DE3321058C2 - Vorrichtung zum Spulenwechsel an einer Aufwickelmaschine für grobe Garne - Google Patents
Vorrichtung zum Spulenwechsel an einer Aufwickelmaschine für grobe GarneInfo
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Abstract
Die Erfindung zeigt eine Vorrichtung zum Entfernen von bewickelten Spulen und zum Zuführen von leeren Spulenhülsen für eine Maschine zum Aufwickeln von Garn mit grober Nummer, die eine Greiferanordnung oder Greifköpfe (8), Spulenhülsen, Mittel, die auf die Greifköpfe wirken, damit sie die Spulenhülsen ergreifen oder loslassen, Mittel zum Entfernen (18) und zum Transport (19) der vollen Spulen (1) und Mittel zum Zuführen der leeren Spulenhülsen zu den Greifköpfen (8) aufweist. Weiterhin ist ein bewegbarer Schlitten (11) vorgesehen, der die Greifköpfe (8) trägt und der von unten nach oben und umgekehrt verschiebbar ist, um die erfaßten bewickelten Spulen zum Auswurf zu bringen, die leeren Spulenhülsen zu ergreifen und sie auf die von den bewickelten Spulen befreiten Spindeln zu bringen. Die Gesamtheit der Mittel ergeben eine vollständige Vorrichtung, das heißt, es werden nicht nur die vollen Spulen entfernt, sondern die leeren Spulenhülsen an ihrer Stelle auf die Spindeln gesetzt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spulenwechsel an einer Aufwickelmaschine für
grobe Garne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind automatische Vorrichtungen für Maschinen zum Aufwickeln von Garn mit grober Garnnummer bekannt,
die halbautomatisch arbeiten, das heißt, die nur die vollen bewickelten Spulen entfernen, die aber nicht
die leeren Spulenhülsen auf die freigemachten Spindeln setzen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen werden außerdem
die Garne vor dem Entfernen der gewickelten Spulen fast niemals in korrekter Weise abgetrennt.
Es ist außerdem bekannt (US-PS 37 65 160), daß seit langer Zeit automatische Vorrichtungen für Spinnmaschinen
für Garn mit feiner Garnnummer existieren, bei denen kleine bewickelte Spulen entfernt und ersetzt
werden müssen, aber die Situation ist völlig unterschiedlich für Garn mit »grober Garnnummer«. Es ist nämlich
nicht möglich, die bekannten Anordnungen für feines Garn einfach auf Maschinen für grobes Garn in der
Weise zu übertragen, daß die Dimensionen der einzelnen Teile vergrößert werden oder daß die einzelnen
Teile verstärkt werden. So können zum Beispiel nicht kleine Einrichtungen, die bisher unter der Maschine angeordnet
waren, weiterhin dort bleiben, da die Dimensionen aller Teile sich vergrößern, wodurch es notwendig
wird, sie anderweitig aufzustellen.
So war es zum Beispiel aufgrund der Abstände zwischen den Spulen einer Maschine zum Aufwickeln von
feinem Garn bisher möglich, die leeren Spulenhülsen in Wartestellung zwischen den bewickelten Spulen anzuordnen.
Bei Spinnmaschinen für grobes Garn ist dies nicht mehr möglich, so daß nur noch die bewickelten
Spulen vorgesehen werden können und der Abstand zwischen diesen nicht groß genug ist, um die leeren
Hülsen in Wartestellung anzuordnen.
Außerdem können aufgrund der großen Dimensionen der Spulen für grobes Garn und der gesamten Vorrichtung, mit der die Spulen gehandhabt werden, die für die feinen Garne verwendeten grundlegenden Gesetzmäßigkeiten nicht mehr angewendet werden.
