (75) in einen Bereich oberhalb der Spindel (2) zu überführen, die volle Spule (5) durch einen Spulengreifer (19) der Greifvorrichtung (8) von der Spindel (2) abzunehmen, die leere Hülse (6) an der Spindel (2) freizugeben, und die volle Spule (5) durch die Doffervorrichtung (4) an die Transportvorrichtung (16) abzugeben. Damit die Stillstandszeit der Spinnmaschine während der Auswechslung einer vollen Spule (5) gegen eine leere Hülse (6) gering gehalten wird, wird zwischen der Aufnahme der leeren Hülse (6) an der Transportvorrichtung (16) und der Abgabe der vollen Spule (5) an die Transportvorrichtung (16) die Greifvorrichtung (8) mindestens einmal entlang der Längsachse (75) des Dofferbalkens (7) um einen Abstand (38) zwischen dem Spulengreifer (19) und dem Hülsengreifer (20) verstellt.

Description

[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen von einer Reihe von Spindeln einer Spinnmaschine und zum Aufsetzen leerer Hülsen auf die Spindeln. Die Spinnmaschine umfasst eine Doffervorrichtung mit einem Dofferbalken mit einer Längsachse und wenigstens einer Greifvorrichtung, eine Transportvorrichtung mit Aufnahmezapfen. Die wenigstens eine Greifvorrichtung umfasst einen Spulengreifer mit einer Spulengreiferachse und einen Hülsengreifer mit einer Hülsengreiferachse, wobei die Spulengreiferachse und die Hülsengreiferachse in einem Abstand zueinander angeordnet sind. Das Verfahren umfasst die Schritte, die leere Hülse an der Transportvorrichtung durch den Hülsengreifer aufzunehmen, die leere Hülse durch die Doffervorrichtung in einen Bereich oberhalb der Spindel zu überführen, die volle Spule durch den Spulengreifer von der Spindel abzunehmen, die leere Hülse an der Spindel freizugeben, und die volle Spule durch die Doffervorrichtung an die Transportvorrichtung abzugeben.
[0002] Bei einer Vielzahl von Spinnmaschinen, insbesondere bei Ringspinnmaschinen, werden bei einem Spulenwechselvorgang eine Vielzahl bereits fertig bewickelter voller Spulen bzw. Kopse gemeinsam an den Spinnstellen der Spinnmaschine abgenommen und durch leere Spulenhülsen ersetzt. Die Spinnmaschinen weisen hierzu eine Doffervorrichtung mit einem Dofferbalken auf, der sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt. An dem Dofferbalken ist in Spindelteilung eine Vielzahl von Greifvorrichtungen bzw. Doffergreifern angeordnet, deren Anzahl der Spinnstellen der Spinnmaschine entspricht. Der Dofferbalken, der mit einem scherenartigen Gestänge gehalten ist, kann mitsamt dem Gestänge um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Schwenkachse verschwenkt werden. Zur Zufuhr der leeren Hülsen und zum Abtransport der vollen Spulen ist der Spinnmaschine zudem eine Transportvorrichtung zugeordnet. Die Transportvorrichtung besteht beispielsweise aus einem umlaufenden Transportband, das mit Aufnahmezapfen versehen ist, und aufweiche leere Hülsen oder volle Spulen aufgesteckt werden können. Die Anzahl der Aufnahmezapfen entspricht der Anzahl der Spindeln jeder Maschinenseite, d.h. die Aufnahmezapfen sind in Spindelteilung angeordnet. Die einzelnen Greifvorrichtungen sind bevorzugt pneumatisch betätigbar und beinhalten eine druckluftbeaufschlagbare Membran, welche über die volle Spule bzw. leere Hülse gebracht wird und anschliessend die Spule bzw. Hülse durch Einbringen von Druckluft greift. Zum Beaufschlagen der einzelnen Greifvorrichtungen mit Druckluft sind druckluftzuführende Kanäle im Dofferbalken angeordnet, von welchen die Druckluft über Zuführungen jeweils zu den einzelnen Membranen der Greifvorrichtungen geleitet wird.
[0003] Die DD 103 466 A1 beschreibt eine entsprechend ausgebildete Greifvorrichtung. Die Greifvorrichtung umfasst im Wesentlichen zwei Greifer, einen Spulengreifer zum Greifen einer vollen Spule, und einen Hülsengreifer zum Greifen einer leeren Hülse. Die beiden Greifer sind mit einem Grundkörper ortsfest verbunden und sind in Bezug zu diesem hintereinander in Reihe angeordnet. Der Spulengreifer ist dabei in Bezug auf den Grundkörper innen und der Hülsengreifer aussen angeordnet. Die beiden Greifer weisen jeweils eine zylindrische Aufnahme auf, eine Spulenaufnahme und eine Hülsenaufnahme. Die Spulenaufnahme hat einen Spulengreiferdurchmesser und eine Spulengreiferachse, die Hülsenaufnahme einen Hülsengreiferdurchmesser und eine Hülsengreiferachse. An der Innenwandung der Spulenaufnahme und der Hülsenaufnahme ist eine Gummimembran angeordnet, die über eine pneumatische Einrichtung verstellbar ist. Mit der Membran ist es jeweils möglich, die in das Innere der Spulenaufnahme eingeführte volle Spule und die in das Innere der Hülsenaufnahme eingeführte leere Hülse von aussen zu erfassen. Die volle Spule wird dabei durch die Membran im Bereich ihrer Wicklung gegriffen, die leere Hülse an ihrem oberen Ende. Die jeweilige Membran ist über zwei Verschlusskappen, die an der Unterseite und Oberseite der Spulenaufnahme und der Hülsenaufnahme angeordnet sind, in Richtung der Spulengreiferachse und der Hülsengreiferachse fixiert. Der Grundkörper weist zwei Luftkanäle für die Druckluftzufuhr der beiden Membrane auf. Über die Luftkanäle können die beiden Membrane getrennt voneinander pneumatisch betätigt werden bzw. einzeln angesteuert werden. Die beiden Luftkanäle münden in ein Paar Zuführungsleitungen für Druckluft, an welchen die Greifvorrichtung befestigt ist. Die Befestigung der Greifvorrichtung an dem Paar Zuführungsleitungen erfolgt über eine Halterung und einen Bolzen. Auch sind Greifvorrichtungen bekannt, welche über zwei elastische Haltelaschen ausrastbar und lösbar in zwei parallelen Rastnuten eines Dofferbalkens angebracht sind. Die Rastnuten ermöglichen, eine Mehrzahl von einzelnen Greifvorrichtungen entlang dem Dofferbalken zu befestigen.
