DE4407099A1 - Verfahren zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen bei einer Ringspinnmaschine - Google Patents
Verfahren zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen bei einer RingspinnmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen bei einer
Ringspinnmaschine, mit einer Spulenwechselvorrichtung mit Grei
ferbalken, durch welchen volle Spulen von Spindeln abgezogen und
auf eine unter einer Spindelbank verlaufende Transportvorrich
tung abgesetzt und leere Hülsen von der Transportvorrichtung
entnommen und auf die Spindeln aufgesteckt werden, gemäß den
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es zählt zum allgemein bekannten Stand der Technik, Greiferbal
ken von selbsttätigen Spulenwechselvorrichtungen an Ringspinn
maschinen in der Ruhestellung und in der Stellung, in welcher
sie volle Spulen auf die unter der Spindelbank verlaufende
Transportvorrichtung für leere Hülsen und volle Kopse absetzen
bzw. leere Hülsen von dieser Transportvorrichtung entnehmen,
zwischen die Spindelbank und dieser Transportvorrichtung zu
verfahren.
Hierzu ist zwischen der Spindelbank bzw. den nach unten aus der
Spindelbank herausragenden Spindellagergehäusen und den Spitzen
auf der Transportvorrichtung aufgesteckter Hülsen oder Vorgarn
spulen ein entsprechender Abstand erforderlich. Dieser Abstand
erhöht nachteiligerweise die Bauhöhe der Maschine, insbesondere
der Höhenlage des bedienintensiven Spindelbereichs, vor allem
bei langen Hülsenformaten.
Zum Stand der Technik zählt auf diesem Gebiet eine Vorrichtung
zum Auswechseln von Kopsen gegen leere Hülsen (DE 21 19 075 C2).
Hier findet jeweils eine längs jeder Maschinenseite angeordnete
Trägerschiene großer Stabilität Anwendung, welche mit den Grei
ferorganen versehen ist. Diese Trägerschiene ist durch Stangen
auf- und abbewegbar sowie drehbar in der Ringspinnmaschine gela
gert. Es ergibt sich damit ein großer konstruktiver Aufwand, um
das Auswechseln von Kopsen gegen Hülsen auf engem Raum zu er
möglichen.
Weiterer Stand der Technik betrifft eine Hülsenauswechselvor
richtung an einer Ringspinnmaschine (EP 0 047 838 A1). Hier
findet ein sich in Längsrichtung der Maschine horizontal er
streckendes Transportband Anwendung, welches mit Hülsenhaltern
versehen ist, wobei das Transportband nach vorn schräg abfällt.
Entsprechend sind Stützmittel vorgesehen, welche den auf dem
Band aufgesteckten leeren Hülsen zur Anlage dient. Da auch die
Abziehvorrichtung nicht mehr zwischen die Spindelbank und die
Transportvorrichtung einschwenken kann, ragt sie in den Bedien
gang und behindert die Bedienbarkeit der Maschine.
Ähnlich ist eine Vorrichtung zum Zuführen von Hülsen und Abfüh
ren von Spulen an Spinn- und Zwirnmaschinen (DE-GM G 81 05 01-
5.1) aufgebaut: Hier sind die Halter auf den Transportband ge
genüber der Vertikalen in der Richtung zur Bedienungsseite der
Maschine geneigt angeordnet, wobei das Transportband über ein
ortsfestes Kurvenstück geführt sein kann.
Zum Stand der Technik zählt außerdem ein seitlich verschiebbarer
Greiferbalken. Die Verschiebbarkeit dient dazu, die nicht auf
Zapfen abgesetzten Kopse beim Abwerfen auf das Transportband
umzuwerfen.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu
grunde, die Höhenlage des Spindelbereichs, d. h. den Abstand
zwischen der Spindelbank bzw. den nach unten aus der Spindelbank
herausragenden Spindellagergehäusen und den Spitzen auf der
Transportvorrichtung aufgesteckter Hülsen oder Spulen zu vermin
dern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Grei
ferbalken nach Abziehen voller Spulen zur Transportvorrichtung
abgesenkt und um den Abstand einer leeren Hülse und einer vollen
Spule in der Reihe der Transportvorrichtung seitlich verschoben
wird, daß anschließend Greifer und Greiferbalken zum Absetzen
voller Spulen und Aufnehmen leerer Hülsen auf die bzw. von der
Transportvorrichtung in den Zwischenraum zwischen aus der Spin
delbank nach unten herausragenden Spindellagergehäusen hinein-
und wieder herausbewegt werden, und daß danach der Greiferbalken
in den Bereich der Spindelbank angehoben und vor Aufstecken der
leeren Hülsen auf die Spindeln wieder um den Abstand einer lee
ren Hülse und einer vollen Spule in der Reihe der Transportvor
richtung seitlich zurückverschoben wird.