Außerdem können aufgrund der großen Dimensionen der Spulen für grobes Garn und der gesamten Vorrichtung, mit der die Spulen gehandhabt werden, die für die feinen Garne verwendeten grundlegenden Gesetzmäßigkeiten nicht mehr angewendet werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Spulenwechselvorrichtung für eine Maschine zum
Aufwickeln von Garn mit grober Nummer zu schaffen, die platzsparend und funktionssicher arbeitet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die Merkmale im
Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist Gegenstand des Unteranspruchs.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend beschrieben. Es zeigen
Fig. IA und IB einen Schnitt durch einen Teil einer
Spinnmaschine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung; um diese besser bezüglich ihrer Dimensionen darstellen
zu können, wurde dieser Schnitt in einen oberen Teil A und in einen unteren Teil B entlang der Linie C-C
aufgeteilt;
Fig. 2 eine Ansicht der Hubvorrichtuiig für die Spulen;
F i g. 3 die Greiferanordnung;
F i g. 3 die Greiferanordnung;
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in F i g. 3.
In der Zeichnung ist mit der Bezugsziffer 1 eine bewickelte Spule gezeigt 2 ist das von einer Streckvorrichtung
3 gelieferte Garn, mit 4 ist ein Fadenführer bezeichnet, 5 ist die Antiballonvorrichtung, 6 der Ringhalter;
7 ist die Hubvorrichtung. Sie enthält eine Leiste, die die Arretierung der Spulen 1 löst, damit kein Widerstand
vorhanden ist, wenn die Greifarme Sa, Sb die Spule
1 ergreifen. Der Antrieb der Spulen i erfolgt über eine Trommelanordnung 9 und Treibriemen 10.
Die Greifköpfe 8, deren Aufbau und Betriebsweise später im einzelnen beschrieben werden sollen, werden
von einem Schlitten 11,1Γ getragen, der in seiner Aufwärts-
und Abwärtsbewegung durch einen kleinen, im oberen Bereich der Maschine angeordneten Motor
(nicht dargestellt), angetrieben wird, wobei die Übertragung der Bewegung durch einen auf dem Schlitten 11,
11' befestigten Treibriemen 12 erfolgt. Der Schlitten 11,
1Γ ist an einer Schiene 110 geführt, auf der Rollen 13 abrollen. Das Ende des Treibriemens 12 ist in einem
so Bügel 120 geführt, der über eine Verstellvorrichtung 123 mit einem am Schlitten 11,11' befestigten Winkelstück
121 verbunden ist.
Mit dieser Versteileinrichtung 123 kann der Lauf des
Schlittens 11, W verändert werden. Im oberen Bereich der Maschine ist ein Spulengatter 15, 15' vorgesehen,
das Hülsen 16 trägt. Dieses Spulengatter 15,15' ist um eine im oberen Teil des Gestells vorgesehenen Achse 46
schwenkbar, und zwar von der in durchgezogenen Linien gezeigten Stellung des Spulengatters 15 in die
durch strichpunktierte Linien dargestellte Stellung des Spulengatters 15'.
Das als Hülsenhalter dienende Spulengatter 15, 15' wird durch die Schwingarme 17a und 176 betätigt. Auf
der Drehachse 17c des Schwingarmes 17a befindet sich ein Hebel, der durch eine Hebevorrichtung betätigt
wird, welche wiederum zu den unterschiedlichen Zeitpunkten, an denen sie eingreifen soll, durch einen Kontakt
gesteuert wird.
Wenn die Spulen I von dem Greifkopf 8 losgelassen werden, fallen sie auf eine Abwurframpe 18 und rutschen
auf ein Fließband 19, das sie an das Ende der Maschine transportiert Die Abwurframpe 18, die mit
dem Spulengatter 15,15' verbunden ist, geht in die Stellung
der Abwurframpe 18' über, wenn das Spulengatter in die Stellung des Spulengatters 15' schwingt.
Nach Beendigung eines Aufwickelvorgangs läuft der Arbeitszyklus gesteuert von aufeinanderfolgenden
Kontakten ab.
