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CH550810A - Verfahren zur herstellung von heterocyclischen verbindungen. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von heterocyclischen verbindungen.

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Publication number
CH550810A
CH550810A CH1571270A CH1571270A CH550810A CH 550810 A CH550810 A CH 550810A CH 1571270 A CH1571270 A CH 1571270A CH 1571270 A CH1571270 A CH 1571270A CH 550810 A CH550810 A CH 550810A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
benzodiazepine
phenyl
chloro
crystals
Prior art date
Application number
CH1571270A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Takeda Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Takeda Chemical Industries Ltd filed Critical Takeda Chemical Industries Ltd
Publication of CH550810A publication Critical patent/CH550810A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D243/00Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D243/06Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms having the nitrogen atoms in positions 1 and 4
    • C07D243/10Heterocyclic compounds containing seven-membered rings having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms having the nitrogen atoms in positions 1 and 4 condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D243/141,4-Benzodiazepines; Hydrogenated 1,4-benzodiazepines
    • C07D243/161,4-Benzodiazepines; Hydrogenated 1,4-benzodiazepines substituted in position 5 by aryl radicals
    • C07D243/181,4-Benzodiazepines; Hydrogenated 1,4-benzodiazepines substituted in position 5 by aryl radicals substituted in position 2 by nitrogen, oxygen or sulfur atoms
    • C07D243/20Nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues und wertvolles Verfahren für die Herstellung von Benzodiazepinderivaten der allgemeinen Formel:
EMI1.1     
 worin   R,    Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest, R2 Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest bedeuten, und die Ringe A und B unsubstituiert oder durch eine oder mehrere Nitro-, Trifluormethyl-, Halogen-, Alkyl- oder Alkoxygruppen substituiert sind und das in 5-Stellung vorhandene Stickstoffatom in Form eines N-Oxyds vorliegen kann.



   Es ist bereits gelungen, die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) dadurch zu synthetisieren, dass man ein 2-Hydra   zino-1,4-benzodiazepinderivat    der allgemeinen Formel:
EMI1.2     
 mit einer Carbonsäure der Formel:    RICOOH    oder einem reaktionsfähigen Derivat davon umsetzt, wobei man festgestellt hat, dass diese neuen Verbindungen der Formel (I) beispielsweise als Muskelrelaxantien, als krampflösende Mittel, als Sedativa oder als Tranquillizer besonders wertvoll sind. Es wurde daher nach einem einfacheren und vorteilhafteren Verfahren für die Synthese dieser Verbindungen der Formel (I) geforscht.



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens für die Herstellung der Benzodiazepinderivate der Formel (I). Erfindungsgemäss werden die Verbindungen der Formel (I) dadurch erhalten, dass man ein 2-Aminobenzodiazepinderivat der allgemeinen Formel:
EMI1.3     
 worin sämtliche Symbole die obigen Definitionen haben und das in 4-Stellung vorhandene Stickstoffatom in Form eines N Oxyds vorliegen kann, mit einem Acylhydrazin der allgemeinen Formel:
NH2NHCORI (III) worin R1 die obige Bedeutung hat, umsetzt, worauf man die erhaltene Verbindung einer Ringschlussreaktion unter Eliminierung von Wasser unterwirft.



   Erfindungsgemäss lassen sich die Verbindungen der Formel (I) in wirtschaftlicher Weise bei hoher Ausbeute unter Verwendung von leicht zugänglichen Ausgangsmaterialien billig und nach einfachen Methoden herstellen.



   In der allgemeinen Formel (I) kann der durch   Rl    wiedergegebene Kohlenwasserstoffrest im allgemeinen ein solcher mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen sein. Der Rest   Rl    kann somit ein Alkylrest mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, wie z. B.



  Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, sec.-Butyl-, tert. Butyl-, Amyl-, Hexylreste usw., Aralkylrest, wie z. B. Benzyl-, Phenyläthylreste usw., und Arylreste, wie z. B. Phenyl-, Tolyl-, Chlorphenylreste usw. sein. Als niedere Alkylreste R2 kommen beispielsweise Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, sec.-Butyl-, tert.-Butyl-, Amyl-, Hexylreste usw. in Frage. Beide Ringe A und B sind unsubstituiert oder tragen einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Nitro-, Trifluormethyl-, Halogen-, Alkyl-, und/oder Alkoxyreste. Als Halogenatome kommen beispielsweise Chlor-, Fluor-, Bromund Jodatome in Frage. Als Alkylreste wird man vorzugsweise niedere Alkylreste, z. B. Methyl-, Äthyl-, Propylreste usw.



  verwenden. Als Alkoxyreste kommen vorzugsweise niedere Alkoxyreste, wie z. B. Methoxy-,   Äthoxyreste    usw., in Frage.



   Die Umsetzung einer Verbindung der Formel (II) mit einer Verbindung der Formel (III) wird vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels und einer Säure durchgeführt. Als für die Reaktion zu verwendendes Lösungsmittel wird man vorzugsweise polare Lösungsmittel verwenden, wie z. B. Methanol, Äthanol, Pyridin oder Dimethylformamid. Als für die Umsetzung in Frage kommende Säuren kann man organische Säuren, wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Bromwasserstoffsäure usw., ferner organische Carbonsäuren, wie z. B. Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure usw., oder organische Sulfonsäuren wie z. B. p-Toluolsulfonsäure, Benzoesulfonsäure usw., verwenden. Diese Säuren lassen sich als solche dem Reaktionssystem zusetzen. Man kann sie aber auch in Form eines geeigneten sauren Salzes mit Basen, wie z. B. Pyridin, Triäthylamin, 2 Methylimidazolen usw., verwenden.

  Die Säure kann ebenfalls in Form eines Salzes mit der Verbindung der Formel (II) oder der Formel (III) verwendet werden. Die Säure wird im allgemeinen in einer Menge von ungefähr 1 bis ungefähr 2 Mol pro Mol der Verbindung der Formel (II) verwendet.



   Im allgemeinen verwendet man nicht weniger als ungefähr 1 Mol und vorzugsweise ungefähr 3 bis ungefähr 5 Mol der Acylhydrazinverbindung der Formel (III) pro Mol der Verbindung der Formel   (II).    Die Reaktion verläuft im allgemeinen bei Zimmertemperatur. Man kann aber gewünschtenfalls auch unter Kühlen oder unter Erhitzen arbeiten. Für die Ringschlussreaktion kann man beispielsweise das Reaktionsgemisch als solches oder aber in isolierter Form von gewünschtem Reinheitsgrad verwenden.



   Die Ringschlussreaktion erfolgt bevorzugterweise durch Erhitzen des Reaktionsgemisches in Gegenwart oder in Abwesenheit eines Lösungsmittels. Wenn auch die für die Cyclodehydratisierung erforderliche Temperatur je nach der Art der Verbindungen der Formel (II) schwanken kann, so liegt sie doch im allgemeinen innerhalb des Bereiches von ca.   100ob    bis ungefähr 2500C. Lösungsmittel mit einem Siedepunkt innerhalb eines solchen Bereiches lassen sich verwenden, so z. B. Toluol, Xylol, Pyridin, Kollidin, Dimethyl  formamid, Tetralin usw. Verwendet man kein Lösungsmittel, so erfolgt die Cyclodehydratisierung lediglich durch Erhitzen des Reaktionsgemisches auf die Schmelzpunkttemperatur. Die Zugabe von Säuren, wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, p-Toluolsulfonsäure usw., oder von Lewis'-Säuren, wie z. B.

  Zinkchlorid, Aluminiumchlorid usw., oder die Verwendung von Dehydratisierungsmitteln, wie z. B. Phosphoroxychlorid, Phosphorpentoxyd, Thionylchlorid, Polyphosphorsäuren, Polyphosphatestern usw, vermag die Umsetzung zu beschleunigen, wobei die Cyclodehydratisierung bei niedrigeren Temperaturen von beispielsweise ca.   200C    bis ca. 1800C durchgeführt werden kann. In diesen Fällen kann man somit Lösungsmittel mit niedrigeren Siedepunkten, wie z. B. Chloroform, Methanol, Äthanol, Tetrahydrofuran, Benzol usw., verwenden. Die verlängerte Reaktion der Verbindung der Formel (II) mit der Verbindung der Formel (III) in Gegenwart von Säuren verursacht ebenfalls die Bildung der erwünschten Verbindungen der Formel (I).



