CH552147A - Walze zur fuehrung von laufenden faeden oder fadenbuendeln und verwendung der walze. - Google Patents
Walze zur fuehrung von laufenden faeden oder fadenbuendeln und verwendung der walze.Info
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walze zur Führung von laufenden Fäden oder Fadenbündeln in einer Textilveredelungsmaschine sowie deren Verwendung in einer Mercerisiermaschine. Es sind Garnmercerisiermaschinen bekannt, welche ähnlich den Stückmercerisiermaschinen konstruiert werden. Ihre Leistungen sind ausserordentlich hoch, produzieren sie doch in der Grössenordnung von 150 Tonnen mercerisierte Ware pro Woche, eine Leistung, die für viele Betriebe viel zu hoch liegt. Aus diesem Grunde hat diese Maschine nur in wenigen Betrieben Eingang gefunden. Technisch ist diese Maschine insofern nicht marktgerecht, als die Qualität des auf ihr mercerisierten Garnes nicht befriedigt, da es nicht geschrumpft und nicht oder nur wenig überspannt wird. Bei dieser Maschine quellen daher beim Mercerisieren die Fasern an der Fadenoberfläche beim Eintauchen in die Lauge sofort auf und verhindern das Quellen der im Fadenzentrum liegenden Fasern. Die Spannung im Faden, die das Aneinanderschmiegen der Fasern, bzw. das Schliessen der Luftspalten zwischen den Fasern bewirkt, kommt nur der Schrumpfkraft gleich, weil maschinell keine Überspannung des Fadens stattfindet. Die Reissfestigkeitszunahme des Fadens beträgt dann auch nur 3 bis 4%. Zudem verliert beim Mercerisieren auf derartigen Maschinen ein oberflächen-mercerisiertes Garn nach einigen Waschungen seinen Glanz, weil durch Drücken, Walken und Biegen das Fadenzentrum allmählich an der Fadenoberfläche erscheint. Derartiges Garn kann, in Europa zumindest, nicht als Qualitätsartikel verkauft werden. Es ist zwar auch eine andere Mercerisiermaschine bekannt, bei welcher nur ein einziger Faden behandelt und ab Konen abgezogen wird, um auf einer Zylinderspule wieder aufgespult zu werden. Der Faden läuft dabei mit einer Geschwindigkeit von ca. 800 m pro Minute über zwei Zylinder, deren Achsen zueinander verstellbar sind, wodurch ein Spannen des Fadens bewirkt wird. Der Ausfall der Ware ist jedoch nicht befriedigend, so dass das Qualitätsproblem nach wie vor besteht. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung zum Mercerisieren von Garn im kontinuierlichen Sinne, welche diese beiden Nachteile, die grosse Produktion einerseits und die mangelnde Qualität andeseits, vermeidet. Zur Lösung des Problems wird eine Walze vorgeschlagen, welche als Stufenwalze ausgebildet ist und bei welcher die Stufen bildenden ringförmigen Segmente durch Ringflansche voneinander getrennt sind. Ausserdem wird vorgeschlagen, diese Stufenwalze in einer Mercerisiermaschine parallelachsig mit mindestens einer zylindrischen Tauchwalze anzuordnen. Die Erfindung wird beispielsweise anhand einer Figur erläutert, welche in schematischer Darstellung eine Walze zum Einbau in eine Textilveredlungsmaschine, insbesondere in eine Mercerisiermaschine zeigt. Diese Hohlwalze 1 ist an ihren Enden mit je einer Endscheibe 3 bzw. 4 versehen, welche z. B. in diese eingeschweisst sind, wobei Bohrungen 6 und 7 zum Aufschieben auf eine Trägerwelle vorgesehen sind. Diese Hohlwalze 1 ist mit Stufen 9 versehen, wobei jede Stufe, auf welcher das zu mercerisierende Garn tatsächlich läuft, von der nächsten durch einen Zwischenflansch 8 getrennt ist. Die zur Mercerisation notwendige Schrumpfung und nachfolgende Spannung wird nun durch die Durchmesserverringerung der Stufen 9 im Bereiche des Schrumpfteiles 11 erreicht. Nach dem Schrumpfteil 11 folgt eine Anzahl Stufen 12, die den Verweilteil 13 bilden und anschliessend wieder Stufen 9, die den Spannteil 14 darstellen. In einer Mercerisiermaschine kommen z. B. eine Gruppe von drei im Dreieck und parallelachsig zueinander angeordneten Walzen zum Einsatz. Die beiden zylindrischen Basiswalzen sind teilweise in ein Mercerisierbad eingetaucht, während die Stufenwalze darüber liegt und sich in der Luft dreht. Es ist indessen auch möglich, nur eine Tauchwalze vorzusehen und die Stufenwalze ebenfalls teilweise einzutauchen. Das Garn wird also zwecks Schrumpfung und Spannung z. B. um die drei parallel liegenden, im Dreieck angeordneten Walzen gewickelt und in axialer Richtung