Es wird hierbei erfindungsgemäß von einer Ringspinnmaschine
ausgegangen, bei welcher die Spindellagergehäuse nach unten aus
der Spindelbank herausragen und eine Spulenwechselvorrichtung
vorhanden ist, bei welcher die Hülsen- bzw. Spulengreifer seit
lich am Greiferbalken angebracht sind und den Greiferbalken zur
Maschine überragen, wobei Hülsen und Vorgarnspulen abwechselnd
in einer Reihe auf der Transportvorrichtung stehen und mittels
dieser um mindestens eine halbe Spindelteilung verschiebbar
sind.
Es zählt bereits zum bekannten Stand der Technik (DE 22 21 902
A1), Greiferbalken um den Abstand zwischen je einer Hülse und
einer Spule in der Reihe auf der Transportvorrichtung zu ver
schieben, so daß ein Verschieben der Transportvorrichtung um den
genannten Abstand nicht erforderlich ist.
Im Gegensatz dazu behält die vorliegende Erfindung die Ver
schiebbarkeit der Transportvorrichtung zum wechselweisen Vor
halten von leeren Zapfen für volle Spulen bzw. von leeren Hülsen
an die Greifer bei. Die seitliche Verschiebbarkeit der Greifer
bank dient erfindungsgemäß dazu, die Greifer aus der Ebene der
Spindeln, in der sie den Austausch von Spulen und Hülsen auf den
Spindeln vornehmen, in eine dazu seitlich versetzte Ebene zwi
schen den Spindellagergehäuse zu verschieben, in welchen sie den
Austausch voller Spulen und leerer Hülsen mit der Transportvor
richtung, und zwar unter Berücksichtigung der seitlichen Ver
schiebbarkeit dieser Transportvorrichtung, vornehmen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das seitliche Ver
schieben vor bzw. nach dem Zustellen der Greiferbank zur Trans
portvorrichtung oder alternativ während ihrer Hub- bzw. Senkbe
wegung erfolgen.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah
rens kann so gestaltet sein, daß der Greiferbalken als Ganzes
verschiebbar ist; er kann aber auch eine verschiebbare, die
Greifer tragende Schiene enthalten. Das Verschieben von Greifer
balken oder Schiene kann mittels fluidischer oder elektromagne
tischer Hubelemente oder mittels Gewindespindeln, in Gleit- oder
Wälzführungen geradlinig oder um einen Zapfen schwenkbar erfol
gen. Es ist auch möglich, erfindungsgemäß das Scherenhebelsy
stem, welches den Greiferbalken trägt und bewegt, um den betref
fenden Betrag seitlich zu verschieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Ringspinnma
schine;
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Teils der Ringspinnmaschi
ne, teils gebrochen;
Fig. 3a-h der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens in der
Darstellung nach Fig. 2.
In Fig. 1 ist schematisch eine Seitenansicht einer Ringspinnma
schine 1 dargestellt. Es sind Streckwerke 2 erkennbar, wobei
jeweils von Vorgarnspulen 4 ablaufende Lunten 3 über diese
Streckwerke 2 sowie nicht bezeichnete Fadenführer und einen
Balloneinengungsring 5 zu einem nicht dargestellten Läufer ge
führt werden, welcher umlaufend auf einem Spinnring 7 angeordnet
ist. Dieser Spinnring 7 ist auf einer Bank 6 befestigt und um
gibt Spindeln 10, welche auf einer Spindelbank 9 befestigt sind.