[0004] Nachfolgend soll das Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen von einer Reihe von Spindeln einer Spinnmaschine und zum Aufsetzen leerer Hülsen auf die Spindeln mit der oben beschriebenen Greifvorrichtung dargelegt werden.
[0005] Wenn in einem Bereich der Spinnmaschine die gesamte Anzahl leerer Hülsen zu vollen Spulen geworden ist, wird der Betrieb der Spinnmaschine gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt stoppt das Aufstecken von leeren Hülsen auf die Aufnahmezapfen des Transportbandes und die leeren Hülsen werden über das Transportband an die jeweiligen Spinnstellen überführt. Die jeweiligen leeren Hülsen sind nun auf den Aufnahmezapfen der Transportvorrichtung koaxial zu einer Spindel ausgerichtet.
[0006] In dieser Position sind die Greifvorrichtungen derart angeordnet, dass der Hülsengreifer direkt oberhalb des Aufnahmezapfens mit der aufgesteckten leeren Hülse angeordnet ist, d.h. die Hülsengreiferachse verläuft koaxial zum Aufnahmezapfen. Der sich im unteren Bereich des Maschinengestells befindliche Dofferbalken wird in einer parallel zu einer Längsebene des Maschinegestells verlaufenden Vertikalebene abgesenkt. Sobald sich der Endbereich der leeren Hülse innerhalb der Hülsenaufnahme des Hülsengreifers befindet, wird über den Luftkanal des Hülsengreifers Druckluft zugeführt, wodurch die Membran an der Innenwandung der Hülsenaufnahme anschwillt und die leere Hülse von aussen erfasst.
[0007] Der Dofferbalken wird daraufhin wieder in der Vertikalebene nach oben verfahren, bis die leere Hülse vom Aufnahmezapfen des Transportbandes gelöst ist. Der Dofferbalken wird dann um die Schwenkachse ausgeschwenkt bzw. positiv zur Vertikalebene geneigt, und in eine Position oberhalb der Spindelbank gefahren. Aus dieser Position wird der Dofferbalken wieder in die Vertikalebene zurückgeschwenkt, so dass die Greifvorrichtung oberhalb der Spindel mit der vollen Spule positioniert ist. In dieser Position befindet sich der Hülsengreifer mit der leeren Hülse direkt oberhalb der Spindel mit der vollen Spule, d.h. die Hülsengreiferachse ist koaxial zur Spindel ausgerichtet. Damit der Spulengreifer die volle Spule aufnehmen kann, muss nun der Spulengreifer oberhalb der Spindel mit der vollen Spule positioniert werden.
[0008] Der Dofferbalken wird hierzu um die Schwenkachse eingeschwenkt bzw. negativ zur Vertikalebene geneigt. Der Spulengreifer befindet sich in dieser Position nun oberhalb der Spindel mit der vollen Spule, d.h. die Spulengreiferachse ist koaxial zur Spindel ausgerichtet. Der Dofferbalken wird abgesenkt, bis die Spulenaufnahme die volle Spule von aussen umgibt. Infolge der über den Luftkanal des Spulengreifers zugeführten Druckluft schwillt die Membran an der Innenwandung der Spulenaufnahme an und erfasst die volle Spule von aussen.
[0009] Der Dofferbalken wird dann hochgefahren, wodurch die volle Spule von der Spindel abgehoben und gleichzeitig das Garnende abgetrennt wird. Danach wird der Dofferbalken wieder zurück in die Vertikalebene verschwenkt, um den Hülsengreifer mit der leeren Hülse oberhalb der Spindel zu positionieren. In der Vertikalebene wird der Dofferbalken abgesenkt und die leere Hülse auf die Spindel aufgesteckt, die Luft aus der Membran abgelassen und die leere Hülse an der Spindel freigesetzt.
[0010] Anschliessend wird der Dofferbalken erneut in der Vertikalebene nach oben gefahren, dann seitlich um die Schwenkachse ausgeschwenkt, und von dort in einen unteren Bereich des Maschinengestells abgesenkt. Die Spinnmaschine nimmt dann ihren Betrieb wieder auf.
[0011] Aus dieser Position wird der Dofferbalken wieder in die Vertikalebene zurückgeschwenkt, so dass die Greifvorrichtung oberhalb des Aufnahmezapfens des Transportbandes positioniert ist. In dieser Position befindet sich der Hülsengreifer direkt oberhalb des Aufnahmezapfens, d.h. die Hülsengreiferachse ist koaxial zum Aufnahmezapfen ausgerichtet. Damit die volle Spule auf den Aufnahmezapfen aufgesteckt werden kann, muss jedoch der Spulengreifer oberhalb des Aufnahmezapfens positioniert werden. Der Dofferbalken wird hierzu um die Schwenkachse eingeschwenkt bzw. negativ zur Vertikalebene geneigt. Der Spulengreifer befindet sich in dieser Position nun oberhalb des Aufnahmezapfens des Transportbandes. Der Dofferbalken wird abgesenkt, die volle Spule wird auf den Aufnahmezapfen aufgesteckt. Die Druckluft wird aus der Membran des Spulengreifers abgelassen, während der Dofferbalken in der Vertikalebene ein wenig nach oben fährt, und die volle Spule freigegeben wird. Das Transportband fährt an und die vollen Spulen werden zu einem nachfolgenden Spuler oder einer sonstigen Sammelstelle überführt. Daraufhin werden die Aufnahmezapfen frisch mit leeren Hülsen bestückt.