   Die nach den obigen Angaben erhaltenen Verbindungen der Formel (I) lassen sich in an sich bekannter Weise als solche isolieren. So kann man beispielsweise das Lösungsmittel aus dem Reaktionsgemisch verdampfen.



   Die Verbindungen der Formel (I) können mit geeigneten Säuren Salze bilden. So erhält man mit anorganischen Säuren beispielsweise Chlorhydrate, Sulfate usw., während man mit organischen Säuren Acetate, Malonate, Fumarate, Tartrate, Citrate usw., erhält.



   Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert.



  Die Teile bedeuten jeweils Gewichtsteile, sofern nichts anderes ausgesagt wird.



   Beispiel 1
Eine Mischung von 2,7 Teilen 2-Amino-7-chlor-5-phenyl
3H-1,4-benzodiazepin, 2,4 Teilen Formylhydrazin, 50 Vol.
Teilen Methanol und 1,2 Vol.-Teilen Eisessig wird während    1'/2 Stunden    unter Rückfluss erhitzt. Die kleine Menge an un löslichen Materialien wird abfiltriert und das Filtrat eingeengt, worauf man Wasser zusetzt. Die so gebildeten Kristalle werden durch Filtrieren gewonnen, worauf man kristallines 8-Chlor-6   phenyl-4H-s-triazol-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    erhält. Durch Umkristallisieren aus Äthylacetat erhält man farblose Flocken vom Schmelzpunkt 225 bis   2270C.   



   Beispiel 2
Eine Mischung von 2,7 Teilen 7-Chlor-2-hydrazino-5 phenyl-3H-1,4-benzodiazepin, 2,4 Teilen Formylhydrazin, 50
Vol.-Teilen Methanol und 1,2 Teilen Eisessig wird bei Zim mertemperatur gerührt, worauf die Kristalle sich allmäh lich lösen und sich später neue Kristalle bilden. Es wird wäh rend weiteren 2 Stunden gerührt, worauf man die neuen Kri stalle durch Filtrieren sammelt. Auf diese Weise erhält man kristallines   7-Chlor-2-(2-formylhydrazino)-5-phenyl-3H-1,4-    benzodiazepin. Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Chloroform und Methanol erhält man farblose Prismen vom Schmelzpunkt 161 bis   162ob    (unter Schäumen). Dieses
Produkt ist ein Addukt mit   l/2Mol    Methanol.



   Beispiel 3
3,3 Teile   7-Chlor-2-(2-formylhydrazino)-5-phenyl-3H-   
1,4-benzodiazepin, erhalten gemäss Beispiel 2, werden auf einem Ölbad auf 1800C erhitzt, wodurch die Kristalle unter
Schäumen schmelzen und hierauf erstarren. Das Schäumen dauert ungefähr 10 Minuten. Hierauf wird das feste Produkt aus einer Mischung von Aceton und n-Hexan umkristallisiert, wobei man   8-Chlor-6-phenyl-4H-s-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-    benzodiazepin in Form von farblosen Flocken vom Schmelz punkt 226 bis   2270C    erhält. Dieses Produkt ist genau mit der
Verbindung gemäss Beispiel 1 identisch.



   Beispiel 4
Eine Lösung von 3,3 Teilen 7-Chlor-2-(2-formyl   hydrazino)-5-phenyl-3H- 1,4-benzodiazepin,    erhalten nach den Angaben von Beispiel 2, in 10 Vol.-Teilen Pyridin wird während 30 Minuten unter Rückfluss erhitzt.



   Das Lösungsmittel wird hierauf unter vermindertem Druck durch Destillation entfernt, worauf man Wasser zusetzt. Die gebildeten Kristalle werden durch Filtrieren gewonnen.



   Auf diese Weise erhält man 8-Chlor-6-phenyl-4H   s-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    in Form von Kristallen.



  Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Aceton und n-Hexan erhält man farblose Flocken vom Schmelzpunkt 226 bis   227ob.    Dieses Produkt ist identisch mit den Verbindungen gemäss Beispielen 1 und 3.



   Beispiel 5
Eine Mischung von 2,7 Teilen 2-Amino-7-chlor-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin, 3 Teilen Acetylhydrazin, 50 Vol. Teilen Methanol und 1,2 Vol.-Teilen Eisessig wird bei Zimmertemperatur gerührt. Die Kristalle werden innerhalb von ca.



  30 Minuten gelöst und hierauf bilden sich neue Kristalle. Nach   1l/2    Stunden werden die neuen Kristalle durch Filtrieren gewonnen. Diese Methode liefert das 2-(2-Acetylhydrazino)7-chlor-5-phenyl-3H-1,4-benzodiazepin in Form von Kristallen. Durch Umkristallisieren aus Methanol erhält man pulvrige Kristalle vom Schmelzpunkt 202 bis   204ob    (unter Schäumen).



   Beispiel 6
3,3 Teile 2-(2-Acetylhydrazino)-7-chlor-5-phenyl-3H1,4-benzodiazepin, erhalten nach den Angaben von Beispiel 5, werden durch Erhitzen auf   215ob    während 10 Minuten unter leicht reduziertem Druck zum Schmelzen gebracht. Nach dem Kühlen wird die geschmolzene Substanz aus Äthylacetat umkristallisiert, worauf man   8-Chlor- 1-methyl-6-phenyl-4H-s- triazolo-[4,3-a]-[1 ,4]-benzodiazepin    in Form von farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 225 bis 2260C erhält.



   Beispiel 7
Eine Mischung von 3,3 Teilen 2-(2-Acetylhydrazino)-7   chlor-5-phenyl-3H-l,4-benzodiazepin,    erhalten nach den Angaben von Beispiel 5, und 20 Vol.-Teilen Pyridin werden während 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Das Lösungsmittel wird unter vermindertem Druck durch Destillation entfernt.



  Durch Umkristallisieren des Rückstandes aus Aceton und n Hexan erhält man
8-Chlor-   1 -methyl-6-phenyl-4H-      s-triazolo-[4,3-a]-[2,4]-benzodiazepin    in Form von farblosen Nadeln. Der Schmelzpunkt liegt bei 224 bis   225ob.    Dieses Produkt ist mit der Verbindung gemäss Beispiel 6 identisch.

 

   Beispiel 8
Eine Mischung von 2,7 Teilen 2-Amino-7-chlor-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin, 5,8 Teilen Önanthylhydrazin, 50 Vol.-Teilen Methanol und 1,2 Vol.-Teilen Eisessig wird während 5 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt. Die auf diese Weise gebildeten Kristalle werden durch Filtrieren gewonnen, worauf man   7-Chlor-2-(2-önanthylhydrazino)- 5-phenyl-3H-1,4-benzodiazepin    in Form von Kristallen erhält, Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Dimethylformamid und Wasser erhält man farblose Nadeln vom Schmelzpunkt 224 bis 2250C (unter Schäumen).



   Beispiel 9
Eine Mischung von 30 Teilen Polyphosphorsäure und  1,98 Teilen   7-Chlor-2-(2-önanthylhydrazino)-5 -phenyl-3H-    1,4-benzodiazepin, erhalten nach den Angaben von Beispiel 8, wird während 2 Stunden auf 170 bis   180ob    erhitzt. Nach dem Kühlen versetzt man mit 200 Vol.-Teilen Eiswasser. Die erhaltene Lösung wird mit konzentrierter wässriger Ammoniaklösung unter Kühlen mittels Eis neutralisiert und mit Chloroform extrahiert. Die Chloroformschicht wird mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird hierauf durch Destillation entfernt, wobei man   8-Chlor- 1 -hexyl-6-phenyl-4H- s-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    erhält. Durch Umkristallisieren aus wässrigem Aceton erhält man farblose Flocken vom Schmelzpunkt 75 bis   780C    (Erweichungspunkt).

  Die Kristalle enthalten 2 Mol Kristallwasser.