Im unteren Bereich ragen Spindellagergehäuse 20 aus dieser Spin
delbank 9. Auf die Spindeln 10 werden Hülsen 8 aufgesteckt, auf
welchen der erzeugte Faden aufgewickelt wird. Unterhalb der
Spindelbank 9 befindet sich im unteren Bereich des Maschinenge
stells 11 der Ringspinnmaschine 1 beidseitig eine schematisch
dargestellte Transportvorrichtung 12, auf welcher gemäß Fig. 2
Lagerzapfen 21 angeordnet sind. Diese Lagerzapfen 21 dienen zur
wechselweisen Aufnahme von leeren Hülsen 8 bzw. vollen Spulen
15.
Der Ringspinnmaschine 1 ist beidseitig jeweils eine um eine
Achse 16 schwenkbare Spulenwechselvorrichtung 13 zugeordnet,
welche im oberen Bereich eine Greifervorrichtung 14 mit einem
Greiferbalken 18 und Greifern 19 gemäß Fig. 1 und 2 besitzt. Der
obere Teil der Spulenwechselvorrichtung 13 läßt sich über eine
Hub- und Senkvorrichtung 17 heben bzw. senken.
Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß die Transportvorrichtung 12 um
mindestens eine halbe Spindelteilung verschiebbar ist. In glei
cher Weise kann der Greiferbalken 18 um den Abstand einer leeren
Hülse 8 zu einer vollen Spule 15 in der Reihe der Transportvor
richtung 12 seitlich verschoben werden. In Fig. 2 ist hierbei
die Spindelteilung mit T bezeichnet, entsprechend beträgt der
Abstand zwischen der Spindelebene S und der Aufsteck- bzw. Ab
ziehebene A die Strecke einer halben Spindelteilung, nämlich 1/2
T. Jeweils um diesen Betrag sind sowohl der Greiferbalken 18 als
auch die Transportvorrichtung 12 seitlich verschiebbar.
Erfindungsgemäß ergibt sich damit ein Verfahrensablauf, wie er
in Fig. 3a bis h näher dargestellt ist.
Fig. 3a betrifft die Ausgangsstellung. Die Spulen 15 sind fer
tiggestellt. Die Ringbank 6 ist abgesenkt. Der Greiferbalken 18
befindet sich unterhalb der Spindelbank 9 mit einem seitlichen
Versatz der Greifer 19 gegenüber den Längsachsen der Spindeln.
Nach Fig. 3b ist der Greiferbalken 18 nach oben geführt worden
und wurde dabei um den Betrag 1/2 T nach links seitlich verscho
ben. Nunmehr sind die Greifer 19 in der Lage, die vollen Spulen
15 zu erfassen.
Nach Fig. 3c wurden mit Hilfe des Greiferbalkens 18 die vollen
Spulen 15 von den Spindeln 10 abgezogen und auf der Transport
vorrichtung 12 abgesetzt. Der Greiferbalken wird hierzu um den
Betrag 1/2 T seitlich nach rechts verschoben, so daß damit die
Spulen 15 auf die freien Lagerzapfen 21 der Transportvorrichtung
12 aufgesteckt werden können.
Nach Fig. 3d wird der Greiferbalken 18 angehoben, um die Spulen
15 bzw. die Hülsen 8 seitlich durchlaufen zu lassen, und zwar um
einen Betrag 1/2 T, um welchen das Transportband der Transport
vorrichtung 12 seitlich verschoben wird.
Wie erkennbar, befinden sich bei den Verfahrensschritten 3c und
3d die Greifer 19 des Greiferbalkens 18 jeweils in dem in Fig. 2
mit Z bezeichneten Zwischenraum zwischen den nach unten heraus
ragenden Spindellagergehäusen 20 und der Oberkante der Hülsen 8
bzw. Spulen 15.
Nach Fig. 3e ist der Greiferbalken 18 abgesenkt, wobei die Grei
fer 19 in der Lage sind, die leeren Hülsen 8 zu erfassen.