[0012] Ein wesentlicher Nachteil des beschriebenen Verfahrens zum Abnehmen von vollen Spulen von einer Reihe von Spindeln einer Spinnmaschine und zum Aufsetzen leerer Hülsen auf die Spindeln besteht nun darin, dass es in Folge der Schwenkbewegungen der Greifvorrichtungen, insbesondere der Schwenkbewegung in Richtung des Maschinengestells, zu Kollisionen der Greifvorrichtungen mit dem Maschinengestell der Spinnmaschine kommt, wodurch Beschädigungen an den Greifvorrichtungen und dem Maschinengestell entstehen. In Folge dessen müssen die Greifvorrichtungen häufig ausgetauscht werden.
[0013] Die Erfindung stellt sich nunmehr die Aufgabe, das Verfahren derart abzuändern, dass Kollisionen der Greifvorrichtungen mit dem Maschinengestell der Spinnmaschine verhindert werden.
[0014] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwischen der Aufnahme der leeren Hülse an der Transportvorrichtung und der Abgabe der vollen Spule an die Transportvorrichtung die Greifvorrichtung mindestens einmal entlang der Längsachse des Dofferbalkens um den Abstand zwischen der Spulengreiferachse und der Hülsengreiferachse verstellt wird. Die Verstellung bzw. der Versatz der Greifvorrichtung erfolgt dabei über eine am Dofferbalken angebrachte Verstelleinrichtung in einer horizontal am Dofferbalken angeordneten Ebene. Die entlang des Dofferbalkens in Spindelteilung angebrachten Greifvorrichtungen können über die Versteileinrichtung exakt an der jeweiligen Spinnstelle positioniert werden. Über die Versteileinrichtung ist es möglich, den Hülsengreifer und den Spulengreifer exakt zur Spindel bzw. dem Aufnahmezapfen auszurichten. In Folge der Verstellung der Greifvorrichtung entlang der Längsachse des Dofferbalkens muss die Doffervorrichtung nicht wie beim bekannten Verfahren in Richtung des Maschinengestells der Spinnmaschine eingeschwenkt werden. Kollisionen der Greifvorrichtung mit dem Maschinengestell werden dadurch verhindert. Zudem kann die Spinnmaschine dadurch quer zu ihrer Längsrichtung eine geringere Abmessung aufweisen. Die Greifvorrichtungen können durch die Versteileinrichtung einzeln verstellt werden. Auch ist es aber möglich, dass die Greifvorrichtungen durch eine Verstellung des Dofferbalkens bzw. eines am Dofferbalken beweglich angeordneten Elements verstellt werden. Die Verstellung der Greifvorrichtungen erfolgt dabei z.B. pneumatisch, elektrisch oder mechanisch.
[0015] Hierbei ist es möglich, dass die Verstelleinrichtung einen Antriebsmotor und ein Getriebe umfasst. Das Getriebe besteht aus einem mit dem Antriebsmotor verbundenen Zahnrad und einer am Dofferbalken angebrachten Zahnstange, wobei das Zahnrad und die Zahnstange ineinander eingreifen. Wird das Zahnrad über den Antriebsmotor angetrieben, wird der Dofferbalken mit den Greifvorrichtungen über die Zahnstange entlang der Längsachse um den Versatz verstellt.
[0016] Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Abstand zwischen der Spulengreiferachse und der Hülsengreiferachse 10–50 mm beträgt. Aufgrund dieses Abstandes wird die Abmessung der Greifvorrichtungen klein gehalten. Eine Kollision der Greifvorrichtungen mit an der Spinnstelle angeordneten Separatoren wird verhindert.
[0017] Auch ist es von Vorteil, wenn nach der Aufnahme der leeren Hülse an der Transportvorrichtung und vor der Abnahme der vollen Spule von der Spindel die Greifvorrichtung um den Abstand verstellt wird. Die Greifvorrichtung wird durch die Verstellung bzw. den Versatz derart zur Spindel positioniert, dass die Spulengreiferachse und die Spindel in einer vertikal zur Längsebene des Maschinengestells verlaufenden Spindelebene angeordnet sind. Der Spulengreifer kann dadurch im Unterschied zum bekannten Verfahren ohne eine Schwenkbewegung des Dofferbalkens an der Spindel der Spindel zur Abnahme der vollen Spule zugestellt werden. Das Auswechseln der vollen Spule wird hierdurch stark vereinfacht. Die Verstellung der Greifvorrichtung kann dabei direkt nach der Aufnahme der leeren Hülse an der Transportvorrichtung erfolgen, d.h. direkt nachdem der Hülsengreifer die leere Hülse vom Aufnahmezapfen abgehoben hat. Auch ist es aber möglich, dass die Verstellung der Greifvorrichtung direkt vor der Abnahme der vollen Spule von der Spindel erfolgt, d.h. nachdem die Doffervorrichtung den Dofferbalken in eine Position oberhalb der Spindel gefahren hat.
[0018] Zudem ist es vorteilhaft, wenn nach der Abnahme der vollen Spule von der Spindel und vor der Freigabe der leeren Hülse an der Spindel die Greifvorrichtung um den Abstand verstellt wird. Die Greifvorrichtung wird durch die Verstellung bzw. den Versatz derart zur Spindel positioniert, dass der Hülsengreifer mit der leeren Hülse direkt oberhalb der Spindel angeordnet ist, d.h. die Hülsengreiferachse koaxial zur Spindel ausgerichtet ist. Der Hülsengreifer kann dadurch im Unterschied zum bekannten Verfahren ohne eine Schwenkbewegung des Dofferbalkens an der Spindel der Spindel zur Abgabe der leeren Hülse zugestellt werden. Das Auswechseln der vollen Spule gegen eine leere Hülse wird hierdurch stark vereinfacht.