  Durch Trocknen unter vermindertem Druck erhält man   74    Hydrat vom Schmelzpunkt 61 bis   630C    (unter Erweichen).



   Beispiel 10
Eine Mischung von 4 Teilen 7-Chlor-2-(2-önanthyl   hydrazino)-5-phenyl-3H-1,4-benzodiazepin    und 20 Vol. Teilen Pyridin wird während ungefähr 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Das Pyridin wird durch Destiallation unter vermindertem Druck entfernt, worauf man Wasser zusetzt. Der Niederschlag wird durch Filtrieren gesammelt, worauf man 8-Chlor- 1-hexyl-6-phenyl-4H   s-triazolo-[4,3-aj-[ 1 ,4j-benzodiazepin    in Form von Kristallen erhält. Durch Umkristallisieren aus wässrigem Aceton erhält man farblose Flocken vom Schmelzpunkt 75 bis   780C    (unter Erweichen). Dieses Produkt ist mit der Verbindung gemäss Beispiel 9 identisch.



   Beispiel 11
Eine Mischung von 2,7 Teilen 2-Amino-7-chlor-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin, 5,4 Teilen Benzoylhydrazin. 100 Vol. Teilen Methanol und 1,2 Vol.-Teilen Eisessig wird bei Zimmertemperatur während 5 Stunden gerührt, worauf man die Kristalle sofort löst. Es bilden sich alsdann neue Kristalle. Die neuen Kristalle werden durch Filtrieren gewonnen. Auf diese Weise erhält man 2-(2-Benzoylhydrazino)-7-chlor-5   phenyl-3H-1,4-benzodiazepin    in Form von Kristallen. Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Chloroform und Methanol erhält man weisse Nadeln vom Schmelzpunkt 207 bis   2080C    (unter Schäumen).



   Beispiel 12
Eine Mischung von 400 Teilen Polyphosphorsäure und 38,8 Teilen 2-(2-Benzoylhydrazino)-7-chlor-5-phenyl-3H-1,4benzodiazepin, erhalten nach den Angaben von Beispiel 11, wird während   1'/2    Stunden auf   1500C    erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird in der gleichen Weise wie in Beispiel 9 behandelt. Auf diese Weise erhält man 8-Chlor-1,6-diphenyl-4Hs-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin in Form von Kristallen. Durch Umkristallisieren aus Äthylacetat gelangt man zu farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 191 bis   192.   



   Beispiel 13
3,9 Teile 2-(2-Benzoylhydrazino)-7-chlor-5-phenyl-3H1,4-benzodiazepin, erhalten nach der Methode von Beispiel 11, werden durch Erhitzen auf   2150C    während ungefähr 15 Minuten unter vermindertem Druck zum Schmelzen gebracht.



  Nach dem Kühlen wird das feste Produkt aus Äthylacetat um kristallisiert. worauf man 8-Chlor-1,6-diphenyl-4H   s-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    in Form von farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 193 bis   1940C    erhält. Dieses Produkt ist mit der Verbindung gemäss Beispiel 12 identisch.



   Beispiel 14
Eine Mischung von 1,35 Teilen 2-Amino-7-chlor-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin, 3 Teilen Phenylacetylhydrazin, 50 Vol.-Teilen Methanol und 0,6 Vol. Teil Eisessig wird bei Zimmertemperatur während 5 Stunden gerührt. Die dabei gebildeten Kristalle werden durch Filtrieren gesammelt. Auf diese Weise erhält man 7-Chlor-2-(2-phenylacetylhydrazino)
5 -phenyl-3H- 1,4-benzodiazepin in Form von Kristallen. Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Dimethylformamid und Wasser erhält man farblose Prismen vom Schmelzpunkt 224 bis   2250C    (unter Schäumen).



   Beispiel 15
Eine Mischung von 50 Teilen Polyphosphorsäure und    4 4 Teilen 7-Chlor-2-(2-phenylacetylhydrazino)-5-phenyl-3H-    1,4-benzodiazepin, erhalten nach den Angaben von Beispiel 14, wird während   2    Stunden auf   180ob    erhitzt, worauf man in ähnlicher Weise wie in Beispiel 9 behandelt. Auf diese Weise erhält man   1 -Benzyl-8 -chlor-6-phenyl-4H- s-triazolo-[4,3-a]-[ 1 ,4j -benzodiazepin.   