von Rille zu Rille geführt. Die Schrumpfung wird dadurch erreicht, dass die Umfangsgeschwindigkeit von Rille zu Rille immer geringer wird, zu welchem Zwecke die Walzendurchmesser der Spannwalze im Bereich des Schrumpfteiles 11 stufenweise bis zum gewünschten Schrumpfmass des Verweilteiles 13 abnehmen. Nach Ablauf der Schrumpfzeit, welche unter anderem durch die Stufenzahl des Verweilteiles 13 und deren Breite bestimmt ist, wird im umgekehrten Sinne das Garn dadurch gespannt, dass es über den Spannteil 14 mit ansteigendem Stufendurchmesser bis zur gewünschten Überspannung geleitet wird. Es laufen mithin die einzelnen Fäden oder das Fadenbündel unter gleicher Spannung in einen Einlaufteil 10 der Walze ein und legen mit der trockenen Länge dieser ersten, gleichdurchmessrigen Stufen die Ausgangslänge fest. Sofern jedes Garn in derselben Art und Weise mercerisiert werden könnte, würde eine starre Spann- bzw, Stufenwalze genügen. Dies ist jedoch nicht möglich. Die Einlaufstufen sowie die Schrumpfstufen müssen daher im Durchmesser verstellbar sein. Zu diesem Zwecke sind diese Stufen aus radialen Lamellen aufgebaut, deren Innenflächen z. B. konisch verlaufen, derart, dass durch Eintreiben eines Keiles oder Konusteiles, z. B. hydraulisch, die Lamellen radial auseinandergetrieben werden, wobei sich der Walzenaussendurchmesser stufenweise entsprechend vergrössert. Die Aussenflächen der Stufen können zylindrisch, schräg oder bombiert sein, Mit den für Baumwolle zulässigen Schrumpf- und Spannmöglichkeiten ergibt sich z. B. beim Einlaufteil 10 ein trockener Faden von 100% Länge; der in den Verweilteil 13 einlaufende, mit Natronlauge genetzte und geschrumpfte Faden hat eine Länge von 84% und der aus dem Spannteil 14 der Walze auslaufende, gespannte Faden eine Länge von 105%. Nach dem Spannen auf 105% läuft das Garn auf den, auf der gleichen Achse angeordneten, starren Überspannungszylinder 15 und von hier, immer unter Spannung gehalten, zum Spülwasserabteil. Der äusserst einfache Aufbau der beschriebenen Walze und deren Verwendung in einer Mercerisiermaschine erlauben ein qualitätsmässig hervorragendes Mercerisieren bei entsprechend nicht zu grossen Produktionsmengen und daher nicht zu kostspieligen Maschinen, wobei weder Zwischengetriebe, noch Überwachungsinstrumente für die Garngeschwindigkeit notwendig sind. PATENTANSPRÜCHE I. Walze zur Führung von laufenden Fäden oder Fadenbündeln in einer Textilveredelungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Stufenwalze ausgebildet ist, und dass die Stufen bildenden ringförmigen Segmente durch Ringflansche voneinander getrennt sind. II. Verwendung der Stufenwalze nach Patentanspruch I in einer Mercerisiermaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mindestens einer zylindrischen Tauchwalze parallelachsig angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Walze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass von einem oder beiden Enden die Durchmesser der ringförmigen Stufen gegen das andere Ende bzw. zur Mitte zu abnehmen, um die Fäden oder Fadenbündel zu schrumpfen und/oder zu strecken. 2. Walze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen ringförmigen Stufen zylindrische, schräge oder bombierte Mantelflächen aufweisen. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walze zur Führung von laufenden Fäden oder Fadenbündeln in einer Textilveredelungsmaschine sowie deren Verwendung in einer Mercerisiermaschine.Es sind Garnmercerisiermaschinen bekannt, welche ähnlich den Stückmercerisiermaschinen konstruiert werden. Ihre Leistungen sind ausserordentlich hoch, produzieren sie doch in der Grössenordnung von 150 Tonnen mercerisierte Ware pro Woche, eine Leistung, die für viele Betriebe viel zu hoch liegt.Aus diesem Grunde hat diese Maschine nur in wenigen Betrieben Eingang gefunden. Technisch ist diese Maschine insofern nicht marktgerecht, als die Qualität des auf ihr mercerisierten Garnes nicht befriedigt, da es nicht geschrumpft und nicht oder nur wenig überspannt wird. Bei dieser Maschine quellen daher beim Mercerisieren die Fasern an der Fadenoberfläche beim Eintauchen in die Lauge sofort auf und verhindern das Quellen der im Fadenzentrum liegenden Fasern. Die Spannung im Faden, die das Aneinanderschmiegen der Fasern, bzw. das