[0019] Hierbei ist es weiter von Vorteil, wenn nach der Freigabe der leeren Hülse an der Spindel und vor der Abgabe der vollen Spule an die Transportvorrichtung die Greifvorrichtung um den Abstand verstellt wird. Die Greifvorrichtung wird durch die Verstellung bzw. den Versatz derart zum Aufnahmezapfen positioniert, dass die Spulengreiferachse und der Aufnahmezapfen in einer vertikal zur Längsebene des Maschinengestells verlaufenden Spindelebene angeordnet sind. Der Spulengreifer mit der vollen Spule kann dadurch im Unterschied zum bekannten Verfahren ohne eine Schwenkbewegung des Dofferbalkens am Aufnahmezapfen dem Aufnahmezapfen zugestellt werden. Das Absetzen der vollen Spule auf dem Transportband wird hierdurch stark vereinfacht. Die Verstellung der Greifvorrichtung kann dabei direkt nach der Abgabe der leeren Hülse an der Spindel erfolgen, d.h. nachdem die Doffervorrichtung den Dofferbalken in eine Position oberhalb der Spindel gefahren hat. Auch ist es aber möglich, dass die Verstellung der Greifvorrichtung direkt vor der Abgabe der vollen Spule an die Transportvorrichtung erfolgt, d.h. nachdem die Doffervorrichtung den Dofferbalken in eine Position unterhalb der Spindel gefahren hat.
[0020] Hierbei hat es sich auch als vorteilhaft erwiesen, wenn nach der Freigabe der leeren Hülse an der Spindel und vor der Abgabe der vollen Spule an die Transportvorrichtung die Aufnahmezapfen der Transportvorrichtung über das Transportband um den Abstand verstellt werden. Durch die Verstellung bzw. den Versatz wird der Aufnahmezapfen derart zur Greifvorrichtung positioniert, dass die Spulengreiferachse und der Aufnahmezapfen in einer vertikal zur Längsebene des Maschinengestells verlaufenden Ebene angeordnet sind. Der Spulengreifer mit der vollen Spule kann dadurch im Unterschied zum bekannten Verfahren ohne eine Schwenkbewegung des Dofferbalkens am Aufnahmezapfen dem Aufnahmezapfen zugestellt werden. Hierdurch wird das Absetzen der vollen Spule auf dem Transportband stark vereinfacht.
[0021] Darüber hinaus ist es weiter vorteilhaft, wenn vor der Abnahme der vollen Spule von der Spindel der wenigstens eine Separator, und/ oder der wenigstens eine Fadenführer und/ oder der wenigstens eine Balloneinengungsring relativ zu der Spindel bewegt werden. Der Fadenführer wird dabei entweder aus einer horizontalen Ebene um eine Längsachse am Maschinengestell nach oben geschwenkt oder aber in der horizontalen Ebene in Richtung einer Längsebene des Maschinengestells bewegt. Der Balloneinengungsring wird in Richtung des Spindelbodens bewegt. Der Balloneinengungsring ist hierzu über eine am Maschinengestell angeordnete Führung bewegbar an der Spindel gelagert. Der wenigstens eine Separator, welcher zwei benachbarte Spinnstellen voneinander trennt, wird in Richtung der Längsebene des Maschinengestells bewegt. Der wenigstens eine Separator ist hierzu bewegbar am Maschinengestell gelagert. Die Verstellung des wenigstens eine Separators, des wenigstens einen Fadenführers und des wenigstens eine Balloneinengungsrings erfolgt über einen am Maschinengestell angeordneten Antrieb. Aufgrund der Verstellung wird eine Kollision der Greifvorrichtung mit dem wenigstens einen Separator, dem wenigstens einen Fadenführer und dem wenigstens einen Balloneinengungsring verhindert.
[0022] Schliesslich ist es von Vorteil, wenn nach der Freigabe der leeren Hülse an der Spindel und vor der Abgabe der vollen Spule an die Transportvorrichtung, ein Klemmelement des Hülsengreifers betätigt wird, die Greifvorrichtung durch die Doffervorrichtung abgesenkt wird, und die leere Hülse durch das Klemmelement auf die Spindel aufgedrückt wird. Nachdem die leere Hülse an der Spindel durch das Klemmelement des Hülsengreifers freigesetzt wird, reicht das Gewicht der Hülse nicht aus, die Reibkraft zwischen der Hülse und der Spindel zu überwinden. Als Folge kommt die Hülse nicht selbsttätig am Spindelboden zur Anlage, sondern verbleibt in einer axialen Position auf der Spindel. Ein axialer Spalt zwischen dem unteren Ende der leeren Hülse und dem Spindelboden bleibt dadurch bestehen. Die leere Hülse wird daher mit dem Klemmelement auf die Spindel aufgezogen bzw. aufgedrückt, so dass das untere Ende der leeren Hülse zur Anlage an den Spindelboden kommt. Das Klemmelement wird hierzu nach Freigabe der Hülse an der Spindel erneut betätigt, d.h. in Richtung der Hülsengreiferachse bewegt. Sobald das Klemmelement ein oberes Ende der leeren Hülse überragt bzw. auf dem oberen Ende der leeren Hülse aufliegt, wird die Greifvorrichtung über den Dofferbalken abgesenkt. Die leere Hülse wird dadurch über das Klemmelement auf die Spindel aufgedrückt bzw. aufgezogen, so dass das untere Ende der leeren Hülse nun auf dem Spindelboden aufsitzt. Dies wirkt sich positiv auf die Garnqualität aus.
[0023] Weitere erfindungsgemässe Verfahrensmerkmaie ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Es zeigen: <tb>Fig. 1<SEP>einen Querschnitt durch eine schematisch dargestellte Ringspinnmaschine mit einer Greifvorrichtung, <tb>Fig. 2<SEP>eine Seitenansicht der Ringspinnmaschine nach Fig. 1 , <tb>Fig. 3<SEP>eine perspektivische Ansicht einer Greifvorrichtung, <tb>Fig. 4<SEP>eine Schnittdarstellung X nach Fig. 3 mit eingeschwenktem Klemmelement, <tb>Fig. 5<SEP>eine Schnittdarstellung X nach Fig. 3 mit ausgeschwenktem Klemmelement, <tb>Fig. 6<SEP>eine teilweise Draufsicht auf eine Doffervorrichtung einer Ringspinnmaschine nach Fig. 1 mit zwei Greifvorrichtungen nach Fig. 3 und <tb>Fig. 7<SEP>eine Schnittdarstellung Y nach Fig. 6 .