Gemäß Fig. 3f wird daraufhin der Greiferbalken 18 nach oben
geführt und zieht die Hülsen 8 von dem Lagerzapfen 21 der
Transportvorrichtung 12 ab. Der Greiferbalken wird um den Betrag 1/2
T seitlich nach links verschoben, so daß nunmehr die Hülsen 8
bezüglich ihrer Längsachse koaxial zu den Spindeln 10 der Spin
delbank 9 liegen.
Nach Fig. 3g wird nunmehr der Greiferbalken 18 abgesenkt und die
Hülsen 8 werden auf die Spindeln 10 aufgesteckt. Danach wird
gemäß Fig. 3h der Greiferbalken 18 in seine Ausgangslage nach
Fig. 3a abgesenkt und dabei um den Betrag 1/2 T seitlich nach
rechts verschoben. Das Transportband 12 führt nunmehr die vollen
Spulen ab und leere Hülsen zu.
Die seitliche Verschiebbarkeit des Greiferbalkens 18 kann bei
spielsweise mittels fluidischer oder elektromagnetischer Hubele
mente oder mittels Gewindespindeln, in Gleit- oder Wälzführungen
geradlinig, oder um einen Zapfen schwenkend erfolgen. Es ist
auch möglich, die Hub- und Senkvorrichtung 17, welche den Grei
ferbalken 19 trägt und bewegt, um den entsprechenden Betrag zu
verschieben.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, daß der Greiferbalken
18 mit einer verschiebbaren, die Greifer 19 tragenden, nicht
dargestellten Schiene versehen ist. Diese Schiene läßt sich dann
im entsprechenden Sinn verschieben.
Durch die Erfindung ergibt sich, daß das in Fig. 2 dargestellte
Baumaß H, d. h. der Abstand zwischen der Spindelbank 9 und den
nach unten aus der Spindelbank 9 herausragenden Spindellagerge
häuse 20 und den Spitzen der auf den Zapfen 21 der Transportvor
richtung 12 aufgesteckten Hülsen bzw. Spulen 15 erheblich ver
mindert wird, woraus insgesamt eine Reduzierung der Bauhöhe der
Maschine, insbesondere der Höhenlage des bedienintensiven Spin
delbereiches, ermöglicht wird.
Claims (8)
1. Verfahren zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen
bei einer Ringspinnmaschine, mit einer Spulenwechselvorrich
tung mit Greiferbalken, durch welchen volle Spulen von Spin
deln abgezogen und auf eine unter einer Spindelbank verlau
fende Transportvorrichtung abgesetzt und leere Hülsen von der
Transportvorrichtung entnommen und auf die Spindeln aufge
steckt werden, wobei auf der um mindestens eine halbe Spin
delteilung verschiebbaren Transportvorrichtung abwechselnd
leere Hülsen und volle Spulen jeweils im Abstand einer Spin
delteilung in einer Reihe stehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Greiferbalken (18) nach Abziehen voller Spulen (15) zur Transportvorrichtung (12) abgesenkt und um den Abstand einer leeren Hülse (8) und einer vollen Spule (15) in der Reihe der Transportvorrichtung (12) seitlich verschoben wird,
daß anschließend Greifer (19) und Greiferbalken (18) zum Absetzen voller Spulen (15) und Aufnehmen leerer Hülsen (8) auf die bzw. von der Transportvorrichtung (12) in den Zwi schenraum (Z) zwischen aus der Spindelbank (9) nach unten herausragenden Spindellagergehäusen (20) hinein- und wieder herausbewegt werden und
daß danach der Greiferbalken (18) in den Bereich der Spindel bank (9) angehoben und vor Aufstecken der leeren Hülsen (8) auf Spindeln (10) wieder um den Abstand einer leeren Hülse (8) und einer vollen Spule (15) in der Reihe der Transport vorrichtung (12) seitlich zurückverschoben wird.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Greiferbalken (18) nach Abziehen voller Spulen (15) zur Transportvorrichtung (12) abgesenkt und um den Abstand einer leeren Hülse (8) und einer vollen Spule (15) in der Reihe der Transportvorrichtung (12) seitlich verschoben wird,
daß anschließend Greifer (19) und Greiferbalken (18) zum Absetzen voller Spulen (15) und Aufnehmen leerer Hülsen (8) auf die bzw. von der Transportvorrichtung (12) in den Zwi schenraum (Z) zwischen aus der Spindelbank (9) nach unten herausragenden Spindellagergehäusen (20) hinein- und wieder herausbewegt werden und
daß danach der Greiferbalken (18) in den Bereich der Spindel bank (9) angehoben und vor Aufstecken der leeren Hülsen (8) auf Spindeln (10) wieder um den Abstand einer leeren Hülse (8) und einer vollen Spule (15) in der Reihe der Transport vorrichtung (12) seitlich zurückverschoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das seitliche Verschieben des Greiferbalkens (18) während
seiner Hub- bzw. Senkbewegung zwischen dem Bereich der Spin
delbank (9) und der Transportvorrichtung (12) durchgeführt
wird.