Erst nachdem die Hülsen 16 fehlerfrei auf den Spindeln 26 angeordnet sind, kann die Bedienungsperson
selbst die Maschine wieder in Betrieb setzen.
Es ist folgender Arbeitszyklus gegeben:
— das Spulengatter 15' das die Hülsen 16' trägt, befindet
sich in ausgeschwenkter Stellung,
— die Fadenführer 4 sind eingezogen,
— die Ringhalterschiene 6 und die Antiballonvorrichtungen
5 sind hochgehoben,
— der die Greifköpfe 8 tragende Schlitten 11 wird in
die unlere Stellung 11' herabgesenkt,
— der Schieber 7 wird hochgehoben,
— die nebeneinanderliegenden Greiferanne 8a und 86 des Greifkopfes 8 werden frei in die Hülsen 16
hineingesenkt,
— der Arm Sb des Greifkopfes 8 entfernt sich von dem Arm 8a in der Weise, daß die Spule 1 durch die
Arme Sa und Sb ergriffen wird,
— der Schieber 7 wird abgesenkt,
— die Ringhalterschiene 6 wird abgesenkt,
— der Schlitten 11, der die Greifköpfe 8 mit den Spulen
1 trägt, wird in die durch die durchgezogenen Linien dargestellte obere Stellung hochgehoben,
— das Spulengatter 15 mit den Hülsen 16 wird mit der Abwurframpe 18 vorgeschoben,
— die Greifköpfe 8 lassen die Spulen 1 los, indem der
Abstand zwischen den Armen 8a, Sb aufgehoben wird. Die Spulen 1 fallen auf die Abwurframpe 18
und rutschen auf das Fließband 19, das sie zum Maschinenende mitnimmt,
— das Spulengatter 15 wird mit der Abwurframpe 18 in die Stellung 15' zurückgezogen, um den Raum
für die Greifköpfe 8 freizumachen,
— der Schlitten 11 wird in die Aufnahmestellung für
die Hülsen 16 herabgelassen, das heißt in der Weise, daß die Greifköpfe 8 genau über den Hülsen 16
stehen, wobei das Spulengatter 15 von der Stellung 15' in die Stellung 15 vorschwenkt, um die Hülsen
16 den Greifköpfen 8 zuzuführen,
— die Greifköpfe 8 werden ein wenig herabgesenkt (Stellung 8'), um die nebeneinanderliegenden Arme
Sa, Sb in die Hülsen 16 eintauchen zu lassen,
— die Greifköpfe 8 werden aktiviert, indem die Arme 8a, Sb ausgefahren werden, so daß die Hülsen 16
durch den auf ihre inneren Wände von den Armen 8a, Sb ausgeübten Druck festgehalten werden, das
Spulengatter 15 wird in die Stellung 15' zurückgeschwenkt und die durch die Greifköpfe 8 ergriffenen
Hülsen 16 werden von ihm getrennt,
— der Schlitten 11 wird mit den Hülsen 16 in die Stellung W abgesenkt, das heißt in eine Stellung, in der
die Hülsen 16 über den Kopf 25 reichen,
— die Greifköpfe 8 gehen in ihre Ruhestellungen zurück, indem der Abstand zwischen den Armen 8a,
Sb verringert wrd und die Hülsen 16 fallen auf die Spindeln 26,
— der Schlitten 11 mit cifen Greifköpfen 8 wird in die
obere Stellung hochgehoben.
Die Vorrichtung ist dann für den Beginn eines neuen Zyklus bereit Während des Betriebes der Maschine
wird das Spulengatter 15, das ständig in der zurückgezogenen oder geschwenkten Stellung 15' ist, manuell mit
neuen Hülsen 16 versehen.