[0024] Die in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellte Ringspinnmaschine 1 besitzt auf beiden Maschinenseiten eine Vielzahl nebeneinander in einer Reihe angeordneter Spindeln 2 mit einem Spindelboden 60, die in Spindelbänken 3 gelagert und in nicht näher dargestellter Weise angetrieben sind. Die Spindeln 2 sind durch Separatoren 78 voneinander getrennt. Den Spindeln 2 ist jeweils ein Fadenführer 79 und ein Balloneinengungsring 80 zugeordnet. An beiden Maschinenseiten ist eine Ringbank 58 angeordnet, die an den Spindeln 2 auf und ab bewegbar ist. Zudem ist an beiden Maschinenseiten eine Doffervorrichtung 4 zum selbsttätigen Abziehen von vollen Spulen 5 mit einem oberen Ende 39 und zum selbsttätigen Aufstecken von leeren Hülsen 6 mit einem unteren Ende 57 angeordnet. Die in Fig. 1 dargestellte rechte Maschinenseite befindet sich in der Betriebsphase, d. h. es wird an allen Spindeln 2 ein Spinnvorgang durchgeführt. Hierbei befindet sich die Doffervorrichtung 4 in der Ruhestellung. Die in Fig. 1 dargestellte linke Maschinenseite befindet sich demgegenüber in der Phase eines Spulenwechsels, in welcher durch die Doffervorrichtung 4 die vollen Spulen 5 von den Spindeln 2 abgezogen werden und leere Hülsen 6 auf die Spindeln 2 aufgesteckt werden, von denen vorher die vollen Spulen 5 abgezogen wurden. Der Vorgang des Spulenwechsels wird weiter unten detailliert beschrieben.
[0025] Die Doffervorrichtung 4 besitzt einen Dofferbalken 7 mit einer Längsachse 75, der sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt. An dem Dofferbalken 7 ist in Spindelteilung eine Vielzahl von Greifvorrichtungen 8 bzw. Doffergreifern angeordnet, deren Anzahl der Spindeln 2 der Ringspinnmaschine 1 entspricht. Der Dofferbalken 7 jeder Maschinenseite ist mit einem scherenartigen Gestänge gehalten, das – wie aus Fig. 2 hervorgeht – aus mehreren Tragarmen 9 und mehreren Hubstangen 10 gebildet ist. Die Tragarme 9, die gelenkig an den Dofferbalken 7 angelenkt sind, erstrecken sich von dem Dofferbalken 7 bis zu einer in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Gewindespindel 11, auf der Spindelmuttern 12 angeordnet sind, die mit den Tragarmen 9 verbunden sind. Die Hubstangen 10 greifen etwa mittig gelenkig an den Tragarmen 9 an und sind in der Höhe der Gewindespindel 11 ortsfest gelagert. Durch einen entsprechenden Drehantrieb der Gewindespindel 11 kann somit der Dofferbalken 7 aus der abgesenkten Stellung (Fig. 1 rechts) in eine angehobene Stellung (Fig. 1 links) gebracht werden.
[0026] Zusätzlich ist der Dofferbalken 7 quer zur Maschinenlängsrichtung ein- und ausfahrbar. Für dieses Ein- und Ausfahren, das bei dem Ausführungsbeispiel als eine Schwenkbewegung durchgeführt wird, kann der Dofferbalken 7 mitsamt seinem scherenartigen Gestänge um eine in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Schwenkachse 13 verschwenkt werden, d.h. um die dicht über dem Boden liegende Gewindespindel 11. Die Schwenkachse 13 liegt in einer Vertikalebene 74, welche parallel zu einer Längsebene 73 der Ringspinnmaschine 1 verläuft. Das scherenartige Gestänge des Dofferbalkens 7 ist hierzu mit einem nach innen zum Maschineninnern abragenden Schwenkhebel 14 versehen, an den eine in Fig. 1 nur für die rechte Maschinenseite angedeutete Antriebseinrichtung 15 angreift. Als eine derartige Antriebseinrichtung 15 werden beispielsweise Hydraulikzylinder vorgesehen, die über ein steuerbares Ventil an eine Druckmedium-Versorgungseinrichtung angeschlossen sind.
[0027] Auf beiden Seiten läuft unterhalb der Spindelbänke eine Transportvorrichtung 16, die zur Zufuhr der leeren Hülsen 6 und zum Abtransport der voller Spulen 5 dient. Hierbei werden die leeren Hülsen 6 zugeführt, solange der Spinnvorgang läuft und sich die Doffervorrichtung 4 in der Ruheposition befindet (rechte Maschinenseite, Fig. 1 ). Die Transportvorrichtung 16 besteht beispielsweise aus einem auf jeder Maschinenseite umlaufenden Transportband 17, das mit Aufnahmezapfen 18 versehen ist, auf die leere Hülsen 6 oder volle Spulen 5 aufgesteckt werden können. Die Anzahl der Aufnahmezapfen 18 entspricht der Anzahl der Spindeln 2 jeder Maschinenseite, d.h. die Aufnahmezapfen 18 sind in Spindelteilung angeordnet.
[0028] Das erfindungsgemässe Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen 5 von den Spindeln 2 und zum Aufsetzen leerer Hülsen 6 auf die Spindeln 2 wird mittels einer Greifvorrichtung 8 nach Fig. 3 durchgeführt. Das Verfahren wird im Detail weiter unten beschrieben.
[0029] Die Greifvorrichtung 8 umfasst im Wesentlichen zwei Greifer, einen Spulengreifer 19 zum Greifen einer vollen Spule, und einen Hülsengreifer 20 zum Greifen einer leeren Hülse (die volle Spule und die leere Hülse sind in Fig. 3 nicht dargestellt). Der Spulengreifer 19 und der Hülsengreifer 20 sind benachbart zu einem Grundkörper 21 angebracht und sind mit dem Grundkörper 21 jeweils direkt ortsfest verbunden. Der Spulengreifer 19 und der Hülsengreifer 20 weisen jeweils eine zylindrische Aufnahme auf, eine Spulenaufnahme 22 und eine Hülsenaufnahme 23. Die Spulenaufnahme 22 hat eine Spulengreiferachse 25, die Hülsenaufnahme 23 eine Hülsengreiferachse 27. Die Spulengreiferachse 25 und die Hülsengreiferachse 27 sind parallel in einem Abstand 38 zueinander angeordnet. Der Abstand 38 beträgt 35 mm. Zum Greifen einer leeren Hülse weist der Hülsengreifer 20 einen am Grundkörper 21 schwenkbar gelagerten Hebel 41 auf, welcher über ein nicht gezeigtes pneumatisches Betätigungselement betätigbar ist. Gemäss Fig. 7 ist die Greifvorrichtung 8 über zwei am Grundkörper 21 angeordnete elastische Haltelaschen 59 ausrastbar und lösbar in zwei parallelen Rastnuten 81 eines am Dofferbalken 7 beweglich gelagerten Trägers 77 angebracht. Über die beiden Rastnuten 81 können mehrere Greifvorrichtungen 8 in Spindelteilung am beweglich gelagerten Träger 77 befestigt werden.