  Durch Umkristallisieren aus Äthylacetat erhält man farblose, säulenartige Kristalle vom Schmelzpunkt 190 bis   1920C.    Durch Umkristallisieren aus Methanol gelangt man zu farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 101 bis   1030C    (unter Schäumen).



  Die letzteren Kristalle enthalten 1 Mol Methanol aus der Kristallisation.



   Beispiel 16
4 Teile   7-Chlor-2-(2-phenylacetylhydrazino)-5-phenyl-    3H-1,4-benzodiazepin, erhalten nach den Angaben von Beispiel 14, werden durch Erhitzen auf   2300C    während ungefähr 10 Minuten unter vermindertem Druck zum Schmelzen gebracht. Nach dem Kühlen wird das erhaltene feste Produkt aus Äthylacetat umkristallisiert, worauf man    1 -Benzyl-8 -chlor-6-phenyl-4H- s-triazolo-[4,3 -a] -[1,4]-benzodiazepin    in Form von farblosen Prismen erhält. Der Schmelzpunkt liegt bei 191 bis   1920C.    Dieses Produkt ist mit der Verbindung gemäss Beispiel 15 identisch.



   Beispiel 17
Eine Mischung von 2,86 Teilen 2-Amino-7-chlor-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin-4N-oxid, 2,96 Teilen Acetylhydrazin,   50 50 Vol-Teilen Methanol und 1,2 Vol.-Teilen Eisessig wird bei    Zimmertemperatur gerührt, worauf sich die Kristalle allmählich lösen und sich hierauf neue Kristalle bilden. Nach 6 Stunden werden die neuen Kristalle durch Filtrieren gewonnen.

 

  Auf diese Weise erhält man   2-(2-Acetylhydrazino)-7-chlor-5- phenyl-3H- 1 ,4-benzodiazepin-4N-oxid    in Form von Kristallen. Durch Ukristallisieren aus einer Mischung von Dimethylformamid und Wasser erhält man farblose feine Nadeln vom Schmelzpunkt 256 bis   258ob.   



   Beispiel 18
Eine Lösung von 3,4 Teilen 2-(2-Acetylhydrazino)-7   chlor-5-phenyl-3H-1 ,4-benzodiazepin-4N-oxid    in 30 Vol. Teilen Pyridin wird während 4 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Das Pyridin wird durch Destillation entfernt, worauf der Rückstand aus Methanol umkristallisiert wird. Auf diese Weise erhält man 8-Chlor- 1   -methyl-6 -phenyl-4H-s-triazolo-        [4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin-5N-oxid    in Form von farblosen Nadeln vom Schmelzpunkt 272 bis 2740C (unter Zersetzung).



   Beispiel 19
Eine Mischung von 2,8 Teilen 2-Amino-7-nitro-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin, 2,4 Teilen Formylhydrazin, 50 Vol. Teilen Methanol und 1,2 Vol.-Teilen Eisessig wird während 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Die kleine Menge an Niederschlag wird abfiltriert und das Filtrat eingeengt und gekühlt.



  Die gebildeten Kristalle werden hierauf durch Filtrieren gewonnen. Auf diese Weise erhält man   8-Nitro-6-phenyl-4H-s-triazolo- [4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    in Form von Kristallen. Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Chloroform und Methanol erhält man hellgelbe Nadeln vom Schmelzpunkt   268-bis      2700C.   



   Beispiel 20
Eine Mischung von 5,6 Teilen 2-Amino-7-nitro-5-phenyl3H-1,4-benzodiazepin, 7,4 Teilen Acetylhydrazin, 100 Vol. Teilen Äthanol und 2,4 Vol.-Teilen Eisessig wird während 4 Stunden bei Zimmertemperatur gerührt, worauf sich die Kristalle allmählich lösen und sich hernach neue Kristalle bilden.