Eine derartige Ausführung weist zahlreiche Vorteile auf; neben den schon bekannten und allen automatisehen
Hubvorrichtungen innewohnenden, wie Zeitgewinn, Personaleinsparung und somit eine Verbesserung
des Wirkungsgrades der Maschine, die folgenden:
— dadurch, daß das Personal nicht mehr die großen und daher schweren Spulen handhaben muß, ist der
Kräfteaufwand geringer und kann möglicherweise anderswo eingesetzt werden;
— aufgrund der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die Spulen weniger Handhabungen als bei dem
manuellen Entfernen unterzogen, wodurch sie einer geringeren Abnutzung ausgeätzt sind, was sich
vorieilhafterweise auf die Qualität des Garnes und
auf die Qualität des Endproduktes auswirkt;
— dadurch, daß eine Maschine mit »grober Garnnummer«
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet wird, kann sie die gleiche Anpassungsfähigkeit
und Flexibilität — in der Bearbeitung, der Produktion, der Auswechselung der Teile, in anderen
Handhabungsteilen und in der Ausnutzung — erreichen, wie es schon von den Maschinen mit
»feiner Garnnummer« bekannt ist.
Um die obige Beschreibung des Arbeitszyklus noch weiter zu erläutern, wird noch folgendes ausgeführt:
Während der normalen Betriebsweise der Maschine sind die Fadenführer 4 genau über den Spindeln 26 und,
im vorliegenden Fall, genau über den spitzen Köpfen 25
angeordnet. Während des automatischen Hubes werden die Spulen 1 freigelegt und in die Stellung Γ gehoben,
bis ihr oberes Ende ausreichend über die Köpfe 25 herausragt und die Greifköpfe 8 die Spulen 1 von oben her
ergreifen. Es ist daher verständlich, daß die Fadenführer
4 nicht in ihrer Arbeitsstellung verbleiben können und verschoben werden müssen. Die einfache Lösung liegt
darin, sie wegzunehmen, das heißt, daß alle Fadenführer 4 auf einer Achse längs des Gestells angeordnet sind
und durch Rotation dieser Achse alle nach oben angehoben werden, wobei dies unter »weggenommenen Fadenführern«
verstanden werden soll. Wenn die vollen Spulen 1 entfernt sind und die Hülsen 16 an ihrer Stelle
sind, werden die Fadenführer 4 in ihre Arbeitsstellung zurückgebracht.
Für die Trennung des Fadens während des Entfernens der vcüen Spule 1 befindet sich der Teil des Garnes 2,
der getrennt werden soll, zwischen den Unterlegscheiben 33 und 34. Damit diese Trennung sicher durchgeführt
werden kann, sind die Unterlegscheiben 33,34 an ihrem gesamten Umfang mit Zähnen versehen, damit
der Faden dort aufgenommen werden kann und abgetrennt wird, wenn uie Unterlegscheibe 34 mit der Spule
1 hochgehoben wird und die Unterlegscheibe 33 unbeweglich an ihrem Ort verbleibt.
Die Funktionsweise der Vorrichtung, die den Schieber 7 über das Gestänge 44 betätigt, löst die Arretierung
der Spulen 1, dami' kein Widerstand vorhanden ist, wenn die Greifköpfe 8 sie ergreifen, arbeitet in der folgenden
Weise (Fig. 2):
Der Arbeitszylinder 38, dessen Kolben 39 mit dem auf
dem Winkelprofil 41 befestigten Formstück 40 verbunden ist, wirkt auf die ebenfalls auf dem Winkelprofil 41
befestigten Rampe 42. Auf der Rampe 42 liegt eine Rolle 43 auf, die über das Gestänge 44 fest mit der Schiene
des Schiebers 7 verbunden ist.