[0030] Gemäss Fig. 6 ist an der Innenwandung der Spulenaufnahme 22 des Spulengreifers 19 eine Spulenmembran 28 angeordnet, die über eine nicht gezeigte pneumatische Einrichtung in ihrem Innendurchmesser verstellbar ist. Mit der Spulenmembran 28 ist es möglich, eine in das Innere der Spulenaufnahme 22 eingeführte volle Spule 5 von aussen zu erfassen. Die volle Spule wird dabei an ihrem oberen Ende 39 gegriffen (In Fig. 6 ist das obere Ende 39 durch einen strichpunktierten Kreis dargestellt). Der Spulengreiferdurchmesser 24 stellt sich daher beim Wechseln einer vollen Spule ein, wenn die Spulenmembran 28 über die pneumatische Einrichtung mit Druckluft beaufschlagt wird, in der Spulenaufnahme 22 anschwillt, und die volle Spule an ihrem oberen Ende 39 von aussen erfasst. Die Spulenmembran 28 ist über eine Verschlusskappe 31 in axialer Richtung an der Oberseite der Spulenaufnahme 22 fixiert. Die Verschlusskappe 31 ist dabei mit der Spulenaufnahme 22 lösbar über eine Schnappverbindung verbunden. Wie bereits in Bezug auf Fig. 3 angedeutet sind die Spulengreiferachse 25 und die Hülsengreiferachse 27 der Hülsenaufnahme 23 des Hülsengreifers 20 parallel in einem Abstand 38 zueinander angeordnet. Die Hülsenaufnahme 23 hat einen Hülsengreiferdurchmesser 26. Der Hülsengreiferdurchmesser 26 entspricht dem Spulengreiferdurchmesser 24.
[0031] Wie aus Fig. 4 und Fig. 5 hervorgeht, ist der Hebel 41 L-förmig ausgebildet. Der Hebel weist eine Klemmfläche 45 auf, über welche eine in die Hülsenaufnahme 23 eingeführte leere Hülse von aussen greifbar ist. Der Hebel 41 ist drehbar an einem mit dem Grundkörper 21 verbunden Bolzen 46 gelagert. Der Bolzen 46 stellt für den Hebel 41 eine horizontale Schwenkachse 48 am Grundkörper 21 dar. Der Hebel 41 ist derart am Grundkörper 21 angeordnet, dass die Klemmfläche 45 sich an einem Teilbereich der Innenwandung der Hülsenaufnahme 23 befindet. Wird der Hebel 41 über das pneumatische Betätigungselement 49, das als ein schlauchförmiger Membranzylinder ausgebildet ist, in Richtung der Hülsengreiferachse 27 bewegt, tritt der Hebels 41 mit der Klemmfläche 45 aus einer Öffnung 50 an der Innenwandung der Hülsenaufnahme 23 hervor. Ein oberes Ende einer in die Hülsenaufnahme 23 eingeführten leeren Hülse wird dann von Aussen durch die Klemmfläche 45 erfasst und gegriffen.
[0032] Der Hebel 41 weist einen Anschlag 52 auf, durch welchen die maximale Auslenkung des Hebels 41 am Grundkörper 21 begrenzt wird. Erreicht der Hebel 41 seine maximale Auslenkung, berührt der Anschlag 52 den Grundkörper 21, wodurch eine weitere Auslenkung des Hebels 41 verhindert wird. An dem Hebel 41 ist zudem eine Spiralfeder 53 angeordnet, die bei der Auslenkung des Hebels 41 aus seiner Ruheposition gespannt wird und eine Rückstellkraft 54 auf den Hebel 41 ausübt. Die Spiralfeder 53 ist zwischen einem Befestigungselement 55 am Hebel 41 und einer Aufhängung 56 am Grundkörper 21 eingehängt. Um die leere Hülse an der nicht gezeigten Spindel wieder freizugeben wird das Betätigungselement 49 entlastet, wodurch der Hebel 41 durch die Rückstellkraft 54 der Spiralfeder 53 in seine Ruheposition, d.h. in Richtung der Öffnung 50 der Hülsenaufnahme 23, zurückgeschwenkt wird.
[0033] Gemäss Fig. 5 und Fig. 7 wird der schwenkbare Hebel 41 zudem dazu verwendet, die leere Hülse 6 auf die Spindel aufzudrücken, so dass das untere Ende 57 der leeren Hülse 6 auf dem Spindelboden 60 aufsitzt. Der Hebel 41 weist hierzu eine Druckfläche 62 auf. Nachdem die leere Hülse 6 an der Spindel 2 durch die Klemmfläche 45 freigegeben wurde und frei auf der Spindel 2 aufsitzt, wird durch Betätigen des Hebels 41 der Hebel 41 in ein offenes oberes Ende 63 der leeren Hülse 6 eingebracht bzw. eingeklinkt, so dass die Druckfläche 62 auf dem offenen oberen Ende 63 der leeren Hülse 6 aufliegt. Durch Absenken der Greifvorrichtung 8 über den Dofferbalken 7 wird die leere Hülse 6 dann über die Druckfläche 62 auf die Spindel 2 aufgedrückt. Die leere Hülse 6 sitzt dann mit ihrem unteren Ende 57 auf dem Spindelboden 60 auf.