  Die neuen Kristalle werden durch Filtrieren gewonnen. Diese Methode liefert das   2-(2-Acetylhydrazino)-7-nitro-5-    phenyl-3H-1,4-benzodiazepin in Form von Kristallen. Durch Umkristallisieren aus einer Mischung von Dimethylformamid und Wasser erhält man gelbe feine Nadeln vom Schmelzpunkt 184 bis   1850C    (unter Schäumen). Diese Kristalle enthalten   1/2    Mol Kristallwasser.



   Beispiel 21
3,37 Teile 2-(2-Acetylhydrazino)-7-nitro-5-phenyl-3H1,4-benzodiazepin, erhalten nach den Angaben von Beispiel 20, werden unter schwach reduziertem Druck auf   1950C    erhitzt, worauf die Kristalle unter Schäumen schmelzen. Das Erhitzen wird während 30 Minuten solange fortgesetzt, bis das Schäumen aufgehört hat. Durch Umkristallisieren der geschmolzenen Substanz aus Aceton erhält man 1   -Methyl-8 -nitro-6-phenyl-4H-      s-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    in Form von gelben Prismen vom Schmelzpunkt 230 bis 2310C.



   Beispiel 22
Zu einer Lösung von 3,37 Teilen 2-(2-Acetylhydrazino)   7-nitro-5-phenyl-3H-1,4-benzodiazepin,    erhalten nach den Angaben von Beispiel 20, in 50 Vol.-Teilen wasserfreiem Pyridin gibt man 3 Teile Phosphoroxychlorid hinzu. Das Gemisch wird auf dem siedenden Wasserbade während 1 Stunde erhitzt, worauf man das Lösungsmittel durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wird zu Eiswasser gegeben und hierauf mittels Chloroform extrahiert. Die Chloroformschicht wird mit gesättigter wässriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen und hierauf über Natriumsulfat getrocknet. Hierauf wird das Chloroform durch Destillation entfernt, wobei man   1-Methyl-8-nitro-6-phenyl-4H- s-triazolo-[4,3-a]-[1,4]-benzodiazepin    erhält. 

  Durch Umkristallisieren aus Aceton erhält man gelbe Prismen vom-Schmelzpunkt 228 bis   2300C.    Dieses Produkt ist mit der Verbindung gemäss Beispiel 21 identisch.



   Beispiel 23
Man arbeitet in gleicher Weise wie in Beispiel 22, verwendet aber wasserfreies Tetrahydrofuran anstelle von Pyridin.



  Auf diese Weise erhält man das gleiche 1 -Methyl-8-nitro-6-phenyl-4H   s-triazolo-[4,3-a]-[1 ,4]-benzodiazepin    in Form von gelben Prismen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zur Herstellung von Benzodiazepinderivaten der allgemeinen Formel: EMI4.1 worin Rl Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, R2 Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest darstellt, die Ringe A und B unsubstituiert sind oder aber durch eine oder mehrere Nitro-, Trifluormethyl-, Halogen-, Alkyl- und/oder Alkoxygruppen substituiert sind und das Stickstoffatom in der 5-Stellung in Form eines N-Oxyds vorliegen kann, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Aminobenzodiazepinderivat der allgemeinen Formel EMI4.2 worin sämtliche Symbole die obigen Bedeutungen haben und das Stickstoffatom in der 4-Stellung in Form eines N-Oxyds vorliegen kann, mit einem Acylhydrazin der allgemeinen Formel:
    : NH2NHCORI worin Rl die obige Bedeutung hat, umsetzt, worauf man die erhaltene Verbindung einer Ringschlussreaktion unter Eliminierung von Wasser unterwirft.
CH1571270A 1969-10-23 1970-10-23 Verfahren zur herstellung von heterocyclischen verbindungen. CH550810A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8487069A JPS4927880B1 (de) 1969-10-23 1969-10-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH550810A true CH550810A (de) 1974-06-28

Family

ID=13842822

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1571270A CH550810A (de) 1969-10-23 1970-10-23 Verfahren zur herstellung von heterocyclischen verbindungen.

Country Status (9)

Country Link
JP (1) JPS4927880B1 (de)
AT (1) AT299958B (de)
CH (1) CH550810A (de)
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