Schliessen der Luftspalten zwischen den Fasern bewirkt, kommt nur der Schrumpfkraft gleich, weil maschinell keine Überspannung des Fadens stattfindet.Die Reissfestigkeitszunahme des Fadens beträgt dann auch nur 3 bis 4%. Zudem verliert beim Mercerisieren auf derartigen Maschinen ein oberflächen-mercerisiertes Garn nach einigen Waschungen seinen Glanz, weil durch Drücken, Walken und Biegen das Fadenzentrum allmählich an der Fadenoberfläche erscheint.Derartiges Garn kann, in Europa zumindest, nicht als Qualitätsartikel verkauft werden.Es ist zwar auch eine andere Mercerisiermaschine bekannt, bei welcher nur ein einziger Faden behandelt und ab Konen abgezogen wird, um auf einer Zylinderspule wieder aufgespult zu werden. Der Faden läuft dabei mit einer Geschwindigkeit von ca. 800 m pro Minute über zwei Zylinder, deren Achsen zueinander verstellbar sind, wodurch ein Spannen des Fadens bewirkt wird. Der Ausfall der Ware ist jedoch nicht befriedigend, so dass das Qualitätsproblem nach wie vor besteht.Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung zum Mercerisieren von Garn im kontinuierlichen Sinne, welche diese beiden Nachteile, die grosse Produktion einerseits und die mangelnde Qualität andeseits, vermeidet.Zur Lösung des Problems wird eine Walze vorgeschlagen, welche als Stufenwalze ausgebildet ist und bei welcher die Stufen bildenden ringförmigen Segmente durch Ringflansche voneinander getrennt sind.Ausserdem wird vorgeschlagen, diese Stufenwalze in einer Mercerisiermaschine parallelachsig mit mindestens einer zylindrischen Tauchwalze anzuordnen.Die Erfindung wird beispielsweise anhand einer Figur erläutert, welche in schematischer Darstellung eine Walze zum Einbau in eine Textilveredlungsmaschine, insbesondere in eine Mercerisiermaschine zeigt. Diese Hohlwalze 1 ist an ihren Enden mit je einer Endscheibe 3 bzw. 4 versehen, welche z. B.in diese eingeschweisst sind, wobei Bohrungen 6 und 7 zum Aufschieben auf eine Trägerwelle vorgesehen sind. Diese Hohlwalze 1 ist mit Stufen 9 versehen, wobei jede Stufe, auf welcher das zu mercerisierende Garn tatsächlich läuft, von der nächsten durch einen Zwischenflansch 8 getrennt ist. Die zur Mercerisation notwendige Schrumpfung und nachfolgende Spannung wird nun durch die Durchmesserverringerung der Stufen 9 im Bereiche des Schrumpfteiles 11 erreicht. Nach dem Schrumpfteil 11 folgt eine Anzahl Stufen 12, die den Verweilteil 13 bilden und anschliessend wieder Stufen 9, die den Spannteil 14 darstellen.In einer Mercerisiermaschine kommen z. B. eine Gruppe von drei im Dreieck und parallelachsig zueinander angeordneten Walzen zum Einsatz. Die beiden zylindrischen Basiswalzen sind teilweise in ein Mercerisierbad eingetaucht, während die Stufenwalze darüber liegt und sich in der Luft dreht.Es ist indessen auch möglich, nur eine Tauchwalze vorzusehen und die Stufenwalze ebenfalls teilweise einzutauchen.Das Garn wird also zwecks Schrumpfung und Spannung z. B. um die drei parallel liegenden, im Dreieck angeordneten Walzen gewickelt und in axialer Richtung von Rille zu Rille geführt. Die Schrumpfung wird dadurch erreicht, dass die Umfangsgeschwindigkeit von Rille zu Rille immer geringer wird, zu welchem Zwecke die Walzendurchmesser der Spannwalze im Bereich des Schrumpfteiles 11 stufenweise bis zum gewünschten Schrumpfmass des Verweilteiles 13 abnehmen.Nach Ablauf der Schrumpfzeit, welche unter anderem durch die Stufenzahl des Verweilteiles 13 und deren Breite bestimmt ist, wird im umgekehrten Sinne das Garn dadurch gespannt, dass es über den Spannteil 14 mit ansteigendem Stufendurchmesser bis zur gewünschten Überspannung geleitet wird.Es laufen mithin die einzelnen Fäden oder das Fadenbündel unter gleicher Spannung in einen Einlaufteil 10 der Walze ein und legen mit der trockenen Länge dieser ersten, gleichdurchmessrigen Stufen die Ausgangslänge fest. Sofern jedes Garn in derselben Art und Weise mercerisiert werden könnte, würde eine starre Spann- bzw, Stufenwalze genügen. Dies ist jedoch nicht möglich. Die Einlaufstufen sowie die Schrumpfstufen müssen daher im Durchmesser verstellbar sein. Zu diesem Zwecke sind diese Stufen aus radialen Lamellen aufgebaut, deren Innenflächen z. B. konisch verlaufen, derart, dass durch Eintreiben eines Keiles oder Konusteiles, z. B. hydraulisch, die