[0034] Das erfindungsgemässe Verfahren umfasst die folgenden Schritte und wird anhand der Fig. 1 – 7 näher beschrieben:
[0035] Wenn in einem Bereich der Ringspinnmaschine 1 die gesamte Anzahl leerer Hülsen 6 zu vollen Spulen 5 geworden ist, wird der Betrieb der Ringspinnmaschine 1 gestoppt. Zu diesem Zeitpunkt stoppt das Aufstecken von leeren Hülsen 6 auf die Aufnahmezapfen 18 des Transportbandes 17 und die leeren Hülsen 6 werden über das Transportband 17 an die jeweiligen Spinnstellen überführt. Die jeweiligen leeren Hülsen 6 sind nun unterhalb der Spindelbank 3 auf den Aufnahmezapfen 18 der Transportvorrichtung 16 koaxial zu einer Spindel 2 positioniert.
[0036] In dieser Position sind die Greifvorrichtungen 8 derart angeordnet, dass der Hülsengreifer 20 direkt oberhalb des Aufnahmezapfens 18 mit der aufgesteckten leeren Hülse 6 positioniert ist, d.h. die Hülsengreiferachse 27 verläuft koaxial zum Aufnahmezapfen 18. Der sich im unteren Bereich des Maschinengestells befindliche und horizontal ausgerichtete Dofferbalken 7 wird nun in der parallel zur Längsebene 73 verlaufenden Vertikalebene 74 abgesenkt. Sobald sich der Endbereich einer leeren Hülse 6 innerhalb der Hülsenaufnahme 23 des Hülsengreifers 20 befindet, wird der Hebel 41 über das pneumatische Betätigungselement 49 betätigt. Der Hebel 41 bewegt sich daraufhin in Richtung der Hülsengreiferachse 27, bis die Klemmfläche 45 des Hebels 41 die leere Hülse 6 von aussen erfasst.
[0037] Der Dofferbalken 7 wird danach wieder in der Vertikalebene 74 nach oben verfahren, bis die leere Hülse 6 vom Aufnahmezapfen 18 des Transportbandes 17 gelöst ist. Daraufhin wird der Dofferbalken 7 um die Schwenkachse 13 des Maschinengestells ausgeschwenkt und in eine Position oberhalb der Spindelbank 3 gefahren. Aus dieser Position wird der Dofferbalken 7 wieder in die Vertikalebene 74 zurückgeschwenkt, so dass die Greifvorrichtung 8 oberhalb der Spindel 2 mit der vollen Spule 5 positioniert ist. In dieser Position verläuft die Hülsengreiferachse 27 koaxial zur Spindel 2, d.h. der Hülsengreifer 20 mit der leeren Hülse 6 befindet sich direkt oberhalb der Spindel 2 mit der vollen Spule 5. Damit der Spulengreifer 19 die volle Spule 5 aufnehmen kann, wird die Greifvorrichtung 8 gemäss Fig. 6 über den Träger 77 entlang der Längsachse 75 des Dofferbalkens 7 verstellt bzw. versetzt (Die Verstellung bzw. der Versatz ist durch den Doppelpfeil angedeutet). Der Versatz entspricht dabei dem Abstand 38 zwischen der Spulengreiferachse 25 und der Hülsengreiferachse 27. Die Verstellung des Trägers 77 erfolgt über eine am Dofferbalken 7 angeordnete mechanische Verstelleinrichtung 76.
[0038] Nach dem Versatz der Greifvorrichtung 8 befindet sich der Spulengreifer 19 nun oberhalb der Spindel 2 mit der vollen Spule 5, d.h. die Spulengreiferachse 25 verläuft koaxial zur Spindel 2. Der Dofferbalken 7 wird in der Vertikalebene 74 abgesenkt, bis sich der Endbereich der vollen Spule 5 innerhalb der Spulenaufnahme 22 des Spulengreifers 19 befindet. Infolge der durch die pneumatische Einrichtung zugeführten Druckluft schwillt die Spulenmembran 28 an der Innenwandung der Spulenaufnahme 22 an und erfasst den Endbereich der vollen Spule 5 von aussen.
[0039] Der Dofferbalken 7 wird dann in der Vertikalebene 74 hochgefahren, wodurch die volle Spule 5 von der Spindel 2 abgehoben und gleichzeitig das Garnende abgetrennt wird. Danach wird die Greifvorrichtung 8 über den Träger 77 wieder entlang der Längsachse 75 des Dofferbalkens 7 zurückversetzt. Nach dem Versatz des Trägers 77 bzw. der Greifvorrichtung 8 befindet sich der Hülsengreifer 20 mit der leeren Hülse 6 nun oberhalb der Spindel 2, d.h. die Hülsengreiferachse 27 verläuft koaxial zur Spindel 2.
[0040] Der Dofferbalken 7 wird nun in der Vertikalebene 74 abgesenkt und die leere Hülse 6 auf der Spindel 2 positioniert. Die Druckluftzufuhr in das pneumatische Betätigungselement 49 wird unterbrochen, wodurch der Hebel 41 über die Rückstellkraft 54 der Spiralfeder 53 in seine Ruheposition zurückkehrt. Die leere Hülse 6 wird dadurch an der Spindel 2 freigesetzt. Da das Gewicht der Hülse 6 nicht ausreicht, die Reibkraft zwischen der Hülse 6 und der Spindel 2 zu überwinden, kommt die Hülse 6 nicht selbsttätig am Spindelboden 60 zur Anlage, sondern verbleibt in einer axialen Position auf der Spindel 2.
[0041] Die leere Hülse 6 wird daher gemäss Fig. 7 mit dem Hebel 41 auf die Spindel 2 aufgedrückt, so dass das untere Ende 57 der leeren Hülse 6 zur Anlage an den Spindelboden 60 kommt. Der Hebel 41 wird hierzu erneut durch das Betätigungselement 49 betätigt, d.h. in Richtung der Hülsengreiferachse 27 ausgefahren. Sobald der Hebel 41 in das offene obere Ende 63 der leeren Hülse 6 eingebracht bzw. eingeklinkt ist, d.h. der Hebel 41 mit seiner Druckfläche 62 auf dem offenen oberen Ende 63 der leeren Hülse 6 aufliegt, wird die Greifvorrichtung 8 über den Dofferbalken 7 in der Vertikalebene 74 abgesenkt. Die leere Hülse 6 wird dabei über die Druckfläche 62 auf die Spindel 2 aufgedrückt bzw. aufgezogen.