Wenn daher der Arbeitszylinder 38 die Rampe 42 zu sich hinzieht, steigt der Schieber 7, und wenn der Arbeitszylinder
38 die Rampe 42 wegschiebt, senkt sich der Schieber 7, wodurch dieser die folgende Arbeit durchführen
kann:
(a) Lösen der vollen Spulen 1 von den Spindeln 26;
(b) Trennen der Fäden des Garns 2;
(c) die Spulen in eine, zumindest mit über ihren oberen Teil die Anspritzköpfe 25 überragende Stellung anheben;
(d) Hochheben der Spulen 1 bis zu einer gegebenen Höhe, um sie
(e) den Greifköpfen 8 zuzuführen.
20
Wenn die Greifköpfe 8 die Spulen 1 ergriffen haben, kehrt der Schieber 7 in seine tiefe Stellung aufgrund der
umgekehrten Bewegung des Kolbens 39, des Winkelprofils 41, der Rampe 42, der Rolle 43 und des Gestänges
44 zurück.
Der Mechanismus der Greifköpfe 8 (Fig.3 und
F i g. 4) ist auf folgende Weise aufgebaut:
Der Halter 27 enthält die Schläuche 28 und 29, zwischen denen der abgewinkelte Teil des Armes 86 des
Greifkopfes 8 angeordnet ist. Der Arm Sa des Greifkopfes 8 ist fest und unbeweglich. Der Arm Sb des Greifkopfes
8 ist beweglich und ist in Richtung des Pfeiles 30 verschiebbar; er wird durch die Schrauben 31 und Unterlegscheiben
32 gehalten und geführt. Die Schläuche 28 und 29 erhalten Druckluft in der Weise, daß, wenn
der Schlauch 29 unter Druck steht, der Schlauch 28 keine Druckluft aufweist, und der Arm Sides Greif kopfes
8 nähert sich dem Arm 8a und bringt den Kopf 8 in die Ruhestellung; wenn der Schlauch 28 Druckluft erhält,
wird der Schlauch 29 entlüftet und der Arm Sb des Greifkopfes 8 entfernt sich von dem Arm 8a in die Stellung
Sb' (F i g. 4) und bringt den Greifkopf 8 in die Arbeitsstellung, das heißt in die Stellung, in der der
Greifkopf 8 die Spule 1 über die Hülse 16 hält. Um den Greifkopf 8 in die Ruhestellung zurückzuführen, wird
Druck auf den Schlauch 29 gegeben und der Schlauch 28 entlüftet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
50
55
60
65
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Spulenwechsel an einer Aufwickelmaschine für Garne mit wenigstens einer Wikkelspindel
und mit einer druckmittelbetriebenen Greiferanordnung, mit Transportorganen, die die
Spulen entfernen und die Hülsen zur Greiferanordnung befördern, mit einem die Greiferanordnung
vertikal von unten nach oben und umgekehrt bewegenden Schlitten für die Handhabung der Spulen
und Hülsen und mit einem Spulengatter für die Spulen und Hülsen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spulengatter (15, 15') um eine im oberen Bereich eines Gestells einer Vorrichtung für grobe
Garnnummern vorgesehene Achse (46) schwenkbar gelagert ist, wodurch das Spulengatter (15,15') von
der Zuführungsstellung des Spulengatters (15) für die Hülsen (16) in eine abgeschwenkte Stellung des
Spulengatters (15') bringbar ist, daß an dem Spulengatter (15, 550 eine Abwurframpe (18, 18') für die
Spulen (1) angebracht ist, und daß die Greiferanordnung (8,8a, 86,28,29) einen feststehenden Arm (8a)
und einen verschiebbaren Arm (8b) aufweist, wobei ein abgeknicktes Ende des verschiebbaren Armes
(8OJ zwischen zwei aufblasbaren Schläuchen (28,29)
gelagert ist, die entsprechend der Halte- oder Loslaßfunktion
der Arme (8a, 8b) jeweils mit Druckluft beaufschlagbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Hubvorrichtung (7,38 bis 44) zum Anheben der opulen vorgesehen ist, die die Arretierung
der Spulen löst un<£ das Gs ji (2) abtrennt
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