Lamellen radial auseinandergetrieben werden, wobei sich der Walzenaussendurchmesser stufenweise entsprechend vergrössert.Die Aussenflächen der Stufen können zylindrisch, schräg oder bombiert sein, Mit den für Baumwolle zulässigen Schrumpf- und Spannmöglichkeiten ergibt sich z. B. beim Einlaufteil 10 ein trockener Faden von 100% Länge; der in den Verweilteil 13 einlaufende, mit Natronlauge genetzte und geschrumpfte Faden hat eine Länge von 84% und der aus dem Spannteil 14 der Walze auslaufende, gespannte Faden eine Länge von 105%. Nach dem Spannen auf 105% läuft das Garn auf den, auf der gleichen Achse angeordneten, starren Überspannungszylinder 15 und von hier, immer unter Spannung gehalten, zum Spülwasserabteil.Der äusserst einfache Aufbau der beschriebenen Walze und deren Verwendung in einer Mercerisiermaschine erlauben ein qualitätsmässig hervorragendes Mercerisieren bei entsprechend nicht zu grossen Produktionsmengen und daher nicht zu kostspieligen Maschinen, wobei weder Zwischengetriebe, noch Überwachungsinstrumente für die Garngeschwindigkeit notwendig sind.PATENTANSPRÜCHEI. Walze zur Führung von laufenden Fäden oder Fadenbündeln in einer Textilveredelungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Stufenwalze ausgebildet ist, und dass die Stufen bildenden ringförmigen Segmente durch Ringflansche voneinander getrennt sind.II. Verwendung der Stufenwalze nach Patentanspruch I in einer Mercerisiermaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit mindestens einer zylindrischen Tauchwalze parallelachsig angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Walze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass von einem oder beiden Enden die Durchmesser der ringförmigen Stufen gegen das andere Ende bzw. zur Mitte zu abnehmen, um die Fäden oder Fadenbündel zu schrumpfen und/oder zu strecken.2. Walze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen ringförmigen Stufen zylindrische, schräge oder bombierte Mantelflächen aufweisen.3. Walze nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen mehrere Stufen gleichen Durchmessers umfassenden Mittelteil, sowie nach beiden Enden hin im Durchmesser, z. B.verstellbare, konisch ansteigende Walzenteile.4. Walze nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil von den beiden Endteilen, z. B. durch Schraubung, trennbar ausgebildet ist, um die Stufen veränder bar zu gestalten.5. Walze nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende in den Walzendurchmessern steiler ansteigt als das andere.6. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Teil der Stufenwalze über seine ganze Breite unterhalb der vorgesehenen Behandlungsflottenspiegel ebene befindet.7. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zylindrische Tauchwalzen, welche mit der Stufenwalze im Dreieck und parallelachsig angeordnet sind, verwendet werden, wobei die Stufenwalze oberhalb der vorge sehenen Behandlungsflottenebene drehbar angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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| CH781371A CH552147A (de) | 1971-05-27 | 1971-05-27 | Walze zur fuehrung von laufenden faeden oder fadenbuendeln und verwendung der walze. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH781371A CH552147A (de) | 1971-05-27 | 1971-05-27 | Walze zur fuehrung von laufenden faeden oder fadenbuendeln und verwendung der walze. |
Publications (1)
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|---|---|
| CH552147A true CH552147A (de) | 1974-07-31 |
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ID=4330852
Family Applications (1)
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| CH781371A CH552147A (de) | 1971-05-27 | 1971-05-27 | Walze zur fuehrung von laufenden faeden oder fadenbuendeln und verwendung der walze. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH552147A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117516106A (zh) * | 2024-01-05 | 2024-02-06 | 吴江市兰天织造有限公司 | 一种丝线的烘干箱 |
-
1971
- 1971-05-27 CH CH781371A patent/CH552147A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN117516106A (zh) * | 2024-01-05 | 2024-02-06 | 吴江市兰天织造有限公司 | 一种丝线的烘干箱 |
| CN117516106B (zh) * | 2024-01-05 | 2024-03-26 | 吴江市兰天织造有限公司 | 一种丝线的烘干箱 |
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