[0042] Anschliessend wird der Dofferbalken 7 erneut in der Vertikalebene 74 nach oben gefahren, dann aus der Vertikalebene 74 um die Schwenkachse 13 ausgeschwenkt, und von dort in einen unteren Bereich des Maschinengestells abgesenkt. Die Ringspinnmaschine 1 nimmt dann ihren Betrieb wieder auf.
[0043] Aus dieser Position wird der Dofferbalken 7 in die Vertikalebene 74 zurückgeschwenkt. Die Greifvorrichtung 8 befindet sich nun oberhalb des Aufnahmezapfens 18 des Transportbandes 17. In dieser Lage verläuft die Hülsengreiferachse 27 koaxial zum Aufnahmezapfen 18, d.h. der Hülsengreifer 20 befindet sich direkt oberhalb des Aufnahmezapfens 18. Damit der Spulengreifer 19 die volle Spule 5 auf dem Aufnahmezapfen 18 absetzen kann, wird die Greif Vorrichtung 8 daher über den Träger 77 entlang der Längsachse 75 des Dofferbalkens 7 um den Versatz bzw. den Abstand 38 versetzt. Alternativ ist es auch möglich, dass die Greifvorrichtung 8 ihre Lage beibehält und das Transportband 17 den Aufnahmezapfen 18 entsprechend um den Versatz bzw. den Abstand 38 versetzt, so dass der Spulengreifer 19 oberhalb des Aufnahmezapfens 18 positioniert ist.
[0044] Der Spulengreifer 19 befindet sich nun oberhalb des Aufnahmezapfens 18. Der Dofferbalken 7 wird in der Vertikalebene 74 abgesenkt und die volle Spule 5 wird auf dem Aufnahmezapfen 18 aufgesteckt. Die Druckluft wird aus der Spulenmembran 28 des Spulengreifers 19 abgelassen, während der Dofferbalken 7 in der Vertikalebene 74 ein wenig nach oben fährt, und die volle Spule 5 freigegeben wird. Das Transportband 17 fährt an und die vollen Spulen 5 werden zu einem nachfolgenden Spuler oder einer sonstigen Sammelstelle überführt. Daraufhin werden die Aufnahmezapfen 18 frisch mit leeren Hülsen 6 bestückt.

Claims (8)

1. Verfahren zum Abnehmen von vollen Spulen (5) von einer Reihe von Spindeln (2) einer Spinnmaschine und zum Aufsetzen leerer Hülsen (6) auf die Spindeln (2), wobei die Spinnmaschine eine Doffervorrichtung (4) mit einem Dofferbalken (7) mit einer Längsachse (75) und wenigstens einer Greifvorrichtung (8), und eine Transportvorrichtung (16) mit Aufnahmezapfen (18) umfasst, und die wenigstens eine Greifvorrichtung (8) einen Spulengreifer (19) mit einer Spulengreiferachse (25) und einen Hülsengreifer (20) mit einer Hülsengreiferachse (27) aufweist, und die Spulengreiferachse (25) und die Hülsengreiferachse (27) in einem Abstand (38) zueinander angeordnet sind, und das Verfahren die folgenden Schritte umfasst, die leere Hülse (6) an der Transportvorrichtung (16) durch den Hülsengreifer (20) aufzunehmen, die leere Hülse (6) durch die Doffervorrichtung (4) in einen Bereich oberhalb der Spindel (2) zu überführen, die volle Spule (5) durch den Spulengreifer (19) von der Spindel (2) abzunehmen, die leere Hülse (6) an der Spindel (2) freizugeben, und die volle Spule (5) durch die Doffervorrichtung (4) an die Transportvorrichtung (16) abzugeben, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Aufnahme der leeren Hülse (6) an der Transportvorrichtung (16) und der Abgabe der vollen Spule (5) an die Transportvorrichtung (16) die Greifvorrichtung (8) mindestens einmal entlang der Längsachse (75) des Dofferbalkens (7) um den Abstand (38) zwischen der Spulengreiferachse (25) und der Hülsengreiferachse (27) verstellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (38) 10–50mm beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Aufnahme der leeren Hülse (6) an der Transportvorrichtung (16) und vor der Abnahme der vollen Spule (5) von der Spindel (2) die Greifvorrichtung (8) um den Abstand (38) verstellt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Abnahme der vollen Spule (5) von der Spindel (2) und vor der Freigabe der leeren Hülse (6) an der Spindel (2) die Greifvorrichtung (8) um den Abstand (38) verstellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Freigabe der leeren Hülse (6) an der Spindel (2) und vor der Abgabe der vollen Spule (5) an die Transportvorrichtung (16) die Greifvorrichtung (8) um den Abstand (38) verstellt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Freigabe der leeren Hülse (6) an der Spindel (2) und vor der Abgabe der vollen Spule (5) an die Transportvorrichtung (16) die Aufnahmezapfen (18) der Transportvorrichtung (16) um den Abstand (38) verstellt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Spinnmaschine wenigstens eine Spinnstelle mit einem Separator (78), wenigstens einem Fadenführer (79) und wenigstens einem Balloneinengungsring (80) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Abnahme der vollen Spule (5) von der Spindel (2) der wenigstens eine Separator (78), und /oder der wenigstens eine Fadenführer (79) und/oder der wenigstens eine Balloneinengungsring (80) relativ zu der Spindel (2) bewegt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Hülsengreifer (20) ein Klemmelement (41) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Freigabe der leeren Hülse (6) an der Spindel (2) und vor der Abgabe der vollen Spule (5) an die Transportvorrichtung (16), das Klemmelement (41) des Hülsengreifers (20) betätigt wird, die Greifvorrichtung (8) durch die Doffervorrichtung (4) abgesenkt wird, und die leere Hülse (6) durch das Klemmelement (41) auf die Spindel (2) aufgedrückt wird.
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