3. Vorrichtung zum Austausch voller Spulen gegen leerer Hülsen
bei einer Ringspinnmaschine, mit einer Spulenwechselvor
richtung mit Greiferbalken, durch welchen volle Spulen von
den Spindeln abziehbar und auf eine unter einer Spindelbank
verlaufende Transportvorrichtung absetzbar und leere Hülsen
von der Transportvorrichtung entnehmbar sind, wobei der Grei
ferbalken auskragende Greifer aufweist, und wobei auf der um
mindestens eine halbe Spindelteilung verschiebbaren Trans
portvorrichtung abwechselnd leere Hülsen und volle Spulen je
weils im Abstand einer Spindelteilung in einer Reihe stehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Greiferbalken (18) zwischen der Zustellung zu den
Spindeln (10) und der Zustellung zur Transportvorrichtung
(12) um den Abstand einer leeren Hülse (8) und einer vollen
Spule (15) in der Reihe der Transportvorrichtung (12) seit
lich verschiebbar und in der Zustellung zur Transportvorrich
tung (12) seine Greifer (19) zwischen aus der Spindelbank (9)
nach unten herausragende Spindellagergehäuse (20) bewegbar
geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Greiferbalken als gesamte Einheit seitlich ver
schiebbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet,
daß der Greiferbalken (18) eine seitlich verschiebbare Schie
ne aufweist, auf welcher die Greifer (19) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
gekennzeichnet durch einen Verschiebeantrieb in Form elek
tromagnetischer, hydraulischer oder mechanischer Hubelemente.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch Gleit- oder Wälzführungen für den seit
lich verschiebbaren Greiferbalken (18) oder die Schiene.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
einem den Greiferbalken bewegenden Scherenhebelsystem,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Scherenhebelsystem seitlich verschiebbar ausgebildet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944407099 DE4407099A1 (de) | 1994-03-03 | 1994-03-03 | Verfahren zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen bei einer Ringspinnmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944407099 DE4407099A1 (de) | 1994-03-03 | 1994-03-03 | Verfahren zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen bei einer Ringspinnmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4407099A1 true DE4407099A1 (de) | 1995-09-07 |
Family
ID=6511780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944407099 Withdrawn DE4407099A1 (de) | 1994-03-03 | 1994-03-03 | Verfahren zum Austauschen voller Spulen gegen leere Hülsen bei einer Ringspinnmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4407099A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102021692A (zh) * | 2011-01-18 | 2011-04-20 | 铜陵市松宝机械有限公司 | 落纱机弧线拔管装置 |
| CN101824686B (zh) * | 2009-03-02 | 2011-12-28 | 河北太行机械工业有限公司 | 细纱机落纱用槽轮连杆式卸管装置 |
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| CN111705384A (zh) * | 2020-07-17 | 2020-09-25 | 盐城工业职业技术学院 | 一种细纱机纱管快速收集及更换装置 |
| CN112695423A (zh) * | 2019-10-23 | 2021-04-23 | 卓郎纺织解决方案两合股份有限公司 | 环锭纺纱机以及纡子抓夹装置 |
-
1994
- 1994-03-03 DE DE19944407099 patent/DE4407099A1/de not_active Withdrawn
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| EP3812328A1 (de) | 2019-10-23 | 2021-04-28 | Saurer Spinning Solutions GmbH & Co. KG | Ringspinnmaschine sowie kopsgreifer |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |